Schrittzähler Test 2019: Die besten Pedometer im Vergleich

Gerade Menschen, die abnehmen, gesünder leben und fitter werden möchten, greifen gerne zu einem modernen Schrittzähler und versuchen so, die eigene Motivation aufrechtzuerhalten. Denn viele Gesundheitsexperten raten nicht nur zu einer ausgewogenen Diät, sondern auch zu täglicher Bewegung. So sollten täglich circa 10.000 Schritte getätigt werden – was zunächst einmal nach einer recht langen Strecke klingt, doch durch tägliche Bewegung und Spaziergänge schnell erreicht wird. Für einen genauen Überblick über die tägliche Schrittmenge und um herauszufinden, wie viele Schritte noch fehlen, ist der Einsatz eines Pedometers absolut sinnvoll. Auch ambitionierte Sportler greifen oftmals zu einem solchen Gerät und beobachten so zum Beispiel den Trainingsverlauf über mehrere Wochen. Wer sich jedoch nicht wirklich mit den modernen Geräten auskennt, der fühlt sich schnell auf Grund der vielen unterschiedlichen Modellen überfordert. Wir stellen euch fünf der besten Schrittzähler vor und erläutern zudem, worauf beim Kauf geachtet werden sollte.

Vorgestellt: Das sind die besten Schrittzähler

Jawbone UP Move

Klein, günstig und sehr farbenfroh – so möchte sich der Fitness-Tracker von Jawbone vor allem Anfängern präsentieren. Das funktioniert auf den ersten Blick auch perfekt, denn der UP Move ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich und bietet eine extrem einfache Nutzung. So wird das Gerät einfach an Hose oder Shirt befestigt oder in eine Tasche gesteckt und zählt dann ganz automatisch die Schritte. Hier fällt allerdings direkt auf, dass sich das Gerät an Menschen richtet, die gerne ihre Daten via Smartphone aufrufen und verarbeiten, denn die Nutzung der kostenlosen hauseigenen Fitness-App ist Pflicht: Der Schrittzähler verfügt nicht über ein eigenes Display, sondern kann lediglich mit Hilfe der App ausgelesen werden. Das dürfte nicht jedem gefallen, denn wer beim Sport seine Leistung überprüfen möchte oder feststellen will, wie viele Schritte zum Tagesziel noch fehlen, der muss zusätzlich zum Pedometer noch das Smartphone griffbereit haben. Immerhin ist das Modell auch mit anderen Fitness-Apps kompatibel, kann hier jedoch sein Potential nicht vollkommen ausreizen.

Wen das allerdings nicht stört, der wird von der extrem einfachen Bedienung durchaus überzeugt sein und zudem das Gewicht von gerade einmal sieben Gramm sowie die lange Akkulaufzeit mögen. Nachdem die mitgelieferte Knopfbatterie einmal eingelegt wurde, funktioniert das Gerät nämlich bis zu sechs Monate, bevor eine neue Energiequelle benötigt wird. Etwas schade ist, dass keine Anleitung vorhanden ist, doch auch hier übernimmt die kostenlose App alle entsprechenden Funktionen. Account anlegen, persönliche Daten zu Gewicht, Alter und ähnliches Eingeben und schon lassen sich die Features nutzen. Dazu gehört das Zählen der verbrannten Kalorien, die täglich zurückgelegte Schrittmenge und sogar auf Wunsch eine Analyse des eigenen Schlafverhaltens. All das wird jedoch über die App gesteuert, denn der Fitness-Tracker selbst hat nur eine einzige Taste, der den sogenannten Aktivitätsmodus startet oder stoppt.

​Schade ist, dass das günstige Gerät auf einige Features verzichtet, die bei der (teureren) Konkurrenz oftmals anzutreffen sind. Dazu gehört zum Beispiel eine Wecker-Funktion – was gerade in Verbindung mit der Schlafanalyse sinnvoll ist – sowie eine Vibrationsfunktion, die zum Beispiel das Erreichen des Tagesziels anzeigt. Allerdings punktet das Gerät durch eine ordentliche Verarbeitung sowie einem recht genauen Sensor. Wer also mit diesen Bedingungen klar kommt, der bekommt hier einen empfehlenswerten Schrittzähler geboten.

Vorteile

  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Mit vielen Apps kompatibel
  • Viele Features
  • Lange Akkulaufzeit
  • Lediglich 6,8 Gramm schwer

​Nachteile

  • Kein Display
  • Fehlende Weckfunktion
  • Keine Vibrationsfunktion

Omron Schrittzähler Walking Style IV

Mit dem mittlerweile vierten Modell der Schrittzähler-Reihe Walking Style möchte Omron nicht nur eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängermodells bieten, sondern seinen Nutzern auch viele praktische und neue Funktionen zugänglich machen. Rein optisch betrachtet mag das Gerät nicht sonderlich auffallen, kommt es doch in einem recht handlichen und langweiligen Design daher. Ein wenig erinnert es an die klassischen Fahrradcomputer der 90er Jahre und erfüllt letztendlich ja auch den selben Zweck: Eine Anzeige der zurückgelegten Strecke ist ebenso mit diesem Gerät möglich wie das Berechnen der verbrannten täglichen Fettmenge und des Kalorienverbrauchs. Darüber hinaus differenziert das Pedometer zwischen normalem Gehen und Aeroben Schritten, die zum Beispiel beim Walken oder Joggen genutzt werden und einen anderen Kalorienverbrauch mit sich bringen.

