Haarkur Test 2019: Die besten Haarkuren im Vergleich

Unsere Haare machen viel mit: Stylingprodukte, Coloration, Meerwasser, Sonnenlicht und viele weitere Umwelteinflüsse greifen sie an. Mit einer Haarkur kann man Schäden der Haare vorbeugen und ihnen einen gesunden Glanz verleihen. Allerdings gibt es viele verschiedene Produkte für die unterschiedlichen Haartypen. Wir stellen mehrere der Kuren vor und zeigen, was ihre Vorzüge und Nachteile sind.

​Vorgestellt: Das sind die 5 besten Haarkuren!

Zu den fünf Haarkuren, die wir hier vorstellen, zählen Produkte von Swiss-o-Par, John Frieda, Redken und myrto-naturalcosmetics. Wir zeigen auf, wo die Vorteile der verschiedenen Produkte liegen, für wen sie sich eignen und wer möglicherweise vom Kauf Abstand nehmen sollte. Außerdem erklären wir, welches Produkt uns aus welchen Gründen am besten gefallen hat.

​Cosphera Haar-Vitamine – ​Alternativ​ oder Ergänzend zu klassischen Haarkuren

​Den Einsatz von Haar Vitaminen empfehlen wir​, bei stark strapaziertem und beschädigtem Haar ergänzend zur klassischen Haarkur. Diese Haar-Vitamine fallen zwar nicht in die konventionelle Kategorie der Haarkuren, zielen jedoch in ihrer Wirkweise auf denselben Zweck ab: die Unterstützung der Haargesundheit mit Hilfe wertvoller Mikronährstoffe.

Im Unterschied zu einer Haarkur liegt das Präparat in Kapselform vor und ist dem Bereich der Nahrungsergänzungsmittel zuzuordnen. Bei einer täglich empfohlenen Dosis von zwei Kapseln verspricht Cosphera eine optimale ergänzende Versorgung mit insgesamt 20 verschiedenen Mikronährstoffen. Unter ihnen beispielsweise Vitamine aus dem B-Komplex, Vitamin C und E sowie die Spurenelemente Zink und Selen. Neben dem Effekt für die Haare sorgt das Produkt auch für feste Nägel und gesunde Haut.

Der hochdosierte und 100 Prozent vegane Wirkkomplex beinhaltet keine Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe sowie Magnesiumstearate und ist zudem gluten- und laktosefrei. Die Herstellung der Haar-Vitamine Kapseln erfolgt ausschließlich in Deutschland.

Die Einnahme gestaltet sich, dank der Darreichungsform, als schnell und einfach. Wer allerdings Probleme mit dem Schlucken von Kapseln hat, dem wird eine Behandlung der Haare mit einer flüssigen oder cremeartigen Kur leichter fallen.

Vorteile

  • ​20 wertvolle Mikronährstoffe für das Haar enthalten
  • ​100 Prozent vegan
  • ​​Keine Magnesiumstearate, Konservierungs-, Farb- und Aromastoffe
  • ​gluten- und laktosefrei
  • ​Unkomplizierte Anwendung

​Nachteile

  • ​​Für Verwender mit Schwierigkeiten in der Einnahme von Kapseln ungeeignet
  • ​​Nicht für Schwangere, Stillende, Jugendliche und Kinder bestimmt

myrto-naturalcosmetics Bio Hair Balm Hanf

Dieser Haarbalm soll längere, kraftlose, colorierte und chemisch behandelte Haare mit Feuchtigkeit versorgen und pflegen. Dafür verzichten die Hersteller aus Bergisch Gladbach auf Alkohole, Konservierungsstoffe, Silikone, Emulgatoren und Sulfate. Bio Hanföl und Shea Butter spenden Feuchtigkeit, weitere ätherische Öle schützen und kräftigen das Haar. Die Pflanzen für die Extrakte entstammen biologischem Anbau oder werden wild gesammelt.

Der Balsam wird nach dem Haarewaschen ins Haar eingearbeitet, wobei die Ansätze und die Kopfhaut ausgespart bleiben. Der myrto-naturalcosmetics Bio Hair Balm Hanf kann im Haar verbleiben oder wieder ausgespült werden. Letzteres sollte aber nicht länger als eine Minute und nur mit klarem Wasser passieren, damit die pflegenden Stoffe im Haar verbleiben.

