Hanfprotein Test 2019: Die besten Hanfproteinpulver im Vergleich

Wenn sich Kraftsportler vegan ernähren, greifen diese sehr häufig zu Hanfprotein. Hierbei handelt es sich um das Proteinpulver, welches vermutlich am gesündesten ist, bzw. die gesündesten Fettsäuren enthält. Ein großer Vorteil ist dabei, dass es sich nicht nur um ein Proteinpulver mit vielen wichtigen Makronährstoffen handelt, sondern auch um eine Quelle für notwendige Mikronährstoffe. Besonders attraktiv ist, dass Hanfprotein in der Regel ein guter Calcium-Lieferant ist und auch eine optimale Quelle für Eisen, Magnesium und Phosphor darstellt.

Da Hanfproteinpulver immer beliebter wird, wird der Markt auch zunehmend intransparenter. Wir wollen einmal einen Überblick über die fünf beliebtesten Hanfprotein-Präparate geben und diese miteinander vergleichen. Damit sollen weniger gut informierte Käufer verstehen, was bei einem solchen Proteinpulver wichtig ist um eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. Zudem möchten wir einmal über Mythen zum Thema „pflanzliches Proteinpulver" aufklären und klarstellen, warum es eine gute Alternative zum herkömmlichen Wheyprotein ist.

​Vorgestellt: Die besten Hanfprotein-Pulver im Vergleich

BIO Hanfprotein - 1 kg Vorratspack

Das BIO Hanfprotein ist eines der hochwertigsten Präparate in unserem Vergleich. Hierbei handelt es sich um ein Produkt, welches von der renommierten Marke Piowald hergestellt wird und aus 100% biologischem Anbau kommt. Der Proteingehalt des Pulvers liegt bei etwa 50%, was bedeutet, dass vermutlich noch andere wichtige Inhaltsstoffe geboten werden. Da es sich um ein Produkt in Rohkost-Qualität handelt, kann man davon ausgehen, dass viele Mikronährstoffe vorhanden sind, die die Verdauung des Pulvers erleichtern. Das Protein enthält 18 verschiedene Aminosäuren und ist damit sehr vielseitig. Da es sich um ein veganes Produkt handelt, beinhaltet es keinerlei Laktose oder Gelatine. Zusätzlich wird komplett auf Gluten verzichtet, was das Produkt für glutenintolerante Sportler verzehrbar macht. Uns spricht besonders an, dass die Verpackung des Pulvers zu 100% aus Kraftpapier hergestellt wurde. Das Kraftpapier ist auf der Innenseite mit einem Biokunststoff beschichtet, welcher es besonders umweltschonend und dennoch so solide macht, dass man es problemlos transportieren und auch lagern kann. Preislich liegt das Pulver ganz klar im Mittelfeld unseres Vergleiches.

​Die Sportler, die das BIO Hanfprotein regelmäßig konsumieren, sind mit diesem in der Regel auch sehr zufrieden. Sicherlich handelt es sich hierbei um ein Produkt mit einer schlechteren Löslichkeit als die meisten anderen Proteinpulver. Das liegt daran, dass es sich um ein Pulver in Rohstoffqualität handelt, welches so natürlich gehalten wurde, wie nur möglich. Der Geschmack ist wohl etwas streng, wird jedoch von den meisten Sportlern nicht als unangenehm empfunden. Man sollte sich jedoch bewusst machen, dass es sich sicherlich nicht um einen gutschmeckenden Proteinshake handelt, sondern um ein sehr natürliches Präparat, welches einen starken Eigengeschmack mit sich bringt. Anscheinend kann man das Proteinpulver auch problemlos in einem Smoothie einsetzen und diesen damit sogar etwas dickflüssiger machen. Viele Sportler merken die Nebenwirkungen sehr positiv an. Anscheinend soll man sich mit dem Hanfprotein deutlich fitter und agiler fühlen.

