Creme gegen Sonnenallergie: Die ​besten Sonnenallergie Cremes ​im Vergleich

​Sommer, Sonne – Zeit, im abgedunkelten Schlafzimmer zu verschwinden? Eine Sonnenallergie kann den Betroffenen den Sommer ordentlich vergällen und den Urlaub als Prüfung erscheinen lassen: Statt den Sonnenschein zu genießen, plagen sich vor allem hellhäutige Menschen mit Juckreiz, Brennen, Bläschen und Pusteln. Eine gute Creme gegen Sonnenallergie sorgt dafür, dass diese Symptome gar nicht erst auftreten. Wir zeigen, welche Inhaltsstoffe dafür geeignet sind und welche eher kontraproduktiv wirken würden. Außerdem geben wir Tipps dazu, wie man sich am besten gegen die Sonnenallergie schützt.

Vorgestellt: Die besten Cremes gegen Sonnenallergie im Vergleich

In diesem Artikel stellen wir fünf Produkte von Daylong, Piz Buin, Eucerin, La Roche-Posay und Ladival vor. Wir werfen einen Blick auf ihre Inhaltsstoffe und schauen uns an, was die Nutzer über die Wirksamkeit der Sonnenallergie Cremes zu sagen haben. Am Ende stellen wir unseren Favoriten vor und begründen unsere Entscheidung im direkten Vergleich. Betroffene können diese Erläuterung beim nächsten Einkauf im Hinterkopf behalten.

Ladival Allergische Haut Sonnenschutz Gel LSF 50+

Das Ladival Allergische Haut Sonnenschutz Gel LSF 50+ von STADA ist eigens für sehr sonnenempfindliche Haut entwickelt worden. Es schützt von UVA- und UVB-Strahlen und verzichtet neben Duft- und Konservierungsstoffen auch auf alle Fette und Emulgatoren, da diese weniger häufige Arten der Sonnenallergie auslösen können. Es wirkt unter anderem mit Weintraubenextrakt antimikrobiell und unterstützt die Hautgesundheit mit Vitamin E und dem Koenzym Q10. Glycerin versorgt die Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit.

​Die Nutzer sind überzeugt von der Wirksamkeit der Creme gegen Sonnenallergie: Auch diejenigen, die schon lange immer wieder mit den Problemen zu kämpfen haben, können mit der Creme ihren Urlaub genießen. Manche sind allerdings verwirrt wegen der Bezeichnung "Gel", da es sich um eine weiße, zähflüssige Creme handelt. Sie zieht schnell ein, klebt aber auch etwas. Der einzige bedenkliche Inhaltsstoff ist der Celatbildner Disodium Edta, der die Membran der Hautzellen schwächt. Allerdings enthält das Produkt auch umweltschädliche Nanopartikel, bei denen nicht klar ist, wie sie im Körper wirken, wenn sie durch kleine Wunden hineingelangen.

Vorteile

  • schützt vor UVA- und UVB-Strahlen
  • gute Vorbeugung gegen Sonnenallergie
  • verzichtet auf Fette und Emulgatoren
  • versorgt die Haut mit Feuchtigkeit
  • unterstützt den hauteigenen Schutz

​Nachteile

  • klebt etwas
  • enthält Disodium Edta
  • enthält Nanopartikel

PIZ BUIN Allergy Sensitive Skin Sun Lotion LSF 30

Die PIZ BUIN Allergy Sensitive Skin Sun Lotion LSF 30 stammt aus einem traditionsreichen Haus: PIZ BUIN stellt schon seit über 70 Jahren Sonnenschutzmittel her und gehörte zu den ersten Marken, deren Produkte einen Lichtschutzfaktor hatten. Diese Creme gegen Sonnenallergie schützt die Haut mit einem UVA- und UVB-Filter und ist wasserfest. Die Lotion versorgt die Haut außerdem dank des enthaltenen Glycerins mit Feuchtigkeit und pflegt und schützt sie mit Mutterkrautextrakt.

Die PIZ BUIN Allergy Sensitive Skin Sun Lotion LSF 30 ist explizit von Dermatologen für Allergiker entwickelt worden, und der Großteil der Nutzer bestätigt, dass sie gerade bei Sonnenallergie zuverlässig hilft und nicht fettet. In einigen wenigen Fällen verhindert die Creme den Ausschlag nicht. Außerdem klebt sie relativ stark.

