Schlafstörungen – Ursachen und Gegenmaßnahmen

 

 

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​Viele Menschen leiden unter Problemen beim Einschlafen oder damit die ganze Nacht ruhig durchzuschlafen. Gedanken kreisen durch unseren Kopf und lassen uns einfach nicht zur Ruhe kommen. Das kann schon einmal passieren und ist kein Grund zur Besorgnis. Ziehen sich diese Schlafprobleme aber über einen längeren Zeitraum dann handelt es sich um eine ernst zu nehmende Schlafstörung, die von den Ärzten auch als Insomnie bezeichnet wird. Man geht davon aus, das etwa 10 bis 20 Prozent der westlichen Bevölkerung unter Schlafstörungen leiden. Und auch Kinder sind davon betroffen. Wenn wir nicht ausreichend Schlaf bekommen dann sind wir aber auch tagsüber müde was wiederum Probleme im Job oder in der Familie nach sich zieht.

Schläft man nur eine einzige Nacht nicht richtig durch oder gar überhaupt nicht, dann hat das keinerlei große Folgen. Natürlich kämpft man am Tag danach mit der Müdigkeit und einer gewissen Erschöpfung, aber der Körper holt sich den versäumten Schlaf in der nächsten Nacht und man ist wieder fit. Um eine wirkliche Schlafstörung zu erkennen gibt es eine Faustregel: Wenn Sie mindestens drei mal in der Woche länger als drei Stunden wach liegen und sich das über mehrere Wochen hinweg nicht gibt, dann sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Unser Körper braucht einen regelmäßigen, tiefen und erholsamen Schlaf um täglich funktionieren zu können. Unser Immunsystem sendet unserem Körper Signale damit wir müde werden denn es heilt unseren Körper quasi im Schlaf. Wundheilung und die Ausschüttung von Wachstumshormonen, all das findet vor allem in der Tiefschlafphase statt. Sogar unsere Laune hängt sehr stark von unserer Schlafqualität ab. Das haben Forscher der John Hopkins Universität herausgefunden. Wenn wir nicht richtig durchschlafen dann sind wir am nächsten Tag brummig und nicht belastbar.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Schlafstörungen. Da ist zum Ersten das Problem das wir nicht einschlafen können. Andere schlafen zwar im Handumdrehen ein, wachen aber mehrmals pro Nacht auf und brauchen dann eine Zeit lang um wieder einzuschlafen. Beide Arten von Schlafstörung führen zu einem Schlaf der nicht erholsam und eindeutig zu kurz ist.

Ein erholsamer Schlaf sorgt unter anderem dafür das wir langsamer altern und unsere Haut strahlt. Unser Immunsystem ist gestärkt und unser Gehirn und Körper sind bereit für die Anforderungen des Tages. Man geht davon aus das ein Jugendlicher mindestens acht Stunden Schlaf braucht. Diese Zahl verringert sich mit zunehmenden Alter. Bis zu 30 Jahren sollte man etwa sieben bis acht Stunden Schlaf bekommen, danach reichen sieben Stunden aus.

Was sind die Ursachen für Schlafstörungen?

Die Ursachen für Schlafstörungen können ganz unterschiedlich sein. Wir schauen uns die häufigsten einmal genauer an.

1. Medikamente

Nehmen Sie Medikamente? Dann werfen Sie doch einmal einen genaueren Blick auf den Beipackzettel. Häufig ist dort vermerkt dass das Medikament zu leichten bis schweren Schlafstörungen führen kann und massiv den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst. Denn Medikamente wirken antriebssteigernd und sorgen für einen unruhigen Schlaf und Alpträume. Und gerade Schlafmittel, wenn wir sie über einen längeren Zeitraum einnehmen, können uns abhängig machen. Der Körper kann bald ohne diese Pillen nicht mehr einschlafen, wir verlieren die natürliche Fähigkeit müde zu werden und ganz natürlich und von selbst einzuschlafen. Oftmals sind gerade Schlafmittel der Auslöser für noch größere Schlafprobleme. Hier seien vor allem die Benzodiazepine erwähnt. Zu den Arzneien die schlafstörend wirken zählen Asthmamittel, denn sie enthalten Theophyllin das uns wach hält. Auch Medikamente die das Cholesterin senken sind dafür bekannt Ein- und Durchschlafprobleme auszulösen. Antidepressiva und Acetylsalicylsäure können Alpträume hervorrufen und Sodbrennen verursachen was uns wach hält. Viele Schmerzmittel enthalten Koffein welches für seine aufputschende Wirkung bekannt ist. Besonders ältere Menschen die oftmals viele Medikamente nehmen sind von diesen Schlafstörungen betroffen. Dazu kommt das die verschiedenen Medikamente untereinander und miteinander reagieren und die Wirkung sogar noch verstärkt wird.

