Vorgestellt: 26 natürliche Hausmittel gegen Haarausfall

Volles, vitales Haar ist ein Zeichen für einen gesunden Lebensstil. Unser Kopfhaar steht als Symbol für Schönheit und Jugendlichkeit. Wird das Haar dünner und lichter, machen sich Betroffene schnell Sorgen. Die Ursachen für den Haarausfall sind dabei sehr vielfältig. Sowohl eine genetische Veranlagung als auch hormonelle Schwankungen, Stress, Mangelzustände und weitere Faktoren können zum Verlust des geliebten Kopfhaars führen.
Frauen und Männer leiden gleichermaßen unter Haarausfall. Finden auch Sie beim morgendlichen Kämmen Haarbüschel in der Bürste? Dann verfallen Sie nicht in Panik! Ich stelle Ihnen 26 Hausmittel gegen Haarausfall vor. Machen Sie Schluss mit dem Verlust der geliebten Haare!

26 natürliche Hausmittel gegen Haarausfall: Kaffee, Haarwasser, Rauchstopp und Co.

Hausmittel zur inneren oder äußeren Anwendung

1. Aloe Vera

Aloe Vera versorgt die Kopfhaut mit Feuchtigkeit und bewirkt eine nachhaltige Pflege. Sie bringt den pH-Wert der Kopfhaut ins Gleichgewicht und kann auf verschiedene Weisen angewendet werden, um das Haarwachstum zu fördern.

Sie können den Saft der Heilpflanze dreimal wöchentlich in die Kopfhaut einmassieren. Nach drei bis acht Stunden waschen Sie den Saft mit lauwarmem Wasser aus. Alternativ können Sie Aloe Vera Gel verwenden.

Oder Sie nehmen jeden Tag einen Teelöffel Aloe Vera zu sich. In diesem Fall helfen die enthaltenen Enzyme von innen heraus, den Haarverlust auszugleichen.

2. Nachtkerzenöl

Das Öl der Nachkerze enthält viele ungesättigte Fettsäuren, die der Körper nicht selber herstellen kann. Außerdem sind in dem Öl reichlich Mineralien, Vitamin E und Aminosäuren enthalten. Ein gesunder Zellstoffwechsel, der durch ungesättigte Fettsäuren gefördert wird, ist eine grundlegende Voraussetzung für einen gesunden Körper. Deswegen kommt Nachtkerzenöl bei verschiedenen Beschwerden und eben auch bei Haarausfall zum Einsatz.
Für die innerliche Anwendung nehmen Sie jeden Tag drei Tropfen des Öls ein. Äußerlich findet es als Haarpackung Verwendung. Vermengen Sie hierzu 20 ml Nachtkerzenöl mit drei Tropfen Zitronensaft, einem Eigelb und drei Tropfen ätherisches Öl, wie Klettenwurzelöl oder Zedernöl. Geben Sie das Ganze anschließend auf das trockene Haar und massieren Sie es gut ein. Nach dreißig Minuten waschen Sie die Flüssigkeit wieder aus und zwar mit reichlich Shampoo, denn das Öl ist schwer aus den Haaren zu kriegen.

3. Bockshornkleesamen

Bockshornklee, genauer: Bockshornkleesamen enthalten diverse reizlindernde und entzündungshemmende Substanzen, die sich positiv auf den Haarverlust auswirken. Dies gilt auch für den von den Substanzen gebildeten Schutzfilm auf der Kopfhaut. Dieser beugt der Austrocknung vor.

Greifen Sie für die innere Anwendung auf Bockshornklee Kapseln zurück und nehmen Sie diese nach der Gebrauchsanweisung ein. Ein toller Nebeneffekt ist, dass die Aufnahme von Nährstoffen verbessert und Ihr Immunsystem gestärkt werden. Für die äußere Anwendung auf der Kopfhaut empfiehlt sich eine Tinktur aus Bockshornklee. Beide Mittel sind in einer Apotheke erhältlich.

4. Birkenblätter

Birkenblätter eignen sich ideal, um die Kopfhaut zu erfrischen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Sowohl Birkenwasser als auch Birkentee wirken hilfreich und nachhaltig gegen Haarausfall. Das ist auf den hohen Gehalt an Eisen, Kalium, Kalzium, Zink und Magnesium zurückzuführen. Zudem enthält das Birkenwasser reichlich Vitamin C, Aminosäuren und Saponine. All diese Stoffe wirken sich positiv auf den Körper und somit auch auf den Haarverlust aus.

