Kniebandage Test 2018: Die besten Kniebandagen im Vergleich

Kniebandagen sind in vielen Situationen eine rettende Unterstützung und werden nicht nur von Sportlern jeglichen Alters gerne genutzt, sondern können auch im Alltag den Knien zusätzlichen Halt bieten. Die Nutzung einer solchen Bandage wirkt sich allerdings nicht nur positiv auf das jeweilige Knie auf, sondern ist im gesamten Körper spürbar. Denn wer zum Beispiel unter Schmerzen laufen muss, verkrampft auch Beine und Rücken. Allerdings sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass Kniebandagen tatsächlich nur unterstützen und den Schmerz lindern können, jedoch nicht als medizinisches Mittel gegen Schmerzen eingesetzt werden sollen – hier hilft nur ein Arztbesuch und eine entsprechende Behandlung. Trotzdem bietet das Hilfsmittel vor allem Sportlern immer wieder die Möglichkeit, dass die Bewegungsabläufe ungehindert ausgeübt werden können. So werden nämlich die Bänder sowie die Muskulatur gestützt, während das Knie gleichzeitig vor einer Überdehnung geschützt wird. Es ist jedoch nicht immer den Markt zu überblicken und das richtige Modell für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Schließlich unterscheiden sich die verschiedenen Bandagen mitunter recht stark voneinander – und zwar nicht nur in preislicher Hinsicht. Wir stellen Ihnen deshalb einige Varianten vor, die Sie sich durchaus einmal näher anschauen sollten.

Vorgestellt: Die besten Kniebandagen im Vergleich​

Bonmedico Kenu

Wie bei fast allen Modellen gilt auch hier, dass vor dem Kauf unbedingt der eigene Oberschenkelumfang gemessen werden und mit der Hersteller-Tabelle verglichen werden sollte. Im Zweifelsfall rät Bonmedico zudem dazu, lieber eine Nummer größer zu bestellen, da eine zu eng anliegende Bandage den Blutfluss behindert und dann langfristig sogar Schäden verursachen kann. Rein optisch betrachtet Wirkt das Produkt schon fast futuristisch, was einerseits an der farblichen Mischung aus Schwarz und Blau liegt, andererseits jedoch auch mit Hexagon-Muster auf der Vorderseite und dem gewählten Material zusammenhängt. Dieses ist nämlich atmungsaktiv und bietet sichtbare Poren, was gerade bei sportlichen Aktivitäten eine zusätzliche Entlastung bietet. So kann der entstehende Schweiß zumindest teilweise entweichen und es findet eine Durchlüftung der Haut statt.

Die Bandage besteht aus einem Nylon-Latex-Gemisch mit einem Anteil Elasthan, wodurch eine hohe Flexibilität und Elastizität geboten wird. Zusätzlichen Schutz bietet eine Silikon-Scheibe auf der Innenseite, die direkt an der Kniescheibe anliegt und diese dadurch entlasten kann. So entsteht ein wirklich angenehmes Tragegefühl, dass sich nicht nur für sportliche Aktivitäten eignet, sondern auch ein Tragen im Alltag – also zum Beispiel im Büro, unterwegs oder in den eigenen vier Wänden – ermöglicht. Dabei lässt sich die Bandage sogar bequem unter einer Hose tragen und fällt nach Außen hin gar nicht auf. Wer also Knieprobleme hat oder eine Verletzung am Meniskus auskurieren muss, der bekommt hier ein Produkt geboten, das in jeder Situation eine gute Figur macht und sich dabei fast wie eine zweite Haut anfühlt. Das Waschen in der Waschmaschine sollte allerdings vermieden werden, da sonst das Material zu fusseln beginnt und an Elastizität verliert. Hier ist die Handwäsche sinnvoller.