2. Alkohol und Drogen

Ein Glas Wein ist gut zum Einschlafen. Bei größeren Mengen jedoch wird unser Schlaf alles andere als erholsam und wir wachen Nachts häufig auf weil unser Körper schwer arbeitet um unseren Körper vom Alkohol zu entgiften und zu befreien. Ist man von Alkohol oder Drogen abhängig dann bleiben diese extremen Schlafstörungen meistens auch noch jahrelang nach dem Absetzen einer Droge bestehen.

3. Unsere Schlafumgebung

Schlafen Sie in einem Zimmer direkt an der Hauptstraße? Oder nah bei Bahngleisen? Oder scheint eine Straßenlampe direkt in ihr Schlafzimmer? All diese Faktoren wie Lärm, Licht und auch die Temperatur beeinflussen die Qualität von unserem Schlaf.

4. Essgewohnheiten

Große und schwere Mahlzeiten am Abend lassen uns schlecht schlafen. Genau wie beim Alkohol muss der Körper schwer arbeiten um alles zu verdauen.

5. Unregelmäßige Schlafenszeiten

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Fällt die Gewohnheit weg dann fällt es unserem Körper schwer zur Ruhe zu kommen. Schichtarbeit zum Beispiel ist der Tod eines gesunden Schlafrhythmus. Und je mehr wir unseren Körper aus der Balance bringen um so schwerer wird es für uns durchzuschlafen oder überhaupt einzuschlafen.

6. Sport

Ausgiebiger Sport vor dem Schlafen gehen wühlt unseren Körper auf, erhöht unsere Herzfrequenz und wirkt als natürlicher Wachmacher.

7. Sorgen und Probleme privat oder beruflicher Natur

Kurzzeitig ist das kein Problem. Wir machen uns über etwas Sorgen und können nicht einschlafen weil unsere Gedanken kreisen. Oder wir wachen mitten in der Nacht auf und unsere Gedanken beschäftigen sich sofort wieder mit dem Problem. Solange die Probleme lösbar sind und wir unseren gesunden Schlaf nach ein paar Tagen wieder haben ist das vollkommen ungefährlich. Ernst wird es wenn das Problem zum Dauerproblem wird und wir über Wochen hinweg mit Schlafstörungen zu kämpfen haben. Sorgen rauben uns den gesunden Schlaf.

8. Atmungsunterbrechungen

Ein kleiner Teil der Menschen ist von Atmungsunterbrechungen im Schlaf betroffen. Häufig treten diese im Zusammenhang mit heftigem Schnarchen auf. Diese gefährlichen Atmungsunterbrechungen werden als Apnoe bezeichnet. Unser Körper wird nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt und es kann sogar bei langanhaltender Schlafapnoe (bis zu zwei Minuten) dazu kommen das die Muskeln in unserem Körper erschlaffen und unsere Atemwege kollabieren. Eine Schlafapnoe endet meistens damit das wir aufwachen - unser Körper ist alarmiert. Menschen die unter Schlafapnoe leiden wachen oftmals viele hundert Male pro Nacht auf und ihr Körper leidet nicht nur unter einem nicht erholsamen Schlaf sondern vor allem auch unter Dauerstress. Stresshormone werden ausgeschüttet und die betroffenen Menschen sind anfällig für Stoffwechselerkrankungen und Erkrankungen am Herzen. Herzinfarkt oder Schlaganfall sind häufig die Folge. Auch die Lebenserwartung von Menschen mit Schlafapnoe sinkt erheblich da diese Erkrankung aufgrund des Stresses oftmals mit einem steigenden Blutdruck einhergeht. Meistens bemerken die Betroffenen nicht einmal das sie ständig wach werden.Sie verspüren lediglich eine ständige Müdigkeit tagsüber.