Trinken Sie morgens, am besten schon vor dem Frühstück, 200 ml Birkenwasser und zwar pur, sprich: ohne den Zusatz von Zucker. Für die äußere Anwendung verwenden Sie Birkenwasser, -tee oder –extrakt. Hiermit führen Sie eine Kopfhautmassage durch. Birkenextrakt kann auch als Shampoo Verwendung finden.

Hinweis: Idealerweise kombinieren Sie diese Möglichkeiten. So gehen Sie maximal effektiv gegen den Haarverlust vor.

Hausmittel gegen Haarausfall für die innere Anwendung

5. Biotin

Biotin ist ein B Vitamin und gilt als Schönheitsvitamin für Haare, Haut und Nägel. Bei einem Biotin-Mangel, so wie bei sämtlichen anderen Nährstoffmängeln, schränkt Ihr Körper zunächst die Funktionen ein, die er nicht zum Überleben braucht. Das trifft nun mal leider auch auf die Haare zu. Hatten diese für unsere Vorfahren durchaus noch eine essentielle wärmende Funktion, greifen wir beim Frieren heute einfach zu einer Mütze.

Um einem Biotin-Mangel und somit Haarverlust vorzubeugen, sollten Sie reichlich Eier, Milch, Reis, Erbsen, Sojabohnen und Schweinefleisch zu sich nehmen. Auch Weizenkleie enthält viel Biotin. Selbstverständlich heißt das nicht, dass Sie sich fortan nur noch von diesen Lebensmitteln ernähren sollen. Wie immer lautet das Stichwort >>Ausgewogenheit<<. Alternativ können Sie Nahrungsergänzungsmittel, wie Bio-H-Tin-Tabletten verwenden. Der natürlichen Ernährung sollte aber stets der Vorrang gegeben werden.

Mittel für die äußere Anwendung

6. Kaffee

Übriggebliebener Kaffee eignet sich hervorragend, um daraus eine anregende Spülung für die Kopfhaut zu machen. Sollten Sie eine halbe Tasse Kaffee überhaben, können Sie diese langsam auf Ihre Kopfhaut geben und das Getränk gründlich einmassieren. Beachten Sie, dass der Kaffee lauwarm sein sollte. Das Koffein regt die Durchblutung der Kopfhaut und somit die Versorgung der Haare mit Nährstoffen an. Es genügt, wenn Sie den Kaffee lediglich einige wenige Minuten einwirken lassen. Anschließend spülen Sie den Kaffee mit reichlich Wasser aus. Nach einigen Anwendungen können Sie bereits die ersten Erfolge verbuchen.

7. Kokosöl

Auch Kokosöl ist ein bekanntes Hausmittel gegen Haarausfall. Es verfügt über reichlich gesättigte Fettsäuren, Mineralien und Vitamine. Es gleicht den pH-Wert der Kopfhaut aus und besitzt pflegende, regulierende Eigenschaften für das Haar. So wirkt es nicht nur anregend auf das Haarwachstum, sondern hilft auch aktiv gegen Haarausfall. Massieren Sie es nach dem täglichen Haarewaschen in die Kopfhaut ein. Lassen Sie das Öl unter einem Tuch eine Stunde lang in die Haut einziehen. Anschließend spülen Sie es mit lauwarmem Wasser aus.

Gut zu wissen: Kokosöl wird auch als Kokosnussöl sowie als Kokosfett bezeichnet.

8. Amla Beere

Nicht jeder kennt die Amla Beere. Es handelt sich allerdings um eine äußerst wertvolle Beere, die nicht nur reich an Vitamin C ist, sondern darüber hinaus antioxidative, entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften aufweist. Somit fördert der Verzehr der Beeren die Gesundheit der Kopfhaut und das Haarwachstum.

Vermischen Sie zwei Teelöffel Amla Haaröl und zwei Teelöffel frischgepressten Zitronensaft. Diese Flüssigkeit verteilen Sie vor dem Zubettgehen auf Ihrer Kopfhaut. Massieren Sie sie sanft mit den Fingerspitzen ein. Anschließend verdecken Sie Ihre Haare mit einem Handtuch oder, noch besser, mit einer Duschhaube. Das Ganze über Nacht wirken lassen und die Haare am nächsten Morgen mit Shampoo auswaschen. Sie sollten die Anwendung der Amla Beere mindestens einmal in der Woche wiederholen. Außerdem lässt sich die Wirkung unterstützen, indem Sie Amla Beeren in Ihre Ernährung integrieren.