Besonders positiv fällt die Festigkeit der Kniebandage auf, wodurch sie deutlich spürbar Halt verleiht. Obwohl sie relativ eng sitzt kann sie problemlos über mehrere Stunden hinweg getragen werden. Auch die Langlebigkeit ist mehr als zufriedenstellend, da sie problemlos für mehrere Jahre genutzt werden kann. Allerdings lässt sich der Hersteller diese Leistungen auch entsprechend bezahlen, sodass das Produkt eher zu den höherpreisigen Modellen zählt. Wer jedoch bereit ist, etwas mehr zu bezahlten, der bekommt eine Bandage, die nicht nur zusätzlichen Halt bietet, sondern merklich die Schmerzen lindern kann.

Vorteile

  • Sehr guter Halt
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Leicht futuristische Optik
  • Hoher Stärkegrad
  • Kann Schmerzen merklich lindern

​Nachteile

  • Nicht für Waschmaschine geeignet

Leisegrün Kniebandage

Bei diesem Produkt von Leisegrün handelt es sich um eine recht einfache, aber dennoch sehr stabile Kniebandage. Rein optisch präsentiert sie sich in einem schlichten und auffälligen Schwarz und verzichtet zudem komplett auf unnötige Schnörkel oder Spielereien. Stattdessen steht ganz klar die Funktionalität im Vordergrund. Entsprechend wurden sowohl oben als auch unten Klettverschlüsse angebracht, die eine hohe Flexibilität ermöglichen. So können Nutzer nämlich frei entscheiden, wie eng anliegend die Manschette sein soll – für sportliche Aktivitäten wird in der Regel ein festerer Sitz benötigt, während im Alltag eine lockere Haltung sinnvoll ist.

Bei der Wahl der Materialien verlässt sich Leisegrün voll und ganz auf eine Mischung aus Baumwolle und Elasthan, was einerseits die Elastizität verbessert, andererseits jedoch auch eine hohe Atmungsaktivität ermöglicht. Die Baumwolle hinterlässt zudem ein wirklich angenehmes Gefühl auf der Haut und passt sich zudem perfekt an die Rundungen des Knies und des Ober- beziehungsweise Unterschenkels an. Selbst Verdickungen am Knie, wie sie zum Beispiel nach einer Operation oder Verletzung entstehen können, werden so sanft umschlossen. Dadurch entsteht ein wirklich guter Halt, der sowohl im Alltag als auch bei sportlichen Aktivitäten gegeben ist. Im Schwimmbad sollte die Bandage allerdings eher nicht eingesetzt werden, da sich die Baumwolle sonst schnell mit Wasser vollsaugt und eher hinderlich als förderlich ist. Gleichzeitig bedeutet die Nutzung von Baumwolle jedoch auch, dass das Modell in die Waschmaschine darf, was die Reinigung natürlich ungemein erleichtert.

Obwohl die Baumwoll-Bandage einen wirklich guten Halt mit sich bringt, ist sie trotzdem für eine Nutzung über mehrere Stunden hinweg nur bedingt geeignet. Leider nimmt sie nämlich nach und nach ein wenig entstehenden Schweiß auf und beginnt dann auf der Haut zu reiben und Rötungen zu hinterlassen. Wer also ein Modell sucht, das zum Beispiel während dem gesamten Arbeitstag als Unterstützung getragen werden kann oder sich für lange Wanderungen eignet, der sollte sich lieber für eine andere Variante unterscheiden oder alle paar Stunden eine Tragepause einlegen. Für sportliche Betätigungen für wenige Stunden ist die Bandage jedoch ideal und kann hier voll und ganz überzeugen.

Vorteile

  • Für Waschmaschine geeignet
  • Hohe Stabilität und Festigkeit
  • Überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Atmungsaktiv

​Nachteile

  • Lange Nutzung nur unter Vorbehalt

Bora Sportswear Elastische Kniebandage

Zwar sollte das Aussehen einer Kniebandage eigentlich keine große Rolle spielen, doch irgendwie sollte die Optik ja mit der sonstigen Sportkleidung kompatibel sein. Das Modell von Bora Sportswear präsentiert sich in einem klassisch-neutralen Schwarz und verfügt lediglich über einige rote Highlights, die durchaus ein angenehmes Äußeres entstehen lassen. Sie wird in vier verschiedenen Größen angeboten (S, M, L und XL) und vor dem Kauf sollte unbedingt der eigene Oberschenkelumfang mit der Hersteller-Tabelle verglichen werden, da die Kompresse sonst schnell zu eng anliegt und die Blutzufuhr abschnüren kann.

