Manuka Honig: Heilwirkung, Anwendung und Hintergründe

 

 

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Seit jeher hat Honig eine wichtige Bedeutung für den Menschen. Bereits in der Steinzeit wurde er als Nahrungsmittel verwendet. Im antiken Griechenland sowie zur Pharaonenzeit in Ägypten spielte er erstmals eine Rolle als Heilmittel (Henle, 2007). Zu jener Zeit wurden dem Honig sogar magische Fähigkeiten zugesprochen.

Manuka-Honig stammt aus Neuseeland und wird aus dem Blütennektar des Manukastrauches (Leptospermum scoparium), auch Südseemyrte genannt, gewonnen und wurde bereits vom Stamm der Maori als traditionelles Heilmittel verwendet. In den letzten Jahren erlangte der Honig eine immer größere Beliebtheit, da er eine breit gefächerte und starke Wirkung bei vielen gesundheitlichen Problemen besitzt. So wurde in einer Reihe von Studien nachgewiesen, dass der Honig eine antiseptische, antioxidative Wirkung besitzt sowie gegen eine Vielzahl an Bakterien, Viren und Pilzen eigenommen werden kann.

Der folgende Ratgeber soll die vielfältigen Wirkungsweisen des Manuka - Honig beleuchten und die Anwendung bei verschiedenen Erkrankungen und körperlichen Problemen erläutern. Auch wird gezeigt, was den neuseeländischen Honig so besonders macht und wie genau er seine Heilfähigkeiten entfaltet sowie die möglichen Nebenwirkungen, die bei einer Behandlung mit Manuka - Honig auftreten können.

Manuka-Honig im Laufe der Zeit

Die Geschichte des Manuka-Honigs beginnt mit den Ureinwohnern Neuseelands, den Maori, für die der Honig ein vielseitiges Naturheilmittel darstellte. So nutzten sie ihn beispielsweise, indem sie ihn zur Heilung auf Wunden strichen oder ihn bei Erkältungen sowie Magen-Darmerkrankungen einnahmen (www.zentrum-der-gesundheit.de). Auch verwendeten sie die Blätter, die Rinde sowie aus diesen gewonnenen ätherischen Öle, um von deren antiseptischer Wirkung zu profitieren (Henle, 2007). Aufmerksamkeit erregte die Wirkung Manukastrauchs erstmals in den 1930er Jahren, als neuseeländische Milchbauern diesen an ihre Kühe verfütterten und ihnen auffiel, dass diese signifikant seltener an Krankheiten litten als Kühe, welche zuvor kein Manuka fraßen (Meyer, 2016). Seit den 1980er Jahren wird in wissenschaftlichen Publikationen immer öfter Bezug auf die Fähigkeiten des Manuka-Honigs genommen (Henle, 2007). Seitdem erlangte dieser auch außerhalb Neuseelands eine stetig wachsende Bedeutung.

Viele Jahre lang erforschte der Biochemiker Prof. Dr. Peter Molan an der Universität von Waikato in Neuseeland die Heilfähigkeiten und Eigenschaften des Manuka – Honigs und konnte als erster dessen antibakterielle Wirkung nachweisen. Seitdem stieg die globale Bekanntheit des Honigs kontinuierlich (www.teebaumöl.info).

Heute ist der Honig in fast jedem Reformhaus erhältlich und besitzt durch seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und Heilfähigkeiten eine hohe Popularität. Diese Beliebtheit wurde insbesondere in den letzten Jahren geschürt, da eine Vielzahl an berühmten Schauspielern und Sängern auf die Kraft des Manuka-Honigs schwören. Dadurch nimmt die Nachfrage für den Honig stetig zu, was sich in den hohen Preisen wiederspiegelt. In Deutschland reicht die Preisspanne für ein Glas bis zu 85 Euro (www.sueddeutsche.de).

Doch die gegenwärtige globale Popularität des Manuka-Honigs bringt auch ihre Schattenseiten mit sich. Durch die hohen Verkaufspreise stellen die Bienenstöcke, in denen Manuka-Honig produziert wird, eine Goldmine dar. Jedoch steigt somit auch der Konkurrenzkampf zwischen den Imkern, da diese inzwischen um das Überleben ihrer Bienen kämpfen müssen. So häufen sich die Berichte über Diebstahl, Vandalismus und sogar die Vergiftung konkurrierender Bienenstöcke in Neuseeland, was zu einem hohen Bienensterben führt (www.theguardian.com). Schon seit einigen Jahren sinkt die Größe der weltweiten Bienenpopulation immer weiter, was durch die Probleme der Manukaindustrie noch verschlimmert wird. Dies könnte in naher Zukunft zu einer gänzlichen Extinktion der Honigbiene beitragen, was fatale Auswirkungen hätte.

Der Unique Manuka Factor (UMF)


Was macht Manuka-Honig eigentlich so besonders? Bisher konnte der Ursprung der vielfältigen Wirkungsweisen nicht vollends identifiziert werden.

