Salbe gegen Juckreiz: Die besten Mittel gegen juckende Haut

Trockene Haut, direkte Infektionen oder andere Hautkrankheiten können zu häufig sehr unangenehmem Juckreiz führen. Die Haut eines Menschen ist einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Egal, ob es der Sonnenbrand im Sommer oder die trockene Heizungsluft im Winter ist, die Haut leidet häufig am meisten unter den Jahreszeiten. Pickel, Rötungen und Jucken sind Signale der Haut, dass es ihr nicht gut geht und, dass man schnell etwas ändern sollte. Es müssen nicht immer äußere Einflüsse sein, auch zu langes Duschen oder Vitamin-Mangel können Hautprobleme verursachen.

​Dennoch besteht kein Grund zur Beunruhigung, wenn die Haut einmal gereizt ist: Viele Salben helfen sehr gut bei der Bekämpfung von Juckreiz und Hautirritationen. Wir haben uns heute einmal fünf der beliebtesten Produkte auf dem Markt angesehen und in einem Vergleich gegenübergestellt. Hier ist es wichtig die richtigen Salben zu finden, um nicht noch mehr Schaden anzurichten. Wir haben uns daher Salben angesehen, die auf Kortison verzichten und auf Pflanzenextrakten basieren.

Vorgestellt: 5 ​Salben gegen Juckreiz

Wir haben uns ​fünf der beliebtesten Cremes gegen Juckreiz angeschaut und diese miteinander verglichen. Dieser Vergleich soll einen etwas intransparenten Bereich einmal genauer beleuchten und Interessenten zu informierteren Käufern machen. Wir möchten besonders verträgliche Cremes miteinander vergleichen und haben daher nur Produkte im Produktvergleich berücksichtigt, die auf Kortison, Parabene und Mineralöle verzichten.

Darunter befinden sich Produkte der Marken Bepanthen, Noreiz, Sorion, Naturprodukte Schwarz und Beliox. Alle dieser Cremes haben den Anspruch besonders verträglich zu sein, wobei häufig auf eine rein homöopathische Basis gesetzt wird. Die Noreiz Körperlotion ist das einzige Produkt, welches eher dünnflüssig ist und großflächiger auf die Haut aufgetragen wird. Die anderen vier Produkte sind Salben, die schon in kleinen Mengen effektive Ergebnisse erzielen sollten.

​Sorion Creme für juckende, trockene und schuppige Haut

Die Creme der Marke Sorion ist eine auf Homöopathie basierende Creme, die besonders wirksam bei Schuppenflechte und Neurodermitis sein soll, aber auch durch trockene Haut ausgelösten Juckreiz bekämpfen kann. Der Hersteller empfiehlt die Creme zudem als Therapiebegleitung bei verschiedensten Hautkrankheiten. Zudem soll die Creme besonders mild und gut verträglich sein, was ermöglicht, dass das Produkt auch von Schwangeren und Kleinkindern ab 3 Jahren problemlos verwendet werden kann. Wir finden sehr ansprechend, dass es sich hier um ein ayurvedisches Produkt mit natürlichen Inhaltsstoffen handelt, welches komplett frei von Parabenen und Silikonen ist.

​Die Creme soll vor allem durch Pflanzenextrakte und verschiedenste Öle aus bspw. Neem, Kurkuma, und Kokosnuss für ein besonders gutes Ergebnis sorgen können. Wir können hier besonders positiv anmerken, dass das Dermatest-Labor hier die Bewertung „Sehr gut“ für angemessen hielt. Preislich handelt es sich hierbei um ein recht teures Produkt, welches sich jedoch im Mittelfeld unseres Vergleiches einreiht. Wir finden den Preis dennoch angemessen, wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen regelrechten Bestseller handelt, welcher bei einer Vielzahl von Käufern sehr beliebt ist. Nutzer berichten in verschiedensten Bewertungsportalen von in der Regel sehr guten Ergebnissen bei Schuppenflechte und Hautrötungen. Negativ müssen wir den recht strengen Geruch anführen, welcher einige Nutzer stören könnte. Einige Anwender weisen zudem negativ auf die Konsistenz der Creme hin, hier hätten sich viele Nutzer ein etwas flüssigeres Produkt gewünscht.