Beim Material verlässt sich der Hersteller hauptsächlich auf Nylon und Latex mit einem geringen Anteil an Silikon und Spandex, wodurch ein höchst elastisches Gemisch entsteht, das trotzdem auf der Haut ein angenehmes Tragegefühl hinterlässt. Gleichzeitig sorgen die synthetischen Stoffe dafür, dass selbst bei starker Schweißbildung – was gerade bei sportlichen Aktivitäten ja vollkommen normal ist – der Halt weiterhin fest bleibt und kein Verrutschen möglich wird. Ebenfalls erwähnenswert: Die Kniebandage darf lediglich in 30°C warmen Wasser per Handwäsche gereinigt werden. Das Waschen in der Waschmaschine würde nämlich die synthetischen Stoffe zu sehr belasten und dann die Elastizität und damit letztendlich auch den Halt am Knie vermindern. Wer sich jedoch daran hält, der wird von der hohen Qualität und der absolut guten Verarbeitung überzeugt werden und von der Langlebigkeit des Produkts überrascht sein.

Obwohl der Tragekomfort durchaus hoch ist, wurde dieses Modell eher zur leichten Unterstützung zum Beispiel für sportliche Tätigkeiten entwickelt. Wer hingegen mit einer Verletzung zu kämpfen hat oder allgemein stärkere Schmerzen im Knie spürt, der wird hier nicht die benötigte Hilfe finden. Denn die Stärke der Kniebandage ist dafür einfach nicht ausreichend.

Vorteile

  • Hochwertige Verarbeitung
  • Angenehmer Tragekomfort
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Stabiler Halt

​Nachteile

  • Geringe Stärke
  • Nicht Waschmaschinen-tauglich

Bonmedico Celo

Günstig, fixierbar und schmerzlindernd – so möchte sich dieses Produkt von Bonmedico präsentieren. Rein optisch fällt bereits auf, dass die eher neutral gefärbte Kniebandage relativ groß ist und damit über das Knie hinaus recht viel Bein bedeckt. Das ist dem besonderen Design geschuldet, denn zur flexiblen Fixierung wurde ein Klettverschluss auf der Unterseite angebracht. So können die Nutzer relativ frei entscheiden, wie fest und eng die Bandage am Knie anliegen soll und muss, damit der Halt den eigenen Bedürfnissen entspricht. Dadurch ist sie auch ideal für sportliche Aktivitäten, da sie hier je nach Wunsch etwas fester angezogen werden kann oder eben ein wenig Freiraum bietet.

Allerdings fehlt auf der oberen Seite ein weiterer Verschluss beziehungsweise eine zusätzliche Fixierung, wodurch sich die Bandage nur bedingt zum langen Laufen beziehungsweise Joggen eignet, da hier irgendwann der obere Teil in die Kniekehle rutscht. Sportarten wie Fußball oder Volleyball stellen hingegen zumindest auf Hobby-Basis keine Probleme dar, da hier das Laufen eher in Intervallen stattfindet. Bei der Materialwahl verlässt sich Bonmedico auf Nylon und Kunstseide, was vor allem für ein sehr angenehmes Tragegefühl sorgt und gleichzeitig eine gute Elastizität bietet. Gerade die Kunstseide sorgt dafür, dass es keinerlei Kratzen und Scheuern auf der Haut gibt, wodurch Hautrötungen vermieden werden. Jedoch ist so die Durchlüftung nicht optimal, was nach einigen Stunden der Nutzung dazu führt, dass die Haut unter der Bandage recht stark mit Schweiß bedeckt ist. Gerade, wenn ein Tragen über mehrere Stunden hinweg geplant ist, sollte das Modell immer wieder kurz gelüftet werden.