Der Balsam funktioniert: In der Anwendung hält er, was die Hersteller versprechen: Die Haare sind leichter kämmbar, glänzen und fühlen sich weich an. Strohige Spitzen und fettige Ansätze werden gemildert. Gleichzeitig ist es beruhigend zu wissen, dass das Produkt allein mit natürlichen Inhaltsstoffen auskommt.

Vorteile

  • keine schädigenden Inhaltsstoffe
  • vegan hergestellt
  • glättet und kräftigt das Haar
  • überwiegend aus Bio-Produkten hergestellt
  • als Balsam oder Intensivkur wirksam

​Nachteile

  • riecht für einige Nutzer gewöhnungsbedürftig

Swiss-o-Par Arganöl Haarkur

Die Hersteller der Swiss-o-Par Arganöl Haarkur versprechen keine Sterne vom Himmel (bzw. die Reparatur kaputter Haare), sondern geben an, dass die Haare glatter, glänzender und leichter kämmbar sind. Die Kur kommt dafür ohne Silikone aus und setzt auf das marokkanische Arganöl, das viel Vitamin E und reichlich ungesättigte Fettsäuren enthält. Diesen wertvollen Inhaltsstoffen ist außerdem Provitamin B3 zugesetzt. Dies wird im Körper umgewandelt in Vitamin B3 (Niacin), das für den Zellstoffwechsel wichtig ist. An Stellen wie der Kopfhaut, in der die Haare ständig im Wachstum sind, ist dieser Stoff besonders wichtig.

Die orangefarbene Flasche fasst 200 Milliliter der Kur, die speziell für trockenes und glanzloses Haar geschaffen wurde. Im Vergleich zeigt sich, dass die Hersteller ihr Versprechen halten können: Die Haare werden besser mit Feuchtigkeit versorgt, sind glatter, glänzender und leichter zu kämmen. Darüber hinaus empfinden viele Nutzer den Duft als angenehm.

Außergewöhnlich ist, dass diese Kur im Gegensatz zu vielen anderen nur zwei bis drei Minuten im Haar verbleiben soll. Danach wird sie wieder ausgewaschen. Man kann sie also morgens unter der Dusche wie eine Spülung benutzen. Allerdings verleitet das unter Umständen dazu, sie zu häufig einzusetzen.

Vorteile

  • ohne Silikone
  • wirksam wie angegeben
  • angenehmer Duft
  • schnell anzuwenden
  • auch für den kleinen Geldbeutel geeignet

​Nachteile

  • verführt zu häufiger Verwendung
  • manchmal kehrt Trockenheit zurück

John Frieda Frizzease Wunderkur

Hier hätte der Hersteller möglicherweise bei der Benennung seines Produktes sorgfältiger überlegen sollen: Wer eine Wunderkur verspricht, der enttäuscht seine Kunden, wenn er nicht mehr als eine durchschnittliche Haarkur liefert. Die trockenen, hitzegeschädigten und widerspenstigen Haare sollen spürbar geschmeidiger sein und gesund aussehen. Außerdem wird die Reparatur der Haare in Aussicht gestellt, was so nicht der Fall ist.

Tatsächlich sind die Haare nach der Anwendung glatter und weniger störrisch. Sie lassen sich leichter kämmen und brechen nicht mehr so oft ab. Auch der Duft wird als angenehm empfunden. Allerdings beinhaltet die John Frieda Frizzease Wunderkur Silikone, was bei längerer Anwendung zu verstärkter Trockenheit führen kann.

Im Gegensatz zu vielen anderen Haarkuren braucht auch die Wunderkur weniger Einwirkzeit: Sie soll ins nasse Haar und speziell in die Spitzen einmassiert und bereits nach drei bis fünf Minuten ausgespült werden. Kurzzeitig verbessert die Kur tatsächlich das Aussehen und die Stärke der Haare, allerdings schneidet sie langfristig gesehen nicht so gut ab wie Konkurrenzprodukte.

