Pulsoximeter Test 2018: Die besten Pulsoximeter im Vergleich

​Obwohl die Bezeichnung Pulsoximeter im Sprachgebrauch nicht gerade alltäglich benutzt wird, hat sicherlich jeder schon einmal diesen Fingerclip gesehen. Sei es dank der eigenen Erfahrung bei einem Krankenhausbesuch oder beiläufig in TV-Filmen sowie Arztserien. Was es genau mit diesem kleinen medizintechnischen Gerät auf sich hat, soll der folgende Ratgebertext darstellen. Wie funktioniert es und wie wird es angewandt? Welchen Zweck erfüllt es und worauf sollten Sie vor einer Anschaffung achten? Wir stellen fünf der besten Pulsoximeter vor, zeigen Ihnen deren wichtigste positive und negative Fakten auf und nehmen die Pulsoximeter im Allgemeinen genauestens unter die Lupe.

Vorgestellt: Das sind die besten Pulsoximeter

​Das Pulsoximeter PULOX PO-300

​Das PO-300 Pulsoximeter des Herstellers PULOX misst als seine Hauptaufgabe den Sauerstoffgehalt im Blut sowie den Puls. Die Messung erfolgt unkompliziert am Finger des Nutzers. Dank seiner guten Handlichkeit eignet er sich ideal zur Mitnahme und Anwendung für unterwegs.

Das Gerät wird einfach an den Zeigefinger angesteckt und startet per Knopfdruck. Über die gut ablesbare OLED-Anzeige wird anschließend der Sauerstoffgehalt, die Herzfrequenz sowie das Kurvenschaubild der gemessenen Daten dargestellt. Die integrierte Alarmfunktion kann unter Zugrundelegung eines individuell festgelegten Grenzwertes eingerichtet werden. Übersteigt der Pulsschlag diesen Wert, ertönt ein Signal.

Alle ermittelten Informationen können per Datenkabel auf den PC übertragen und dort mittels der mitgelieferten Software ausgewertet werden. Die Analyse erfolgt in Echtzeit. Alle Ergebnisse können nach der Messung ausgedruckt und beispielsweise für den nächsten Arztbesuch verwendet werden. Die Genauigkeit des PULOX PO-300 ist durch verschiedene Fachtests medizinisch zertifiziert. 

Grundsätzlich sind mit dem PO-300 auch Langzeitmessungen möglich. Allerdings gestaltet sich die Nutzung, speziell während der Nachtruhe, weniger vorteilhaft. Auch empfiehlt sich das Gerät nicht für die Nutzung bei Kleinkindern, da der Clip an deren Fingergröße keinen ausreichenden Halt findet.

Vorteile

  • ​einfache Handhabung
  • ​medizinisches Zertifikat
  • ​Alarmfunktion bei Überschreitung eingespeicherter Grenzwerte
  • ​übersichtlich und leserlich gestaltetes OLED-Display
  • ​Übertragungsmöglichkeit auf PC und Auswertung der Ergebnisse in Echtzeit

​Nachteile

  • ​Haltprobleme bei Langzeitnutzung, insbesondere während des Schlafes
  • ​nicht für Kleinkinder geeignet

​Das Medisana PM 100 Pulsoximeter

​Der Experte für Fragen der Gesundheitsvorsorge Medisana präsentiert mit dem medizinisch zertifizierten PM 100 Pulsoximeter einen kompakten und einfach zu bedienenden Fingerclip zur Messung der Sauerstoffsättigung im Blut sowie der Herzfrequenz. Das Gerät wird per einfachem Knopfdruck gestartet. Nach Beendigung des Messvorgangs erscheinen die ermittelten Werte auf dem gut lesbaren, zweifarbigen OLED-Display. Der Nutzer kann hierbei zwischen sechs unterschiedlichen Optionen der Darstellung wählen. Die Helligkeit der Anzeige kann mittels zehn einstellbarer Stufen der Umgebung angepasst werden.

