Vorgestellt: 29 natürliche Hausmittel gegen Pickel

Nur Jugendliche leiden an Pickeln? Von wegen! Bei Pickeln handelt es sich um die häufigste Hauterkrankung überhaupt. Vor allem Frauen um die 30 sind von Mitessern und Pusteln betroffen. Das ist auf die Bedeutung der Hormone für das Hautbild zurückzuführen. Aber auch weitere Faktoren, wie die genetische Veranlagung, die Ernährung und Stress spielen eine Rolle.
Wenn auch Sie an Pickeln, die übrigens überwiegend in der sogenannten T-Zone auftreten, leiden, sind Sie hier genau richtig! Ich stelle Ihnen 29 Hausmittel gegen Pickel vor. Mit diesen einfachen Mitteln können Sie Mitessern aktiv vorbeugen und entgegenwirken. So erreichen Sie ein deutlich reineres Hautbild.

29 natürliche Hausmittel gegen Pickel: Kräutertees, Dampfbäder, eine gesunde Lebensweise und Co.

Substanzen für die äußere oder die innere Anwendung

1. Apfelessig

Apfelessig ist ein sehr effektives Hausmittel gegen Pickel. Der Essig wirkt antibakteriell und trägt zur Entgiftung des Körpers bei. Die Fruchtsäure verengt die Poren und trägt somit zu einem feineren Hautbild bei. Apfelessig ist somit ideal geeignet, um Entzündungen zu lindern und die Haut zu reinigen.

Für die äußerliche Anwendung in Form eines Dampfbades geben Sie fünf bis sechs Esslöffel Apfelessig in einen halben Liter sehr heißes Wasser. Das Dampfbad sollte mindestens zehn und maximal 15 Minuten dauern.

Sollten die Pickel am ganzen Körper auftreten, können Sie auch ein wenig Apfelessig ins Badewasser geben. Durch die Wärme des Wassers öffnen sich die Hautporen, sodass die Wirkstoffe des Essigs effektiv aufgenommen werden können .

2. Apfelessig trinken

Apfelessig erzielt seine beste Wirkung, wenn Sie ihn trinken. Nehmen Sie täglich und über einen längeren Zeitraum einen bis zwei Esslöffel Apfelessig zu sich. Mischen Sie den Essig hierzu mit einem Glas Wasser. So wird Ihr Stoffwechsel angekurbelt und Giftstoffe werden effektiver aus Ihrem Körper geschwemmt. Sie können bereits nach einigen Wochen mit einer positiven Wirkung rechnen. Sollten Sie den Essig aufgrund seines hohen Säuregehalts nicht herunterbekommen, können Sie ein wenig Honig mit ins Glas geben. Oder Sie süßen den Trunk mit ein wenig Fruchtsaft.

3. Backpulver

Äußerlich angewendetes Backpulver reinigt und entschlackt die gestresste Haut. Es gibt spezielle Backpulver-Pasten und –Waschlotionen, die bei regelmäßiger Anwendung schnell eine Verbesserung des Hautbilds nach sich ziehen. Eine Paste trocknet den Pickel aus und verhilft der Haut zu neuem Glanz.

Wenn Sie sich für die Einnahme von Backpulver entscheiden, dürfen Sie keinesfalls zu herkömmlichem Backpulver greifen. Dieses enthält nämlich Säuerungsmittel und teilweise auch aluminiumhaltige Verbindungen. Erwerben Sie das Backpulver lieber in einer Apotheke. Die hier erhältlichen Produkte sind ohne Zusätze und kosten dennoch nicht allzu viel Geld. Fragen Sie den Apotheker nach der richtigen Dosierung.

