Läuseshampoo Test 2018: Die besten Shampoos gegen Läuse im Vergleich

Kennen Sie das? Allein der Gedanke an Läuse verursacht ein unangenehmes Kribbeln auf der Kopfhaut? Sind dann tatsächlich die lästigen, kleinen Parasiten am Werk, bricht buchstäblich die blanke Panik aus? Keine Frage – diese Situation ist unerfreulich. Die meisten empfinden sogar Scham. Jetzt gibt es nur noch einen Ausweg: Die kleinen Biester müssen beseitigt werden – und zwar auf dem schnellsten Wege. Abhilfe für dieses leidige Problem versprechen speziell auf die Eliminierung von Läusen zugeschnittene Shampoos. Welche hierbei zu empfehlen sind und wie man sie am effektivsten verwendet, stellen wir Ihnen in unserem kleinen Ratgeber vor. Des Weiteren versorgen wir Sie mit allen nützlichen Informationen rund um das Thema Kopfläuse.

Vorgestellt: Das sind die besten Shampoos gegen Läuse

Das KIT & COCO Shampoo gegen Kopfläuse und Nissen

Video: KIT & COCO Shampoo gegen Kopfläuse und Nissen:

​Das Unternehmen KIT & COCO bezeichnet sich selber als Experten für gesundes Haar. Mit seinem Treatment Shampoo gegen Kopfläuse und Nissen stellt es die 100-prozentige Beseitigung der lästigen Biester in lediglich einer 45-minütigen Behandlung in Aussicht. Das Produkt ist abgestimmt auf Kinder ab sechs Jahren und Personen mit empfindlicher Kopfhaut sowie Haartypen aller Art.

Zu den natürlichen Inhaltsstoffen in der Zusammenstellung des Shampoos gehört Kokosnussöl als Hauptzutat. Der wertvolle Extrakt ist nicht nur für die Haarpflege im Allgemeinen zuträglich. Als weitere positive Eigenschaften bekämpft er aktiv die Läusepopulation und die dazugehörenden Eier der Parasiten. Weiterhin enthält das Produkt, neben Wasser und Duftstoffen, auch die üblichen Verdächtigen der Kosmetikindustrie: die Waschsubstanz Sodium Laureth Sulfate und verschiedene Konservierungsstoffe. Über die Beifügung dieser, immer wieder diskutierten, Bestandteile lässt sich nach wie vor streiten.

Für die bestmögliche Anwendung empfiehlt KIT & COCO das Auftragen des Shampoos auf das feuchte Haar. Dort sollte es sanft jedoch gründlich einmassiert werden. Der Nacken und die Gegend um die Ohren sind dabei nicht zu vernachlässigen. Möchten Sie eine komplette Befreiung von Kopfläusen und Nissen mit nur einer Behandlung erreichen? Dann lassen Sie das Produkt für mindestens 45 Minuten einwirken, bevor Sie es gründlich mit klarem Wasser reinigen. Alternativ können Sie die Prozedur auch in einer Zeitspanne von zehn Tagen auf zwei Durchgänge aufteilen. In diesem Fall beträgt die Einwirkzeit pro Arbeitsgang nur 15 Minuten.

Vorteile

  • 100-prozentiges Wirkversprechen in nur einem 45-minütigen Durchgang
  • beseitigt Läuse und Nissen
  • für Personen mit empfindlicher Kopfhaut geeignet
  • check
    Kokosnussöl enthalten

​Nachteile

  • Konservierungsstoffe und Sodium Laureth Sulfate enthalten

Das Mosquito med Läuse Shampoo 10

Wie auch die bereits vorgestellten Anti-Läuse-Produkte, basiert das Mosquito med Läuse Shampoo 10 nicht auf eine durch chemische Insektizide hervorgerufene Wirkweise. Vielmehr kommt ein natürliches Produkt als Hauptwirkstoff zum Einsatz. In diesem Fall handelt es sich um das aus Mineralöl gewonnene, sogenannte White Oil. Es durchdringt die Chitinpanzer der Insekten und legt deren Tracheentätigkeit lahm. Die Parasiten sterben. Die Effektivität des Produktes ist klinisch bestätigt.

