Nährstoffe für die Haare – Mit diesen Nährstoffen zu kräftigem, gesundem Haare

Kopfhaare sind zwar von Mensch zu Mensch verschieden, unterscheiden sich in der Farbe, Länge und Beschaffenheit, in Dichte sowie Erscheinungsform in Form von Locken oder als lange glatte Strähnen und doch braucht das menschliche Haar bestimmte Nähr- und Vitalstoffe, um gesund zu bleiben und zu wachsen – da macht die Haargesundheit keinen Unterschied. Der folgende Artikel „Nährstoffe für das Haar – was unverzichtbar für gesundes Haarwachstum ist“ gibt Ihnen einen Überblick über jene Lebensmittel und Nahrungsquellen, die essentiell für schöne und gesunde Haare sind.

​Welche Nährstoffe braucht das Haar? - Das sind die 12 wichtigsten Nährstoffe für die Haare

Einige Vital- und Nährstoffe sind so wichtig für das Haar, dass auf sie nicht verzichtet werden kann. Oftmals haben diese Nährstoffe auch noch weitere wichtige Funktionen im Körper.

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1. Proteine

Zum Großteil bestehen menschliche Haare aus Proteinen, also Eiweißen, weshalb es nicht verwundert, dass man für schöne und gesunde Haare auch reichlich Proteine zu sich nehmen sollte. Doch wie bei allem im Leben kommt es auf ein ausgewogenes Maß an denn zu viel Eiweiß steht wiederum in Verdacht Haarausfall zu begünstigen. Ohne geht es für das Haar – und den gesamten Organismus – aber auch nicht, denn aus Eiweißen bildet sich das so wertvolle Keratin und ein Mangel an diesem Stoff kann ebenfalls zu Haarverlust führen. Proteine können Sie entweder aus tierischen aber auch aus pflanzlichen Quellen beziehen: In Nüssen, Getreide, Spinat, Rosenkohl, Sojabohnen, Kartoffeln, Wirsing, Grünkohl, Pilzen und Samen ist reichlich Eiweiß enthalten. In Fisch und Fleisch stecken ebenso viele Eiweiße, doch dafür weniger Ballaststoffe.

2. Vitamin A

Um Ihren Haaren zu mehr Kraft und Gesundheit zu verhelfen, empfiehlt es sich auch Vitamin A mit Bedacht zu sich zu nehmen, denn es unterstützt das Wachstum der Haare, indem es sich positiv auf die Haarfollikel auswirkt. Beim Fettstoffwechsel und der Synthese spielt Vitamin A obendrein eine wichtige Rolle. Bei einem Defizit an Vitamin A kann es sogar zu Haarausfall kommen. Zwar enthalten mehr tierische Nahrungsmittel wie Kalbsleber, Leberwurst, Aal oder Eigelb das wertvolle Vitamin, doch auch in pflanzlichen Quellen wie Grünkohl, Karotten, Brokkoli, Tomaten, Dill, Petersilie, Paprika oder Wirsing ist Vitamin A enthalten. In den pflanzlichen Vitamin-A-Lieferanten liegt der Vitalstoff genau genommen als Provitamin A oder als Beta-Carotin vor, welches der Körper bei Bedarf zu Vitamin A umwandeln kann.

3. B-Vitamine

Um das Wachstum der Haare so richtig in Schwung zu bringen und die Pflege bereits an den Haarwurzeln zu beginnen, sollten Sie Ihrem Körper ausreichend

Vitamin B zur Verfügung stellen. Besonders die Vitamine B3, das auch als
Niacin bekannt ist, Vitamin B5 und B6 sowie das auch Biotin genannte Vitamin B7 sind für die Aktivität der Talgdrüsen – auch auf der Kopfhaut – elementar und somit wichtig für die Haargesundheit. Die B-Vitamine sorgen darüber hinaus für einen gesunden Stoffwechsel und wirken entzündungshemmend. Insbesondere in Produkten aus Vollkorn und in Nüssen und Samen ist reichlich Vitamin B vorhanden. Wenn Ihnen stressbedingt die Haare ausfallen, können Sie es mit einem Vitamin-B-Präparat probieren, da dieses Nahrungsergänzungsmittel sich positiv auf die Nerven auswirkt und zu einem gesunden Geist und somit auch einem gesunden Körper führen soll.