Grundsätzlich ist bekannt, dass die Bestandteile des Manuka-Honigs einen bis zu vierfach höheren Nährstoffgehalt besitzen als regulärer Honig. Manuka-Honig setzt sich aus folgenden Inhaltsstoffen zusammen (http://www.manukahonig-neuseeland.de):

• Aminosäuren
• Phosphorsäure
• Zink
• Vitamin B ( B6, Thiamin, Biotin, Ribiflavin, Pyridoxin, Nikotinsäureamid)
• Calcium
• Magnesium
• Kalium
• Inhibine


Eine weitere Antwort auf diese Frage lieferte jedoch eine Studie von Mavric et al. (2008), in welcher herausgefunden wurde, dass in Manuka-Honig ein bis zu 100-fach höherer Gehalt an Methlyglyoxal (MGO) vorhanden ist als in anderen Honigsorten. MGO ist ebenjener Stoff, der eine inhibierende Auswirkung auf zahlreiche Bakterien zeigt (Atrott, 2013). Hierbei gilt, dass die antibakterielle Wirkung proportional mit der Menge an enthaltenem MGO im Honig steigt (Meyer, 2016). Eine Besonderheit an MGO ist außerdem, dass es aufgrund seiner hohen Stabilität äußerst hitzeresistent ist und der MGO –Gehalt im Manuka – Honig bei Wärmezufuhr nicht geringer wird. In einem Kilogramm Manuka-Honig sind durchschnittlich 60 bis 150 mg dieses Stoffes zu finden (Mavric, 2008).

Adams et al. konnten zudem das Vorhandensein von Dihydroxyaceton (DHA) in Manuka-Honig nachweisen, welches sich durch Dehydratation in der Honigwabe zu MGO weiterentwickelt. Es herrscht die Annahme, dass das Absondern von MGO in den Nektar ein Entgiftungsweg für Manuka-Pflanzen darstellt (Atrott, 2013). Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Manuka-Honigs ist das Leptospermum, welches ebenfalls eine große Rolle für besagte Heilfähigkeiten spielt (Atrott, 2013).

Als Kennzeichen für medizinisch „aktiven“ Manuka-Honig dient der „unique manuka factor“, abgekürzt UMF, welcher als globalen Standard zur Identifikation und Messung der Biofunktionalität des Manuka-Honigs anerkannt wird (Atrott, 2013). Dieser Faktor stellt eine Garantie für dessen medizinische Qualitäten da. Er gibt an, wie hoch die nicht-peroxidische antibakterielle Aktivität im Honig ist. Grundsätzlich findet man Manuka-Honig im Handel mit einer UMF - Spanne im Bereich von 5 bis 25 (Atrott, 2013).

Als Grund für die antibakterielle Wirkung des Manuka – Honigs lässt sich der signifikant höhere Enzymgehalt als bei andere Honigsorten anführen. Die Enzyme produzieren Wasserstoffperoxid, welches die antibakterielle Funktion des Honigs ausführt (www.draxe.com). Ebenso wie das MGO gehört Wasserstoffperoxid zu den „Inhibinen“ des Manuka – Honigs, Substanzen, welche die Aktivität von Bakterien hemmen (Atrott, 2013). Diese Hemmungen erfolgen auf verschiedene Art und Weise. Zunächst erfolgt eine Beeinträchtigung der bakteriellen Zellteilung, was eine Hemmung der Fortpflanzung darstellt. Weiterhin verursacht Manuka – Honig Schäden an den Zellwänden der Bakterien und blockiert die Bindung der Zellen an Zellen im menschlichen Körper. Außerdem hat der Honig den Effekt, die Stressresistenz der Bakterien zu verringern und diese in ihrer Bewegungsfähigkeit einzuschränken.

Eine Studie von Schmidlin et al. (2014) an der Universität Zürich, Schweiz zeigte, dass Manuka – Honig inhibitorische Fähigkeiten gegen die im Mundraum vorkommenden und Zahnfleischentzündung verursachenden Bakterienarten S. mutans, A. actinomyceremconitans und P. gingivalis besitzt.

Des Weiteren weist Manuka – Honig antivirale Eigenschaften auf, wie Watanbe et al. (2014) an der Nagasaki University in Japan herausfanden. Die Studie bewies, dass Manuka – Honig in der Lage ist, hemmend gegen die Grippe verursachenden Influenza – Viren zu arbeiten. Herausstechend war, dass Manuka – Honig eine höhere Wirkung zeigte als andere untersuchte Honigsorten.

Bereits die neuseeländischen Maori erkannten die entzündungshemmenden (= anti – inflammatorischen) Fähigkeiten des Manuka – Honigs und nutzen sie, indem sie den das Naturheilmittel auf Wunden und Entzündungen strichen (www.zentrum-der-gesundheit-de). Eine rezente Studie von Leong et al. (2012) am Malaghan Insititute of Medical Research in Wellington, Neuseeland unterstreicht diese Wirkung, indem sie die Entzündungshemmung des Honigs an Mäusen nachwies.