Recht populär ist zudem der Event-Modus von Omron, bei dem einzelne Events – also zum Beispiel das Spazierengehen mit Familie und Hund oder das gemütliche Joggen am Morgen – unabhängig von der Gesamtanzahl der Schritte gespeichert werden. So kann genau festgestellt werden, welche Strecke in diesem Event zurückgelegt und welche Kalorienanzahl dabei verbrannt wurde. Darüber hinaus lässt sich so auch ideal der Arbeitstag verfolgen, denn das Gerät ist mit 18 Gramm so leicht, dass es einfach in der Hosentasche getragen werden kann. Der interne Speicher bietet dann die Möglichkeit, all diese Daten bis zu sieben Tage zu sichern und innerhalb dieses Zeitraums abzurufen. Damit die gesammelten Daten allerdings Sinn ergeben, müssen beim ersten Einschalten Gewicht, Körpergröße, Alter und ähnliche Informationen eingegeben werden – was dank simplen Bedienungsfeld auch gut funktioniert. Jedoch muss dies nach jedem Batterienwechsel erneut durchgeführt werden, denn leider speichert der Schrittzähler die Daten nur, solange Energie vorhanden ist.

​Alles in allem überzeugt der Walking Style IV durch eine Vielzahl an praktischen Features, einer einfachen Bedienung und einem recht genauen 3D Sensor. Wer mit der unschönen Optik leben kann und keine Verbindung zum Smartphone benötigt, der bekommt hier ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten.

Vorteile

  • Viele praktische Features
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Simple Bedienung
  • Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gerade einmal 18 Gramm schwer

​Nachteile

  • Speicher nach Batteriewechsel leer
  • Keine App-Kompatibilität
  • Optisch recht klobig

Medisana ViFit Fitness Tracker

Der Anschaffungspreis dieses Modells ist recht moderat, jedoch richtet sich der Medisana ViFit Fitness Tracker eher an ambitioniertere Nutzer. Das wird bereits beim Design klar, denn der Schrittzähler ist wie ein Clip aufgebaut, der einfach an Shirt oder Hose befestigt wird. Natürlich ist es auch möglich, das Gerät einfach in die Hosentasche oder einen Rucksack zu stecken. Sogar eine Kombination mit einem Armband ist denkbar, jedoch nicht unbedingt notwendig. Das OLED-Display auf der Vorderseite zeigt die aktuelle Schrittzahl hochauflösend an und wirkt gleichzeitig absolut hochwertig. So lässt sich das Pedometer auch bequem beim Sport einsetzen und zum Beispiel beim Joggen oder Walken verwenden, ohne dass Schweiß oder heftigere Bewegungen ein Problem darstellen.

Zu den Features des Schrittzählers gehört allerdings nicht nur die Grundfunktion des Zählens der täglich zurückgelegten Anzahl von Schritten. Auch die zurückgelegte Strecke in Metern, die Bewegungszeit und die verbrannten Kalorien können angezeigt werden. Es ist sogar möglich ein Tagesziel einzugeben und dieses beziehungsweise die noch verbleibende Strecke anzeigen zu lassen. Der Hersteller verspricht einen hochsensiblen Sensor, der tatsächlich nur Schritte zählt und nicht bereits bei Erschütterungen anspringt. Das funktioniert in der Realität auch ganz gut, allerdings ist durchaus eine gewisse Abweichung von circa zwei Prozent vorhanden – auf 100 Metern können so zwei Meter fehlen oder zu viel gerechnet werden. Wird der Tracker in Verbindung mit dem offiziellen Armband des Herstellers verwendet, so ist es zudem möglich, den eigenen Schlaf zu analysieren. Schlafdauer und Bewegungsaktivität sind dann die wichtigsten Anzeigen in diesem Zusammenhang. Praktisch wäre es, wenn das Armband dann durch sanfte Vibrationen als Wecker fungieren würde, allerdings wurde diese Funktion leider nicht integriert.

Als weiteren, kleinen Kritikpunkt muss die Sichtbarkeit des Displays erwähnt werden. Leider spiegelt es relativ stark, was vor allem an Sonnentagen negativ auffällt. Dafür punktet der Akku mit einer Laufzeit von fünf bis sieben Tagen, was für ein Gerät mit diesen technischen Leistungen absolut zufriedenstellend ist. Die Verarbeitung ist qualitativ hochwertig und gerade in Verbindung mit dem günstigen Preis überzeugt uns die Leistung durch und durch.