Die Handhabung des PM 100 ist denkbar einfach. Per Clipfunktion wird das Gerät an den Zeigefinger gesteckt und der Vorgang anschließend gestartet. Bei einer Nichtbenutzung von acht Sekunden schaltet es sich automatisch aus. Das begünstigt die Laufzeitdauer der Batterie. Der gegenwärtige Stand der Ladung ist ebenfalls über das Display ersichtlich.

Mit einem Gewicht von 53 Gramm und der praktischen Trageschlaufe eignet sich der Fingerpulsoximeter der Marke Medisana ideal dafür, den Sauerstoffsättigungswert sowie die Herzfrequenz auch unterwegs immer unter Kontrolle zu behalten. 

Im Gegensatz zum im Vorfeld vorgestellten Produkt PULOX PO-300 kann die Ansicht der gemessenen Daten ausschließlich über das Gerät selbst erfolgen. Das Medisana PM 100 Pulsoximeter sieht keine Verbindung mit Endgeräten, wie beispielsweise einem PC vor. Eine umfassende Auswertung und der Ausdruck der Informationen sind nicht möglich.

Vorteile

  • ​zweifarbiges OLED-Display mit Möglichkeiten zur Einstellung der Helligkeit
  • ​sechs verschiedene Perspektiven zur Ansicht
  • ​einfache Handhabung dank „One-Touch“-Start
  • ​automatische Abschaltung nach acht Sekunden
  • ​medizinisches Zertifikat

​Nachteile

  • ​für Kleinkinder nicht geeignet
  • ​keine Verbindung mit PC möglich
  • ​keine Software zur Auswertung der Messdaten verfügbar

​Das Beurer PO 30 Pulsoximeter

​Auch das PO 30 Pulsoximeter aus dem Hause Beurer überzeugt durch eine kinderleichte Handhabung. Diese erfolgt ebenfalls mittels eines Clipmechanismus. Unkompliziert und schnell ist das Gerät auf den Finger gesteckt und per Knopfdruck gestartet. Nach dem Start der Messung ermittelt das
Fingerpulsoximeter die arterielle Sauerstoffsättigung sowie die Herzfrequenz und stellt diese mit Hilfe seines Farbdisplays dar.

Die Daten können in insgesamt vier verschiedenen Perspektiven und zwei Darstellungsformen abgebildet werden. Dank einstellbarer Helligkeitsstufen lassen sich die Abbildungen auf die äußere Umgebung anpassen und bleiben leserlich. Die praktische Abschaltautomatik schont die Batterie bei Nichtbenutzung. Für die sichere Verwendung unterwegs sorgen ein Halteband sowie die mitgelieferte Gürteltasche. 

Aufgrund der fehlenden Konnektivität zu einem PC können die Messdaten lediglich vom Gerät selber abgelesen werden. Eine Auswertung über eine speziell auf das Produkt zugeschnittene Software ist nicht möglich.

Vorteile

  • ​einfache Handhabung
  • ​Auswahlmöglichkeit verschiedener Ansichtsperspektiven
  • ​Abschaltautomatik
  • ​Farbdisplay mit unterschiedlichen Helligkeitseinstellungen
  • ​medizinisches Zertifikat

​Nachteile

  • ​für Kleinkinder nicht geeignet
  • ​keine Übertragungs- und Auswertungsmöglichkeiten mittels PC

​Das Fingerpulsoxymeter Modell MD300C23 von Choicemed

​Dieses Fingermessgerät ist ebenfalls mit den zweit Hauptaufgaben dieser Produktkategorie ausgestattet: der Ermittlung der Sauerstoffsättigung im Blut und der Messung der Herzfrequenz des Anwenders. Damit eignet es sich sowohl für den privaten als auch für den fachmedizinischen Bereich.

In einer Wertespanne von 70 – 90% hinsichtlich der Sauerstoffsättigung und 30 – 254 BPM für die Herzfrequenz misst das Fingerpulsoxymeter verlässlich und mit einer maximalen Abweichung von +/- 2 Prozent. Die gemessenen Ergebnisse werden auf ein übersichtliches, sechsfach einstellbares OLED-Display übertragen und können vom Nutzer für verschiedenste Zwecke hinzugezogen werden. Der Pulsschlag wird in Form eines Balkendiagramms angezeigt. 