Vorteile

  • riecht gut
  • schnell anzuwenden
  • sorgt für ein samtiges Haargefühl
  • Haare leichter kämmbar
  • weniger Haarbruch

​Nachteile

  • beinhaltet Silikone
  • mehrere Inhaltsstoffe mit Allergiepotenzial
  • keine "Wunderkur"

Redken Extreme Length Sealer

Je länger die Haare werden, desto leichter sehen sie angegriffen und kaputt aus. Dagegen möchte der Hersteller Redken mit seinem Extreme Length Sealer vorgehen. Die Haarkur soll die Haare in der Tiefe reparieren wie so viele andere Kuren auch. Das ist eines der üblichen Werbeversprechen, die mit Vorsicht zu betrachten sind. Geschädigtes Haar soll aufgebaut und brüchiges neu versiegelt werden, sodass der Haarbruch minimiert wird. Das gelingt vor allem über Biotin und Ceramide, die ein Bestandteil der menschlichen Hornhaut sind. Die Kur soll für alle Haartypen geeignet sein.

Die Flasche enthält 50 ml und reicht daher gerade bei langen Haaren für einen recht kurzen Zeitraum. Allerdings ist die Kur einfach aufzutragen und hat einen angenehmen Duft. Sie sorgt bei den meisten Nutzern dafür, dass das Haar weich, glänzend und besser kämmbar ist. Dafür muss sie fünf bis 15 Minuten einwirken, ehe sie wieder ausgespült wird.

Vereinzelt kommt es vor, dass die Haare nach der Anwendung elektrisieren und "fliegen", sodass die Kunden auf die weitere Nutzung verzichten. "Für alle Haartypen" ist also nicht ganz korrekt. Auf lange Sicht wurden bei manchen Anwendern die Haare auch besonders trocken, was an den enthaltenen wasserlöslichen Silikonen liegen kann.

Vorteile

  • macht Haare in den Längen geschmeidig
  • riecht gut
  • lässt sich leicht auftragen
  • bessere Kämmbarkeit
  • sorgt für glattes, glänzendes Haar

​Nachteile

  • enthält Silikone
  • kann auf Dauer austrocknen
  • recht kostenintensiv
  • manche Haare "fliegen" dadurch

Redken Extreme Strength Builder Maske

Anders als die schaumige Masse des Length Sealer ist diese Maske vor allem in Extremsituationen hilfreich: Stark strapazierte Haare werden wieder geschmeidig, leicht kämmbar und weniger brüchig. Die Maske aus dem 100-ml-Tiegel wird nach dem Haarewaschen ins Haar massiert und fünf bis 15 Minuten später wieder ausgespült. Laut Hersteller eignet sie sich für besonders angegriffenes Haar. Sie lässt sich einfach auftragen und wieder auswaschen und überzeugt mit einem angenehmen Duft.

Im Vergleich waren viele Kunden von der Wirksamkeit angetan, wieder jedoch – wie auch beim vorangegangenen Produkt – nicht alle. Vor allem bei extrem trockenen Haaren wirkte sich die Redken Extreme Strength Builder Mask mehrfach kontraproduktiv aus. Bei blondierten Haaren können außerdem offenbar Verfärbungen auftreten.

​Die Haare fühlen sich nach der Anwendung weich an und glänzen. Auf Silikone verzichten die Hersteller in diesem Fall, allerdings sind Parabene enthalten, und zu den pflegenden Inhaltsstoffen zählt unter anderem Palmöl.

Vorteile

  • stärkt stark angegriffenes Haar
  • einfache Anwendung
  • riecht gut
  • glättet
  • sorgt für Glanz

​Nachteile

  • in trockenem Haar manchmal kontraproduktiv
  • kann evtl. Verfärbungen auslösen
  • enthält Parabene
  • enthält Palmöl

Das macht eine Haarkur aus

Unsere Haare bestehen zu einem Großteil aus Keratin. Je jünger sie sind, desto gesünder sind sie. Das heißt, dass sie direkt nach dem Herauswachsen aus der Kopfhaut kräftig, stark und heil sind. Eine geschlossene Schuppenschicht umschließt und schützt sie. Je länger sie werden, desto mehr werden sie verschiedenen Strapazen ausgesetzt: Sonne bleicht sie aus, Meer- und Chlorwasser greift sie an. Trockene Heizungsluft entzieht ihnen Feuchtigkeit. Sobald die Schuppenschicht nicht mehr lückenlos glatt ist, kann das Haar kaputtgehen.

Auch beim Styling strapazieren wir unsere Haare: Hitze beim Föhnen, Glätten oder Locken öffnet die Schuppenschicht und macht die Haare brüchig. Farbe greift die Oberfläche mit chemischen Inhaltsstoffen an. Wachs, Gel und Spray hält die Frisur in Form, beansprucht das Haar aber ebenfalls. Die Haarkur kann das Haar mit Feuchtigkeit, Vitaminen und Keratin versorgen. Es wird dadurch stärker und widerstandsfähiger. Die Schuppenschicht schließt sich, und das Haar glänzt gesund.

