Schlafhygiene bezeichnet alle Gewohnheiten und Umgebungsbedingungen, die einen erholsamen Schlaf unterstützen, etwa feste Zeiten, ein ruhiges Schlafzimmer und der Verzicht auf Schlafstörer am Abend.
Viele Schlafprobleme lassen sich durch veränderte Gewohnheiten bessern. Diese Tipps nennen NHS und IQWiG:
- Geh nur ins Bett, wenn du müde bist, und steh jeden Tag zur gleichen Zeit auf.
- Nutze das Bett nur zum Schlafen.
- Entspanne dich mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen und halte dein Schlafzimmer dunkel und ruhig.
- Verzichte sechs Stunden vor dem Schlafen auf Rauchen, Alkohol, Tee und Kaffee.
- Iss abends nur leicht und vermeide Bildschirme direkt vor dem Schlafen.
- Bewege dich tagsüber, aber nicht in den letzten vier Stunden vor dem Schlafen.
- Verzichte auf Nickerchen am Tag.
Entspannungstechniken, Atemübungen, sanfte Musik oder Kräutertee können ergänzend helfen, die Studienlage dazu ist allerdings dünn. Du musst nicht alles auf einmal umsetzen: Probiere Schritt für Schritt aus, was zu dir passt.
Helfen die Maßnahmen nach einiger Zeit nicht, bestehen die Probleme über Monate oder fällt dir der Alltag schwer, sprich mit deiner Hausarztpraxis.
Mehr dazu: Insomnie, Schlafstörungen und Gegenmaßnahmen, Psyche und Schlaf.
Quellen
- NHS: Insomnia. https://www.nhs.uk/conditions/insomnia/
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): Schlafstörungen. gesundheitsinformation.de. https://www.gesundheitsinformation.de/schlafstoerungen.html




