Pigmentflecken Creme Test: Die besten Cremes gegen Pigmentflecken im Vergleich

​Senioren leiden oft unter ihnen, wenngleich sie in jeder Altersgruppe vorkommen: Pigmentflecken. Bräunliche oder rötliche Hautverfärbungen bilden sich entweder im Laufe des Lebens oder treten von Geburt an auf. Sie können wenige Millimeter bis mehrere Zentimeter groß werden und befinden sich am häufigsten an sichtbaren Körperstellen wie Oberlippe, Wangen, Händen und entlang des Dekolletees.

Pigmentflecken sind medizinisch betrachtet vollkommen ungefährlich. Nichtsdestotrotz versuchen Betroffene, die Hautverfärbungen mithilfe von Cremes loszuwerden. Wieso? Sie leiden seelisch unter den sichtbaren Flecken: Ein vermindertes Selbstwertgefühl ist die Folge. Pigmentflecken Cremes sollen das Problem lösen und für einen gleichmäßigen Teint sorgen. Wie wirksam die Cremes tatsächlich sind, wird in diesem Ratgeber genauer evaluiert.

Vorgestellt: Die besten Cremes gegen Pigmentflecken im Vergleich

Lentisol Creme bei Altersflecken 30 ml

Die Remitan GmbH stellt ein dermatologisch getestetes Produkt speziell gegen Altersflecken her: Lentisol. Das Unternehmen besteht aus Forschern und Hautexperten, die innovative Hautprodukte herstellen und weiterentwickeln, um die Gesundheit zu fördern oder durch die eigene Regenerationskraft wiederherzustellen.​

Das Produkt Lentisol wurde von dermatologischen Experten für Anwender entwickelt, die ihre Alters- oder Pigmentflecken sichtlich verbessern möchten. Die spezielle Creme bekämpft Hautflecken mit einem Anti-Pigment-Komplex, in dem mikroverkapselte Pigmente gegen die Farbpigmente im Inneren der Haut wirken. Gleichzeitig bringt die Creme einen Lichtschutzfaktor von 50 plus mit, der vor der sonnenbedingten Entstehung von neuen Pigmentflecken schützen soll. Der Lichtschutzfaktor kann bis zu 98 Prozent der schädlichen UV-Strahlen blocken und schützt die Haut zusätzlich vor einer frühzeitigen Hautalterung. Um ein langfristiges Ergebnis zu erzielen, kann die Creme sowohl morgens als auch abends sanft in die Haut einmassiert werden. Dabei kann sie auch für das Dekolletee, den Hals und die Hände genutzt werden kann.

 Ein negativer Aspekt entsteht beim Auftragen: Die Creme färbt die Haut leicht orange. Daher kommt die Creme nicht für Menschen infrage, die eine farbneutrale Creme gegen Altersflecken benötigen. In puncto Preis-Leistung schneidet die Creme dagegen mäßig ab.

Vorteile

  • Lichtschutzfaktor 50
  • Anti-Pigment-Komplex
  • Make-up-Basis
  • praktische Tube
  • mäßiges Preis-Leistungs-Verhältnis
  • check
    keine Parabene & Öle

​Nachteile

  • grünlich-orangene Färbung der Haut

Bebarefaced aufhellende Gesichtsmaske 222 Gramm

Das Unternehmen Bebarefaced hat seine Wurzeln in London und stellt kosmetische Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Antioxidantien und essentiellen Ölen her. ​Ein Produkt der Marke ist die Gesichtsmaske gegen Pigmentflecken mit Reiskleieöl, das die Haut aufhellt. Der verwendete Wirkstoff wurde damals bereits von den Japanern genutzt, um die Hautfarbe aufzuhellen und einen Anti-Aging-Effekt zu erzielen.