Die Qualität der Bandage selbst ist sehr hoch und auch die Verarbeitung ist ohne Makel. Wer bei der Reinigung darauf achtet, dass lediglich Handwäsche erlaubt ist und ein Waschen in der Waschmaschine vermieden werden muss, der bekommt hier ein langlebiges Produkt für einen fairen Preis geboten. Wirklich günstig ist die Kniebandage zwar nicht, doch wer etwas mehr investiert, der bezahlt auch tatsächlich für die höhere Qualität.

Vorteile

  • Hervorragende Verarbeitung
  • Hohe Flexibilität dank Klettverschluss
  • Für viele Sportarten nutzbar
  • Angenehmes Tragegefühl

​Nachteile

  • Durchlüftung nicht optimal
  • Nur für Handwäsche geeignet

ULIMIT Kniebandage

Rein optisch betrachtet unterscheiden sich die Kniebandagen von ULIMIT bereits allein dadurch von der Konkurrenz, dass sie relativ groß sind und dadurch noch einen großen Teil des Oberschenkels bedecken. Der Hintergrund dafür liegt wohl darin, dass komplett auf zusätzliche Klettverschlüsse oder ähnliches zur Befestigung verzichtet wurde und die Bandage somit eng am Bein anliegen muss. Entsprechend wichtig ist auch vor dem Kauf den eigenen Oberschenkel zu messen und genau zu überprüfen, welche Größe sinnvoll ist, da das Produkt sonst schnell zu eng anliegt und den Blutlauf stören kann oder zu locker sitzt und zu rutschen beginnt. Wurde jedoch die richtige Größe gewählt, so sitzt die Bandage wirklich fest und kann auch über viele Stunden hinweg problemlos getragen werden. Damit eignet sie sich perfekt für den täglichen Einsatz im Büro oder unterwegs, kann allerdings auch bei Radtouren, beim Hiken oder anderen Sportarten eingesetzt werden.

Bei der Herstellung hat ULIMIT sich auf eine Mischung aus Nylon, Latex sowie einem geringen Anteil Elasthan, wodurch ein hochflexibles Produkt entsteht, das sich problemlos über das Knie ziehen lässt. Gleichzeitig entsteht dadurch auch ein fester Sitz, da sich die Bandage sanft an die Haut schmiegt. Darüber hinaus sind die Materialien geruchsabweisend, sodass auch starke sportliche Aktivitäten kein Problem darstellen, da sich Schweiß und andere Gerüche nicht in der Bandage festsaugen können. Ebenfalls recht praktisch ist, dass das Material an kalten Tagen eine wärmende Funktion hat und so das Knie zusätzlich schützt, während es an warmen Tagen dank seiner Atmungsaktivität für eine gute Durchlüftung sorgt und so die zu starke Schweißsammlung verhindert.

Negativ fällt einerseits die Qualität des aufgestickten Logos auf, das gerade bei häufiger Nutzung relativ schnell damit beginnt sich abzulösen, andererseits ist auch die Schmerzlinderung nicht ganz so stark wie bei anderen Produkten. Wer sich also von einer Operation erholt oder mit chronischen Schmerzen im Knie zu kämpfen hat, der wird hier nicht gänzlich zufrieden sein. Wer hingegen eine grundsolide Unterstützung für sportliche Aktivitäten oder den Alltag sucht, der bekommt hier eine wirklich gute Variante geboten.

Vorteile

  • Fester Sitz
  • Gute Luftdurchlässigkeit
  • Angenehmer Tragekomfort
  • Geruchsabweisend

​Nachteile

  • Logo löst sich schnell ab
  • Nur bedingt schmerzlindernd

Kniebandagen: Was ist das eigentlich?

Hinter einer Kniebandage versteckt sich ein Produkt, das oftmals zunächst leicht belächelt wird, nach dem ersten Testen jedoch schnell aus der regelmäßigen Nutzung nicht mehr wegzudenken ist. In der Regel bestehen die Bandagen aus synthetischen Stoffen wie zum Beispiel Nylon, Latex, Elasthan oder Kunstseide, mitunter jedoch auch aus Baumwolle. Dadurch sind sie einerseits elastisch und flexibel und können so problemlos über das Knie gezogen werden, andererseits bieten sie dann auch einen festen Halt und können oftmals in Verbindung mit Klettverschlüssen und ähnlichen Befestigungen auch bei starken sportlichen Aktivitäten für zusätzliche Unterstützung des Knies sorgen.

