Rudergerät Test 2019: Die besten Rudermaschinen für Zuhause

Rudergeräte eignen sich als effektive Alternative zu klassischen Ergometern. Der versprochene Vorteil liegt hierbei darin, dass nicht nur die Ausdauer der Sportler trainiert wird, sondern auch aktive Reize zum Muskelaufbau gesetzt werden. Für Verbraucher, die sich ein Rudergerät anschaffen möchten, kann die Auswahl des richtigen Gerätes sehr schwierig werden. Hier gibt es einfach zu viele Möglichkeiten und Optionen am Markt, die die Transparenz einschränken.

In diesem Vergleich möchten wir die fünf beliebtesten Rudergeräte für Zuhause einmal unter die Lupe nehmen und diese ausgiebig vorstellen. Dabei möchten wir genau auf die individuellen Vorteile jedes einzelnen Produktes eingehen und auch die Schwächen der Produkte miteinander vergleichen. In einer informativen Sektion des Artikels stellen wir die technischen Aspekte von Rudergeräten ​vor und nennen Funktionen, die wir für notwendig ansehen. Wir möchten ebenfalls erklären, in welchen Fällen Rudergeräte Ergometern vorgezogenen werden sollten und welcher Sportler hier konkret angesprochen wird.

Vorgestellt: Das sind die besten Rudergeräte

In diesem Vergleich werden fünf Rudergeräte aus sehr verschiedenen Preissegmenten miteinander Verglichen. Das günstigste Produkt kostet bspw. nur ein Achtel von dem Preis des teuersten. Wir möchten dennoch auf die individuellen Vorteile eingehen und schauen, für wen das günstige Produkt die bessere Wahl ist. Dabei werden Produkte aus dem Hause Sportstech, Concept2, Sportplus und Christopeit miteinander verglichen.

​Rudergerät Concept2

Das Concept2 Rudergerät ist das teuerste Produkt in unserem Vergleich und hat laut seiner Produktbeschreibung einiges zu bieten. Besonders ansprechend ist, dass es sich hierbei um ein Produkt vom Weltmarktführer handelt, welches wohl eine Menge zu bieten hat. Ein PM5 Monitor erlaubt das Aufzeichnen der eigenen Leistungsaktivität. Zudem soll das Produkt für ernsthafte Ansprüche im Kraftausdauertraining geeignet sein und den Fortschritt von Sportlern fördern. Concept2 ist zudem Partner des deutschen Ruderverbands, was für die Qualität und Anwendungsfreundlichkeit des Rudergeräts spricht. Die Maschine soll sich zudem innerhalb kürzester Zeit auseinander bauen lassen, was gerade beim Lagern des Geräts ansprechend ist. Besonders ansprechend ist, dass das Gerät den genauen Trainingsfortschritt, samt allen relevanten Daten speichert und diese auf einen USB Stick übertragen lässt. Die technische Innovation hinter dem Gerät ist sein flexibles Leistungsmodell. Die Schwierigkeit des Trainingsprogramms ist abhängig von der aufgewendeten Kraft. Versimpelt gesagt befindet sich eine Windturbine im Gerät, welche einen höheren Widerstand generiert, wenn schneller und stärker gerudert wird. Das hat zur Folge, dass auch gut trainierte Ruderer mit dem Concept2 ernsthafte Trainingseinheiten absolvieren können. Trotz der Tatsache, dass das Produkt von einem in der USA ansässigen Unternehmen hergestellt wird, gibt es einen Support in Deutschland.

Das Concept2 ist ein wirklich sehr beliebtes Produkt. Die Nutzer des Gerätes loben in der Regel, dass es wirklich vielseitig einsetzbar ist. So besteht bspw. die Möglichkeit mit dem Gerät mehrmals wöchentlich zu rudern und so messbare Fortschritte zu erzielen. Der Aufbau des Gerätes ist wohl recht simpel und kann von einer einzigen Person durchgeführt werden, wenn das Paket an der Installationsstelle bereitsteht. Es handelt sich hierbei wohl um ein zuverlässiges und wartungsarmes Produkt, welches auf ganzer Linie überzeugen kann. Als einzige kritische Aspekte würden wir die hohe Lautstärke und den ziemlich hohen Preis anführen. Damit eignet sich das Gerät nicht als Universallösung für jeden Sportler.

