Laufband Test 2018: Die besten Laufbänder im Vergleich

Ein Laufband ist ideal für all diejenigen geeignet, die unabhängig vom Fitnessstudio sein und sich dennoch regelmäßig in Form halten wollen. Allerdings gibt es eine schier unendliche Auswahl an diesen Heimtrainern, sodass der Kauf eines solchen Geräts eine große Herausforderung darstellt. Der Preis mag zwar ein guter Anhaltspunkt für die Qualität des Laufbands sein, ist jedoch längst nicht das einzige Kriterium, das etwas über die Verarbeitung und die Funktionen aussagt.

Und genau deshalb haben wir uns dazu entschieden, diesen Kaufratgeber ins Leben zu rufen. Wir stellen Ihnen fünf Laufbänder und die wichtigsten Kaufkriterien vor. Außerdem gehen wir auf die allgemeinen Vorteile der Geräte ein. Wir schließen den Artikel mit einer Empfehlung ab, welcher der vorgestellten Heimtrainer die meisten Ansprüche an einen solchen erfüllt.

Vorgestellt: Das sind die besten Laufbänder

​FITIFITO FT850 Profi Laufband

FITIFITO hat es sich zur Aufgabe erklärt, Laufbänder und Fahrräder zu entwickeln, die die Gesundheit und die Fitness optimal fördern.

Das FT850 Profi Laufband kommt mit einem starken Motor (7 PS) daher, der Geschwindigkeiten von bis zu 22 km/h unterstützt. Dank den hochwertigen Materialien ist der Antrieb nicht nur langlebig, sondern auch enorm leise, was das Trainingsvergnügen deutlich erhöht. Dieser geringe Schallleistungspegel bei hohen Geschwindigkeiten wird durch das TÜV-Siegel bestätigt. Neben 99 (!) vorprogrammierten Streckenreliefs sowie fünf Trainingsmodulen sorgen 20 Steigungsstufen für maximale Abwechslung beim Training. Die Lauffläche hebt sich bei Bedarf automatisch an, sodass der Trainierende seine Ausdauer auch „am Berg“ unter Beweis stellen kann.

Die acht Dämpfungszonen des Systems schonen beim Joggen die Gelenke und dank der großzügig gestalteten Lauffläche wird ein natürliches Laufgefühl vermittelt. Für zusätzliche „Sicherheit“ beim Training sorgt die große Stabilität des Rahmens. Beim Laufen hat man nie das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, was vor allem für Anfänger von Bedeutung ist.

Der Aufbau des FT850 gelingt sehr einfach und nach dem Workout kann man das Gerät leicht zusammenklappen, damit es nicht unnötig Platz einnimmt. Für zusätzlichen Komfort während des Trainings sorgen der hochwertige LCD-Bildschirm samt Anschluss für den MP3-Player und der Tablet-Halter.

Lediglich die Gebrauchsanweisung dürfte eine Hürde für den unerfahrenen Läufer sein. Wer sich nicht mit solchen Geräten auskennt, fühlt sich vermutlich ein wenig vom Hersteller im Stich gelassen: Es sind kaum Sicherheitshinweise vermerkt und auch die Funktionen sind für mancherlei Geschmack zu marginal erläutert. Hinzu kommt das schwere Gewicht (100 kg) des Geräts. Dieses gewährleistet zwar einen stabilen Stand, kann aufgrund der Tatsache, dass die Konstruktion nur „bis Bordsteinkante“ geliefert wird allerdings schnell zum Verhängnis werden.

Vorteile

  • ​Pulsmesser nicht sehr genau
  • ​Geschwindigkeiten bis zu 22 km/h
  • ​Leiser Antrieb
  • ​Große Auswahl an Trainingsprogrammen
  • ​Natürliches Laufgefühl
  • ​Schneller Auf- und Abbau

​Nachteile

  • ​Dürftige Gebrauchsanweisung
  • ​Hohes Gewicht (Lieferung „bis Bordsteinkante“)

​SPORTSTECH F10 Laufband

Der Name SPORTSTECH steht für professionelle Fitnessgeräte für den Heimgebrauch. Der Hersteller aus Berlin bietet eine große Auswahl an Laufbändern, die sowohl den Ansprüchen von Anfängern als auch denen von Fortgeschrittenen gerecht werden.

