Teebaumöl für die Haare: Wie Teebaumöl gegen Haarausfall hilft und die Kopfhaut pflegt!

Teebaumöl ist ein ätherisches Öl, das aus den Blättern des australischen Teebaums, Melaleuca alternifolia, gewonnen wird.

Die Aborigines nutzen es wegen seiner starken Wirkung gegen Viren, Bakterien und Pilze seit Jahrtausenden zur Wundreinigung und Behandlung von Infektionen.

Neben seinen zahlreichen Einsatzgebieten in der Alternativmedizin, erfreut sich das Teebaumöl auch in der Haarpflege immer größerer Beliebtheit.

Wir verraten Ihnen, bei welchen Haarproblemen das Öl hilft, wie Sie es am effektivsten einsetzen, und worauf Sie bei der Anwendung achten müssen.

​Teebaumöl für die Haare: So wirkt es!

Unsere Kopfhaut ist vielen Einflüssen ausgesetzt: Kopfbedeckungen, häufiges Haarewaschen, Föhnhitze, Haarfärbemittel und ein Übermaß an oft aggressiven Pflegeprodukten können ihr ganz schön zusetzen.

Dadurch kann es zu Veränderungen des pH-Werts kommen. Entzündungen, Infektionen, Schuppen oder eine übermäßige Talgproduktion sind die Folge.

Und wenn die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht gerät, hat das immer Auswirkungen auf den Zustand der Haare. Sie werden spröde, platt, kraftlos und können sogar vermehrt ausfallen. Hier kann Teebaumöl effektiv entgegenwirken.

1. Teebaumöl reduziert Schuppen und pflegt trockene Kopfhaut

Schuppen sind für die Betroffenen sehr unangenehm, da die abgeschilferten Hautpartikel auf der Kleidung für jedermann sichtbar sind.

Wenn das Problem der trockenen, schuppenden Kopfhaut nicht behandelt wird, lagern sich zunehmend mehr abgestorbene Hautzellen an und das Haarwachstum wird beeinträchtigt.

Teebaumöl entfernt die Schuppen sanft von der Kopfhaut und kann Infektionen vorbeugen.

In einer Studie wurde die Wirkung eines Shampoos mit einer 5-prozentigen Teebaumöl-Konzentration an 126 Teilnehmern getestet. Nach vierwöchiger Anwendung hatte sich die Schuppenbildung um 41 Prozent verbessert. (1)

2. Teebaumöl bekämpft Pilzinfektionen der Kopfhaut

Bei einer Pilzinfektion der Kopfhaut findet sich meist der Keim Malassezia furfur. Dieser Pilz kommt natürlicherweise auf der Kopfhaut aller Menschen vor.

Unter ungünstigen Bedingungen kann er sich vermehren und Symptome wie Hautrötungen, Schuppen, Haarausfall und Juckreiz hervorrufen.

Teebaumöl hat starke antibakterielle und antimykotische Eigenschaften. (2) Regelmäßig auf die Kopfhaut aufgetragen kann es den Pilz zurückdrängen und die irritierte Haut regenerieren.

3. Teebaumöl beruhigt juckende Kopfhaut

Juckende Kopfhaut kann ebenso wie Schuppen die Folge von zu trockener oder stark fettender Haut sein. In beiden Fällen kann Teebaumöl helfen.

Das antiseptische Öl reinigt die Kopfhaut von abgestorbenen Hautzellen, Resten von Pflegeprodukten und Hautfett. Zudem dämmt es das übermäßige Wachstum von Bakterien und Pilzen ein.

So kann die Kopfhaut wieder atmen, wird besser durchblutet und die gereizte Haut kann sich erholen.

4. Teebaumöl kann Läusen den Garaus machen

Läuse sind keineswegs eine Folge von mangelnder Hygiene. Auch in gewaschenen und gepflegten Haaren fühlen sich die Blutsauger wohl.

Die Bissstellen jucken extrem, Kratzen aber kann zu schweren Infektionen führen. Teebaumöl tötet Studien zufolge Läuse und deren Eier effektiv ab. (3) (4)

Geben Sie 2-3 TL Olivenöl in ein Schüsselchen und mischen Sie 12-18 Tropfen Teebaumöl dazu. Anschließend arbeiten Sie das Ganze sorgfältig in die Kopfhaut und Haare ein. Bedecken Sie den Kopf mit einer Haube und lassen Sie das Öl eine Stunde einwirken.

Danach mit einem Nissenkamm sorgfältig auskämmen und mit Shampoo waschen. Die Prozedur müssen Sie für 5-7 Tage durchführen, bis die Läuse und deren Eier verschwunden sind.

5. Teebaumöl kann entzündliche Hauterkrankungen wie Psoriasis lindern

Es gibt zwar keine Studien, die die Wirksamkeit von Teebaumöl bei Psoriasis der Kopfhaut belegen, aber dennoch viele subjektive Erfahrungswerte dazu.

Fest steht, dass Teebaumöl antientzündliche Wirkungen hat, was die positiven Einzelfallberichte durchaus erklären kann.

