Yogamatte Test 2019: Die besten Yogamatten im Vergleich

Dass Yoga nicht erst seit kurzem eine feste Größe im Sport- und Entspannungsbereich ist, ist kein Geheimnis. Längst hat es sich als eines der beliebtesten Methoden für die körperliche und geistliche Ertüchtigung etabliert und wird in unzähligen Variationen zelebriert. Ein unverzichtbares Hilfsmittel zur effektiven Ausführung dieses Sports ist die Yogamatte. Da es hier, nicht zu verachtende, Unterschiede gibt, haben wir fünf Produkte ausgewählt, mit deren Hilfe wir die wichtigsten Eigenschaften einer guten Yogamatte herausstellen. Dabei werfen wir außerdem einen Blick auf die Vorteile und Nachteile des jeweiligen Modells und liefern Ihnen die wertvollen Informationen zum Thema Yoga und Yogamatten, auf welche Sie schon immer eine Antwort gesucht haben.

Vorgestellt: Die besten Yogamatten im Vergleich

Die Liforme Yogamatte

​Mit dieser Yogamatte verspricht das Unternehmen Liforme revolutionäre Yoga-Erlebnisse. Speziell das herstellereigenen „AllignForMe System“ soll die Matte zu mehr als nur einer herkömmlichen Yoga-Unterlage machen. Es stellt ein innovatives Hilfsmittel zur Unterstützung der Übungen dar. Aufgedruckte Markierungen dienen dabei als Orientierungspunkt für richtige Haltungen und Ausgangspositionen. Das trägt zur Effektivität des Trainings bei und beugt Verletzungen durch Fehlhaltungen vor.

Video: 

​Die Marke Liforme hat ihre Yogamatte mit dem, laut Hersteller, bahnbrechenden Materialsystem „GripForME“ ausgestattet. Dank diesem, soll die Matte absolute Rutschfestigkeit und optimale Haftung garantieren – selbst bei Nässe durch Schweiß. Eine angenehme und der Gesundheit zugutekommende Dämpfung gewährleisten Materialverbindungen auf der Grundlage von solidem Naturkautschuk und stoßabsorbierendem Filz. Alle verarbeiteten Stoffe sind frei von PVC.

Die Matte ist zwar in verschiedenen Farbtönen erhältlich aber lediglich in einer Größe. Gemäß Liforme eignet sich die Yogamatte trotzdem für Yogis in jeder Statur. Vor dem ersten Gebrauch empfiehlt es sich, die Unterlage ausgerollt auslüften zu lassen. Das soll dem, ohnehin vorherrschenden, Geruch der Matte entgegenwirken. Unter Zuhilfenahme der mitgelieferten Tragetasche kann die zusammengerollte, mit einem relativ hohen Gewicht von circa 2,5 Kilogramm ausgestattete, Matte bequem transportiert werden.

Preislich rangiert die Yogamatte aus dem Hause Liforme, im Vergleich zu den übrigen von uns vorgestellten Produkten, unangefochten an teuerster Stelle.

Vorteile

  • AllignForMe“-System für optimale Ausführung der Übungen
  • hohe Rutschfestigkeit und Haftung dank „GripForM2-Materialfeature
  • hergestellt aus Naturkautschuk und Filz
  • check
    PVC-frei
  • check
    Tragetasche mitgeliefert
  • check
    verschiedene Farben erhältlich

​Nachteile

  • nur eine Größe verfügbar
  • times-circle
    relativ hohes Gewicht
  • teuer in der Anschaffung

Die Bodhi Natur-Kautschuk Yogamatte ECO PRO

Ebenfalls aus der Feder von Bodhi stammt die Natur-Kautschuk Yogamatte ECO PRO. Diese Unterlage zielt auf herausfordernde Yoga-Übungen ab, bei welchen eine extreme, beidseitige Rutschfestigkeit für einen sicheren Halt notwendig ist. Speziell die dynamischen Yoga-Arten, wie beispielsweise das Hot Yoga oder das Aktiv Yoga, sind eine ideale Basis zur Nutzung der ECO PRO. Das intensive Training dieser Sportarten verlangt ein Maximum an Sicherheit, um das Risiko einer Verletzung soweit wie möglich zu minimieren. Diesen Fakt verspricht Bodhi, mit der ECO PRO Yogamatte zu gewährleisten.

