Kokosöl gegen Haarausfall: So kräftigt Kokosnussöl die Haare!

Mit seinen hervorragenden pflegenden Eigenschaften und seinem dezent exotischen Duft hat sich Kokosöl bei Naturkosmetikfans längst einen Namen gemacht.

Aus vielen Studien wissen wir, dass Kokosöl eines der besten Mittel für die natürliche Haarpflege ist. Es kann Haarausfall reduzieren, regeneriert spröde Spitzen und schenkt seidigen Glanz und Volumen.

Ein echtes Allround-Talent für Haar und Kopfhaut. Allerdings ist es nicht für alle Haartypen gleichermaßen gut geeignet.

​Kokosöl gegen Haarausfall: So ​kräftigt und pflegt es die Haare!

Kaltgepresstes Kokosöl besitzt eine Fülle an Vitaminen und Mineralstoffen, was es so wertvoll für die Haarpflege macht.

1. Kokosöl verhindert den Verlust von Proteinen im Haar

Tägliches Styling kann die Haare ganz schön beanspruchen: Waschen, Färben, Frisieren, Hitze und chemische Produkte lassen das Haar mit der Zeit spröde und trocken werden. Es verliert seinen Glanz und seine Sprungkraft. Die Ursache dafür ist ein Verlust von wertvollem Haarprotein.

Das Haar ist aus drei Schichten aufgebaut: Die Medulla, der innerste Kern, beinhaltet das Struktureiweiß Keratin, der Cortex besteht aus verhornten Faserzellen und Farbpigmenten, und macht ca. 80 Prozent des Haars aus. Und die Cuticula bildet mit schuppenartig übereinandergelegten verhornten Zellen die äußere Schutzschicht.

Bei gesundem Haar liegt diese Schuppenschicht flach an und reflektiert das Licht, was dem Haar Glanz schenkt. Ist sie durch Färben, Hitze und Styling angegriffen, verliert der innerste Kern des Haars wichtige Proteine. Das macht die Haare brüchig, dünn und schlapp.

Hier setzt Kokosöl mit seiner wertvollen Laurinsäure an: Sie dringt bis tief ins Haar ein und repariert es. So schützt Kokosnussöl die Haare vor einem Proteinverlust. In einer vergleichenden Studie mit Sonnenblumen- und Mineralöl hatte nur Kokosöl diesen positiven Effekt. (1)

2. Kokosöl verleiht dem Haar Volumen und Form

Kokosöl ist ein wunderbarer natürlicher Conditioner. Ohne irgendwelche chemischen Zusatzstoffe pflegt es das Haar geschmeidig und schenkt ihm viel Feuchtigkeit.

Kokosöl ist reich an Vitamin E, sowie an den Spurenelementen Eisen, Zink, Mangan und Kupfer. Die Laurinsäure, eine mittelkettige Fettsäure, die den größten Anteil am Kokosöl ausmacht, hat die Fähigkeit, tief in die Kopfhaut und ins Haarinnere eindringen zu können.

Dadurch werden die Nährstoffe optimal dorthin transportiert, wo sie benötigt werden. Das Haar wird genährt und gestärkt. Es erhält mit der Zeit mehr Volumen, die Kämmbarkeit verbessert sich, und Frisuren halten wieder besser.

3. Kokosöl lässt die Haare länger wachsen

Lange, seidige Haare sind der Traum vieler Frauen. Mit Kokosöl können Sie diesem Traum deutlich näher kommen.

Je länger die Haare werden, umso mehr wirken Schäden durch Styling, UV-Licht, Salzwasser, Umweltverschmutzung und so weiter auf sie ein. Die Enden laugen immer mehr aus. Irgendwann brechen die Haare dann ab und es ist schwer, eine bestimmte Länge zu überschreiten.

Kokosöl kann diesem Prozess entgegenwirken: Es spendet den Haaren jede Menge Feuchtigkeit und verhindert so Haarbruch. Zudem schützt es das Haar vor Proteinverlust und bewahrt ihm seine Elastizität.

Im trockenen Haar verteilt, legt es sich wie ein Schutzfilm um jedes einzelne Haar und bewahrt es vor Schäden durch Sonne, Wind und Kälte.

4. Kokosöl kann Schuppen bekämpfen

Wer unter Schuppen leidet, sollte zunächst einmal herausfinden, ob das Problem durch trockene oder fettige Kopfhaut hervorgerufen wird. Wenn die Kopfhaut sehr fettig ist, ist Kokosöl nicht die richtige Pflege.

Trockene Schuppen sind weißlich, klein und körnig, und zerfallen schnell. Fettige dagegen sind gelblich und dick.

Schuppen werden oft durch den Hefepilz Malassezia verursacht. Dieser kommt bei vielen Menschen vor, ist eigentlich harmlos, kann sich aber durch Stress, Hormonschwankungen, Pflege- und Ernährungsfehler auf der Kopfhaut vermehren. (2)

Kokosöl mit seinen antimykotischen Eigenschaften kann als hier Spülung oder Kurpackung zur Regulation der Kopfhaut beitragen.

