Aminosäuren gegen Haarausfall: Diese Aminosäuren kräftigen das Haar

Haare bestehen zu einem großen Teil aus Eiweiß. Klar, dass wir nur gesundes, kraftvolles und langes Haar haben können, wenn dem Körper ausreichend Aminosäuren zur Verfügung stehen.

Viele dieser kleinsten Eiweißbausteine müssen wir mit der Nahrung aufnehmen, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Daher nennt man sie „essentiell“.

In diesem Artikel verraten wir Ihnen, warum Aminosäuren für den Körper so wichtig sind, welche davon besonders für gesundes und dichtes Haar relevant sind, und wie Sie eine optimale Versorgung sicherstellen können.

​Aminosäuren gegen Haarausfall: Diese Aminos stärken das Haar

Unter den vielen Ursachen, die dem Haarausfall zugrunde liegen können, spielt der Mangel an Nährstoffen eine wichtige Rolle. Durch Ernährungsfehler, einseitige Diäten oder Darmresorptionsstörungen können dem Körper wichtige Bausteine für seine Stoffwechselprozesse fehlen.

Wenn es dem Organismus an Proteinen mangelt, ist der Aufbau von Körpergeweben empfindlich gestört. Haare sind für die Gesunderhaltung des Organismus nebensächlich, daher wird hier als erstes „gespart“.

Für eine üppige Mähne brauchen die haarproduzierenden Zellen besonders dringend die folgenden Aminosäuren:

Cystein

Cystein ist ein Hauptbestandteil für den Aufbau von Keratin. Das Faserprotein bildet die innere und äußere Struktur des Haars. Es sorgt dafür, dass das Haar kräftig und elastisch ist.

Aus Cystein bildet der Körper mit den Aminosäuren Glycin und Glutamin das starke Antioxidans Glutathion. Es ist nicht nur wichtig fürs Immunsystem, sondern schützt auch die Haarwurzeln vor oxidativem Stress und Zellalterung.

In einer Studie an 30 Frauen, die an diffusem Haarausfall litten, wurde die Wirkung eines Präparats, das schwefelhaltige Aminosäuren wie L-Cystein und Vitamine des B-Komplexes enthielt, über sechs Monate gegen ein Placebo getestet.

Die Zahl der Haare in der Wachstumsphase war in diesem Zeitraum in der Verum-Gruppe signifikant angestiegen. (1)

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Arginin

Arginin hat eine gefäßerweiternde Wirkung und regt damit auch die Durchblutung der Kopfhaut an. So ist gewährleistet, dass die Haarwurzeln ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden.

Man vermutet, dass Arginin sich positiv auf das Haarwachstum auswirken kann. Das aus Arginin gebildete Stickoxid öffnet die Kalium-Kanäle der Zellen, wodurch die Haarwurzeln angeregt werden. (2)

Mittlerweile findet man Arginin als Zusatz zu Shampoos und Tinkturen gegen Haarausfall. Inwieweit jedoch die äußerliche Anwendung an die Wirkung der innerlichen Einnahme heran reicht, ist nicht belegt.

Arginin ist auch ein bedeutender Faktor für ein gut funktionierendes Abwehrsystem (3), und könnte somit einen Versuch wert sein bei immunologisch bedingten Alopecia-Arten wie kreisrundem Haarausfall.

Lysin

Die Aminosäure Lysin kommt häufig im Kampf gegen Haarausfall zum Einsatz. Es regt die Kollagenbildung an und hilft, geschädigtes Haar zu reparieren. Auch die Haarwurzeln benötigen die Aminosäure für eine optimale Funktion.

Lysin unterstützt die Aufnahme von Kalzium, das wichtig für die Gesundheit der Haarfollikel und die Entsäuerung des Haarbodens ist.

Sogar den androgenetischen, also erblich bedingten Haarausfall soll Lysin stoppen können, indem es die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) unterbindet. (4)

In einer Studie an Frauen mit verstärktem Haarausfall kam es zu einer signifikanten Verbesserung durch die kombinierte Gabe von Eisen und L-Lysin. (5)

Methionin

Methionin enthält wie Cystein und Arginin den wichtigen Haarbestandteil Schwefel, und fördert damit den Aufbau einer guten Haarsubstanz. Methionin bildet Molekülketten, die sich untereinander vernetzen, wodurch die Haarstruktur gestärkt wird.

Die Aminosäure ist wie Cystein für den Aufbau von Prokollagen notwendig. Prokollagen ist eine Vorstufe von Kollagen, dem Protein, das im Körper am häufigsten vorkommt.

Kollagen ist ein wesentlicher Faserbestandteil der Haut und des Bindegewebes (Knochen, Sehnen, Knorpel, Bänder und Zähne), und ist als Strukturprotein am Aufbau und Schutz des Haarfollikels beteiligt.