4. Vitamin C

Vitamin C ist das Vitamin der Vitamine. Schon Kindern und Jugendlichen wird es stets in ausreichenden Mengen empfohlen, da es ein wahres Allroundtalent ist. Vitamin C oder auch Ascorbinsäure genannt, ist elementar für den menschlichen Organismus, denn es fungiert als Radikalfänger – hält also oxidativen Stress fern –, wirkt antiseptisch und schützt das Immunsystem. Darüber hinaus sorgt Vitamin C für schöne Haare und einen strahlenden, ebenmäßigen Teint. Sehr gute Lieferanten für Vitamin C sind natürlich Obst und Gemüse. Im Speziellen findet sich reichlich
Ascorbinsäure in Zitronen, Limetten, Orangen, Mandarinen, Paprika, Rettich, Kartoffeln und Kohl.

5. Vitamin D

Um vermehrtem Haarverlust von vornherein entgegenzuwirken, sollten Sie auf ein weiteres wichtiges Vitamin setzen. Vitamin D hat nämlich nicht nur maßgeblich etwas mit guten Knochen und einer starken Muskulatur zu tun, sondern hilft auch dabei Haarausfall vorzubeugen. Das Vitamin kann der menschliche Körper nur in Zusammenarbeit mit Sonnenlicht selbst herstellen, weshalb man in den Wintermonaten oder bei der Ausübung eines Berufs, der hauptsächlich nicht bei Tageslicht ausgeführt wird, häufiger an einem Vitamin-D-Mangel erkrankt. Ein Defizit an Vitamin D äußert sich in Niedergeschlagenheit, bisweilen depressiven Verstimmungen, aber auch einem schlechteren Erscheinungsbild von Haut und Haaren. Fehlt dem Körper Vitamin D kann es zu Störungen des Haarfollikelzyklus kommen.

6. Vitamin E

Um Haarausfall vorzubeugen und Ihre Haare von innen heraus zu stärken und beim Wachsen zu unterstützen, sollten Sie auf reichlich Vitamin E setzen. Vitamin E, das auch Tocopherol genannt wird, gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und ist ebenfalls ein Antioxidans, das als Radikalfänger funktioniert. Da Vitamin E essentiell für die Instandhaltung und Erneuerung sämtlicher Zellen ist, wird es häufig in der Kosmetikindustrie für Cremes, Lotionen aber auch für Haarpflegeprodukte verwendet. Vitamin E soll darüber hinaus auch die Durchblutung anregen, so dass Nährstoffe besser und schneller transportiert werden können. In nahezu allen pflanzlichen Ölen sowie in Nüssen ist viel des wertvollen Vitamins enthalten.

7. Eisen

Ebenso wie ein Calciummangel oder ein Zinkmangel für Haarausfall verantwortlich sein kann, gehört auch der Eisenmangel zu den potenziellen Ursachen für Haarverlust. Denn Eisen wird vom Körper für zahlreiche Funktionen benötigt und bei einem Mangel setzt der menschliche Organismus selbst die Prioritäten. Haare und Nägel sind nicht lebenswichtig und daher wird das wenige vorhandene Eisen dort nicht hin transportiert, sondern für andere Prozesse wie etwa die Sauerstoffversorgung genutzt. Sprödes oder stumpfes sowie leicht brüchiges Haar können die ersten Anzeichen für einen Eisenmangel sein. Reift das Defizit weiter unbemerkt aus, so kann sich dies bis auf eine Schädigung an den Haarwurzeln auswirken. Vor allem Hülsenfrüchte und Samen aber auch tierische Leber sind reich an Eisen.

8. Zink

Zink ist ein wertvolles Element für Haut und Haare, weshalb es oft in Nahrungsergänzungsmitteln sowie in Cremes und Lotionen verwendet wird. Zink zählt zu den Mineralstoffen und diese sind in Kombination mit einigen anderen Spurenelementen wichtig für die Haargesundheit. Ausreichende Mengen an Zink sollen zu einer Stimulation der Haarfollikel fühen. Für das Haarwachstum ist Zink daher von Nöten. Um die Hauptbestandteile des menschlichen Haares Kollagen und Keratin selbst bilden zu können, benötigt der Körper Zink. Bei einem Zinkmangel ist die Funktion der Haarfollikel gestört. Unter den Haarfollikeln versteht man im Übrigen die kleinen Einbuchtungen auf der Kopfhaut, in denen sich die Haarwurzeln bilden. Zu den zinkreichen Lebensmitteln gehören neben Hülsenfrüchte und Nüssen, auch Linsen, Reis oder Rosenkohl.

