MSM – Organischer Schwefel: Wirkung, Nebenwirkungen, Dosierung

MSM ist seit einigen Jahren – genau wie OPC – im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Natürliche Mineralstoffe wie der organische Schwefel (MSM) geraten seit einiger Zeit immer mehr in den Fokus der Gesundheitsforschung. Das liegt daran, dass inzwischen wesentlich mehr über die Funktionsweise unseres Organismus bekannt ist und warum bestimmte Mineralstoffe für ihn essenziell sind, damit er funktioniert. Auf der anderen Seite geht der Trend immer mehr in Richtung naturbelassene Medizin, weil viele Menschen sich – zum Teil zu Recht – davor scheuen, pharmazeutische Produkte zu sich zu nehmen, um ihre Gesundheit zu verbessern. Zu oft sind die Nebenwirkungen bei pharmazeutischen Erzeugnissen zu stark.

​Organischen Schwefel wiederum benötigt unser Körper für eine Reihe von Prozessen, die im Organismus ablaufen. Jedoch wird der Großteil unserer heute käuflichen Lebensmittel künstlich und mit vielen krankmachenden Zusatzstoffen hergestellt und MSM ist darin nur in zu geringen Mengen enthalten. Derzeit wird deswegen kontrovers diskutiert, inwiefern MSM zur körperlichen und seelischen Gesundheit beitragen kann. Lesen Sie hier alles darüber, was MSM ist, wo es vorkommt und wie sie von organischem Schwefel auf natürliche Art und Weise profitieren können, ohne zu „Chemiekeulen“ greifen zu müssen. Denn MSM hat es als natürlicher organischer Stoff in sich. Übrigens: Die ersten, die organischen Schwefel entdeckt haben, waren die Chinesen.

Was ist MSM?

MSM ist ein anderer Ausdruck für organischen Schwefel. Der wissenschaftliche Ausdruck lautet Methyl-Sulfonyl-Methan (MSM). Eine andere Bezeichnung, die vor allem in wissenschaftlichen Betrieben wie Universitätskliniken geläufiger ist, ist Di-Methyl-Sulfon (DMSO2). MSM kommt in der natürlichen Umgebung vor und entsteht organisch. Sowohl Pflanzen als auch Wirbeltiere und der menschliche Organismus produzieren es. Beim Menschen ist dies aufgrund der modernen Lebensweise jedoch nicht in ausreichendem Maße der Fall. Organisch bedeutet nichts anderes als „der belebten Welt entstammend“.

Es handelt sich in unbehandelter Form um ein weißliches, wasserlösliches, kristallines Pulver, der natürliche Vorgänge im Körper auf vielfältige Weise unterstützt. MSM ist ein Mineralstoff, der ein essenzieller Bestandteil des Lebens auf der Erde ist, Pflanzen, Tiere und Menschen nehmen es auf. Enthalten ist es in frischem Obst und Gemüse, Meeresfrüchten und frischem Fleisch. Durch die industrielle Weiterverarbeitung allerdings verlieren diese Nahrungsmittel sehr viel an ihrer natürlichen Menge an MSM. Die Folge: Mangelerscheinungen.

Dabei ist organischer Schwefel enorm wichtig für uns Menschen: Er hilft dabei, die Leber zu entgiften, hat Auswirkungen auf die Festigkeit und die Struktur von Knorpel, die die Knochen schützen, Hormone und Enzyme werden dadurch beeinflusst und Vieles mehr. Die Qualität der Nägel und Haare profitiert ebenfalls von MSM. Auch verschiedene Proteine des Immunsystems, ohne das wir nicht leben könnten, stehen in Verbindung mit organischem Schwefel.

Moderne Ernährung und organischer Schwefel

In früheren Zeiten versorgten Landwirte den Boden mit Mist von Nutztieren, um die Erde zu düngen. Dadurch wurde der Boden und somit auch die Pflanzen ausreichend mit organischem Schwefel versorgt. Doch diese Zeiten sind überwiegend passé, das gilt vor allem für moderne landwirtschaftliche Großbetriebe. Statt Mist wird inzwischen hauptsächlich mit Kunstdünger gedüngt, was dazu geführt hat, dass der Gehalt an organischem Schwefel im Boden mit den Jahrzehnten immer geringer wurde. Dies wirkt sich auch auf unsere Nahrungsmittel aus. Zudem ist Schwefel, ebenso wie viele Enzyme und Vitamine, sehr hitze- und kälteempfindlich. Um ausreichend organischen Schwefel aufzunehmen, müssten wir Gemüse und Obst roh und unverarbeitet zu uns nehmen.

