Tipps für schöne & gesunde Haare – Die richtige Haarpflege macht den Unterschied

Glänzendes und volles Haar gilt nicht nur sowohl bei Männern als auch bei Frauen als wichtiges Schönheitsmerkmal, sondern symbolisiert auch Jugend und Fruchtbarkeit. Eine sanft schimmernde Mähne gilt als natürlicher Schmuck eines Menschen und kann maßgeblich zu einem attraktiven und gepflegten Erscheinungsbild beitragen.

Zudem lässt der Zustand des Haupthaares auch Rückschlüsse auf die Gesundheit und das Stresslevel des Trägers oder der Trägerin zu, sodass es sich gleich aus mehreren Gründen lohnt, der Haarpflege besonders Beachtung zu schenken.

Dies muss allerdings nicht besonders viel Aufwand verbunden sein, denn gerade in unserer hektischen Zeit sind Sie auf der Suche nach unkomplizierten und effektiven Wegen, sich und Ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Mit den folgenden Tipps erhalten Sie eine Liste von einfachen Do's und Don'ts, die Sie ganz unkompliziert in Ihren Alltag einbauen können.

Vorgestellt: 1​1 Tipps für schöne und gesunde Haare

1. Gesunde Ernährung

Wie immer der Klassiker, wenn es um Schönheit und Vitalität sowie einen gesunden Körper geht, ist die gesunde und ausgewogene Ernährung. Nur wenn Ihr Organismus optimal mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird, kann er seine Zellen erneuern und die körpereigenen Prozesse im gesunden Maße steuern.

Achten Sie darauf, Ihre Mahlzeiten so zusammen zu stellen, dass Sie immer Lebensmittel integrieren, die den Aufbau des Haares unterstützen und ihm eine feste und dennoch geschmeidige Struktur geben.

Besonders gut sind nach aktuellem Forschungsstand Lebensmittel, die reich an Zink, Eisen, B-Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren sind. Nüsse und Avocados gelten als besonders förderlich, da die enthaltenden Vitamine aber auch essentielle Fettsäuren die Haare nähren und mit der nötigen Feuchtigkeit versorgen.

Auch Lebensmittel mit einem Gehalt an Vitamin A sollen für das Haarwachstum und die Kopfhaut besonders gut sein, unterstützen sie doch Kreislauf und Immunsystem und unterstützen die Bildung von Hautzellen. 

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2. Wie nutze ich ein Glätteisen korrekt?

Wenn Sie sich die Haare mit einem Glätteisen glätten wollen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihre Haare bei dem Vorgang so schonend wie möglich behandelt werden. Die richtige Anwendung ist Voraussetzung dafür, dass Ihre Haare gesund bleiben und Sie sich nicht verletzen. Bürsten oder kämmen Sie Ihr Haar gut durch, damit sich das Glätteisen nicht in den Strähnen verfängt, dort zu lang verweilt und zum Abbrechen der Haare führt. Geben Sie ein Hitzeschutzspray in Ihre Haare oder nutzen Sie ein Mousse oder Fluid, um Ihre Haare zu schonen.

Je nach Formel und Produkt wird so eine bestimmte Gradzahl nicht überschritten, wenn das Glätteisen auf Ihr Haar trifft. Danach unterteilen Sie Ihr Haar in verschiedene Segmente. Stellen Sie das Gerät an und warten Sie, bis sich das Glätteisen erhitzt hat. Je nach Produkt dauert dieser Vorgang etwa 60 Sekunden.

Arbeiten Sie sich von unten nach oben: Glätten Sie zunächst die unten liegenden Haarpartien und warten Sie mit dem Glätten der Deckhaare bis zum Schluss. Als Faustregel wird empfohlen, die Haare nicht mit einer Temperatur von mehr als 200 Grad Celsius zu glätten.

Bereits ab einer Temperatur von 210 Grad Celsius können die Veränderungen in der Haarstruktur irreversibel sein, da die Proteine denaturieren. Besonders empfehlenswert gilt eine Einstellung des Eisens bei einer Gradzahl von 195 Grad Celsius, da hier langanhaltende Ergebnisse erzielt werden können.

Falls Sie weniger widerspenstige Haare haben, wählen Sie immer eine möglichst niedrige Ausgangstemperatur, um das Haar zu schonen und erhöhen Sie bei Bedarf schrittweise die Gradzahl. Arbeiten Sie vom Ansatz des Haares zu den Spitzen und immer vom Gesicht weg, um sich nicht zu verletzen.

