Akne entsteht, wenn Talg und Hautschüppchen die Haarfollikel verstopfen und sich dort Bakterien vermehren und Entzündungen auslösen – mangelnde Sauberkeit ist nicht der Grund. Gut wirksam sind Wirkstoffe wie Benzoylperoxid, Retinoide oder Azelainsäure, bei starker Akne, Knoten oder Narbengefahr gehörst du in die Hand eines Hautarztes.
Pickel sind lästig, und kaum ein Hautthema ist von so vielen Halbwahrheiten umgeben. Wir erklären dir, was in deiner Haut tatsächlich passiert, welche Mythen du getrost vergessen kannst, was bei Ernährung und Hausmitteln wirklich belegt ist und wann Selbsthilfe nicht mehr reicht.

Wie Akne entsteht
Akne ist keine Frage von Schuld oder Nachlässigkeit, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Fachleute nennen vier davon: eine verstärkte Talgproduktion, eine übermäßige Verhornung im Haarfollikel, die Besiedlung mit Bakterien und die Entzündung. Das Ganze läuft so ab: Die Talgdrüsen produzieren viel Fett, abgestorbene Hautzellen verkleben und verstopfen den Follikelausgang. Es entsteht ein Mitesser (Komedo). In diesem verschlossenen, fettreichen Milieu vermehren sich Hautbakterien, vor allem Cutibacterium acnes, und die Haut reagiert mit einer Entzündung – aus dem Mitesser wird ein roter Pickel oder eine Pustel.
Auslöser, die das Geschehen anstoßen oder verstärken, sind vor allem:
- Hormone: Veränderungen in der Pubertät, rund um die Periode, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Auch Erkrankungen wie das polyzystische Ovarsyndrom können eine Rolle spielen.
- Veranlagung: Akne ist erblich mitbedingt, Ärzteblatt-Übersichten beschreiben sie als multifaktorielle Erkrankung mit genetischer Veranlagung.
- Medikamente: Einige Arzneimittel können Akne auslösen oder verschlechtern, etwa bestimmte Hormon- und Kortison-Präparate. Sprich das bei deinem Arzt an, setze aber nie eigenmächtig etwas ab.
- Kosmetik: Stark fettende Cremes, Haarpflegeprodukte oder bestimmte Öle können die Poren zusätzlich belasten (komedogen heißt „Mitesser fördernd“).
- Vitaminpräparate: Hochdosierte Vitamin-B-Präparate (B1, B6, B12) und Hefepräparate können laut einem Fachartikel das Wachstum der Akne-Bakterien fördern.
Akne ist übrigens nicht auf Jugendliche beschränkt: Eine im Ärzteblatt zitierte internationale Erhebung mit gut 50.000 Befragten ab 16 Jahren kam auf eine Häufigkeit von rund 19 Prozent, bei Frauen etwas höher als bei Männern. Bei Erwachsenen sind vor allem Frauen betroffen.
Mythen: Schmutz, Schokolade und Co.
„Ich bin nicht sauber genug“
Akne ist keine Folge mangelnder Hygiene. Die Verstopfung sitzt tief im Follikel, nicht auf der Hautoberfläche. Wer sein Gesicht übertrieben schrubbt, reizt die Haut sogar und kann die Akne verschlimmern. Eine sanfte Reinigung morgens und abends genügt.
„Schokolade und Milch lösen Akne aus“
Hier lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die Datenlage. Eine systematische Übersichtsarbeit von 2022 hat 34 Studien ausgewertet (28 Beobachtungsstudien, 6 Interventionsstudien, davon 5 randomisiert). Das Ergebnis:
- Hoher glykämischer Index: Die meisten Beobachtungsstudien (77 Prozent) fanden einen Zusammenhang zwischen Lebensmitteln, die den Blutzucker schnell ansteigen lassen, und Akne. Mehrere kleine randomisierte Studien sahen unter einer Ernährung mit niedrigem glykämischem Index eine stärkere Besserung, eine Studie war negativ.
- Milch: Die Ergebnisse sind uneinheitlich. Rund 70 Prozent der Milchstudien brachten mindestens ein Milchprodukt mit Akne in Verbindung, es gab aber keine randomisierten Studien dazu. Der Effekt hängt vermutlich von der Bevölkerungsgruppe und der Ernährungsweise ab.
- Einschränkungen: Viele Studien waren klein, stützten sich auf Selbstauskünfte, und die Teilnehmenden waren meist junge Männer.