Wird das Gerät länger als acht Minuten nicht genutzt schaltet es sich automatisch ab. Den Transport und die sichere Nutzung außerhalb der privaten vier Wände gewährleisten das Zubehör des Fingerpulsoxymeters: die mitgelieferte Nylontasche mit Schlaufe für den Gürtel und Klettverschluss sowie das Trageband samt Silikonschutzhülle.

Nachteilig wirkt sich die fehlende Verbindungsmöglichkeit mit einem PC oder einem anderen mobilen Endgerät aus. Erfasste Daten können somit nicht ausgewertet und statistisch aufgearbeitet werden.

Vorteile

  • ​unterschiedlich einstellbares Display
  • ​einfache Handhabung
  • ​Abschaltautomatik
  • ​umfangreiches Zubehör
  • ​Abschaltautomatik

​Nachteile

  • ​für Kleinkinder nicht geeignet
  • ​keine Verbindung mit PC möglich
  • ​keine Software zur Auswertung der Messdaten verfügbar

​Das Kernmed OLED Finger Pulsoximeter A310

​Die Messung der Sauerstoffsättigung sowie der Herzfrequenz bequem zu Hause oder unterwegs gewährleistet das OLED Finger Pulsoximeter A310 von Kernmed. Das Leichtgewicht eignet sich jederzeit für den mobilen Abruf dieser gesundheitsrelevanten Werte.

Der Kernmed OLED Finger Pulsoximeter A310 wird auf den Finger gesteckt. Den Messvorgang, mit Hilfe optischer Sensoren, starten Sie ganz einfach per Knopfdruck. Nach Beendigung der Analyse zeigt das Gerät über das mehrfarbige OLED-Display die ermittelten Daten in sechs auswählbaren Darstellungsmodi an. Der Messbereich der Sauerstoffsättigung wird in einer Spanne von 35 – 100 Prozent abgebildet. Der Pulswert umfasst Werte zwischen 30 und 250 Schlägen in der Minute. 

Von großem Nutzen ist die Alarmfunktion. Anhand ihr ertönt ein akustisches Signal bei Überschreitung der vorher über das Menü eingestellten Obergrenzen für die Sauerstoffsättigung und den Puls. 

Sind die vorher vorgestellten Fingermessgeräte für Kinder nur bedingt und für Kleinkinder gar nicht geeignet, verfügt dieses Modell über ein flexibles Clipgelenk. Auf diese Weise passt sich das Pulsoximeter auf die Konstitution des Fingers an und kann auch von Kindern uneingeschränkt genutzt werden. 

Leider wird die Anreihung von positiven Eigenschaften auch bei diesem Produkt durch die fehlende Verbindungsmöglichkeit mit digitalen Endgeräten unterbrochen. Eine ausführliche Auswertung und Beurteilung der Messergebnisse ist somit nicht möglich.

Vorteile

  • ​flexibles Gelenk zur Anpassung an die Fingerstärke
  • ​verschieden auswählbare Darstellungsoptionen
  • ​Alarmfunktion bei kritischen Werten
  • ​medizinisches Zertifikat
  • ​Abschaltautomatik

​Nachteile

  • ​keine Datenübertragung auf PC und damit keine Anwendung einer Auswertungs-Software
  • ​frei einstellbare Grenzwerte ohne vorherige Absprache mit Facharzt nicht empfehlenswert

​Wie funktionieren Pulsoximeter für den Finger?

