OPC Traubenkernextrakt: Heilkraft aus der Natur

​Seit einigen Jahren ist in den Medien und auf diversen Gesundheitsseiten im Internet immer mehr die Rede vom gesundheitsfördernden Traubenkernextrakt oder OPC. Insbesondere der Naturheilkundler Robert Franz, gebürtiger Rumäne, Experte für Naturheilmittel und erklärter „Menschenfreund“, hat dabei zu einer zunehmenden Popularität von OPC beigetragen. Er wurde einer breiteren Masse spätestens mit seinem Buch mit dem provokanten Titel „Kreuzigt mich, aber gebt allen OPC!“ bekannt.

Doch was ist das sogenannte Wundermittel OPC eigentlich?
OPC ist die Abkürzung für „Oligomere Proanthocyanidine“. Gewonnen werden diese aus Traubenkernextrakten von blauen Trauben und sind als Kapseln oder Pulver erhältlich. Theoretisch könnten Sie also auch Rotwein genießen, um Ihre Gesundheit zu fördern, aber Alkoholkonsum birgt bestimmte bekannte Nachteile und ist daher nur in Maßen empfehlenswert. Hingegen hat man inzwischen entdeckt, dass die positiven Eigenschaften, die der moderate Genuss von Rotwein hat, eigentlich auf die Schalen der Traubenkerne zurückzuführen ist. Ob und inwiefern OPC tatsächlich eine nachweisliche gesundheitsfördernde Wirkungen hat, wie einige Anbieter auf dem Markt behaupten, wird derzeit sehr kontrovers diskutiert. Umso sinnvoller ist es, einen näheren Blick auf dieses Naturprodukt zu werfen. Lesen Sie hier alles darüber, was OPC ist, wie es gewonnen wird und welche förderlichen Auswirkungen es auf die Gesundheit haben soll.

Was ist OPC Traubenkernextrakt?

Wie bereits erwähnt, ist OPC die Abkürzung für „Oligomere Proanthocyanidine“. Es ist auch als „Vitamin P“ bekannt. Bei den „Oligomeren Proanthocyandidinen“ handelt es sich um Stoffe, die in Pflanzen vorkommen, sogenannte Flavonole. Diese gehören wiederum zur übergeordneten Gruppe der Polyphenose, denen zahlreiche förderliche, gute Eigenschaften nachgesagt werden. Bei der Herstellung von OPC werden blaue Trauben gekeltert, bis nur noch die Traubenkerne übrig bleiben, weil bis vor einiger Zeit die Aufmerksamkeit hauptsächlich der Weinherstellung galt. Dies ist im Prinzip erstaunlich, da das OPC bereits 1948 vom französischen Wissenschaftler Jacques Masquelier entdeckt wurde. Die Traubenkerne werden nach dem Keltern anschließend zum Teil gepresst, um aus ihnen wertvolles Traubenkernöl zu gewinnen. Übrig bleiben nach diesem Prozess nur noch die Schalen der Kerne und diese wiederum beinhalten den höchsten Gehalt an OPC. Dieses sticht besonders durch seine antioxidative Kraft hervor, die den Körper vor freien Radikalen schützt. Freie Radikale sind beispielsweise für eine frühzeitige Alterung oder Krebs mitverantwortlich. Zudem zeichnet sich OPC durch seinen hohen Gehalt an Vitamin E aus. Besonders wirksam soll OPC in Verbindung mit einer vitaminreichen Kost sein, wobei es sich vor allem hervorragend mit Vitamin C ergänzt. Deswegen wird von Befürwortern die gleichzeitige Einnahme von hohen Dosen Vitamin C empfohlen.

​OPC Wirkung: 13 gesundheitsfördernde Anwendungsgebiete des Traubenkernextrakts

Was aber sind nun die genauen Auswirkungen von OPC auf die Gesundheit? Lesen Sie hier alles Wissenswerte darüber und welche positiven Eigenschaften dem geheimnisvollen Stoff aus der Natur nachgesagt werden. Vorneweg: OPC hat moderat konsumiert (ein bis zwei Kapseln am Tag) keine Nebenwirkungen. Die einzige Ausnahme ist, wenn Sie allergisch gegen blaue Trauben sind.