4. Schwarzkümmelöl

Wenn es darum geht, Pickeln und Mitessern den Gar auszumachen schwören viele Menschen auf Schwarzkümmelöl. Das Öl enthält viel Linolsäure. Diese hat nachweislich eine positive Wirkung gegen Pickel. Sie können das Öl entweder als Antibakterium auf die Haut auftragen oder Sie nehmen es in flüssiger Form ein (1 Esslöffel am Tag). Alternativ können Sie sich das Öl in Kapselform besorgen. Durch die regelmäßige Einnahme schützen Sie Ihre Haut nicht nur vor Pickeln, sondern auch vor bakteriellen Entzündungen. Das Öl enthält neben Linolsäure viele Vitamine, Zink und diverse weitere Stoffe, die gut für die Haut sind.

5. Brennnessel-Tee

Die Brennnessel ist eine sehr wirksame Heilpflanze. Sie wird nicht nur zur Entschlackung und gegen Müdigkeit eingesetzt, sondern kann auch bei Pickeln Abhilfe schaffen. Brennnessel-Tee ist ein besonders kostengünstiges Hausmittel. Sie können den Tee nämlich nicht nur in der Apotheke erwerben, sondern die wildwachsenden Pflanzen auch einfach selber sammeln. Für den Tee verwendet man hauptsächlich die jungen Triebe der Pflanze. Diese treiben im Frühjahr aus. Wenn Sie die Brennnesseln selber pflücken, sollten Sie auf den Standort der Pflanze achten. Sie sollten nicht unbedingt die Gewächse unmittelbar am Straßenrand wählen. Diese können durch Abgase, Tierexkremente etc. verunreinigt sein. Nach dem Sammeln werden die Brennnesselblätter kopfüber an einer Schnur aufgehängt. Lassen Sie die Blätter an einem möglichst dunklen Ort trocknen.

Vor der äußeren Anwendung sollten Sie Ihre Haut mit einer antibakteriellen Waschlotion porentief reinigen. Sie können den Tee mit Hilfe eines Wattestäbchens punktuell auf die Pickel auftragen. Oder Sie tränken einige Kosmetiktücher in den Tee und legen diese anschließend auf die betroffenen Stellen. Durch die Wärme des Tees öffnen sich die Poren der Haut, sodass die wertvollen Wirkstoffe der Brennnessel sehr gut in die Haut eindringen können.

6. Brennnessel-Tee trinken

Wenn Sie sich dazu entscheiden, den Tee zu trinken, benötigen Sie für eine große Tasse einen gehäuften Esslöffel der Blätter. Diese werden mit einem viertel Liter Wasser aufgekocht. Lassen Sie den Tee zehn Minuten lang ziehen und gießen Sie ihn anschließend durch ein Sieb. Beachten Sie, dass täglich nicht weniger als 0,25 Liter getrunken werden sollten. Andernfalls kann die Heilpflanze nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Sie sollten aber auch nicht mehr als einen viertel Liter am Tag trinken, denn die Brennnessel wirkt sehr harntreibend. Trinken Sie also jeden Tag eine Tasse Brennnessel-Tee und zwar über einen Zeitraum von vier bis acht Wochen. Danach sollten Sie die Kur unterbrechen, denn die Brennnessel wirkt sich auf den Blutdruck aus. Deswegen dürfen Menschen mit Herzproblemen keinen Brennnessel-Tee trinken. Das gilt auch für schwangere Frauen bzw. sollten diese zuvor einen Arzt um Rat fragen.

7. Hefe

Schon die alten Ägypter verwendeten Hefe, um Hautprobleme zu bekämpfen und andere Erkrankungen zu behandeln. Die Nutzpflanze bewirkt nicht nur ein besseres Hautbild, sondern kann auch bei Durchfallerkrankungen, Appetitlosigkeit usw. Abhilfe schaffen. Ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften sind auf den hohen Anteil an Folsäure, Biotin und diversen Vitaminen und Mineralien zurückzuführen.

Durch die Einnahme von Hefe fördern Sie die Stoffwechselfunktionen Ihres Körpers, sodass dieser den stoffwechselbedingten Pickeln die Basis für ihr Wachstum nimmt. Bestehende Mitesser bilden sich nach und nach zurück und es treten keine neuen Pickel auf.
Hefe kann in Form von Tabletten erworben werden. Nehmen Sie diese nach Anleitung ein. Wenn Sie kein Freund von Tabletten sind, können Sie zu Backhefe in Flocken- oder Würfelform greifen. Diese können in Wasser oder Milch aufgelöst und anschließend eingenommen werden. Beachten Sie dabei, dass die Hefeenzyme bereits bei einer Wassertemperatur von 40 Grad Celsius absterben. Und auch die wichtigen Vitamine gehen verloren.