Vorteile

  • ​Besonders verträglich
    •    vielfältige Aufsätze für jeden Gesichtsbereich
  • ​Sehr effektiv bei verschiedenen Hautkrankheiten
  • ​Frei von Kortison, Parabenen und Silikonen
  • ​Ausgezeichnete Bewertung des Dermatest-Labors

​Nachteile

  • ​Eigenwilliger Geruch
  • ​Konsistenz gewöhnungsbedürftig
    Dampfbad vorher absolut notwendig für Erfolg

​Bepanthen Sensiderm Creme zur Linderung bei geröteten, juckenden Hautstellen

Die Bepanthen Sensiderm ist eine Creme die vor allem bei Hautrötungen und Juckreiz sehr effektiv sein soll. Besonders ansprechend finden wir, dass die Creme keinerlei Kortison oder Emulgatoren enthält. Zudem ist sie komplett frei von Duft- und Farbstoffen, was eine Verwendung bei Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern ermöglicht. Die Bepanthen Salbe soll laut der Produktbeschreibung vor allem bei geschädigten Hautschutzbarrieren eingesetzt werden und diese mit Fettsäuren und Ceramiden beim Wiederaufbau unterstützen. Der Wirkstoff Dexpanthenol und die Basis aus Shea Butter und vielen freien Fettsäuren soll die Creme zu einem sehr effektiven, jedoch verträglichen Produkt machen.

​Hier handelt es sich wie bei allen Produkten in unserem Vergleich um eine freiverkäufliche Creme. Preislich ist diese eines der teuersten Produkte in unserem Vergleich, was aber unter anderem der hohen Wirkstoffdichte geschuldet ist. Die Bepanthen ist eine Creme, welche schon in kleinen Mengen sehr effektiv ist und Hautreizungen effektiv beseitigen kann. Jedoch muss ganz klar gesagt werden, dass es sich hierbei um ein Produkt handelt, welches ausschließlich die Hautschutzbarrieren wiederherstellen soll. Es handelt sich um ein Produkt, was einigen Verbrauchern mit Neurodermitis helfen kann. Dies kommt jedoch immer auf den Hauttyp und die Schwere der Krankheit an. Die Bepanthen Salben gelten als bewährte Mittel gegen Hautreizungen und trockene Haut und werden daher sehr gerne erworben. Wir finden ebenfalls, dass es sich hier um ein absolut gutes Produkt handelt.

Vorteile

  • ​Sehr effektiv bei Hautrötungen und Juckreiz
    •    vielfältige Aufsätze für jeden Gesichtsbereich
  • ​Keinerlei Duft- und Farbstoffe
  • ​Frei von Emulgatoren und Kortison
  • ​Besonders hohe Wirkstoffdichte ermöglicht Anwendung mit kleineren Dosierungen​​​​

​Nachteile

  • ​Vergleichsweise hoher Preis

​sanfte Pflege bei Juckreiz

Die belixos Creme aus dem Hause Biofrontera Pharma GmbH stellt den fünften Teilnehmer in unserem Vergleich dar. Hier wird ein Produkt geboten, welches nicht nur bei Juckreiz effektiv sein soll, sondern zudem antientzündlich und wundheilungsfördernd wirken soll. Die Creme soll sich dabei optimal zur Bekämpfung von Alltagsproblemen wie Mückenstichen, leichten Verbrennungen und Ausschlägen einsetzen lassen und nach dem Auftragen sehr schnell einziehen. Die Haut soll nach dem Auftragen der Creme zur Ruhe kommen und auf natürliche Weise regenerieren. Dafür sorgen Kamille und juckreizbekämpfende Tee-Extrakte.