Japanische Wissenschaftler fanden bei Tests an Mäusen heraus, dass ein altersbedingter Mangel des Kollagens Typ 17 zu einer Schrumpfung der Haarfollikel und in der Folge zu Haarausfall führte. Mäuse, die das Kollagen weiterhin bildeten, verloren im Alter weniger Haare.

Die Forscher gehen davon aus, dass dieser Mechanismus auch auf den Menschen übertragbar sei. So zeigte eine Kopfhautanalyse, dass die Haarfollikel von Frauen jenseits der 50 stärker geschädigt waren, als bei Frauen in der 3. oder 4. Lebensdekade. (6)

Glutamin

Glutamin ist die Aminosäure, die im Körper am häufigsten vorkommt. Sie ist nicht essentiell, das heißt, der Körper kann sie selbst bilden. Mit zunehmendem Alter lässt allerdings die Eigensynthese nach.

Bei Stress, chronischen Krankheiten und körperlicher Belastung steigt der Bedarf noch zusätzlich.

Glutamin wird aus Glutaminsäure gebildet. Diese führt dem Haar Schwefel zu, das zum Aufbau und Wachstum benötigt wird.

Glycin

Diese Aminosäure ist am Hämoglobinstoffwechsel beteiligt, und ist daher wichtig für den Sauerstofftransport zu den Zellen.

Eine chronische Unterversorgung der Haarfollikel mit Sauerstoff kann Haarausfall auslösen. Besonders fatal ist es, wenn sich dazu noch eine große Belastung mit Schadstoffen aller Art gesellt. (7)

Glycin kommt auch eine wichtige Funktion in der Herstellung von Kollagen zu. Die Faserproteine schenken dem Haar Kraft und Elastizität.

Aminosäuren und die Haargesundheit

Aminosäuren spielen eine wichtige Rolle für das Wachstum gesunder und kräftiger Haare. Die oben aufgelisteten Eiweißbausteine stehen dabei ganz besonders im Blickpunkt. Doch nur sämtliche Aminosäuren im Zusammenspiel können die Gesundheit des Körpers gewährleisten.

Sie steuern Aufbau- und Regenerationsprozesse der Organe, bauen Muskulatur auf, und sind wichtig für die Bildung von Antikörpern, Hormonen und Enzymen.

Essentielle und Nicht-essentielle Aminosäuren

Es gibt 20 proteinbildende Aminosäuren, aus denen der Körper je nach Bedarf neue Eiweiße aufbaut. Neun davon kann der Mensch ausschließlich über die Nahrung aufnehmen, deshalb heißen sie „essentiell“. Die anderen elf kann der Körper selbst aus anderen Aminosäuren aufbauen.

Die essentiellen Aminosäuren sind Isoleucin, Leucin, Lysin, Histidin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin.

Die nicht-essentiellen Aminosäuren heißen Alanin, Arginin, Asparaginsäure, Asparagin, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Prolin, Serin, Tyrosin.

Arginin und Histidin werden manchmal auch als semi-essentiell bezeichnet, da sie in bestimmten Lebenssituationen – z.B. im Kindesalter oder bei Krankheiten – mit der Nahrung aufgenommen werden müssen.

Keine Aminosäure darf fehlen

Der Körper ist auf die tägliche Versorgung mit essentiellen Aminosäuren angewiesen, denn das Zusammenspiel aller Eiweißbausteine ist entscheidend. Wenn auch nur einer fehlt, kann der Stoffwechsel nicht ordnungsgemäß ablaufen.

Das kann sich durch Muskelabbau, Müdigkeit, Depressionen, Herz-Kreislauf-Probleme, welke Haut, Haarausfall und Gelenkschmerzen bemerkbar machen.

Ein Bluttest kann Aufschluss darüber geben, ob der Körper ausreichend versorgt ist. Besteht ein Mangel, können die Aminosäuren in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden.

Warum Aminosäuren für die Haare so wichtig sind

Hier noch einmal kurz zusammengefasst, warum eine ausreichende Versorgung mit Aminosäuren für gesundes und kraftvolles Haar so wichtig ist:

  • Aminosäuern sind wichtige Bausteine zur Herstellung von Keratin und Kollagen, Faserproteinen, die den Hauptbestandteil des Haars bilden.
  • Aminosäuren sind am Aufbau des Hämoglobins in den roten Blutkörperchen beteiligt. Dieses ist nötig, um Sauerstoff zu transportieren und den Zellstoffwechsel im Haarfollikel zu gewährleisten.
  • Aminosäuren sorgen für eine gute Durchblutung in den kleinsten Kapillargefäßen. So werden die Haarwurzeln optimal mit Nährstoffen versorgt und das Haar in der Wachstumsphase gehalten.
  • Einige Aminosäuren enthalten Schwefel, einen wichtigen Bestandteil für den Aufbau einer kraftvollen Haarstruktur. Haare und Nägel weisen den höchsten Schwefelgehalt im Körper auf.
  • Aminosäuren wirken als Radikalfänger und schützen die Haarwurzeln vor oxidativem Stress und vorzeitiger Alterung.