5. Kokosöl verhindert Frizz und Spliss

Frizz kennen viele von uns. Es passiert im Winter, wenn wir trockener Heizungsluft ausgesetzt sind, Mützen und Rollkragenpullis tragen, oder im Sommer bei Nässe und hoher Luftfeuchtigkeit: Die Haare kräuseln sich, plustern sich auf und stehen in alle Richtungen ab. Frisur adé!

Besonders Menschen mit lockigem, naturkrausem Haar sind betroffen. Glatthaarige kennen eher das Problem elektrostatischer Aufladung, das die Haare regelmäßig „fliegen“ lässt.

Wenige Tropfen Kokosöl als Pflege für Zwischendurch reichen aus, um einen Schutzschild um die Haare zu legen, der sie glättet und vor Klimaeinflüssen oder Reibung durch Mützen und Kleidung schützt.

Wer Frizz kennt, hat meist auch eher trockene Haare und neigt zu Spliss. Auch hier hilft Kokosöl, die Schuppenschicht zu reparieren und die gespaltenen Spitzen zu kitten. So wirken die Haare viel gepflegter und geschmeidiger.

6. Kokosöl schützt vor Haarschäden

Da Kokosöl tief ins Haarinnere eindringen kann, baut es die Proteinstruktur wieder auf und kittet die geschädigte Schuppenschicht. Wenn die Schuppen am Haarschaft glatt anliegen, sind die Haare weniger anfällig für Schäden durch Reibung oder Kämmen.

Insbesondere nach dem Haarewaschen, wenn die Schuppenschicht durchs Wasser aufgequollen ist, sind die Haare verletzlich. Daher ist es besser, im angetrockneten Zustand zu kämmen. Und vor dem Kämmen einen Hauch Kokosöl aufzutragen. Das entwirrt verknotete Haare und umgibt sie mit einer schützenden Ölschicht.

Mit einem Lichtschutzfaktor von 8 kann Kokosöl die Haare zudem im Sommer vor UV-Strahlung und Austrocknung schützen. (3)

7. Kokosöl ist ein bewährtes Hausmittel gegen Läuse

Kokosöl enthält die Fettsäuren Hexansäure (Capronsäure) und Octansäure (Caprylsäure), die eine Insekten abtötende Wirkung haben sollen. Zudem wird vermutet, dass die Läuse unter dem Öl ersticken. (4)

Massieren Sie 3 EL flüssiges Kokosöl auf Kopfhaut und Haare und lassen es ein paar Minuten einwirken. Wer mag, kann noch 40 Tropfen Essig dazu geben. Das Ganze mit einem feinzinkigen Läusekamm Strähne für Strähne durchkämmen. So fallen verbliebene Läuse und Nissen heraus. (5)

Ebenso gut können Sie eine Kokosöl-Packung über Nacht unter einer Haube einwirken lassen. Am nächsten Tag mit dem Läusekamm durchkämmen und waschen. Das wiederholen Sie alle drei Tage für zwei Wochen.

​Nahrungsergänzung bei Haarausfall und ungesundem Haar

Haare sind immer auch ein Spiegel unserer körperlichen und seelischen Gesundheit. Wenn der Körper unter Stress oder einem Nährstoffmangel leidet, werden die Haare struppig, schlaff, glanzlos und fallen aus.

Daher ist es wichtig, die Haare auch von innen optimal zu versorgen. Ein gutes Nahrungsergänzungsmittel kann hier hilfreich sein. Bei jeder Art von Haarproblemen empfehlen wir die Cosphera Haar Vitamine.

Die veganen Kapseln versorgen das Haar jeden Tag mit wichtigen Vitalstoffen wie Zink, Biotin, Eisen, Selen und L-Cystein. So kann Haarausfall gestoppt und neues gesundes Haarwachstum angeregt werden.

Unsere Empfehlung: Cosphera Haar Vitamine

Alle wichtigen Nährstoffe für die Haare in einer Kapsel

Ist Kokosöl für Ihr Haar geeignet?

Als Naturprodukt ist Kokosöl grundsätzlich sicher in der äußerlichen Anwendung. Viele Anwenderinnen schwärmen von seidigem und gesünderem Haar schon nach kurzer Zeit. Doch gibt es auch Menschen, die mit Kokosöl in der Haarpflege nicht so gut zurechtkommen.

Von starkem Haarausfall und spröden Haaren ist hier zuweilen die Rede. Kokosöl scheint demnach nicht für alle Haartypen optimal zu sein.

Auf den Haartyp kommt es an

Am meisten profitieren offensichtlich Menschen, deren Haare mehr Protein brauchen. Wer eher mit einem Mangel an Feuchtigkeit kämpft, für den ist Kokosöl möglicherweise nicht so gut. Mit dem Wet-Assessment-Test können Sie herausfinden, zu welchem Typ Sie gehören: http://www.langhaarwiki.de/wiki/Protein_und_Feuchtigkeit

Der Zustand der Kopfhaut ist entscheidend

Während manche Anwender von sehr guten Erfolgen bei Schuppen berichten, klagen andere, dass sie durch die Kopfmassage mit Kokosöl gerade Schuppen bekommen. Auf der Kopfhaut scheint Kokosöl am besten anzusprechen, wenn trockene Haut oder ein schuppiger Pilzbefall vorliegen.