Die Unterlage besteht aus natürlichem Kautschuk und ist frei von Schadstoffen, Allergenen und jeglichen chemischen Zusätzen. Bestätigt wird dies durch das Öko-Tex Zertifikat mit höchstem Standard. Mit ihren Maßen von 185 x 60 Zentimetern deckt die Matte weitestgehend alle Nutzerprofile ab. Aufgrund der großzügigen Dicke von 4 Millimetern, absorbiert sie Sprünge und Stöße. Das schont den Rücken und die Gelenke.

Farblich können Sie bei der Bodhi Natur-Kautschuk Yogamatte ECO PRO aus vier verschiedenen Tönen wählen. Ihr Gesamtgewicht liegt bei leichten 1,61 Kilogramm. Eine passende Transporthilfe steht dem Nutzer für dieses Modell nicht zur Verfügung. Des Weiteren tritt auch bei diesem Produkt anfangs der etwas unangenehme und stechende Geruch auf.

Vorteile

  • extrem gute Rutschfestigkeit auf beiden Seiten
  • besteht aus 100 Prozent natürlichem Kautschuk
  • frei von Schadstoffen, Allergenen und Chemiezusätzen
  • check
    Öko-Tex zertifiziert
  • check
    in vier Farben erhältlich
  • check
    niedriges Gesamtgewicht

​Nachteile

  • anfangs unangenehmer Geruch
  • keine Tragetasche

Die Jade Travel Yoga Matte

Wie der Name es schon sagt, ist diese Matte ein ideales Hilfsmittel für den Yogasport auf Reisen oder im Studio. Ausschlaggebend hierfür ist insbesondere ihr Gewicht. Mit gerade mal 1,6 Kilogramm ist sie äußerst leicht und damit ideal für die Mitnahme geeignet. Zusammengefaltet passt sie bequem in das Gepäck oder kann unter dem Arm transportiert werden. Die entrollte Matte weist die Maße 61 x 173 Zentimeter auf und ist in drei unterschiedlichen Farben erhältlich.

Besonderen Wert legt der amerikanische Hersteller Jade auf sein Umweltbewusstsein. Die Jade Travel Yoga Matte besteht zu 100 Prozent aus natürlichem Kautschuk. Ihre gesamte Zusammensetzung ist vegan und recyclebar. Die Produktion erfolgt unter umwelttechnisch relevanter und in Hinsicht auf die Arbeitsbedingungen kontrollierter Aufsicht.

Naturkautschuk ist bekannt für seine hohe Rutschfestigkeit. Auch im Falle einer feuchten Oberfläche, beispielsweise durch Schweiß, bürgt die Oberfläche für einen sicheren Stand. Zur Reinigung kann die Matte einfach mit einem feuchten Tuch und Seife abgewischt werden.

Trotz der Tatsache, dass die Jade Travel Yoga Matte speziell für unterwegs geeignet ist, verfügt sie über keinen Tragegurt oder eine dazugehörige Transporttasche.

Vorteile

  • ideal für Reisen
  • geringes Gewicht
  • aus 100 Prozent Naturkautschuk
  • check
    in drei unterschiedlichen Farben erhältlich
  • check
    gute Rutschfestigkeit
  • check
    wasser- bzw. schweißabweisend
  • check
    einfach zu reinigen

Nachteile

  • kein Tragegurt oder Transporttasche verfügbar

Die Manduka eKO SuperLite™ Travel Mat

Auch diese, 180 x 61 Zentimeter große, Yogamatte ist ein idealer Reisebegleiter. Im Vergleich zu dem vorher vorgestellten Jade Travel Modell, ist diese Unterlage noch dünner und leichter. Mit einer Stärke von 1,5 Millimetern sowie einem Gewicht von gerade mal ungefähr 1 Kilogramm, findet sie gefaltet in fast jeder Sport- oder Reisetasche ausreichend Platz.

Die eKO SuperLite™ Travel Mat des Herstellers Manduka besteht, ebenfalls wie einige ihrer Vorgänger, aus reinem Naturkautschuk und ist frei von PVC und Weichmachern. Das Material verleiht der Matte eine hohe Rutschfestigkeit und viel Grip. Das verleiht Sicherheit bei herausfordernden Übungen und mindert das Verletzungsrisiko. Ergänzt wird die Kautschukschicht durch eine Lage reißfesten Stoffs. Designtechnisch stehen Ihnen fünf verschiedene Farbtöne zur Verfügung. Für die Pflege der Unterlage benutzen Sie einfach einen feuchten Lappen.

