Rosmarinöl für die Haare: Wie Rosmarin die Haare stärkt

Wenn Sie Rosmarin bisher nur in der Küche verwendet haben, sollten Sie das unbedingt ändern. Das ätherische Öl des beliebten mediterranen Krauts verhilft den Haaren zu stärkerem Wachstum, vermindert Haarausfall und pflegt die Kopfhaut.

Wegen seiner überzeugenden Wirkung ist Rosmarin auch einigen Haarshampoos und Pflegeprodukten beigemischt – meist aber nur als untergeordneter Bestandteil und im Verbund mit reichlich Chemie.

Das ist nicht nötig, denn Sie können Rosmarinöl ganz leicht in Ihre tägliche Haarroutine einbinden. Hier erfahren Sie, was es so wertvoll macht und wie Sie es am besten anwenden.

​Rosmarinöl für die Haare: So stärkt Rosmarin die Haare

Rosmarinöl ist ein ätherisches Öl, das durch Wasserdampfdestillation aus Zweigen des Krauts gewonnen wird.

Das Öl vereint in sich viele Wirkungsweisen, die es zum echten Star in der Haarpflege machen. Insbesondere Kopfhaut und Haarwurzeln werden durch die Anwendung von Rosmarinöl gestärkt – eine wichtige Voraussetzung für gesundes, kräftiges Haarwachstum.

1. Rosmarinöl regt die Durchblutung an

Rosmarinöl verbessert die Blutzirkulation, weshalb es auch gern zur Massage bei Muskelkater und innerlich als Tee bei niedrigem Blutdruck verwendet wird.

Von der Anwendung des Öls profitieren auch die Haarfollikel: Durch die gesteigerte Durchblutung werden die Haare besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Zudem entspannt sich die häufig verkrampfte Kopfhaut- und Nackenmuskulatur, was Haarausfall vorbeugen kann.

2. Rosmarinöl ​gegen Haarausfall

Rosmarinöl hat antientzündliche Wirkungen, erweitert die Blutgefäße und regt die Zellteilung an. Die Kombination dieser Eigenschaften macht Rosmarin zu einem guten Haarwuchs-Booster.

Kombiniert mit einer täglichen Kopfhautmassage kann man den Effekt noch zusätzlich steigern.

3. Rosmarinöl hilft gegen androgenetischen Haarausfall so gut wie Minoxidil

In einer vergleichenden Studie aus dem Jahr 2015 hat sich Rosmarinöl dem chemischen Haarwuchs-Medikament Minoxidil in der Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall als ebenbürtig erwiesen:

Nach sechsmonatiger Anwendung konnte sowohl die Minoxidil- als auch die Rosamarinöl-Gruppe eine signifikante Steigerung des Haarwuchses aufweisen. (1)

4. Rosmarinöl bekämpft Schuppen und Juckreiz

Rosmarinöl enthält den antioxidativ und antiseptisch wirkenden Stoff Carnosol. Dieser kann Entzündungen der Kopfhaut und der Haarfollikel eindämmen und hilft somit gegen Infektionen und Ekzeme der Kopfhaut. (2)

Rosmarinöl pflegt zu trockene Kopfhaut und unterstützt fettige Haut dabei, die Talgproduktion zu regulieren.

5. Unterschiedliche Chemotypen

Je nach Herkunft und Wachstumsbedingungen entwickeln Pflanzen unterschiedliche Konzentrationen bestimmter Wirkstoffe. Das ist auch beim Rosmarin so.

Man differenziert hier drei verschiedene sogenannte Chemotypen, die sich jeweils für unterschiedliche Zwecke eignen. In der Haarpflege spielen zwei davon eine Rolle:

Das nordafrikanische Rosmarinöl (Typ Cineol) eignet sich zur Pflege für alle Haartypen. Gegen Haarausfall hilft besonders gut das spanische Öl (Typ Borneon), und gegen Schuppen punkten beide gleichermaßen. (3)

​Die richtigen Nährstoffe machen den Unterschied

Wer von gesundem, dichtem und glänzendem Haar träumt, muss auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr achten.

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Mit einer hochdosierten Zusammenstellung wichtiger Haarbausteine wie Biotin, Eisen, Zink, Selen, L-Cystein oder MSM können sie Haarausfall und Haarbruch reduzieren und neues Haarwachstum anregen.