Das Prinzip hinter dem klassischen Pulsoximeter klingt auf den ersten Blick gar nicht so kompliziert: Das kleine Gerät wird auf den Finger gesteckt, aktiviert und misst auf Knopfdruck mittels Lichtinfrarotwellen den Sauerstoffsättigungswert und die Herzfrequenz. Doch wie genau funktioniert das? Wie kommt dieses kompakte, medizinische Hilfsmittel auf seine Ergebnisse und vor allem: Wie entsteht die Verbindung durch die Haut? Pflücken wir das ganze Verfahren einmal gründlich auseinander:

Um die Funktionsweise der sogenannten Pulsoximetrie – also der Messung mit Hilfe eines Pulsoximeters – zu verstehen, ist gut zu wissen, dass mit Sauerstoff gesättigtes Blut farblich anders gestaltet ist als sauerstoffungesättigtes. Der rote Blutfarbstoff – auch Hämoglobin genannt – unterscheidet sich diesbezüglich insoweit, dass sich die mit genügend Sauerstoff angereicherte Art hellrot und die ungenügend gesättigte dunkelrot bis fast schon in das Bläuliche darstellt. Absorbiert der hellrote Blutfarbstoff eher rotes Licht mit einer Wellenlänge von 660 Nanometern, nimmt der dunklere mit einer Wellenlänge von 940 Nanometern infrarotes Licht auf. Das macht sich das Pulsoximeter zu Nutzen und nimmt weiterhin Bezug auf die veränderliche Blutmenge, welche mit dem Herzschlag in die Arterie gepumpt wird. 

Das Herz eines jeden Pulsoximeters stellt eine innenliegende Lichtquelle dar. Ohne sie wäre die gesamte Funktionsweise nicht realisierbar und damit keine Messung möglich. Die Lichtquelle sendet die vorher beschriebenen infraroten und roten Lichtwellen aus. Sie durchdringen die Haut und erreichen auf der anderen Seite Fingers den Lichtsensor des Gerätes. Nun folgt ein komplizierter, rechnerischer Vorgang durch den im Pulsoximeter befindlichen kleinen Computer. Diese basiert auf der Konzentration des sauerstoffreichen Blutes in der Arterie, welcher im Rhythmus des Pulsschlags variiert. Auf der Grundlage der vorgenannten Farbunterschiede im Verhältnis zum Anteil des sauerstoffarmen Hämoglobins sowie seiner Gesamtheit wird der Sauerstoffsättigungswert (kurz SpO2-Wert) berechnet. 

Die Herzfrequenz misst das Pulsoximeter, in dem es das leichte Pulsieren der Aterie während der Blutzufuhr und -abfuhr nutzt. Aus den unterschiedlichen Impulsen ermittelt es den Durchschnittswert der Messung, welcher anschließend über das Display angezeigt wird. 

Warum ist ein guter SpO2-Wert so wichtig für die Gesundheit?

Sauerstoff ist nicht nur für unsere Atmung unerlässlich. Er ist existenziell für alle lebenswichtigen Vorgänge im Körper – so auch für unseren gesamten Blutkreislauf. Unsere Lunge transportiert den aus der Atemluft aufgenommenen Sauerstoff in das Blut. Dort angekommen wird dieser durch die roten Blutplättchen weitergeleitet und gelangt so in jedes unserer Organe. Ist dieser Kreislauf gestört, kommt es zu einer Unterversorgung der überlebenswichtigen Organe. Speziell bei einem Sauerstoffmangel im Gehirn ist dieser Zustand akut lebensgefährlich und führt oftmals zu irreparablen Beschädigungen. Die Sauerstoffsättigung im Blut ist also eine der Grundsäulen des gesamten körperlichen Gesundheitszustandes.

Was versteht man unter einem idealen SpO2-Wert?

Sind viele körperliche Gesundheitswerte von verschiedenen körperlichen Basisdaten, wie zum Beispiel dem Geschlecht, dem Alter oder auch dem Gewicht abhängig, so gilt das nicht für den gesättigten Sauerstoffgehalt im Blut. Ein gesunder Mensch weist eine Sauerstoffsättigung von 95 bis 99 Prozent auf. Resultiert aus einer Messung mit einem Pulsoximeter ein Ergebnis unter 95 Prozent spricht man bereits von einer Sauerstoffunterversorgung. In diesem Falle sollte in erster Linie der Besuch beim Arzt in Betracht gezogen werden. Ein Wert von 100 Prozent ist zumeist nur in Verbindung mit einer Hyperventilation erreichbar, welche jedoch gleichzeitig dazu führt, dass sich der Kohlendioxidgehalt im Blut verringert und es zu Atemnot kommen kann.