Vorteile

  • Bio Qualität
  • Umweltfreundliche Verpackung
  • In Rohstoffqualität
  • check
    Preislich akzeptabel
  • check
    Höchster Proteingehalt im Vergleich

​Nachteile

  • Recht starker Eigengeschmack

Hanfprotein-Pulver - Die Hanflinge

Das Hanfprotein-Pulver der Marke „Die Hanflinge“ ist ein sehr beliebtes Produkt. Dieses ist besonders günstig und soll dennoch qualitativ überzeugen können. Uns spricht an, dass das Präparat in Deutschland gefertigt wurde und aus einer ökologischen Landwirtschaft kommt. Da das Produkt vegan ist, beinhaltet es keinerlei Laktose oder Gelatine. Zudem verzichtet der Hersteller auf den Zusatz von Gluten. Es handelt sich hierbei um ein Produkt in klarer Rohstoffqualität. Dieses kann zum Backen oder Kochen problemlos eingesetzt werden. Das Präparat soll besonders hochwertige Fettsäuren und Aminosäuren enthalten, was es zu einem optimalen Proteinpulver für gesundheitsbewusste Sportler macht. Besonders transparent finden wir, dass der Hersteller die genaue Ernte der Hanfsamen offen bekanntgibt. Der Proteingehalt liegt leider nur bei 30%, was wir recht schade finden. Der Preis ist somit auch nicht mehr so günstig, wenn man ihn in Relation zum Proteingehalt sieht. Unserer Meinung nach ist der Name „Hanfprotein-Pulver“ hier daher unangebracht. Es handelt sich eher um eine Art Hanfmehl, welches zum Kochen verwendet werden sollte.

​Die Sportler, die auf das Hanfprotein-Pulver setzen, sind mit diesem dennoch sehr zufrieden. Anscheinend hat das Pulver sehr positive Effekte auf die Konsumenten und muss nicht immer ausschließlich zum Zwecke der Proteinzufuhr eingesetzt werden. Man kann das Präparat auch konsumieren, wenn es um die Zufuhr von Ballaststoffen oder Mineralien geht. Die Verdauung vieler Anwender hat sich wohl auf das Pulver eingestellt und funktioniert jetzt deutlich effektiver. Vielen Käufern hat die umweltfreundliche und dennoch sehr praktische Verpackung zugesagt. Diese hält das Produkt wohl trocken und sorgt dafür, dass man es sehr gut transportieren kann. Der Geschmack wird von vielen Sportlern nicht als unangenehm wahrgenommen und soll an verschiedene Nüsse erinnern. Man sollte hier grundsätzlich kein gutschmeckendes Proteinpulver erwarten, sondern eher ein proteinreiches Mehl, welches man zum Kochen oder Backen verwenden kann.

Vorteile

  • Bio Qualität
  • In Rohstoffqualität
  • Sehr ansprechender Preis
  • check
    Gut verpackt

​Nachteile

  • Sehr geringer Proteinanteil
  • Eher als Backzutat gedacht

Aktiv Organic BIO Hanfprotein Pulver

Das Aktiv Organic BIO Hanfprotein Pulver hat den Anspruch das reinste Produkt in unserem Vergleich zu sein. Hierbei handelt es sich zumindest um eines der beliebtesten, wenn nicht das beliebteste Präparat im Vergleich. Uns reizt, dass das Produkt aus einem Bio-Anbau stammt und somit qualitativ gut sein sollte. Zumindest wird damit Gewissheit geboten, dass vollkommen auf Pestizide verzichtet wurde. Das Präparat hat einen Proteingehalt von 49% und soll zudem über sehr viele gesunde Fettsäuren und Mikronährstoffe verfügen. Das wird hauptsächlich durch die schonende Weiterverarbeitung in Rohkost-Qualität erzielt. Die Fettsäuren Omega-6 und Omega-3 sollen hier im optimalen Verhältnis von 3:1 vorkommen. Der Hersteller verzichtet hier zudem auf jegliche Zusätze, was uns besonders anspricht. So kann sichergegangen werden, dass das Produkt eine optimale Qualität bietet. Ein negativer Aspekt ist der recht hohe Preis des Produktes. Wir fragen uns, ob dieser gerechtfertigt ist.

​Die Sportler, die das Aktiv Organic BIO Hanfprotein Pulver konsumieren, sind mit diesem in der Regel zufrieden. Oft merken die Nutzer des Produktes an, dass es sehr gut verdaulich sei, was dem schonenden Herstellungsprozess zu verdanken ist. Etwas kritisch wird die kleine Verpackungsgröße von 500g aufgenommen, welche bei anderen Präparaten meist doppelt so groß ausfällt. Der Geschmack ist einem Hanfprotein entsprechend akzeptabel und sollte einen Käufer nicht enttäuschen, wenn dieser ein eher streng schmeckendes Proteinpulver erwartet. Angenehm soll sein, dass das Pulver nicht verklumpt, sondern nur etwas sandig ausfällt. Dies ist jedoch dem natürlichen Ursprung des Pulvers zuzusprechen. Ansprechend finden wir, dass das Pulver aus Rohstoffen hergestellt wurde, die innerhalb der EU ihren Ursprung finden.