​1. OPC zur Beschleunigung der Wundheilung

OPC wird nachgesagt, dass es das Kollagen und das Elastin in der Haut, zwei Elemente aus welchen diese wesentlich besteht, stärkt und wieder repariert, falls diese beschädigt sein sollten. Dies liegt daran, dass sich OPC direkt an die entsprechenden Proteine bindet. Die logische Folgerung ist, dass es somit auch die Heilung von Verletzungen und Wunden der Haut beschleunigt. Dies bewirkt OPC zum einen dadurch, indem es schädliche Bakterien unwirksam macht; zum anderen unterstützt es die Blutgefäße bei ihrer Regeneration. Dadurch heilt das Bindegewebe schneller und somit auch Wunden und Verletzungen. Komplikationen, die sonst entstehen können (zum Beispiel Vereiterungen oder Entzündungen), werden auf diese Art vermieden. Angeblich soll OPC auch bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis helfen, wobei hier dabei allerdings Geduld gefragt ist: Die Wirkung stellt sich erst nach mehreren Monaten ein. So gibt es Studien, die nahe legen, dass Neurodermitis-Patienten, die täglich 100 Milligramm OPC zu sich nehmen, nach einiger Zeit eine Linderung ihrer Beschwerden erfahren. Allerdings gilt dies nur im Falle einer Kombinationstherapie, d.h. es müssen auch andere Maßnahmen ergriffen werden, die bei der Behandlung von Neurodermitis sonst auch üblich sind. Doch dies ist nur einer der zahlreichen positiven Effekte von OPC, wie zum Beispiel Robert Franz erklärt (scherzhaft manchmal deswegen „OPC-Franz“ genannt).

​2. OPC zur Verbesserung der Knochenstärke und -dichte

Einige Studien legen nahe, dass OPC die Entstehung einer Osteoporose vorbeugen bzw. diese aufhalten kann, wenn sie bereits vorhanden ist. Bei Osteoporose handelt es sich um Knochenschwund: Die Knochen werden mit der Zeit porös und brüchig, was zum Beispiel die Gefahr von Knochenbrüchen erhöht. Oft sind Frauen in den oder jenseits der Wechseljahre betroffen, doch ein Abbau der Knochensubstanz ist zum Teil schon bei jungen Menschen beiderlei Geschlechts zu beobachten, die einen ungesunden Lebensstil pflegen (Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum etc.). OPC wird wiederum nachgesagt, dass es die Knochenmatrix unterstützt und somit Osteoporose vorbeugen hilft, weil es die Bildung von Prokollagen und die Kollagensynthese anregt. Es stärkt somit die Knorpel und Gelenke. Die Knorpel schützen die Knochen vor Reibung, denn am Ende des ungünstigen Prozesses der Osteoporose liegt der Knochen blank, ist ungeschützt und dies gilt es selbstredend zu vermeiden. Zudem wird durch Traubenkernextrakt die Aufnahme von Kalzium verbessert. Kalzium ist aber für die Knochen und auch für die Zähne essenziell. Auf diese Weise entsteht eine hervorragende Wechselwirkung von verbesserter Nährstoffaufnahme und Gelenk-, Knochen- und Zahnschutz. Osteoporose wird in der Schulmedizin üblicherweise damit behandelt, dass gezielt vermehrt künstlich Kalzium zugeführt wird, um den Prozess des Knochenabbaus zu stoppen oder zu verlangsamen.

​3. Wirksamkeit bei Candidose

Von einer Candidose sprechen Mediziner, wenn sich Hefepilze der Gattung Candida übermäßig im menschlichen Körper vermehren und auf diese Art Beschwerden verursachen. Am häufigsten ist dabei die Candida albicans. Bei einem Befall können die Haut betroffen sein, die Schleimhäute, der Mund, die Genitalien, der Darm, andere innere Organe oder das Blut (Sepsis). Hefepilze finden sich zwar fast immer im menschlichen Organismus, jedoch kann ein gesunder Körper diese in der Regel gut abwehren. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem ist eine unkontrollierte Vermehrung aber problematisch. Erste Anzeichen sind Juckreiz, Rötungen und eine weißliche Verfärbung der betroffenen Partien. Wird der Prozess nicht rechtzeitig gestoppt, können die Pilze in die Blutbahn gelangen und eine lebensgefährliche Blutvergiftung auslösen. Bei einer Candidose besteht somit dringend Handlungsbedarf. OPC hat wiederum eine antiseptische und antientzündliche Wirkung. Zudem verhindert es, dass sich Hefepilze an Biofilme im Körper heften können. Somit wird eine weitere Ausbreitung eingedämmt. Unter anderem soll OPC auch deswegen bei einer Candidose helfen, weil es schädliche Pilze abtötet und die Selbstheilungskräfte des Körpers stärkt. OPC wird nachgesagt, im Allgemeinen das Immunsystem zu stärken, sodass es vorbeugend erst gar nicht zu einem Befall durch Candida kommt.