Die Pflege der Kopfhaut mit Rosmarinöl kann dafür sorgen, dass die Nährstoffe noch besser zu den Haarwurzeln transportiert werden.

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​Rosmarinöl gegen Haarausfall und zur Pflege: Die richtige Anwendung

1. Behandlung mit warmem Öl

Da ätherische Öle hochkonzentriert sind, sollte man sie mit einem Trägeröl mischen. Für die Haarpflege geeignet sind z.B. Kokosöl, Jojoba- oder Rizinusöl.

In zwei Teelöffel Trägeröl geben Sie drei bis vier Tropfen Rosmarinöl. Das Ganze erwärmen Sie sanft auf der Heizung oder im Wasserbad. Anschließend tragen Sie die Mischung auf die Kopfhaut auf und massieren sie für einige Minuten sanft ein.

Unter einer Duschhaube und in ein warmes Handtuch gewickelt lassen Sie das Öl für 1-2 Stunden einwirken und waschen die Haare anschließend mit einem milden Shampoo gründlich aus.

2. Rosmarinöl im Shampoo

Rosmarinöl hat einen herb würzigen Duft und eignet sich daher wunderbar als Zugabe für jedes Shampoo.

Geben Sie einfach 10 Tropfen des ätherischen Öls in Ihr Lieblingsshampoo und schütteln Sie es gut durch. Bei regelmäßiger Anwendung reduziert sich die Schuppenbildung und das Haarwachstum wird angeregt.

3. Rosmarin Spülung

Die Spülung können Sie entweder mit ätherischem Rosmarinöl oder mit frischem Rosmarinkraut durchführen. Sie verleiht Ihrem Haar Glanz und Volumen.

Geben Sie 10-15 Tropfen Rosmarinöl oder einen Teelöffel Rosmarinnadeln in 400 ml Wasser und lassen das Ganze ca. 10 Minuten köcheln.

Dann lassen Sie das Gemisch vollständig abkühlen. Wenn Sie das frische Kraut verwendet haben, seihen Sie dieses durch ein Sieb ab. Nach der Haarwäsche spülen Sie mit der Rosmarin-Rinse Ihre Kopfhaut und Haare. (4)

Vorsichtsmaßnahmen

Rosmarinöl kann bei empfindlichen Menschen zu Hautreizungen führen. Daher sollten Sie es vor einer großflächigen Anwendung an einer kleinen Hautstelle testen. Tragen Sie Rosmarinöl nie pur, sondern ausschließlich in Trägeröle, wie z.B. Olivenöl, Jojoba- oder Mandelöl gemischt, auf.

Verwenden Sie das Öl nicht in der Schwangerschaft, oder wenn sie unter Epilepsie oder Bluthochdruck leiden. (5)

Sollten Sie unerwünschte Effekte an Haar oder Kopfhaut feststellen, brechen Sie die Anwendung ab. Achten Sie darauf, dass Rosmarinöl nicht in die Augen gelangt und nehmen Sie es nicht innerlich ein.

Kaufen Sie nur reines, ätherisches Rosmarinöl, am besten aus biologischem Anbau. Synthetische Duftöle haben nicht die genannten positiven Effekte.

Und denken Sie daran: Aufgrund seiner anregenden Wirkung könnte es eventuell den Schlaf stören, wenn Sie vor dem Zubettgehen die Kopfhaut mit Rosmarinöl massieren.

Fazit

Ätherisches Rosmarinöl pflegt die Kopfhaut, bekämpft Bakterien und Pilze, regt die Durchblutung und das Haarwachstum an, und wirkt nachweislich gegen androgenetischen Haarausfall. Allerdings ist etwas Geduld gefragt. Für nachhaltigen Erfolg sollte Rosmarinöl über mehrere Monate regelmäßig angewandt werden.

Verwenden Sie das Öl nie pur, sondern in Trägeröle oder ins Haarshampoo gemischt. So können Hautreizungen weitestgehend vermieden werden.

Als ideale Ergänzung der Haarpflege von innen empfehlen wir die Cosphera Haar Vitamine mit ihren hochdosierten Nährstoffen.

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