​Die belixos Creme ist zudem frei von Paraffinen, Parabenen, Ethylalkohol, tierischen Produkten und Farbstoffen. Wir finden besonders ansprechend, dass die Biofrontera Pharma GmbH in Kombination mit dem Institut Dermatest bei dermatologischen Tests auf Tierversuche verzichtet haben. Hierbei hat die Creme mit der Bestnote „Sehr Gut“ abgeschnitten, was auf eine absolut einwandfreie Verträglichkeit hindeutet. In führenden Bewertungsportalen wurde die Creme grundsätzlich recht positiv bewertet. Rezensenten fanden in der Regel die Verträglichkeit und die Anwendungseigenschaften ansprechend. Zudem wurde immer wieder positiv angeführt, dass die Creme sehr schnell einziehen soll und ein angenehmes Hautgefühl hinterlässt. Viele Nutzer sind jedoch der Meinung, dass sich die Creme nicht wirklich zur effektiven Bekämpfung von Neurodermitis und Schuppenflechte einsetzen lässt. Preislich handelt es sich hier zudem um eines der teuersten Produkte in unserem Vergleich. Wir würden das Preis-Leistungs-Verhältnis als eher unattraktiv einstufen.

Vorteile

  • ​Antientzündlich und wundheilungsfördernd
    •    vielfältige Aufsätze für jeden Gesichtsbereich
  • ​Beruhigt die Haut
  • ​Komplett frei von tierischen Produkten
  • ​Keine Tierversuche
  • ​Sehr gute Hautverträglichkeit

​Nachteile

  • ​Weniger effektiv bei ernsthaften Hautkrankheiten
  • ​Hoher Preis
    Dampfbad vorher absolut notwendig für Erfolg
  • ​Eher schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
    Dampfbad vorher absolut notwendig für Erfolg

Noreiz Reichhaltige Körperlotion bei Juckreiz

Die Noreiz Lotion ist keine Creme im eigentlichen Sinne, sondern eine mit Wirkstoffen versetzte Körperlotion. Diese soll hauptsächlich Feuchtigkeit spenden und dabei mit mit ihren Wirkstoffen ein effektives Mittel gegen Juckreiz darstellen und ebenfalls bei Neurodermitis eingesetzt werden können. Wir finden besonders ansprechend, dass hier komplett auf Kortison, Duftstoffe und Farbstoffe verzichtet wird. Die Basis des Produkts kommt zudem komplett ohne Mineralöle, Parabene, Paraffine, Wachs oder Silikone aus. Das macht das Produkt aus dem Hause Noreiz zu einer sehr verträglichen Lotion, welche grundsätzlich von jedem Verbraucher problemlos verwendet werden kann. Dies spiegelt sich darin wieder, dass das Produkt dermatologisch geprüft ist. Der Hersteller weist noch einmal speziell darauf hin, dass das Produkt in Deutschland entwickelt, produziert und kontrolliert wird.

​Noreiz verwendet hier einen zum Patent angemeldeten Wirkstoffkomplex, welcher hauptsächlich auf Thiocyanat basiert. Dies ist ein körpereigenes Molekül, welches an einer Vielzahl an natürlichen Lebensprozessen beteiligt ist und Reizstoffe bindet, sowie die Abwehrkräfte der Hautzellen stärken soll. Preislich handelt es sich hier um ein eher teures Produkt, speziell wenn man beachtet, dass es sich hier um eine Lotion handelt, welche eher großflächiger aufgetragen werden sollte. Laut Noreiz handelt es sich hier um ein Produkt für die tägliche Pflege, welches die Haut in keinster Weise reizen sollte.