Vorteile

  • Recht genauer Sensor
  • Lange Akkudauer
  • Viele praktische Features
  • Auch ohne Armband nutzbar

​Nachteile

  • Spiegelndes Display

Xiaomi Mi Band 2 Fitnessarmband

Hinter diesem Modell versteckt sich ein chinesischer Hersteller, der mittlerweile auch in Europa einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat und sich immer weiter mit seinen preisgünstigen Modellen ein Stück des Markts sichern kann. Mit dem Xiaomi Mi Band 2 konnte das Unternehmen in Asien bereits große Erfolge feiern und findet auch auf dem europäischen Markt immer mehr Abnehmer. Das 21 Zentimeter lange Armband passt auch um breitere Handgelenke und bietet dabei dank einem Gewicht von gerade einmal 18,5 Gramm und einer Dicke von 10 Millimetern einen wirklich angenehmen Tragekomfort. Auch optisch präsentiert sich das Modell ansprechend, ist es doch in einem chicen Schwarz gehalten. Es wurde sogar nach IP67-Standard konzipiert und ist damit staub- und wasserdicht, sodass es auch beim Schwimmen eingesetzt werden kann.

Das OLED-Display gefällt sehr gut und fügt sich nahtlos in die edle Optik ein, ist bei starker Sonneneinstrahlung jedoch nur schwer zu lesen. Es wurden zwei Sensoren verbaut, wobei einer als Beschleunigungssensor fungiert und die Schritte zählt, während der andere als optischer Herzfrequenzsensor mit zwei LEDs den Puls verfolgt und so das tägliche Training unterstützt. Allerdings erfolgt die Messung der Herzfrequenz lediglich manuell und ist nach circa sieben Sekunden vorbei. Am besten wird dies mit der kostenlosen, hauseigenen App kombiniert, da dann alle Daten direkt und bequem über das Smartphone abgerufen werden können. Neben dem Zählen von Schritten werden auch die Schlafphasen überwacht, es gibt eine Weckfunktion, Erinnerungen bei Inaktivität sowie Benachrichtigungen vom Smartphone. All das funktioniert zwar echt gut, jedoch müssen auch einige Abstriche in Kauf genommen werden: Gerade beim Zählen der Schritte gibt es immer wieder recht grobe Schnitzer und der Herzfrequenzsensor ist bei sportlichen Aktivitäten einfach überfordert. Immerhin funktioniert er bei alltäglichen Bewegungen ohne Probleme.

Letztendlich punktet der Fitness-Tracker durch einen wirklich günstigen Anschaffungspreis, die Wasserdichte sowie eine lange Akkulaufzeit, denn einmal aufgeladen bietet der Akku 20 bis 30 Tage lang Energie. Auch die Bedienung ist recht simpel und benutzerfreundlich. Für ambitionierte Sportler eignet sich dieses Modell trotzdem nicht, da es einfach nicht genau genug arbeitet.

Vorteile

  • Wasser- und staubdicht
  • Sehr gute Akkuleistung
  • Pulsmessung auch ohne Smartphone nutzbar
  • Hoher Tragekomfort
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

​Nachteile

  • Sensoren nicht genau genug
  • Smartphone-Benachrichtungen nur für Android
  • Display blendet bei Sonneneinstrahlung

Realalt 3D TriSport Pedometer

Optisch betrachtet überzeugt dieser Schrittzähler wohl die wenigsten Nutzer, erinnert er doch eher an ein Gerät aus den vergangenen Jahrzehnten und nicht an einen modernen Schrittzähler. Doch tatsächlich stecken in dem kleinen Pedometer viele aktuelle Funktionen und praktische Features, sodass es sich durchaus lohnt das kompakte Modell etwas näher zu betrachten. Optisch auffällig ist das klassisch wirkende LCD-Display, das sämtliche Daten anzeigt und zum Beispiel auf einem Blick eine Übersicht über die Tagesleistung bietet. Trotz der vielen Funktionen, die in der Regel jeder moderne Schrittzähler besitzt, ist der 3D TriSport recht einfach aufgebaut. Es gibt zum Beispiel keine Möglichkeit, das Gerät via Bluetooth an das Smartphone oder Tablet zu koppeln. Eine Weckfunktion ist genauso wie ein Tool zur Schlafanalyse ebenfalls nicht vorhanden – was allerdings laut Hersteller auch so gewollt ist. Schließlich soll sich dieses Modell bewusst an Senioren oder Nutzer richten, die auf die ganzen zusätzlichen Features gerne verzichten und lieber einen einfachen Pedometer haben möchten. Entsprechend gibt es auch kein zusätzliches Fitness-Armband oder Ähnliches.

Recht praktisch ist die Tatsache, dass sämtliche gesammelte Daten bis zu 30 Tage lang im Speicher gesichert sind. So ist es zum Beispiel möglich die Tagesleistung über einen Monat hinweg zu vergleichen oder auch Wochenziele zu setzen. Es gibt sogar einen entsprechenden Fortschrittsbalken an der linken Seite des Displays, der recht grob anzeigt, wie viel für das aktuelle Ziel noch getan werden muss. Der Einsatz selbst ist extrem simpel und mit gerade einmal 28 Gramm kann der Schrittzähler auch einfach in der Hosentasche getragen werden. Zudem gibt es einen nützlichen Clip, mit dessen Hilfe das Tragen auch direkt am Hosenbund oder am Shirt möglich ist. Wer möchte, der kann sogar das mitgelieferte Trageband nutzen und sich so den 3D TriSport um den Hals hängen.