​4. Vorbeugung von Hautkrebs

Inzwischen liegen Studien vor, die das Potenzial von OPC, Hautkrebs zu verhindern, untersucht haben. Dabei wurde getestet, wie Mäuse auf UVB-Strahlung, die Hautkrebs hervorrufen kann, reagieren, wenn sie im Vorfeld mit OPC angereicherte Nahrung erhalten oder nicht. Dabei stellte sich heraus, dass ein signifikanter Anteil der Mäuse mit OPC-haltiger Nahrung keinen Krebs entwickelte oder dieser in Bezug auf die Tumorgröße deutlich weniger ausgeprägt war als bei der Vergleichsgruppe ohne OPC-Nahrung. Offensichtlich hat OPC einen Einfluss auf die Bildung von Immunsystem-Botenstoffen, die das Immunsystem wahlweise dämpfen oder stärken. Zudem werden gemäß dieser Studie die sogenannten T-Killerzellen, die entartete Zellen abtöten bzw. neutralisieren, aktiviert. Bislang wurde dies allerdings nur an Tieren getestet, weil sich Menschenversuche mit krebserregender UVB-Strahlung ethisch verbieten. Es bestehen aufgrund dieser Untersuchung jedoch berechtigte Hoffnungen, dass OPC ein vorbeugendes Naturheilmittel gegen Hautkrebs sein könnte. Ähnliches gilt wohl gegen andere verbreitete Krebsarten wie Lungenkrebs, Brustkrebs oder Darmkrebs. Dies ist eine bedeutende Erkenntnis, weil Krebserkrankungen beispielsweise in Deutschland die zweithäufigste Todesursache darstellen. Generell gesehen stärkt OPC den Organismus durch seine antioxidative Wirkung und unterstützt somit auch das Immunsystem. Vor allem Menschen mit einem schwachen Immunsystem sind aber von Krebs betroffen. Zudem soll OPC die gravierenden Nebenwirkungen einer Chemotherapie, die bislang als Standard bei der Krebsbehandlung gilt, abschwächen.

​5. Kardiovaskuläre Vorteile von OPC

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems rangieren bei den Todesursachen weltweit ganz weit vorne. Ein wesentlicher Risikofaktor ist dabei beispielsweise die Arteriosklerose, wobei die Blutgefäße nach und nach verstopfen. Dies geschieht etwa dann, wenn sich auf Dauer zu viel des schädlichen LDL-Cholesterins an den Gefäßwänden ablagert oder zu viel Eiweiß. Gefährlich ist dies aufgrund des Umstandes, dass Gefäße sich auch völlig verschließen können: Es kommt dann zu Thrombosen, Herzinfarkten und Schlaganfällen. OPC wiederum senkt den Spiegel des schädlichen LDL-Cholesterins und wirkt sich positiv auf das Gesamtcholesterin aus: Das LDL-Cholesterin sinkt, das gefäßschützende HDL-Cholesterin steigt. Zudem kann Traubenkernextrakt offensichtlich mechanisch verursachte Schäden am Herzen und an den Gefäßen wieder rückgängig machen. Auch ist OPC das bislang stärkste bekannte Antioxidans und kann oxidativen Stress und die daraus resultierenden Folgeerkrankungen abwehren. Zudem stärkt Traubenkernextrakt das Kollagensystem des Körpers. Dies gilt auch für das kollagene System der Herz-Kreislauf-Funktion des Körpers, das sich durch die Einnahme von OPC verbessert und stärker wird. Manche Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind zudem entzündlich bedingt. Traubenkernextrakt hat aber wiederum eine entzündungshemmende Wirkung und trägt somit zur Gesundung von Herz und Kreislauf bei. Dies wurde in verschiedenen Studien untersucht, weil sanfte Medizin im Sinne von Naturheilkunde und somit auch das OPC in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus gerückt ist.

