Interdentalbürsten Test 2019: Die besten Zahnzwischenraumbürsten

Zähneputzen alleine reicht nicht aus, um seine Zähne gründlich zu reinigen. Für die Zahnzwischenräume, die durch das Zähneputzen nicht erreicht werden, bieten sich Zahnseide, Mundduschen und Interdentalbürsten zur Pflege und Reinigung an. Dabei ist der Gebrauch der jeweiligen Hilfsmittel nicht als Alternative zu sehen. Alle drei Methoden können gerne zusammen benutzt werden, sie ergänzen die Reinigung mit Interdentalbürsten sehr gut.

Welche Vorteile besitzen die Bürsten gegenüber anderen Pflegemitteln? Welche Unterschiede gibt es bei Interdental-Bürsten? Und worauf soll man der Anwendung achten? Diese und weitere Fragen beantworten wir im folgenden Ratgeber. Außerdem werden fünf der besten Interdentalbürsten vorgestellt. Wir empfehlen einen Vergleichssieger und erklären auch, warum wir die Bürstchen für die Besten halten.

Vorgestellt: Das sind die besten Interdentalbürsten

​Interdentalbürste CPS 457 von Curaprox

Die CPS 457 gibt es als Grundausstattung in einer „Pocket-Box“. Ein Bürstenhalter und vier verschiedene Bürstenköpfe sind darin enthalten. Die Größen CPS 06, 07, 09 und 011sind farblich sortiert und ihrem Reinigungsradius aufeinander abgestimmt. Sie sind für Zwischenräume von mindestens 0,6, 0,7, 0,9 und 1,1 Millimeter (Einführungsradius) ausgelegt und decken Zahnzwischenräume von 0,6 bis maximal 5 Millimeter ab.

Der „Regenschirm-Effekt“ sorgt zusätzlich für eine schonende und effektive Zahnpflege in den Zwischenbereichen. Der Bürstenkopf wird aus patentiertem Chirurgie-Draht mit sehr feinen Borsten hergestellt.

Die vier im Set enthaltenen Bürstenköpfe lassen sich schnell austauschen. Ein patentierter Klick-Verschluss ermöglicht das einfache Wechseln, so dass jeweils mit der passenden Interdentalbürste gereinigt wird. Der gewinkelte Halter ist im Vergleich zu den Einweg-Bürstchen lang und besitzt eine gut handhabbare Form, die den Gebrauch der Interdentalbürste erleichtert. Der Bürstenkopf lässt sich sorgfältig und einfach in die hinteren Zwischenräume einführen. Der Griff ist aus weichem „Zwei-Komponenten Material“ gefertigt, das eine natürliche Elastizität besitzen. Damit soll der Druck auf die Bürste reguliert werden.

Die Interdentalbürsten CPS prime in den Größen 06, 07, 09, 011 können nach Bedarf im vorsortieren Vorratspackungen nachgekauft werden.

Einen kleinen Nachteil hat Schweizer System von Curaprox: die Klickbox ist vielleicht ein wenig filigran und fummelig. Und sie darf nicht sofort nach Nutzung wieder geschlossen werden, damit die Bürstchen abtrocknen können.

Vorteile

  • ​als Pocket-Set mit unterschiedlichen Größen
  • ​Chirurgie-Draht mit ultrafeinen Borsten
  • ​Regenschirm-Effekt
  • ​Mehr-Weg-Halter

​Nachteile

  • ​kleine Box
  • ​Ersatzbürsten relativ teuer

​Interdentalbürsten Angle von TePe

Das markante Kennzeichen der Interdentalbürste Angle ist der lange Griff mit dem abgewinkelten Bürstenkopf. Damit lassen sich die Backenzähne und auch der Innenraum einfacher erreichen. Angle von TePe gibt es als Serie. Die sechs farbcodierten Abstufungen, von Größe 0 bis Größe 5, sind für Zwischenräume von 0,4 bis 0,8 Millimeter geeignet. Die Bürsten werden zu je sechs Stück in einer Farbe (Größe) oder als „mixed packed“ angeboten.

Der Bürstenkopf besteht aus Draht mit einem Überzug aus Kunststoff. Damit ist eine schonende Reinigung möglich. Der Bürstenkopf darf auch zur Pflege von Implantaten und Zahnspangen eingesetzt werden.

Der Griff der Angle Interdental-Bürste ist aus recycelbarem Polypropylen hergestellt.