Erwähnenswert ist außerdem, dass dem Manuka – Honig sowohl antiseptische als auch antioxidative Charakteristika innewohnen (www.zentrum-der-gesundheit.de). Die antioxidativen Eigenschaften resultieren aus einem hohen Vorkommen von Flavonoiden im Manuka – Honig. Flavonoide sind ebenjene Pflanzenstoffe, die für die Farbgebung der Pflanze zuständig sind (www.gesundheit.de). Die mit der antioxidativen Wirkung einhergehende Fähigkeit, DNA - Schäden zu reduzieren, ist bisher jedoch nur am Tier beobachtbar.

Vorteile und Nutzen des Manuka Honigs

Seit jeher sind eine Vielzahl an Heil- und Linderungsfähigkeiten des Manuka – Honigs für verschiedenste Erkrankungen und Beschwerden bekannt. Im Folgenden werden die wichtigsten Anwendungsfelder angeführt, wobei zunächst das Krankheitsbild kurz beleuchtet wird, und anschließend, welche Rolle Manuka – Honig bei der Genesung spielt.

Manuka Honig bei Magen – und Darmbeschwerden

Eine der häufigsten Anwendungsfelder des Manuka – Honigs ist bei Erkrankungen des Magen – Darmtraktes. Dazu zählen vor allem Säurereflux sowie bei Dünndarmfehlbesiedelungen (SIBO). Der Säurereflux entsteht, wenn Magensäure zurück in die Speiseröhre dringt. Dies macht sich durch ein Brennen im Brustbereich bemerkbar, auch Sodbrennen genannt (www.healthline.com). Dünndarmbesiedelung bezeichnet die Kolonisierung des Dünndarmes mit Bakterien, die normalerweise im Dünndarm anzufinden sind. Typische Symptome sind hierbei Durchfall sowie ein geblähter Bauch und Schmerzen (www.reizdarm.one). Manuka – Honig wirkt in beiden Fällen auf eine natürlich antibiotische Art und Weise. Er weist eine effektive Reduktion des Refluxes auf und hilft, das Gleichgewicht im Verdauungstrakt wiederherzustellen.

Auch zeigt Manuka – Honig eine starke Wirkungsweise bei der Bekämpfung des Bakteriums Staphylococcis aureus (Staphylokokken). Bei Infektion mit diesem Erreger treten Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall sowie Bauchschmerzen auf (www.infektionsnetz.at). Eine Studie von Jenkins, Burton und Cooper (2011) bewies, dass Manuka – Honig in der Lage ist, die Zellteilung des Erregers zu unterbrechen und diesen sogar bei hoher Konzentration abtöten kann (www.inutro.com). Zur Anwendung wird Ihnen die direkte Einnahme des Manuka – Honigs empfohlen, da dieser somit direkt in den Magen – Darm – Trakt gelangt. Sie sollten darauf achten, den Honig nüchtern oder eine Stunde vor oder nach den Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Unmittelbar nach der Einnahme sollten Sie nichts essen oder trinken (www.heilpraxisnet.de).

Manuka Honig bei Entzündungen der Atemwege

Da der oben genannte Erreger Staphylococcis aureus auch bei etlichen anderen Erkrankungen beteiligt ist, welche die Atemwege betreffen, ist es nicht verwunderlich, dass Manuka – Honig auch hier als Begleitmittel angewendet werden kann. Zu diesen Krankheiten gehören beispielsweise Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Lungenentzündung sowie die typische Erkältung (www.zentrum-für-gesundheit.de). Der Manuka – Honig lindert im Verlauf der Behandlung die Begleitsymptome wie zum Beispiel Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Mattheitsgefühl und bekämpft auch den Erreger, was zu einer beschleunigten Genesung führt. Auch hier wird der Honig direkt oder im Tee untergerührt eingenommen, und eignet sich daher ideal für die Behandlung (www.naturinstitut.info).

Studien von Wong et al. (2011) und Rudmik et al. (2013) evaluierten die Wirkungsweise des Honigs insbesondere bei Rhinosinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung). Zwar besserten sich nach wenigen Wochen die Begleitsymptome (Reduktion des Nasenausflusses sowie des Drucks am Ohr), jedoch lässt sich aufgrund der geringen Stichprobenzahl nicht eindeutig sagen, wie gut die Wirksamkeit des Manuka – Honigs tatsächlich ist.