​Allerdings enthält die Creme Silikonöl und zwei Tenside, die die natürliche Barrierefunktion der Haut beeinträchtigen (PPG-5-Ceteth-20 und Ceteth-10 Phosphate). Außerdem sind unlösliche Nanopartikel enthalten, die besonders umweltschädlich sind. Wie sie wirken, wenn sie durch kleine Wunden in den Körper gelangen, ist noch nicht geklärt.

Vorteile

  • schützt vor UVA- und UVB-Strahlung
  • wasserfest
  • nicht fettend
  • für Allergiker geeignet
  • versorgt die Haut mit Feuchtigkeit

​Nachteile

  • klebt etwas
  • enthält Silikonöl
  • enthält umweltschädliche Nanopartikel
  • enthält zwei die Hautbarriere beeinträchtigende Tenside

La Roche-Posay Anthelios XL LSF 50+

Die La Roche-Posay Anthelios XL LSF 50+ Lotion ist als Sonnenschutzmilch für normale bis empfindliche Haut geeignet und wirkt vor allem bei Menschen mit Sonnenallergie vorbeugend. Sie schützt gegen UVA- und UVB-Strahlen und hilft der Haut durch das enthaltene Vitamin E, sich selbst zu helfen. Mittels Glycerin wird die Haut außerdem mit Feuchtigkeit versorgt. Das pflegende Thermalwasser aus der französischen Gemeinde La Roche-Posay unterstützt die Haut zusätzlich beim Gesundbleiben.

Die Nutzer sind zufrieden mit der Creme, die die Poren nicht verstopft, sich gut auftragen lässt und rasch einzieht: Sie ist nicht nur praktisch in der Handhabung, sondern hilft bei Anfälligkeit für Sonnenallergie zuverlässig bei der Vorbeugung.

​In der Creme gegen Sonnenallergie sind die beiden Emulgatoren und Tenside Thriethanolamine und PEG-8 Laurate enthalten. Sie können die Barrierefunktion der Haut schwächen, das Immunsystem beeinträchtigen und haben möglicherweise Allergiepotenzial. Darüber hinaus sind sowohl Palmöl als auch Mikroplastik enthalten, was beides sehr umweltschädlich ist.

Vorteile

  • schützt vor UVA- und UVB-Strahlung
  • für Allergiker geeignet
  • sehr gute Vorbeugewirkung
  • versorgt die Haut mit Feuchtigkeit
  • unterstützt den hauteigenen Schutz

​Nachteile

  • enthält bedenkliche Inhaltsstoffe (Thriethanolamine, PEG-8 Laurate)
  • enthält Palmöl
  • enthält Mikroplastik

Daylong Sensitive Gel SPF 30

Das Daylong Sensitive Gel SPF 30 lässt sich besonders leicht auftragen und überrascht dabei durch seine leichte Konsistenz: Anders als viele andere Sonnencremes ist das Gel nicht fettig oder ölig, sondern zieht rasch ein. So entstehen keine Pickelchen, wie es oft bei Cremes ist, die die Poren verstopfen. Die Hersteller verzichten auf Duft- und künstliche Konservierungsstoffe, und der dermatologische Test ergibt, dass sie sich auch für Menschen mit Neurodermitis eignet.

Die Creme gegen Sonnenallergie hat einen zuverlässigen UVA- und UVB-Filter und ist sowohl im Salz- wie auch im Süßwasser wasserfest. Die leichte Textur sorgt dafür, dass man es unkompliziert auftragen kann, und das Gel wirkt angenehm kühlend auf der Haut. Außerdem wirkt das Daylong Sensitive Gel SPF 30 leicht antimikrobiell, damit Bakterien keine Chance haben, die strapazierte Haut anzugreifen. Wegen des Verzichts auf viele künstliche Stoffe reizt das Gel die angeschlagene Haut nicht noch zusätzlich.

​Die Nutzer zeigen sich sehr zufrieden mit der Creme, da sie zuverlässig vor Sonnenbrand und anderen Beschwerden schützt. Allerdings enthält sie das Tensid Triethanolamine und das Antioxidans BHT, die beide Allergiepotenzial haben. Abgesehen davon ist als einer der UV-Filter Ethylhexyl Methoxycinnamate enthalten, und dieser Stoff ist hormonell wirksam.