Vorteile

  • Rohkostqualität
  • Bio-Qualität
  • Geschmacklich akzeptabel
  • check
    Löst sich ansprechend

​Nachteile

  • Recht hoher Preis

Raab Vitalfood Bio Hanfproteinpulver

Das Raab Vitalfood Bio Hanfproteinpulver ist eines der teuersten Präparate in unserem Vergleich. Hierbei handelt es sich um ein Produkt, welches aus reinem Bio-Hanf gewonnen wird, welcher logischer Weise aus pestizidfreiem Anbau stammt. Dieser Hanf wird im nicht EU-Ausland angebaut und sollte dennoch der höchsten Güteklasse entsprechen. Das sorgt dafür, dass das Pulver nicht nur viele Proteine, sondern auch wertvolle Fettsäuren und Mineralien enthält, welche von anderen Hanfproteinen oft nicht geboten werden. Der Rohstoff wird hier schonend entölt und zermahlen, was das Endprodukt auch für Rohköstler verzehrbar macht. Der Hersteller verzichtet zudem auf jegliche Zusätze, die die Reinheit des fertigen Produktes gefährden können. Der Proteingehalt ist bei dem Proteinpulver zudem recht ansprechend. Dieser liegt bei etwa 49%, was man im Vergleich zu anderen Hanfproteinen als angemessen ansehen kann. Dennoch sind wir der Meinung, dass der Proteingehalt leider etwas gering ist, wenn man das Präparat mit anderen pflanzlichen Proteinpulvern vergleicht. Das Präparat wird im Gegensatz zu den anderen Vergleichsteilnehmern nicht in einem Beutel, sondern in einer Dose versendet. Diese sollte die Lagerung und den Transport deutlich erleichtern.

​Die Nutzer des  Raab Vitalfood Bio Hanfproteinpulvers sind mit diesem in der Regel sehr zufrieden. Anscheinend schmeckt das Produkt relativ mild und löst sich vergleichsweise gut in Wasser auf. Der Geschmack ist wie bei allen Hanfproteinpulvern etwas eigen, was jedoch kein Problem für die meisten Sportler darstellt. Da hier sehr viele Ballaststoffe und Mikronährstoffe geboten werden, kann man das Pulver auch sehr gut zum Backen oder Kochen einsetzen. Wenn man es bspw. zu einem Smoothie hinzugibt, ist dieser deutlich sättigender als davor. Wir finden nur etwas schade, dass das Präparat nicht aus in Deutschland gezüchteten Rohstoffen gefertigt wird. Ein kritischer Aspekt ist, dass der Hersteller dennoch angibt, dass das Produkt in Deutschland hergestellt wird. Das sorgt für den Eindruck, dass der Hanf auch in Deutschland angebaut werden würde.

Vorteile

  • Bio-Qualität
  • Kommt in einer praktischen Dose
  • Ohne Zusätze
  • check
    Soll stark sättigen

​Nachteile

  • Hanf wird außerhalb Deutschlands angebaut
  • Preislich teuer

Hanfprotein-Pulver aus Deutschland - Hanfoo

Das Hanfprotein-Pulver der Marke Hanfoo ist ebenfalls sehr beliebt. Hierbei handelt es sich um eine Art Hanfmehl, die etwas proteinreicher als das Präparat der Marke „Die Hanflinge“ ist. Der Proteinanteil liegt hier bei 41% und ist damit immer noch als niedrig einzustufen. Dennoch scheint es sich um deutlich mehr als ein normales Proteinpulver zu handeln, da das Produkt auch viele gesunde Fettsäuren und Mikronährstoffe enthält. Das Pulver soll besonders reich an Vitaminen sein, da es in einem hitzefreien Verarbeitungsprozess gewonnen wird. Uns reizt besonders, dass der Hanf, welcher zur Herstellung des Hanfpulvers verwendet wird, aus pestizidfreier Reifung und Ernte kommt. Zudem muss positiv angeführt werden, dass das Pulver in Deutschland hergestellt wird und somit den deutschen Herstellungsvorschriften entspricht. Das Pulver ist außerdem glutenfrei und eignet sich somit sehr gut zum glutenfreien Backen von bspw. Keksen oder Kuchen. Hier wird auf einen besonders schonenden Verarbeitungsprozess gesetzt, welcher hauptsächlich aus einem sieben besteht. Auf eine weitere chemische oder mechanische Verarbeitung wird seitens des Herstellers verzichtet, sodass der Hauptteil der wichtigen Nährstoffe erhalten bleibt. Preislich liegt das Pulver definitiv im Rahmen und ist etwas teurer als beide oben genannte Präparate.