Manuka – Honig bei Zahn- und Mundhöhlenerkrankungen

Aufgrund seiner starken Süße gilt Honig als schädigend für die Zähne. Zwar ist Manuka – Honig ebenso süß, jedoch zeigten sich in einer Studie beeindruckende Ergebnisse. So führt der Einsatz von Manuka – Honig zu einer effizienten Beseitigung von Plaque (Zahnbelag), was zu einer verbesserten Mundhygiene beiträgt (Nayak et al., 2010). Auch bewies eine Studie von Rupesh et al. (2014), dass Manuka – Honig eine Verringerung des Karies verursachenden Erregers Streptococcus mutans im Mund. Karies macht sich durch Zerstörungen und Fäule des Zahnschmelzes bemerkbar, was oftmals in Löchern im Zahn resultiert (www.netdoktor.at). Manuka – Honig sollten Sie zur Behandlung oder bereits zur Vorbeugung täglich einnehmen, um eine gesunde Mundflora aufzubauen oder aufrechtzuerhalten (www.heilpraxisnet.de).

Auch gegen Apthen kann Manuka – Honig eingesetzt werden. Apthen sind Schädigungen der Mundschleimhaut. Sie weisen meist eine runde Form auf und sind mit starken Schmerzen verbunden. Hervorgerufen werden sie beispielsweise durch Eisenmangel, Stress oder Schwankungen des Hormonhaushalts. In den häufigsten Fällen verschwinden sie ohne Behandlung nach ungefähr 5 bis 7 Tagen (www.onmeda.de). Zur Behandlung wird empfohlen, den Manuka – Honig mehrmals täglich auf die betroffene Stelle zu tupfen (www.heilpraxisnet.at).

Manuka – Honig lässt sich ebenfalls effektiv gegen Tonsillitis einsetzen. Tonsillitis, besser bekannt als Mandelentzündung, entsteht durch eine virale Tröpfcheninfektion oder ein geschwächtes Immunsystem. Bemerkbar macht sich die akute Infektion der Gaumenmandeln durch starke, mit Schmerzen verbundene Schluckbeschwerden, Fieber und durch einen weißlich – gelben Belag auf den geschwollenen Mandeln (www.netdoktor.at). Aufgrund seiner antibiotischen und antiviralen Fähigkeiten lässt sich die Entzündung gut behandeln, da Manuka – Honig die direkte Zerstörung der Erreger bewirkt. Hierzu wird empfohlen, einen Teelöffel Manuka – Honig drei bis viermal täglich einzunehmen, um den Erreger zu bekämpfen (www.naturallivingideas.com).

Manuka Honig bei Hauterkrankungen

Da Manuka – Honig anti – inflammatorische Eigenschaften aufweist, ist es nicht verwunderlich, dass er auch als Heilmittel für eine Vielzahl an Hauterkrankungen verwendet werden kann. Dazu zählen beispielsweise Akne, Ekzeme oder Pilzbefall der Haut. Bei der Behandlung von Ekzemen, insbesondere bei atopischen Ekzemen, auch Neurodermitis genannt, zeigt sich eine effektive Heilwirkung des Manuka – Honigs. Ein atopisches Ekzem ist eine chronische Hauterkrankung, die sich in rot schuppender Haut bemerkbar macht und einen starken Juckreiz mit sich bringt. Die Krankheit entsteht durch eine meist vererbte gesteigerte Reaktion der Haut auf physische Reize (www.netdoktor.at). Eine rezente Studie von Alangari et al. (2017) zeigte, dass die Behandlung der betroffenen Stellen mit Manuka – Honig signifikante Verbesserungen bereits nach sieben Tagen aufwies. Auch wurde nachgewiesen, dass Manuka – Honig die Produktion der für das Fortbestehen der Entzündungsreaktion der Haut verantwortlichen Stoffe hemmt. Für die Behandlung wird empfohlen, den Manuka – Honig entweder pur auf die betroffenen Stellen aufzutragen oder ihn mit Naturöl zu vermischen (www.manuka-neuseeland.info).

Eine weitere mit Manuka – Honig behandelbare Hauterkrankung ist der Pilzbefall, auch Mykose genannt. Als Mykose wird eine durch Pilze verursachte Infektionserkrankung bezeichnet, die oftmals sehr hartnäckig ist. Es gibt über 100 verschiedene Arten dieser Krankheit, die bekanntesten sind Fußpilz, Scheidenpilz und ein bei Diabetes vorkommender Pilzbefall der Füße (www.gesund.co.at). Hautrötungen, Juckreiz und Schuppen sind hier die häufigsten Symptome. Besonders in abgestorbenem Gewebe kann sich der Pilz sehr schnell vermehren.

Bansal et al. (2005) konnten nachweisen, dass der Manuka – Honig eine effektiv wachstumshemmende Wirkung auf die für den Befall verantwortlichen Pilze besitzt. Auch hier wird der pure Honig zur Behandlung täglich auf die betroffene Stelle gegeben. Somit werden zugleich die Pilze abgetötet und die Bildung neuer Hautzellen wird unterstützt (www.manuka-neuseeland.info).