9. Psychische Krankheiten

Bei psychisch labilen oder kranken Personen sind Schlafstörungen relativ normal. Gerade Patienten die unter Depressionen leiden wachen oftmals Nachts oder in den frühen Morgenstunden auf und können dann nicht mehr einschlafen. Menschen die unter Panikattacken oder auch Angststörungen leiden können meistens nur sehr schwer einschlafen, da ihr Gehirn unter Volldampf arbeitet und sie einfach nicht zur Ruhe kommen. Menschen die unter Alzheimer oder Demenz leiden schlafen häufig tagsüber soviel das sie Nachts kaum noch einschlafen oder durchschlafen können. Diese Menschen fühlen sich auch tagsüber häufig sehr erschöpft und unausgeruht.

10. Neurologische Erkrankungen

Krankheiten wie Multiple Sklerose, Parkinson, Epilepsien, Gehirntumor oder vergangene Schlaganfälle sind oft der Grund für massive Schlafstörungen und Erschöpfung tagsüber. Eine Krankheit die unseren Schlaf ganz erheblich beeinträchtigen kann ist das Restless-Legs-Syndrom. Die Beine kribbeln des nachts oder tun weh und werden von den Patienten automatisch bewegt. Dadurch verhindern sie das sie einschlafen können oder wachen nachts durch die Bewegung auch wieder auf. Auch Schlafwandler leben nicht nur gefährlich sondern leiden meistens auch unter einem unruhigen Schlaf der keine Erholung bringt.

11. Andere Krankheiten

Auch eine Vielzahl anderer Erkrankungen bringen schlaflose Nächte oder unruhigen Schlaf mit sich. Gerade hormonelle Erkrankungen wie Schilddrüse, Hypophysenerkrankung, eine kranke Niere, Erkrankungen der Bewegungsapparate wie Arthritis und auch Krebs stören die Ruhe des Körpers. Krankheiten die mit Schmerzen einhergehen lassen uns immer wieder aufwachen und keinen erholsamen Schlaf finden.

Welche Auswirkungen hat Schlafmangel auf unsere Gesundheit?

Bekommen wir zu wenig Schlaf dann fühlen wir uns müde und erschöpft. Wir gähnen andauernd und strecken uns immerzu. Unsere Konzentrationsfähigkeit lässt nach und auch unsere Leistungsfähigkeit sinkt rapide. Die meisten Autounfälle kommen dadurch zustande das derjenige, der am Steuer saß übermüdet war. Auch können Kopfschmerzen auftreten oder Übelkeit. Bei länger anhaltendem Schlafentzug könne wir sogar Wahnvorstellungen oder Halluzinationen bekommen. Auch unsere Augen lassen Schlafmangel erkennen. Es kann passieren das unsere Sicht verschwimmt. Wir sind nicht mehr belastbar, leicht reizbar, leiden unter Schwindelanfällen, Gleichgewichtsproblemen, zittern stark und frieren unkontrolliert. Unsere Laune sinkt und mit ihr auch unsere Motivation. Wir sind antriebslos und fühlen uns überfordert. Dieser Zustand kann uns sogar in eine Depression führen. Auch Bluthochdruck und ein damit einhergehendes Risiko für alle möglichen Herzkrankheiten sind eine Folge von Schlafmangel. Störungen im Sprachvermögen und Gedächtnisverlust sind weitere Folgen eines unzureichenden Schlafes. Unsere Haut erscheint matt, grau, müde und glanzlos, meistens besonders rund um die Augen. Hier entstehen unattraktive, dunkle Augenringe und dicke Tränensäcke und unsere Haut altert schneller. Die Augen brennen nach einer schlaflosen Nacht und es kann sogar passieren das wir übergewichtig werden bei unzureichendem Schlaf. Denn wenn wir schlafen dann essen wir nicht. Und das sind oftmals 7-8 Stunden am Stück. Tagsüber ist das nicht machbar. Doch auch während wir schlafen verbraucht unser Körper Energie. Er verbrennt Kalorien um unsere Atmung, unseren Herzschlag und alle anderen wichtigen Funktionen am Laufen zu halten. Nachts wird Leptin ausgestoßen, ein Hormon das unseren Appetit hemmt. Dadurch können wir durchschlafen ohne vor Hunger aufzuwachen.