Bereits Salat verliert viele wichtige Nährstoffe, wenn er zu lange gewaschen wird, weil die wertvollen Bestandteile einfach ausgespült werden. In der Regel essen wir nicht Rohes, sondern wir kochen, braten, backen, grillen und schmoren unsere Nahrung, lagern diese im Kühlschrank oder in der Tiefkühltruhe. Dadurch geht eine Menge an empfindlichem organischen Schwefel verloren. Das Gleiche gilt, wenn Lebensmittel getrocknet werden. Zudem sind die meisten unserer Lebensmittel industriell verarbeitet. Das Ergebnis ist, dass viele wichtige Nährstoffe verloren gehen, stattdessen konsumieren wir jede Menge künstliche Geschmacksverstärker, andere Zusätze und Industriezucker. Andererseits besteht unser Körper aus 0,2 Prozent organischem Schwefel und braucht diesen, um zu funktionieren. Es liegt also auf der Hand, dass wir MSM in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu uns nehmen. Das ist es auch, was immer mehr Menschen tun.

​MSM Wirkung: 20 gesundheitsfördernde Anwendungsgebiete von organischem Schwefel

Aus den geschilderten Gründen ist es anzunehmen, dass unser Organismus nicht mehr ausreichend mit organischem Schwefel bzw. MSM versorgt wird. Dies kann zu einer Reihe von verschiedenen Symptomen und Krankheiten führen. In den vergangenen Jahren sind Nahrungsergänzungsmittel wie MSM, das es in verschiedenen Formen zu kaufen gibt, deswegen verstärkt in den Fokus gerückt. Es sind auch viele Anbieter auf den Markt getreten, die MSM zum Kauf anbieten. Darunter ist zum Beispiel der OPC-Verfechter Robert Franz. Lesen Sie im Folgenden, welche Vorteile mit einer kontrollierten, ausreichenden Zufuhr von MSM für Körper, Seele und Geist von Vertretern dieser Gesundheitsrichtung in Verbindung gebracht werden.

​MSM zur Behandlung von Osteoporose und Begleitschmerzen

Osteoporose tritt überwiegend bei Frauen ab den Wechseljahren auf. Es sind aber auch immer mehr Männer davon betroffen, was wohl dem modernen Lebensstil geschuldet ist. Die Knochen werden im Laufe der Erkrankung zunehmend porös, instabil und brüchig, was die Gefahr von Knochenbrüchen enorm steigert. Zudem geht Osteoporose mit Schmerzen einher, die ebenfalls behandelt werden müssen. Herkömmlich wird Osteoporose mit verstärkter Kalziumzufuhr und der Gabe von Vitamin D therapiert. Was aber hat MSM damit zu tun? Organischer Schwefel wird zum einen von vielen Naturheilkundlern als natürliches Schmerzmittel verwendet. Die Wirksamkeit von MSM als Schmerzmittel erklärt sich bereits daraus, dass es eng verwandt mit dem allgemein anerkannten Schmerzmittel DMSO ist, da Letzteres im Körper zum Teil zu MSM aufgespalten wird. DMSO hat jedoch einige unangenehme Begleiterscheinungen, beispielsweise riechen Patienten, die es einnehmen, aus den Poren und aus dem Mund nach Fisch. Deswegen konnte sich das Medikament trotz Wirksamkeit nicht besonders gut durchsetzen. Der unangenehme Geruch tritt bei reinem organischem Schwefel nicht auf. Offenbar hat MSM zudem entzündungshemmende Eigenschaften, so dass es vor allem bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis anschlägt. Die Knorpel und die Gelenkschmiere, die die Knochen vor Reibung schützen, werden dadurch ebenfalls gestärkt. Deswegen scheint die Gabe von MSM bei Osteoporose sinnvoll zu sein.