9. Zwiebelsaft

Zugegeben: Es hört sich nicht gerade verlockend an, sich Zwiebeln in die Haare zu schmieren. Allerdings schwören viele Leute auf Zwiebelsaft, wenn es darum geht, Haarausfall entgegenzuwirken. Das liegt an dem hohen Schwefelgehalt der Lauchgattung. Dieser fördert die Durchblutung der Kopfhaut sowie die Regeneration der Haarfollikel. Des Weiteren weist Zwiebelsaft antibakterielle Eigenschaften auf und kann somit Infektionen, Keime und Parasiten abtöten, die Haarausfall verursachen.

Schneiden Sie für die Anwendung eine Zwiebel klein und geben Sie diese in ein feinmaschiges Tuch. Extrahieren Sie den Saft, indem Sie die kleinen Stücke gründlich zerstampfen. Geben Sie den Zwiebelsaft anschließend auf Ihre Kopfhaut und lassen Sie ihn 30 Minuten lang einwirken. Den Saft daraufhin gründlich mit einem Shampoo auswaschen. Wiederholen Sie die Anwendung wöchentlich zwei- bis dreimal und zwar über mehrere Wochen bis Monate.

10. Essig-Spülung

Auch Essig kann gegen Haarausfall wirken. Er weist nämlich stark basische Merkmale bezüglich der Kopfhaut auf. Vermischen Sie Weinessig mit Brennnesselblättern und Birkenblättern. Dieses Gemenge lassen Sie anschließend zwei Wochen lang bei Zimmertemperatur ziehen. Es ist besonders wichtig, dass der Behälter gut verschlossen ist. Nach Ablauf der zwei Wochen seihen Sie die Flüssigkeit ab und verwenden diese ab sofort als Spülmittel für die Haare.

Wichtig: Damit die Essig-Spülung richtig wirken kann, sollte Sie beim Haarewaschen als letzte Spülung verwendet werden, sprich: Danach sollten keine anderen Spülungen zum Einsatz kommen.

11. Bier

Ein vermehrter Verzehr von Alkohol kann Haarverlust bedingen. Das gilt auch für übermäßige Mengen an Bier. Viel Alkohol wirkt sich nicht nur auf die inneren Organe aus, sondern führt zudem zu einer Austrocknung und einer schlechten Versorgung der (Kopf-) Haut mit Nährstoffen. Richtig angewendet, kann Alkohol aber auch genau das Gegenteil bewirken! Äußerlich angewendet fördert Bier die Durchblutung der Kopfhaut und macht diese aufnahmefähiger für nährende Substanzen.

Spülen Sie Ihre Kopfhaut jede Woche mindestens einmal mit Bier ab und massieren Sie die Hopfen-Spülung leicht ein. Nachdem das Bier eine halbe Stunde gewirkt hat, waschen Sie es gründlich mit lauwarmem Wasser und Shampoo aus.

12. Petersilienhaarkur

Auch der Petersilie werden haarkräftigende und das Wachstum der Kopfhaare fördernde Eigenschaften nachgesagt. Zerkleinern Sie eine Handvoll Petersilie und geben Sie diese in eine Schüssel. Übergießen Sie die Kräuter mit kochendem Wasser und lassen Sie das Ganze über Nacht stehen. Am nächsten Tag füllen Sie einen Kochtopf mit 900 ml Wasser und geben anschließend die Petersilie hinein. Das Kräutergemisch zum Kochen bringen und 20 Minuten lang bei leichter Hitze köcheln lassen. Als nächstes seihen Sie die Flüssigkeit ab.
Die abgekühlte Haarkur kann nun in das gewaschene Haar gegossen und in die Kopfhaut einmassiert werden. Wichtig: Nicht ausspülen!

13. Hibiskusblüten

Hibiskus ist im deutschen Sprachraum auch als Eibisch, Afrikanische Malve und Rote Malve bekannt. Das Malvengewächs umfasst rund 300 Arten. Hibiskus stammt aus wärmeren Weltgegenden, wie den Tropen. Hier wächst er wild.