Vorteile

  • schützt vor UVA- und UVB-Strahlung
  • angenehme Textur, zieht rasch ein
  • wasserfest
  • ohne künstliche Duft- und Konservierungsstoffe
  • für fettige Haut geeignet

​Nachteile

  • enthält zwei potenzielle Allergene
  • enthält das hormonell wirksame Ethylhexyl Methoxycinnamate

Eucerin Sonnen Allergie Schutz Sun Creme-Gel LSF 50

Die Eucerin Sonnen Allergie Schutz Sun Creme-Gel LSF 50 ist speziell für Menschen mit Sonnenallergie, Mallorca-Akne und insgesamt lichtempfindlicher Haut entwickelt worden. Sie wirkt gegen UVA- und UVB-Strahlung und bringt außerdem eine Kombination aus Vitamin E und Licochalcone A mit, die die Hautzellen extra schützen. Dank des Glycerins versorgt die Creme gegen Sonnenallergie die Haut mit Feuchtigkeit. Gleichzeitig wirkt sie leicht antimikrobiell, sodass Krankheitserreger eventuelle Schädigungen nicht ausnutzen können.

​Die Nutzer sind sich einig, dass die Eucerin Sonnen Allergie Schutz Sun Creme-Gel LSF 50 den Beschwerden der Sonnenallergie sehr gut vorbeugt. Darüber hinaus ist sie gut verträglich, zieht allerdings nicht sonderlich rasch ein. Allerdings kommt auch diese Creme gegen Sonnenallergie nicht ganz ohne bedenkliche Inhaltsstoffe aus: Sie enthält das Antioxidans BHT, das Allergien auslösen kann, und die beiden hormonell wirksamen Stoffe Ethylhexyl Methoxycinnamate (UV-Filter) und Methylparaben (Konservierungsstoff).

Vorteile

  • schützt vor UVA- und UVB-Strahlung
  • für Allergiker geeignet
  • sehr gute Vorbeugewirkung
  • versorgt die Haut mit Feuchtigkeit
  • unterstützt den hauteigenen Schutz

​Nachteile

  • zieht nicht sehr schnell ein
  • enthält möglicherweise allergenes BHT
  • hormonoll wirksame Stoffe (Ethylhexyl Methoxycinnamate, Methylparaben)

Was hat es mit der Sonnenallergie auf sich?

Das Wort "Sonnenallergie" ist medizinisch gesehen nicht korrekt: Ärzte sprechen von der polymorphen Lichtdermatose. "Polymorph" heißt "vielgestaltig" und die "Dermatose" ist die "Hautkrankheit" – es handelt sich also um eine vielgestaltige, durch Sonnenlicht ausgelöste Hautkrankheit​. Das sieht man auch an der Tatsache, dass die Symptome ganz unterschiedlich sein können: Manche Betroffenen haben starke Rötungen, die mit einem brennenden Schmerz einhergehen, andere bekommen Bläschen oder Knoten oder Verdickungen der Haut. Fast jeder Betroffene berichtet von einem schwer erträglichen Juckreiz.

Erster Sonnenkontakt ist schwierig

Menschen, die an Sonnenallergie leiden, haben die stärker werdende Frühjahrssonne zu fürchten gelernt: Häufig kommt es bei ihnen jetzt zu einem ersten Ausbruch der Krankheit. Wer lange nicht in der Sonne war, ist also anfälliger. Auch bei plötzlich stärker werdender Sonne – etwa einem Urlaub in einem heißen Land am Strand – können die Beschwerden auftreten. Was sie hervorruft, ist nicht gänzlich geklärt. In vielen Fällen sind es die UVA-, in anderen die UVB- und in manchen wohl auch beide Arten von Strahlen, die den Körper zu einer Überreaktion wie bei einer Allergie veranlassen​.

Was man gegen die Sonnenallergie tun kann

Das Erste und Wichtigste ist: Man muss aus der Sonne gehen. Haben sich die Symptome bereits entwickelt, kann ein Gel mit Aloe vera Linderung verschaffen. Auch Kühlpäckchen aus der Apotheke helfen gegen Schmerz, Brennen und Juckreiz. Lindernde Wirkung haben auch Kamillenblütenumschläge. Wer allerdings seine Sonnenallergie schon kennt, beugt am besten vor. Das funktioniert am einfachsten über einen sorgfältigen Sonnenschutz: Lange Kleidung, ein Hut und eine Sonnenbrille helfen schon gut weiter. Hinzu kommt eine Creme gegen Sonnenallergie, also eine starke Sonnencreme​.

In besonders stark ausgeprägten Fällen kann der Arzt Kortisonsalbe verschreiben oder gar Antihistaminika oder Immunsuppressive spritzen. Erstere sollte man nur für einen überschaubaren Zeitraum nutzen, und letztere Option will sorgfältig abgewogen werden.