Das überaus schmackhafte Hefe-Weißbier ist übrigens nicht für die Pickelbehandlung geeignet. Hier überwiegen nämlich die ungünstigen Eigenschaften des Alkohols.
Die einfachste Art für die äußerliche Anwendung von Hefe ist das tägliche Auftragen von Hefeflocken. Diese werden zuvor zu einem dünnflüssigen Brei angerührt. Verwenden Sie hierfür Wasser oder Milch. Anschließend streichen Sie den Brei mit einem Wattepad punktuell auf Ihre Pickel auf. Sobald die Hefe eingezogen ist, trocknen die Mitesser aus. Zudem wirkt die Hefe entzündungshemmend und antibakteriell. Somit trägt sie zu einem schnellen Abheilen der Hautstellen bei.

Hausmittel für die äußere Anwendung

8. Zitrone

Zitrone kann ein sehr wirksames Mittel sein, wenn die Pickelbildung noch nicht so weit fortgeschritten ist, dass aufgrund der Entzündung bereits eitrige Bläschen entstanden sind. Die Zitrone, sprich: deren Saft weist eine desinfizierende, austrocknende Wirkung auf. Der Zitronensaft kann den in Form von Druck angekündigten Pickel sozusagen im Keim ersticken. Voraussetzung für die Anwendung ist eine unempfindliche Haut.

Schneiden Sie eine Zitrone in der Mitte durch und pressen Sie den Saft in eine kleine Schüssel. Tunken Sie ein Wattestäbchen in den Saft und tragen Sie diesen punktuell auf die betroffenen Stellen auf. Sollten Sie dabei ein starkes Brennen verspüren, brechen Sie die Behandlung ab! Ein brennendes Gefühl ist ein Anzeichen für eine offene Wunde und zeugt davon, dass die Hautirritation verstärkt wird.

9. Teebaumöl

Teebaumöl wird aus den Blättern des Teebaums gewonnen und stellt ein wirksames Hausmittel gegen Pickel dar. Seine antiseptische und antibakterielle Wirkung verdankt das Teebaumöl dem Hauptbestandteil Terpinen-4-ol. Halten Sie vor der Anwendung Rücksprache mit einem Hautarzt. Da unverdünntes Teebaumöl aggressiv ist, sollte es ausschließlich auf einzelne Körperstellen und keinesfalls großflächig aufgetragen werden.

Sie können das Teebaumöl tröpfchenweise auf einen feuchten Waschlappen geben. Tupfen Sie Ihr Gesicht anschließend vorsichtig mit dem Waschlappen ab.
Für die unverdünnte Anwendung geben Sie einen bis zwei Tropfen des Öls auf ein Wattestäbchen und betupfen den Pickel vorsichtig damit.

10. Zinksalbe

Zinksalbe enthält desinfizierend wirkendes Zinkoxid sowie verschiedene Stoffe mit wasserbindenden Eigenschaften. Somit kann Zinksalbe entzündete Hautunreinheiten austrocknen. Da die Salbe unmittelbar in die Haut und in deren Kreislauf eindringt, sollte die Anwendung über Nacht erfolgen. Auf diese Weise gewährleisten Sie einen möglichst langen Zeitraum für die Einwirkung.

Um eine volle Entfaltung zu bewirken, tragen Sie die Salbe vor dem Zubettgehen mit einem Wattestäbchen punktuell auf die entzündeten Hautstellen auf. Am nächsten Morgen waschen Sie die Salbe mit lauwarmem Wasser ab. Beachten Sie, dass sich die Salbe nicht für eine großflächige Anwendung eignet. Dies könnte zu Hautirritationen führen.