Vorteile

  • ​Sehr vielseitig einsetzbar
  • ​Produkt vom Weltmarktführer
  • ​Spricht Sportler auf unterschiedlichen Leistungsleveln an
  • ​Sehr haltbar und wartungsarm

​Nachteile

  • ​Sehr teuer
  • ​Relativ laut im Betrieb

​SportPlus Rudermaschine

Die Rudermaschine von SportPlus gilt als ein recht solides Produkt, trotz seines eher günstigen Preises. Das Gerät arbeitet mit einem Widerstand von genau acht Kg, welcher für die meisten Sportler ausreichen sollte. Dabei wird der Widerstand über ein Magnetbremssystem aufgebaut, welches komplett verschleißlos betrieben werden kann und eine dauerhafte Belastung generiert. Die Widerstände lassen sich über einen Drehregler in acht verschiedenen Stufen einstellen. Zudem verfügt die Maschine über einen Computer mit einem Display, welcher zum Aufzeichnen des Trainingsfortschrittes gedacht ist. Dieser liefert Informationen über die Anzahl der Ruderschläge, den aktuellen Puls, den Energieverbrauch, die zurückgelegte Distanz und viele weitere Faktoren. Ein Pulsfänger ermöglicht die Kompatibilität mit 5Khz Brustgurten. Die schwarz-rote Optik lässt sich ebenfalls positiv anführen und als ein wirkliches Highlight bezeichnen.

Bei der SportPlus Rudermaschine handelt es sich um ein sehr beliebtes Gerät, welches meist für sein ansprechendes Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt wird. Es handelt sich hierbei wohl um ein Produkt, das eine Vielzahl an Funktionen bereitstellen kann. Dabei soll man mit der Maschine sehr gut und ansprechend trainieren können, was sonst definitiv nicht die Regel ist. Der Hersteller soll wohl zudem einen guten Service bieten und das Produkt im Garantiefall anstandslos zurücknehmen. Die Handhabung und Montage sind wohl sehr gut und so simpel, wie es von vielen Nutzern gewünscht wird. Negative Aspekte sind eigentlich nur der für Profis wahrscheinlich zu geringe Widerstand. Zudem gibt es wohl regelmäßige Probleme mit der Montage des Sitzes, welcher manchmal nicht richtig einrastet. Das kann dafür sorgen, dass man beim Rudern einmal kräftig nach vorne rutscht. Unserer Meinung nach besteht dadurch jedoch keine Verletzungsgefahr.

Vorteile

  • ​Sehr ansprechendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • ​Flexibel ausgestattetes Produkt
  • ​Simple Bedienung + Aufbau
  • ​Bietet eine Vielzahl an Funktionen

​Nachteile

  • ​Für Profis zu geringer Widerstand
  • ​Probleme mit dem Einrasten des Sitzes

​Rudergerät Sportstech RSX500

Das RSX500 ist das zweitteuerste Produkt in unserem Vergleich und wirklich sehr umfangreich ausgestattet. Dennoch lässt sich das RSX500 eher als preiswert betiteln, wenn man es mit der Oberklasse an Rudergeräten vergleicht. Das spiegelt sich in technischen und bezogen auf die Anwendungsfreundlichkeit fortschrittlichen Innovationen wieder. Das Gerät unterstützt beispielsweise den Betrieb mit dem Smartphone oder Tablet, was aufgrund einer kostenfreien Fitnessapp ermöglicht wird. Das Gerät verfügt über eine 5,5“ große Anzeige, die genaue Informationen zum aktuellen Workouts wiedergibt. Zudem stehen den Sportlern ein USB Anschluss und ein Anschluss für Kopfhörer zur Verfügung. Das Gerät ist ebenfalls mit einem Pulsgurt kompatibel, was man positiv anführen kann.  Aus Sicherheitsgründen hat der Hersteller hier rutschfeste Pedale installiert, die dem Sportler beim Treten einen höheren Grip zur Verfügung stellen. Ebenfalls überzeugend finden wir die zwölf integrierten Trainingsprogramme, welche für eine besonders hohe Vielseitigkeit beim Trainieren sorgen. Das Rudergerät ist zudem mit einer Magnetbremse ausgestattet, die verschleißlos einen variablen Widerstand bereitstellt, der ein gezielteres Training der Muskeln ermöglicht. Die Schwungmasse liegt bei sieben Kg, was man als durchaus gut einstufen kann. Dies sollte auch für trainierte Sportler immer noch einen Reiz darstellen.