Die Blüten des Hibiskus wirken sich positiv auf das Haarwachstum aus. Sie fördern dieses und tragen außerdem zur Verdickung der Haare bei. Auch Schuppen und Spliss können mit den Pflanzenblüten bekämpft werden.

Geben Sie einen Teelöffel der Blüten in einen Liter Wasser und lassen Sie das Ganze für drei Stunden ziehen. Anschließend können Sie die Hibiskusblüten abseihen und die Flüssigkeit als Haarspülung einsetzen.

Shampoos und Haarwasser

14. Shampoo mit Thymianöl

Thymian ist reich an für die Haare wichtigen Nährstoffen, wie Vitamin A, Zink, Kalzium und Kalium. Darüber hinaus verfügt Thymian über viele ätherische Öle, die der Durchblutung der Kopfhaut und somit auch der Nährstoffversorgung der Haarwurzeln dienen.

Um ein eigenes Thymian-Shampoo herzustellen, benötigen Sie nichts weiter als naturreine Bio-Kokosölseife, 120 ml destilliertes Wasser und natürlich Thymianöl und zwar einen halben Teelöffel. Erhitzen Sie das Wasser; bringen Sie es aber auf keinen Fall zum Kochen! Reiben Sie mit einer Küchenreibe so viel Kokosölseife in das Wasser, bis eine satte Seifenlauge entsteht. Jetzt träufeln Sie das Thymianöl ein und rühren alles gut um. Schon haben Sie Ihr eigenes Naturshampoo kreiert!

Verwenden Sie das Shampoo und geben Sie den überbleibenden Rest in eine möglichst dunkle Flasche und verschließen Sie diese. Die Flasche sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Beim Haarewaschen benutzen Sie je nach Haarlänge die übliche Menge an Shampoo. Massieren Sie das Thymian-Shampoo gut in die Kopfhaut ein. Bei längeren Haaren sollten Sie das Shampoo zudem gut in die Haare einkneten. Nach der Reinigung wird Ihr neues Shampoo ganz einfach mit lauwarmem Wasser ausgespült.

15. Kamillentee-Shampoo

Auch die Kamille weist das Haarwachstum fördernde Eigenschaften auf. Die Wirkstoffe der Pflanze regulieren die Talgproduktion und fördern die Durchblutung der Kopfhaut. Geben Sie zwei Beutel Kamillentee in eine Tasse und brühen Sie diese auf. Nach dem Haarewaschen tragen Sie den abgekühlten Tee auf die Kopfhaut auf und massieren ihn vorsichtig ein. Führen Sie diese Haarpflege regelmäßig, sprich: einmal wöchentlich durch.

Tipp: Kamillentee-Shampoo hilft nicht nur gegen Haarverlust, sondern auch gegen fettige Haare. Das ist auf die Regulation der Talgproduktion zurückzuführen.

16. Salbei-Haarwasser

Salbei mildert nicht nur Stress und löst Verkrampfungen, sondern regt auch den Haarwuchs an und reduziert den Haarausfall. Für Ihr eigenes Salbei-Haarwasser benötigen Sie lediglich 50 g Salbei und einen halben Liter kaltes Wasser.

Schneiden Sie den Salbei klein und geben Sie das kalte Wasser in einen Topf. In diesen Topf geben Sie anschließend auch die zerkleinerten Kräuter. Bringen Sie das Salbeiwasser zum Kochen und lassen Sie es daraufhin bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze für etwa 15 Minuten köcheln. Gießen Sie den Sud durch ein Sieb und fangen Sie ihn in einer sauberen Glasflasche auf.

Das Haarwasser sollte einmal täglich Verwendung finden. Massieren Sie das handwarme Wasser in Ihre Kopfhaut sowie in den Haaransatz ein. Im Kühlschrank ist das Salbei-Haarwasser bis zu drei Tage lang haltbar.

Kopfhautmassagen

17. Tägliche Bürstenmassagen

Bereits die einfache Massage mit einer Haarbürste wirkt durchblutungsfördernd und verbessert die Atmungsaktivität der Kopfhaut. Durch die verbesserte Durchblutung werden die Kopfhaut und die Haarfollikel besser mit Nährstoffen versorgt, was das Haarwachstum fördert und den Haarausfall reduziert. Darüber hinaus wird durch die Kopfhautmassage die Talgproduktion reguliert, sodass fettigen Haaren und Kopfhautjucken aufgrund einer zu geringen Talgproduktion der Gar ausgemacht wird. Bürsten Sie Ihre Haare jeden Morgen und jeden Abend sanft und zwar jeweils etwa zwei bis drei Minuten lang. Ja, es ist tatsächlich so einfach!