​6. Traubenkernextrakt zur Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit

Gemäß einer Studie der „Mount Sinai School of Medicine“ in New York City hat Traubenkernextrakt eine Auswirkung auf die kognitive Leistungsfähigkeit von Menschen. Die Aufnahme- und Merkfähigkeit soll damit verbessert werden, ebenso die Vorstellungs- und Illusionskraft. Noch wichtiger ist aber der Umstand, dass anhand von Versuchen mit Mäusen geprüft wurde, ob OPC einen Einfluss hat auf die Alzheimer-Krankheit. Der bisherige Stand der Forschung geht davon aus, dass Alzheimer durch die Ablagerung eines  bestimmten Proteins im Gehirn, dem Beta-Amyloid, entsteht. Durch die Ablagerung von Beta-Amyloid wird die „Senile Plaque“ hervorgerufen, die wiederum dafür sorgt, dass Gehirnzellen geschädigt werden und mit der Zeit absterben. Am Ende dieses Prozesses steht ein Verlust der kognitiven Leistungsfähigkeit, Betroffene können sich nicht einmal mehr an die grundlegendsten Dinge erinnern. Alleine in Deutschland sollen rund 1,2 Millionen Menschen von Alzheimer betroffen sein. Dabei ist durch den demografischen Wandel die Tendenz stark steigend. In besagter Studie wurde einer Mäusegruppe Traubenkernextrakt der Nahrung beigemischt, der Kontrollgruppe hingegen nicht. Nach fünf Monaten stellte sich heraus, dass die Mäuse, die OPC erhalten hatten, deutlich weniger Plaque-Ablagerungen im Gehirn aufwiesen als die Tiere, die kein OPC bekommen hatten. Somit liegt ein Hinweis vor, dass OPC den Ausbruch von Alzheimer verzögern bzw. den Verlauf günstig beeinflussen kann.

​7. Unterstützung der Blutdruckkontrolle und des Blutflusses

Bluthochdruck ist einer der am meisten verbreiteten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit. Das Tückische dabei ist, dass Bluthochdruck lange Zeit symptomfrei verläuft und deswegen oft erst sehr spät entdeckt wird. Meist hat er dann aber schon Schäden im Organismus verursacht. Doch was hat Traubenkernextrakt damit zu tun? OPC, so betont Robert Franz, verdünnt das Blut, wirkt gefäßerweiternd und -stabilisierend und senkt den Blutdruck nachhaltig. Durch die Verdünnung des Blutes werden alle Bereiche des Organismus mit Nährstoffen versorgt, wobei ein Großteil der Bevölkerung unter zu dickem Blut leiden soll, so der Naturheilkundler. Durch die Stärkung der Gefäße und deren Weitung werden Risiken wie Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt minimiert. Anhaltender Bluthochdruck beispielsweise sorgt dafür, dass die Blutgefäße mit der Zeit verdicken, um dem Druck standhalten zu können, und auf Dauer porös werden. Platzt eine Ader – zum Beispiel im Gehirn – kann dies zu einem lebensbedrohlichen Schlaganfall führen oder eine Behinderung zur Folge haben. Zudem kann OPC das Verkleben der Blutplättchen verhindern, was wiederum auf dessen blutverdünnende Wirkung zurückzuführen ist. Sollte diese Aussage von Robert Franz (und anderen) stimmen, wäre OPC ein wahrer Segen für die Menschheit, weil einer der Hauptrisikofaktoren für lebensbedrohliche Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt deutlich reduziert werden könnten.