Zu Schokolade allein können wir keine belastbare Aussage treffen. Für die Praxis heißt das: Es gibt Hinweise, dass Ernährung Akne beeinflussen kann, aber keine „Anti-Akne-Diät“. Eher ungünstig sind laut Apotheken-Fachinformation schnell verdauliche Kohlenhydrate wie Weißmehlprodukte, Süßigkeiten und gesüßte Getränke. Milch musst du nicht grundsätzlich streichen. Wenn du merkst, dass es dir mit weniger Milch oder Zucker besser geht, spricht nichts dagegen, das auszuprobieren – als alleinige Therapie reicht es aber nicht. Allgemeine Tipps zu einer ausgewogenen Ernährung findest du in unserer Rubrik Ernährung.
„Sonne und Solarium helfen“
Gebräunte Haut kaschiert Rötungen optisch, die Akne bessert sich dadurch aber nicht. Dafür steigt das Risiko für Hautalterung und Hautkrebs. Manche Akne-Wirkstoffe machen die Haut zudem lichtempfindlicher, dann ist Sonnenschutz besonders wichtig.
„Stress verursacht Akne“
Stress kann eine bestehende Akne verschlechtern, löst sie nach Einschätzung einer Hautärztin aber nicht direkt aus. Oft liegt es daran, dass man in stressigen Phasen häufiger an den Pickeln herumdrückt.

Pflege: mild reinigen, nicht ausdrücken
Für die tägliche Routine gilt: weniger ist mehr.
- Zweimal täglich sanft reinigen und abends Make-up entfernen. Geeignet sind milde, seifenfreie Reinigungsprodukte mit hautfreundlichem pH-Wert. Nicht schrubben und nicht mit scharfen Peelings arbeiten.
- Leichte Pflege wählen: Gele, Hydrogele oder leichte Emulsionen statt schwerer, fettiger Cremes. Achte auf Produkte, die als nicht komedogen gekennzeichnet sind. Wie du die Zutatenliste liest, erklärt unser Lexikon-Eintrag zur INCI-Deklaration.
- Die Hautbarriere schonen: Viele Akne-Wirkstoffe trocknen aus. Eine passende Feuchtigkeitspflege hilft, die Hautbarriere zu stabilisieren. Tipps für trockene, gereizte Haut findest du in unserem Beitrag zur Gesichtscreme für trockene Haut.
- Nicht ausdrücken: Wer Pickel quetscht, riskiert Narben und Entzündungen. Dermatologen raten davon ab, weil der Talg dabei tiefer ins Gewebe gedrückt werden kann. Besonders oberhalb der Oberlippe und seitlich der Nase solltest du die Finger davon lassen. Eine Ausreinigung übernimmt bei Bedarf geschultes Fachpersonal.
Falls schon Narben oder dunkle Flecken zurückgeblieben sind, haben wir in unserem Beitrag zur Narbenpflege zusammengetragen, worauf es bei der Pflege ankommt. Mehr rund um Hautpflege gibt es in der Rubrik Kosmetik.
Wirkstoffe im Überblick
Wir nennen hier bewusst nur Wirkstoffe, keine Produkte. Welche Behandlung zu dir passt, hängt vom Schweregrad und der Akne-Form ab. Die Behandlung richtet sich nach Akne-Form und Schweregrad; bei leichter Akne kommen Mittel aus der Apotheke infrage, stärkere Wirkstoffe sind verschreibungspflichtig.
Benzoylperoxid
Benzoylperoxid wirkt gegen Bakterien und hat einen leichten Schäleffekt. Er gilt als Basistherapie. Eine Fachpublikation von 2024 hält fest, dass eine Konzentration von 2,5 Prozent ähnlich gut wirkt wie 5 oder 10 Prozent, aber besser verträglich ist; generell gilt: mit der niedrigsten Stärke beginnen. Häufige Nebenwirkungen sind Rötung, Trockenheit, Schuppung und Brennen, meist bessert sich das nach einigen Tagen oder bei selteneren Anwendungen. Der Wirkstoff bleicht Kleidung, Handtücher und Haare und erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut. Mit einer Besserung ist laut NHS meist innerhalb von etwa 4 Wochen zu rechnen. Tritt nach 12 Wochen keine Besserung ein, solltest du nachfragen.
Salicylsäure
Salicylsäure löst Verhornungen und wirkt leicht entzündungshemmend und schwach antibakteriell. Sie ist als Apothekenprodukt erhältlich. Belastbare Zahlen zur Wirksamkeit im Vergleich mit den anderen Wirkstoffen haben wir nicht gefunden, deshalb machen wir dazu keine Aussage.