Das F10 Laufband verfügt über einen 1 PS starken, äußerst langlebigen Motor. Dieser erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 10 km/h und ist somit optimal für das Geh- und das moderate Lauftraining geeignet. Das Gerät kann mit bis zu 120 kg belastet werden und die hochentwickelte Lauffläche verspricht ein gelenkschonendes Training. Die Maße im ausgeklappten Zustand betragen 1240 x 620 x 1340 mm (L x B x H) und dank des Klappsystems lässt sich das Laufband schnell platzsparend verstauen. Für den sicheren Transport sorgen die Rollen unter dem Gerät.

Das LCD-Display des F10 Laufbands zeigt diverse Trainingsgrößen (Zeit, Geschwindigkeit, Puls, …) an, sodass der Trainierende seine Leistung jederzeit im Blick hat. SPORTSTECH stellt dem Anwender 12 vorprogrammierte Trainingsprogramme mit unterschiedlichen Intensitäten sowie ein individuell programmierbares Programm zur Verfügung. Hierdurch lässt sich das Workout individuell auf die Trainingserfahrung abstimmen. Vor allem Anfänger profitieren zudem von dem autonomen Schmiersystem. Dieses gewährleistet eine hohe Funktionalität, ohne dass der Sportler sich um die Wartung kümmern muss. Das Laufband kommt mit einem praktischen Getränkehalter sowie mit einer Konsole für das Tablet daher. Es kann per Tablet oder Smartphone bedient werden und im Lieferumfang ist ein Pulsgurt enthalten, der der Überwachung der Herzfrequenz dient.

Die einzige Schwäche des F10 Laufbands von SPORTSTECH besteht in dem beigelegten Brustgurt. Es ist zwar positiv, dass der Hersteller einen solchen mitliefert, allerdings gibt es Modelle, die deutlich genauer messen. Das gilt auch für den Pulsmesser in den Handgriffen.

Vorteile

  • ​Langlebiger Motor
  • ​Gelenkschonende Lauffläche
  • ​Vielzahl an Trainingsprogrammen für individuelle Workouts
  • ​Schnelle Verstauung dank Klappsystem und Transportrollen
  • ​Autonomes Schmiersystem (= keine Wartung notwendig)

​Nachteile

  • ​Pulsmesser nicht sehr genau
  • ​Das gilt auch für den Brustgurt

​Das Laufband 7.3 von MAXXUS

Die MAXXUS Group GmbH & Co. KG wurde im Jahr 1999 gegründet. Das Team setzt sich aus verschiedenen Fitnessexperten zusammen. Aufgrund der umfangreichen Branchenkenntnisse kann MAXXUS dem Endverbraucher exklusive Produkte in Studioqualität bieten.

Das MAXXUS Laufband 7.3 erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 18 km/h. Es ist mit einer 1.400 x 500 mm großen Lauffläche ausgestattet, sodass auch bei hohen Geschwindigkeiten genug Abstand nach hinten und zu den Seiten besteht. Die Cushion-Flex Dämpfung verspricht ein gelenkschonendes Training und die Steigung kann 16-stufig variiert und somit an die individuellen Ansprüche des Trainierenden angepasst werden. Darüber hinaus sorgen die 24 Trainingsprogramme, drei manuelle Programme, ein Quick-Start-Programm und ein BMI-Programm sowie zwei Herzfrequenzprogramme für größtmögliche Trainingserfolge. Nach dem Joggen kann die Lauffläche nach oben geklappt und das Gerät dank den Transportrollen zur Seite geschoben werden, um effektiv Platz zu sparen. Das maximale Benutzergewicht liegt bei 130 kg und die LCD-Anzeige gibt Auskunft über wichtige Trainingsgrößen wie den Puls, die Kalorienverbrennung und die Geschwindigkeit.