Welche Ursachen kann eine unzureichende Sauerstoffsättigung haben?

Eine ungenügende Versorgung der Organe mit Sauerstoff ist zumeist auf Krankheiten zurückzuführen. Typisch für eine Sauerstoffsättigung unter den Normalwerten sind beispielsweise chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD (chronisch-obstruktiven Lungenkrankheiten). Gleichermaßen können Kreislauf- und Stoffwechselstörungen sowie Herzfehler ein Grund für einen zu niedrigen SpO2-Wert sein. Unabhängig von körperlichen Beschwerden wirkt sich auch der fehlende Sauerstoffgehalt in der Umgebung der aufgenommenen Atemluft, beispielsweise anzutreffen bei Bergwandwanderungen in äußersten Höhenlagen, negativ auf den Wert aus.

Wo liegt die ideale Herzfrequenz?

Im Gegenteil zum SpO2-Wert ist die Spanne der gesunden Herzfrequenz abhängig von körperlichen Grundeigenschaften des Einzelnen. Zur Berechnung werden insbesondere hinzugezogen: das Alter, das Geschlecht und der Grad der körperlichen Aktivität.

Der altersabhängige Ruhepuls

Schon im Mutterleib schlägt das Babyherz in rasender Geschwindigkeit. Der Wert bei Ungeborenen liegt bei bis zu 180 Schlägen pro Minute. Nach der Geburt reduziert sich die Schlagzahl und bewegt sich nur noch um die 140. Mit fortschreitendem Alter verringert sich der Ruhepuls immer weiter bis er sich im Erwachsenenalter bei 60 bis 80 Schlägen in der Minute einpegelt. Im Rentenalter hingegen steigt er wiederrum geringfügig an.

Der konditionsabhängige Ruhepuls

Der Fitnesslevel wirkt sich nachweislich auf den durchschnittlichen Ruhepuls aus. Personen, welche einer regelmäßigen sportlichen Tätigkeit nachgehen, verfügen über eine niedrigere Herzfrequenz als diejenigen, die nur wenig oder nichts für ihre körperliche Kondition tun. Leistungssportler können ihren Pulsschlag sogar bis auf einen Minimalwert von circa 30 Schlägen senken.

Für wen eignet sich die Pulsoximetrie?

Die Messung des SpO2-Wertes mittels eines Fingerpulsoximeters eignet sich im Grunde genommen für jeden, der regelmäßig die arterielle Sauerstoffsättigung in Verbindung mit der Herzfrequenz kontrollieren möchte. Einige Modelle sind sogar mit einem extra auf Kinderfinger abgestimmten, einstellbaren Clip ausgestattet.

Notwendig wird die Pulsoximetrie speziell dann, wenn der Anwender aufgrund von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge auf Medikamente angewiesen ist, welche diesen entgegenwirken sollen. Eine kontinuierliche Überwachung ist mit Fingerpulsoximetern bequem von zu Hause oder unterwegs möglich. Sind diese zusätzlich mit einer Möglichkeit zur Verbindung mit einem PC und dazugehöriger Software ausgestattet, lassen sich die gemessenen Werte ausführlich auswerten und für den nächsten Kontrollbesuch beim Facharzt ausdrucken.

Nicht zu entbehren sind Pulsoximeter auch im medizinischen Bereich. Bei Operationen unter Einwirkung einer Narkose werden sie zur Überwachung der Sauerstoffversorgung im Blut sowie der Herzfrequenz während des Eingriffs verwendet. Die Notfallmedizin kann auf die Nutzung der Messgeräte ebenso wenig verzichten. Insbesondere bei der Erstversorgung eines Patienten stellt der Sauerstoffsättigungswert eine feste Größe in der Beurteilung des gesamten gesundheitlichen Zustandes dar. 