Als einzigen wirklichen Negativpunkt muss der Sensor erwähnt werden, der nicht besonders genau ist, die anscheinend die eingegebene Schrittlänge (die immer abhängig von der eigenen Körpergröße ist) nicht gänzlich übernommen wird. So werden mal zu viele und mal zu wenige Schritte gemessen, was das Gesamtergebnis leicht verfälscht. Wer allerdings ein extrem simples Gerät sucht und nicht auf den Meter genau seine Leistungen messen möchte, der bekommt hier ein ordentliches Modell geboten.

Vorteile

  • Hochwertige Verarbeitung
  • Großer Speicher
  • Viele praktische Features und Funktionen
  • Extrem simple Bedienung
  • Klassisches Design

​Nachteile

  • Keine exakten Messungen
  • Keine App-Kompatibilität

Was ist eigentlich ein Schrittzähler?

Eigentlich erübrigt sich diese Frage fast, denn der Name ist hier ganz klar Programm: In seiner einfachsten Form misst ein Schrittzähler sämtliche gemachten Schritte, die immer von der angegebenen Schrittlänge beziehungsweise der eigenen Körpergröße abhängen. Die modernen Sensoren funktionieren heutzutage schon längst so präzise, dass sie zwischen richtigen Schritten und anderen Bewegungen – wie Drehungen, das Aufstehen oder Hinsetzen und Ähnliches – unterscheiden können. Oftmals haben teurere Geräte auch viele Zusatzfunktionen, zu denen unter anderem folgende Varianten gehören:

Kalorienzähler: Berechnet mit Hilfe der eingegebenen Daten zur Körpergröße, Gewicht und Alter die Kalorienanzahl, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums verbrannt wurde.

Distanz-Messung: Hier werden die Schritte dank der eingegebenen Körperdaten in Meter umgerechnet, sodass direkt sichtbar ist, welcher Weg zurückgelegt wurde.

Herzfrequenzsensor: Wer ganz gezielt und vor allem nachhaltig sinnvoll Sport treiben möchte, der kommt um das Feature einfach nicht herum. Beim Joggen oder Walken wird so die optimale Geschwindigkeit ermittelt und ein Intervall-Training wird möglich – und zwar immer in dem Bereich, der zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Schlafanalyse: Auch das ist eine moderne Funktion, die einige Sport-Tracker bereits besitzen. Hier wird die Bewegung im Schlaf gemessen und mit genormten Daten verglichen.

Weckfunktion: Wird zum Tracker noch ein Armband geliefert, so verfügt dies oftmals über eine Vibrierfunktion, die auch zum Wecken eingesetzt werden kann. Über eine Smartphone-App wird einfach eine Aufstehzeit eingestellt, woraufhin das Armband zur gewünschten Uhrzeit sanft zu vibrieren beginnt.

Darüber hinaus können gerade teurere und hochmoderne Fitness-Tracker auch viele weitere Features besitzen. Welche dieser Funktionen dabei wichtig sind und vor dem Kauf beachtet werden sollten, hängt dabei immer von den eigenen Bedürfnissen ab. Je ambitionierter und detaillierter Bewegungen, Sport und Training ausfallen sollen, desto mehr Funktionen sind nützlich. Wer jedoch einfach nur täglich 10.000 Schritte machen möchte und etwas für Körper und Figur tun will, der ist mit Sicherheit auch mit einem preisgünstigen und einfachen Gerät zufrieden.

Vorgeschichte heutiger Pedometer

Das Zählen von Schritten ist keine Erfindung der Moderne, sondern schon seit vielen Jahrhunderten ein wichtiges Konzept. Eines der allerersten Modelle wurde bereits im 15. Jahrhundert entwickelt – und zwar vom Erfinder und Universalgenie Leonardo da Vinci. In seinen Aufzeichnungen wurden nämlich Skizzen von einem Gerät gefunden, das genau diesen Zweck verfolgte. Ob er dieses Projekt allerdings von der Theorie auch in die Praxis umgesetzt hat, ist nicht bekannt. Doch schon viele Jahrhunderte vorher spielten Schrittzähler ebenfalls eine wichtige Rolle: Für die römischen Truppenbewegungen war es oftmals essentiell, dass Strecken auf den Schritt genau bekannt waren. Denn so konnten die Truppenführer entscheiden, wie die nächste Schlacht am schnellsten erreicht werden konnte und auf welchem Weg die Truppen geführt werden sollten.