​Die Nutzer des Hanfprotein-Pulvers sind mit diesem in der Regel sehr zufrieden. Viele gesundheitsbewusste Sportler loben, dass es sich um ein sehr transparentes Präparat mit ansprechenden Nährwerten handelt. Zudem soll die Löslichkeit hier recht akzeptabel sein. Dies ist jedoch nur auf die generelle Löslichkeit von Hanfproteinpulver bezogen, welches grundsätzlich als eher schlecht löslich gilt. Anscheinend dickt das Pulver Flüssigkeiten an, weshalb man es gut zu einem Smoothie hinzugeben kann. Einige Konsumenten fühlen sich regelmäßig nach einem Konsum des Pulvers fitter und agiler. Zudem gibt es viele Berichte von einer deutlichen Verbesserung der Verdauung und auch positiven Effekten auf den Muskelaufbau. Wir stehen lediglich dem geringen Proteingehalt etwas kritisch gegenüber. Außerdem soll es einige kleine Probleme mit der Verpackung geben, welche eine Oxidation des Pulvers bei längerer Lagerung nicht verhindern kann.

Vorteile

  • Ansprechende Nährwerte
  • Schonend verarbeitet
  • Positive Effekte auf die Verdauung
  • check
    Made in Germany
  • check
    Aus pestitzidfreiem Anbau

​Nachteile

  • Recht geringer Proteingehalt
  • Verpackung ist suboptimal
  • Teurer als vergleichbare Präparate

Hanfporteinpulver - Die beste ​pflanzliche Alternative?

Die durch Missbrauch in Verruf geratene Hanfpflanze gilt schon seit geraumer Zeit als sehr vielseitig und besonders nützlich. Das spiegelt sich in den vielen Gebieten wieder, in welchen Nutzhanf verwendet wird. Bspw. in der Kleidungsindustrie oder als Nahrungsmittel. Hanfsamen gelten als besonders gesunder und leckerer Zusatz zum morgendlichen Müsli und werden deshalb sehr häufig verwendet. Die Hanfplanze hat zudem einen von Natur aus hohen Proteingehalt, welchen Sportler zum eigenen Vorteil verwenden. Hanfprotein-Pulver ist eine grundsätzlich sehr beliebte Nahrungsergänzung bei verschiedenen Sportlern und wird nicht nur aufgrund des hohen Proteingehalts geschätzt. Da die Hanfplanze sehr gesunde Fettsäuren und verschiedene Mikronährstoffe enthält, wird auch ein natürlich gewonnenes Hanfprotein einen gewissen Anteil dieser Fettsäuren und Mikronährstoffe enthalten. Das sorgt dafür, dass das Proteinpulver nicht nur aus sportlichen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen eingenommen werden kann. Hanfprotein ist sogar so vielseitig, dass sich ein Mensch über Monate vollständig davon ernähren kann, ohne ein Defizit aufzuweisen. Das besondere an der Hanfpflanze ist, dass sie alle für den Menschen essentiellen Aminosäuren enthält. Besonders die Werte der verzweigtkettigen Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin sind im Hanf hoch, was es zu einem optimalen Ergänzungsmittel für Sportler macht.

Außerdem sind die im Hanf enthaltenen Fettsäuren in einem optimalen Muster vorhanden. Genau gesagt ist das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 3:1, was für den menschlichen Körper optimal ist. Zudem handelt es sich beim Hanf um ein optimales Lebensmittel für den Säure-Basen-Haushalt des Menschen. Da hier viele verschiedene Ballaststoffe enthalten sind, sorgt der regelmäßige Konsum von Hanfprotein für eine gut funktionierende Verdauung. Einige Studien bescheinigen dem Hanf zudem eine förderliche Wirkung gegen Alzheimer und andere Gehirnkrankheiten. Ein Beispiel dazu lässt sich hier finden. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21331775)