Der geringen Dicke der Matte ist es zu verschulden, dass ihre Mitbewerber in puncto Polsterung und Absorbierung von Stößen die Nase vorn haben. Zudem weist sie keine Feuchtigkeit ab, was sich negativ auf den Trainingsablauf auswirken kann. Der Geruch der Matte kann beim ersten Gebrauch relativ unangenehm sein. Das sollte sich zwar nach einiger Zeit legen, gilt aber trotzdem als negativ zu bewertender Aspekt.

Vorteile

  • ideal für unterwegs
  • extrem leicht
  • besteht aus 100 Prozent natürlichem Kautschuk
  • check
    kein PVC und keine Weichmacher enthalten
  • check
    einfach zu reinigen
  • check
    in fünf Farben erhältlich

​Nachteile

  • aufgrund der geringen Dicke weniger Polsterung
  • kein Abweisen von Schweiß
  • anfangs unangenehmer Geruch

Die Yogamatte ASANA MAT von Bodhi

Die, circa 183 x 60 Zentimeter große und circa 4 Millimeter starke, Yoga- und Gymnastikmatte ASANA MAT von Bodhi eignet sich ideal für Yoga-, Pilates- und Bodenübungen aller Art. Die klassische Unterlage aus PVC ist gemäß Öko-Tex-Zertifikat frei von jeglichen Schadstoffen. Ebenso verzichtet sie auf synthetische Azofarbstoffe, Schwermetalle und Weichmacher.

Dank ihrer Noppenstruktur, weist die dehnbare Sticky Mat eine hohe Rutschfestigkeit auf beiden Seiten vor. Bewegungen werden absorbiert und damit angenehm abgedämpft. Das verringert das Verletzungsrisiko und trägt zur Effektivität der Übungen bei. Beim Austritt von Schweiß auf die Matte ist allerdings zu beachten, dass die Griffigkeit dieser vermindert wird.

Die ASANA MAT ist in acht Farbtönen erhältlich und bei 30 Grad Celsius in der Waschmaschine waschbar. Auf den Schleudergang sollte allerdings in diesem Falle verzichtet werden. Von einer Trocknung im Trocknergerät sollte unbedingt abgesehen werden. Vor dem ersten Ausrollen verbreitet die Bodhi Yogamatte einen strengen und unangenehmen Geruch. Bevor sie also in den Gebrauch geht, sollte sie ausgerollt und ausgiebig ausgelüftet werden. Die Ausdünstung verschwindet dadurch zwar nicht restlos, doch der Hersteller verspricht, dass sie sich im Laufe der Nutzungszeit deutlich reduziert.

Vorteile

  • keine Schadstoffe, Azofarbstoffe, Schwermetalle und Weichmacher enthalten
  • Öko-Tex zertifiziert
  • Noppenstruktur für Rutschfestigkeit
  • check
    waschbar bei 30 Grad Celsius (ohne Schleudergang)

​Nachteile

  • unangenehmer Geruch
  • Nässe durch Schweiß verringert Griffigkeit auf der Matte

Ein kleiner Exkurs in die Historie des Yoga

Das Praktizieren von Yoga gehört zu den ältesten körperlichen und geistigen Übungen überhaupt. Zwar stammen die ersten Aufzeichnungen des klassischen Yoga, wie wir es auch heute noch kennen, aus der Zeit um das Jahr 800 vor Christus, jedoch wurde das Brauchtum bereits circa 4.500 bis 1.800 vor Christus betrieben. Seinen Ursprung hatte das Yoga in Indien. Geprägt war das grundlegende Konzept von jeher durch Einflüsse des Buddhismus und Hinduismus. Die indische Tradition wurde in der Kolonialzeit von den Eroberern übernommen und gelangte damit hinaus in die Welt. In Europa hält das Yoga erst im 19. Jahrhundert Einzug. Bis heute erlebt es einen Boom und wird, hierzulande und auf dem ganzen Erdball, auf Basis verschiedenster Strömungen ausgeübt.

Und wann gesellte sich ​die​ Yogamatte zu dem uralten Traditionssport?