​Verbesserung der Verdauung

Wie zahlreiche Erfahrungsberichte im Internet sowie einschlägige Gesundheitsseiten zeigen, hat MSM offensichtlich einen positiven Einfluss auf die Verdauung und den gesamten Magen-Darm-Trakt. So soll es die Säureproduktion bei Übersäuerung regeln, Sodbrennen und Völlegefühl lindern, die Nährstoffverwertung im Magen-Darm-Trakt verbessern, die Fettverdauung befördern und das Darmmilieu insgesamt stabilisieren. Dadurch können sich beispielsweise schädliche Pilze und Parasiten schlechter ansiedeln, weil sie keine geeignete Umgebung finden. Organischer Schwefel soll demnach verhindern, dass Pilze und Parasiten an die Schleimhautoberflächen-Rezeptoren im Darm andocken, weil er einen natürlichen Schutzfilm bildet. Auch soll MSM gegen Verstopfung und Durchfall helfen. Mittlerweile weiß man, dass ein funktionierender Darm mit einer gesunden Darmflora essenziell ist für unsere gesamte restliche Gesundheit, beispielsweise auch für die Psyche. Vor allem Völlegefühl im Oberbauch, krampfhafte oder ziehende Bauchschmerzen, Sodbrennen und Durchfälle, die phasenweise auftreten, sind Anzeichen für eine gereizte Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt. Oft ist der Stuhl dann auch mit Schleim durchsetzt. MSM soll bei regelmäßiger Einnahme eine deutliche Linderung verschaffen. Offenbar hilft der organische Schwefel auch bei entzündlichen chronischen Krankheiten wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn oder Zwölffingerdarmgeschwüren. Dies ist augenscheinlich auf die entzündungshemmende Wirkung von MSM zurückzuführen.

​Verbesserung der Hautgesundheit

Frische, strahlende, glatte und faltenfreie Haut – wer wünscht sich das nicht? Kein Wunder, dass die Kosmetikindustrie mit ihren unzähligen Produkten, die das Hautbild verbessern sollen, boomt. Fast jeder Bundesbürger über 35 hat zumindest ein paar sogenannte Wundermittel im Haus, um dem Alterungsprozess der Haut vorzubeugen. Von manchen wird MSM als „Wunderwaffe“ in Sachen Gesundheit und Schönheit bezeichnet, was natürlich vor allem auch für unsere Haut gilt. Hintergrund ist, dass Haut, Haar und Fingernägel die Proteine Elastin, Keratin und Kollagen benötigen. Damit der Körper diese herstellen kann, braucht er aber organischen Schwefel als Zwischenstufe für die Produktion. Fahle, faltige Haut, rissige und brüchige Nägel sowie sprödes, trockenes, strohiges Haar sind deswegen ein Hinweis auf einen Mangel an organischem Schwefel. Um eine Wirkung zu erzielen, ist es eine Voraussetzung, dass mindestens drei Wochen lang kontinuierlich MSM in der Dosis von ein bis zwei Teelöffeln eingenommen wird, so die Empfehlung. MSM befördert zudem die Regenerationsprozesse des Körpers, wovon auch das Hautbild profitiert. Gilt also: Schön durch organischen Schwefel? Einen Versuch zumindest ist es wert, weil eine Überdosis von MSM fast nicht möglich ist. Jedoch sollten Sie es bei den ein bis zwei Teelöffeln täglich (was etwa fünf Gramm entspricht) belassen, denn mehr hilft nicht unbedingt mehr.

​Verminderung von Muskelschmerzen  und Krämpfen

MSM scheint vor allem für Sportler – ob Leistungssportler oder Hobbysportler – hervorragend geeignet zu sein. Dies liegt zum einen an der schmerzstillenden Wirkung von organischem Schwefel. Muskelkater und Schmerzen, die durch Sportverletzungen verursacht werden, werden dadurch deutlich gelindert. Zudem hat MSM eine entzündungshemmende Wirkung, was sich ebenfalls ideal auf die Muskeln des Körpers auswirken soll. Die meisten, die gerne und oft Sport treiben, kennen es: Zerrungen, Muskelkater, Steifigkeit des Bewegungsapparats und andere Begleiterscheinungen machen es oft nötig, eine längere Sportpause einzulegen, damit sich die Muskeln regenerieren können. Das Problem dabei: Viele Effekte, die durch dauerhaften Sport erzielt werden (zum Beispiel Leistungssteigerung und Muskelaufbau) gehen teilweise wieder verloren und müssen neu aufgebaut werden. MSM ist diesbezüglich offensichtlich hilfreich, weil die Muskeln sich von den Strapazen und Verletzungen schneller wieder erholen. Dadurch müssen nicht so lange Sportpausen eingelegt werden. Ein weiterer Punkt ist, dass durch Sport – so gesund er auch in jedem denkbaren Bereich ist – freie Radikale aktiviert werden, die wieder neutralisiert werden müssen. MSM hat aber auch eine antioxidative Wirkung und bindet diese freien Radikalen wieder. Sportler und Menschen, die sich gerne und viel bewegen, können von organischem Schwefel bestimmten Studien zufolge also nur profitieren. Außerdem soll MSM Knorpelabbau und Gelenkschmerzen lindern und bessern.