11. Jojobaöl

Jojobaöl entzieht den für die Pickelbildung verantwortlichen Bakterien ihre Lebensgrundlage. Wenn Sie mit Jojobaöl gegen Pickel vorgehen möchten, haben Sie die Wahl zwischen diversen Cremes, Lotionen, Seifen und Gesichtsmasken, die das Öl enthalten. Sie können sich Ihr Pflegeprodukt aber auch einfach selber mischen und zwar, indem Sie das Öl in seiner Reinform im Internet bestellen oder in der Apotheke erwerben. Sie können das Jojobaöl dann ganz einfach tröpfchenweise zu einem Pflegeprodukt, mit dem Sie sich täglich waschen, hinzugeben. Alternativ können Sie ein Wattestäbchen in das unverdünnte Öl tunken und dieses auf einzelne Pickel auftragen. Waschen Sie das Öl anschließend NICHT ab. Es spendet der Haut wertvolle Feuchtigkeit und schützt diese vor der Überproduktion von Talg, sodass keine neuen Mitesser entstehen. Nach ca. 30 Minuten können Sie aber den aus den Poren gelösten Schmutz mit einem Kosmetiktuch abtupfen.

Tipp: Sie erkennen hochwertiges Jojobaöl an seiner goldgelben Farbe. Eine sehr helle Färbung weist hingegen auf raffiniertes, qualitativ minderwertiges Öl hin.

Peelings und Masken

12. Zitronen-Salz-Peeling

Wenn Sie Ihrer Haut wöchentlich zwei Peelings gönnen, beugt das Hautunreinheiten und Pickeln vor. Ein Zitronen-Salz-Peeling kann aber auch helfen, wenn die lästigen Mitesser bereits sprießen. Ein solches Peeling entfernt abgestorbene Hutschuppen und trägt somit zur Reinigung von verstopften Poren bei. Darüber hinaus regt ein solches Peeling die Durchblutung und somit den Stoffwechsel der Haut an.

Mischen Sie etwas Zitronensaft mit einem Teelöffel Salz. Das Mengenverhältnis sollte so sein, dass eine krümelige Paste entsteht. Diese tragen Sie mit einem Wattepad auf die zuvor gereinigte Haut auf und zwar mit leicht kreisenden Bewegungen. Lassen Sie das Peeling zehn Minuten lang wirken. Anschließend spülen Sie es mit lauwarmem Wasser ab.

13. Jojobaöl-Maske

Jojobaöl reguliert die hauteigene Talgproduktion und trägt zu einem geregelten Abfluss von überschüssigem Talg sowie von abgestorbenen Hautzellen bei. Vermengen Sie einige Tropfen Jojobaöl mit dem Fruchtfleisch einer Avocado oder einer Gurke zu einem Mus. Diesen Brei tragen Sie mit einem Wattepad auf die betroffenen Stellen im Gesicht auf. Das Ganze etwa 20 Minuten einwirken lassen und die Maske mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Tipp: Jojobaöl pflegt und regeneriert die Haut sehr intensiv und zwar ohne die Poren zu verstopfen oder fettend zu wirken.

14. Honig mit Magerquark

Auch Honig mit Magerquark wird eine effektive Wirkung gegen Pickel zugeschrieben. Reinigen Sie Ihr Gesicht mit warmem Wasser und trocken Sie es anschließend mit einem Handtuch ab. Vermengen Sie etwas Honig mit einem Esslöffel Magerquark. Diese Masse tragen Sie nach der Gesichtsreinigung auf und lassen Sie etwa zehn bis 20 Minuten lang einwirken. Die im Honig und im Quark enthaltenen Stoffe ziehen besonders schnell in die Haut ein und wirken beruhigend auf diese. Nach den zehn bis 20 Minuten Einwirkzeit waschen Sie die Masse mit warmem Wasser ab und trocknen Ihr Gesicht. Diese Reinigung nach der Anwendung ist sehr wichtig, denn wird die Masse nicht gründlich abgetragen, verstopfen der Honig und der Quark die Poren, was einen gegenteiligen Effekt hätte.