Warum tierisches Protein schlecht ist

Tierisches Protein gilt als notwendiger Bestandteil einer Ernährung für Sportler. Viele Menschen sind sogar der Meinung, dass man nur mit tierischem Proteinpulver (meist aus Milch gewonnen) Erfolge beim Muskelaufbau haben kann. Diese Vorstellung reicht durch die gesamte Gesellschaft durch und findet in verschiedenen Generationen ihren Ursprung. Viele Leistungssportler beweisen schon jetzt, dass eine rein pflanzliche oder zumindest überwiegend pflanzliche Ernährung massive Vorteile auf die sportliche Leistungsfähigkeit eines Menschen hat. So ernähren sich bspw. die Top Tennisspielerinnen Serena Williams und Venus Williams überwiegend vegan. Der serbische Tennis Spieler Novak Djokovic, welcher über einen langen Zeitraum Weltranglisten-Erster war, lebt ebenfalls überwiegend pflanzlich und bezieht einen Großteil seines Proteins aus pflanzlichen Quellen. Dass Pflanzen Kraft erzeugen können zeigt der stärkste Mann Deutschlands Patrik Baboumian mit Bravur. Dieser hält den Weltrekord im sogenannten Yoke-walk, in welchem er 560kg Gewicht über zehn Meter bewegt hat. Weitere erfolgreiche Sportler, die hauptsächlich oder vollkommen auf tierisches Protein verzichten lassen sich unter folgendem Link finden. (https://vebu.de/fitness-gesundheit/sport/beruehmte-vegane-vegetarische-sportler/). Zudem haben der Wissenschaftler T. Colin Campbell und sein Sohn Thomas M. Campbell in der China Study bewiesen, dass tierisches Protein die Entstehung von Krebs fördert. (https://nutritionstudies.org/the-china-study/)

Hanfprotein oder andere pflanzliche Proteinquellen?

Es gibt viele verschiedene pflanzliche Proteinquellen. Oft werden pflanzliche Proteinquellen miteinander vermischt, um so mehr verschiedene Aminosäuren zu beinhalten. Einzelne Proteine sind meistens Reisprotein, Erbsenprotein oder Sojaprotein, welche allesamt nicht schlecht sind. Gerade Reisproteinpulver ist für einen hohen Proteingehalt und dennoch sehr gesunde Mikronährstoffe bekannt. Dennoch muss klar erwähnt werden, dass die Stärke des Hanfproteins nicht sein Proteingehalt ist. Dieses wird meistens aufgrund der förderlichen Wirkung auf die menschliche Gesundheit konsumiert. Speziell gesagt sind die Fettsäuren und Mikronährstoffe die im Hanfprotein vorkommen Grund genug für einen Kauf. Somit sollte man Hanfprotein als einen gesunden Zusatz zu einer Ernährung und nicht unbedingt als ein reines Proteinpulver ansehen.

Worauf sollte man beim Kauf eines Hanfproteinpulvers achten?

Viele Hanfproteinpulver sind günstiger als die in unserem Vergleich vorgestellten Präparate. Oft sind die Produkte auch gut, wenn man einfach nur Protein zu sich nehmen möchte und keinen Wert auf die zusätzlich gebotenen Mikronährstoffe legt. Unserer Meinung nach sollte man jedoch schauen, dass ein Hanfprotein-Präparat nicht nur Proteine enthält, sondern so viele gesunde Nebenaspekte bietet, wie nur möglich. Dies ist am besten dadurch zu erreichen, dass ein Pulver in Rohkostqualität gefertigt wird. Zudem gilt: Je hochwertiger der Rohstoff ist, desto besser wird das Endprodukt. Wir würden daher vor allem Bio-Proteinpulver empfehlen, die aus deutschem Hanf gewonnen werden. So kann man sichergehen, dass man ein optimales Produkt erhält, welches positive Effekte auf den menschlichen Körper hat.

Ab wann sollte man ein Proteinpulver zu sich nehmen?