Das RSX500 ist ein sehr beliebtes Rudergerät und wird in der Regel für seine Vielseitigkeit gelobt. Hierbei handelt es sich zudem um ein Produkt, welches einen sehr stabilen Eindruck liefern soll. Dennoch fällt der Aufbau des Gerätes wohl relativ simpel und unkompliziert aus. Das eigentliche Training soll mit dem RSX500 wohl eine Menge Spaß machen und sehr fordernd sein, wenn man dies wünscht. Wir würden das Preis-Leistungs-Verhältnis als ansprechend einstufen. Kritisch stehen wir nur einigen Berichten von vereinzelten Materialfehlern gegenüber.

Vorteile

  • ​Sehr vielseitiges Produkt
  • ​Besonders anwendungsfreundlich
  • ​Lässt sich in verschiedenster Art und Weise einsetzen
  • ​Hochwertig Verarbeitet
  • ​Tablet Unterstützung

​Nachteile

  • ​Berichte von vereinzelten Materialfehlern
  • ​Nicht das günstigste Produkt

​Christopeit Rudergerät Cambridge II

Das Cambridge II ist das mit Abstand günstigste Gerät in unserem Vergleich und zeichnet sich durch seine wirklich simple Aufmachung aus. Der Widerstand wird hier über ein flexibles Latex-Seilzugsystem generiert, welches genügend Widerstand für Einsteiger bieten soll. Die Maschine ist mit einem großen Display ausgestattet, welches genaue Informationen zur Schlagzahl und dem Kalorienverbrauch angibt. Das Gerät soll sich für Nutzer bis zu einem Gewicht von 120Kg eignen und insgesamt besonders die Rumpfmuskulatur stärken. Der Zugwiderstand des Cambridge II lässt sich vierfach verstellen und kann somit einen Sportler durch seinen Fortschritt begleiten. Das Sportgerät ist zudem auf Komfort ausgelegt und verfügt über einen besonders gepolsterten Sitz, welcher mit Gleitlagerrollen ausgestattet ist. Der wohl größte Vorteil des Cambridge II ist, dass man es nach dem Training direkt wieder zuklappen kann und somit einiges an Platz spart. Damit macht sich das Gerät auch wirklich gut in kleineren Wohnungen, die über weniger Platz verfügen.

Das Cambridge II ist trotz seines niedrigen Preises ein relativ beliebtes Rudergerät. Hier loben die Nutzer in der Regel das Preis-Leistungs-Verhältnis, welches exzellent ausfallen soll. Das Gerät soll sich zudem sehr simpel aufbauen lassen und nach dem Aufbau solide stehen. Man soll beim Trainieren wohl eine Menge Spaß haben können und schnell die ersten Erfolge sehen. Sicherlich kann man die Ausstattung nicht mal annähernd mit der eines Rudergeräts aus dem Hause Concept2 vergleichen, was bei dem geforderten Preis aber auch nicht wirklich verwunderlich ist. Das Gerät soll sich dennoch nicht an fortgeschrittene Nutzer richten.

Vorteile

  • ​Sehr günstiger Preis
  • ​Dem Preis entsprechend gute Ausstattung
  • ​Lässt sich simpel aufbauen
  • ​Erste Erfolge sind schnell sichtbar

​Nachteile

  • ​Relativ simpel ausgestattet
  • ​Nicht für Fortgeschrittene geeignet

​Christopeit Rudergerät Accord

Das Rudergerät Accord ist das zweitgünstigste Produkt in unserem Vergleich und verspricht dennoch einiges zu bieten. Dabei steht im Fokus der Produktbeschreibung, dass es sich um ein Produkt mit einer individuell verstellbaren Belastungsintensität handelt, was in der Preisklasse nicht wirklich üblich ist. Es handelt sich hierbei dennoch um ein sehr simples Produkt, gerade wenn man es mit der nur geringfügig teureren SportPlus Rudermaschine vergleicht. Das Gerät ist wohl zu 99% vormontiert und muss eigentlich nur noch an seinen festgelegten Ort gestellt werden, bis man mit dem Training beginnen kann. Der Widerstand wird durch einen zwölffach einstellbaren Hydraulikzylinder generiert, welcher sich besonders flexibel einsetzen lassen soll. Das Produkt ist zudem mit einem LCD Display ausgestattet, welches genaue Informationen zu der aktuellen Trainingseinheit wiedergeben kann. Dieses zeigt bspw. die aktuelle Schlagzahl und Informationen zu der verbrannten Energie, bzw. der zurückgelegten Strecke an. Laut dem Hersteller eignet sich das Produkt bis zu einem Gesamtgewicht von 120 Kg, was es auch für übergewichtige Personen interessant macht.