Gerade durch die Elastizität wird zudem bei guten Modellen garantiert, dass sich die Kniebandagen perfekt an die Rundungen des Beins anschmiegen und dort wie eine zweite Haut sitzen, während sie das Knie schützen. Zudem unterscheiden sich die verschiedenen Varianten auch in der Nutzung, denn einige Modelle sind recht schwer und wurden speziell als Stütze nach einer Operation oder bei einer Verletzung konzipiert, während andere besonders leicht und flexibel sind und auch bei Höchstleistungen im Sport eingesetzt werden können. Ebenfalls wichtig ist die Wahl der richtigen Größe, die vom Oberschenkelumfang abhängig ist. Es lohnt sich definitiv, wenn der Umfang des eigenen Oberschenkels gemessen wird, damit die Bandage nicht zu eng und nicht zu locker sitzt. Eine zu locker sitzendes Produkt rutscht nämlich schnell und bietet dann nicht mehr die optimale Unterstützung, während ein zu enges Produkt die Blutzufuhr behindert und dann eher schädigt als hilft.

Ein Modell für jede Situation

Nach einem Kreuzbandriss oder einem Meniskusschaden kann es lange dauern, bevor das normale Laufen vollkommen schmerzfrei funktioniert, geschweige denn bevor wieder Sport getrieben werden kann. Sind hingegen nur geringe Schmerzen vorhanden beziehungsweise ist die Regeneration bereits gut vorangeschritten, so ist es durchaus sinnvoll, wenn eine Kniebandage eingesetzt wird. Diese stützt nämlich das Knie, verringert so den dort entstehenden Druck und reduziert nicht nur die Schmerzen, sondern verbessert die Bewegungsabläufe ungemein. Dabei setzt der Effekt in der Regel sofort ein, sobald die Bandage angezogen und ausgerichtet wurde. Der therapeutische Nutzen ist dabei zwar ungemein groß, kann dabei jedoch immer nur unterstützend wirken und niemals Physiotherapie oder ähnliche Aktivitäten ersetzen. Wer zudem langfristig Schmerzen im Knie hat, der sollte unbedingt seinen Arzt aufsuchen.

Doch lohnt sich der Einsatz nicht nur dann, wenn bereits Verletzungen und Schmerzen entstanden sind. Auch als präventive Maßnahme werden Bandagen regelmäßig empfohlen und eingesetzt. Vor allem Sportler, die ihren Knien hohe Belastungen zumuten, setzen auf dieses Produkt. Dabei eignen sich die verschiedenen Modelle nicht nur für klassische Sportarten wie Fußball, Basketball oder Leichtathletik, sondern werden auch regelmäßig beim Hiken, Walking, Volleyball oder anderen Bewegungsabläufen eingesetzt, die das Knie stark belasten. Die prophylaktische Nutzung ist vor allem deshalb sinnvoll, weil es selbst bei gesunden Beinen schnell zu Verletzungen kommen kann. Risiko-Faktoren sind zum Beispiel:

Körperkontakt mit den Mitspielern: Fußball, Handball, Basketball ähnliche Sportarten sind zwar im optimalen ungefährlich, in der Realität kommt es jedoch immer wieder zu (ungewollten) Fouls, die schnell schwere Verletzungen nach sich ziehen können. Wer hier vorab etwas Schutz und Unterstützung via Bandage anziehen kann, der kann das Verletzungspotential stark reduzieren.

Erhöhte Sturzgefahr: Es gibt viele Sportarten, bei denen Stürze und ungewollter Bodenkontakt einfach dazu gehören. Fußball, Eissportarten, Ski-Fahren oder Kampfsportarten sind nur einige Beispiele. Darüber hinaus ist es dort auch schnell möglich, dass das Knie verdreht wird oder in einem kurzen Zeitraum sehr hohen Belastungen ausgesetzt wird.