​Verbesserung des Haarwachstums, Nachwachsen gesunder Nägel

Vor allem Frauen legen viel Wert auf gesundes, kräftiges, glänzendes Haar und gesunde Nägel. Diejenigen, die mit dünnem, spröden Haar zu kämpfen haben, die durch verschiedene Umstände bedingt auch noch verstärkt ausfallen können, investieren oft sehr viel Geld in sogenannte Wundermittel der pharmazeutischen Industrie. Genauso werden Nägel poliert, gefeilt, lackiert oder Frauen lassen eine Menge Geld liegen, um sich künstlich die Nägel verschönern zu lassen. Nun muss man wissen, dass Haut, Haare, Nägel und Bindegewebe zu einem großen Teil aus Kollagen, Keratin und Elastin besten. Diese setzen sich aus bestimmten Eiweißen zusammen, die wiederum aus schwefelhaltigen Aminosäuren gebaut sind. Für Haare und Nägel ist organischer Schwefel deswegen essenziell. Haare und Nägel brauchen Schwefel, um kräftig, glänzend und fest zu sein. Brüchige Nägel, stumpfes und glanzloses Haar wiederum können ein Hinweis auf Schwefelmangel sein. Zwar ist der Umstand, dass MSM zu einer verbesserten Haar- und Nagelqualität führt, nicht der wichtigste medizinische Aspekt von organischem Schwefel, aber viele Nutzer aus dem Internet berichten darüber, dass sie durch die Einnahme von MSM sozusagen als positiven Nebeneffekt diese Zusatzerfolge erzielen konnten. In der Tat hat organischer Schwefel im Internet einen wahren „Beauty-Hype“ ausgelöst und ist längst nicht mehr nur ein Geheimtipp. Für Männer könnte dies insofern interessant sein, als viele ab dem mittleren Alter hormon- und vererbungsbedingt unter verstärktem Haarverlust bis hin zur Glatzenbildung neigen. Vielleicht ist MSM auch für diese Klientel einen Versuch wert?

​Organischer Schwefel zur Erhöhung der Stressresistenz des Körpers

Das wichtigste körpereigene Antioxidans – ein Fänger von aggressiven freien Radikalen – scheint das Glutathion zu sein. Es wurde in Kombination mit anderen Zusatzstoffen in den 1990er Jahren sogar als Anti-Krebsmittel auf den Markt gebracht, war aber sehr umstritten. Manchen Quellen zufolge braucht eben dieses Glutathion organischen Schwefel, um in ausreichender Menge produziert und aktiviert zu werden. Fehlt Glutathion, leidet der Körper demzufolge unter verstärktem oxidativem Stress, was zur Folge hat, dass auch das Immunsystem sabotiert wird und seine Arbeit nicht richtig verrichten kann. Auch bei Sportlern wird der Körper verstärkt oxidativem Stress ausgesetzt - dass MSM hier nützlich sein soll, wurde bereits erläutert. Darüber hinaus wurde in einer Studie über das Schmerzmittel DMSO der Wissenschaftler Dr. Stanley Jacob und Dr. Robert Herschler (Portland University in Oregon, USA) vor circa 40 Jahren herausgefunden, dass der hauptsächliche Metabolit von DMSO, nämlich MSM, wichtig ist für die Enzyme und Abwehrstoffe, die das Immunsystem bildet. Demzufolge besitzt MSM die Eigenschaft, bestimmte Gifte wie Blei oder Quecksilber zu binden und sie für den Organismus unschädlich zu machen. Somit wird das Immunsystem entlastet und kann zusätzlich körpereigene wichtige Abwehrstoffe durch organischen Schwefel erst bilden. Im Zuge der oben genannten Studie kamen die Wissenschaftler auch zu dem Schluss, dass MSM ein starkes Antioxidans ist, um freie Radikale zu neutralisieren. Die Folge: Körper, Seele und Geist werden resistenter gegen jegliche Art von Stress.