Vorteile

  • ​Sehr verträgliches Produkt
    •    vielfältige Aufsätze für jeden Gesichtsbereich
  • ​Keinerlei Paraffine, Mineralöle, oder Silikone
  • ​Frei von Kortison, Duft- und Farbstoffen
  • ​Spezieller Wirkstoffkomplex

​Nachteile

  • ​Recht teuer
  • ​Muss eher großflächig aufgetragen werden
    Dampfbad vorher absolut notwendig für Erfolg

​NeuroPsori Spezialpflege Creme

Die Spezialpflege Creme der Marke „Naturprodukte Schwarz“ soll sich vor allem für Menschen eignen, die zu Hautallergien neigen und an Neurodermitis oder Psoriasis erkrankt sind. Hierfür sollen Brokkoliöl, Nachtkerzenöl, Schwarzkümmelöl und Teebaumöl als Wirkstoffe dienen. Der Hersteller weist in der Produktbeschreibung ausdrücklich darauf hin, dass NeuroPsori kein Arzneimittel ist und komplett auf homöopathischen Inhaltsstoffen besteht. Wir finden hier die Vielseitigkeit des Produktes besonders ansprechend, welches sich zudem sehr gut als einfacher Feuchtigkeitsspender für trockene Haut eignet. Juckreiz soll damit zuverlässig und schnell bekämpft werden. Dabei kommt die Creme ohne Kortison, Urea und synthetische Zusatzstoffe aus, weshalb sich das Produkt auch sehr gut für Allergiker eignet.

In verschiedenen Bewertungsportalen wird die Creme sehr gut bewertet und als effektiv beschrieben. Hier soll es sich um ein Produkt handeln, welches für langsame, jedoch nachhaltige Ergebnisse sorgt. An Schuppenflechte erkrankte Nutzer schätzen die Creme als zuverlässigen Feuchtigkeitsgeber und berichten von gelinderten Symptomen. Laut vielen Nutzern soll es sich hier um ein gutes Produkt handeln, welches besonders durch mildes Einwirken punkten kann. Käufer sollten hier jedoch nicht mit vollwertigen Heilungen von Schuppenflechte oder Neurodermitis rechnen und die Creme eher als unterstützendes Mittel ansehen. Preislich handelt es sich hierbei um ein ansprechendes und eher günstiges Produkt. In Anbetracht der dickflüssigen Konsistenz können wir von einem sehr ansprechenden Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen.

Vorteile

  • ​Rein Homöopathisch
    •    vielfältige Aufsätze für jeden Gesichtsbereich
  • ​Besonders verträglich
  • ​Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis
  • ​Sehr gut als allgemeiner Feuchtigkeitsspender

​Nachteile

  • ​Weniger effektiv im Heilen von Hautkrankheiten
  • ​Nur als unterstützende Salbe geeignet
    Dampfbad vorher absolut notwendig für Erfolg

Die größten Gefahren für unsere Haut

Eine gesunde und jung aussehende Haut wird nicht nur mit Schönheit assoziiert, sondern erfüllt sehr wichtige Aufgaben in unserem Körper. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine gesunde Haut als das Fundament eines gesunden Menschen bezeichnet werden kann.

Unsere Haut ist das mit Abstand größte und vielseitigste Organ im menschlichen Körper. Die Hautoberfläche eines durchschnittlich großen erwachsenen Menschen beträgt etwa 1,74 Quadratmeter und wiegt 10 bis 14 Kg. Dabei verfügt die Haut über mehrere Schichten, die zum einen vor äußeren Einflüssen schützen, als auch für wichtige Stoffwechselprozesse verantwortlich sind. Eine der wichtigsten Aufgaben der Haut ist die Regulierung des Wärmehaushaltes, wofür der Körper Schweiß abstößt, der UVA-Strahlung absorbierende Urocaninsäure enthält. Aber auch das „Braun werden“ im Sommer ist eine der vielen Schutzfunktion der Haut. Viele Forscher bezeichnen sie daher als das komplexeste Organ des Menschen.