Kontakt von festem Boden und Knie: Hiermit ist der gewollte Kontakt gemeint, der zum Beispiel bei Volleyball auftritt. Zwar werden hier oft Knieschoner getragen, doch können diese den Stress, dem das Knie ausgeliefert wird, auch nur teilweise abfangen. Eine Bandage würde dann zusätzlichen Schutz bieten und vor allem die entstehenden Schmerzen teilweise abfangen.

Es gibt also tatsächlich eine Vielzahl an Situationen – gerade im Sport – in denen der prophylaktische Einsatz eines solchen Produkts nicht nur sinnvoll ist, sondern effektiv Schmerzen lindern oder sogar verhindern kann. So ist es immer sinnvoll, wenn der Körper unterstützt und geschützt wird, bevor es zu Verletzungen und Schmerzen kommt.

Eine fachgerechte Anwendung für optimalen Nutzen

Damit die Kniebandagen auch tatsächlich ihre Funktion erfüllen können und sich allgemein nicht wie eine Belastung anfühlen, ist eine fachgerechte Nutzung essentiell. Dabei müssen einige generelle Tipps beachtet werden, damit sie auch tatsächlich richtig sitzen und ihre volle Wirkung entfalten können. Wie bereits vorab erwähnt, darf sie nicht zu locker sitzen, da sonst kein Druck auf das Knie ausgeübt und dieses nicht entlastet wird. Gleichzeitig darf sie jedoch auch nicht zu eng anliegen, da sonst die Blutzufuhr abgeschnürt wird und zudem ein zu hoher Druck auf das Knie die Schmerzen verstärkt und nicht abmildert. Das alles kann einerseits durch die richtige Nutzung von an der Bandage integrierten Klettverschlüssen oder ähnlichen Mechanismen erreicht werden, andererseits ist die Wahl der richtigen Größe noch wichtiger. Fällt das genutzte Modell nämlich zu klein oder zu groß aus, so wird der gewünschte Effekt eben nicht erreicht und die therapeutische oder prophylaktische Wirkung entfällt.

Heutzutage gibt es viele unterschiedliche Modelle, die sich nicht nur im Verwendungszweck voneinander unterscheiden, sondern auch unterschiedliche Schließmechanismen bieten und zudem teilweise mit einem zusätzlichen Polster um das Knie herum für Halt sorgen wollen. Andere hingegen verzichten auf ein solches Polster und umschließen stattdessen neben dem Knie noch einen Großteil des Ober- und Unterschenkels. So entsteht eine wärmende Wirkung, die gerade bei vorhandenen Schmerzen lindernd wirkt und gleichzeitig für Stabilität sorgt. Weitere Modelle hingegen lassen das Knie selbst an der frischen Luft und umschließen es lediglich, während Kniekehle und der Bereich um das Knie bedeckt werden. Dadurch soll das Knie gekühlt bleiben und gleichzeitig mit etwas Druck am Platz gehalten werden. Diese Variante ist besonders beim Fußball und ähnlichen Sportarten beliebt, da so das Knie unterstützt wird und gleichzeitig die Möglichkeit hat zu atmen. Welche Variante dabei für die eigenen Bedürfnisse richtig ist, hängt immer von der Situation, vorhandenen Schmerzen und der ausgeübten Bewegung ab. Allerdings lassen sich durchaus verallgemeinernde Aussagen treffen.

Welche Variante eignet sich beim Joggen?

Gerade besonders feste Bandagen sind ideal, um sie bei Sportarten einzusetzen, bei denen recht schnelle, plötzliche und intensive Bewegungen ausgeführt werden müssen. Vor allem Ballsportarten wie Fußball, Basketball und ähnliche Varianten sind hier zu nennen. Ob solche Kniebandagen jedoch auch beim Joggen oder Walken sinnvoll sind ist nicht ganz klar festzustellen. Denn hier wird das Knie in der Regel nicht einzelnen Belastungsspitzen ausgesetzt, sondern bekommt gleichmäßigen Druck über einen längeren Zeitraum zu spüren. Wer jedoch bereits Schmerzen hat oder diesen vorbeugen möchte, der kann ebenfalls auf recht spezielle Modelle zurückgreifen: Verschiedene Marken bieten Kniebandagen mit Streben oder eingebauten Gelenken an, die für einen besonderen Schutz sorgen und auch beim Joggen genügend Stabilität bieten.