​Krebsvorbeugende Wirkung

Manche Wissenschaftler nehmen an, dass organischer Schwefel bestimmten Krebsarten vorbeugen bzw. diese verlangsamen kann. Offensichtlich gilt dies insbesondere für Brustkrebs und Dickdarmkrebs. Es existiert eine Studie von 2012, in der koreanische Forscher die Wirkung von MSM an Mäusen erprobt haben, bei denen künstlich Krebs ausgelöst wurde. Sie kamen zu dem Schluss, dass organischer Schwefel insbesondere bei Brustkrebs hilft, insgesamt aber bei den erkrankten Tieren das Wachstum von Krebszellen im Allgemeinen verlangsamte. Hier scheint wiederum das körpereigene Antioxidans Glutathion eine entscheidende Rolle zu spielen, das freie Radikale unschädlich macht. Vor allem in Verbindung mit hohen Dosen Vitamin C, E und A sowie Zink und Selen kann das Glutathion besonders gut wirken. Zudem hat MSM eine entgiftende Wirkung, so dass schädliche Fremdkörper wie Schwermetalle aus dem Körper geschwemmt werden. Wer also ein erhöhtes Risiko hat, an Krebs zu erkranken (zum Beispiel aufgrund erblicher Vorbelastung), scheint damit gut beraten zu sein, vorbeugend MSM einzunehmen. Interessanterweise finden sich solche Informationen auch auf renommierten Gesundheitsseiten wie der „Apotheken Umschau“. Dies erhärtet die Annahme, dass es sich bei der krebsvorbeugenden Wirkung von MSM um seriöse Informationen handelt. Ideal wäre es, wenn eine großangelegte, profunde Studie zum Thema durchgeführt werden würde. Dass dies bislang noch nicht erfolgt ist, wird von Naturheilkundlern damit begründet, dass es sich bei MSM um einen natürlichen Stoff handelt, mit dem kein Patent angemeldet werden kann. Somit habe kein Pharmaunternehmen daran Interesse, den Wirkstoff zu vermarkten, da damit nicht viel Geld verdient werden könne, so die Aussage.

​Entgiftung des Körpers

Unser Körper wird heutzutage durch zahlreiche Umweltgifte, die wir auch mit der Nahrung aufnehmen, belastet. Ein Beispiel hierfür sind giftige Schwermetalle wie Quecksilber, Blei oder Kadmium. Unser wichtigstes Entgiftungsorgan ist dabei die Leber, die eines der erstaunlichsten und regenerationsfähigsten Organe überhaupt ist. Der Beitrag von MSM zur Entgiftung wird von Befürwortern folgendermaßen erklärt: Durch organischen Schwefel werden die Zellmembranen durchlässiger und können auf diese Art einerseits Gifte besser ausleiten, andererseits wichtige Nährstoffe wie Vitamin C oder den Vitamin B-Komplex besser aufnehmen. Hier kommt wiederum das körpereigene Antioxidans Glutathion ins Spiel, das die Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit unterstützt. Zudem bindet MSM zum Beispiel Quecksilber oder Blei direkt und entlastet den Körper somit bei seiner Entgiftungsleistung. Werden Gifte nicht ausgeleitet, was bei unserer modernen Lebensweise häufig der Fall ist, lagern sich diese im Körper ab und können zu chronischen Erkrankungen führen. Ein Beispiel hierfür ist eine Quecksilbervergiftung, die in ihren Symptomen einer Multiplen Sklerose ähnelt. Deswegen wird Quecksilber beispielsweise nicht mehr bei zahnärztlichen Behandlungen verwendet, was früher noch der Fall war. Zahlreiche Nutzer im Internet berichten von ihren Versuchen, mit MSM zu entgiften, und scheinen damit erfolgreich gewesen zu sein. Da organischer Schwefel ein natürlicher Stoff ist und eine Überdosierung kaum möglich ist, warum es dann also nicht einmal damit versuchen?