Allerdings wurden damals noch Hodometer verwendet, die recht sperrig waren und gerade auf langen Strecken einen anstrengenden Einsatz erforderten. Trotzdem waren bereits die früheren Modelle recht genau und ermöglichten eine Kartographierung der wichtigsten Wege. Sie gelten als die ersten Schrittzähler der Welt und legten bereits damals den Grundstein für alle Varianten, die ihnen noch folgen sollten. Wann genau sie erfunden wurden ist ebenfalls umstritten, jedoch weist viel auf die Antike hin: Bereits Alexander der Große nutzte diese Gerätschaften und konnte so Strecken abmessen lassen. Relativ zeitgleich wurde auch in China ein ähnliches Gerät entwickelt, das als „Li-Aufzeichnungstrommelwagen“ bekannt wurde, das jeweils ein Li (also 500 Meter) aufzeichnete.

Die verschiedenen Namen und Modelle verstehen

Heutzutage werden Schrittzähler schon lange nicht mehr einfach nur als „Schrittzähler“ angeboten, sondern sind oftmals unter vielen verschiedenen Namen anzutreffen. Neben dem klassischen „Pedometer“ werden auch neumodischere Bezeichnungen wie „Fitness Tracker“ oder „Activity Tracker“ verwendet. Seit einigen Jahren sind zudem sogenannte Fitnessarmbänder im Trend, bei denen es sich letztendlich nur um eine und höchst moderne Form der klassischen Schrittzähler handelt. Hier ist oftmals eine Kopplung via Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet möglich und nicht selten können viele verschiedene Sport-Apps mit den Geräten kombiniert werden. Das bietet natürlich den Vorteil, dass jeder Nutzer genau die Software finden und einsetzen kann, die zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen passt. Gleichzeitig fühlen sich jedoch gerade Anfänger etwas überfordert, denn der Markt ist unübersichtlich und nicht jede Applikation ist empfehlenswert.

Grundsätzlich lassen sich die heutigen Schrittzähler in drei Kategorien einteilen: Es gibt mechanische und elektronische Geräte sowie komplexe Softwarelösungen. Die monofunktionalen Varianten, die noch vor wenigen Jahrzehnten auf dem Markt anzutreffen waren, sind heutzutage schon fast eine Rarität und wurden von den multifunktionalen Modellen abgelöst.

Mechanische Geschichte und multifunktionale Softwarelösungen

Hinter den mechanischen Vertretern verstecken sich Varianten, die auf die ursprüngliche Erfindung von Abraham-Louis Perrelet zurückgehen. Der Uhrmacher lebte im 18. und 19. Jahrhundert und nutzte das Prinzip der mechanischen Uhren für die ersten Pedometer. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Schrittzähler tatsächlich optisch den runde Taschenuhren glichen. Die Funktionsweise war dabei so simpel wie ausgeklügelt: Im Inneren sorgte ein kleines Pendel dafür, dass Hebel und Zahnräder bei Bewegungen ausgelöst wurden, woraufhin sich der Zeiger auf der Vorderseite um eine bestimmte Menge weiter bewegte. Das war damals allerdings noch stark restriktiert, denn nach einhundert Schritten hatte der Zeiger damals eine ganze Umdrehung geschafft und stand wieder auf dem Nullpunkt – die Nutzer mussten sich also die Gesamtschrittmenge selbst merken. Bis in das 20. und sogar 21. Jahrhundert hinein wurden noch viele Vertreter dieser Variante hergestellt, jedoch sind sie heutzutage fast gänzlich von elektronischen Modellen ersetzt worden. Denn obwohl sie preisgünstig und robust waren, waren sie doch auch sehr ungenau und für den alltäglichen Einsatz nur bedingt geeignet, da jede kleine Bewegung als Schritt gemessen wurde.

Die neuesten Varianten setzen hingegen auf eine Nutzung des eigenen Smartphones sowie speziellen Apps. Schließlich ist die Technologie der modernen Geräte mittlerweile so weit vorangeschritten, dass sie schon längst die klassischen Pedometer ersetzen können und gerade in Verbindung mit einer Smartwatch eine hohe Nutzerfreundlichkeit bieten. Um die Schritte selbst zu zählen, nutzen die Softwarelösungen einfach das heutzutage bereits in jedem Smartphone integrierte Gyroskop, das wiederum auf die MEMS-Technologie (mikroelektrisches-mechanisches System) zurückgreift. Allerdings spaltet die Nutzung des Smartphones als Schrittzähler die Sportler-Community, denn viele bezweifeln die Genauigkeit der Messwerte, während andere beim Joggen einfach nicht auf ein so sperriges Gerät zurückgreifen möchten. Allerdings hat das Smartphone einige ganz klare Vorteile im Vergleich zu den klassischen Pedometern: Einerseits besitzt sowieso fast jeder eines der modernen Telefone, wodurch keine zusätzlichen Kosten für die Anschaffung anfallen. Andererseits gibt es eine riesige Auswahl an verschiedenen Fitness-Apps, die eine Vielzahl von Funktionen und Möglichkeiten bieten.