15. Kaffeesatz-Peeling

Kaffee fördert die Durchblutung der Haut und somit die Bildung von neuen, gesunden Hautzellen. Die Kaffeekörnchen reinigen die Haut porentief und befreien sie auf sanfte Weise von abgestorbenen Zellen.

Vermischen Sie 100 g Kaffeesatz mit etwa zwei Esslöffeln Olivenöl. Massieren Sie die streichfähige Masse sanft in die Haut ein und lassen Sie sie zehn bis 20 Minuten lang einwirken. Anschließend waschen Sie die Kaffeemasse mit lauwarmem Wasser ab.

16. Aloe-Kurkuma-Maske

Als Gel aufgetragen wirkt Aloe Vera schmerzlindernd und entzündungshemmend. Deswegen kommt Sie nicht nur bei einem Sonnenbrand und bei Verbrennungen, sondern auch bei entzündlichen Hauterkrankungen zum Einsatz. Die Heilpflanze enthält viele Mono- und Polysaccharide, die eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Pickeln spielen. Vermischt man das Aloe-Gel mit etwas Kurkuma, kommen weitere hochwirksame antimikrobielle Eigenschaften hinzu, die die Akne-Bakterien gezielt bekämpfen.

Für eine Aloe-Kurkuma-Maske benötigen Sie 1 Esslöffel Aloe Vera Gel, einen halben Teelöffel Bio-Kurkumapulver sowie einen halben Teelöffel Bio-Honig. Verrühren Sie diese Zutaten gründlich und tragen Sie die Masse anschließend auf Ihr Gesicht auf. Lassen Sie die Paste etwa zehn Minuten lang einwirken und waschen Sie sie mit lauwarmem Wasser ab.

Wichtig: Sie sollten die Maske nicht länger als zehn Minuten auf der Haut lassen, da es sonst zu Verfärbungen kommen kann.

17. Aloe Vera Maske

Auch eine Aloe Vera Maske ohne Kurkuma kann den Pickeln den Gar ausmachen, da das gelartige Innere der Blätter diverse Wirkstoffe beinhaltet. Sie können ein Blatt der Pflanze abschneiden und das Gel mit einem Messer herausschaben. Möchten Sie keine weiteren Zutaten verwenden, können Sie das Gel direkt auf Ihr Gesicht auftragen. Um die Wirkung zusätzlich zu unterstützen, können Sie zuvor ein Dampfbad durchführen. Dieses macht die Haut besonders aufnahmefähig für die Wirkstoffe.

Hinweis: Bei Hautunreinheiten ist vor allem die Aloe Arborescens, eine Untergattung der Aloe Vera, geeignet.

18. Heilerde

Heilerde hilft gegen Hautunreinheiten aller Art und sie ist ein sehr wirksames Mittel gegen Pickel. Heilerde enthält viele Spurenelemente und Mineralien und da die Körnchen eine große Oberfläche aufweisen, können sie Bakterien und schädliche Stoffwechselprodukte effektiv aufnehmen. Das spezielle Pulver reinigt die Haut porentief und wirkt entzündungshemmend.
Mischen Sie sieben Teelöffel Heilerde mit zwei Teelöffeln Wasser. Anschließend tragen Sie die Maske auf Ihr Gesicht auf. Gut trocknen lassen (etwa 30 Minuten) und anschließend mit klarem Wasser abspülen.

Tipp: Die Maske ist erst vollständig getrocknet, wenn keine dunklen Stellen mehr sichtbar sind.

19. Zimt-Honig-Maske

Sowohl Honig als auch Zimt haben eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung. Honig versorgt die Haut zudem mit Feuchtigkeit und macht sie geschmeidig. Wenn Sie die Maske auftragen, können die Nährstoffe aus Zimt und Honig optimal in die Haut einziehen und ihre Wirkung entfalten. Mischen Sie hierzu zwei Esslöffel Bio-Honig mit einem Esslöffel Zimtpulver. Alles gut verrühren und das Gemisch anschließend auf die betroffenen Hautstellen auftragen. 30 Minuten einwirken lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Extratipp: Damit die Wirkstoffe noch besser in die Haut einwirken, können Sie die Maske über Nacht einziehen lassen.