18. Walnussblätter Absud

Auch der Kopfhautmassage mit dem Absud von Walnussblättern werden die Haarwurzeln kräftigende und den Haarwuchs fördernde Eigenschaften nachgesagt. Sie benötigen zwei Hände voll Walnussblätter sowie einen halben Liter Wasser.

Geben Sie das Wasser in einen Kochtopf und fügen Sie die kleingeschnittenen Walnussblätter hinzu. Lassen Sie diese Vermengung über Nacht stehen. Am nächsten Tag bringen Sie das Ganze zum Kochen und lassen es anschließend drei Minuten bei gemäßigter Hitze köcheln. So lösen sich möglichst viele Wirkstoffe aus den Blättern. Im letzten Schritt filtern Sie die Blätter aus der Flüssigkeit.

Nun können Sie die eine Hälfte des Absuds zusammen mit etwas Shampoo in Ihre Haare geben. Massieren Sie Ihre Kopfhaut gründlich! Waschen Sie die Haare aus und geben Sie daraufhin die andere Hälfte des Absuds hinein. Nun wieder gründlich einmassieren und wirken lassen.

19. Haarölmassage

Genau wie die Massage mit Walnussblätter Absud regt eine Massage mit dem folgenden Haaröl die Durchblutung der Kopfhaut und die Nährstoffversorgung der Haarfollikel an. Darüber hinaus wird die Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgt und die Haarwurzeln werden gestärkt.

Geben Sie einen Esslöffel Kokosöl sowie einen Esslöffel Mandelöl und dieselbe Menge an Olivenöl, Amla Haaröl und Rizinusöl in eine kleine Schüssel. Geben Sie zudem einige Tropfen an ätherischem Rosmarinöl hinzu. Diese Mischung wird auf der Kopfhaut verteilt und etwa fünf Minuten lang mit den Fingerspitzen in diese einmassiert. Wiederholen Sie die Massage einmal wöchentlich.

Tipp: Das Rosmarinöl fördert die Durchblutung zusätzlich. Außerdem wirkt es antibakteriell und es hilft gegen Schuppen.

20. Emu Öl

Die Aborigines, Australiens Ureinwohner, nutzen das Öl seit Tausenden von Jahren und mittlerweile wird das Vogel Öl sogar als Wundermittel gegen diverse Allergien sowie für den Kampf gegen Krebs angepriesen. Emu Öl steigert die Durchblutung und verbessert den Feuchtigkeitshaushalt der Kopfhaut. Zudem verbessert es die Nährstoffversorgung der Haare. Ein positiver Nebeneffekt: Bei regelmäßiger Anwendung stärkt das Öl die Haut und beugt der Abnahme der Hautdicke vor, was den Organismus weniger anfällig für Infektionen etc. macht.
Massieren Sie Ihre Kopfhaut vor dem Zubettgehen mit dem Öl und lassen Sie dieses über Nacht einwirken. Sollte das zu einer Verfettung Ihrer Haare führen, spülen Sie das Öl eine halbe Stunde nach der Massage wieder aus. Zudem sollten Sie die Anwendung in diesem Fall auf zwei- bis dreimal wöchentlich beschränken. Ansonsten können Sie das Emu Öl bei Bedarf jeden Tag verwenden.

Ein gesundes, ausgewogenes Leben führen

21. Die richtige Ernährung

Einer der wichtigsten Faktoren im Kampf gegen den Haarausfall ist die richtige, ausgewogene Ernährung. Durch diese vermeiden Sie Nährstoffmängel, Übersäuerungen, eine Überlastung der Entgiftungsorgane und weitere Probleme, die längst nicht nur die Ursache für Haarausfall sein können. Um aktiv gegen den Haarverlust anzugehen, sollten Sie ungünstige säurebildende Nahrungs- und Genussmittel weitestgehend vermeiden. Hierzu zählen beispielsweise Alkohol, Zucker, Fleisch, Koffein, Fast Food, Weißmehl und Milchprodukte. Greifen Sie stattdessen zu frischen Zutaten. Ihre Ernährung sollte aus vitalstoffreichem Gemüse, viel Obst, hochwertigen Fetten und Ölen sowie Nüssen und Samen bestehen. Auch Pseudogetreide, Keimlinge und Algen sind gut für Ihre Gesundheit und wirken gegen Haarausfall.