Wer unter fettiger Kopfhaut leidet, könnte eher negative Erfahrungen machen, da Kokosöl mit seinem recht hohen Komedogenitätsgrad von 3-4 die Talgdrüsen verstopfen kann. (6)

Wer zudem ein sehr mildes Shampoo ohne oder mit wenig Tensiden benutzt, hat eventuell Probleme, nach einer Kur das gesamte Kokosöl wieder herauszuwaschen. Mit der Zeit lagert es sich an der Kopfhaut an und die Haare können ausfallen.

​Vorsicht bei der Anwendung von Kokosöl gegen Haarausfall

1. Verwenden Sie kleine Mengen

Wie so oft bei Naturprodukten gilt auch beim Kokosöl: weniger ist mehr. Kokosöl ist ein schweres Öl, daher sollten Sie es sehr sparsam verwenden. An die individuelle Dosierung müssen Sie sich vorsichtig herantasten. Zu viel kann die Kopfhaut verkleben und das Haar beschweren.

2. Vorsicht bei Anwendung auf der Kopfhaut

Verwenden Sie Kokosöl auf der Kopfhaut nur, wenn Sie unter trockener Haut leiden. Auch bei Befall mit Pilzen oder Bakterien kann das Öl hilfreich sein. Bei fettiger Haut greifen Sie lieber auf Arganöl oder Jojobaöl zurück. Waschen Sie nach einer Kopfhautmassage oder Maske das Kokosöl gründlich aus.

3. Mischen Sie Kokosöl mit anderen Zutaten

Kokosöl hat grundsätzlich tolle Effekte fürs Haar, kann aber für sich alleine für manche Haartypen zu viel sein. Wenn Sie Kokosöl mit Honig und Joghurt mischen, können der Pflegeeffekt und die Verträglichkeit für Ihr Haar womöglich deutlich verbessert werden.

Auch eine Mischung mit leichteren Ölen kann vorteilhaft sein.

So pflegen Sie Ihr Haar mit Kokosöl

Es gibt viele Möglichkeiten, Kokosöl in die Haarpflege mit einzubeziehen. Die effektivsten möchten wir Ihnen hier vorstellen:

1. Haar-Conditioner

Wenn Sie Kokosöl im Bad haben, können Sie getrost auf chemische Conditioner verzichten. Geben Sie einfach nach der Haarwäsche etwas Kokosöl ins Haar und verreiben Sie es sanft in die Längen und Spitzen. Wer mag, kann noch den Inhalt einer Vitamin E Kapsel dazu geben.

Lassen Sie das Kokosöl ein paar Minuten einwirken und spülen Sie es dann gründlich aus.

2. Leave-in Pflege nach der Wäsche

Wenn Ihr Haar dazu neigt, sich nach der Wäsche zu verknoten, und das Kämmen zur Tortur wird, geben Sie ein klein wenig Kokosöl in Ihre Hände und verreiben es in den Längen. 

Bei sehr trockenen Spitzen können sie einen Tropfen ätherisches Sandelholz- oder Geraniumöl zugeben. Das hilft, die Feuchtigkeit zu speichern.

3. Haarmaske

Bei sehr strapaziertem Haar wirkt eine wöchentliche Kur mit Kokosöl Wunder. Erwärmen Sie 2 EL Kokosöl im Wasserbad und massieren Sie das handwarme Öl in die Kopfhaut sowie in die Längen und Spitzen.

Haube drüber, erwärmtes Handtuch drum und einige Stunden oder über Nacht einwirken lassen. Danach mit einem milden Shampoo waschen.

4.  Kopfhautbehandlung

Wenn Sie unter Schuppen oder Pilzbefall leiden, fügen Sie einem Teelöffel Kokosöl 3 Tr. ätherisches Teebaum- oder Thymianöl zu. Dieses massieren Sie vor jeder Haarwäsche einige Minuten in die Kopfhaut ein. Das reguliert die Talgdrüsenproduktion und bekämpft Bakterien und Pilze.

Bei Haarausfall und zur Anregung des Haarwuchses verwenden Sie stattdessen je 2 Tr. Rosmarin- und Pfefferminzöl.

​Fazit - Effektive​ Haarpflege mit Kokosöl!

Kokosöl nährt proteinarmes Haar und trockene Kopfhaut. Es bekämpft Schuppen, repariert brüchiges und splissiges Haar und regt das Haarwachstum an. Als Spülung, Leave-in Kur oder intensive Packung schenkt es der Mähne Glanz und Geschmeidigkeit.

Als Unterstützung der Haargesundheit von innen können Sie das Kokosöl mit den Cosphera Haar Vitaminen optimal ergänzen.

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