Das Mosquito med Läuse Shampoo 10 kann in jeder Apotheke erworben werden. Für Kinder bis zu zwölf Jahren können die Kosten für das Präparat sogar von der Krankenkasse erstattet werden. Hierfür ist lediglich das Einreichen eines ärztlichen Rezeptes notwendig.

Video: Anwendung Mosquito med Läuse Shampoo 10

​Für einen verlässlichen Behandlungserfolg sieht der Hersteller folgende Anwendung vor:

  • Shampoo großzügig auf das trockene Haar verteilen,
  • Nackenbereich und Areal hinter den Ohren nicht aussparen,
  • Produkt, ohne es abzudecken, für zehn Minuten einwirken lassen,
  • mit Hilfe von einer kleinen Menge Wasser, die Haare aufschäumen,
  • Haar gründlich mit klarem Wasser ausspülen und Schaum restlos entfernen,
  • das Haar mit einem Nissenkamm sorgfältig ausbürsten.

Nach dem Ausspülen muss kein zusätzliches, herkömmliches Shampoo eingesetzt werden. Die gesamte Prozedur ist nach sieben bis zehn Tagen zu wiederholen.

Abgeraten wird eine Anwendung bei Kindern unter zwölf Monaten und bei Schwangeren oder Stillenden. Außerdem sollten Personen mit einer bekannten Unverträglichkeit gegenüber Mineralölen, Abstand von einer Behandlung mit diesem Produkt nehmen. Der Kontakt mit den Augen und den Schleimhäuten sollte unbedingt vermieden werden.

Vorteile

  • natürlicher Hauptwirkstoff White Oil
  • keine chemischen Insektizide enthalten
  • Wirkung klinisch verifiziert
  • check
    Kostenerstattung bei Krankenkasse möglich
  • check
    kein zusätzliches Shampoo notwendig

​Nachteile

  • Schäumungsmittel enthalten
  • für Personen mit allergischen Reaktionen auf Mineralöle nicht geeignet
  • Wiederholung nach sieben bis zehn Tagen notwendig

Das Hennig Licener Shampoo gegen Kopfläuse

Die Hennig Arzneimittel GmbH & Co. KG präsentiert mit diesem Shampoo ein Mittel, welches bereits nach der ersten Anwendung einen Behandlungserfolg erzielen soll. Effektiv beseitigt es, laut Hersteller, Läuse und Nissen (Läuseeier).

Verantwortlich für die, durch klinische Tests erwiesene, Wirkung ist in erster Linie ein enthaltener Extrakt aus dem indischen Neembaum. Der naturheilkundlich relevante Stoff wird gewonnen aus dem Öl der Neembaum-Samen und wirkt dahingehend, dass er das Atemsystem der Läuse außer Kraft setzt. Die Parasiten sterben ab. Zudem durchdringt es auch die feinen Schutzwände der winzigen Nissen und trocknet sie aus. Somit ist auch die Nachwuchsbildung von vornherein ausgeschlossen.

Das Präparat ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und einfach anzuwenden. Bei der Anwendung ist zu beachten, dass es auf das trockene Haar aufgetragen werden muss. Dort sollte es großzügig verteilt und ausgiebig einmassiert werden. Nach einer Einwirkzeit von zehn Minuten wird das Shampoo restlos und gründlich mit laufwarmen Wasser ausgespült.

Bei der Verwendung ist von einem Kontakt des Shampoos mit den Augen oder Schleimhäuten abzusehen. Anderenfalls kann es zu schmerzhaften Reizungen kommen. Das Öl des Neebaums ist zudem bei oraler Einnahme giftig. Vorteilhaft wäre es außerdem, dass die Haare nach der Behandlung umfassend ausgekämmt werden sollten. Nur so können tote Parasiten und abgestorbene Läuseeier restlos entfernt werden. Hierfür benötigt man allerdings ein weiteres Hilfsmittel: einen Nissenkamm.