Fehlen dem Körper Aminosäuren, kann sich das in kraftlosem, stumpfem Haar, zunehmend dünner werdender Mähne und Haarausfall bemerkbar machen.

Nahrungsmittel, die reich an Aminosäuren für gesundes Haar sind

Eine ausgewogene Ernährungsweise ist entscheidend, um dem Körper ausreichend Aminosäuren zuzuführen. Die Eiweißbausteine finden sich in allen tierischen und vielen pflanzlichen Lebensmitteln in beträchtlicher Menge.

Im Folgenden möchten wir Ihnen exemplarisch einige eiweißreiche Nahrungsmittel vorstellen, die viele der für gesunde Haare wichtigen Aminosäuren enthalten (8):

Hühnerbrust (2 Scheiben, 42g)

  • Cystin (96,2 mg)
  • Arginin (452 mg)
  • Lysin (561 mg)
  • Methionin (184 mg)
  • Glutamin (1018 mg)
  • Glycin (518 mg)

Wilder Alaska Seelachs (1/2 Filet, 154g)

  • Cystin (420 mg)
  • Arginin (2344 mg)
  • Lysin (3598 mg)
  • Methionin (1160 mg)
  • Glutamin (5847 mg)
  • Glycin (1880 mg)

Gouda (198g)

  • Cystin (503 mg)
  • Arginin (1905 mg)
  • Lysin (5255 mg)
  • Methionin (1424 mg)
  • Glutamin (12152 mg)
  • Glycin (960 mg)

Hart gekochte Eier (136g)

  • Cystin (397 mg)
  • Arginin (1027 mg)
  • Lysin (1230 mg)
  • Methionin (533 mg)
  • Glutamin (2236 mg)
  • Glycin (575 mg)

Gekochte Linsen (198g)

  • Cystin (234 mg)
  • Arginin (1380 mg)
  • Lysin (1247 mg)
  • Methionin (152 mg)
  • Glutamin (2770 mg)
  • Glycin (727 mg)

Mandeln (145g)

  • Cystin (422 mg)
  • Arginin (3692 mg)
  • Lysin (899 mg)
  • Methionin (281 mg)
  • Glutamin (7739 mg)
  • Glycin (2197 mg)

Quinoa gekocht (185g)

  • Cystin (117 mg)
  • Arginin (629 mg)
  • Lysin (442 mg)
  • Methionin (178 mg)
  • Glutamin (1073 mg)
  • Glycin (400 mg)

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene eine tägliche Zufuhr von 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. (9)

Wenn Sie diese Vorgabe einhalten und unterschiedliche Eiweißlieferanten über den Tag verteilt zu sich nehmen, sollten Sie mit allen essentiellen Aminosäuren gut versorgt sein.

Superfood Blütenpollen

Und noch ein spezieller Tipp: Blütenpollen sind ein wahres Super-Food mit enormer Nährstoffdichte, die den Körper mit jeder Menge Energie versorgen. Die Pollen enthalten 30-40 Prozent pflanzliches Eiweiß, davon alle essentiellen Aminosäuren.

Und nicht nur das, auch spezielle „Haarvitamine“ wie Schwefel, Eisen, Silizium, Zink, Kalzium, Folsäure und B-Vitamine kommen zu Hauf vor. So sollen sich die Blütenpollen positiv auf den Haarwuchs auswirken. (10)

Vorsicht ist allerdings für Allergiker geboten: Wer auf Pollen reagiert, darf zunächst nur kleinste Mengen versuchen und bei guter Verträglichkeit langsam steigern. Wer auf Bienengift und andere Bienenprodukte allergisch ist, sollte lieber Abstand nehmen oder vorher den Arzt konsultieren.

Fazit

Haare bestehen zum größten Teil aus Eiweiß. Die Gesundheit der Haare steht und fällt daher mit der Zufuhr essentieller Aminosäuren. Wenn Sie von glänzendem, kraftvollem und langem Haar träumen, ernähren Sie sich gesund und greifen Sie täglich zu hochwertigen Eiweißlieferanten.

Als Nahrungsergänzung empfehlen wir die Cosphera Haar Vitamine mit der Aminosäure L-Cystein und einem auf die Bedürfnisse von gesundem Haar abgestimmten Wirkstoffkomplex.

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