Sind wir wach dann sorgt das Hormon Leptin dafür das ein Hungergefühl entsteht. Das erklärt warum viele Menschen die unter Schlafstörungen leiden Nachts den Kühlschrank aufsuchen und kleine Mitternachtssnacks zu sich nehmen. Und dadurch nehmen wir zu. Und leider wird es immer mehr zur Normalität das wir in der heutigen, stressigen Zeit zu wenig Schlaf bekommen. Auch Diabetes ist eine Folge von zu wenig Schlaf. Das bewies eine Studie der University of Chicago. Hier wurden 161 Frauen untersucht die an Diabetes erkrankt waren. Sie mussten dokumentieren wie viel Schlaf sie täglich bekommen und die Qualität ihres Schlafes beurteilen. Dann wurden ihre Blutzuckerwerte gemessen. Alle Teilnehmer der Studie die nicht ausreichend Schlaf bekamen und deren Schlafqualität schlecht war konnten keinen gesunden Blutzuckerspiegel halten. Eine andere amerikanische Studie belegte das auch unser Gefühlsleben ordentlich durcheinander kommt wenn wir nicht ausreichend schlafen. Immerhin 60 Prozent der Bereiche im Gehirn die für Emotionen zuständig sind zeigten eine erhöhte Aktivität.

Ebenso ist bei Schlafmangel das Immunsystem ist nicht voll funktionsfähig und wir fangen uns leichter einen Infekt ein. Auch unser Schmerzempfinden erhöht sich, wenn wir nicht ausgeruht sind. Schlafen wir nur ein paar Stunden dann fehlt unserem Körper die Tiefschlafphase, die sogenannte REM-Phase. Hier passieren alle wichtigen Dinge: der Speicher im Hirn wird geleert, Informationen werden verstaut damit wir am nächsten Tag wieder voll aufnahmefähig sind. Fehlt unserem Körper diese Zeit und kann das Gehirn nicht geleert werden, dann können wir nichts Neues aufnehmen und abspeichern. Auch unsere körperliche Fitness leidet unter zu wenig Schlaf. Unter diesen ganzen Symptomen leidet unser soziales Leben erheblich. Schulische oder berufliche Leistungen lassen nach wie verschiedene Testreihen eindeutig bewiesen haben. Testteilnehmer wurden dazu aufgefordert Vokabeln zu lernen und wurden danach abgefragt. Die Testteilnehmer hatten alle eine unterschiedliche Schlafdauer und diejenigen mit ausreichend Schlaf konnten sich an deutlich mehr Vokabeln erinnern als die Testteilnehmer die zu wenig Schlaf hatten. Auch unsere Fähigkeiten de wir uns tagsüber aneignen – wie zum Beispiel das Spielen eines Musikinstrumentes, Sport, Fahrradfahren – all diese Informationen werden erst im Schlaf wirklich im Gehirn gespeichert. Und ein lang anhaltender Schlafentzug kann sogar tödlich sein wie amerikanische Studien belegt haben.

Unser Körper schüttet das Hormon Melanin aus, das dafür sorgt das wir müde werden. Während wir schlafen sorgen andere Hormone dafür das wir ruhig durchschlafen. Melanin fördert unsere Gedächtnisleistung und stärkt außerdem unser Immunsystem. Wachstumshormone werden produziert während wir schlafen und diese sorgen für ein gesundes Wachstum von Muskeln und Knochen. Doch diese Wachstumshormone werden nur in der Tiefschlafphase ausgeschüttet. Das geschieht bis etwa 3 Uhr morgens. Danach fängt unser Körper an Stresshormone auszuschütten damit wir rechtzeitig aufwachen. Diese sorgen wiederum für unsere Träume und damit für die Verarbeitung unserer täglichen Erlebnisse.