Vorteile

  • beseitigt Läuse und Nissen
  • laut Hersteller nur eine Anwendung notwendig
  • natürlicher Hauptwirkstoff Neembaum-Extrakt
  • check
    rezeptfrei erhältlich

​Nachteile

  • kann Reizungen der Augen verursachen
  • Nissenkamm zum restlosen Ausbürsten notwendig

Das SOS Läuse-Shampoo

Video: SOS Läuse-Shampoo

Aus dem Labor der Firma SOS kommt das gleichnamige Shampoo gegen Läuse und Nissen. Durch den Verzicht auf jegliche Parfüm- und Konservierungsstoffe sowie auf Parabene, Silikone und chemische Insektizide, sichert der Hersteller bedenkenlose und wissenschaftlich belegte Hautverträglichkeit zu. Als natürlicher Hauptwirkstoff fungiert Kokosöl. Speziell die im Öl enthaltene Larinsäure ist eine wertvolle Unterstützung bei der Beseitigung der krabbelnden Parasiten. Der Geruch der Säure ist für sie unerträglich. Des Weiteren tötet es wirkungsvoll die Nachkommenschaft der Läuse beziehungsweise die Nissen ab.

SOS rät an, das Shampoo großzügig auf das nasse Haar zu verteilen. Dort sollte es für mindestens 15 Minuten einwirken, bevor es gründlich mit Wasser ausgespült werden kann. Anschließend kann das Haar – am bestem mit einem speziellen Nissenkamm – ausgebürstet werden. Letzte Rückstände von Läusen und Nissen werden damit sorgfältig entfernt. Um ein effektives Ergebnis sicherzustellen, sollte diese Prozedur in einem Intervall von drei Mal mit einer jeweiligen Pause von sieben Tagen wiederholt werden. Sind die Haare stark von Läusebefall betroffen, kann der Turnus auf fünf oder sechs Tage verringert werden. Im Gegensatz zu den beiden bereits vorgestellten Produkten, ist bei diesem Präparat eine erneute Anwendung unverzichtbar.

Kinder unter drei Jahren sollten von der Behandlung ausgeschlossen werden. Des Weiteren ist das Shampoo ausschließlich äußerlich anzuwenden.

Vorteile

  • frei von Parfüm-, Konservierungsstoffen, Parabenen, Silikonen und chemischen Insektiziden
  • Kokosöl als Hauptwirkstoff
  • kurze Einwirkzeit
  • check
    Hautfreundlichkeit wissenschaftlich verifiziert

​Nachteile

  • Vorgang muss mindestens drei Mal wiederholt werden
  • für Kinder unter drei Jahren nicht geeignet

Die Linicin 15 min Lotion von MEDA Pharma

Auch dieses Produkt zielt auf die Hauptaufgabe eines Anti-Läuse-Shampoos ab: die wirkungsvolle Bekämpfung von Kopfläusen und Nissen. Verantwortlich für die Effektivität ist in erster Linie der enthaltende Wirkstoff Dimeticon. In der Linicin Lotion liegt es in flüssiger Form vor und ist zuständig für das physikalische Abtöten der Parasiten. Dies geschieht über die Zerstörung der Sauerstoffversorgung mittels der Insektentracheen.

Das Läusemittel ist frei von Geruchs- und Farbstoffen sowie von Alkoholen und chemischen Insektiziden. Das macht es auch für Kinder in einem Alter ab sechs Monaten bedenkenlos einsetzbar. Die Einwirkzeit pro Anwendung sollte 15 Minuten nicht unterschreiten. Anschließend kann, laut Hersteller, mit einem zuverlässigen Ergebnis gerechnet werden, welches durch eine Wiederholung nach neun bis zehn Tagen vervollständigt wird.

Ein Fläschchen der Lotion reicht für zwei Behandlungen, basierend auf einer mittleren Haarlänge, aus. Das Auftragen erfolgt mit Hilfe des praktischen Applikators auf das trockene Haar. Nach der anschließenden Einwirkdauer, wird herkömmliches Shampoo, ohne Hinzufügung von Wasser, auf die Haare verteilt. Die Gesamtheit an Shampoo und Lotion wird daraufhin mit klarem Wasser gründlich ausgespült. Der Verpackung der Linicin 15 min Lotion liegt ein Läuse- und Nissenkamm bei. Mit diesem sollte das gesäuberte Haar schlussendlich vollumfänglich ausgebürstet werden.