Auch hier handelt es sich um ein Einweg-Produkt, das allerdings recycelbar ist. Die Serie Angle bietet mit sechs unterschiedlichen Größen weniger Auswahl als viele andere Hersteller.

Vorteile

  • ​Vorratspackung mit 6 Bürsten
  • ​Packung sortiert oder mixed pack
  • ​abgewinkelter Bürstenkopf
  • ​für Implantate geeignet
  • ​recycelbarer Kunststoffhalter

​Nachteile

  • ​Einweg-Halter
  • ​nur 6 Abstufungen (Größe 0 bis 5)

​Interdentalbürste Travler von GUM

Die Serie Travler von GUM stattet jede einzelne Bürste mit einer Schutzkappe aus. Das ist aus hygienischen Gründen zu begrüßen. Auch für Personen, die sehr viel auf Reisen sind, bietet dieses System Vorteile. Travler gibt es in Sechser-Einheiten, jeweils farblich sortiert oder auch im Mixpack. Das Mixpack enthält alle neun Größen von 0,6Millimeter bis 2,0 Millimeter.

Die Minibürste punktet mit einem flexiblen, ergonomischen Anti-Rutsch-Griff und einem abwickelbaren Bürstenkopf. Damit lassen sich die hinteren Backenzähne einfacher reinigen. Der Bürstenkopf selbst ist tonnenförmig ausgebildet, so dass die schmale Spitze leichter eingeführt werden kann, die breite Basis aber auch große Zwischenräume reinigt. Bis zu 25 Prozent mehr Plaque sollen die tonnenförmigen Borsten entfernen können. Sie sind zudem mit einem antibakteriellen Schutz ausgestattet.

Zu bemängeln ist auch hier, dass es sich um ein Einweg-Produkt handelt, also Plastikmüll anfällt.

Vorteile

  • ​Vorratspackung sortiert und als mixed pack
  • ​neun farblich codierte Größen
  • ​Anti-Rutsch-Griff
  • ​abgewinkelter Kopf
  • ​Schutzkappe für jede Bürste

​Nachteile

  • ​Einweg-Bürsten mit Schutzkappe

​INTERPROX plus Supermicro

Der Hersteller Chiesi packt seine Bürstchen zur Zahnpflege in Sechser-Einheiten mit jeweils einer Größe zusammen. Damit sind Kunden im Vorteil, für die eine Größe ausreichend ist und die bereits wissen, auf welche Farbe sie zugreifen müssen. Sie können sich mit einer Packung für etwa ein Vierteljahr im Voraus einen Vorrat anlegen.

Je nach Durchmesser haben die Bürsten Interprox plus unterschiedlich farbige Griffe. An der Farbe Orange sind Bürstenköpfe mit einem Drahtdurchmesser von 0,5 Millimeter und einem Bürstendurchmesser von 2 Millimeter zu erkennen. Sie sind für Zahnzwischenräume von etwa 0,7 Millimeter gut geeignet.

Die hygienisch verpackten Bürsten sind sofort einsatzbereit. Der Draht muss weder gebogen werden, noch ist der Bürstenkopf an einem Halter zu befestigen. Die vorne hell gefärbte Bürste ermöglicht es, Zahnfleischbluten oder Plaque einfach zu erkennen. Für unterwegs gibt es eine praktische Schutzkappe, passend auf jede Bürste der Interprox plus Serie.

Wer verschiedene Größen zur Reinigung der Zahnzwischenräume benötigt, muss sich einen großen Vorrat an Interdental-Bürsten zulegen. Nach Ende des Gebrauchs, also nach zwei Wochen, wird die ganze Bürste in den Müll geworfen.

Vorteile

  • ​Vorratspackung (6 Stck., eine Größe)
  • ​farbliche Unterscheidung der Größen
  • ​Serie bietet feine Abstufungen
  • ​Bürstenkopf aus Draht mit Kunststoff
  • ​Schutzkappe

​Nachteile

  • ​Einweg-Produkt
  • ​Nur eine Größe pro Packung

​Interdentalbürste von TePe

Auch TePe sortiert seine Bürstchen nach Größe. Angefangen von ISO Größe 0 bis zu ISO Größe 8 kann man die Interdentalbürsten in neun feinen Abstufungen erwerben. Acht Stück und eine Schutzkappe befinden sich in einem kleinen Beutel. Dieser Vorrat reicht für etwa 16 Wochen.