Was ist gut für einen erholsamen Schlaf?

Leidet man an Schlafmangel aufgrund von Medikamenten dann sollte man unbedingt mit seinem Arzt sprechen. Vielleicht findet sich ein Alternativpräparat oder der Arzt kann die Dosis reduzieren oder die Zeit der Einnahme von abends auf morgens verlegen. Keinesfalls allerdings solle man solche Entscheidungen ohne die Rücksprache mit seinem zuständigen Arzt treffen. Bekannt für ihre Schlafraubende Wirkung sind vor allem Blutdrucksenker, Asthmamedikamente und Medizin zur Entwässerung.

Abends sollte man keine säurehaltigen Lebensmittel mehr verzehren da diese unseren Schlaf erheblich stören können da sie den Kreislauf massiv anregen und den Magen belasten. Besonders auf sensible Menschen hat das sehr starke Auswirkungen. Also Abends lieber die Hände weg von Kiwis, Äpfeln, Zitrusfrüchten und Essiggurken.

Kribbeln die Beine oder Füße, wenn Sie abends ins Bett gehen und halten Sie damit davon ab ruhig einzuschlafen dann könnte eine Magnesiummangel dahinter stecken. Das kann man vom Arzt überprüfen lassen und eventuell Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen.

Auch ein Mangel an Vitamin C kann hinter Schlafproblemen stecken. Vitamin C hilft bei der Umwandlung von Tryptophan zu Serotonin, welches durch seine beruhigende Wirkung den Schlaf fördert. Ist der Körper nur unzureichend mit Vitamin C versorgt dann kann nicht ausreichend Serotonin produziert werden und wir schlafen unruhig. Auch hier ist eine Überprüfung durch den Arzt möglich und man kann einfach mehr Zitrusfrüchte oder frisches Gemüse in den Ernährungsplan einbauen.

Und wenn Sie schon dabei sind lassen Sie doch auch gleich Ihren Natriumspiegel überprüfen. Ein zu hoher Natriumspiegel rührt meistens von einem zu hohen Salzkonsum und kann auch die Ursache von schlaflosen Nächten sein. Beobachten Sie doch einmal Ihr Essverhalten. Gibt es abends Chips oder andere Knabbereien? Oder essen Sie viel geräucherten Fisch oder würzigen Schinken? Hier könnte schon die Ursache liegen und oftmals hilft schon eine kleine Veränderung im Essverhalten zu einem gesünderen und erholsameren Schlaf.

Auch eine Fruchtzuckerunverträglichkeit und das Konservierungsmittel Kalzium Propionat – auf Lebensmittelverpackungen unter der Lebensmittelnummer E282 zu finden – stehen im Verdacht Schlafstörungen auszulösen. Also lieber die Finger davon am Abend.

Haben Sie Grünpflanzen in ihrem Schlafzimmer? Dann verbannen Sie diese besser n einen anderen Raum. Denn Pflanzen nehmen nachts Sauerstoff auf und sorgen damit für eine stickige Luft im Raum. Das wiederum kann dazu führen das wir schlecht einschlafen oder oft wach werden.

Körperpflege ist wichtig und gut, aber eine zu stark duftende Pflegecreme oder Lotion die man abends vor dem Schlafengehen aufträgt kann durchaus auch dafür sorgen das wir nicht einschlafen können. Die Ursache sind die ätherischen Öle die im Gehirn einen Wachreizauslösen. Besonders berüchtigt sind Bergamotte, Eukalyptus, Rosmarin, Zirbelkiefer und Zitrone. Abends sollte man daher lieber eine neutrale Creme verwenden.

Menschen die in der Rückenlage schlafen haben oftmals einen schlechteren Schlaf als diejenigen die in der Seitenlage im Bett liegen. Es ist also von Vorteil, wenn man schon beim Einschlafen darauf achtet in der richtigen Position zu liegen.