Vorteile

  • Wirkstoff Dimeceton funktioniert auf physikalischer Basis – keine Resistenzbildung der Läuse
  • frei von Duft- und Farbstoffen, chemischen Insektiziden und Alkoholen
  • für Kinder ab sechs Monaten geeignet
  • check
    kurze Einwirkzeit von 15 Minuten
  • check
    Nissenkamm mitgeliefert

​Nachteile

  • Prozedur muss nach circa zehn Tagen wiederholt werden
  • herkömmliches Shampoo wird zusätzlich benötigt

Was haben Läuse eigentlich auf unserem Kopf zu suchen?

Bestätigen sich die ersten Anzeichen einer Plage durch Kopfläuse, bricht zunächst Panik aus. Wie sind die kleinen Quälgeister denn gerade auf Ihren oder den Kopf Ihres Kindes gelangt? Haben Sie irgendetwas falsch gemacht? Werden Sie vor diese Situation gestellt, heißt es erst einmal Ruhe bewahren. Weder nisten sich die Parasiten auf besonders ungepflegten Haar ein, noch gibt es Anhaltspunkte dafür, dass Sie sich die Biester fahrlässig eingehandelt haben. Kopfläuse haben sich im Laufe ihrer Existenz evolutionsbedingt perfekt an den Menschen als Wirt angepasst. Auf Tierfell kommen sie nicht vor. Die Länge, Dicke und Farbe ihres bevorzugten Reviers ist ihnen völlig egal. Läuse fühlen sich in warmer und feuchter Umgebung pudelwohl. Die Kopfhaut ist also der perfekte Lebensraum für sie. Als Nahrungsquelle dient das Blut unserer Kopfhaut, welches sie mit ihren kleinen Rüsseln einsaugen. Ihre winzigen Widerhaken sind ideale Werkzeuge zum Festkrallen an den Haaren.

Doch wie kommen die Schmarotzer auf unseren Kopf? Der Fakt, dass sie nicht fliegen oder über große Distanzen hüpfen können, hindert sie keineswegs daran, ihr neues Haupteinsatzgebiet einzunehmen. Einzig der Kontakt zwischen Köpfen kann der Herd einer Übertragung sein. Das ist auch der Grund, warum zum größten Teil Kinder von Kopfläusen betroffen sind. Speziell in Schulklassen und Kindergartengruppen kommt es vermehrt zu engem Kontakt zwischen den Kindern – sei es beim Spielen, beim gemeinsamen Lernen oder beim Sport. Hier bietet sich also der perfekte Zeitpunkt für die Kopfläuse, sich einen neuen Wirt zu suchen.

Wer ist besonders anfällig für Kopfläuse?

Auch heute hält sich noch das hartnäckige Gerücht, dass sich Läuse besonders auf ungepflegtem Haar einnisten und man mit einem vermehrten Befall im sozial schwachen Milieu rechnen kann. Diese Aussage kann entschieden zurückgewiesen werden, denn teilweise gilt sogar das Gegenteil. Einige wissenschaftliche Studien beweisen, dass sich die Tiere besonders auf frisch gewaschenen Haaren wohl fühlen. Auch die Haarlänge, -farbe und Frisur sind keinerlei Indikatoren für eine erhöhte Anfälligkeit. Einzig der Kopf-an-Kopf-Kontakt mit von Läusen befallenen Personen ist entscheidend. Aufgrund der Tatsache, dass Kinder diesen intensiver pflegen als Erwachsene, kommt diese Personengruppe selbstredend wie gerufen für die Läusepopulation.

Wie vermehren sich die Parasiten und was genau hat es mit dem Begriff Nissen auf sich?

Ist die Diagnose Kopfläuse erst einmal gestellt, ist es schon passiert: Die kleinen Kreaturen haben sich eingenistet und sind höchstwahrscheinlich gerade dabei, sich fröhlich zu vermehren. Die circa 2 bis 3,5 Millimeter großen Tiere pflanzen sich in rasender Geschwindigkeit fort. Die weibliche Menschenlaus produziert bis zu zehn Eier am Tag. Begrifflich bezeichnet man diese als Nissen. Sie sind klein, oval, milchig bis durchsichtig und haften am Haar. Circa acht Tage nach der Ablage schlüpfen aus den Eiern die Kopflauslarven, welche wiederum nach weiteren acht bis zwölf Tagen geschlechtsreif sind. Der Kreislauf beginnt erneut. Bei dem ersten Verdacht auf Kopfläuse ist also Eile geboten. Anderenfalls vermehren sich die saugenden Parasiten in einem hohen Tempo.