​Bekämpfung von Entzündungen

MSM hat offenbar eine entzündungshemmende Wirkung, was auch eines seiner Haupteigenschaften zu sein scheint. Erklärt wird dies von Befürwortern folgendermaßen: Faserreiche Bindegewebszellen können starr werden, anschwellen und sich entzünden. Dieser Vorgang wiederum führt zu einem steigenden Druck in den Zellen und somit zu Schmerzen. Organischer Schwefel aber hat die Eigenschaft, Zellwände wieder flexibel und durchlässig zu machen. Dadurch kann leichter Flüssigkeit in das Gewebe gelangen und Giftstoffe können besser ausgeleitet werden. Dies gleicht den Druck in den Zellen aus, was dazu führt, dass Schmerzen verschwinden oder zumindest verringert werden. Dadurch, dass schädliche Gifte besser abtransportiert werden können, andererseits die Zellen aber besser mit Nährstoffen versorgt werden, kommt es gar nicht erst zu einem Überdruck im Inneren der Zellen, die Entzündungen hervorrufen. Ob nun also Arthritis, unter der eine Vielzahl von Menschen im höheren Lebensalter leidet, ob Sehnenscheidenentzündung, Schleimbeutelentzündung oder andere Formen von schädlichen Entzündungsprozessen im Körper: Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass MSM bei der Bekämpfung von Entzündungen nachweislich hilft. Robert Franz, einer der Vorreiter in Sachen organischer Schwefel (manchmal auch „OPC-Franz“ genannt), betont, dass MSM durchblutungsfördernd wirkt und somit zu einer besseren Nährstoffversorgung der Zellen führt. Der Gesundheitspionier betont, dass entzündete Zellen die Eigenschaft haben, sich vom restlichen Körper abzukapseln und somit nicht mehr versorgt werden. Es gehe darum, die Verbindung zwischen dem Organismus und dem Entzündungsherd wieder herzustellen. Der Körper repariere sich dann selbst und MSM sei ihm dabei behilflich.​​​​

​Verstärkung von Energie

Fitness, Schönheit und mehr Energie: Das wünschen sich die meisten von uns. Dabei gibt es unzählige Anbieter auf dem Markt, die versprechen, dass mit ihren Methoden und Produkten dieses Ziel zu erreichen sei. Diese vielen Angebote sind unterschiedlich seriös und ernst zu nehmen. Aber was hat organischer Schwefel damit zu tun, wenn Sie energiegeladen und vital sein wollen? Zum einen sorgt MSM für eine bessere Durchblutung und Nährstoffversorgung der Zellen. Diese können wichtige Vitamine, Spurenelemente und andere Nährstoffe durch organischen Schwefel dann offensichtlich besser aufnehmen. Zudem wirkt manchen Naturheilkundlern zufolge MSM wie ein Katalysator, der die Wirkung von Vitaminen wie zum Beispiel dem enorm wichtigen Vitamin C verstärkt. Dadurch profitiert der Körper doppelt von MSM. Die Folge: Wir fühlen uns energiegeladener und vitaler. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass unser Körper zu 0,2 Prozent aus organischem Schwefel besteht (der wichtigste Stoff nach Wasser und Natrium), dann erklärt sich von selbst, dass ein Mangel zum Beispiel Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und Motivationsverlust nach sich ziehen kann. Durch die moderne Ernährungsweise ist aber eine ausreichende Versorgung mit organischem Schwefel nicht mehr gewährleistet. Viele Befürworter von MSM betonen, dass dies mit der inzwischen gängigen Herstellung und Verarbeitung unserer Nahrungsmittel und dem Düngen des Bodens mit Kunstdünger, der überwiegend aus Stickoxid besteht, zusammenhängt. In früheren Jahrzehnten hingegen haben die Landwirte meist mit Mist gedüngt, wodurch der Boden und die Nutzpflanzen automatisch mit organischem Schwefel versorgt wurden.