Die Maske gegen Pigmentflecken zieht schnell in die Haut ein und durch die enthaltenen Wirkstoffe eignet sich die Creme laut Herstellerangabe für alle Hauttypen. Zudem regt das in der Creme enthaltene Vitamin E die Collagene im Bindegewebe an und verbessert das Hautbild. Der Wirkstoff Squale spendet der Haut zusätzlich Feuchtigkeit, womit besonders Menschen mit trockener Haut geholfen ist. Zu den weiteren Inhaltsstoffen gehören Antioxidantien, die gegen Verunreinigungen auf der obersten Hautschicht wirken. Betroffene, die mit entzündlichen oder geröteten Stellen auf der Haut zu kämpfen haben, profitieren von der Sheabutter, die sich entzündungshemmend auswirkt. In puncto Preis-Leistung überzeugt die Maske auf voller Linie, da Patienten mit der Wirkung zufrieden sind und wenig Geld für das Produkt zahlen müssen.

​Negativ bewerten Nutzer bei der Maske gegen Pigmentflecken hingegen die Konsistenz. Sie ist, anders als bei anderen Cremes, sehr dickflüssig und lässt sich nicht so gut auftragen wie flüssige Präparate.

Vorteile

  • hautaufhellend
  • feuchtigkeits-spendend
  • keine chemischen Zusatzstoffe
  • Antioxidantien
  • günstiges Produkt

​Nachteile

  • dickflüssige Konsistenz

Eucerin Even Brighter Pflegekonzentrat 6 x 5 ml

Das Unternehmen Beiersdorf, das die Marken Eucerin, Nivea und Hansaplast auf den Markt bringt, verfügt über jahrelange Erfahrungen in der Kosmetikbranche und stellt mit Eucerin dermatologisch getestete und innovative Produkte her.

Dazu gehört das Pflegekonzentrat gegen Pigmentflecken von Eucerin, das Verfärbungen auf der Haut aufhellt und sich für jeden Hauttyp eignet. Die Wirkungsweise des Pflegekonzentrats funktioniert wie folgt: Der Wirkstoff des Konzentrats blockiert das Enzym B-Resorcinol, das für die Bildung des Pigments Melanin zuständig ist. Wenn der Körper weniger Melanin produziert, bilden sich braune Flecken wie Sommersprossen und andere Pigmentflecken zurück. Das Konzentrat liegt in kleinen, vordosierten Behältnissen vor und lässt sich einfach auf die Haut auftragen. Neben der Behandlung von Pigmentflecken spendet das Pflegekonzentrat der Haut Feuchtigkeit.

Doch auch die Verwendung der Creme von Eucerin hat einige Nachteile. Bei dem Pflegekonzentrat zur Behandlung von Pigmentflecken sind Hilfsstoffe wie Parfüm und Ethanol enthalten, die zu Allergien und Hautunverträglichkeiten führen können. Des Weiteren ist das Produkt verhältnismäßig teuer, sodass andere Cremes in puncto Preis-Leistung mithalten können.

Vorteile

  • kleine, praktische Serum-Flaschen
  • genaue Dosierung
  • für alle Hauttypen
  • Inhaltsstoffe hemmen Bildung von Pigmentflecken

​Nachteile

  • Parfüm & Ethanol
  • teures Produkt

Navi Ultra-Whitening Vitamin C Serum, 1 x 15 ml

Die Marke Navi ist eine internationale Marke, die sich speziell auf Frauen fokussiert. Sie produziert ausschließlich Körperpflegemittel, die sich aus natürlichen Inhaltsstoffen zusammensetzen.

Zum Produktportfolio von Navi gehört das Ultra-Whitening Vitamin C Serum, das sowohl altersbedingte als auch sonnenbedingte Ursachen von Pigmentflecken bekämpft. Die hautaufhellenden Inhaltsstoffe wie Vitamin C, sterilisiertes Wasser, Kokussnuss und Olivenblätterextrakt blockieren die Entstehung der Pigmente Malanin und Lipofuszin, wodurch die Färbung der Haut reduziert wird. Der Inhaltsstoff Glycerin sorgt wiederum dafür, dass die natürliche Barrierefunktion der Haut bestehen bleibt, wodurch sie elastisch und straff erscheint. Das Serum lässt sich auf einfache Weise auf die Haut auftragen. Da es in einer kleinen Flasche enthalten ist, lässt es sich in jeder Handtasche gut transportieren und unterwegs anwenden.