Elektronische Pedometer – der Liebling auf dem Markt

Die meistverkaufte und meistgenutzte Variante stellt auch heutzutage noch immer der elektronische Schrittzähler dar. Dabei nutzen die aktuellen Modelle die 2D- beziehungsweise 3D-Technologie und können somit Bewegungen auf ebenerdiger Höhe oder je nach Variante sogar Höhenunterschiede erkennen. Wer zum Beispiel lange Hiken geht oder gerne Fahrrad fährt, der möchte natürlich auch die Höhenunterschiede verfolgen und so genau herausfinden, welche Strecke eigentlich absolviert wurde. Hierfür wird in der Regel genau wie im Smartphone auf die MEMS-Technologie zurückgegriffen, die eine sehr genaue Bestimmung der zurückgelegten Meter ermöglicht. Dafür wird ein elektrisches Element mit einem oder mehreren mechanischen Elementen über eine Drahtbrücke verbunden. Das mechanische Element besteht normalerweise aus Silizium oder einer ähnlichen Masse, auf die eine 3D-Struktur geätzt wird. Bewegt sich der Nutzer, dann bewegt sich auch diese Struktur, woraufhin die Bewegungen an das elektrische Element übertragen wird, das wiederum auf Grund der gespeicherten Algorithmen die zurückgelegte Strecke berechnet.

Heutzutage sind vor allem die qualitativ hochwertigen Varianten so weit ausgereift, dass sie ganz automatisch erkennen können, ob der Benutzer einen einfachen Spaziergang zurücklegt, ob er mit dem Fahrrad unterwegs ist oder ob gejoggt wird. Obwohl die Sensoren bereits eine recht hohe Genauigkeit erreichen können, sollte jedoch niemals vergessen werden, dass die Geräte niemals zu einhundert Prozent die Schrittzahl richtig anzeigen werden – in der Regel sollte eine Abweichung von ein bis zwei Prozent einberechnet werden. Trotzdem gelten die elektronischen Vertreter im Vergleich zu Smartphones derzeit noch als präziser und können in der Regel ebenfalls mit einer Vielzahl an nützlichen Funktionen aufwarten. Nicht selten ist zudem eine Kopplung an das Smartphone möglich, wodurch viele weitere Features freigeschaltet werden und auch eine Anbindung an soziale Netzwerke möglich ist.

Für viele Nutzer liegt der größte Vorteil dieser Modelle jedoch nicht in den Funktionen oder der Präzision, sondern vor allem im Gewicht und Größe: Wer gerne Sport treibt und dabei den Fortschritt verfolgen möchte, den stört das Smartphone in der Regel, da es relativ schwer und klobig ist. Ein Pedometer hingegen kann einfach in die Hosentasche gesteckt oder via Clip an Kleidungsstücken befestigt werden, ohne dass es Bewegungsabläufe stört oder sonst negativ auffällt. Wer zudem ein Fitness-Armband oder eine Smartwatch besitzt, der kann sich die Ergebnisse direkt am Handgelenk ansehen, ohne dass das Gerät selbst in die Hand genommen werden muss. Auch das sorgt noch einmal für einen hohen Nutzungskomfort.

Tägliche Selbstmotivation dank Schrittzähler

Die von Experten empfohlenen 10.000 Schritte pro Tag möchten zwar viele Menschen erreichen, doch oftmals erweist sich dies im Alltag als schwieriger als Gedacht. Zeitdruck oder Faulheit sorgen nicht selten dafür, dass doch der Aufzug statt die Treppe genommen wird und nach einem anstrengenden Arbeitstag möchten sich die meisten lieber Essen liefern lassen als den Weg zum Restaurant selbst zu laufen. Auch der Arbeitsweg wird oftmals lieber mit dem Auto als mit dem Rad absolviert, schließlich ist dies einfacher, flexibler und nicht so anstrengend. Doch wer sich wirklich fit halten möchte und sportliche Betätigung sucht, der muss einen Weg finden, um den inneren Schweinehund zu überwinden. Genau an dieser Stelle können Schrittzähler eine wahre Wunderleistung erbringen, da sie einen motivierenden Charakter haben.

Studien zeigen, dass Menschen mit Pedometer aktiver darauf achten, wie Wege zurückgelegt werden. So wird automatisch die Treppe statt des Aufzugs genommen und gleichzeitig hilft der regelmäßige Blick auf das Gerät dabei, einerseits zu sehen, was noch zum Tagesziel fehlt, andererseits können so allerdings auch die bisherigen Leistungen im Überblick gesehen werden. Das hilft dabei, noch einmal Motivation zu finden und die letzten Schritte zum Beispiel bei einem Spaziergang am Abend zu machen. Dadurch lohnen sich die Pedometer für eine Vielzahl an Nutzer, zu denen sowohl Hobbysportler und Gelegenheitsjogger zählen, aber auch Geschäftsleute, Jugendliche und Rentner können gleichermaßen von der Nutzung profitieren.

Was ist eigentlich eine Schrittlänge?