​Unsere Haut ist als einziges menschliches Organ im direkten Kontakt mit der Außenwelt und daher ständigen Reizen ausgesetzt. Dies braucht in der Regel jedoch kein Grund zur Sorge sein, denn die vielen Schutzfunktionen der menschlichen Haut können adäquate Mengen Sonneneinstrahlung problemlos aushalten. Im Gegenteil, eine gesunde Menge direkter Sonneneinstrahlung ist wichtig für den Menschen und unsere einzige Möglichkeit Vitamin D zu produzieren. Da nur die UV-B Strahlung der Sonne die Vitamin D Produktion anregen kann und diese nur 2-8% der UV Strahlung ausmacht, muss die Sonne mindestens in einem 45 Grad Winkel stehen, damit der Körper Vitamin D produzieren kann. Dies birgt jedoch auch einige Gefahren. Wenn der Körper direkter Sonneneinstrahlung zu lange ausgesetzt ist, kann die oberste Hautschicht schwer gereizt werden, man spricht von einer Dermatitis solaris, im Volksmund auch Sonnenbrand genannt. Bei Sonnenbränden handelt es sich meist um Verbrennungen ersten Grades. Bei besonders schlimmen Sonnenbränden, welche man bspw. bei einer mehrstündigen Aussetzung erleidet, kann es sich auch um Verbrennungen zweiten Grades handeln. Der Sonnenbrand hinterlässt jedoch nur selten sichtbare Spuren. Meist sind die direkten Symptome die einzigen zu erwartenden Folgen. Treten Sonnenbrände jedoch zu häufig auf, kann die DNA in den Hautzellen verändert werden, was zu Krebs führen kann.

Andere Gefahren sind teilweise starke Reizungen, die durch Feuchtigkeit ausgelöst werden können. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass wenn eine Hautstelle länger als zwei Stunden täglich nass ist, der Säuremantel gelöst werden kann. Dadurch verliert die Haut ihre Schutzfunktion und reagiert deutlich empfindlicher auf äußere Einflüsse. Vorher bestehende Hautschädigungen, chemische Stoffe oder die Verwendung nicht PH-neutraler Seife können diesen Effekt verstärken. Zudem ist im Winter die trockene Heizungsluft ein großes Problem und kann für sehr unangenehme trockene Haut sorgen. Meist ist es der schnelle Wechsel zwischen warmer und kalter Luft, der besonders schlecht für die Haut ist. Daher klagen im Winter sehr viele Leute über eine trockene Haut, die häufig auch mit einem starken Juckreiz verbunden ist. Hier muss man jedoch vorsichtig sein: Kratzen kann die Symptome verschlimmern und ggf. das Risiko für Infektionen erhöhen.

​So entsteht Juckreiz

Juckreiz ist eine eigenständige Sinnesempfindung und kann komplett unabhängig vom Schmerzempfinden entstehen. Juckreiz wird grundsätzlich als sehr unangenehm wahrgenommen, wobei dieser jedoch eine wichtige Warnfunktion unserer Haut darstellt. Die Nervenenden in unserer Haut machen unser Gehirn auf Fremdkörper oder Zustände aufmerksam, die unsere Haut langfristig schädigen können. Diese können Insekten, Parasiten und schädliche Pflanzen sein oder eine einfache Warnung vor dem Austrocknen von bestimmten Stellen darstellen. Das eigentliche Juckempfinden ist ein Reiz, welcher über das Rückenmark zum Gehirn transportiert wird. Dort wird dann ein Reflex zum Kratzen ausgelöst, was jedoch in der Regel eher vermieden werden sollte. Die meisten Hautprobleme lassen sich sehr gut mit verschiedenen Cremes oder Lotions behandeln. Besonders bei trockener Haut sollten Verbraucher einen Blick auf ihre Körperhygiene werfen und starke Temperaturschwankungen im Winter vermeiden. Ein zu häufiges Duschen oder Baden kann die Haut langfristig austrocknen lassen und den Säureschutzmantel der Hautoberfläche angreifen. Warme Heizungsluft greift ebenfalls die Hautoberfläche an und sorgt in vielen Fällen für einen durch trockene Haut ausgelösten Juckreiz.