Als einziger Kritikpunkt ist die Montageanleitung anzuführen. Diese ist etwas unübersichtlich. Mit ein wenig technischem Grundverständnis lässt sich das Laufband aber dennoch verhältnismäßig leicht zusammenbauen.

Vorteile

  • ​Gelenkschonendes Lauftraining
  • ​Große Auswahl an Trainingsprogrammen
  • ​Leichtes Verstauen

​Nachteile

  • ​Unübersichtliche Montageanleitung

​Das Kinetic Sports Laufband 1.100 Watt

Bei Kinetic Sports finden Hobby- und Profisportler alles, was man für das „eigene Fitnessstudio“ benötigt.

Das Kinetic Sports Laufband 1100 Watt ist 149 x 64 x 130 cm groß (L x B x H) und weist eine Lauffläche von 110 x 40 cm auf. Die Geschwindigkeit des 1.100 Watt starken Motors kann stufenlos zwischen 0,8 und 12 km/h reguliert werden, sodass sich das Gerät optimal für das Geh- und das moderate Lauftraining eignet. Es kommt mit 12 vorprogrammierten Trainingsprogrammen daher, die ein strukturiertes Training ermöglichen. Auf dem LCD-Display behält der Trainierende wichtige Faktoren wie den Puls, die Zeit und die zurückgelegte Distanz im Auge. Die Pulsmessung erfolgt über die Handgriffe und neben zwei Getränkehaltern bietet das Laufband von Kinetic Sports eine Ablage für das Handy oder den MP3-Player. Das ist von Vorteil, da man diese dann nicht ständig in der Tasche aufbewahren muss, was beim Laufen durchaus stören kann. Der MP3-Player kann via 3,5 mm Klinkeanschluss mit den Lautsprechern der Konstruktion verbunden werden.

Das maximale Benutzergewicht beträgt 120 kg und der kraftvolle Elektromotor ist enorm leise, sodass sich auch die Nachbarn in der unteren Wohnung nicht gestört fühlen – ein häufiges Problem, das nicht zu unterschätzen ist! Der Klappmechanismus erlaubt es, das Laufband im Handumdrehen zu verstauen, sodass die Konstruktion nicht unnötig Platz einnimmt.

Der Klappmechanismus ist zwar praktisch, wird jedoch nur durch eine Schraube gehalten, sodass das Gerüst im zusammengeklappten Zustand viel Spiel hat, d.h. die Griffe wackeln sehr, wenn man beispielsweise einmal versehentlich an das Gerät stößt. Auch die Lautsprecher könnten hochwertiger sein, erfüllen alles in allem aber ihren Zweck. Anders sieht das bei dem Pulsmesser aus. Dieser funktioniert nicht so zuverlässig, wie man sich das wünscht.

Vorteile

  • ​Stufenlose Geschwindigkeitsregulierung
  • ​Ablagen für Getränke und Handy/ MP3-Player
  • ​Eigene Lautsprecher
  • ​Leiser Motor

​Nachteile

  • ​„Instabiler“ Klappmechanismus
  • ​Lautsprecher mit schlechter Klangqualität
  • ​„Schwacher“ Pulsmesser

​Das Pacemaker X3 von KLAR FIT

KLAR FIT bietet Produkte für jedes Fitnesslevel und für jede Altersklasse. Die Sportgeräte für die eigenen vier Wände regen ebenso zur Bewegung an wie das Outdoor-Equipment und die Spielutensilien.