Manuka – Honig bei Wunden und Verbrennungen

Die wundheilende Wirkung von Manuka – Honig war bereits den Maori bekannt, weshalb sie ihn auf ihre Wunden zu streichen pflegten, um erfolgreich deren Heilungsprozess zu fördern. Auch für die Behandlung von Schnitten, Verbrennungen und zur Behandlung von Verbrennungsnarben eignet sich der Honig sehr gut. Zum einem lässt sich dies mit dem hohen antimikrobialen Effekt des Honigs begründen, zum anderen produziert Manuka – Honig beim Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Wundsekret Sauerstoff, welcher die Wunde desinfiziert. Außerdem hat der Honig aufgrund seiner hygroskopischen (Wasser absorbierenden) Eigenschaften die Fähigkeit, Wasser und Eiter aus der Wunde zu ziehen, und somit das Überleben von kleinsten Erregern zu verhindern (www.naturallivingideas.com).

In einer Studie kamen Jull et al. (2015) zu der Erkenntnis, dass das Auftragen von Manuka – Honig auf Wunden und Verbrennungen bis zum 2. Grad eine Beschleunigung des Heilungsprozesses zur Folge hat. Die Heilungsdauer konnte um bis zu 5 Tage verkürzt werden. Zur Anwendung wird ausdrücklich empfohlen, ausschließlich sterilisierten Honig zu verwenden. Die Wunden sollten bei jedem Verbandswechsel flächendeckend mit Honig bestrichen werden, jedoch sollte dies nicht allein vorgenommen, sondern stets von medizinischem Personal durchgeführt werden (www.inutro.com).

​​​​Manuka – Honig für die Hautpflege

Nicht nur Erkrankungen der Haut weiß Manuka – Honig zu behandeln, er kann auch für die Hautpflege eingesetzt werden. Beispielsweise eignet er sich ideal für Gesichtsmasken oder Gesichtsreiniger. Da er nicht auf chemischen Stoffen basiert und einen pH – Wert von 4.5 besitzt, ist er mild genug für die tägliche Gesichtspflege und greift den Säureschutzmantel der Haut nicht an. Ein weiterer Vorteil ist der hygroskopische Charakter des Manuka – Honigs. Mit diesem zieht er Schmutz und Talg aus den Poren und verhindert somit deren Verstopfung (www.naturallivingideas.com). Dies bewies auch eine Studie von Burlando und Cornara (2013), in welcher nachgewiesen werden konnte, dass Manuka – Honig die Fähigkeit besitzt, die Haut weich zu machen, Irritationen zu beruhigen und die Poren zu reinigen. Dies hat einen verjüngenden Effekt auf die Haut und verzögert außerdem die Faltenbildung.

Zur Anwendung sollte​ das Gesicht zunächst gründlich gereingt werden. Sie den Manuka Honig dünn auf dem Gesicht verteilen und gründlich einmassieren. Zusätzlich wird empfohlen, das Gesicht mit einem warmen und feuchten Handtuch zu bedecken, damit der Honig noch besser in die Haut einziehen kann. Das trägt auch zur Feuchtigkeitsspende bei, da der Manuka – Honig gleichzeitig das Wasser in die Haut absorbiert. Anschließend wird der Honig abgewaschen, das Gesicht sollte daraufhin gut eingecremt werden (www.naturallivingideas.com).

Gebrauch und Anwendung von Manuka Honig

Aufgrund seiner vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten existieren verschiedene Wege, Manuka – Honig einzusetzen und zu benutzen. Grundsätzlich wird hier zwischen innerer und äußerer Anwendung unterschieden. Innere Anwendung meint, dass der Honig durch den Mund eingenommen wird, damit er in den Verdauungstrakt gelangt und von dort aus seine Wirkung entfaltet. Diese Art der Einnahme geschieht vor allem bei Erkrankungen des
Magen – Darmtraktes, des Mundbereichs und bei Erkrankungen der Atemwege. Auch für die präventive Anwendung, beispielsweise zur Stärkung des Immunsystems, kann Manuka – Honig verwendet werden (www.propolis –ratgeber.info). Je nach Bedarf wird hierfür der Honig entweder pur gegessen oder im Tee aufgelöst zu sich genommen. Hierbei ist es jedoch sehr wichtig, dass auf die antibakterielle Wirkstärke des Manuka – Honigs geachtet werden muss. Es gilt die Regel, dass diese umso höher ist, je mehr Methlyglyoxal (MGO) im Honig enthalten ist (www.inutro.com). Eine medizinische Wirkung ist prinzipiell erst ab einem MGO – Gehalt von ungefähr 100 Milligramm zu erwarten. Dieser Gehalt lässt sich am Etikett ablesen, wenn beispielsweise der Wert 500 MGO angegeben ist, dann befinden sich 500 mg Methylglyoxal im Honigglas (www.lifeline.de).

