Vitamin-D-Spiegel (25-Hydroxyvitamin D)

Der Vitamin-D-Spiegel beschreibt die Konzentration von 25-Hydroxyvitamin D, kurz 25(OH)D, im Blutserum. Er gilt als Maß für deine Vitamin-D-Versorgung.

Der Wert wird in nmol/l oder ng/ml angegeben. Zum Umrechnen teilst du nmol/l durch 2,5. Über das Essen kommt nur wenig Vitamin D dazu; der Spiegel hängt vor allem davon ab, was dein Körper unter Sonnenlicht in der Haut bildet.

Die Verbraucherzentrale nennt diese Einteilung (nach dem US-amerikanischen Institute of Medicine):

  • unter 30 nmol/l: mangelhafte Versorgung
  • 30 bis unter 50 nmol/l: suboptimal
  • 50 bis unter 75 nmol/l: ausreichend für die Knochengesundheit
  • ab 125 nmol/l: mögliche Überversorgung

Die DGE sieht 50 nmol/l als Zielwert an. Nach Angaben der Verbraucherzentrale liegen etwa 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland unter 30 nmol/l.

Wichtig zur Einordnung: Die Labormethoden sind nicht standardisiert, verschiedene Labore können unterschiedliche Ergebnisse liefern. Manche Fachleute halten die hohe Mangelquote bei gesunden Menschen für übertrieben, weil die Grenzwerte zu hoch angesetzt seien. Ein einzelner Wert ist daher kein Urteil. Lass Ergebnisse und mögliche Präparate ärztlich einordnen, bevor du hochdosiert Vitamin D einnimmst.

Mehr dazu: Vitamin-D-Mangel: Symptome, Nahrungsergänzungsmittel, Tolerable Upper Intake Level.

Quellen

  1. Verbraucherzentrale: Vitamin-D-Versorgung in Deutschland. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/vitamin-dversorgung-in-deutschland-80200
  2. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte Vitamin D. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-d/

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