Mikronährstoffe

Mikronährstoffe sind Nährstoffe, die der Körper nur in sehr kleinen Mengen benötigt. Dazu gehören Vitamine und Spurenelemente. Sie liefern keine Energie.

Das MSD Manual nennt als Beispiele:

  • Wasserlösliche Vitamine: Vitamin C und die B-Vitamine
  • Fettlösliche Vitamine: A, D, E und K
  • Essenzielle Spurenelemente: Chrom, Kupfer, Jod, Eisen, Mangan, Molybdän, Selen und Zink

Mit Ausnahme von Chrom sind die Spurenelemente Bestandteile von Enzymen oder Hormonen. Die Vitamine A, E und B12 speichert der Körper in nennenswertem Umfang, die übrigen musst du regelmäßig über die Ernährung zuführen.

Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium oder Kalium werden in größeren Mengen gebraucht und deshalb als Mengenelemente bezeichnet. Die DGE-Referenzwerte decken Vitamine, Mengenelemente und Spurenelemente ab und sollen Mangel wie Überversorgung vermeiden.

Im Alltag deckst du den Bedarf bei abwechslungsreicher Ernährung in der Regel über Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Nüsse und andere Lebensmittel. Mehr als der Bedarf bringt dabei nicht automatisch mehr Nutzen. Bei Verdacht auf einen Mangel, etwa bei Müdigkeit oder Haarausfall, lass die Ursache ärztlich abklären, statt auf eigene Faust hoch zu dosieren. Einen Gegenpart bilden die Makronährstoffe.

Mehr dazu: Makronährstoffe · Vitamin-D-Mangel · Eisenhaltige Lebensmittel · Magnesiumhaltige Lebensmittel

Quellen

  1. MSD Manuals: Nährstoffübersicht. https://www.msdmanuals.com/de/profi/ern%C3%A4hrungsbedingte-st%C3%B6rungen/ern%C3%A4hrung-allgemein/n%C3%A4hrstoff%C3%BCbersicht
  2. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (Überblick). https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/

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