Dass Yoga-Übungen vor Jahrtausenden auf die Verwendung von speziell abgestimmte Matten verzichten mussten, liegt wohl auf der Hand. Aber ab wann griffen Yoga-Begeisterte auf diese praktischen Unterlagen zurück? Schon der berühmte Buddha ist in den meisten Fällen im Lotussitz meditierend auf einem Teppich oder einem Kissen abgebildet. Könnte man diese Unterlagen bereits als die Vorstufe der heutigen Yogamatte definieren? Durchaus – doch als Erfinder der Unterlage kann man den spirituellen Heiligen nicht bezeichnen. Im frühen Indien und Asien galten Matten aus Kamel- oder Pferdefasern als Übungsunterlage. Auch Kokosfasern oder Jute galten als gängige Materialien. Die Vielfalt und Spezialisierung der Yogamatten entwickelte sich erst in den 1990er Jahren. Abhängig von der bevorzugten Yogaart können Yogis aus aller Welt heute auf ein Sammelsurium an verschiedenen Modellen wählen.

Die wichtigsten Funktionen einer Yogamatte

Auch wenn für die Praktizierung von Yoga oder Gymnastik grundsätzlich auch ein Handtuch oder eine Decke als Unterlage für die Verwendung in Frage kommen, bringen Yogamatten eine Reihe von vorteilhaften Eigenschaften mit, welche sie zu einer besseren Alternative für den Yogasport machen. In erster Linie gilt der Faktor der Rutschfestigkeit als einer der bedeutendsten Attribute einer Yogamatte. Yoga und Bodenübungen aus dem gymnastischen Bereich erfordern ein Höchstmaß an Standfestigkeit und Stabilität des gesamten Körpers. Ist das Risiko des Wegrutschens auf Handtüchern oder Decken eher hoch, so sind Yogamatten in Hinsicht auf ihre Oberflächenbeschaffenheit enorm rutschfest gestaltet. Das garantiert einen sicheren Stand, sorgt für die optimale Abwicklung der jeweiligen Übungseinheit und beugt Verletzungen vor. Neben dem Sicherheitsaspekt, fungieren Yogamatten auch in puncto Komfort als ein wertvolles Hilfsmittel. Sie dämpfen Sprünge sanft ab und bieten bei längeren Haltungen im Sitzen Bequemlichkeit.

Für welche Einsatzbereiche eignen sich Yogamatten?

Grundlegend kann man sagen, dass Yogamatten für die meisten Bodensportarten geeignet sind. Auszuschließen sind lediglich Übungen, welche auf intensive Sprünge abzielen, wie beispielsweise im Bereich des Turners. Aufgrund der relativ geringen Dicke, im Vergleich zu speziellen Sportmatten, bieten sie für diese Fälle keine ausreichende Federung. Pilates, Aerobic, Meditation und schonende Ganzkörpertrainings auf dem Boden sind jedoch eine ideale Basis für den Einsatz einer Yogamatte.

Yogamatten-Arten und ihre Charakteristika

Yogamatten in ein bestimmtes Arten-Raster einzuteilen, gestaltet sich als gar nicht so einfach. Schließlich haben alle Varianten im Großen und Ganzen einen ähnlichen Aufbau und ein grundlegendes Einsatzgebiet. Einzig bei den Unterschieden in der Stärke kann man eine Differenzierung vornehmen. Hierbei führen wir zum einen die dünnen Yogamatten und zum anderen die Modelle mit dickerer Beschaffenheit an. Erstere sind speziell für intensive Übungen mit einer großen Portion Dynamik geeignet. Sie lassen sich außerdem einfach zusammenrollen oder falten und können so bequem von einem Ort zum anderen transportiert werden. Insbesondere für die Yogaeinheiten unterwegs sind diese Varianten eine praktische Option. Die dickeren Yogamatten sind hingegen eine vortreffliche Wahl für weniger energiegeladene Trainings. Länger andauernde, sitzende Haltungen und entspannungsfördernde Meditationen bilden eine ideale Grundlage für dicker gepolsterte Unterlagen. Alle weiteren Auswahlmöglichkeiten an Yogamatten richten sich erster Linie nach Ihren individuellen Vorlieben und Bedürfnissen sowie nicht zuletzt nach den auszuführenden Varianten des Traditionssports.