Retinoide (z. B. Adapalen, Tretinoin)
Retinoide sind Abkömmlinge von Vitamin A. Sie verhindern, dass Follikel verstopfen, und gelten als Basistherapie, genannt wird der Einsatz vor allem bei mittelschwerer bis schwerer Akne. Wichtig: Topische Retinoide sind in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kinderwunsch nicht geeignet. Das rezeptfreie Kosmetik-Vitamin-A (Retinol) ist nicht dasselbe wie verschreibungspflichtige Retinoide.
Azelainsäure
Azelainsäure wirkt gegen Bakterien und löst Verhornungen. Laut europäischer S3-Leitlinie zählt sie zur evidenzbasierten äußerlichen Therapie. Sie gilt als Option bei empfindlicher Haut und in der Schwangerschaft; das klärst du aber bitte ärztlich ab.
Antibiotika und Isotretinoin
Äußerliche Antibiotika sollen wegen der Resistenzgefahr nicht allein eingesetzt werden. Bei schwerer Akne oder wenn andere Behandlungen nicht genügen, kann ärztlich Isotretinoin (ein Retinoid zum Einnehmen) verschrieben werden. Es ist streng an Auflagen gebunden, unter anderem an ein Schwangerschaftsverhütungsprogramm, weil es das ungeborene Kind schädigt. Das ist ausdrücklich eine Entscheidung für Hautärztin oder Hautarzt, nichts zum Selbstversuch.

Hausmittel: Teebaumöl, Zahnpasta, Zitrone
Hausmittel klingen sanft, sind es aber nicht immer. Ein Blick auf die drei häufigsten:
Teebaumöl
Teebaumöl wird oft empfohlen, die Datenlage für Akne ist aber dünn. Verlässliche Wirksamkeitsbelege, die wir selbst prüfen konnten, haben wir nicht gefunden. Sicher ist dagegen: Teebaumöl gilt als Kontaktallergen, und je länger ein Öl offen steht, desto mehr sensibilisierende Oxidationsprodukte entstehen. Eine niederländische Auswertung von 161 Meldungen aus der WHO-Datenbank zeigte vor allem Hautreaktionen wie Kontaktdermatitis, 10 Prozent der Meldungen stuften die Autoren als schwerwiegend ein. Innerlich darf Teebaumöl auf keinen Fall angewendet werden, und für Schwangere, Stillende und Kinder ist es nicht geeignet. Wenn du es dennoch probieren willst: nur stark verdünnt, zuerst an einer kleinen Stelle testen und bei Brennen oder Ausschlag sofort absetzen.
Zahnpasta
Zahnpasta gehört auf die Zähne. Inhaltsstoffe wie Menthol oder Fluorid können die Haut reizen, Entzündungen verstärken oder Allergien auslösen. Eine Wirkung gegen Pickel ist nicht belegt.
Zitronensaft
Zitronensaft ist ein riskanter Kandidat. Zitrusfrüchte enthalten Stoffe (Furocumarine), die Haut unter UV-Licht stark reagieren lassen können. Diese sogenannte Phytophotodermatitis zeigt sich mit Rötung, Brennen und Blasen und beginnt meist nach 24 bis 48 Stunden. Zurück bleiben kann eine dunkle Verfärbung, die Monate bis etwa 1 bis 2 Jahre anhalten kann. Einen Beleg für eine Wirkung gegen Akne haben wir nicht. Unser Rat: Zitrone ins Glas, nicht ins Gesicht.
Wenn du etwas Natürliches suchst, ist eine milde Reinigung mit leichter Pflege die sicherere Wahl. Mehr zu pflanzlichen Ansätzen findest du in der Rubrik Naturheilkunde.
Wann solltest du zum Arzt?
Ein Termin bei Hautärztin oder Hautarzt ist sinnvoll, wenn:
- die Selbstbehandlung nach etwa drei Monaten nichts bringt oder die Akne schlimmer wird,
- du viele oder tiefe, schmerzhafte Pickel, Knoten oder Zysten hast,
- Narben oder dunkle Flecken zurückbleiben oder drohen,
- Anzeichen einer Hautinfektion auftreten, etwa starke Schwellung, Eiter, Fieber oder zunehmende Schmerzen,
- die Akne dich seelisch belastet. Das ist ein ernst zu nehmender Grund, kein Luxus: Im Ärzteblatt wird beschrieben, dass der Leidensdruck nicht unbedingt mit dem Schweregrad zusammenhängt, und die NHS nennt Belastung der psychischen Gesundheit ausdrücklich als Anlass für ärztliche Hilfe,
- du schwanger bist oder es werden willst und Akne-Mittel anwendest.