Mit dem Pacemaker X3 bietet KLAR FIT ambitionierten Hobbysportlern einen Heimtrainer mit 1,5 PS Leistung, dessen Geschwindigkeit stufenlos zwischen 0,8 und 12 km/h reguliert werden kann. Das Produkt hält 12 verschiedene Laufprogramme sowie drei Steigungsstufen für das individuelle Cardiotraining parat. Dabei gibt das LCD-Display Auskunft über die Geschwindigkeit, den Kalorienverbrauch, die Herzfrequenz und weitere wichtige Trainingsgrößen. So behält der Trainierende seine Leistung im Blick und kann effektiv auf sein Trainingsziel – sei es eine Gewichtsreduktion, eine verbesserte Ausdauer oder eine gesteigerte allgemeine Fitness – hinarbeiten. Die speziell konzipierte Lauffläche schont die Gelenke und vermittelt ein natürliches Laufgefühl. Nach dem Training kann man das Pacemaker X3 einfach zusammenklappen und dank den praktischen Bodenrollen platzsparend verstauen.

Man muss sagen, dass die gesamte Konstruktion ein wenig wackelig wirkt, sodass unerfahrene Läufer bzw. Anfänger möglicherweise ein ungutes Gefühl beim Joggen auf dem Band haben. Kritisch ist auch der Pulsmesser zu bewerten, denn dieser funktioniert nicht immer einwandfrei. Besonders negativ ist allerdings ein anderer Aspekt. Und zwar befinden sich unter der Lauffläche Metallfüße und nicht etwa Schutzkappen aus Gummi. Hier sind Abnutzungserscheinungen auf dem Boden quasi vorprogrammiert – zumindest, wenn der Boden aus Parkett oder einem ähnlichen empfindlichen Material besteht.

Vorteile

  • ​Stufenlose Regulierung der Geschwindigkeit
  • ​Gelenkschonende Lauffläche
  • ​Natürliches Laufgefühl
  • ​Platzsparendes Verstauen

​Nachteile

  • ​Alles in allem recht wackelig
  • ​Pulsmesser lässt zu wünschen übrig
  • ​Metallfüße schaden dem Untergrund

​Mit einem Laufband: Fit unabhängig vom Fitnessstudio

Die Anschaffung eines eigenen Laufbands bringt diverse Vorteile mit sich. So lässt sich das Ausdauertraining vollkommen unabhängig von der Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio absolvieren und zwar ohne großen Zeitaufwand sowie unabhängig vom Wetter. Dementsprechend fallen auch keine fixen Kosten (Gebühren für das Studio) an, d.h. der Trainierende spart auf langfristige Sicht eine Menge Geld – auch, wenn ein solcher Heimtrainer alles andere als günstig ist. Dadurch, dass man innerhalb der eigenen vier Wände trainiert, benötigt man auch keine speziellen Klamotten für besonders heiße, kalte und regnerische Tage.

​Ein weiterer Vorteil besteht in den gelenkschonenden Eigenschaften von vielen Laufbändern. Die Produkte federn die Bewegungen ab und bieten ein natürliches Laufgefühl. Dieses ist selbstverständlich nicht so „natürlich“ wie das Laufen im Freien, sprich: an der frischen Luft. Wer in einer Großstadt lebt und somit viel auf Asphalt „unterwegs ist“, bekommt allerdings schnell Kniebeschwerden und andere Schmerzen (z.B. im Rücken). Darüber hinaus behält man auf einem Laufband nicht nur sämtliche Trainingsfaktoren wie die Herzfrequenz und die Kalorienverbrennung im Auge, sondern kann ganz nebenbei auch auf die Kinder aufpassen.

Kaufkriterium Nr. 1: elektrischer oder mechanischer Antrieb?

Es wird allgemein zwischen elektrischen und mechanischen Laufbändern unterschieden. Elektrische Modelle wie die von uns bewerteten verfügen über einen Motor und sind weiterverbreitet als mechanische Heimtrainer. Im Folgenden werden diese beiden Varianten gegenübergestellt, ehe auf weitere Kaufkriterien eingegangen wird.