9. Kalzium

Die Produktion und das Wachstum der Haare ist maßgeblich eine gute Versorgung mit bestimmten Nährstoffen gebunden. So sind neben den genannten Vitaminen vor allem die Mineralien wichtig, um gesundes Haar zu gewährleisten. Neben Zink, Jod und Selen sind besonders Kalzium sowie Magnesium am Haarwachstum beteiligt. Diese Mineralstoffe versorgen den Haarboden, aus dem sodann gesunde Haare gedeihen können. Liegt ein Nährstoffmangel oder ein Mineralstoffmangel vor, so kann es zu Haarausfall kommen. Bei einer gesunden Ernährung und einem ausgewogenen Lebensstil sollten gerade Zink und Magnesium in ausreichender Menge vorhanden sein, denn es finden sich beide Stoffe in zahlreichen Lebensmittel – wie etwa in Spinat, Sesam, Nüssen und Mandeln, Leinsamen, Vollkorngetreide oder Grün- und Chinakohl. Doch Defizite sind nicht unüblich und können durch Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden.

10. Magnesium

Schon länger kursiert in der Beautywelt das Gerücht eine erhöhte Zufuhr an Magnesium führe auch zu mehr Schönheit. Doch um ein Gerücht handelt es sich dabei nicht einmal, sondern vielmehr um eine Tatsache, denn Magnesium macht schön – von innen heraus, indem es an mehr als 300 Stoffwechselvorgängen beteiligt ist. Der Körper kann dieses wichtige Element allerdings nicht selbst produzieren, weshalb magnesiumhaltige Lebensmittel unbedingt täglich auf Ihrem Speiseplan stehen sollten. Neben starken Knochen, einer kräftigen Muskulatur, einer funktionierenden Verdauung und einem gestärkten Herz-Kreislauf-System hat das Super-Element auch positiven Einfluss auf unsere Haut, Haare und Nägel.

11. Kalium

Auch ein Mangel an dem Mineralstoff Kalium steht immer wieder zur Diskussion für Haarausfall verantwortlich zu sein. Kalium ist für die Versorgung der Zellen lebenswichtig. Bei Haarausfall nun gleich selbst einen Kaliummangel zu diagnostizieren, wäre sicher etwas vorschnell. Allerdings können Sie gemeinsam mit Ihrem Hausarzt oder Ihrem Dermatologen die Möglichkeit in Betracht ziehen. Steht der Kaliummangel erst einmal fest, lassen er und somit auch der Haarausfall sich schnell beheben. Für einen Kaliummangel verantwortlich ist oft eine zu hohe Salzzufuhr, denn salzhaltige Speisen oder auch pures Salz enthalten Natrium, das wiederum kann sich in den Haarfollikeln absetzen und diese so für die Aufnahme von Kalium blockieren. Die Folge ist Haarverlust.

12. Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind essentiell, sprich lebenswichtig für den Körper, der diese allerdings nicht selber produzieren kann. Daher müssen wir täglich auf eine ausreichende Zufuhr an Omega-3-Fetten über die Nahrung achten. Für die Hormonproduktion, den Stoffwechsel der Zellen oder die Synthese von Eiweißen sind die Omega-3-Fettsäuren etwa von Nöten. Sie schützen aber auch die Immunabwehr und somit vor Entzündungen und Infekten. Darüber hinaus sind Omega-3-Fettsäuren für die Versorgung von Haut und Haaren mit Feuchtigkeit und auch mit Spannkraft verantwortlich. Daher sollten Lebensmittel wie Fisch und Meeresfrüchte, Avocados, Schmalz, Leber oder Camembert regelmäßig von Ihnen verzehrt werden.

Schlussfolgerung

​Für Ihre gesamte Gesundheit ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, für gesundes Haar wiederum sind ebenfalls einige Nährstoffe von großer Bedeutung. Die genannten Lebensmitteln und bestimmten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wirken sich nicht nur positiv auf Ihre äußere Erscheinung aus, sondern auch auf Ihr inneres Wohlbefinden. Bevor Sie zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, sollten Sie sich stets mit ihrem Arzt beraten.

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