Lediglich im Bereich Preis-Leistung schneidet das Produkt nur mittelmäßig ab, da es sich um ein sehr kostenintensives Serum handelt, das jedoch eine gute Leistung verspricht.

Vorteile

  • praktische Flaschenform
  • für unterwegs geeignet
  • ohne chemische Zusatzstoffe
  • zieht schnell in die Haut ein

​Nachteile

  • teures Produkt

Haut in Balance Pigment Altersflecken Reduzierer

Die Marke Medipharma Cosmetics gehört zu der Unternehmensgruppe Dr. Theiss Naturwaren und fokussiert sich auf Naturpflegeprodukte im Bereich Haar-, Gesichts-, Körper- und Lippenpflege.​

Die Creme Haut in Balance Pigment Altersflecken Reduzierer mit einer Füllmenge von 20 ml wird auf der Haut angewendet, um dunkle Hautstellen zurückzubilden. Anwendbar ist die Creme bei Menschen, die ihr unebenmäßiges Hautbild verbessern möchten und hierfür eine natürliche Creme ohne chemische Substanzen suchen. Schließlich verzichten die Hersteller bei der Creme auf Parabene, Paraffine, Silikone und allergene Duftstoffe, was das Produkt gut verträglich macht. Die geruchsneutrale Creme enthält zudem natürliche und entzündungshemmende Wirkstoffe wie Olivenöl und Sheabutter. Hinsichtlich der Anwendung lässt sie sich leicht auf die Haut auftragen und zieht schnell ein.

 Anders als andere Produkte hinterlässt sie jedoch kurzzeitig ein brennendes Gefühl während der Einwirkzeit. Des Weiteren handelt es sich bei diesem Produkt auch um ein kostspieliges Produkt, das in puncto Preis-Leistung einige Abstriche machen muss.

Vorteile

  • geruchsneutral
  • natürliche Inhaltsstoffe
  • keine Allergene
  • entzündungshemmende Eigenschaften

​Nachteile

  • brennt leicht beim Auftragen
  • teureres Produkt

Warum entstehen Pigmentflecken?

Die menschliche Haut besteht aus drei verschiedenen Hautschichten: Der Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Dermis) und dem Unterhautfettgewebe (Subcutis). Die Pigmente, die für die Färbung der Haut verantwortlich sind, entstehen meist in der unteren Schicht der Epidermis (Basalschicht). Hier arbeiten die farbgebenden Melanozyten-Zellen, die den Farbstoff Melanin produzieren. Die Menge des Melanins bestimmt, welche Haar-, Haut- und Augenfarbe ein Mensch hat. Ist Melanin an einigen Stellen auf der Haut übermäßig vorhanden, entstehen die dunklen und sichtbaren Pigmentflecken.

Die sichtbaren Pigmentstörungen variieren je nach Menge des Melanins in der Haut. Dunkle Flecken weisen auf eine große Menge von Melanin hin. Hier spricht man von einer Überpigmentierung. Bei hellen oder weißlichen Flecken auf der Haut handelt es sich hingegen um eine Unterpigmentierung, die bei einer zu geringen Dosis Melanin entstehen​.

Worin unterscheiden sich angeborene und erworbene Pigmentflecken?

Bei den auftretenden Farbveränderungen auf der Haut lassen sich angeborene und sogenannte erworbene Pigmentflecken voneinander abgrenzen und unterscheiden.

Erworbene Hautflecken

Erworbene Hautflecken haben medizinischen Erkenntnissen zufolge verschiedene Gründe. Dazu gehören Medikamente, die das Hautbild verändern, oder äußere Einflüsse wie die schädlichen UV-Strahlen, die die Hautpigmente ebenso beeinflussen. Je älter ein Mensch wird, umso anfälliger ist er zudem für die sogenannten „Sonnenflecken”. Sie treten auf der Haut auf, wenn sich eine Person regelmäßig und über einen langen Zeitraum ungeschützt in der Sonne aufhält und UV-Strahlen aussetzt. Erworbene Hautflecken treten als hell gefärbte, braune und scharf begrenzte Flecken häufig im Gesicht, an den Schultern, am Handrücken oder am Dekolletee auf.