Der Anschaffungspreis

In Bezug auf die Kosten haben mechanische Laufbänder ganz klar die Nase vorn. Diese Modelle sind wesentlich günstiger als elektrische Produkte und sie verursachen auch keine Stromkosten.

Die Trainingsmöglichkeiten

Der höhere Preis von elektrischen Laufbändern rechtfertigt sich u.a. in den vorprogrammierten Trainingsprogrammen. Durch das Verstellen der Geschwindigkeit, der Steigung etc. kann das Training wesentlich abwechslungsreicher gestaltet werden, als das mit einem mechanischen Heimtrainer der Fall ist. Bei diesen Geräten erhält man nämlich nur die Geschwindigkeit, die man aus eigener Kraft erzielt.

Ein authentisches Laufgefühl

Auch in Sachen natürliches Laufgefühl haben elektrische Modelle die Nase vorn. Das ist u.a. darauf zurückzuführen, dass man bei diesen keine Handläufe umgreifen muss.

Gesundheitliche Aspekte

Durch den unnatürlichen Bewegungsablauf auf den mechanischen Trainern werden die Gelenke zusätzlich belastet. Hinzu kommt eine unvorteilhafte Beanspruchung des unteren Rückenbereichs aufgrund des eigenen Kraftaufwands. Elektrische Varianten sind wesentlich gelenkschonender, was nicht nur auf den natürlicheren Bewegungsablauf, sondern zudem auf das Dämpfungssystem vieler Laufbänder zurückzuführen ist.

Welche Variante ist effektiver?

Beim allgemeinen Nutzen der Laufbänder herrscht quasi Gleichstand. Während elektrische Produkte viele verschiedene Einstellmöglichkeiten bieten und sich somit für diverse Trainingsziele eignen, ist das Laufen auf einem mechanischen Modell aufgrund der notwendigen Kraftanstrengung allgemein anstrengender. Die Widerstände können auch die Muskulatur in einem begrenzten Maße zum Wachsen bringen.

Zwischenfazit – elektrisch läuft es sich besser

Die Entscheidung, ob elektrisches oder mechanisches Laufband hängt vor allem von den individuellen Vorlieben sowie von den Anforderungen an die Trainingsvielfalt ab. Mechanische Geräte sind zwar günstiger in der Anschaffung, bieten jedoch keine unterschiedlichen Trainingsprogramme und sind auch nicht so gelenkschonend wie elektrische Modelle. Da letztere sehr viel weiter verbreitet sind, wird in den folgenden Abschnitten lediglich auf die Kaufkriterien für derartige Heimtrainer eingegangen.

Tipp: Mechanische Modelle verfügen über keinen Motor und sind somit deutlich leiser als elektrische Laufbänder.

Ausreichend Fläche für maximale Sicherheit beim Workout

Eine große Laufbandfläche ist wichtig, damit man auch unter schweren Belastungen nicht „daneben tritt“. Ist die Fläche zu klein und zu kurz, können schwere Unfälle und Verletzungen die Folge sein – auch, wenn die meisten Laufbänder mit einem Magnet ausgestattet sind, der, wird er vom T-Shirt getrennt, das Laufband anhält.

Um eine gute Sicherheit zu bieten, sollte das Laufband mindestens 140 cm lang und 50 cm breit sein. Alles darunter erhöht die Gefahr für Unfälle. Größere Modelle erhöhen die Sicherheit noch einmal. 

Die (Dauer-) Leistung des Motors

Der Motor des Laufbands sollte möglichst leistungsstark sein. So können auch schwerere Personen auf dem Gerät trainieren. Personen mit einem Körpergewicht von bis zu 100 kg kommen mit einem 2 PS starken Motor (Dauerleistung) aus. Beträgt das Körpergewicht mehr als 100 kg, sollte die Dauerleistung des Motors bei mindestens 3 PS liegen.