Um gegen eine frühzeitige Glatzenbildung, die Ausdünnung des Kopfhaars und Haarausfall vorzugehen, sollten Sie darüber hinaus auf eine vollwertige Proteinversorgung Wert legen. Vor allem die Aminosäure Lysin wirkt sich vorteilhaft auf das Haarwachstum aus, indem sie die Gesundheit der Haarwurzeln fördert. Lysin ist u.a. in Reis und Getreide enthalten, allerdings nur in geringen Mengen. Und da tierische Proteine zur Übersäuerung beitragen, benötigen Sie eine Alternative, wie das basische Protein der Süßlupine. Lupinenmehl versorgt Sie mit reichlich Lysin und vielen weiteren Aminosäuren und zwar ohne Säure zu bilden.

22. Entsäuerung

Die Bedeutung der Entsäuerung für den Kampf gegen Haarausfall wurde bereits im obigen Abschnitt angedeutet. Eine chronische Übersäuerung steht am Anfang vieler Krankheiten und auch am Anfang diverser kleinerer körperlicher Probleme, wie Gelenkbeschwerden, Hautunreinheiten und eben auch Haarausfall. Eine solche Übersäuerung des Körpers beraubt den Haarboden um wichtige Mineralien. Mit diesen versucht Ihr Körper gegen die zirkulierenden Säuren anzugehen. Derweil werden die entstehenden Schlacken an den Haarboden abgegeben bzw. sie werden hier eingelagert. Die eingelagerten Schlacken führen dazu, dass wichtige Nährstoffe die Haarwurzeln nicht mehr erreichen. Stattdessen ersticken diese sozusagen im Säureschlick.

Um dies zu vermeiden, sollten Sie neben einer ausgewogenen Ernährung zu hochwertigen basischen Naturprodukten greifen. Diese können sowohl innerlich als auch äußerlich Verwendung finden. Für die innerliche Anwendung eignen sich beispielsweise basische Kräutertees und basische Nahrungsergänzungsmittel. Und auch Bitterstoffe fördern die Verdauung und regulieren den Säure-Basen-Haushalt.
Für die äußerliche Anwendung kommen u.a. basische Bäder infrage. Sie können die innere und äußere Therapie natürlich auch miteinander kombinieren.

23. Remineralisierung

Bei der Entsäuerung werden Säuren und Schlacken gelöst und ausgeleitet. Gegebenenfalls fehlen Ihrem Körper aber noch immer wichtige Minerale. Deswegen lautet ein weiteres wichtiges Hausmittel gegen Haarausfall: Wiederauffüllung der Mineralstoffdepots bzw. Remineralisierung und zwar nicht nur des Haarbodens, sondern des ganzen Körpers. Ergänzen Sie die Entsäuerung durch die Aufnahme von basischen Mineralien und Spurenelementen.

Ein sehr gutes und vor allem ganzheitliches Mineralstoffpräparat ist die Sango Meeres Koralle. Diese enthält u.a. reichlich Magnesium und Calcium. Sollten Sie einen bestimmten Mangel aufweisen, sollten hingegen genau aufeinander abgestimmte Mineralstoffpräparate Verwendung finden. In Bezug auf den Haarausfall spielen vor allem Zink, Eisen, Magnesium und organisches Silizium eine Rolle.

24. Chelatiertes Eisen und chelatiertes Zink

Ein geringfügiger Eisen- und Zinkmangel führt nicht zu Haarausfall. Er kann den Haarverlust aber verstärken bzw. dessen Therapie zum Scheitern verurteilen. Es kann sich also lohnen, die Eisen- und Zinkwerte beim Hausarzt überprüfen zu lassen. Sollte sich herausstellen, dass Sie einen Mangel aufweisen, kann dieser gezielt behoben werden und zwar durch eine eisenreiche Ernährung bzw. durch eine Ernährung, die die Eisenresorption verbessert. Auch Eisenpräparate, wie Eisenchelate können zum Einsatz kommen. In diesen liegt das Eisen in organischer Form vor. Das heißt, dass das Eisen an Aminosäuren gebunden ist, wodurch es vom Körper besonders leicht aufgenommen werden kann.