Sommersprossen

Sommersprossen sind eine weitere Form von Pigmentflecken und in der Regel angeboren. Hierbei handelt es sich um eine Hyperpigmentierung, die primär bei Menschen mit heller Haut auftritt. Diese Pigmentflecken haben ein rot-braunes oder bräunliches Aussehen, sind relativ klein und treten ebenfalls an Körperstellen auf, die der Sonne ausgesetzt sind. Im Gegensatz zu anderen Pigmentflecken können Sommersprossen verblassen, sobald sie der UV-Strahlung nicht mehr ausgesetzt sind. Dadurch haben viele Menschen in den Wintermonaten weniger Sommersprossen.

Chloasma

Eine weitere Form von Pigmentflecken, die nahezu ausschließlich bei Frauen auftritt, heißt Chloasma. Diese Flecken befinden sich häufig an der Stirn, den Schläfen, den Wangen oder am Mund. Die kleinen braunen Flecken können im Laufe der Zeit größer werden oder miteinander verwachsen. Dadurch bilden sich stärkere und deutlich sichtbare Flecken aus. Sie entstehen beispielsweise aufgrund von hormonellen Veränderungen. Hauptsächlich treten diese Pigmentflecken während einer Schwangerschaft auf.

Postinflammatorische Hyperpigmentierung

Pigmentflecken können ebenfalls mit entzündlichen Prozessen verbunden sein. In dem Fall nennt man die Flecken postinflammatorische Hyperpigmentierung. Die ehemalig entzündeten Hautstellen, dessen Ursache beispielsweise auf eine Verbrennung oder andere Verletzung zurückzuführen ist, verfärben sich und lassen braune Flecken auf der Haut zurück.

Angeborene Pigmentflecken

Angeborene Pigmentflecken trägt der Betroffene bereits von Geburt an in seinen Genen. Die Flecken müssen dabei nicht zwangsläufig bei der Geburt sichtbar sein. Oftmals bilden sie sich erst zu einem späteren Zeitpunkt aus und treten im Erwachsenenalter auf. Die angeborenen Pigmentflecken lassen sich in drei unterschiedliche Arten einteilen: Die einzelnen kleinen, braunen Flecken bezeichnet man als „lentigo simplex”, während die milchkaffeebraunen Pigmentflecken einige Zentimeter groß sein können. Der „Mongolenfleck” ist lediglich ein einzelner, grau-blauer Hautfleck meist im Bereich des Gesäßes, dessen Ränder nicht scharf abgegrenzt sind.

Sind Pigmentflecken gefährlich?

Pigmentflecken verursachen in den meisten Fällen keine ernstzunehmenden Erkrankungen. Als gefährlich einzustufen sind nur Pigmentflecken, die aufgrund von extremer Sonneneinstrahlung auf der Haut entstehen. Anfangs mögen sie unauffällig wirken, jedoch begünstigen sie, dass sich später beispielsweise Hautkrebs entwickelt. Für Menschen, die sich aus privaten oder beruflichen Gründen viel in der Sonne aufhalten, ist es deshalb wichtig, einen wirksamen Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor zu verwenden.

Bleichcremes oder chemische Peelings - was ist besser?

Es hängt vom individuellen Empfinden ab, ob eine aufhellende Creme oder ein chemisches Peeling die bessere Wahl ist, um die Pigmentflecken zu reduzieren. Der Vorteil von aufhellenden Cremes ist, dass sie mit und ohne Rezept in nahezu jeder Apotheke erhältlich sind. Doch nicht immer halten die Cremes das, was sie versprechen. Demnach gehen die Pigmentflecken nicht bei allen Patienten spürbar zurück, obwohl sie die Creme über lange Zeit regelmäßig auftragen. Gegen dunkle Pigmentflecken richten die Bleichcremes in der Regel wenig aus, während sie sich bei hellen Pigmentflecken effektiv auswirken. Zudem sollte zunächst überprüft werden, ob eine Bleichcreme allergische Reaktionen hervorruft, bevor sie langfristig zum Einsatz kommt.