In diesem Zusammenhang sei besonders auf die Dauerleistung des Geräts hingewiesen. Viele Hersteller locken mit einer hohen Leistung des Motors. Dieser Wert bezieht sich jedoch oft nur auf die Spitzenleistung, die von dem Gerät nicht dauerhaft erbracht werden kann.

18 km/h und mehr

Die Geschwindigkeit, die das Laufband erbringen soll, hängt von den Trainingszielen ab. Für das moderate Joggen reicht eine Geschwindigkeit von bis zu 10 km/h aus. Möchte man hingegen auch Intervalltraining betreiben, um an seine körperlichen Grenzen zu gehen, sollte ein Modell gewählt werden, das bis zu 18 km/h und mehr leistet.

Die einfache Handhabung

Die Handhabung des Geräts sollte möglichst einfach und komfortabel sein. Das gilt sowohl für die Bedienung des Displays und für die Auswahl der Trainingsprogramme als auch für die Verstauung der Konstruktion. Viele Modelle sind mit einem praktischen Klappmechanismus ausgestattet, der es ermöglicht, den Trainer nach dem Workout platzsparend zu verstauen. Rollen unter dem Gerät erhöhen den Transportkomfort zusätzlich.

Achtung: Laufbänder ohne einen Klappmechanismus können zwar nicht so leicht verschoben werden, weisen jedoch i.d.R. eine stabilere Rahmenkonstruktion und eine höhere Standfestigkeit auf.

Wer genug Platz zur Verfügung hat und das Laufband regelmäßig nutzt, sollte aufgrund der stabileren Konstruktion zu einem Modell ohne Klappmechanismus greifen. Wer das Gerät nach dem Training verstauen möchte, muss darauf achten, dass dieses trotz Klappmechanismus robust und stabil genug ist.

​Weitere wichtige Ausstattungsmerkmale

Wie anhand der bisherigen Ausführungen ersichtlich wurde, besteht ein Laufband aus viel mehr Komponenten als der Lauffläche. Ein Dämpfungssystem gestaltet das Training möglichst gelenkschonend und angenehm. Das Verletzungsrisiko wird minimiert, was vor allem Anfängern und Wiedereinsteigern nach einer Verletzungspause oder einer Operation zugutekommt. 

Eine Pulsfunktion gehört zur standardmäßigen „Ausrüstung“ eines Laufbands. Dank dieser Funktion behält der Trainierende die Kontrolle über seine Herzfrequenz und er vermeidet, dass er sich zu hohen Belastungen aussetzt. Bei modernen Laufbändern kann sogar der Herzfrequenz-Bereich eingestellt werden, in dem man trainieren möchte. Die Produkte passen sich der Herzfrequenz an und werden entsprechend langsamer, schneller und/ oder variieren die Steigung.

Ein Pulsgurt ist die zuverlässigste Methode, um die Herzfrequenz zu messen. Die meisten Laufbänder bieten jedoch lediglich einen Handpulssensor. Alternativ erfolgt die Messung via Ohrclip. Es ist durchaus ratsam, sich im Nachhinein einen Pulsgurt zuzulegen, denn die anderen beiden Varianten messen häufig ungenau oder die Messung setzt zwischendurch aus.

Bei der Auswahl an Trainingsprogrammen kommt es vor allem auf Qualität anstatt auf Quantität an. Bereits ein paar pulsgesteuerte Programme (Ausdauertraining, Intervalltraining, …) in Kombination mit der Steuerung von Geschwindigkeit und Steigung reichen aus, um die Kondition zu verbessern und andere Ziele zu erreichen.

Anpassung der Steigung – elektrisch oder mechanisch

Ein Laufband hat gegenüber dem Joggen in der Natur den Vorteil, dass die Steigung jederzeit angepasst werden kann, um Bergläufe zu simulieren und die Intensität zu erhöhen. Jedoch gibt es auch hier Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen.