Die kleinste Größe 0 ist an der Farbe Pink zu erkennen. Sie reinigt Zahnzwischenräume von 0,4 Millimetern.

Die Bürstenköpfe bestehen aus Draht, der mit Kunststoff ummantelt wurde. Der kurze, ergonomische Halter hat genügend Platz für Daumen und Zeigefinger, ist aber auch klein genug, um auch die hinteren Zahnzwischenräume erreichen zu können. Der Bürstenkopf kann umgebogen werden, damit gerade die Backenzähne leichter zu reinigen sind.

Eine Schutzkappe ist in jeder Packung enthalten. Damit ist die Interdentalbürste auch unterwegs immer dabei.

Zu bemängeln ist hier vor allem, dass es sich um ein Einweg-Produkt handelt. Der kleine Griff hat zum Nachteil, dass Personen mit größeren Händen Schwierigkeiten beim Erreichen der hinteren Zahnzwischenräume haben können.

Vorteile

  • ​Vorratspackung (8 Stck.)
  • ​neun Größen (ISO 0 bis 8)
  • ​Feine Abstufungen von 0,4 bis 1,5 mm
  • ​Bürsten aus Draht mit Kunststoff
  • ​Schutzkappe in Packung

​Nachteile

  • ​Einweg-Produkt
  • ​Kleine Bürsten ohne Griff

Was ist eine Interdentalbürste?

Interdental-Bürsten oder Zahnzwischenraum-Bürsten reinigen die Bereiche zwischen den Zähnen. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, als mechanische oder elektrische Bürsten. Die einfachen, per Hand zu bedienenden Bürstchen sind einfach in der Anwendung und vergleichsweise kostengünstig. Die Minibürsten unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf das Material des Bürstenkopfes, seine Form und den Griff. Bei einigen Produkten können die Köpfe auf dem Halter ausgetauscht werden. Im Gegensatz zu den reinen Einwegprodukten wird nicht die komplette Bürste in den Müll geworfen.

Welche Formen gibt es?

Mit Hilfe der Interdentalbürste lassen sich auch die Beläge im Zahnzwischenraum gut entfernen. Bei weiten Abständen am Zahnhals, bei Implantaten und auch bei Spangen sind Bürsten meist besser geeignet als Zahnseide. Inzwischen bietet der Handel unterschiedliche Formen und Größen.

Die größten Unterschiede liegen im Material. Am häufigsten findet man Bürstenköpfe mit einem Metallstab und Kunststoffborsten. Die Bürstenköpfe sind im Prinzip wie eine Flaschenbürste aufgebaut. Diese Kunststoff-Borsten reinigen sehr gründlich, müssen aber vorsichtig gebraucht werden. Sie können bei unsachgemäßer Verwendung Zahnfleischbluten verursachen. Einige Hersteller bieten Borsten in unterschiedlichen Härtegraden an, also zum Beispiel weich, mittel und hart.

Die Größen werden nach ISO angegeben. Die Angaben beginnen bei Größe 0, das entspricht einem Drahtdurchmesser von 0,4 Millimeter, und enden bei Größe 8 (1,9 Millimeter). Viele Hersteller geben zudem die Bürstendurchmesser an, also bei Größe 0 zum Beispiel zwei Millimeter. Entscheidend ist vor allem, für welche Zahnzwischenräume die Interdental-Bürsten empfohlen werden. Auch diese Informationen sind bei hochwertigen Produkten gut erkennbar auf der Packung zu lesen.

Bürstenköpfe mit Silikon- oder Gummiborsten sind für Einsteiger gut geeignet, da sie das Risiko, das Zahnfleisch zu verletzen, praktisch ausschließen. Sie sind auch zu empfehlen für empfindliche Bereiche und bei Zahnspangen. Die weichen und flexiblen Bürsten reinigen allerdings nicht ganz so gründlich und knicken auch schneller mal ab.

Interdentalbürsten lassen sich unterscheiden im Hinblick auf:

  • das Material:Kunststoff, Gummi, Silikon
  • die Ausführung: konisch, dreieckig, flaschenförmig oder gerade
  • die Form der Griffe
  • und die Größe: zwischen 0, 4 mm und 2 mm für unterschiedlich breite Zwischenräume

Entscheidend ist dabei, dass man die Bürsten gut handhaben kann. Man soll alle Zwischenräume gut erreichen und bequem erreichen können.