3. Tägliches Shampoonieren vermeiden

Galt das tägliche Haarewaschen früher als absolutes Muss und gehörte zu jeder Pflegeroutine dazu, wird heute dazu geraten, auf diese Prozedur zu verzichten. Natürlich hängt die Dringlichkeit des Haarewaschens vom eigenen Aktivitätslevel, dem Wetter, dem Verschmutzungsgrad und der eigenen Haarbeschaffenheit und Kopfhaut ab.

Aber im heutigen urbanen Alltag ist es nicht unbedingt notwendig, jeden Tag zum Shampoo zu greifen.

Natürlich spielt auch die Wahl des Shampoos eine entscheidende Rolle, denn je nach verwendetem Mittel kann die Kopfhaut in Mitleidenschaft gezogen und gereizt werden. Gerade wer fettiges Haar hat, möchte vielleicht öfter zum Shampoo greifen, aber ein Zuviel des Guten kann schnell das Gegenteil bewirken:

Die Kopfhaut fettet schneller nach und das Haare wirkt bereits nach kurzer Zeit strähnig und fettig. Sie müssen allerdings nicht auf Ihre erfrischende Dusche verzichten. Waschen Sie Ihr Haar einfach nur mit Wasser oder geben Sie etwas Conditioner in die Längen.

4. Ein Shampoo ohne harte Chemikalien verwenden

Die Wahl des richtigen Shampoos kann maßgeblich zu einer verbesserten Haargesundheit und einer besseren Optik beitragen. Mittlerweile sind im Handel neben Haarwaschmitteln für normales Haar auch zahlreiche Spezialshampoos erhältlich, die auf die besonderen Ansprüche bestimmter Haartypen abgestimmt sind.

Ganz gleich, zu welchem Haartyp Sie sich zählen - achten Sie bei der Wahl Ihres Shampoos darauf, ein Produkt ohne harte Chemikalien zu verwenden. Stark entfettende Shampoos sind meist zu aggressiv.

Sie sorgen auf Dauer dafür, dass die Talgproduktion der Kopfhaut unnatürlich stark angeregt wird, da der Körper gegensteuern möchte. Das Ergebnis sind strähnige und immer schneller nachfettende Haare.

5. Den Einsatz von Hitze beim Hairstyling reduzieren

Den einen Tag Locken, den nächsten Tag glatte Haare und übermorgen lässige Beachwaves – dem kreativen Styling ist mit den passenden Tools heutzutage kein Limit mehr gesetzt und Glätteisen und Lockenstab helfen auch in den eigenen vier Wänden dabei, sich immer wieder neu auszuprobieren.

Allerdings kann die Hitze beim Hairstyling das Haar schädigen: Es kann austrocknen und dadurch spröde werden. Wird mit zu starker Hitze gearbeitet, droht auch das Ansengen oder Brechen von Haarsträhnen, was unbedingt vermieden werden sollte. Gönnen Sie Ihrem Kopf immer mal wieder eine Stylingpause und vergessen Sie nie einen entsprechenden Hitzeschutz.

6. Die Haarwäsche mit einem kalten Guss abschließen

Ein kalter Guss am Ende einer Haarwäsche mag Überwindung kosten, wird aber mit einem traumhaften Ergebnis belohnt: die Haarschuppen schließen sich, wodurch die Oberfläche des Haares glatter ist und das Haar mehr glänzt und gesünder aussieht.

Wenn Sie das zu große Überwindung kostet, können Sie auch einfach die Temperatur etwas senken und statt heißem lauwarmes Wasser verwenden.

7. Regelmäßiges Haareschneiden

Regelmäßiges Haareschneiden sorgt nicht nur für ein gepflegtes Erscheinungsbild, sondern kann auch verhindern, dass Spliss sich ausbreitet und die Spitzen der Haare immer mehr einreißen und brüchig werden.

Ein guter Schnitt kann zudem auch die Haargesundheit verbessern, indem sehr dichtes Haar etwa ausgedünnt wird oder so geschnitten wird, dass die Kopfhaut gut belüftet werden kann.

8. Massage für Haare und Kopfhaut

Wer seine Kopfhaut und Haare regelmäßig massiert, sorgt für eine bessere Durchblutung der Stellen und somit auch für eine bessere Nährstoffversorgung.

