Abnehmen mit Kokosöl: So hilft Ihnen Kokosöl zusätzliches Fett zu verbrennen

Die positiven Ernährungseigenschaften von Kokosöl und der Gesamtwert von Kokosnussöl sind enorm und kaum zählbar. Nennenswert sind aber vor allem die Wirkung von Kokosöl auf Ihre Verdauung, Ihre Haut- und Haarpflege, auf die Mundhygiene sowie auf die positiven Auswirkungen auf Hirn- und Gedächtnisfunktionen. Dabei eignet sich das natürliche Öl, das aus der Kokosnuss gewonnen wird, sowohl für innere als auch für äußere Anwendungen. Der hohe Anteil an mittelkettigen Fettsäuren macht das Kokosöl so besonders. Wie ein so reichhaltiges, aber auch fetthaltiges Naturprodukt wie Kokosöl zum Abnehmen geeignet ist und wie es bei der Gewichtsabnahme helfen kann, erfahren Sie in folgendem Artikel.

​Abnehmen mit Kokosöl: So verbrennt Kokosöl zusätzliches Fett

Es gibt mehrere Faktoren die mitspielen, wenn es um die Gewichtsreduzierung geht. Wie Kokosöl sich im Speziellen auf Ihr Gewicht und Ihre Stoffwechselfunktionen auswirkt, liegt in seiner einzigartigen Wirkstoffkombination begründet.

Kokosöl steigert den Stoffwechsel und verbrennt mehr Kalorien

Kokosöl kann bei richtiger Anwendung und Dosierung nachweislich den Stoffwechsel anregen. Dabei reicht ein Esslöffel des Öl am Tag bereits aus, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Auch der Kreislauf kommt in Schwung, was sich wiederum gut auf Ihre Herzgesundheit auswirkt und auch die positive Beeinflussung Ihres Cholesterinwertes mit sich bringt. Sogenannte MCT-Fette – also mittelkettige Fette – sind in nativem Kokosöl enthalten und tragen maßgeblich zu einer Gewichtsreduktion bei. Denn eben jene Fette indizieren die körpereigene Thermogenese, eine Art Wärmeproduktion im Organismus. Dieser Prozess führt zu einem erhöhten Stoffwechsel und einer gesteigerten Kalorienverbrennung. Sie sollten beim Kauf von Kokosöl darauf achten, dass es sich um kalt gepresstes, sogenanntes natives Kokosöl handelt, da nur in dieser Art auch die wertvollen Fette enthalten sind, die einen positiven Effekt auf Ihren Körper und Auswirkungen auf Ihren Stoffwechsel haben. Untersuchungen haben gezeigt, dass – anders als die langkettigen Fette – gerade die mittelkettigen Fettsäuren vom Körper besser während des Prozesses des Stoffwechsels verarbeitet werden können. Im Gegensatz zu anderen Fetten, die nicht so gut verstoffwechselt werden können, macht Kokosöl daher auch nicht müde oder träge, was mitunter Faktoren sind, die zu einer Zunahme des Gewichts führen können.

Kokosnussöl reduziert den Appetit

Ähnlich wie Ingwer gilt auch Kokosöl als natürlicher Appetitzügler. Grund dafür sind erneut die mittelkettigen Fettsäuren im Kokosnussöl, die das Sättigungsgefühl schneller erhöhen und Sie vor Heißhunger-Attacken schützen. Gerade bei einer Diät ist die Formel zum Erfolg nämlich oft ganz einfach: Eine geringere Aufnahme an Kalorien führt zu einem schnelleren Verlust an Gewicht. Natives Kokosöl enthält etwa 70 % der mittelkettigen Fettsäuren, die sich auch Triglyceride nennen und dafür sorgen, dass Sie sich schneller satt fühlen. Wichtig bei der Einnahme von Kokosöl zum Abnehmen ist jedoch, dass Sie andere Fette und Öle versuchen aus Ihrer Ernährung zu streichen. Versuchen Sie daher statt mit Butter oder Rapsöl Ihre Gerichte zuzubereiten. Ziel beim Abnehmen ist ja schließlich die Fettreduktion und nicht das Auffüllen der Fettreserven im eigenen Körper. Kokosöl sollte daher während Ihrer Diät andere Öle ersetzen und nicht ergänzen. Ihnen ist dabei natülich selbst überlassen, ob Sie Kokosöl als Appetitbremse pur essen oder es als Zutat Ihren Getränken und Speisen hinzufügen.