Was kann die Ergebnisse einer Pulsoximetrie verfälschen?

Voraussetzung für eine verlässliche Messung ist die Durchblutung. Aus ihr bezieht das Pulsoximeter seine Berechnungsgrundlagen und ermittelt am Ende das Ergebnis. Ist der Finger, auf welchen das Gerät gesteckt ist, unzureichend durchblutet, kann ein Pulsoximeter keine korrekten Daten ermitteln. Dies ist beispielsweise bei kalten Händen der Fall. Ein niedriger Blutdruck und Störungen des Herz-Kreislaufsystems können gleichermaßen ein Grund für den unzureichenden Blutfluss sein.

Bei Langzeitmessungen – insbesondere während der Schlafphase – kann das Pulsoximeter vom Finger rutschen. In diesem Fall erfolgt keine Lichtleitung und kein –empfang mehr. Die Messung ist verfälscht und hinfällig. Auch lackierte oder künstliche Fingernägel können zu inkorrekten Ergebnissen führen.

Nicht zuletzt sollten während der Messung Handbewegungen vermieden und technische Probleme des Pulsoximeters ausgeschlossen werden. 

Worauf sollte man beim Kauf von Pulsoximetern achten?

Die Anschaffung eines Pulsoximeters kann im Allgemeinen keine falsche Entscheidung sein. Die kompakten, medizinischen Helferlein sind einfach zu handhaben und zuverlässig in ihrer Anwendung. Vor allen Dingen im Medizinsektor sind die nützlichen Geräte unersetzlich. Wenn Sie in Betracht ziehen, ein Pulsoximeter zu erwerben, sollten Sie vor dem Kauf einige wesentliche Aspekte in Ihre Überlegungen einschließen:

In erster Linie sollte ein gutes Pulsoximeter natürlich präzise Messungen gewährleisten. Dabei empfiehlt es sich, dass die maximale Abweichung die 2 Prozent- beziehungsweise 2 BPM-Marke nicht unter- oder überschritten wird. Gerade in der Notfallmedizin oder im OP-Bereich sind höhere Unregelmäßigen nicht hinnehmbar. Aber auch bei privater Nutzung gilt diese Grenze als festgeschriebene Größe.

Entscheidend bei der Auswahl des richtigen Pulsoximeters ist außerdem der Umfang des Verwendungszweckes. Sind Sie oft extremsportlich unterwegs oder möchten Sie das Messgerät nur innerhalb der eigenen vier Wände und ohne große äußerliche Belastung benutzen? Im ersten Fall ist der Materialfaktor von hoher Bedeutung. Neben der Geräteausstattung aus robusten, stoßsicheren und wasserresistenten Materialien, liegt hierbei der Fokus auf nützlichem Zubehör. Gürteltaschen, Lanyards und Schutzhüllen sind bei Außeneinsätzen eine zuverlässige Wahl.

Innovative Displays warten nicht nur mit einer Fülle an abbildbaren Daten auf, sondern gewährleisten auch die Nutzung in dunklerer Umgebung. Realisiert wird diese Funktion über verschiedene Möglichkeiten zur Einstellung der Helligkeit oder durch den Wechsel der Ansichtsperspektiven. OLED-Displays sind in dieser Hinsicht im Vergleich zu analogen Displays die empfehlenswertere Wahl. Bei Beeinflussung durch starkes Sonnenlicht bietet hingegen das analoge Display besser ablesbare Ergebnisse. Ein Blick auf die Funktion des Ablesedisplays lohnt sich also auf jeden Fall. 