Chemische Peelings gibt es inzwischen für die eigenverantwortliche Anwendung im Badezimmer. Derartige Peelings lösen die obere Epidermis ab, sodass sich die Haut an dieser Stelle neu bildet. Im Gegensatz zu den allgemein gut verträglichen Cremes dringen Peelings mit ihren chemischen Stoffen tief in die Haut ein und verursachen oftmals unangenehme Nebenwirkungen. Demnach ist es sinnvoll, starke chemische Peelings von einem erfahrenen Dermatologen auftragen zu lassen.​

Was ist die Weißfleckenkrankheit?

Anders als vermutet, beschreibt die Weißfleckenkrankheit das Gegenteil von Pigmentflecken. Sie entsteht, wenn der Körper dauerhaft zu wenig Melanin produziert. Die betroffenen Hautstellen verändern sich und sehen hell oder gar vollkommen pigmentlos aus. Meist ist das Gesicht von diesen Weißflecken betroffen, jedoch treten sie auch häufig am Handrücken oder gar am ganzen Körper auf. Wissenschaftler können es bis dato nicht erklären, welche Ursache die Weißfleckenkrankheit hervorruft und wie genau sie entsteht.

Ein Erklärungsversuch zielt auf genetische Ursachen ab. Es lässt sich ebenfalls nicht ausschließen, dass die Weißflecken eine fehlerhafte, körpereigene Immunreaktion darstellen. Wenngleich die Weißflecken harmlos sind und keine Beschwerden hervorrufen, empfinden sie viele Betroffenen als belastend, weil es bislang keine Aussicht auf Heilung gibt. Die Flecken lassen sich lediglich mit einer zielgerichteten UV-B-Therapie abmildern.

Wann sollten Pigmentflecken ärztlich behandelt werden?

In seltenen Fällen verursachen die scheinbar harmlosen Pigmentflecken einen aggressiven und gefährlichen Hautkrebs. Als wirklich gefährlich ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom) einzustufen, da er früh Metastasen ausbildet, die in die inneren Organe streuen. Zwar ist Hautkrebs im Frühstadium gut behandelbar, jedoch kann er vorgebeugt werden. Ab dem 40. Lebensjahr können Patienten die ärztlich angebotene Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen. Auch in jüngeren Jahren lohnt es sich, alle zwei Jahre einen Vorsorge-Check beim Hausarzt wahrzunehmen, der die Gesundheit der Haut anhand der ABCD-Regel beurteilt.

Die ABCD-Regel basiert auf äußeren Merkmalen der Pigmentflecken: Asymmetrie, Begrenzung, Farbe und Durchmesser. Sobald Pigmentflecken eine unebenmäßige Form aufweisen, könnten sie zu Melanomen heranwachsen. Unregelmäßige und weich abgrenzende Ränder sind ein weiteres Warnsignal für die Bildung eines Melanoms. Ein anderes Indiz für die Vorstufe von Krebs liegt dann vor, wenn der Hautfleck verschiedene Farben aufweist. Aber auch der Durchmesser spielt eine bedeutende Rolle, wenn er mindestens zwei Millimeter groß ist. Derartige Pigmentflecken sollte der Arzt in regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beobachten und auf Veränderungen prüfen.

Lassen sich Pigmentflecken entfernen?

Einige Betroffene fühlen sich durch Pigmentflecken eingeschränkt, wenn es sich um einen auffälligen Makel handelt. Ein Dermatologe kann derartige Pigmentflecken auf Wunsch mit einer Laserbehandlung entfernen. Hierbei zerstört der Laserstrahl die Pigmentflecken, die später von den körpereigenen Immunzellen entsorgt werden. Eine weitere beliebte Methode, um Pigmentflecken zu entfernen, ist die Kältetherapie. Der Arzt vereist die obere Hautschicht mit flüssigem Stickstoff, wodurch sie abstirbt. Sichtbare Pigmentflecken können zudem vorsichtig mit einem Skalpell entfernt werden. Je nach Größe und Eigenschaften kann jedoch eine kleine Narbe bei diesem Verfahren zurückbleiben. Nicht ganz so üblich ist eine Säurebehandlung, bei der die Pigmentflecken durch ein säurehaltiges Gel gezielt zerstört werden. Betroffene sollten Pigmentflecken auf keinen Fall auf eigene Faust entfernen und eine dieser Methoden anwenden, sondern immer einen erfahrenen Hautarzt zurate ziehen.