​Verbesserung der allgemeinen Anpassungsfähigkeit und der Wundheilung

Es wurde bereits gesagt, dass MSM die Zellmembranen durchlässiger und flexibler macht. Auch wurde die entzündungshemmende Wirkung von organischem Schwefel bereits diskutiert, woraus sich ableitet, dass die Wundheilung durch die regelmäßige Einnahme von MSM besser funktionieren sollte. Unter anderem der Gesundheitspionier Robert Franz, der einer der eifrigsten Verfechter von natürlichen Stoffen wie Traubenkernextrakt (OPC) und MSM ist, berichtet von eigenen positiven Erfahrungen. Doch verschiedene Befürworter betonen, dass organischer Schwefel nicht nur die Zellen flexibler und anpassungsfähiger macht, sondern auch Auswirkungen auf den Bewegungsapparat und die allgemeine Gelenkigkeit hat. Da sich bei vielen Menschen mit steigendem Alter Steifigkeit (vor allem die berüchtigte Morgensteifigkeit der Muskulatur und der Gelenke) und Gelenkbeschwerden einstellen, scheint dies eine gute Nachricht zu sein. Auch Sportler können demgemäß von MSM profitieren, weil die gesamte Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Regenerationsfähigkeit des Körpers durch organischen Schwefel verbessert wird. Ob dies auch für die geistig-kognitive Leistungsfähigkeit und Flexibilität gilt, ist noch nicht erforscht. Jedoch ist, falls die zahlreichen Befürworter von MSM Recht behalten sollten, anzunehmen, dass MSM auch eine positive Wirkung auf Abläufe im Gehirn hat. Auf jeden Fall ist organischer Schwefel eine der wenigen natürlichen Antioxidantien, die die Blut-Hirn-Schranke passieren können. Somit müsste MSM auch eine Auswirkung auf unser Gehirn haben. Dies ist aber, wie gesagt, noch nicht erforscht.

​Verbesserung der Insulinproduktion

Diabetes Typ 2, früher auch Altersdiabetes genannt, ist ein immer ernster werdendes gesundheitliches Problem in den Industrieländern. Dabei werden infolge von Überernährung, Bewegungsmangel, erblicher Vorbelastung und anderen Faktoren die Zellen zunehmend unempfindlich gegen Insulin. Dadurch nehmen die Zellen keinen Blutzucker mehr auf und können ihn nicht in Form von Energie verwerten. Als Folge verbleibt die Glucose im Blut und führt zu steigendem Blutzuckers, was unbehandelt zu einer Reihe von Folgeerkrankungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann. MSM ist dabei eines der Mittel, mit denen Naturheilkundler Diabetes behandeln. Doch wie kann das funktionieren? Bei Diabetes nehmen die Zellen zunehmend weniger Blutzucker auf, andererseits ist die Bauchspeicheldrüse immer weniger in der Lage, Insulin zu produzieren (das gilt zumindest für Diabetes Typ 2). Durch MSM jedoch wird die Durchlässigkeit der Zellmembranen verbessert, was dazu führt, dass die Glucose aus dem Blut wieder besser in die Zellen aufgenommen werden kann, wo sie in Energie umgewandelt wird. Offenbar existieren auch Studien, die belegen, dass organischer Schwefel dazu führt, dass Menschen, die bereits an Diabetes erkrankt sind, wieder mehr Insulin produzieren. Dadurch muss automatisch weniger künstlich Insulin gespritzt werden, um die Folgen der Krankheit, die umgangssprachlich „Zuckerkrankheit“ genannt wird, aufzuhalten. Letzteres wiederum ist auch für Diabetiker Typ 1, die erblich bedingt seit Kindesbeinen an Insulinmangel leiden, interessant.

Welche Erkrankungen können mit MSM behandelt werden?

Im Folgenden finden Sie eine kleine Auswahl von Erkrankungen, die verschiedenen Naturheilkundlern zufolge mit organischem Schwefel behandelt werden können. Die Liste erhebt dabei keinesfalls einen Anspruch auf Vollständigkeit, da die Erforschung von MSM noch in den sprichwörtlichen Kinderschuhen steckt:

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    ​Chronische Schmerzerkrankungen
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    ​Muskelkater, Zerrungen der Muskeln, Krämpfe und Muskelschmerzen
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    ​Sehnenscheidenentzündung
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    ​Osteoarthritis
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    ​Fibromyalgie
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    ​Haar- und Nagelqualität
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    ​Asthma, Lungenemphyseme und andere Erkrankungen der Atemwegsorgane
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    ​Allergien wie Heuschnupfen
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    ​Diabetes
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    ​Magen-Darm-Erkrankungen, Verstopfung und Durchfall, Verdauungsprobleme, Sodbrennen
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    ​Hautalterungsprozesse
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    ​Migräne
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    ​Brustkrebs und Darmkrebs
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    ​Akne
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    ​Arthritis
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    ​Chronische Erschöpfung, Burnout
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    ​Depressionen und Stimmungsschwankungen
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    ​Vergiftungserscheinungen durch Schwermetalle und andere Gifte
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    ​Prämenstruales Syndrom
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    ​Augenentzündungen

Hat organischer Schwefel Nebenwirkungen?