Wer mit Kraftsport oder einer anderen fordernden Sportart beginnt, bekommt schnell den Eindruck, dass er Proteinpulver und andere Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen muss, um weiterhin sportliche Erfolge zu erzielen. Wir sind ganz klar der Meinung, dass dies nicht der Fall ist und dass sportliche Erfolge nicht ausbleiben, nur weil man kein Proteinpulver konsumiert. Viel wichtiger ist, dass ein Sportler die Grundsätze seiner Sportart beachtet und dabei keine Fehler macht. Zudem sollte eine Ernährung auf die jeweilige Sportart angepasst sein und gesund ausfallen. Hanfprotein kann jedoch immer, auch von Nicht-Sportlern, konsumiert werden. Das liegt daran, dass es sich hierbei nicht um ein reines Protein, sondern um ein sehr vielseitiges Nahrungsmittel handelt, welches dem Körper in der Regel guttut. Wir empfehlen beim Konsum eines Hanfproteinpulvers das jeweilige Präparat täglich zu sich zu nehmen und das am besten nach dem Aufstehen. So kann man sichergehen, dass der Körper schon in der Früh mit wichtigen Nährstoffen versorgt wird und mit frischer Energie in den Tag starten kann.

Hanfproteinpulver für Kinder?

Anders als normale Proteinpulver, welche dem Körper in der Regel nicht viel Gutes tun, kann Hanfprotein sogar sehr förderlich für die Entwicklung eines Kindes sein. Wir sehen daher keinen Grund, warum man Kindern kein Hanfprotein geben sollte, wenn diese Sport ausüben. Auch wenn kein Sport betrieben wird kann ein regelmäßiger Konsum von Hanfprotein dabei helfen, dem Körper des Kindes die notwendigen Nährstoffe zuzuführen. Wenn sich ein Kind also für seine Ernährung interessiert und Proteinpulver konsumieren möchte, kann es dies problemlos tun. Hierbei ist es unserer Meinung jedoch nochmal wichtiger, dass man auf ein sehr reines und schonend gefertigtes Produkt setzt. Der Proteingehalt kann dabei auch außer Acht gelassen werden, wenn es darum geht, das Kind mit Mikronährstoffen zu versorgen.

​Unser Urteil: Das ist das beste Hanfproteinpulver

Wir sind der Meinung, dass sich alle hier vorgestellten Präparate zum Kauf empfehlen lassen. Eigentlich sehen wir bei keinem Produkt einen Grund, warum man nicht zugreifen sollte. Da alle Präparate auf dem gleichen Schema basieren und sich nur minimal unterscheiden, ist der Preis umso wichtiger, um eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Dennoch haben wir einen Favoriten, welcher einige Aspekte besser macht, als andere Vergleichsteilnehmer.

Das BIO Hanfprotein im 1 kg Vorratspack aus dem Hause Piowald ist in unseren Augen der Gewinner des Vergleiches, weil dieses am meisten zu bieten hat. Hierbei handelt es sich um ein sehr schonend hergestelltes Bio-Protein, das zudem einen recht günstigen Preis hat und so beeindruckt. Wir finden sehr interessant, dass es dabei nahezu keine Nachteile gibt, die man aufzählen sollte und bei anderen Produkten nicht vorkommen. Der von den Anwendern kritisch gesehene Geschmack ist bei anderen Präparaten ähnlich und sollte daher nicht als negativer Aspekt gesehen werden.

Auf dem zweiten Platz sehen wir das Hanfprotein-Pulver von „Die Hanflinge“. Dieses hat einen ziemlich niedrigen Proteingehalt und sollte daher schlechter bewertet werden als das erstplatzierte Produkt. Dennoch sehen wir den günstigen Preis als klares Argument, um bei diesem Proteinpulver definitiv zuzugreifen.

Den dritten Platz in unserem Vergleich macht das Aktiv Organic BIO Hanfprotein Pulver, welches einzig preislich etwas enttäuscht. Dieses bietet grundsätzlich eine Menge und ist wahrscheinlich auch sehr hochwertig. Dennoch schreckt uns das hohe Preisschild etwas ab, weshalb wir die anderen beiden Produkte bevorzugen würden.

Das Raab Vitalfood Bio Hanfproteinpulver ist auf dem vierten Platz einzustufen und ähnelt unserer Meinung nach dem drittplatzierten Produkt. Hier wird grundsätzlich eine Menge geboten. Einzig der Preis und die nicht klare Herkunft des Rohstoffes schreckt uns bei diesem Präparat etwas ab.

Den letzten Platz unseres Vergleiches vergeben wir an das Hanfprotein-Pulver aus Deutschland von Hanfoo. Dieses ist in unseren Augen etwas zu teuer und hat eine suboptimale Verpackung. Zudem finden wir, dass der Proteingehalt für den geforderten Preis etwas zu gering ist, weshalb wir eigentlich alle anderen vorgestellten Präparate bevorzugen würden.


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