20. Hefe-Maske

Hefe enthält sehr viele Vitamine, wie Vitamin A und Vitamin B 1, 2 und 6. Außerdem kommen in Hefe viel Kalzium, Zink, Natrium und Eiweiß vor. Die Hefebakterien verbessern das Haut-Milieu um ein Vielfaches und erzielen innerhalb von kürzester Zeit eine Besserung der Pickel. Hefe fördert die Durchblutung der Haut, sodass diese besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Die Hefe-Maske wirkt reinigend und verfeinert die Poren. Sie kann auch bei Akne sehr hilfreich sein.

Rühren Sie Hefeflocken mit Wasser oder Milch zu einem Brei an. Alternativ können Sie einen halben Hefewürfel in lauwarmer Milch auflösen (Achtung: Die Milch darf nicht wärmer als 40 Grad sein, da die enthaltenen Wirkstoffe sonst absterben). Tragen Sie die Mischung mit einem Pinsel auf Ihr Gesicht auf und lassen Sie die Maske etwa 20 Minuten einwirken. Anschließend mit warmem Wasser abspülen.

Tipp: Um die Wirkung zusätzlich zu verbessern, können Sie vor der Hefe-Maske ein Gesichtsdampfbad machen. Dieses sorgt dafür, dass sich die Poren optimal öffnen und die Haut somit empfänglicher für die Wirkstoffe ist.

Kräutertees

21. Tee-Mischung

In der Naturheilkunde setzt man auf Kräutertees, um gegen Pickel anzugehen. Durch diese sollen Giftstoffe aus dem Körper geleitet werden. Den Maßnahmen liegt die Annahme zugrunde, dass Pickel eine Methode des Organismus sind, die Giftstoffe auszuleiten. Für die Entgiftung des Körpers wird ein Misch-Tee aus 25 g Schafgarbenkraut, 25 g Kamillenblüten, 20 g Queckenwurzelstock, 15 g Wegwartenwurzel und 15 g Walnussblätter empfohlen. Entnehmen Sie dieser Menge zwei Teelöffel Kräuter und übergießen Sie diese mit 0,25 l heißem Wasser. Zehn Minuten lang ziehen lassen und anschließend trinken. Das sollten Sie jeden Tag dreimal täglich tun und zwar etwa vier Wochen lang. Während dieser Teekur sollten Sie reichlich Wasser trinken. Die Kur wirkt nicht nur entgiftend bzw. ausleitend, sondern zudem stoffwechselverbessernd und blutreinigend.

22. Grüner Tee

Wenn Sie Grünen Tee trinken, regulieren Sie Ihren Hormonhaushalt – Hormone sind eine häufige Ursache für die Entstehung von Pickeln – und die Talgproduktion wird gehemmt. Zudem weist Grüntee antibakterielle Eigenschaften auf, d.h. er kann auch lokal angewendet werden, indem Sie einen Teebeutel auf die betroffenen Hautstellen legen. Nicht umsonst wird auch in der industriellen Herstellung von Anti-Pickel-Produkten oft auf Grünen Tee zurückgegriffen. Ein positiver Nebeneffekt, wenn Sie den Tee trinken: Er enthält Antioxidantien und wirkt somit gegen freie Radikale, die für viele Erkrankungen verantwortlich sind.

Bäder und Dampfbäder

23. Brennnessel-Tee-Dampfbad

Die Brennnessel ist reich an Magnesium, Kalzium, Eisen und Kalium. Darüber hinaus verfügt sie über Provitamin A und eine nicht unbedeutende Menge an Vitamin C. Die Härchen der Pflanze weisen Ameisensäure, Kieselsäure und Caffeoyl-Apfelsäure auf. Das Zusammenspiel all dieser Stoff ist nachweislich gut für den Kampf gegen Pickel geeignet.