​8. Schützt den Magen und lindert das Reizdarmsyndrom

Viele Menschen kennen es: Ständig ist der Darm in Bewegung, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und andere unangenehme Begleiterscheinungen sind die Folge. Mediziner sprechen dann von einem Reizdarmsyndrom. Das bedeutet, es ist keine organische Ursache für die Symptome feststellbar, die Beschwerden sind aber nachweislich vorhanden. Leider gibt es bislang auch nur wenige bekannte Mittel dagegen. Laut Verfechtern des Traubenkernextraktes OPC kann der Darm nur dann funktionieren, wenn er gut durchblutet ist. OPC hat die Eigenschaft, das Blut zu verdünnen und so auch die kleinsten und entlegensten Regionen des Körpers mit Nährstoffen zu versorgen. Insofern soll OPC auch bei Darmbeschwerden wie dem Reizdarmsyndrom helfen, weil damit eines unserer wichtigsten Organe gut durchblutet und somit in seiner Funktionskraft gestärkt wird. Dies ist insbesondere auch deswegen interessant, weil der Darm – wie neuere Studien gezeigt haben – eine wesentlich wichtigere Gesamtfunktion im Organismus wahrnimmt, als bislang angenommen. Demnach sitzt ein Großteil des Immunsystems im Darm, außerdem beinhaltet dieses Organ mehr Nervenzellen als das Gehirn. Das bedeutet, damit wir uns wohlfühlen können, muss auch der Darm in Ordnung sein. Auf dieser Grundlage fußt die aktuelle Diskussion darüber, ob Magen-Darm-Probleme auch psychische Beschwerden wie Depressionen verursachen können. Ein funktionierendes Magen-Darm-System ist deswegen eine der wichtigen Voraussetzung dafür, dass wir uns rundum wohl und gesund fühlen.

​9. Linderung von Entzündungen

Schnupfen, Erkältung, Arthritis, Bronchitis, Gastritis, Gicht: Viele Krankheiten des menschlichen Organismus sind durch entzündliche Prozesse bedingt. OPC aber werden insbesondere antioxidative und entzündungshemmende Eigenschafen zugeschrieben. So kann Traubenkernextrakt dazu beitragen, dass Entzündungen erst gar nicht entstehen, abgemildert oder ganz beseitigt werden. Das Geheimnis liegt dabei wohl in der besonderen Verbindung mit dem Vitamin C, dessen Wirkkraft durch OPC verzehnfacht wird. Vitamin C und OPC tragen wesentlich zur Stärkung des Immunsystems bei, so dass der Körper in der Lage ist, entzündliche Prozesse selbst zu stoppen oder zu verhindern. Deswegen ist eine Kombinationsgabe von Traubenkernextrakt und Vitamin C sinnvoll. Tests mit Ratten haben offensichtlich gezeigt, dass OPC in der Lage ist, Entzündungsmarker im Organismus zu senken und somit vor entzündlichen Prozessen zu schützen. Dies wurde beispielsweise anhand von arthritischen Erkrankungen von Ratten offensichtlich. In der Tat ist die entzündungshemmende Eigenschaft von OPC eines seiner wichtigsten Wirkungen überhaupt. Bei regelmäßiger Einnahme sollten sich viele entzündungsbedingte Erkrankungen bessern oder erst überhaupt nicht eintreten. Jedoch fehlen bislang noch einschlägige Studien am Menschen. Viele Erfahrungsberichte im Internet weisen allerdings darauf hin, dass zahlreiche Nutzer von OPC damit positive Erfahrungen gesammelt haben und von Grippe, Schnupfen & Co. eher verschont bleiben.

​10. Anti-Aging

Jung und vital bleiben und attraktiv aussehen – das wünschen wir uns wohl alle, vor allem ab dem mittleren Lebensalter, wenn sich die ersten Fältchen und andere Störfaktoren zeigen. Deswegen ist es kein Wunder, dass sich spätestens ab Mitte 30 bei den meisten Menschen Tuben und Tiegel im Badezimmer türmen, die gegen das Altern helfen sollen. Und inwiefern ist OPC dabei hilfreich? Die Website zentrum-der-gesundheit.de erklärt OPC sogar zum Wundermittel schlechthin gegen das Altern. Der Grund dafür wird darin gesehen, dass OPC ein wirksames Mittel gegen freie Radikale sein soll, die wiederum die Zellen des Körpers – also auch die Hautzellen – angreifen. Indem freie Radikale geblockt werden, lassen sich demnach auch Alterungsprozesse abmildern oder sogar stoppen. Zudem sorgt OPC für eine bessere Durchblutung des gesamten Körpers. Auch die Haut wird als logische Folge dessen besser durchblutet und mit wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Dadurch ist sie in der Lage, neues Kollagen zu bilden. Durch die ständige Bildung von neuem Kollagen trocknet die Haut nicht aus und wird nicht faltig. Schon bestehende Falten werden durch die Anregung der Faser- und Kollagenproduktion gemildert. Zudem soll OPC dazu beitragen, dass Schadstoffe schneller aus dem Körper ausgeleitet werden – auch dies ein Umstand, der zu glatterer und schönerer Haut beiträgt.