Woran erkennt man, dass man von Kopfläusen betroffen ist?

Dass einem von Zeit zu Zeit einmal die Kopfhaut juckt, ist ganz normal. Doch wenn sich dies zu einem ausgewachsenen, durchgehenden Juckreiz entwickelt, sollten die ersten Alarmglocken schrillen. Denn das unangenehme Kribbeln auf dem Kopf ist ein Signal für einen möglichen Befall mit Menschenläusen. Der Betroffene kann seine Hände kaum noch vom Kopf fernhalten. Die Situation ist unschön und lästig.

Gibt es, neben dem Juckreiz, noch andere Anzeichen für Kopfläuse? Die Antwort lautet: „ja“! Zwar gilt das Jucken als Hauptsymptom, jedoch gibt es noch eine Reihe anderer Indikatoren, die auf einen Befall hinweisen können. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Krabbeltiere am Werk sind ist es, wenn auf dem Kopf die kleinen Nissen gefunden werden. Denn wo Nissen sind, sind zwangsläufig auch Mutterläuse vorhanden. Hierbei gebietet es sich, genau hinzuschauen, denn die Eier können leicht mit Schuppen verwechselt werden. Speziell wenn Ihr Kind von seinem Kindergarten- oder Schultag nach Hause kommt und sich ständig die Kopfhaut kratzt, ist Obacht angebracht und eine gründliche Inspizierung unbedingt erforderlich. Am sichersten geht man dabei so vor, dass man das Haar ausgiebig und engmaschig ausbürstet – am besten mit einem eigens dafür vorgesehenen Nissenkamm.

Warum sind Läusemittel mit physikalischer Wirkung den Chemiekeulen vorzuziehen?

Noch vor nicht allzu langer Zeit galten Mittel auf Grundlage neurotoxischer Substanzen als das Nonplusultra bei der Bekämpfung von Kopfläusen. Mit Hilfe der enthaltenden chemischen Stoffe wurde das Nervensystem der Tiere lahmgelegt, sodass diese den Tod fanden. Aus der Behandlung mit diesen Insektiziden resultierte, dass die Läuse im Verlauf der Zeit eine gewisse Resistenz gegen einige enthaltene Hauptinhaltsstoffe entwickelten. Das führte dazu, dass die Wirkung der Mittel verringert oder gänzlich abhandengekommen ist. Zudem können die Präparate bei den vorhandenen Läuseeiern nur geringen Schaden anrichten, sodass eine Anwendung des Mittels in den meisten Fällen wiederholt werden muss.

Moderneren Ursprungs sind Anti-Läuse-Erzeugnisse, welche nach physikalischem Prinzip arbeiten. Im Gegensatz zu ihren chemischen Mitbewerbern wirken diese nicht auf das zentrale Nervensystem der Läuse, sondern legen sich um die Parasiten und ihre Eier. Die Tracheen zur Beatmung können nicht mehr störungsfrei funktionieren und die Läuse sterben ab. Zu den hauptverantwortlichen Substanzen dieser Mittel zählen zumeist ätherische Öle des Teebaums, Kokos-, Geranien- oder Lavendelöl sowie Stoffe auf der Basis von ungiftigem Silikonöl. Besonders vorteilhaft bei dieser Wirkstoffgruppe ist, dass eine Resistenzbildung der Blutsauger ausgeschlossen ist. Fälle von allergischen Reaktionen auf die enthaltenden Öle sind ebenso nicht bekannt.

Was Sie vor dem Kauf eines Anti-Läuse-Shampoos beachten sollten

Wenn die kleinen Schmarotzer erst einmal den Weg auf unseren Kopf gefunden haben, bleibt uns keine andere Chance, als sie auf dem schnellsten Wege zu beseitigen. Lotionen, Sprays, Shampoos und Tinkturen – Mittel für die Läusebekämpfung gibt es wie Sand am Meer. Um einen schnellstmöglichen Behandlungserfolg zu sichern, bietet es sich dringend an, vor dem Kauf eines Anti-Läuse-Shampoos auf einige wichtige Punkte Rücksicht zu nehmen.