Aus präventiver Sicht ist aber auch die Wärmewirkung einer Bandage beim Joggen besonders wichtig, denn ein gut gewärmter Bewegungsapparat ist weniger anfällig für Verletzungen und reagiert geschmeidiger bei aufkommenden Druck. So kann ein recht anliegendes Produkt eine ähnliche Wirkung wie ein Kompressionsstrumpf hervorrufen und die Durchblutung im Bein und gerade am Knie fördern. Dadurch gelangt mehr Sauerstoff in die Kniegelenkstrukturen, was wiederum das Muskelgewebe anregt und höhere Leistungen ermöglicht. Es sollte jedoch auch ein negativer Aspekt beachtet werden: Wenn die Bandage regelmäßig eingesetzt wird, so hemmt sie spürbar den Muskelaufbau, da das Knie geringeren Belastungen ausgesetzt wird und damit langsamer Muskeln entwickelt. Wird die Bandage dann einfach weggelassen, so muss sich der Körper und vor allem das Knie erst daran gewöhnen und weitere Muskeln aufbauen. Während dieser Zeit gibt es jedoch eine erhöhte Verletzungsgefahr, da der restliche Körper die gleiche Leistungen wie während der Nutzung der Bandage aufbringen will, das Knie jedoch noch nicht genügend Muskeln aufgebaut hat. Hier könnte es sinnvoll sein, zunächst eine Variante mit weniger Stützleistung als Zwischenschritt zu wählen, bevor gänzlich auf die Unterstützung verzichtet wird.

Unterstützung beim Tanzen: Die Kniebandage für jede Musikrichtung

Tanzen geht auf die Beine und – je nach gewählter Musikrichtung und Tanzart – auch stark auf die Knie. Anders als beim Joggen gibt es hier zwar Belastungsspitzen, doch sind sie wesentlich enger zusammen als zum Beispiel beim Fußball oder anderen Sportarten. Wer zudem eher im Hip Hop Bereich unterwegs ist, der wird auch Bodenbewegungen und einen Aufprall auf den Boden einplanen müssen, was den Druck auf das Knie stark erhöht. Gerade in solchen Situationen können Kniebandagen wahre Wunder wirken und schon fast wie ein Knieschutz, wie er aus dem Skateboarden oder Inline-Skating bekannt ist, fungieren. Entsprechend sollte auch eine Variante eingesetzt werden, die über eine möglichst dicke Polsterung verfügt und die Stürze auf den Boden abfangen kann. Gleichzeitig sollten die Bandagen nicht ganz so eng anliegen, da die Knie und Beine natürlich nicht versteifen sollen, sondern genügend Freiheit benötigen, damit das Tanzen auch wie gewünscht von statten gehen kann.

Arthrose im Knie: Hilfeleistung durch die synthetischen Bandagen

Gonarthrose (Arthrose im Knie) tritt häufig bei älteren Menschen auf, da das Scharniergelenk im Knie einfach über die Jahre und Jahrzehnte hinweg stark beansprucht wurde und nach und nach Verschleiß entstanden ist. Dieser Prozess ist Schmerzhaft und leider ist es nicht möglich, dass die Abnutzung des Gelenks rückgängig gemacht wird, jedoch helfen die Bandagen dabei, die Symptome zu verringern und den Schmerz ein wenig abzufedern. Gleichzeitig wird das weitere Voranschreiten der Gonarthrose verringert und bekämpft, sodass der Schmerz nicht weiter ansteigt. Je nach Voranschreiten der Krankheit wird vom Arzt oftmals leichter Sport oder aktive Betätigung verschrieben, um den Muskelaufbau voranzutreiben und im gesunden Maße dem Verschleiß entgegenzuwirken.