Manuka – Honig eignet sich bei vielen Hautkrankheiten und – problemen. für die äußere Anwendung. Dazu zählen unter anderem die oben genannten Erkrankungen Neurodermitis, Pilzbefall, sowie für die Applikation auf Wunden, Insektenstichen und Verbrennungen. Auch hier ist die Dosis von der Erkrankung abhängig. Jedoch gilt grundsätzlich, dass der Manuka – Honig vorzugsweise mit einem Wattestäbchen auf die betroffenen Stellen getupft werden sollte. Bei Wunden und Verbrennungen kann der Honig auf Verbände oder Pflaster aufgetragen werden, diese Schicht sollte bei jedem Verbandswechsel erneuert werden (www.lifeline.de). Am wichtigsten ist hierbei, dass der Honig steril sein sollte. Dazu wird er mit Gammastrahlen behandelt und entkeimt. Er wird dann unter dem Begriff „Medihoney“ verwendet; er ist lediglich in medizinischen Einrichtungen zugelassen und nicht frei verkäuflich. Daher sollte Manuka – Honig ausschließlich in dieser Form auf offene Wunden gegeben werden, da eine Infektion andernfalls nicht ausgeschlossen werden kann (www.inutro.com).

Es gibt neben der herkömmlichen, puren Version eine Vielzahl an Manuka – Honigprodukten, die sich für verschiedene Anwendungsgebiete besonders eignen. Manuka – Honighaltige Creme wird genutzt, um gegen Akne und Pickelbildung vorzugehen. Die Creme hilft, die zurückbleibenden Narben zu reduzieren und das Hautbild allgemein zu verbessern (www.manukahonig-neuseeland.de). Bonbons mit Manuka-Honig können bei Halsbeschwerden verwendet werden sowie bei Entzündungen des Zahnfleischs oder Rachenraumes. Meist ist in den Bonbons Propolis enthalten, ein von Bienen produziertes Harz, welches ähnliche antibakterielle und antibiotische Fähigkeiten wie Manuka – Honig besitzt (www.herbathek.com). Eine Lösung mit Manuka – Honig lässt sich ganz einfach selber herstellen. Hierzu muss Wasser dem Honig beigefügt werden, bis er wässrig wird. Diese Lösung lässt sich beispielsweise als Nasenspülung bei Schnupfen verwenden (www.manukahonig-neuseeland.de). Auch existiert Zahncreme mit Manuka – Honig. Diese kann wie gewöhnliche Zahnpasta verwendet werden und wirkt gegen Entzündungen in der Mundhöhle sowie bei Zahnfleischentzündungen (www.manukahonig-neuseeland.de). Ein weiteres manukahaltiges Produkt ist beispielsweise Manuka – Öl, welches als Badeöl, Massageöl oder als Mundwasser verwendet werden kann und so bei Hauterkrankungen eine lindernde Wirkung entfaltet.

Grundsätzlich wird empfohlen, sich vor der Anwendung zu informieren, welches Produkt am besten für den jeweiligen Verwendungsbereich geeignet ist. Wichtig ist auch, Manuka – Honig mit dem notwendigen Gehalt an MGO zu benutzen, um einen optimalen medizinischen Effekt vorauszusetzen. Zwar gilt, dass Manuka – Honig seine Wirkungsweise ab einem MGO – Gehalt von 100 mg entfaltet, jedoch kann man erst ab einem Gehalt von 400 mg MGO von einer Spitzenqualität des Manuka – Honigs ausgehen (www.manuka-neuseeland.info).

Gefälschter und echter Manuka Honig

Die aktuelle Beliebtheit des Manuka – Honigs bringt jedoch auch Nachteile mit sich. So ist beim Kauf des Produkts Vorsicht geboten, da im Jahr etwa 1.700 Tonnen Manuka – Honig in Neuseeland produziert werden (Stand von 2014), sich der Verkauf von Produkten, die unter dem Namen „Manuka – Honig“ angeboten werden, jedoch auf 10.000 Tonnen im Jahr beläuft (www.propolis-ratgeber.info). Das bedeutet, dass über 80% der weltweit als Manuka –Honig verkauften Produkte gefälschte Etiketten benutzen und einen sehr geringen, beziehungsweise keinen Methyglyoxal - Gehalt besitzen. Meist handelt es sich hier um gewöhnlichen Blütenhonig, der für viel Geld als „Manuka – Honig“ verkauft wird (www.manukanatural.com). Echte, aktiven Manuka – Honig kann nur ein Mitglied der Unique Manuka Honey Association of New Zealand mit dem lizensierten UMF® Markenzeichen verkaufen. Wenn dies nicht der Fall ist, droht eine Strafverfolgung durch die New Zealand Commerce Commission sowie Geldstrafen in Höhe von bis zu 10.000$ (www.manukanatural.com).