Hier finden Sie die elementarsten Kriterien:

Die Wirksamkeit:

Der Punkt der Effektivität ist ausschlaggebend und der eigentliche Hauptgrund für eine Kaufentscheidung. Denn was nützt ein Mittel gegen Kopfläuse, wenn es nicht wirkt. An dieser Stelle sollten Sie zunächst entscheiden, ob das Ergebnis auf chemische neurotoxische oder physikalische Weise erreicht werden soll. Wie sich die beiden Behandlungswege unterscheiden, haben wir bereits im Vorfeld geklärt. Des Weiteren sollten Sie sich im Klaren darüber sein, wann die vollständige Wirkung eintritt. Geschieht dies direkt nach der ersten Anwendung oder sind mehrere Durchgänge notwendig?

Die Anwendung:

Auch hier gibt es Unterschiede. Einige Produkte werden auf trockenem Haar benutzt und andere auf handtuchfeuchtem oder nassem. Was hier für Sie vorteilhafter ist, entscheiden Sie am besten nach ihren individuellen Bedürfnissen. Zumeist ähnelt sich die weitere Anwendung dann bei einer Vielzahl von Präparaten. Es ist eine Einwirkzeit notwendig und danach wird das Mittel mit klarem Wasser ausgespült. Bezüglich der Dauer des Einwirkens kommt es wiederum zu unterschiedlichen Vorgehensweisen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Anti-Läuse-Shampoo für Kinder oder Kleinkinder sind, ist eine kurze Einwirkzeit vorteilhafter. Erwachsene bringen in diesem Fall wohl bedeutend mehr Geduld auf und können auch mit einer etwas längeren Dauer leben.

Die Inhaltsstoffe:

Abgesehen von den chemisch oder physikalisch wirkenden Inhaltsstoffen, empfiehlt es sich auch bei den zusätzlich enthaltenen Bestandteilen genau hinzuschauen. Manche Produkte funktionieren unter einem vollkommenen Verzicht auf chemische Zusatzstoffe, andere sehen davon nicht ab. Gerade für Allergiker oder Personen mit empfindlicher Kopfhaut kann sich schon ein unverträglicher Stoff unangenehm auswirken oder sogar gefährlich sein.

Unser Urteil: Das ist das beste ​Läuseshampoo

Eingangs ist zu erwähnen, dass es sich bei allen von uns vorgestellten Shampoos zur Beseitigung von Läusen um Produkte handelt, welche nach dem physikalischen Prinzip arbeiten. Allein dieser Fakt stellt für alle Präparate einen Pluspunkt dar.

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  • Für Kinder ab 1 Jahr geeignet.
  • zur Behandlung des Haares bei Befall von Kopfläusen...
  • Es enthält den Wirkstoff White-Oil und waschaktive...
  • White-Oil wird auch in der Kosmetik-Branche häufig...

Im weiterführenden Vergleich haben sich für uns zwei Anti-Läuse-Mittel heraus kristallisiert, welche sich bis zum Ende ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten: das KIT & COCO Shampoo gegen Kopfläuse und Nissen und das Mosquito med Läuse Shampoo 10. Ersteres wirkt auf der Basis natürlichen Kokosöls und das Zweitgenannte auf Grundlage des Mineralöls White Oil. Bei der Anwendung hat das KIT & COCO Shampoo aus dem Grund die Nase vorn, dass, laut Hersteller, bereits eine einzige Anwendung mit einer Einwirkdauer von 45 Minuten notwendig ist. Dagegen muss die Prozedur beim Mosquito Shampoo nach einiger Zeit wiederholt werden, was wir als Minuspunkt für dieses Produkt werten. Beide Fabrikate verzichten bei ihrer Zusammenstellung zwar auf chemische Insektizide, jedoch schließen sie einige Konservierungsstoffe und Schäumungsmittel nicht aus. Das bedeutet Gleichstand in dieser Kategorie. Einen Treffer landet das Mittel aus dem Hause Mosquito damit, dass es bei der Krankenkasse erstattungsfähig und seine Wirksamkeit klinisch getestet und bestätigt ist.

Aufgrund der beschriebenen Vor- und Nachteile ist es schwierig, einen klaren Gewinner in diesem Zweier-Vergleich auszumachen. Daher setzen wir beide Anti-Läuse-Shampoos auf den verdienten ersten Platz und sprechen für sie eine unbedenkliche Kaufempfehlung aus.


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