Kokosöl hilft Ihnen Ihre Taille zu verkleinern

Die im Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren scheinen wahre Alleskönner zu sein, denn auch auf Bauchfett haben sie es abgesehen und sorgen einer Studie zufolge für eine Reduzierung des Taillenumfangs. Die Untersuchung wurde mit übergewichtigen Männern durchgeführt, die bereits nach 4 Wochen mithilfe von Kokosöl fast 3 cm Umfang an der Taille verloren haben. Da es nicht immer an der Zahl auf der Waage liegt, weshalb man mit seinem Äußeren unzufrieden sein mag – schließlich wiegen auch Muskeln schwer –, sondern auch mal am Taillenumfang liegen kann, weshalb das enge Kleid oder das hübsche Hemd nicht mehr richtig passen, sollten Sie Ihre körperliche Veränderung nicht immer an dem Wert auf der Waage messen, sondern vielmehr vor einer Diät Ihren Taillenumfang messen. Dafür nehmen Sie einfach ein flexibles Maßband und führen sich dieses einmal morgens, bevor Sie gefrühstückt haben knapp über dem Bauchnabel herum. Die Bauchmuskulatur dürfen Sie dabei ruhig entspannen, aber den Bauch nicht einziehen. Der Bauchumfang ist ein guter Parameter dafür, den BMI zu erreichen und somit festzustellen, ob Sie übergewichtig sind. Bei Männern sollte der Taillenumfang die 102 cm, bei Frauen die 88 cm nicht überschreiten.

Kokosöl ist eine gute Fettquelle während einer ketogenen oder kohlenhydratarmer Ernährung

Viele Ernährungs- und Diätkonzepte verbannen strikt bestimmte Bausteine, die Sie mit der Nahrung aufnehmen. Eine kohlenhydratarme Ernährung wie die Atkins-Diät etwa verzichten komplett auf Kohlenhydrate oder reduzieren deren Verzehr auf ein Minimum am Tag. Auch bei der ketogenen Ernährung ist es das primäre Ziel keine Kohlenhydrate zu essen und stattdessen auf hochwertige Fette und Eiweiße zu setzen. Da Kokosöl vornehmlich aus Fett besteht – genauer gesagt aus den mittelkettigen Fettsäuren – ist es oft Bestandteil dieser Ernährungskonzepte. Die mittelkettigen Fette im Kokosöl werden direkt in die Leber transportiert, wo sie als Energie verwendet oder in Ketone umgewandelt werden. Da Ketone eine primäre Energiequelle in der ketogenen Diät sind und die Power nicht aus Kohlenhydraten gewonnen wird, eignet sich Kokosöl hervorragend um diesem Konzept treu zu bleiben. Darüber hinaus haben mittelkettige Fettsäuren den Ruf nicht so lange im Körper gelagert zu werden, was bedeutet, dass sie sich nicht als Fettdepots ablagern und zu ungewünschter Gewichtszunahme führen.

Gesundheitliche Vorteile von Kokosnussöl

Kokosöl besitzt einige gesundheitliche Vorteile, die sich sowohl bei der äußeren als auch bei der inneren Anwendung bemerkbar machen. Bei akuten Beschwerden, als Präventivmaßnahme sowie bei chronischen Erkrankungen kann Kokosöl nützlich sein.