Wie unterscheidet man echten und gefälschten Manuka – Honig?
Es existieren verschiedene Möglichkeiten, um herauszufinden, ob es sich um echten
Manuka – Honig handelt. Beispielsweise lässt sich das Vorhandensein von Leptosperin nachweisen, einem Stoff, der lediglich in Manuka – Honig aufzufinden ist. Hierzu wird das Verfahren der Affinitätschromatographie verwendet, bei welchem der zu analysierende Stoff von einer Lösung verschiedener Stoffe (hier der Manuka – Honig) isoliert wird (Kato et al., 2016). Zwar ist dieses Verfahren nur im Labor durchführbar, jedoch lässt sich das Identifizieren von gefälschtem Manuka – Honig auch durch das Etikett des Honigglases durchführen. Unechter Manuka – Honig wird zum Beispiel oft mit Beschriftungen wie „active 10“ oder „active plus“ gekennzeichnet, was die antibakterielle Aktivität des Honigs beteuern soll (www.manukahonig-neuseeland.de). Jedoch besitzt echter Manuka – Honig eine Reihe von geschützten Qualitätskennzeichnungen, anhand derer man seine Entscheidung treffen sollte. Zu diesen zählen die Bezeichnungen MGO+® und UMF®, die zum einen bezeugen, dass der Honig Methylglyoxal enthält, und zum anderen mit dem Unique Manuka Factor ausgezeichnet sind. Anhand dieser Werte lässt sich auch der Gehalt des wirksamen MGO im Glas ist. Beispielsweise lässt sich ein Wert von MGO 100 mit dem Wert UMF 10 gleichsetzen. Es wird somit angezeigt, dass in 1kg Manuka – Honig 100mg MGO enthalten sind (www.manukahonig-neuseeland.de).

Auch der Verkaufspreis kann Aufschluss darüber geben, ob das Produkt echt oder gefälscht ist. Aufgrund seiner hohen Qualität, seiner Herkunft und des medizinischen Wirkungsgrades wird der Honig meist sehr teuer verkauft. In der Regel bezahlt man für Manuka – Honig mit einem MGO – Wert von 400 ungefähr 14,90€ pro 100 g. Wenn der Honig sehr günstig angeboten wird, ist also Vorsicht geboten (www.honig-wissen.de).
Echter Manuka – Honig kann in verschiedenen Verkaufsstätten erworben werden. Die herkömmliche Art und Weise ist der Kauf im Reformhaus. Hier ist eine Beratung möglich, welches Produkt am besten geeignet ist und die Ware kann vor Ort begutachtet werden. Jedoch ist diese Möglichkeit häufig mit erhöhten Kosten verbunden. Das gleiche gilt für den Erwerb in Apotheken, die jedoch grundsätzlich eine kompetente Beratung bieten. Auch in Drogeriemärkten wie Rossman, DM und anderen ist Manuka – Honig erhältlich, jedoch ist dieser nicht immer im Sortiment vorhanden. Natürlich lässt sich der Honig auch online bestellen, empfohlen wird hier, dies über Amazon zu tun, da es hier eine große Auswahl gibt und der Anbieter sehr zuverlässig ist (www.honig-wissen.de). Abgeraten wird von dubiosen Internetseiten, die keinen seriösen Eindruck machen und keine Kundenrezensionen aufweisen können.

Mythen und Irrtümer über Manuka Honig

Aufgrund des hohen Anteils an gefälschtem „Manuka – Honig“ ist es logisch, dass die verbreitete Annahme herrscht, die Heilwirkung des Manuka – Honigs wäre ein großer Schwindel. Da es sich bei falschem Manuka – Honig meist um gewöhnlichen Blütenhonig handelt, ist es nicht verwunderlich, dass dieser nicht das hält, was er in seiner Wirkungsweise verspricht. Darum ist es so wichtig, auf die richtige Beschriftung und Auszeichnung des Honigs zu achten, damit der Erwerb von gefälschtem Manuka – Honig umgangen werden kann (www.thealternativedaily.com).

Ein weit verbreiteter Irrtum über Manuka - Honig ist beispielsweise, dass dieser eine sehr effektive Wirkung gegen den Erreger Helicobacter pylori zeigt (www.zentrum-der-gesundheit.de). Die Infektion mit diesem Bakterium führt zu einer Magenschleimhautentzündung oder Geschwüren im Magen oder Zwölffingerdarm. Symptome der Infektion sind unter anderem brennende Bauchschmerzen, Übelkeit sowie Beschwerden nach der Nahrungsaufnahme (www.netdoktor.at). Es konnte zwar nachgewiesen werden, dass Manuka – Honig die Erreger in einer Lösung mit einer 20-40%igen Lösung abtöten kann, jedoch ist diese Konzentration vergleichsweise hoch, da die meisten Bakterien bereits in einer Lösung mit 5-15% Manuka – Honig absterben (al Somal, 1994). Die durchgeführte Studie, in welcher die Probanden zwei Wochen lang täglich Manuka – Honig verzehrten. Nach dieser Zeit waren diese immer noch positiv auf den Erreger, was zeigt, dass Manuka – Honig nicht als geeignetes Wirkungsmittel gegen Helicobacter pylori angesehen werden kann (Westbury, 1999).