Durch welche Medikamente entstehen Pigmentflecken?

Einige Medikamente fördern die Entstehung von Pigmentflecken. Darunter befinden sich vor allem Arzneimittel, die die Haut lichtempfindlicher machen. Dazu zählen einige Antibiotika gegen bakterielle Infektionen wie Mandel- oder Mittelohrentzündungen. Präparate aus Johanniskraut, die bei Angstzuständen oder depressiven Verstimmungen verschrieben werden, begünstigen ebenfalls die Bildung von Pigmentflecken. Andere Medikamente enthalten den Wirkstoff Hydantoin oder sind Chemotherapeutika, die Krebserkrankungen bekämpfen. Sogar nach dem Absetzen der Medikamente können Monate oder Jahre vergehen, ehe sich die Pigmentflecken zurückbilden.

Welche Pigmentflecken treten bei schwangeren Frauen auf?

Schwangere Frauen neigen besonders zur Bildung von Pigmentflecken. Der wesentliche Grund dafür ist der veränderte Hormonhaushalt, der sich auf die Farbe der Haut auswirken kann. Viele Schwangere bemerken die Pigmentflecken auf den Wangen oder auf der Stirn.

Eine typische Pigmentveränderung ist vor allem bei dunkelhäutigen Frauen in der zweiten Schwangerschaftshälfte sichtbar: Eine dunkle, senkrecht nach unten verlaufende Linie, die mittig durch den Bauchnabel verläuft. Derartige Pigmentflecken sind zeitlich begrenzt und verschwinden nach der Entbindung von allein.

Warum treten Pigmentflecken im hohen Alter häufiger auf?

Pigmentflecken, die ab dem 40. Lebensjahr in Erscheinung treten, stuft die Medizin als harmlos ein. Diese Flecken treten bevorzugt an Hautstellen auf, die viel mit der Sonne in Berührung kommen. Dazu gehören Hände, Unterarme sowie im Gesicht und Dekolletee. Meist sind sie nur wenige Millimeter klein, während einige mehrere Zentimeter groß sein können.

Menschen sind im Alter anfälliger für Pigmentflecken, da ihre Haut der UV-Strahlung über viele Jahre ausgesetzt war. Die Folge: Der Pigmentgehalt der Haut nimmt im Laufe der Jahre zu. In seltenen Fällen kommt es zu sogenannten chronischen Lichtschäden, bei denen sich viel Melanin in die verdickte Oberhaut einlagert und die farbliche Struktur der Haut verändert.

Welche Menschen leiden am häufigsten an Pigmentflecken?

Grundsätzlich bilden ältere Menschen mehr Pigmentflecken aus als jüngere. Hinsichtlich der Geschlechter gibt es jedoch keinen signifikanten Unterschied, da sowohl Männer als auch Frauen Pigmentflecken bekommen können. Menschen mit einer hellen Hautfarbe tendieren vermehrt dazu, im Laufe ihres Lebens Pigmentflecken zu bilden. Dunkelhäutige Personen haben dagegen eine weniger lichtempfindliche Haut und leiden seltener unter Pigmentflecken.

Eine weitere Rolle spielt die Lebensweise. Menschen, die rauchen oder übermäßig viel Alkohol trinken, tragen zu einer beschleunigten Hautalterung bei. Dadurch bilden sich mit der Zeit ebenso Pigmentflecken.​

Mit welchen Tipps lassen sich Pigmentflecken vermeiden?

Mit einigen Tipps lassen sich altersbedingte Pigmentflecken vermeiden. Da sie in den meisten Fällen durch ungefilterte UV-Strahlen entstehen, ist es wichtig, den Körper bereits in jungen Jahren vor der Sonne zu schützen. Das gelingt am besten mit geeigneter Kleidung, dem richtigen Sonnenschutz und einer Kopfbedeckung.