Welche Inhaltsstoffe eignen sich gut für eine Creme gegen Sonnenallergie?

Das Wichtigste für eine Sonnenallergiecreme ist, dass sie gegen UVA- und UVB-Strahlung wirkt. Sie sollte außerdem über einen hohen Lichtschutzfaktor von mindestens 30, besser sogar noch 50 verfügen. So ist die Haut für längere Zeit vor der schädlichen Strahlung geschützt. Die Creme sollte die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen, antimikrobiell sein und im Idealfall die natürliche Hautschutzbarriere unterstützen. Letzteres gelingt zum Beispiel durch Vitamin E. Fette und Öle hingegen sind nicht ideal für eine Creme gegen Sonnenallergie: Sie können die Haut belasten und die Poren verstopfen. Es kommt zur Pickelbildung, die in Verbindung mit Sonnenallergie zur sogenannten "Mallorca-Akne" führt​.

Das sollte man bei Sonnenallergie beachten

Wer schnell und stark unter den Symptomen einer Sonnenallergie zu leiden hat, kann seinen Arzt um eine Phototherapie bitten. Dabei wird die Haut unter kontrollierten Bedingungen mit wohldosierter UV-Strahlung abgehärtet. Das sollte man aber keinesfalls im Alleingang probieren, da die Haut schwere Schäden davontragen kann! Ansonsten gilt: Man gewöhnt die Haut am besten langsam an die Sonne. Wer aus dem Kellerbüro direkt an Mallorcas Strand zieht, bekommt fast sicher Probleme. Mindestens eine halbe Stunde vor dem Gang nach draußen cremt man sich mit der Sonnenschutzcreme ein und nimmt lieber zu viel als zu wenig.

Unser Urteil: Das ist die beste Sonnenallergie Creme

Keine Creme gegen Sonnenallergie ist perfekt: Einer der beliebtesten UV-Filter ist hormonell wirksam, und zahlreiche andere Wirkstoffe sind auf die eine oder andere Weise bedenklich. Dennoch wirken sie alle so, wie man es sich bei einer Creme gegen Sonnenallergie wünschen würde: Sie verhindern Sonnenbrand, juckende Rötungen, Bläschen und Knoten.

Unser Favorit in diesem Vergleich ist das Ladival Allergische Haut Sonnenschutz Gel LSF 50+ von STADA. Es hat gegenüber den Produkten von Eucerin und Daylong den Vorteil, dass es keine hormonell wirksamen Inhaltsstoffe aufweist. Anders als das Produkt von La Roche-Posay enthält es weder Palmöl noch Mikroplastik. Auch Silikonöl – wie bei dem Produkt von Piz Buin – ist nicht enthalten.

Sale
Ladival allergische Haut 200 ml
18 Reviews

Stattdessen hilft es auch denjenigen, die schon seit langer Zeit unter Sonnenallergie leiden und schon lange nach einem guten Mittel dagegen gesucht haben. Dabei ist es günstiger als die Produkte von La Roche-Posay, Eucerin und Daylong. Es lässt sich gut verteilen und ist wasserfest, was es zum Beispiel auch für Wassersportler interessant macht, die auf dem Meer für lange Zeit der Sonne ausgesetzt sind.

Neben dem Schutz vor dem UV-Licht bietet die Creme gegen Sonnenallergie außerdem mehrfache Hautunterstützung: Sie versorgt mit Feuchtigkeit und enthält wertvolle Nährstoffe, die die Hautgesundheit unterstützen. Insgesamt können sich die Vorteile sehen lassen:

  • schützt vor UVA- und UVB- Strahlen
  • pflegt die Haut mit Vitamin E
  • enthält das Koenzym Q 10
  • wirkt dank Weintrauben-Extrakt antimikrobiell
  • enthält keine Fette und Emulgatoren
  • beugt Sonnenallergie zuverlässig vor
  • lässt sich gut verteilen
  • wasserfest
  • relativ günstig

​​Da die Sonnenallergie keine klar definierte und scharf abgegrenzte Krankheit ist, kann es immer sein, dass bei einzelnen Menschen ein Produkt nicht anschlägt, das vielen anderen hilft. Wer feststellt, dass die Beschwerden durch die Verwendung allgemein gelobter Produkte nicht abklingen, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Dieser kann genauere Untersuchungen vornehmen und erklären, worauf im individuellen Fall zu achten ist.


Sag uns deine Meinung in den Kommentaren und teile diesen Beitrag mit deinen Freunden.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.