Ähnlich sieht das beim Zink aus. Besteht ein Mangel, sollten Sie zu chelatiertem Zink greifen. Studien haben ergeben, dass Störungen im Zinkstoffwechsel eine Schlüsselrolle beim Thema Haarausfall spielen.

Wichtig: Nehmen Sie diese beiden Spurenelemente nicht einfach auf Verdacht ein, denn ein Überschuss an Eisen und Zink ist ebenso wenig förderlich wie ein Mangel. Lassen Sie zuvor also unbedingt Ihren Eisen- und Zinkspiegel überprüfen.

25. Das Rauchen aufgeben

Viele Raucher wollen es nicht wahrhaben, doch auch der Zigarettenqualm kann Haarausfall bedingen. Durch das Nikotin werden die Gefäße verengt, sodass die dünnen Äderchen in der Kopfhaut das Blut nicht mehr bis zu den Haarwurzeln transportieren können. Die Folge: Eine Unterversorgung der Haarwurzeln mit wichtigen Mineralstoffen. Sie sollten das Rauchen also unbedingt aufgeben und zwar nicht nur um Ihrer Haarpracht Willen.

Natürlich sagt sich das mit Aufgeben des Rauchens so einfach. Sollte Ihnen das Weglegen des Glimmstängels besonders schwerfallen, empfiehlt es sich, die Hilfe eines Profis in Anspruch zu nehmen. Die Auswahl diesbezüglich ist sehr groß und reicht von Mentaltrainern über Ernährungsexperten bis hin zu Psychologen.

26. Die Darmflora aufbauen

Haben Sie das Rauchen aufgegeben, ernähren Sie sich gesund und sind Sie perfekt mit Mikronährstoffen versorgt und leiden dennoch an Haarausfall, kann eine gestörte Darmflora die Ursache sein. Ein gestörtes Verdauungssystem kann dazu führen, dass Ihr Körper die aufgenommenen Spurenelemente und Mineralien nicht so gut verwerten kann wie das eigentlich der Fall sein sollte. Eine gestörte Darmflora kann die Folge von Schlacken und Ablagerungen im Darm sein und beeinträchtigt nicht nur die Nährstoffresorption, sondern auch das Immunsystem. Da ein schlecht funktionierendes Verdauungssystem oft dieselben Ursachen hat wie eine chronische Übersäuerung, treten diese beiden Phänomene nicht selten parallel zueinander auf. Ist das der Fall, verhungern Ihre Haarwurzeln im wahrsten Sinne des Wortes und Haarausfall ist die Folge.

Eine gesunde Darmflora wird aufgebaut, indem man sie mit „guten“ Darmbakterien füttert. Hierzu eignen sich probiotische Kulturen, wobei das Wort „Probiotik“ übersetzt „für das Leben“ bedeutet. Probiotische Stoffe sind vor allem lebende, aktive Milchsäurebakterien mit der Eigenschaft, widerstandsfähig gegen Magen- und Gallensäure zu sein. Probiotika siedeln sich im Darm an und bringen die Darmflora wieder ins Gleichgewicht. Dies gelingt u.a. durch die Verringerung der Konzentration an toxischen Substanzen.

Tipp: Häufig wird vor der Besiedelung des Darms mit „guten“ Bakterien eine sogenannte Darmsanierung durchgeführt. Für eine solche Darmreinigung kommen beispielsweise bestimmte Pulver zum Einsatz, die über einen bestimmten Zeitraum eingenommen werden. Derartige Mittel enthalten wichtige Ballaststoffe, diverse Kräuter u.Ä.

Was hilft gegen Haarausfall? – Abschließende Bemerkungen

Wie Sie sehen, gibt es eine Vielzahl an Hausmitteln, mit denen Sie effektiv gegen den Haarverlust vorgehen können. Anders als teure Haarpflegeprodukte, die viel versprechen, diese Versprechen jedoch nicht einhalten können, bedürfen die Hausmittel keinen großen finanziellen Aufwand und bestehen ausschließlich aus natürlichen Wirkstoffen. Probieren Sie einige dieser Hausmittel gegen Haarausfall aus und finden Sie das für Sie am besten geeignetste.
Ich hoffe, Sie haben diesen Beitrag als hilfreich empfunden und wünsche Ihnen viel Erfolg beim Kampf gegen den Haarausfall. Versehen Sie den Beitrag gerne mit Kommentaren und wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn Sie ihn weiterempfehlen.


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