6. Teebaumöl reguliert fettiges Haar

Das ätherische Melaleuca-Öl hat adstringierende Effekte, das heißt, es zieht die Poren zusammen. Dadurch wird auch die Talgproduktion gedrosselt und Kopfhaut und Haare fetten weniger schnell nach.

Da übermäßige Talgproduktion auch hormonelle Ursachen haben kann, wird Teebaumöl alleine das Problem möglicherweise nicht heilen, aber zumindest das Erscheinungsbild der Haarpracht deutlich verbessern.

​Effektive Nahrungsergänzung bei ungesundem Haar

Neben der äußerlichen Anwendung von ätherischen Ölen ist auch die Versorgung der Haarwurzeln von innen wichtig, um Haarprobleme in den Griff zu bekommen.

Eine Nahrungsergänzung in Form der Cosphera Haar Vitamine, die Biotin, Zink, Eisen, L-Cystein, Selen und andere wichtige Haarbausteine in hoher Dosierung enthalten, kann das Haar zu stärkerem Wachstum anregen, und dem Haar mehr Kraft und Elastizität verleihen.

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​Teebaumöl gegen Haarausfall und zur Pflege der Kopfhaut: 3 Anwendungsmöglichkeiten

Es gibt viele verschieden Möglichkeiten, wie Ihr Haar von Teebaumöl profitieren kann. Die folgenden drei effektiven Anwendungsoptionen möchten wir Ihnen besonders ans Herz legen.

1. Fügen Sie Ihrem Shampoo Teebaumöl zu

Dies ist die einfachste und zeitsparendste Möglichkeit, Teebaumöl in Ihre Haarpflegeroutine zu integrieren.

Geben Sie auf 30 ml Shampoo 1 Tr. Teebaumöl. Schütteln Sie die Flasche gründlich, damit sich alles gut vermischt.

Verwenden Sie das Shampoo bei jeder Haarwäsche und lassen Sie es ein paar Minuten einwirken, um möglichst rasch Erfolge zu erzielen.

2. Kopfhautmassage mit Teebaumöl

Wenn Sie den Haarwuchs stimulieren und die Kopfhaut regenerieren möchten, kann eine tägliche Massage mit Ölen Wunder wirken.

Geben Sie auf 1 EL Trägeröl, wie z.B. Kokos- oder Jojobaöl, 8 Tr. Teebaumöl. Tragen Sie die Mischung auf die Kopfhaut auf und massieren Sie sie für einige Minuten gründlich ein.

Lassen Sie das Öl etwa eine halbe bis zwei Stunde einwirken und waschen Sie es anschließend mit einem milden Shampoo gründlich aus. Wir empfehlen dieses Vorgehen einmal pro Woche.

3. Aloe Vera und Teebaumöl

Die Wüstenpflanze Aloe Vera hat entzündungshemmende und feuchtigkeitsspendende Effekte. Sie enthält jede Menge Vitamine und Mineralstoffe, die für gesundes Haarwachstum, Glanz und Volumen wichtig sind.

Mischen Sie 5 EL Wasser mit 5 EL Aloe Vera Gel und geben Sie 5 Tr. Teebaumöl dazu.

Verteilen Sie die Mischung auf der Kopfhaut und dem gesamten Haar bis in die Spitzen. Lassen Sie die Maske eine halbe bis zwei Stunden einwirken. Anschließend mit einem milden Shampoo sorgfältig ausspülen.

Wenden Sie die Prozedur einmal wöchentlich an. Sie versorgt Ihr Haar mit Feuchtigkeit und reinigt gründlich die Kopfhaut von Schuppen und Talg. (5)

Mögliche Nebenwirkungen

Teebaumöl ist ein großartiges Naturheilmittel, das allerdings richtig angewandt werden muss. Vereinzelt kann es allergische Reaktionen hervorrufen, weshalb Sie unbedingt einige Vorsichtsmaßnahmen beachten sollten:

  • Testen Sie das Teebaumöl auf der Innenseite des Ellbogens und warten Sie 24 Stunden ab. Wenn sich Rötungen oder Juckreiz zeigen, reagieren Sie vermutlich allergisch und dürfen Teebaumöl nicht verwenden.
  • Tragen Sie Teebaumöl nie pur auf Haut und Haare auf. Mischen Sie es immer mit einem Trägeröl.
  • Nehmen Sie Teebaumöl nicht innerlich ein.
  • Schwangere und Stillende sollten mit Teebaumöl vorsichtig sein. Fragen Sie Ihren Arzt vor der Anwendung.
  • Verwenden Sie nur ganz frisches ätherisches Teebaumöl. Oxidiertes Öl hat ein hohes allergenes Potential. (6)

Sollten sich nach der Anwendung allergische Reaktionen einstellen, konsultieren Sie bitten Ihren Arzt!

Fazit

Teebaumöl kann in der Haarpflege von großem Nutzen sein. Es eignet sich für trockene und fettige Haartypen, wirkt gegen Infektionen der Kopfhaut, reduziert Schuppen und verhilft zu gesundem Haarwachstum.

Bei allen Haarproblemen empfehlen wir unterstützend die Einnahme der Cosphera Haar Vitamine, die Kopfhaut und Haarwurzeln von innen aufbauen.

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