Außerdem wird oftmals bereits vom Arzt eine Kniebandage verschrieben, die bei diesen Aktivitäten einen unterstützenden Effekt hat und merklich für Entlastung sorgt. Auch hier ist das Wärmen des Knies besonders effektiv, da eine bessere Durchblutung die Arthrose-Schmerzen lindert und den Verschleiß herauszögert. Aus diesem Grund werden oftmals spezielle Kompressionsbandagen empfohlen, die speziell für diesen Einsatz entwickelt wurden. Auch die Stabilisierung in sämtliche Richtungen ist nachhaltig effektiv, da die Mobilität erhöht wird und zum Beispiel ein Spaziergang wieder Spaß machen kann.

Das richtige Produkt nach einem Kreuzbandriss nutzen

Nicht nur im Fußball oder beim Ski-Fahren kann es schnell zu einem Kreuzbandriss kommen. Das ist zwar schmerzhaft, verheilt jedoch wieder. Doch gerade während der Regenerationsphase ist der Einsatz einer speziellen Kniebandage wohl unumgänglich, da das Knie einfach die zusätzliche Stütze und Sicherheit benötigt. Wer nicht im Rollstuhl sitzen möchte, sondern auf den eigenen zwei Beinen laufen will, der wird irgendwann das Knie belasten müssen. Um den Druck zu reduzieren und die Regeneration nicht zu unterbrechen, sollte auf eine möglichst hochwertige und stabile Variante gewechselt werden. Natürlich kann auch hier der Arzt weiterhelfen, da er am besten einschätzen kann, wie weit die Heilung schon vorangeschritten ist und welche Bandage für die aktuelle Situation sinnvoll wäre. Hier lohnt es sich durchaus ein etwas teureres und qualitativ hochwertiges Produkt zu wählen.

​Unser Urteil: Das ist die beste Kniebandage

Es ist nicht wirklich einfach, ein einziges Modell klar zu empfehlen. Viele Bandagen wurden für relativ spezielle Situationen entwickelt und sind zum Beispiel optimal für bestimmte Sportarten oder Verletzungen geeignet, während sie in anderen Situationen nur sporadisch eingesetzt werden können und sollten. Trotzdem hat uns die Bonmedico Kenu am meisten überzeugt, da es sich hier um eine Art „Allrounder“ handelt, der erst einmal in jeder Situation eingesetzt werden kann. Gerade das zusätzliche Polster am Knie sorgt dafür, dass auch sportliche Aktivitäten kein Problem darstellen und ein Aufprall auf den Boden abgefedert wird. Durch die recht große Oberfläche der Bandage entsteht zudem ein wärmender Effekt, was gerade bei Zerrungen und Verletzungen in der Kniemuskulatur praktisch ist. Dadurch wird nämlich die Durchblutung angeregt und der Heilungsprozess intensiviert. Zwar ist das Modell preislich auch etwas teurer, dafür stimmt jedoch auch die Qualität und die einmalige Investition wird durch eine hohe Langlebigkeit belohnt.

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Wer hingegen auf der Suche nach einer einfachen und günstigen Variante ist, der wird vom Preis-Leistungs-Verhältnis wohl kaum ein besseres Modell als die Leisegrün Kniebandage finden. Sie eignet sich zwar nicht zum Einsatz bei bereits vorhandenen Verletzungen oder Schmerzen und kann hohe Belastungen auch nur teilweise abfedern, stellt dafür jedoch das ideale Einsteigermodell dar und punktet zudem durch einen hohen Anteil an Baumwolle. Diese ist recht atmungsaktiv und lässt sich zudem problemlos in der Waschmaschine säubern, was die Handhabung besonders einfach macht. Zudem umschließt sie perfekt das Knie und sorgt dadurch für eine gute Unterstützung, die sowohl beim Fußballspielen als auch beim Radfahren oder Joggen gegeben ist. Wer also eine simple Variante sucht und keine besonders hohen Ansprüche hat, der findet hier eine wirklich gute Bandage.

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