Auch unsere Hormone könne uns einen Strich durch die Schlafrechnung machen. Gerade bei Frauen die ja ständig hormonellen Veränderungen während des Monsunzyklus unterliegen konnte man das in Tests sehr gut beobachten. Eine Hormontherapie kann hier eventuell Abhilfe schaffen. Ihr Arzt wird Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Sport hingegen verbessert unsere Schlafqualität. Forscher fanden heraus das schon 30 Minuten Sport dreimal die Woche zu einem erheblich ruhigeren Schlaf führen. Doch aufpassen sollte man allerdings das zwischen dem Sport und dem Zu-Bett-Gehen ausreichend Zeit liegt. Unser Körper braucht etwa 2 bis 3 Stunden um wieder zur Ruhe zu kommen.

Mittagsschlaf ist gesund. Doch man sollte vorsichtig sein und kein Nickerchen nach 15 Uhr machen denn auch das kann sich als Schlafräuber herausstellen. Viele Menschen schlafen abends vor dem Fernseher ein und könne dann später im Bett nicht mehr einschlafen. Englische Wissenschaftler in London zeigten die negativen Auswirkungen davon in verschiedenen Tests.

Am Schlafmangel kann unter Umständen auch eine Erkrankungen der Schilddrüse schuld sein. Bei einer Überfunktion ist unser Stoffwechsel zu hoch und wir könne schlechter einschlafen. Auch hier kann eine Untersuchung beim Arzt für Aufklärung und Abhilfe sorgen.

Schläft man ständig in einer lauten Umgebung wie zum Beispiel an einer Hauptstraße oder in der Nähe von Flughafen oder Bahngleisen dann sollte man einmal probieren mit Ohrenstöpseln zu schlafen. Am besten schläft man in einer absolut ruhigen, geräuschfreien Umgebung. Das Schlafzimmer sollte also wenn möglich immer zum Hinterhof oder zum Garten hinaus zeigen.

Auch das Licht entscheidet ob wir gut schlafen oder nicht. In einem dunklen Zimmer schlafen wir besser als wenn eine Straßenlampe zu uns hereinscheint. Die Fenster lassen sich leicht mit Rollos oder blickdichten Gardinen abdunkeln.

Auch frische Luft durch ein geöffnetes Fenster und die richtige Temperatur beeinflussen unseren Schlaf nachhaltig. Spätestens im Sommer wenn es richtig stickig und warm ist bekommen die meisten das zu spüren.

​Fazit

Nur wenn man einen ruhigen Schlaf von 7-8 Stunden bekommt kann sich der Körper vollständig von den Strapazen des Tages erholen. Etwa 98 Prozent der Zellen unseres Körpers erneuern sich während des Schlafes, und das vor allem in den Tiefschlafphasen. Ausreichender Schlaf sorgt dafür das wir fit und den Anforderungen des neuen Tages gewachsen sind.

Chronischer Schlafmangel lässt uns sehr schnell müde und alt aussehen da der Körper keine Zeit hat sich zu regenerieren und Heilungsprozesse anzustoßen. Im Schlaf erholen sich Organe, alte Zellen werden ersetzt und Feuchtigkeitsdepots wieder aufgefüllt. Unsere Haut erscheint rosig, frisch und jugendlicher.

Viele Menschen gehen zu spät ins Bett und stehen zu früh wieder auf. Das führt schnell zu Abgeschlagenheit, schlechter Laune und Antriebslosigkeit. Schlafmangel ist ein hohes Risiko für unsere Gesundheit – er macht uns krank.

Sollten Sie unter chronischem Schlafmangel leiden, dann benötigen Sie schnell Hilfe. Oftmals kann ein Gang zum Arzt schon die Ursachen aufdecken und schlimmere Krankheiten wir Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Auf keinen Fall sollte man Schlafmangel auf die leichte Schulter nehmen und immer dafür sorgen das die Schlafumgebung ruhig und dunkel ist und man nicht gestresst zu Bett geht.


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