Wozu braucht man eine ​Zahnzwischenraumbürste?

Keine Zahnbürste erreicht die Zahnzwischenräume ausreichend, weder elektrische Zahnbürsten noch herkömmliche Hand-Zahnbürsten, Bürsten mit Spezial- oder besonders langen Borsten. In den Zahnzwischenräumen befinden sich etwa 30 Prozent der Zahnoberflächen. Und gerade hier verstecken sich Speisereste, siedeln sich Bakterien an und es entsteht Plaque. Sehr oft folgen weitere Problemen wie Zahnfleischrückgang, Karies oder Parodontose.

Deshalb sollen grundsätzlich bei der täglichen Zahnpflege die Bereiche zwischen den Zähnen gereinigt werden. Ob vor oder nach dem Zähneputzen, das ist dabei weniger wichtig. Hauptsache, es geschieht. Zahnzwischenraum-Bürstchen lassen sich auch bei Implantaten oder einer Zahnspange gut anwenden. Ein optimales Resultat erreicht man, wenn man Zahnseide und Interdentalbürsten zur Reinigung benutzt.

Wie werden die Zahnzwischenräume gepflegt?

Am besten werden die Zahnzwischenräume täglich mit einer Interdentalbürste gereinigt. Die Tageszeit ist dabei weniger entscheidend, viel wichtiger ist, dass die Reinigung konzentriert, regelmäßig und gründlich erfolgt. Sicher ist es vorteilhaft, abends Zähne und Zwischenräume zu säubern. Doch wer sich um diese Tageszeit oft schon sehr müde fühlt, kann die Zahnpflege mit Interdentalbürsten genauso gut morgens oder tagsüber durchführen. Die Zahnpflege der Zwischenräume sollte einfach zu einer festen Gewohnheit werden.

Die passende Größe der Interdentalbürste entscheidet über den Erfolg der Zahnpflege. Die Bürste soll sich mit leichtem Widerstand zwischen den Zähnen hindurchschieben und -ziehen lassen. Bleibt der Widerstand aus, ist werden auch Essensreste und Plaque nicht entfernt. Keinesfalls darf beim Reinigen der Zahnzwischenräume Gewalt angewendet werden.

Die Interdentalbürste wird ganz zwischen die Zähne geschoben und hin- und herbewegt. Ein- bis fünfmal wird das Bürstchen hin- und hergeschoben. Dieses Procedere wird in jedem Zahnzwischenraum wiederholt, ab und zu reinigt man die Bürste unter fließendem Wasser. Am Ende werden alle benutzten Zahnreiniger sorgfältig gesäubert und zum Trocknen auf ein Papiertuch gelegt oder aufgestellt.

Je nach Modell werden die Interdentalbürsten nach zwei bis sechs Wochen erneuert.

Ergänzend zum Reinigen der Zahnzwischenräume eignen sich auch Zahnseide und Mundduschen.

Wie nutzt man eine Interdentalbürste?

Begonnen wird bei den hinteren Backenzähnen. Man wählt die jeweils passende Bürstengröße und reinigt nacheinander jeden Zwischenraum. Dabei hält man den Griff zwischen Daumen und Zeigefinger fest. Die anderen beiden Finger liegen leicht am Kinn auf und unterstützten den Reinigungsvorgang. Unnötiges Reiben über das Zahnfleisch sollte man vermeiden, ein- bis zweimal Hin- und Herbewegen reicht völlig aus. Nach jedem Gebrauch werden die Interdentalbürsten unter fließendem Wasser gereinigt. Anschließend sollen sie an der Luft gut trocknen können.

Die Bürstchen gibt es in verschiedenen Größen, passend für unterschiedlich breite Zwischenräume. Nur bei sehr engen Zahnständen ist Zahnseide die bessere Alternative. Die Anwendung dauert mit einiger Übung nur wenige Minuten täglich, die Nutzung der Bürsten ist sehr einfach und lässt sich schnell in die tägliche Pflegeroutine einbauen.

Die Vor- und Nachteile auf einen Blick:

  • Minderung von Zahnstein und Plaque
  • leichte Anwendung
  • Reinigung enger und großer Zwischenräume
  • für Implantate und Zahnspangen gut geeignet
  • bei Beginn der Anwendung hin und wieder Zahnfleischbluten möglich
  • enge Räume und Kontaktflächen werden nicht zuverlässig gereinigt

Zahnseide, Munddusche oder ​Zahnzwischenraumbürste?