Manche Geräte sind mit einem Knopf ausgestattet, über den sich die Steigung elektrisch verstellen lässt. In diesem Fall lässt sich die Intensität also auch erhöhen, während man läuft. Ebenso gibt es mechanisch verstellbare Geräte. Bei diesen muss man das Laufband verlassen und das Training unterbrechen, um die Steigung zu variieren.

Die elektrische Variante ist wesentlich praktischer und anwenderorientierter. Sie eignet sich vor allem für Personen, die die Intensität des Trainings häufig anpassen möchten. Der Nachteil dieser Geräte besteht in ihrem höheren Kaufpreis sowie in der Gefahr, dass die Elektronik für die Verstellung ausfallen kann.

Tipp: Eine Steigung zwischen drei und vier Prozent genügt, um moderate Bergläufe zu simulieren. Es gibt aber auch viele Laufbänder, die Steigungsverstellungen von bis zu 18 Prozent ermöglichen. Je nach gewünschter Intensität muss ein entsprechendes Gerät gewählt werden.  

Die Geräuschkulisse beim Laufen

Neuste Techniken gewährleisten, dass der Geräuschpegel von Laufbändern allgemein immer weiter abnimmt. Allerdings weisen vor allem kostengünstige Modelle einen hohen Lärmpegel auf. Der Trainierende bemerkt diese Geräuschentwicklung i.d.R. kaum und wenn, dann greift er eben zu den Kopfhörern. Allerdings können sich Nachbarn und vor allem diejenigen, die unter der Wohnung hausen, schnell von dem Lärm gestört fühlen. Allgemein gilt: Je hochwertiger und besser verarbeitet ein Laufband ist, desto weniger Geräusche entwickelt es.

Hinweis: Eine sogenannte Bodenschutzmatte schützt den Boden nicht nur vor Schäden, sondern reduziert zudem den Lärmpegel des Laufbands. Das dürfte vor allem die Nachbarn freuen!

Unser Urteil: Das ist das beste Laufband

Anhand der erläuterten Kaufkriterien lässt sich das FITIFITO FT850 Profi Laufband zu unserem Favoriten erklären. Die Dauerleistung des Motors beträgt 3,5 PS und es werden Geschwindigkeiten von bis zu 22 km/h ermöglicht. Hier liegt das Produkt deutlich über dem Durchschnitt. So kann man auf dem FT850 nicht nur gehen und joggen, sondern auch anspruchsvolle Intervalltrainings absolvieren. Das TÜV-Siegel bestätigt dem Laufband selbst bei hohen Geschwindigkeiten einen geringen Schallleistungspegel und die 20 Steigungsstufen lassen sich elektrisch verstellen, ohne das Laufband verlassen zu müssen. Fünf Trainingsmodule und 99 vorprogrammierte Streckenreliefs versprechen höchste Trainingsabwechslung und eine optimale Anpassung der Belastung an das Leistungsniveau des Läufers.

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Darüber hinaus ist die Lauffläche des FT850 groß genug (1400 x 505 mm), um auch bei hohen Geschwindigkeiten sicher laufen zu können und das Dämpfungssystem schont beim Workout die Gelenke. Das hohe Eigengewicht der Konstruktion sorgt „trotz“ des vorhandenen Klappmechanismus für eine gute Stabilität, was bei Modellen mit Klappmechanismus längst keine Selbstverständlichkeit ist. Ferner lässt sich das Laufband leicht aufbauen sowie verstauen und es kommt mit diversen kleinen Details daher (Tablett-Halter, MP3-Player-Anschluss, …), die den Trainingskomfort zusätzlich erhöhen. Über das LCD-Display lassen sich die Laufzeit, der Puls, die Geschwindigkeit und weitere Trainingsgrößen kontrollieren.

Es gibt teurere und auch günstigere Modelle – aufgrund seiner Eigenschaften kann man dem FITIFITO FT850 Profi Laufband ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zuschreiben!

Abschließender Tipp: Um die Effektivität des Trainings zusätzlich zu steigern, sollte der Läufer über den Kauf eines Pulsgurtes nachdenken.


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