Außerdem: Erwachsene mit Akne sollten ärztlich klären lassen, ob andere Ursachen wie Rosazea, hormonelle Erkrankungen oder Medikamente beteiligt sind. Bei starken Beschwerden suche bitte ärztlichen Rat.
- Akne entsteht durch Talg, Verhornung, Bakterien und Entzündung, nicht durch Schmutz.
- Hormone und Veranlagung spielen eine große Rolle, auch Erwachsene sind betroffen.
- Ernährung: Hinweise auf Einfluss von schnell blutzuckerwirksamen Lebensmitteln, bei Milch uneinheitlich, keine Pauschaldiät.
- Zweimal täglich mild reinigen, leichte Pflege nutzen, Pickel nicht ausdrücken.
- Gut untersuchte Wirkstoffe: Benzoylperoxid, Retinoide, Azelainsäure, Salicylsäure; Geduld von mehreren Wochen einplanen.
- Zahnpasta und Zitrone gehören nicht aufs Gesicht, Teebaumöl kann Allergien auslösen und ist als Akne-Mittel nicht gut belegt.
- Bei Knoten, Narben, Infektionszeichen oder Leidensdruck: zum Hautarzt.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, bis eine Akne-Behandlung wirkt?
Plane mehrere Wochen ein. Für Benzoylperoxid nennt der NHS eine Wirkung meist innerhalb von etwa 4 Wochen; wenn nach 12 Wochen keine Besserung eintritt, solltest du ärztlichen Rat suchen.
Wächst sich Akne von selbst aus?
Bei vielen klingt sie bis zum Ende des dritten Lebensjahrzehnts ab. Bei stärkerer Akne kann aber eine Erhaltungstherapie über Jahre nötig sein, damit sie nicht zurückkehrt.
Darf ich bei Akne Make-up tragen?
Ja, achte auf nicht komedogene Produkte und entferne das Make-up abends gründlich. Spezielle Abdeckprodukte für unreine Haut werden auch von Fachleuten empfohlen.
Hilft Sonne gegen Pickel?
Nein. Die Bräune wirkt nur optisch, die Akne bessert sich nicht, und das Hautkrebsrisiko steigt.
Kann ich Akne-Mittel in der Schwangerschaft verwenden?
Nicht alle. Topische Retinoide sind in Schwangerschaft und Stillzeit nicht geeignet, Azelainsäure gilt als Option. Sprich jede Behandlung vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab.
Quellen
- NHS: Acne. Überblick und Selbsthilfe, geprüft 2026. https://www.nhs.uk/conditions/acne/
- NHS: Acne – Causes. https://www.nhs.uk/conditions/acne/causes/
- NHS: Acne – Treatment. https://www.nhs.uk/conditions/acne/treatment/
- NHS: Benzoyl peroxide for acne. https://www.nhs.uk/medicines/benzoyl-peroxide/
- Pharmazeutische Zeitung: Was wirklich gegen Pickel hilft (Pharmacon Meran). 2014 (älterer Stand, nur für Pathogenese und Grundprinzipien genutzt). https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-232014/pharmacon-meran-2014/was-wirklich-gegen-pickel-hilft/
- Pharmazeutische Zeitung: Die drei Säulen der Aknebehandlung. 2022. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/die-drei-saeulen-der-aknebehandlung-132293/
- Pharmazeutische Zeitung: Was verschlimmert, was bessert die Haut? 29.11.2024. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/was-verschlimmert-was-bessert-die-haut-151653/
- Deutsches Ärzteblatt: Acne vulgaris – Hoher Leidensdruck und langwierige Verläufe. Dermatologie 2/2023, Dtsch Arztebl 2023;120(46). https://www.aerzteblatt.de/archiv/acne-vulgaris-hoher-leidensdruck-und-langwierige-verlaeufe-89163830-ba84-4d6b-9b5f-4dfea1204970
- Meixiong et al.: Diet and acne – a systematic review. JAAD International 2022. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8971946/
- Apotheken Umschau: Immer diese Pickel? Der Akne-Mythencheck. https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/hautkrankheiten/immer-diese-pickel-ein-akne-mythencheck-1063141.html
- Apotheken Umschau: Akne loswerden – bewährte Behandlung und Pflege. https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/hautkrankheiten/was-genau-ist-akne-und-was-hilft-dagegen-734017.html
- PTA heute: Ist Teebaumöl schädlich? 30.01.2023. https://www.ptaheute.de/aktuelles/2023/01/30/ist-teebaumoel-schaedlich
- Übersichtsartikel zur Phytophotodermatitis durch phototoxische Pflanzen. Life (Basel) 2024. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11355232
Bildquellen
- Foto 1: Sora Shimazaki auf Pexels (Pexels-Lizenz)
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