Schon länger im Gebrauch und vermutlich in de meisten Haushalten zu finden ist Zahnseide. Sie ist ähnlich kostengünstig wie Interdentalbürsten. In puncto Gründlichkeit kann Zahnseide nicht ganz mithalten. Und auch in der Anwendung punktet sie nicht. Sie ist etwas umständlicher im Gebrauch, vielfach wird sie zudem falsch verwendet, da sie oft in das Zahnfleisch einschneidet.

Die Mundduschen sind sehr komfortabel. Sie reinigen die Bereiche zwischen den Zähnen und das gesamte Gebiss und massieren zugleich das Zahnfleisch. Allerdings werden durch den Wasserstrahl nicht alles Speisereste entfernt. Etwa einmal pro Woche sollte man mechanisch reinigen.

Jedes Hilfsmittel – Zahnseide, Munddusche und Bürste – verbessert Zahnpflege und Mundhygiene. Man sollte sich für einen Variante entscheiden, deren Anwendung am sympathischsten und daher am wahrscheinlichsten ist.

Hohen Komfort bieten Mundduschen, sie sind allerdings vergleichsweise teuer. Wer bereits Zahnseide nutzt, findet in den Interdental-Bürsten eine Ergänzung für breite Zwischenräume. Anfänger, Träger von Implantaten oder Zahnspangen können gerade bei den kleinen Bürstenreinigern zwischen vielen Formen die passende auswählen. 

Wird Zahnpasta beim Reinigen der Zwischenräume benutzt?

Auf keinen Fall. Zahnpasta ist nicht nötig. Nach dem Zähneputzen werden die Zwischenräume ohne Zahncreme mit den Bürstchen gereinigt. Viele Zahncremes beinhalten schleifende Zusätze, die den Zahnschmelz abreiben. Das wird in den Zahnzwischenräumen nicht empfohlen. Eine Mundspülung im Anschluss an die Reinigung entfernt die übrigen Reste zusätzlich.

Wie lange sind Interdentalbürsten im Gebrauch?

Je nach Qualität halten die Bürsten nur ein oder zwei Anwendungen. Dies sind meist sehr einfache Formen aus Plastik. Bürsten mit Metallstab und Kunststoffborsten halten bis zu zwei Wochen. Dann sind meist die Drähte so sehr verbogen, dass sich die Bürstenköpfe schlecht handhaben lassen. Auch das Ergebnis leidet darunter.

Länger als zwei Wochen sollen die Mundreiniger auch aus hygienischen Gründen nicht in Gebrauch sein.

Unser ​Urteil: Das ist die beste Interdentalbürste

Die Interdentalbürste CPS 457 von Curaprox sehen wir auf Platz eins. Überzeugt hat vor allem die hohe Materialqualität, von Bürstenkopf und Halter. Die Schweizer Hersteller bieten mit ihrem Set eine sehr gute Grundausstattung. Die Packung ist hervorragend für Neueinsteiger geeignet, die mit dem Reinigen der Zahnzwischenräume starten wollen. Die Box zur Aufbewahrung der Interdentalbürste und der Regenschirm-Effekt haben uns überzeugt. Der Regenschirm-Effekt macht es möglich, dass Curaprox mit nur vier Größen alle Weiten der Zwischenräume bedienen kann. Nutzerfreundlich ist auch, dass die Bürstenköpfe vorsortiert im Vorratspack nachgekauft werden können.

Auf den Rängen zwei und drei sehen wir ganz dicht beieinander Travler von Gum und Angle von TePe. Die Interdentalbürste Travler weist einige hohe Qualitätsmerkmale auf, wie die tannenförmigen Bürstenköpfe, den ergonomischen Griff oder den antibakteriellen Schutz der Borsten.

Die Serie Angle ist auch bei Implantaten und Zahnspangen zu verwenden. Die Schweden stellen eine sehr großes Sortiment an Interdentalbürsten her: Halter, Bürstenform, Größe und auch die Härte der Borsten sind unterschiedlich. Hier wird man für jeden Bedarf die passende Lösung finden können.

Wer mit der Zahnpflege der Zahnzwischenräume neu starten will, kann beim Zahnarzt die Abstände der Zähne erfahren. In der Praxis wird man gerne über die passenden Größen für Interdental-Bürsten informieren.


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