Die wesentlichsten Eckpunkte einer guten Yogamatte – eine Checkliste für Ihre Kaufentscheidung

Wie bereits festgestellt, sollte die Entscheidung für eine Yogamatte stets den persönlichen Anforderungen entsprechen. Nur so ist eine effektive Ausübung des Sportes möglich. Unabhängig von den individuellen Bedürfnissen, sollte jede Unterlage jedoch über einige fixe Ausstattungsmerkmale verfügen. Diese möchten wir im Folgenden kurz vorstellen:

Optimale Abstimmung auf Einsatzbereich und Übungen:

Effektivität, Komfort und ein minimales Verletzungsrisiko – das sind die Grundsäulen, welche jede Yogamatte im Idealfall erfüllen sollte. Eine perfekte Kompatibilität mit dem Untergrund sowie der Dynamik des durchzuführenden Trainings ist unerlässlich. Für intensive Übungen mit viel Power sind dünne Matten mit hoher Rutschfestigkeit eine gute Wahl. Speziell auf glatten Hallenböden wäre ein Verrutschen nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Insbesondere im Winter kann es zudem vorkommen, dass der Untergrund kalt ist. In diesem Falle lohnt sich ein Blick auf die isolierenden Eigenschaften der Yogamatte. Viel Komfort gewährleisten dicke Matten. Vor allem für die meditative Anwendung kommen diese sehr gut in Frage.

Möglichkeiten zum Transport:

Der Yogakurs findet direkt nach dem Feierabend statt und der vorherige Weg nach Hause ist zeitlich nicht realisierbar? Oder steht der Urlaub vor der Tür und Sie möchten trotzdem nicht auf die regelmäßigen Yogaübungen verzichten? Dann sind einfach zu transportierende Yogamatten das Mittel zur Wahl. Leichte und unkompliziert zusammenroll- oder faltbare Modelle lassen sich bequem in der Sporttasche oder im Reisekoffer verstauen. Matten mit einem Tragegurt oder einer mitgelieferten Tasche sind kinderleicht zu transportieren.

Kompromisslose Rutschfestigkeit:

Jeder, der schon einmal Yoga betrieben hat, weiß unter welcher Spannung der gesamte Bewegungsapparat bei der Durchführung einzelner Übungen stehen kann. Ein sicherer Stand ist daher nicht nur vorteilhaft für die Effektivität des Trainings, sondern darüber hinaus eine Voraussetzung für die Sicherheit. Speziell wenn es sehr dynamisch zugeht, kann ein Wegrutschen im schlimmsten Falle, Verletzungen verursachen. Aber auch beim weniger intensiven Üben ist es immens wichtig, dass die Yogamatte eine störungssichere Rutschfestigkeit aufweist. Entscheiden Sie sich für ein Modell aus Naturkautschuk oder Kunststoff, geht Ihre Wahl in puncto Grip schon in die richtige Richtung. Bei einem Entschluss für andere Materialien, wie etwa Baum- oder Schurwolle ist darauf zu achten, dass diese Matten mit einer ausgleitsicheren Beschichtung ausgestattet sind. Zudem sollte auch darauf geachtet werden, dass die Oberfläche nässeresistent ist. Durch Schweiß verursachte Feuchtigkeit kann anderenfalls zu einer gefährlichen Glätte führen.

Einfache Reinigung:

Auch wenn Yoga in erster Linie für die Entspannung und den Einklang von Körper und Geist verantwortlich ist, kann es sehr anstrengend und schweißtreibend sein. Da liegt es auf der Hand, dass die Yogaunterlage nach dem Kurs durch Schweiß, den Hallenboden oder sonstigen Einflüssen der Umgebung verschmutzt sein kann. Für diese Fälle ist es sehr vorteilhaft, wenn die Matte nach dem Gebrauch unkompliziert gereinigt werden kann. Abhängig von der Materialzusammensetzung, fungieren zumeist feuchte Tücher und ein wenig Seife als praktische Hilfsmittel. Einige Modelle sind sogar in der Waschmaschine waschbar. Hierbei sollte nur darauf geachtet werden, dass auf einen Schleudergang und der Trocknung im Trockner verzichtet wird.

tadellose Anpassung an die Körpergröße:

Was nützt eine Yogamatte, wenn Sie bei den Übungen über deren Rand hinausragen? Ist es bei kleineren Personen nicht oft der Fall, dass die Maße ihrer Unterlage nicht ausreichend sind, so ergibt sich bei Menschen mit einer größeren Körpergröße der Fakt, vor der Kaufentscheidung unbedingt auf die Abmessungen der neuen Yogamatte zu achten. Die meisten Modelle sind in verschiedenen Größen erhältlich. Das Standardmaß liegt zwischen 180 und 185 Zentimetern in der Länge und circa 60 Zentimetern in der Breite. Einige Hersteller bieten jedoch auch Exemplare in Übergröße oder -breite an. Werfen Sie also stets einen Blick auf diese Daten!

Eine reibungslose Beziehung zwischen dem Körper und dem Mattenmaterial

Der Kontakt zwischen Mensch und Yogamatte ist eng. Zudem liegt partiell die nackte und ungeschützte Haut auf der Unterlage auf. Es ist also sehr wichtig, dass keine Schadstoffe in Berührung mit der Körperoberfläche kommen. Studieren Sie daher vor dem Kauf einer Yogamatte detailliert deren Zusammensetzung und schließen Sie schädliche Stoffe sowie solche, auf welche Sie eventuell allergisch reagieren könnten, aus.

Die gängigsten Materialien von Yogamatten

Die Vielfalt in puncto Hauptmaterialien ist bei Yogamatten so breit gefächert, wie ihre Einsatzbereiche. Die geläufigsten Versionen möchten wir Ihnen nachfolgend kurz aber detailliert beschreiben:

Naturkautschuk:

Bei diesem Material handelt es sich um einen milchähnlichen Saft aus dem Kautschukbaum, welcher durch Anritzen der Baumrinde gewonnen wird. Das abgeleitete Produkt enthält, neben Kautschuk in einer Größenordnung von circa 25 bis 35 Prozent, auch Wasser, Harze, Eiweiße und Mineralstoffe. Zu den Hauptproduktionsgegenden gehört der asiatische Raum um Thailand, Indonesien und Malaysia aber auch afrikanische und südamerikanische Länder. Naturkautschuk ist die Basis zur Herstellung einer Vielzahl von Waren des alltäglichen Bedarfs, wie zum Beispiel Autoreifen, Matratzen, Kleidung und nicht zu vergessen Yogamatten. Diese profitieren vor allem von den hervorragenden dämpfenden und rutschfesten Eigenschaften des Gummis. Bei Personen mit einer Unverträglichkeit gegenüber Latex können Yogamatten aus Kautschuk allerdings allergische Reaktionen auslösen.

Kunststoff / PVC:

Kunststoff gehört zu den am häufigsten verwendeten Stoffen zur Herstellung von Yogamatten. Eine Materialoption, welche in diese Kategorie fällt, ist PVC. Es handelt sich dabei um einen künstlich produzierten Werkstoff, der in fast allen Bereichen des Alltags Verwendung findet. In Verbindung mit Yogaunterlagen überzeugt er vor allem durch eine hohe Rutschfestigkeit und Flexibilität. Unterlagen aus PVC sind leicht und trotzdem robust. Gleichzeitig können sie unkompliziert gereinigt werden. Zudem sind sie preis-leistungstechnisch eine kostengünstige Alternative zu Modellen aus natürlichen Materialien, wie Kautschuk oder Schurwolle. Zu beachten ist allerdings, dass der, ursprünglich harte, Stoff für den Anwendungsbereich Yogamatten mit Hilfe von zugegebenen Weichmachern formbar gemacht werden muss. Diese stehen unter anderem in dem Verdacht, sich negativ auf die Gesundheit auswirken zu können. Des Weiteren stellen PVC-Matten nach ihrem Ausdienen einen umweltschutzproblematischen Faktor dar.

Jute:

Über die Attribute rutschfest, griffig und robust verfügen auch Yogamatten aus dem Material Jute. Der natürliche Rohstoff stammt aus den Fasern der, im tropischen Klima angebauten, Jutepflanze und wird vor allem für die Produktion von Teppichen und Verpackungsmaterialien verwendet. In Verbindung mit Yogamatten, überzeugt der Stoff vor allem durch seine Naturfreundlichkeit. Modelle aus Jute sind außerdem leicht im Gewicht und einfach zu reinigen.