Sie können den Tee aber nicht nur, wie bereits beschrieben, trinken und lokal anwenden, sondern auch ein Dampfbad damit machen. Geben Sie hierzu fünf Esslöffel getrocknete Blätter in eine weite Schüssel. Übergießen Sie die Blätter anschließend mit einem Liter kochendem Wasser. Nun beugen Sie sich mit dem Kopf über die Schüssel und hängen ein großes Frotteehandtuch über Kopf und Schüssel, damit der Dampf nicht zu den Seiten entweichen kann. Die Brennnessel-Dämpfe ziehen in die Haut ein. Nach etwa 10 Minuten beenden Sie das Dampfbad und tupfen Ihr Gesicht vorsichtig mit Kosmetiktüchern trocken.

24. Kamillendampfbad

Die Kamille ist eine sehr vielseitige Heilpflanze, die entzündungshemmend und austrocknend wirkt. Sie verfügt über verschiedene ätherische Öle, die sich desinfizierend auf die Haut auswirken.

Wenn Sie an Pickeln im Gesicht leiden, können Sie zweimal wöchentlich ein Dampfbad nehmen. Geben Sie hierzu drei Beutel Kamillentee oder die entsprechende Menge an frischen Kräutern in eine Schüssel oder einen Topf. Übergießen Sie den Tee mit einem Liter heißem Wasser und lassen Sie den Wirkstoffen anschließend zehn Minuten Zeit, um sich zu entfalten. Auch hier verwenden Sie ein Tuch über Ihrem Kopf und beugen sich über die Schüssel, damit die Wirkstoffe in die Haut einziehen können. Nach fünf bis zehn Minuten können Sie das Dampfbad beenden.

Übrigens: Während viele auf ein Dampfbad mit Brennnessel-Tee schwören, sehen andere den Vorteil bei der Kamille. Da jeder Mensch und somit auch jede Haut verschieden ist, sollten Sie ausprobieren, welche Kräuter in Ihrem ganz individuellen Fall am besten helfen.

25. Bad in heißem, salzhaltigem Wasser

Sollten Sie viele Pickel an mehreren Körperstellen haben, ist es ratsam, mehrmals in der Woche in heißem (etwa 35 Grad), mit Meersalz versehenem Wasser zu baden. Das Salz (maximal 1 kg pro Badewanne) sorgt für eine Dehydrierung und eine Reinigung der Haut. Es entzieht der Haut Giftstoffe und Abfallprodukte. Manch einer mag diesen chemischen Vorgang als ein wenig unangenehm empfinden, die positive Wirkung auf das Hautbild steht aber außer Frage.

Nachdem Sie im salzigen Wasser gebadet haben, regeneriert sich Ihre Haut selbstständig und sie wird dazu angeregt, eine neue Schutzschicht zu bilden. Da ein solches Bad auch die Fettproduktion fördert, sollten Sie nach diesem keine fettenden Cremes o.Ä. verwenden. Duschen Sie sich nach dem maximal 20-minütigen Bad kurz ab. Sie sollten nicht länger als 20 Minuten baden, da die Haut sonst zu sehr austrocknet

Sonstige Hausmittel gegen Pickel

26. Schüssler Salze

Im Bereich der Alternativmedizin haben sich Schüssler Salze als Heilmittel gegen Pickel bewährt. Das Natrium phosphoricum (Nr. 9) gilt als „Salz des Stoffwechsels“. Es reguliert den Fett- und Säurehaushalt des Körpers und gilt somit als das wichtigste Salz für die Behandlung von Pickeln. Auch die Nr. 11 (Silicea) kann die Regulation des Säurehaushalts unterstützen. Bei entzündeten Mitessern, mit denen Juckreiz, eine Rötung und eine Schwellung einhergehen, empfehlen Experten das Ferrum phosphoricum (Nr. 3). Zudem reguliert Kalium chloratum (Nr. 4) die Tätigkeit der Talgdrüsen. Sie können die Tabletten oral einnehmen und auf der Zunge zergehen lassen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Tabletten in Wasser aufzulösen und den Brei anschließend auf die Pickel aufzutragen.