1. Kokosöl schützt das Gehirn und verbessert das Gedächtnis

Stellen Sie sich Ihr Gehirn einmal als einen höchst effizienten, permanent arbeitenden Computer vor, der unablässig am Stromnetz hängen muss, um zu funktionieren. Und nun überlegen Sie, was passieren würde, wenn Sie den Stecker ziehen. Keine schöne Vorstellung, denn das Gehirn braucht konsequent und immerfort Energie, um dem Rest des Körpers seine Aktivitäten ausführen zu lassen. Ein Energiemangel hat unwillkürlich das Absterben von Gehirnzellen zur Folge. Als Folgen können sich im besten Fall Müdigkeit und Kopfschmerzen breit machen, jedoch im schlimmsten Fall zu Parkinson oder Alzheimer führen. Eine ausreichende Energieversorgung des Gehirns ist daher elementar für Ihre Gesundheit. Um die lebenswichtige Energie zu liefern bedarf es an einer ausreichenden Zufuhr an Glukose und Fetten. Jene Fette, welche die menschliche Gehirnfunktion so dringend benötigt, finden Sie in Kokosöl. Einige voneinander unabhängige Studien belegen bereits, dass die regelmäßige Einnahme von Kokosöl sich auch positiv auf die Gedächtnisleistung auswirkt und vielversprechend bei der Behandlung von Alzheimer und Demenz sein kann.

2. Kokosöl verbessert die Verdauung

Ein weiterer Bestandteil von Kokosöl ist Laurinsäure, die im Organismus zu Monolaurin umgewandelt wird. Monolaurin wiederum sorgt für eine Steigerung und Stärkung des menschlichen Immunsystems, das bekanntlich zum größten Teil in Magen und Darm sitzt. Eine gut funktionierende Verdauung ist daher auch mit einem Schutz vor Viren und Bakterien und der Abwehr von Erkrankung an Infekten und Entzündungen verbunden. Kokosöl ist leicht verdaulich und hat eine Schutzwirkung auf die Darmflora. Durch seine antibakterielle Wirkung schützt Sie Kokosöl vor Pilzen, Bakterien und Viren, die oftmals Auslöser für Magenprobleme und Darminfekte sind. Die im Kokosöl enthaltenen kurzkettigen und mittelkettigen Fette werden im Verdauungsprozess direkt an die Leber weitergegeben und brauchen dafür keine Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse oder der Galle. Dies hat zudem den Vorteil, dass auch Diabetiker oder Menschen, die an einer Erkrankung der Gallenblase leiden, von dem Verzehr von Kokosöl für eine gesunde und ausgewogene Ernährung profitieren können. Um Ihre Verdauung einmal richtig in Schwung zu bringen und sich zu vitalisieren empfiehlt sich eine Entschlackungskur mit Kokosöl. Nehmen Sie dafür einfach dreimal am Tag je einen Löffel Kokosöl für mehrere Wochen zu sich.

3. Kokosöl fördert die Gesundheit der Haut

Für einen strahlenden Teint, die Behandlung von Akne, die Reduzierung von Falten und Altersflecken ist das Zauber-Öl der Kokosnuss bekannt. Wie eine natürliche Anti-Aging-Pflege können Sie Kokosöl daher morgens und abends einfach auftragen. Nehmen Sie dafür einfach etwas Öl in die Handflächen und verreiben es auf Ihrem Gesicht und Dekolleté. Wenn das Öl noch hart ist, da es erst bei einer Zimmertemperatur von etwa 20 Grad Celsius flüssig wird, halten Sie es kurz in Ihren Händen. Ihre Körpertemperatur lässt das Kokosfett schnell schmelzen. Kokosöl spendet Ihrer Haut Feuchtigkeit und stärkt das Bindegewebe, weshalb es sich auch wunderbar am ganzen Körper als Bodylotion nutzen lässt. Auch für ein Körper- oder Gesichtspeeling eignet sich Kokosöl als Grundlage wunderbar. Mischen Sie einfach zwei Esslöffel Kokosöl mit einem Esslöffel Meersalz oder Zucker, um auf sanfte und natürliche Weise abgestorbene Hautpartikel zu entfernen. Im Winter verschafft Kokosöl Ihnen auch bei rissiger oder spröder Haut sofortige Abhilfe und in den Sommermonaten spendet es Ihrer Haut Feuchtigkeit und verfügt sogar über einen eigenen von der Natur gegebenen Lichtschutzfaktor von etwa 6. Auch die natürliche Kollagenproduktion wird mithilfe von Kokosöl angeregt, was der Faltenbildung entgegenwirkt.