Hausmittel gegen juckende Haut

Trotz der potenziellen Gefahren und Probleme für die Haut kann der Verbraucher aufatmen. Für die meisten Probleme gibt es Hausmittel, die sehr gut helfen können. Trockene Haut lässt sich bspw. mit dem Auftragen eines Pflanzenöls bekämpfen. Am besten eignet sich hier Kokosöl, welches auch noch andere Hautprobleme bekämpfen kann. Menschen mit Problemen wie bspw. Akne, Schwangerschaftsstreifen oder Cellulite können schon mittelfristige Verbesserung nach der regelmäßigen Anwendung von Kokosöl verzeichnen. Das ist jedoch noch nicht alles, sogar Symptome von Sonnenbränden und Neurodermitis lassen sich mit der Nutzung von Kokosöl abmildern.

Andere Verbraucher schwören auf die Verwendung von Fenchelwurzeln und Teebaumöl, welche besonders gut gegen trockene Haut sein sollen. Diese werden einfach auf die betreffenden Stellen aufgetragen und sollten dann erstmal für eine Weile einziehen. Viele Menschen tragen Quark auf wunde oder entzündete Stellen auf und versprechen sich davon eine Besserung.

Grundsätzlich gilt jedoch: Viel Trinken ist das A und O einer gesunden Haut. Durch einen besseren Flüssigkeitshaushalt wird auch die Haut besser durchblutet, was dafür sorgt, dass mehr Sauerstoff in den Zellen ankommt. Das kurbelt zudem den Hautstoffwechsel an und befreit unseren Körper von Giftstoffen, die sich sonst in den Zellen ablagern würden.

Die richtige ​Salbe gegen Jucken

Schaut man auf das Marktangebot an Cremes gegen Juckreiz wird deutlich, dass hier nahezu ein Überangebot besteht. Dies macht es sehr intransparent für Verbraucher und deutlich schwerer die passende Creme zu finden, um das bestehende Problem zu beseitigen. Der Markt hat ein breites Angebot von kortisonhaltigen Cremes und anderen schulmedizinischen Cremes bis hin zu komplett pflanzlichen homöopathischen Cremes. Die meisten Reizungen lassen sich sehr gut mit homöopathischen Cremes heilen und erfordern keine schulmedizinischen Wirkstoffe. Für ernsthafte Erkrankungen wie bspw. Neurodermitis führt jedoch kein Weg an schulmedizinischen Wirkstoffen vorbei. Enthält eine Creme Koritson sind mit der Anwendung in der Regel auch einige Nebenwirkungen verbunden. Kortison ist ein sehr mächtiges Hormon, welches in der Nebenniere produziert wird und bestimmte Stoffwechselvorgänge maßgeblich beeinflusst. Nebenwirkungen fallen unterschiedlich aus und unterscheiden sich häufig zwischen verschiedenen Anwendern. Einige Anwender können Cremes mit Kortison sehr gut benutzen und stellen keinerlei Nebenwirkungen fest, wobei andere Nutzer schon bei der ersten Anwendung von Cremes über Gewichtszunahme und andere Nebenwirkungen klagen. Wir würden daher immer ein pflanzliches Präparat präferieren und empfehlen vor der Nutzung einer schulmedizinischen Creme eine homöopathische Variante zumindest auszutesten, da sich die meisten Juckreiz verursachenden Hautreizungen problemlos mit einer auf Pflanzenextrakten basierenden Creme heilen lassen.

Eine Creme sollte immer so natürlich wie möglich sein und möglichst ausschließlich aus den benötigten Wirkstoffen bestehen. Duftstoffe, Farbstoffe Paraffine und Mineralöle bringen wieder neue Risiken mit sich und können zu allergischen Reaktionen bei einigen Verbrauchern führen. Auf Kokosnussöl oder Teebaumöl basierende Salben gelten als sehr verträglich und können bedenkenlos benutzt werden. Eine gute Creme spendet Feuchtigkeit ohne die Haut verfetten zu lassen. Hier sollte man auf Erfahrungsberichte setzen und sich im Voraus gut informieren, damit man am Ende nicht vom Ergebnis enttäuscht ist. Dennoch besteht immer das Risiko, dass die eigene Haut eine Creme nicht so gut verträgt, weshalb man die Anwendung abbrechen sollte, wenn Rötungen oder Irritationen entstehen.