​11. Antibakterielle und antimykotische Wirkung

OPC (vor allem in Verbindung mit Vitamin C) stärkt das gesamte Immunsystem des Organismus. Er ist dadurch besser in der Lage, Erreger wie Bakterien und Pilze abzuwehren oder bestehende Infektionen einzudämmen. Sicherlich gehören Antibiotika zu einer der wertvollsten Erfindungen der modernen Medizin. Jedoch töten Antibiotika nicht nur schädliche Bakterien ab, sondern auch nützliche, wie sie gehäuft im Magen-Darm-Trakt vorkommen. Eine gravierende Nebenwirkung von Antibiotika kann deswegen darin bestehen, dass die natürliche Darmflora geschädigt wird, was wiederum zu zahlreichen Beschwerden führen kann. Viele Menschen setzen deswegen vermehrt auf natürliche Antibiotika wie Kokosöl, Kurkuma, Zwiebeln oder Knoblauch. OPC gehört bei den natürlich antibakteriell wirkenden Mitteln in die erste Reihe. Es schädigt nicht die Darmflora, sondern stabilisiert vielmehr ein gesundes Gleichgewicht im Magen-Darm-Trakt. Die antimykotische Wirkung von Traubernextrakt (d.h. die Bekämpfung von schädlichem Pilzbefall) basiert auf dem gleichen Prinzip wie die antibakterielle. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang auch die zunehmende Antibiotika-Resistenz von vielen Erregern: d.h. sie reagieren kaum noch oder gar nicht mehr auf eine herkömmliche Antibiotika-Therapie. Eine Ursache für diese Entwicklung liegt darin, dass Antibiotika zum Teil zu oft und zu schnell verschrieben wurden und viele Erreger sich daran angepasst und entsprechend verändert haben, so dass herkömmliche Mittel oft nicht mehr greifen. Umso sinnvoller ist es, zunächst zu natürlichen Mitteln wie OPC zu greifen, um einen Pilz- oder Bakterienbefall zu bekämpfen.

​12. Unterstützung der männlichen Fortpflanzungsfähigkeit

Bestimmten Zahlen zufolge trägt sich jedes sechste Paar mit einem unerfülltem Kinderwunsch herum, ein Umstand, der zu großem Leidensdruck führen kann. Angeblich steigt die Zahl von unfruchtbaren Männern und Frauen sogar zunehmend, wobei unklar ist, worin genau die Ursachen liegen. Es existieren allerdings Studien, in denen untersucht wurde, auf welche Faktoren männliche Unfruchtbarkeit zurückgeführt werden kann. Offensichtlich spielen auch hier freie Radikale, sogenannte Oxidansen, eine entscheidende Rolle. Es wurden nun aber schon mehrfach betont, dass OPC das bisher stärkste bekannte Antioxidans ist, das freie Radikale unschädlich macht. Einschlägige Studien legen nahe, dass OPC die Mitochondrien (die DNA-Träger) der Spermien vor Oxidation schützt. Zudem verbessert es die Durchblutung des gesamten Körpers und somit auch die der Genitalien. Diese beiden Faktoren führen wiederum dazu, dass OPC auch die männliche Fruchtbarkeit (Fertilität) verbessert. Dabei soll OPC übrigens auch die Fruchtbarkeit von Frauen steigern, insbesondere dann, wenn es zusammen mit Vitamin C und Folsäure eingenommen wird. In Anbetracht der Tatsache, welche medizinischen Prozeduren Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch in einigen Fällen auf sich nehmen müssen, um endlich Kinder zu bekommen, liegt es auf der Hand, dass man zunächst versucht, den Körper natürlich auf Trab zu bringen, um endlich den ersehnten Nachwuchs in die Arme schließen zu können.