Auch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Manuka – Honig dieselben medizinischen Standards besitzt, da der Unique Manuka Factor (UMF) nicht in jedem Nektar gefunden werden kann, der von den Blüten des Manuka – Strauches stammt. Demnach gilt, dass mancher Manuka – Honig zwar von Manuka – Blüten stammt, er dennoch keine oder nur eine geringe Heilwirkung aufweisen kann (www.thealternativedaily.com).
Auch ist es wichtig zu wissen, dass die Annahme, Manuka – Honig oral einzunehmen, um Hautkrankheiten zu bekämpfen, nicht der Wahrheit entspricht. Das Verzehren von Manuka – Honig sollte vorgenommen werden, wenn Beschwerden oder Erkrankungen des Magen – Darmtraktes sowie der Atemwege vorliegen. Der Honig kann somit im Körper an den betroffenen Stellen seine Wirkungen entfalten. Wenn Hauterkrankungen vorliegen, dann wird das äußerliche Auftragen von Manuka – Honig empfohlen, da dieser so die bestehenden Entzündungen, Reizungen oder einen etwaigen Pilzbefall direkt lindern und bekämpfen kann. Auch würde bei einer Einnahme durch den Mund die Fähigkeit des Manuka – Honigs, Bakterien oder Dreck aus der Haut zu absorbieren, wie bereits in Kapitel 4.4 beschrieben wurde (www.naturallivingideas.com).

Nebenwirkungen des Manuka Honigs

Grundsätzlich treten bei der Anwendung von herkömmlichem Manuka – Honig sehr selten Nebenwirkungen auf. Es wurde beispielsweise nachgewiesen, dass die Konsumierung des Honigs keine Veränderungen in der Darmflora hervorrufen, sowie bei Anwendung nicht zu Entzündungen oder Verletzungen der Nasenschleimhaut führt (www.inutro.com).
Zwar handelt es sich bei Manuka – Honig um ein natürliches Produkt, dennoch können unter Umständen gewisse Nebenwirkungen auftreten. In einem Versuch wurde zunächst eine 4 – prozentige Manuka – Lösung im Mittelohr angewendet. Es konnten keine Veränderungen oder Nebenwirkungen festgestellt werden. Als jedoch stattdessen eine 50 – prozentige Lösung verwendet wurde, traten Gehörschäden sowie ein Absterben von Haarzellen auf (Aron, 2012). Dies zeigt, dass Manuka – Honig nicht in jeder beliebigen Konzentration eingesetzt werden sollte, da Nebenwirkungen hiermit nicht ausgeschlossen werden können.

Kindern unter einem Jahr sollte Manuka – Honig nicht verabreicht werden, da er eine lebensbedrohliche Lebensmittelvergiftung, auch Botulismus genannt, auslösen könnte. Der Honig kann das Bakterium Clostridium botulinum enthalten, welches ein starkes Nervengift, das sogenannte Botulinumtoxin, produziert. Es können unter anderem Lähmungserscheinungen oder Schluckstörungen auftreten, die im schlimmsten Fall auch die Atemmuskulatur betreffen (www.onmeda.de).

Bei Diabetikern hingegen ist Vorsicht bei der Anwendung von Manuka – Honig geboten. Dieser sollte nicht auf Wunden der Patienten aufgetragen werden, da bei diesen bereits hohe Methylglyoxalwerte vorliegen. Das zusätzliche MGO des Manuka – Honigs würde die Verheilung der Wunden verlangsamen und somit kontraproduktiv wirken (www.inutro.com). Auch wird von einer inneren Anwendung dringend abgeraten, da Manuka – Honig stark zuckerhaltig ist und das Risiko einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels besteht (www.webmd.com). Diese kann jedoch nicht nur bei Diabetikern passieren, sondern kann auftreten, sobald ein übermäßiger Verzehr von Manuka – Honig geschieht. Im Zusammenhang mit einem hohen Verzehr steht auch eine mögliche Gewichtszunahme, die durch den Kaloriengehalt des Honigs einhergeht (www.livestrong.com).

Ein weiterer möglicher Nebeneffekt des Honigs kann eine allergische Reaktion sein. Hervorgerufen wird diese entweder durch Pollen oder das enthaltene Bienengift, wie es auch in herkömmlichem Honig zu finden ist. Bemerkbar macht sich die Allergie durch Ausschlag, Bläschenbildung, Schluckbeschwerden oder Magenbeschwerden wie Übelkeit und Erbrechen. Im Falle einer solchen Reaktion sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden (www.livestrong.com).

Zusammenfassend gilt, dass man sich stets im Vorhinein sowohl darüber informieren sollte, welcher Manuka – Honig geeignet für die zu behandelnde Erkrankung ist, sowie welche Allergien oder Unverträglichkeiten vorliegen, die durch Manuka – Honig hervorgerufen werden können. Der Honig sollte in Maßen und gemäß den Vorschriften verzehrt werden, um eine Prävention der oben beschriebenen Nebenwirkungen so weit wie möglich zu garantieren.

​Quellen und weiterführende Links​​​​


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