Auftragen von Sonnenschutzcreme

Vor dem Aufenthalt in der Sonne sollte rund eine Stunde vorher eine geeignete Sonnenschutzcreme aufgetragen werden. Der Lichtschutzfaktor ist dabei stark vom jeweiligen Hauttyp abhängig und individuell auszuwählen. Im Zweifelsfall bietet es sich immer an, einen hohen Lichtschutzfaktor zu wählen und eine Creme zu nutzen, die ebenfalls vor den schädlichen UVA-Strahlen schützt.

Mittagssonne vermeiden

Zwischen 11 und 14 Uhr steht die Sonne am höchsten, weshalb die UV-Strahlung in dieser Zeit am stärksten ist. Wenn möglich, sollte vermieden werden, sich während dieser Zeit dem unmittelbaren Sonnenlicht auszusetzen.

Kein Solarium nutzen

Solarien gelten grundsätzlich als gesundheitsschädigend und sollten daher nicht oder nur selten besucht werden.

Welche Hausmittel helfen bei auftretenden Pigmentflecken?

Zitronensäure

Einige altbewährte Hausmittel können gegen Pigmentflecken hilfreich sein. Ein wirksames Mittel ist beispielsweise Zitronensäure, die sich mithilfe eines Wattepads sanft auf die Haut auftragen lässt. Es ist ebenso möglich, den Saft einer frisch gepressten Zitrone mit Honig zu einer Masse zu vermengen und als Gesichtsmaske zu verwenden. Nach zwanzig Minuten Einwirkzeit sollte der Saft wieder entfernt werden.

Sonnenblumen- und Olivenöl

Zahlreiche Öle wie Sonnenblumen- oder Olivenöl haben sich als effektive Hausmittel bei pigmentierten Hautveränderungen bewährt. Diese Öle enthalten viel Vitamin E, das für eine gesunde und straffe Haut sorgt. Es ist ratsam, das Öl täglich für mindestens 15 Minuten im Gesicht oder auf der gewünschten Hautstelle aufzutragen.

Obst und Gemüse

Viele Nahrungsmittel haben eine wohltuende Wirkung auf die Haut und helfen dabei, Pigmentflecken sichtbar abzuschwächen. Beispielsweise mit einer rohen Kartoffel: Sie wird mit Wasser angereichert und wird auf die entsprechende Hautstelle gerieben. Ebenso hilfreich und gut für Haut und Körper ist eine gesunde Ernährung: Die Aufnahme von Vitamin C haltigem Obst und Gemüse kann zur Verbesserung des Hautbilds beitragen.​

​Unser Urteil: Das ist die beste Pigmentflecken Creme

Eine empfehlenswerte Creme gegen Pigmentflecken ist die Lentisol Creme von Remitan. Sie hilft sowohl bei erworbenen als auch altersbedingten Pigmentflecken. Zudem enthält sie einen starken Lichtschutzfaktor und kommt ebenso für Anwender infrage, die (noch) keine Pigmentflecken haben und ihnen effektiv vorbeugen möchten. Ihre orangene Färbung hingegen empfinden manche Anwender als störend, da sie das Hautbild zeitweise verfärbt.

Für Anwender, die eine einfache aufhellende Creme mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen, eignet sich die Bebarefaced aufhellende Gesichtsmaske. Sie besitzt ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe und eine ergiebige Füllmenge von 222 Gramm. Da sie im Gegensatz zu anderen Produkten nicht abfärbt, ist die Creme ebenfalls für Anwender interessant, die eine farblose und einfach aufzutragende Creme wünschen, die die tägliche Hautpflege unterstützend begleitet. Interessant an dieser Creme sind ihre reichhaltigen Inhaltsstoffe. Besonders das enthaltene Vitamin E regt auf schonende Weise die Haut dazu an, sich zu erneuern und neues Kollagen zu bilden. Für unterwegs ist die Gesichtsmaske, anders als die Lentisol Creme, dagegen nicht geeignet. Ihre dickflüssige Konsistenz macht es notwendig, sie mit einem Spatel oder einem Wattepad aufzutragen. Dies haben die wenigsten Frauen unterwegs vorrätig und griffbereit. Es empfiehlt sich daher bei dieser Gesichtsmaske ausreichend Zeit einzuplanen, um sie in Ruhe einwirken zu lassen.


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