Baumwolle oder Schurwolle:

Yogamatten aus Baum- oder Schurwolle sind vor allen Dingen für den Gebrauch im Winter oder auf kaltem Untergrund eine gute Wahl. Sie besitzen eine weiche Oberfläche und eignen sich speziell für meditative Übungen auf der Matte. Die Verbindung mit der Körperwärme sorgt für ein wohliges Gefühl während des Trainings und entstehende Feuchtigkeit wird absorbiert. Das hautfreundliche Material ist zudem eine gute Option für Allergiker. Die Reinigung kann, bei den meisten Modellen, bequem in der Waschmaschine erfolgen. Wenn die Matte ausgedient hat, kann sie umweltfreundlich entsorgt werden. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern aus Kautschuk oder PVC, sind Yogamatten aus Baum- oder Schurwolle allerdings zumeist von einem höheren Gewicht und in der Anschaffung kostenintensiver.

Nachhaltigkeit als Verbindungsglied zwischen Yoga und Natur

Die Balance zwischen Yoga und der Natur war schon immer ausgewogen und von einem fließenden Übergang geprägt. Ziel der Übungen ist es in den meisten Fällen, eine harmonische Selbstfindung zu erlangen und den Körper und Geist ganzheitlich zusammenzufügen. Für viele Yogis ist es daher wichtig, ihre Sportart im Zusammenklang mit der Natur auszuführen. Das kann in Form eines Trainings unter freiem Himmel, auf naturbelassenen Untergründen oder auf der Basis natürlich hergestellter Hilfsmittel erfolgen. Zu einem optimalen Einklang mit der Natur tragen Yogamatten aus Materialien ohne künstliche Zusätze bei. Modelle aus Naturkautschuk, Baum- oder Schurwolle sowie aus Jute oder auch aus Kork sorgen nicht nur für einen Yogasport mit gutem Gewissen, sondern schonen bei der Entsorgung auch die Umwelt. 

Unser Urteil: Das ist die beste Yogamatte

Es ist nun an der Zeit, einen Gewinner der fünf von uns vorgestellten Yogamatten zu küren. Vor der Verkündung unserer Entscheidung ist zu sagen, dass fast alle präsentierten Modelle einen guten Beitrag zum Schutze der Umwelt leisten. Mit Ausnahme der ASANA MAT von Bodhi, welche über PVC als Hauptmaterial verfügt, bestehen sie aus natürlichen Rohstoffen. Dies bringt zwar den Nachteil mit sich, dass bei der ersten Verwendung ein unangenehmer Geruch auftritt, jedoch ändert es nichts an dem ökologisch wertvollen Fakt. Die aus Naturkautschuk hergestellten Unterlagen bieten ein hohes Maß an Rutschfestigkeit und Grip, was der Effektivität der Übungen entgegenkommt und dem Risiko für Verletzungen vorbeugt.

Bliebe es bei diesen positiven Attributen, wäre es schwierig, einen eindeutigen Gewinner unseres Vergleichs auszuwählen. Es gibt jedoch eine Yogamatte, die noch über ein, nicht zu verachtenswertes, i-Tüpfelchen verfügt und somit für uns den ersten Platz in der Gegenüberstellung belegt. Unser Sieger ist die revolutionäre Yogamatte aus dem Hause Liforme.

Mit eigens entwickelten, innovativen Features, wie dem „AllignForMe “- und dem „GripForME“-System, setzt sich diese Übungsunterlage von ihren Mitbewerbern klar ab. Speziell Erstgenanntes ermöglicht eine einfache und effektive Anwendung. Zwar erklimmt sie auch in den Anschaffungskosten das oberste Podest, doch dies ist, unserer Meinung nach, aufgrund der Einzigartigkeit gerechtfertigt. Die Liforme Yogamatte besteht aus natürlichem Naturkautschuk und ist frei von PVC. Zusätzlich ist der Materialzusammensetzung Filz beigefügt. Für diejenigen, die Wert auf das Design liegen, besteht die Möglichkeit, aus verschiedenen Farben auszuwählen. Eine mitgelieferte Tragetasche fungiert als praktisches Hilfsmittel für den Transport der Matte.

Wir sprechen für diese innovative Yogamatte eine verlässliche Kaufempfehlung aus und wünschen Ihnen viel Spaß bei den nächsten Übungen.


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