Die Lebensweise

27. Gesunde Ernährung

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist eine der besten Möglichkeiten, um Pickeln vorzubeugen. Sowohl Farb- und Konservierungsstoffe als auch Süßigkeiten, besonders fettige Mahlzeiten und salzreiche Speisen können Pickel verursachen. Greifen Sie stattdessen lieber zu frischen, naturbelassenen Lebensmitteln, also zu Obst und Gemüse. Idealerweise führen Sie ein Ernährungsprotokoll, in dem Sie Buch darüber führen, welche Nahrungsmittel die Pickelbildung verschlimmern und welche sie verbessern. Darüber hinaus sollten Sie auf Alkohol und Nikotin verzichten. Diese Stoffe belasten Ihren Haut-Stoffwechsel und können ebenfalls zur Entstehung von Pickeln beitragen. Das heißt natürlich nicht, dass Sie nicht auch einmal ein Gläschen Wein trinken dürfen – vor allem der regelmäßige Konsum von Alkohol und Tabak erhöht die Gefahr für Pickel. Frische Luft, leichte Sonnenbäder und ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser sowie genug Schlaf wirken sich hingegen positiv auf das Hautbild aus.

28. Stress vermeiden

Neben einer falschen Ernährung ist Stress eine sehr häufige Ursache für die Entstehung von Pickeln. Stress führt dazu, dass der Körper Hormone ausschüttet, die eine vermehrte Talgproduktion der Haut und somit Mitesser und Pickel begünstigen. Wenn Sie merken, dass Sie bei viel Ärger und Konflikten zur Pickelbildung neigen, sollten Sie verschiedene Möglichkeiten ausprobieren, um innere Ruhe zu erlangen. Sie können sich täglich eine halbe Stunde Auszeit gönnen, in der Sie nichts Anderes tun als das, was Ihnen guttut (z.B. ein Buch lesen oder ein Nickerchen halten). Sie können es zudem einmal mit Entspannungstechniken, wie Yoga oder Autogenes Training probieren. Auch die Meditation hat sich als sehr effektive Methode zum Stressabbau etabliert.

29. Die richtige Hautpflege

Viele Menschen waschen sich entweder mit den falschen Produkten oder greifen schlichtweg viel zu oft zum Waschlappen. Sowohl das häufige Waschen als auch aggressive Produkte zerstören den natürlichen Säureschutzmantel Ihrer Haut, sodass diese anfälliger für Pickel, Ausschläge, Verunreinigungen etc. wird. Greifen Sie zu einem pH-neutralen Waschgel und waschen Sie Ihre Haut nicht öfter als zweimal täglich.

Sollten dennoch Pickel entstehen, drücken Sie diese nicht aus! Dabei gelangen nämlich Bakterien in die Wunde, sodass eine Entzündung und Schmerzen die Folge sein können. Das falsche Ausdrücken von Pickeln kann sogar Narben hervorrufen. Wenn Sie einen wichtigen Termin haben und den Pickel zuvor unbedingt loswerden möchten, suchen Sie statt der Eigenbehandlung einen Dermatologen auf.

Was hilft gegen Pickel? – Abschließende Bemerkungen

Viele Menschen leiden unter Pickeln. Diese Liste unterstützt Sie dabei, Mitessern entgegenzuwirken und vorzubeugen. Unter den vorgestellten Hausmitteln ist ganz sicher auch die zu Ihnen passende Methode, um den Mitessern den Gar auszumachen. Probieren Sie einige Hausmittel gegen Pickel aus und bestimmen Sie für sich selbst, welches das effektivste ist. Es braucht längst nicht immer Tabletten oder andere Medikamente, um Hautprobleme zu beseitigen!
Ich hoffe, Sie hatten Spaß am Lesen des Beitrags und wünsche Ihnen viel Erfolg beim Kampf gegen die Pickel. Ich freue mich auf Ihre Kommentare und wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, empfehlen Sie ihn gerne weiter.


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