Nährwertangaben

Die Nährwertangaben beziehen sich auf 100 Gramm natürliches Kokosöl aus der ersten Kaltpressung.

​Kalorien

​884 kcal

​Protein

​0,8 g

​Kohlenhydrate

0 g​

- davon Zucker

​0 g

​Fett

​100 g

​Ballaststoffe

​0 g

Kokosnussöl besteht zwar zu 100 % aus Fett, jedoch sind etwa 62 % der Fette mittelkettige Fettsäuren, die innerhalb der Leber in Ketone verwandelt werden und Energiequellen für den Körper darstellen. Auch einige Mineralstoffe wie Kupfer (2 mg), Phosphor (1 mg) und Kalium (2 mg) sowie das Vitamin E (1,8 mg) sind in nativem, kalt gepresstem Kokosöl enthalten.

Wie man Kokosnussöl zum Abnehmen verwendet

Wie bei nahezu allen Lebensmitteln gibt es qualitativ große Unterschiede beim Kokosöl. Für den Erwerb von Kokosöl von guter Qualität sollten Sie vor allem darauf achten, dass es kalt gepresst wurde und nicht mit weiteren Zusatzstoffen versehen wurde. Wie erwähnt eignet sich Kokosöl in seinem Rohzustand sowohl zum Verzehr als auch als Zutat zu vielerlei Speisen, das Sie anstatt anderer Öle benutzen können. Auch zur äußeren Anwendung bedarf es nichts weiter als dem reinen Kokosnussöl, das sich streichzart auf der Haut verteilen lässt. Schier unzählige Rezeptideen mit Kokosnussöl und Anleitungen für kosmetische Behandlung mit Kokosöl finden sich im Internet. Ihnen ist da die Qual der Wahl überlassen.

Wann man Kokosnussöl vermeiden sollte

Kokosnussöl ist ein Fett: Kokosnussöl ist ein Fett und daher verwundert es kaum, dass 100 Gramm des Öls satte 884 Kalorien in sich tragen. Daher sollten Sie trotz aller gesundheitlichen Vorteile, die Kokosöl mit sich bringt, doch auf die Devise „Weniger ist mehr“ vertrauen. Etwa ein Esslöffel täglich reicht völlig aus, um die positiven Eigenschaften von Kokosöl auszunutzen. Sollten Sie derzeit auf eine fettarme Ernährung setzen ist es ratsame für den Verzehr von Kokosöl dafür andere Fette von Ihrem Speiseplan zu streichen. Nebenwirkungen oder Nachteile durch die Einnahme oder äußere Anwendung von Kokosöl sind keine bekannt.

Fazit

Kokosnussöl ist eine große Bereicherung für Ihre Gesundheit insgesamt und für Ihre Verdauung im Speziellen. Es kann Ihnen nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern schützt Sie darüber hinaus von Hand bis Fuß: Von den Vorteilen für Gehirn- und Gedächtnisfunktion über den inneren Schutz Ihrer Darmflora bis hin zu äußeren Verschönerung Ihres Hautbildes. Einzig für Menschen, die derzeit strikt auf Fette in Ihrer Ernährung verzichten ist Kokosöl nicht geeignet. Wenn Sie Gefallen an dem Artikel über Kokosöl haben, können Sie ihn gerne teilen oder kommentieren.


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