Im Zusammenhang mit dem Pedometer wird immer wieder von der „Schrittlänge“ gesprochen, die natürlich bei jedem Menschen anders ist und von Faktoren wie Alter, Körpergröße und Gewicht abhängen kann. Für eine fixe Strecke benötigen kürzere Menschen in der Regel mehr Schritte als große. Einige Schrittzähler fragen bei dem ersten Einschalten nach der eigenen Schrittlänge, was allerdings nicht immer einfach zu berechnen ist. Zwar gibt es Statistiken und Tabellen, doch ist es immer sinnvoll, wenn die individuelle Schrittlänge selbst berechnet wird – vor allem, wenn ein möglichst genaues Ergebnis erzielt werden soll. Dazu können Sie einfach eine genau abgemessene Strecke – wie zum Beispiel auf dem Sportplatz oder Rennbahn – mehrfach ablaufen, dabei die eigenen Schritte zählen und am Ende den Mittelwert berechnen.

Es sollte auch nicht vergessen werden, dass die Schrittlänge auch stark von der Laufgeschwindigkeit abhängt. Wer einen gemütlichen Spaziergang macht, der wird kleinere Schritte nutzen, während beim Joggen automatisch größere Schritte gemacht werden. Hochwertige Fitness-Tracker erkennen mittlerweile bereits automatisch, mit welcher Geschwindigkeit sich der Nutzer bewegt und können entsprechend die Schrittlänge anpassen beziehungsweise dies bei der Schrittzählung beachten. Gerade bei preiswerteren Einsteigermodellen stimmen die gezählten Schritte jedoch nicht immer mit der Realität überein, da hier die Schrittlänge falsch eingegeben wurde. Um dies herauszufinden können sie einfach selbst einmal einige hundert Schritte mitzählen und das Ergebnis mit der Zählung des Schrittzählers vergleichen. Wurden zu viele Schritte gezählt, so müssen sie die Schrittlänge einfach etwas länger wählen, während bei zu wenigen Schritten die Schrittlänge leicht gekürzt werden sollte. So wird ein möglichst realistisches Ergebnis garantiert und das Pedometer erfüllt endlich den Zweck, der angedacht ist.

Achtung beim Tragen des ​Schrittzählers

Grundsätzlich können elektronische Schrittzähler überall am Körper oder auch bequem im Rucksack oder der Handtasche getragen werden, da sie problemlos zwischen verschiedenen Bewegungen unterscheiden und tatsächlich nur Schritte beachten. Etwas problematischer ist allerdings die Nutzung von mechanischen Varianten, die oftmals jede Bewegung als Schritt interpretieren. Hier ist es sinnvoll, wenn diese Modelle am Hosenbund oder Gürtel angebracht werden, da dort in der Regel keine unvorhergesehenen Bewegungen stattfinden, die das Ergebnis verfälschen könnten. Für einen optimalen Halt sollte darauf geachtet werden, dass der Schrittzähler über einen festen Clip verfügt. So kann das Gerät nämlich nicht nur im Alltag, sondern auch beim Spazierengehen oder Sport sicher genutzt werden.

Ein kleiner Tipp: Achten Sie immer wieder auf den Stand der Batterie beziehungsweise des Akkus. Erstere halten in der Regel einige Monate, während Akku-Modelle bereits nach einigen Tagen wieder aufgeladen werden müssen. Es ist natürlich ziemlich frustrierend, wenn ein langer Spaziergang absolviert wurde, nur um danach festzustellen, dass der Akku nicht geladen war und die Strecke nicht aufgezeichnet wurde.

Tipps für den Kauf eines Schrittzählers

Die Anzahl von unterschiedlichen Modellen auf dem Markt ist sehr groß und entsprechend reicht die Preisspanne von wirklich günstigen Modellen, die nur absolut einfache Grundfunktionen bieten, bis hin zu teuren Varianten, die sich an Leistungssportler richten. Es ist also nicht immer einfach herauszufinden, welches Modell den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entspricht und welche Geräte nicht sinnvoll wären. Die erste und wichtigste Frage, die Sie sich stellen sollten, ist die Frage, welchen Zweck der Schrittzähler erfüllen soll. Möchten Sie zum Beispiel einfach abnehmen und beginnen dazu mit Spaziergängen oder Joggen, so reicht bereits ein simples und preisgünstiges Gerät vollkommen aus. Dabei ist es nicht schlimm, wenn beim Schrittzählen etwas Abweichung vorhanden ist, da das Pedometer eher als Richtangabe fungieren soll – ob sie letztendlich einhundert Meter mehr oder weniger am Tag gelaufen sind ist dabei selten wichtig.

Anders sieht es schon aus, wenn Sie gezielt abnehmen wollen und dafür einen Trainingsplan aufgestellt haben oder mit einem Plan arbeiten, der Kalorien zählt. Hier können fortschrittlichere Geräte Unterstützung bieten, die dann nicht nur die zurückgelegte Strecke aufzeichnen, sondern gleichzeitig die verbrannten Kalorien berechnen. Das hilft Ihnen dabei, Ihren täglichen Nahrungsbedarf genauer zu planen. Entsprechend wichtig kann auch der interne Speicher sein, denn während einige Nutzer nur eine tägliche Übersicht brauchen, hilft es anderen dabei, wenn eine wöchentliche oder sogar monatliche Statistik vorhanden ist. Überlegen Sie sich also, ob Sie dieses Feature benötigen und wählen Sie entsprechend ein Modell mit dieser Fähigkeit.