Die effektivste Anwendung

Eine feuchtigkeitsspendende Creme gegen Juckreiz sollte zwar regelmäßig, jedoch nicht zu häufig aufgetragen werden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass in der Regel ein einmaliges Auftragen pro Tag voll und ganz ausreicht. Je nach dem, ob sich die erwünschten Ergebnisse zeigen oder nicht, kann dies auf bis zu drei Mal pro Tag erhöht werden. Bei Cremes gilt jedoch in der Regel: Weniger ist definitiv mehr, da der Säureschutzmantel der menschlichen Haut sehr empfindlich ist und von zu viel Feuchtigkeit angegriffen werden kann. In der Regel gibt der Beipackzettel sinnvolle Auskünfte bezüglich der Dosierung, wobei jedoch häufig eine zu regelmäßige Anwendung empfohlen wird. Führende Dermatologen empfehlen Cremes in geringen Dosierungen auszutesten und diese je nach Reaktion der Haut anzupassen. Außerdem lässt sich sagen, dass homöopathische Cremes in der Regel häufiger aufgetragen werden können als Cremes mit schulmedizinischen Wirkstoffen.

​Unser Urteil: Das sind die besten Cremes gegen Juckreiz

Unserer Meinung nach gibt es in diesem Vergleich keinen absoluten Gewinner, da sowohl die Bepanthen Sensiderm Creme, als auch die Sorion Creme sehr effektive Produkte sind, welche jedoch mit hohen Preisen negativ auffallen. Die NeuroPsori Spezialpflege Creme ist hier preislich deutlich attraktiver, diese kann jedoch bei der Behandlung von Hautkrankheiten nicht mit den anderen beiden Salben mithalten. Unsere Kaufempfehlung richtet sich also konkret nach dem Anwendungszweck des Verbrauchers. Für die Behandlung von ernsthaften Hautkrankheiten können die Sensiderm Creme und die Sorion Creme verwendet werden. Verbraucher mit kleineren Ausschlägen und nur geringen Juckreizen sollten unserer Ansicht nach jedoch zu einem der anderen drei Produkten greifen.

Bepanthen Sensiderm Creme, 20 g
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Bepanthen Sensiderm Creme, 20 g
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  • freiverkäuflich
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Die belixos Creme gibt als einziges Produkt an komplett auf Tierversuche zu verzichten und keinerlei tierische Produkte zu beinhalten, was wir durchaus ansprechend finden. Hier fällt der hohe Preis negativ auf, welcher auf einem Level mit der Bepanthen und der Sorion Creme liegt, wobei jedoch ein deutlich weniger vielseitiges Produkt geboten wird. Veganer und andere umweltbewusste Verbraucher können unserer Ansicht nach den Aufpreis investieren, wenn sie nicht besonders budgetbewusst sind.

belixos Creme - sanfte Pflege bei Juckreiz und...
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belixos Creme - sanfte Pflege bei Juckreiz und...
  • antientzündlich und wundheilungsfördernderd
  • Basispflege bei Neurodermitis und Schuppenflechte
  • lindert Juckreiz, Trockenheit und Rötung zuverlässig
  • Vielseitig einsetzbar bei Alltagsproblemen wie leichten...
  • zieht schnell ein ohne zu fetten

Einen klaren Verlierer gibt es in diesem Vergleich nicht, da alle Produkte ihre Anforderungen erfüllen. Jede Creme hat dabei ihre individuellen Vor- und Nachteile, weshalb wir grundsätzlich alle Produkte zum Kauf empfehlen können. Besonders ansprechend finden wir, dass alle Produkte auf Kortison, Parabene und Mineralöle verzichten und damit als sehr verträglich einzustufen sind. Selbst Verbraucher mit besonders sensibler Haut sollten jede der fünf verglichenen Cremes bedenkenlos einsetzen können.


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