​13. Hilfe gegen Diabetes

Etwa 350 Millionen Menschen weltweit leiden unter Diabetes Typ 1 oder 2, alleine in Deutschland sind es rund sechs Millionen Betroffene. Bei Diabetes Typ 1 handelt es sich um eine angeborene Autoimmunkrankheit: Die Bauchspeicheldrüse produziert kein Insulin, um Glucose im Blut abbauen zu können. Betroffene müssen deswegen ein Leben lang Insulin spritzen. Diabetes Typ 2 entsteht meist als Folge von genetischer Veranlagung, Übergewicht, Bewegungsmangel und inadäquater Ernährung. Die Körperzellen werden mit der Zeit schrittweise unempfindlich gegen Insulin. Wird diese Entwicklung nicht rechtzeitig entdeckt, kann es zu gravierenden Folgeschäden kommen. 2012 wurde in einer Studie der „University of Leeds“ in Großbritannien festgestellt, dass Polyphenole, zu denen das OPC gehört, die Insulinsensibilität der Zellen verbessern können und sich der Blutzuckerspiegel in der Folge wieder einpendelt. 2013 erfolgte eine weitere Studie an der spanischen Universität „Rovira I Virgili“ in Tarragona, bei der Ähnliches festgestellt wurde. Demnach scheint Traubenkernextrakt einen positiven Einfluss auf das zu nehmen, was im Volksmund gemeinhin als „Zuckerkrankheit“ bezeichnet wird. Bedenkt man, welche Folgewirkungen Diabetes haben kann und was es bedeutet, ein Leben lang Insulin spritzen müssen (was ebenfalls für den Körper nicht vorteilhaft ist, da es zur Gewichtszunahme kommen kann, woraufhin wiederum ein Teufelskreislauf entsteht), liegt es nahe, ein natürliches Mittel wie OPC zumindest auszuprobieren, um diesen verhängnisvollen Kreislauf zu durchbrechen.

Dosierung, mögliche Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen

Den Ausführungen zufolge liegt es also auf der Hand, OPC zumindest einmal auszuprobieren, wenn es doch so viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben soll. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Robert Franz, der Vorreiter in Sachen Traubenkernextrakt, mit seiner Meinung bei Weitem nicht alleine steht. Doch wie sollte OPC angewandt werden?

OPC133 by Robert Franz 2 Gläser à 60 Kapseln von...
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OPC133 by Robert Franz 2 Gläser à 60 Kapseln von...
  • Original OPC 133 von Robert Franz
  • 140 mg OPC (Oligomere Proanthocyanidine) pro Kapsel
  • Herstellung in Deutschland
  • Die Informationen nach...
  • vegetarische Zellulosekapsel

Empfehlenswert ist es, in der ersten Woche der Einnahme eine Kapsel OPC mit 140 Milligramm reinem Traubenkernextrakt zu sich zu nehmen. Die Einnahme sollte dabei nach dem Frühstück erfolgen. Nehmen Sie auch andere Medikamente, dann sollte die Zeitspanne dazwischen mindestens ein bis zwei Stunden betragen. Dies rät zumindest Robert Franz auf der Website seines Naturversands. Ab der zweiten Woche wird empfohlen, nach dem Mittagessen eine zweite Kapsel einzunehmen. Manche Ratgeber sprechen hingegen davon, dass vier Milligramm OPC pro Kilogramm Körpergewicht eingenommen werden sollten, um eine gesundheitsfördernde Wirkung zu erzielen. Eine tägliche Dosis von 800 Milligramm sollte jedoch nicht überschritten werden. Bei Dosen darüber gibt es keine gesicherten Erkenntnisse und höhere Mengen sind auch nicht notwendig, um eine Wirkung zu erzielen. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht bekannt. OPC kann (und sollte) mit den Vitaminen C, A, und E kombiniert werden, weil es deren Wirkung um ein Vielfaches verstärkt. Offensichtlich gibt es aber Erfahrungsberichte, die von einer Erstverschlechterung der zu behandelnden Symptome sowie von Durchfall und Kopfschmerzen nach OPC-Einnahme berichten. Dies ist aber wohl nur selten der Fall und diese Erscheinungen sollen nur vorübergehend sein.

Zuletzt gilt es noch festzuhalten, dass OPC ein vielversprechendes Naturheilmittel ist. Allerdings existieren bislang nur Studien, die auf Tierversuchen und auf Versuchen mit Zellkulturen basieren. Die Wirksamkeit beim Menschen ist noch lange nicht hinlänglich erforscht. Deswegen gilt OPC auch noch nicht als Arzneimittel, sondern lediglich als Nahrungsergänzungsmittel. Da aber bei einer adäquaten Dosis keine Nebenwirkungen zu befürchten sind, die Effekte aber möglicherweise sehr positiv sind, lohnt sich zumindest ein Versuch mit OPC allemal.

​Quellen und weiterführende Links


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