Das Rudergerät Accord ist ein ziemlich beliebtes Produkt. Dennoch wird von den Nutzern häufig angemerkt, dass es sich ganz klar um ein Einstiegsgerät handelt, welches funktionell anderen Maschinen unterlegen ist. Der Aufbau soll simpel erfolgen können. Direkt nach dem Aufbau kann man auch schon mit der ersten Trainingseinheit loslegen, welche wohl sogar richtig Spaß machen sollen. Es soll sich hierbei wohl um ein recht robustes und sehr stabiles Gerät handeln, welches Potenzial hat, lange zu halten. Das Display ist bei den meisten Nutzern der Maschine ebenfalls sehr beliebt, da es wirklich große Zahlen anzeigt und somit bequem abgelesen werden kann. Negativ würden wir darauf hinweisen, dass die Art des gebotenen Widerstands nicht verschleißfrei ist. Die Gasdruckdämpfer werden wohl nach einiger Zeit kaputt gehen und ausgetauscht werden müssen. Diese erhitzen sich zudem stark in einer intensiven Trainingseinheit. Der Widerstand soll zudem recht gering sein und nicht für kräftige Menschen ausreichen.

Vorteile

  • ​Vielseitig
  • ​Günstiges Einstiegsgerät
  • ​Lässt sich simpel benutzen

​Nachteile

  • ​Widerstand nicht verschleißfrei
  • ​Geringer Widerstand
  • ​Gasdruckdämpfer erhitzen sich

Rudergeräte sind sehr beliebte Lösungen, um schnell und effektiven Ausdauersport durchführen zu können. Dabei eignen sich die Geräte sowohl für die Nutzung im Fitnessstudio, als auch für einen häuslichen Gebrauch. Die meisten Geräte haben den Anspruch die Rückenmuskulatur gezielter zu stärken und somit mehr Energie zu verbrennen, als dies mit klassischen Ergometern möglich wäre. Das Rudern an sich ist eine sehr gesunde Sportart und involviert nahezu jeden Muskel im Körper. Leistungstests im professionellen Rudersport werden seit 1970 auf Ruderergometern der Marke Concept2 durchgeführt. Es gibt auch speziell auf Indoor-Rudern ausgerichtete Wettkämpfe, die in der Regel auf Geräten der Marke Concept2 ausgerichtet werden.

Ruderergometer oder ein Fahrradergometer?

Rudern ist für viele Menschen angenehmer, als das Radeln auf einem Fahrrad. Bei der Entscheidung, welches Gerät dem Haushalt hinzugefügt werden soll, sollten sich Interessenten hauptsächlich an ihren Vorlieben orientieren. Wenn es keine konkreten Vorlieben gibt, dann gibt es einige Aspekte, die Sportlern die Entscheidung abnehmen. Grundsätzlich gilt, dass beide Geräte eine effektive Möglichkeit Abzunehmen und nebenbei noch einen gewissen grad an Muskeln aufzubauen darstellen. Der Vorteil beider Geräte liegt in dem variablen Widerstand, welcher ein gezielteres und intensiveres Training ermöglicht. Bei der Frage, mit welchem Gerät man mehr Kalorien verbrennt, muss immer auf die Art des Trainings geschaut werden. Bei einer ähnlichen Intensität verbrennen beide Arten des Trainings ungefähr die gleiche Kalorienanzahl. Dies ist jedoch je nach Intensität und Stärke des Trainings variabel. Simpel gesagt bedeutet dies, dass Sportler mit persönlichen Präferenzen für das Rudern hier auch deutlich mehr Energie verbrennen werden, da die Übung viel passionierter durchgeführt wird. Ein großer Vorteil des Rudergeräts ist, dass dabei viel mehr Muskeln trainiert werden, als es mit einem klassischen Fahrradergometer möglich ist. oft wird gesagt, dass die Ruderbewegung zu 60% aus den Beinen, zu 10% aus den Armen und zu 30% aus der Pendelbewegung ausgeführt wird. In der Regel ist der Rücken jedoch auch stark an der Bewegung beteiligt und wird ebenfalls beansprucht. Die Stabilität im Rumpf wird bis zu einem gewissen Grad aufgebaut. Das passiert jedoch nur bis zu einem bestimmten Punkt, an welchem der Muskel ein relativ trainiertes Level erreicht. Anfänger haben meistens weniger Bauchmuskeln und auch einen schwächeren unteren Rücken, weshalb das Rudern diese bis zu einem gewissen Level aufgebaut.