Einige Pulsoximeter-Modelle verfügen über die Möglichkeit, die ermittelten Daten durch eine Übertragung auf den PC genauestens auszuwerten und sogar auszudrucken. Auch hier sollten Sie im Vorfeld einen Entschluss treffen, ob Sie Wert auf diese Zusatzfunktion legen. Der Lieferumfang der Geräte umfasst, neben einem Übertragungskabel, zumeist eine modelleigene Software. Diese wird auf den PC installiert, das Pulsoximeter mit dem Endgerät verbunden und die Daten übermittelt. Über die PC-Anwendung können Sie anschließend alle Ergebnisse der Messung auswerten, Statistiken über einen längeren Zeitraum anlegen und archivieren sowie einen Überblick der gemessenen Resultate ausdrucken und diesen zum nächsten Kontrollbesuch beim Facharzt mitnehmen. 

Die Option drahtloser Verbindungen, beispielsweise über Bluetooth, bietet bei manchen Pulsoximetern die Verbindung mit Smartphone-Apps. Auch hier liegt der Nutzen der umfassenden Auswertungsmöglichkeiten klar im Fokus. Nachteilig ist in diesem Zusammenhang allerdings der eventuell höhere Kostenfaktor. 

Unser Urteil: Das ist das beste Pulsoximeter

Das Pulsoximeter PO-300 von PULOX macht in unserer kleinen Vergleichsrunde das Rennen. Ausschlaggebend war hierfür vor allem die Möglichkeit zur Anbindung an ein weiteres Endgerät – in diesem Falle der PC. Per USB-Übertragungskabel lassen sich die gemessenen Daten des Pulsoximeters auf den Computer transferieren. Dort angekommen können Sie die Informationen abspeichern und archivieren oder mit Hilfe der zum Lieferumfang gehörenden, windowsbasierten Software auswerten und ausdrucken. Dank dieser nützlichen Zusatzfunktion schafft es das PULOX Pulsoximeter PO-300, seinen vier Konkurrenten dieses Vergleichs den Rang abzulaufen.

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Pulsoximeter PULOX PO-300 mit Farbdisplay und...
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Vorteilhaft gegenüber den anderen Modellen ist außerdem, dass das PO-300 mit einem Akku ausgestattet ist. Das erspart Ihnen lästige Batteriewechsel. Aufladbar ist das Gerät mit einem ebenfalls mitgelieferten USB-Ladekabel.

Das drehbare OLED-Display ist übersichtlich und gut lesbar gestaltet. Die Helligkeit der Anzeige kann bequem den Lichtverhältnissen angepasst werden. Abbildbar über das Display sind Messinformationen von bis zu 24 Stunden. Damit eignet sich das Gerät auch optimal für Langzeitmessungen.

Das Gewicht des PULOX Modells rangiert, mit seinen circa 50 Gramm, inmitten der Leichtgewichte in diesem Segment. Das macht das Gerät zu einem idealen Begleiter für unterwegs. Bei fast jeder Gelegenheit lässt sich ein kurzer Blick auf die wichtigen Werte der Sauerstoffsättigung und der Herzfrequenz werfen.

Zu den weiteren praktischen Funktionen, mit welchen sich das PO-300 von seinen Mitbewerbern abhebt, gehört die Alarmfunktion. Die von Ihnen festgelegten Grenzwerte lassen sich bequem über das Menü einstellen. Überschreiten die gemessenen Daten diesen Wert, ertönt ein akustisches Signal und eine visuelle Warnung erscheint auf dem Display.

Nachteilig zu erwähnen ist bei dem Pulsoximeter PO-300 von PULOX die fehlende Abschaltautomatik. Wenn das Gerät nicht manuell ausgeschaltet wird, bleibt es aktiv und verbraucht Ladung. Im Übrigen wirkt sich auch das unflexible Clipgelenk dieses Modells ungünstig aus. Speziell Messungen über Nacht sind schwierig zu handhaben. Kinderfinger sind schlicht zu klein für den Clip und somit die Anwendung des PULOX PO-300 bei Kleinkindern nicht empfehlenswert.

Im Großen und Ganzen sprechen wir für das Pulsoximeter PO-300 aus dem Hause PULOX eine verlässliche Kaufempfehlung aus.


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