Befürwortern von MSM zufolge verursacht organischer Schwefel keine Nebenwirkungen. Manche weisen allerdings darauf hin, dass der Körper nach Beginn der Einnahme anfangen kann zu entgiften (indem er zum Beispiel Schwermetalle ausleitet), was zu Durchfall oder Kopfschmerzen führen kann. In diesem Falle sollte man die Dosis so lange verringern, bis die Entgiftungserscheinungen abgeklungen sind und dann langsam wieder steigern. Klinische Studien, die die Unbedenklichkeit von organischem Schwefel zweifelsfrei belegen, fehlen bislang. Im Internet berichten zahlreiche Nutzer über positive Effekte, es existieren jedoch auch gegenteilige Meinungen. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie deswegen auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Manche betonen auch, dass organischer Schwefel nicht zusammen mit blutverdünnenden Mitteln (wozu auch Aspirin gehört), eingenommen werden sollte.

Leider ist MSM noch lange nicht endgültig erforscht, was wohl daran liegt, dass große Pharmaunternehmen kein Interesse daran haben, weil (im Gegensatz zu teuren Patenten) der entsprechende Profit ausbleiben würde. Interessierten bleibt daher nur das Prinzip „trial and error“ (Versuch und Irrtum). Tasten Sie sich vorsichtig an das Thema heran und prüfen Sie, wie MSM in welcher Dosis auf Sie wirkt.

MSM ​Kapseln, MSM Pulver oder Salben kaufen und dosieren

MSM ist in folgenden Formen erhältlich: als Kapseln, als reines Pulver, in Form von Kristallen, als Tabletten oder als Lotion bzw. als Salbe. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass organischer Schwefel nichts mit dem giftigen, übelriechenden, gelben Schwefel zu tun hat, den die meisten von uns aus dem Chemie-Unterricht kennen. Dieser wird beim Verbrennen in Schwefelstickoxid umgewandelt, der stechend riecht. Organischer Schwefel ist aber eine natürliche Substanz, die fast überall auf unserem Planeten vorkommt. Es handelt sich dabei um eine andere chemische Verbindung, die ungiftig ist.

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es sich um sichere Produkte aus Deutschland handelt, die keine weiteren Zusatzstoffe/Nährstoffe enthalten. Im Zweifelsfall erwerben Sie MSM einfach in der Apotheke Ihres Vertrauens. Damit liegen Sie auf jeden Fall richtig.

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Dosierung und Überdosierung von MSM

Was die Dosierung anbelangt, gibt es sehr unterschiedliche Aussagen: Es sind Fälle bekannt, in denen Menschen bis auf 20 Gramm pro Tag dosierten. Offensichtlich verursachte dies keine Nebenwirkungen und eine Überdosierung soll fast nicht möglich sein, da überflüssiger organischer Schwefel vom Körper offenbar innerhalb von 24 Stunden einfach wieder über den Urin ausgeschieden wird. Dennoch sollte man sich an die vorgeschriebenen Dosisempfehlungen halten. Robert Franz etwa spricht von ein bis zwei schwach gehäuften Teelöffeln am Tag, was circa zwei bis fünf Gramm entspricht. Die Angaben variieren aber von Fall zu Fall sehr stark und eine verbindliche Empfehlung existiert bislang nicht. Fangen Sie also am besten mit einer niedrigen Dosis an (zum Beispiel einem gestrichener Teelöffel) und testen Sie, wie MSM auf Sie wirkt. Dann können Sie nach individuellem Bedarf schrittweise erhöhen. MSM wird in Pulverform dabei einfach in ein Glas Wasser gegeben, umgerührt und am besten nach einer Mahlzeit verzehrt.


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