Ebenfalls in die Kauf-Überlegung mit einfließen sollte die Größe des Geräts, denn wer zum Beispiel tagsüber viel Unterwegs ist, der möchte in der Regel eher ein kleines Modell verwenden, das einfach in die Hosen- oder Hemdtasche passt und dann nicht weiter auffällt. Wer hingegen ein Gerät gezielt für den Sport sucht, der möchte vielleicht eher eine größere Variante mit einem großen Display wählen, da hier gerade in Verbindung mit einem Fitness-Armband auch Herzfrequenz und ähnliche Daten eine Rolle spielen können. Auch beim Display selbst gibt es viele unterschiedliche Varianten, die je nach Bedürfnisse eine Rolle spielen. Einige Modelle haben zum Beispiel eine Hintergrundbeleuchtung und können auch Abends problemlos eingesetzt werden. Preiswertere Modelle hingegen verzichten oftmals auf dieses Feature und haben zudem nicht selten das Problem, dass sie bei einer hohen Sonneneinstrahlung spiegeln.

​Smartphone-Unterstützung

Ein weiterer Aspekt, der vor dem Kauf bedacht werden soll, ist die Möglichkeit zur Kopplung an weitere Geräte. Preiswerte Schrittzähler bieten einfache Grundfunktionen, werden allerdings nicht mit einem zusätzlichen Armband geliefert und Bluetooth ist ebenfalls selten integriert – was für viele Nutzer allerdings vollkommen in Ordnung ist. Schließlich möchten sie nur einen Schrittzähler, der eben einfach nur Schritte zählt. Wer hingegen einen etwas höheren Anspruch hat, der findet selbst im unteren Bereich der Mittelklassemodelle bereits Vertreter, die eine Anbindung an Smartphone oder Fitness-Armband bieten. Nicht selten wird das Pedometer sogar zusammen mit einem solchen Armband geliefert, wodurch eine umständliche Installation komplett wegfällt. Stattdessen werden einfach beide Geräte eingeschaltet, die sich dann ganz automatisch miteinander verbinden.

Auch eine Smartphone-Kopplung wird von vielen Modellen unterstützt, was dann wiederum viele weitere Möglichkeiten eröffnet. In der Regel lassen sich nämlich viele verschieden Fitness-Apps mit diesen Fitness-Trackern kombinieren und so haben Sie dann vollkommen freie Wahl bezüglich der zusätzlichen Funktionen. Neben einer Vielzahl von Statistiken freuen sich sowohl junge als auch ältere Nutzer über eine Anbindung an die sozialen Netzwerke, in denen dann zum Beispiel die Tagesleistung gepostet werden kann. Natürlich ist es oftmals auch möglich die eigenen Ergebnisse mit Freunden zu vergleichen und so noch einmal zusätzliche Motivation zu finden – denn wer eine höhere Leistung erzielt, der kann dies auch direkt an seine Freunde verschicken.

​Unser Urteil: Das ist der beste Schrittzähler

Der Markt für Schrittzähler ist groß, unübersichtlich und gerade für Neulinge schnell verwirrend. Nicht immer ist klar, welche Funktionen überhaupt benötigt werden und auf welche Features getrost verzichtet werden kann. Uns hat allerdings ganz klar der Jawbone UP Move am besten gefallen, da er einfach das perfekte Einsteigermodell ist und gleichzeitig auch noch Fortgeschrittenen eine Vielzahl an praktischen Funktionen bietet. Mit seinem extrem geringen Gewicht kann er sowohl im Alltag als auch gezielt beim Sport eingesetzt werden und fällt dabei niemals negativ auf. Den einen oder anderen mag es stören, dass kein Display vorhanden ist und zum Auslesen der gesammelten Daten eine Kopplung mit dem Smartphone oder Tablet dadurch verpflichtend wird, doch heutzutage besitzen die meisten sowieso ein solches Gerät. Auch der Anschaffungspreis ist für die gebotene Leistung mehr als nur gerechtfertigt und die lange Akkulaufzeit weiß ebenfalls zu überzeugen.

Als ​bestes Einsteiger-Modell möchten wir den Omron Schrittzähler Walking Style IV hervorheben, der zwar aus technischer (und optischer) Sicht zwar nicht mit dem Jawbone mithalten kann, dafür jedoch günstig ist und gleichzeitig das ideale Modell für all jene Nutzer bietet, die keine Smartphone-Kopplung wünschen oder brauchen. Gerade für Rentner ist dieses Modell empfehlenswert, da das große Display und das Retrodesign hier besonders gut ankommt. Auch gibt es nicht zu viele unübersichtliche Features und die vorhanden Funktionen bieten eine optimale Leistung. Wer also ein einfaches Einsteigermodell ohne große technische Anforderungen sucht, der kann hier getrost zugreifen. Alle anderen sollten einmal einen Blick auf den Jawbone UP Move werfen und ihm eine Chance geben.

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