Wenn Verletzungen vorliegen oder Sportler über bestimmte Schmerzen klagen, sollten sie ihre Entscheidung mit einem Arzt abwiegen. Rudern ist zwar in der Regel gut für den Rücken, was jedoch nicht bei ernsthaften Haltungsschäden der Fall ist. Wenn Sportler Gelenkprobleme haben, die aus Arthrose resultieren sollten Rudergeräte ebenfalls vermieden werden. Hier lässt sich erkennen, dass man die die Frage, ob Rudergeräte oder Ergometer präferiert werden sollten, niemals pauschalisieren kann. 

Die Ruderbewegung

Rudern gilt als gesund, da es eine Vielzahl an Muskeln im Körper anspricht. In der Regel gilt, dass nicht die Bewegung für die beanspruchten Muskeln verantwortlich ist, sondern die Art und Weise, wie diese ausgeführt wird. Wenn bspw. intensiv gerudert wird, was meistens im Kraftsport oder im Crossfit der Fall ist, wird nahezu ausschließlich der Rücken beansprucht. Dabei entscheidet der Griff ebenfalls darüber, ob ausschließlich der Latissimus dorsi (breitester Rückenmuskel) oder auch passive Rückenmuskeln, wie der Rhomboideus minor, bzw. major oder der Erector spinae beansprucht werden. Kraftsportler können so bspw. genau festlegen, welchen Muskel Sie im Rücken mit der Ruderbewegung ansprechen möchten. Auf dem Ruderergometer sieht dies ähnlich aus. Rudern kann an sich sowohl aus den Beinen, dem Rücken, als auch den Armen ausgeführt werden und hat so unterschiedliche Ergebnisse. In der Regel sollten Sportler, die auf einem Ergometer trainieren versuchen, so gut wie alle Muskeln des Körpers anzusprechen. Daher bietet sich die komplette Ruderbewegung an, in der der Sportler aus den Beinen startet und die Hantel mithilfe des Rückens bis an den Bauch zieht. Dabei kann der Rücken etwas zum Federn zur Hilfe genommen werden, da man so auch die Stabilisationsmuskeln anspricht. Wer professionellen Ruderern zuschaut wird feststellen, dass diese am Zenit der Bewegung kurz pausieren und dann wieder neu ausholen. Dies ist wohl die effektivste Variante, um die gesamte Energie aus der Bewegung zu gewinnen. Folgendes Video gibt eine kleine Einleitung in das Rudern auf einem Boot, was wichtig für das Verständnis des Ruderergometers ist.

​Wie findet man das optimale Rudergerät?

Viele Interessenten haben Probleme sich auf ein Rudergerät festzulegen und dieses zu erwerben. Dies ist der besonders umfangreichen Marktauswahl geschuldet, welche oft jegliche Form von Transparenz verhindert. Um sich auf ein Rudergerät festzulegen sollte man erstmal auf seine Ansprüche schauen. Besonders wichtig ist dabei festzustellen, was man genau benötigt und welche Funktionen man gerne an seinem Rudergerät nutzen möchte. Vielleicht stellen Interessenten dabei fest, dass sie das vorher angesehene Premium-Gerät gar nicht benötigen und stattdessen lieber zu einem Produkt der Einsteiger-Klasse oder einem Mittelklasse-Produkt greifen und somit bares Geld sparen. Oft lässt sich jedoch von den ganz günstigen Varianten abraten, da diese meistens nur für absolute Einstiger gedacht sind und theoretisch nach einiger Zeit schon ersetzt werden müssen, wenn der Sportler Fortschritte erzielt. Um sich genau bewusst zu werden, ob bestimmte Funktionen an einem Rudergerät benötigt werden, sollte man sich überlegen, wie oft pro Woche trainiert werden soll. Wenn es sich nur um ein gelegentliches Training handelt, dann genügen meistens auch die simpleren Geräte, welche oft ebenfalls gut sind. Generell lässt sich jedoch sagen, dass Produkte mit Magnetbremsen besonders zu empfehlen sind, da diese nicht verschleißen.