Bringen Sie dann bei einer Massage auch noch wertvolle natürliche Öle wie Arganöl oder Kokosnussöl zum Einsatz, versorgen Sie Ihre Kopfhaut und Haare mit einer Extraportion Feuchtigkeit und wichtigen Nährstoffen.

9. Haarmasken für den Extra-Pflegekick

Neben der üblichen Pflege können Sie Ihre Haare und auch die Kopfhaut bei Bedarf auch mal mit einer Maske behandeln und somit ganz gezielt auf eventuell bestehende Probleme eingehen. Klassiker sind neben einer selbstgemachten Maske aus Ei auch eine Honig-Maske oder eine Bananenmaske. Testen Sie aber unbedingt vorab, ob Sie die Produkte auch vertragen, bevor Sie sie flächig auftragen.

10. Sanfter Umgang für samtige und gesunde Haare

Generell sollten Sie im Umgang mit Ihren Haaren und auch der Kopfhaut vorsichtig und achtsam sein und Ihrer Mähne immer genug Raum zum Atmen geben. Vermeiden Sie zu starke Sonneneinstrahlung, aber lassen Sie auch Luft an Ihre Locken.

Umgehen Sie Überbelastung durch zu heftiges Bürsten, zu grobes Kämmen oder die übermäßige Verwendung von Stylingprodukten. Wählen Sie Mittel mit sanfter Rezeptur aus und vermeiden Sie starke Belastungen wie Bleichen oder zu häufiges Färben.

Auch ein zu straffes Binden der Haare oder das Verwenden von Haarbändern mit Metallösen kann zu Haarbruch oder Haarausfall führen.

11. Stresslevel senken

Ein zu hohes Stresslevel ist nicht nur schädlich für die Psyche, sondern kann sich auch negativ auf die körperliche Gesundheit und somit auch auf den Zustand der Haare auswirken.

Ein entspanntes Leben mit einer guten Life-Work-Balance gilt heutzutage als Allheilmittel und auch in puncto Haargesundheit und Optik können Sie mit einem reduzierten Stresslevel deutlich sichtbar etwas in Bewegung bringen.

Die Haarwurzeln können durch Stress, egal ob körperlich oder mental, in Mitleidenschaft gezogen werden, sodass es sogar zu Haarausfall kommen kann. Auch die Talgbildung der Kopfhaut ist an das Stresslevel gekoppelt.

Wer also plötzlich zu stark fettendem Haar neigt, tut ebenfalls gut daran, die Stressoren im eigenen Leben zu erkennen und falls möglich zu vermeiden. Nicht immer lassen sich die Stressoren aber vollkommen ausstellen und eine Vermeidung ist auch nicht immer angebracht.

Egal, ob Sie als Elternteil einen hektischen Familienalltag bewältigen müssen oder in einem stressigen Berufsfeld tätig sind – lässt sich der Stress nicht vermeiden, sorgen Sie unbedingt in Ihrer Freizeit für eine stressarme Umgebung und schaffen Sie sich Ausgleichsmomente, um Ihr Stresslevel immer wieder bewusst abzusenken.

​Auch in der Haarpflege ist es wichtig ​das richtige Maß zu finden

Ganz gleich, ob Sie Ihren Haaren und Ihrer Kopfhaut mit einer schnell angerührten Haarmaske aus Bananen und Honig oder einem Nahrungsergänzungsmittel oder einer Ernährungsumstellung etwas Gutes tun möchten – besprechen Sie solche Veränderungen am besten vorab mit Ihrem Arzt, um sicher zu gehen, dass diese Tipps auch für Sie geeignet sind.

Stellen Sie bei der Verwendung von Kräutern, neuen Stylingmitteln oder selbstgemachten Pflegeprodukten fest, dass diese den Zustand Ihrer Haare oder Ihrer Kopfhaut nachteilig beeinflussen, hören Sie umgehend mit der Verwendung auf.

Sprechen Sie bei Bedarf mit Ihrem Arzt oder Friseur, um das für Sie geeignete Mittel zu finden und perfekt auf Sie und Ihre Bedürfnisse hin abzustimmen.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen und geholfen hat, teilen Sie ihn gerne mit Ihren Freunden und Ihrer Familie, damit auch diese schnell und unkompliziert etwas für ihre Haargesundheit tun kann.


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