Die Art des Widerstandes

Der Widerstand in einem Rudergerät kann auf verschiedene Arten hergestellt werden. Grundsätzlich gilt, dass Widerstand benötigt wird, damit die Bewegung die Muskeln überhaupt beansprucht. Die Art des Widerstandes ist beim Belasten der Muskeln ebenfalls entscheidend. Es gibt Rudergeräte mit durch Reibung, Luft, Magnetismus und Wasser gebremsten Widerstandssystemen. Dabei gelten die nicht auf Reibung basierenden Systeme als wartungsfrei und direkter. Lediglich beim Wasser können bestimmte Verzögerungen festgestellt werden, die von einigen Sportlern jedoch als wirklich angenehm empfunden werden. Auf Luft basierende Systeme gelten als am direktesten, da dabei die Intensität der aufgewendeten Kraft für die Höhe des Widerstands verantwortlich ist. Das ermöglicht, dass bspw. erfahrene Sportler und Anfänger an dem gleichen Gerät trainieren können. Auf Magnetismus basierende Widerstandssysteme lassen oft eine einfache Verstellung zu, was jedoch keine Leistungsklassen-übergreifende Anwendung ermöglicht. Auf Reibung basierende Systeme funktionieren ähnlich wie normale Bremsen und sind daher nicht wirklich zu empfehlen. Hierbei entsteht langfristig eine Abnutzung am Gerät, die das Ersetzen relevanter Teile zur Folge haben wird. Grundsätzlich sind Geräte, die Widerstand durch Luftdruck generieren am teuersten, aber auch am beliebtesten.

Unser Urteil: Das ist das beste Rudergerät

Alles in allem lässt sich sagen, dass alle Produkte in unserem Vergleich überzeugen können und ihre Berechtigung im Markt haben. Hierbei handelt es sich um fünf wirklich unterschiedliche Produkte, die vollkommen unterschiedliche Zielgruppen haben. Dennoch bestimmen wir das Rudergerät Concept2 als klaren Gewinner unseres Vergleiches. Hierbei handelt es sich ganz klar um das mit Abstand beste Produkt, welches aufgrund seiner Vielseitigkeit überzeugen kann. Wir gehen davon aus, dass es sich hierbei um eine absolut einmalige Anschaffung handelt, von der langfristig gezehrt werden kann.

Auf dem zweiten Platz sehen wir die SportPlus Rudermaschine, welche auch das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Logischer Weise handelt es sich hierbei um ein Produkt, welches im Vergleich zum Concept2 eher simpler ausgestattet ist. Dennoch muss klar erwähnt werden, dass hier dennoch eine Menge geboten wird und die Maschine wahrscheinlich für die meisten Sportler ausreichen sollte.

Wir würden das Rudergerät Sportstech RSX500 als drittplatziertes Gerät einstufen, da hier ebenfalls einiges geboten wird. Das Produkt siedelt sich genau zwischen dem Concept2 und der SportPlus Rudermaschine an und ist für Interessenten mit einem mittleren bis hohen Budget wahrscheinlich die beste Wahl. Wir würden bei einem mittleren Budget wahrscheinlich zu dem Produkt greifen, wenn sich das Concept2 aus Budgetgründen nicht als Option anbieten würde. Das Christopeit Rudergerät Cambridge II bietet sich für absolute Einsteiger an und hat eine eher simple Ausstattung. Dabei muss erwähnt werden, dass hier wirklich nur die absoluten Notwendigkeiten geboten werden und das Produkt wohl für fortgeschrittene Sportler nicht wirklich geeignet ist. Wir würden es dennoch dem Christopeit Rudergerät Accord vorziehen, da dieses mit Gasdruckdämpfern arbeitet, die sich zu stark erhitzen können. Zudem lässt sich das Accord auch deutlich schlechter einstellen und bietet insgesamt deutlich weniger Optionen, die zum Kauf anregen würden.

Grundsätzlich würden wir sagen, dass der Kauf des Rudergerätes eine klare Budgetfrage ist, die nur von jedem Interessenten selbst entschieden werden kann. Die von uns genannten Anhaltspunkte sehen wir jedoch als wichtig und entscheidend an, damit man das beste Produkt für die jeweilige Preisklasse erhält.


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