Auch eine Haarkur hat Grenzen

Manche Hersteller werben damit, dass ihre Kur geschädigtes Haar in der Tiefe repariert oder Spliss behebt. Das ist leider noch immer nicht möglich: Die Oberfläche kann durch die Kur geglättet und das Haar vorbeugend gestärkt werden. Eine Kur, die schwer geschädigtes Haar heilt, gibt es allerdings bislang nicht. Wer an starkem Spliss leidet, kommt also nicht um den Gang zum Friseur herum. Mit einer gesunden Ernährung und der passenden Pflege kann aber jeder dafür sorgen, dass seine Haare kräftig nachwachsen und auch in den Längen gesund bleiben.

So wirkt die Haarkur

Die meisten Haarkuren enthalten Öle und wichtige Nährstoffe für das Haar wie Vitamine und Keratin. Sie dringen in raue Stellen an der Oberfläche des Haares ein und bauen sie wieder auf. Dadurch wird die Schuppenschicht geglättet und bietet nicht mehr so viel Angriffsfläche. Die glatte Oberfläche reflektiert das Licht, sodass die Haare glänzen.

Die passende Haarkur für verschiedene Haartypen

Am häufigsten greifen diejenigen zur Haarkur, deren Haare brüchig, strohig und glanzlos wirken. Fast immer geht das mit Trockenheit einher. Hier eignen sich Kuren mit pflanzlichen Ölen. Sie versorgen das Haar mit Feuchtigkeit und sorgen dafür, dass es leichter kämmbar ist. Die Haare brechen nicht so leicht ab und verknoten weniger stark.

Feines Haar hingegen wird durch Öl zu sehr beschwert: Es liegt sowieso schon eng am Kopf an, und eine Ölkur ist zu schwer. Besser ist es, hier zu Kuren mit Keratin und Panthenol zu greifen: Sie versorgen das Haar mit Feuchtigkeit, ohne es zu beschweren. Es liegt danach locker und weich um den Kopf herum.

Wer fettiges Haar hat, sollte ebenfalls keine Kuren mit Öl verwenden: Sie können das bestehende Problem noch verstärken, statt zu helfen. Hier helfen Kuren auf Wasserbasis. Allerdings brauchen die meisten Menschen mit eher fettigen Haaren keine zusätzliche Haarkur, da ihre Kopfhaut selbst die Haare mit dem produzierten Talg schützt. Hier kann es vor allem helfen, wann immer möglich auf den Föhn zu verzichten: So wird die Kopfhaut nicht zu großer Hitze ausgesetzt, auf die sie stark reagiert. Auch Waschen nur alle zwei bis drei Tage hilft auf die Dauer, die Talgproduktion anzupassen.

Coloriertes und dauergewelltes Haar wird beim Friseur stark beansprucht: Mit Hitze und Chemie wird es über längere Zeiträume bearbeitet und angegriffen. Um glattes Haar in Locken zu legen, wird seine Struktur geändert. Und aufgeraute Haare nehmen die Coloration besser an. Entsprechend greifen beide Vorgänge besser bei leicht geschädigten Haaren. Natürlich ist danach besondere Pflege nötig, um das Haar wieder zu kräftigen und zu stärken. Die eigens entwickelten Kuren für diese Haartypen glätten die angegriffenen Haare und stärken sie, ohne die frische Veränderung zu beeinträchtigen.

​Vorsicht: Auf diese Inhaltsstoffe besser verzichten

Die Forschung schreitet im Bereich der Haarpflege immer weiter voran. Was einst als hilfreich galt, kann heute verpönt sein – zum Beispiel der Einsatz bestimmter Silikonen ​. Gerade stark strapaziertes und brüchiges Haar profitiert zunächst davon, denn die Silikone legen sich wie eine schützende Schicht um das Haar herum, stärken es und verhindern Haarbruch. Leider wirken sie wie ein undurchlässiger Anzug, der es dem Haar unmöglich macht, Feuchtigkeit und Nährstoffe aufzunehmen. Nach den ersten positiven Ergebnissen wird das Problem mit den brüchigen Haaren also oft noch schlimmer als zuvor. Hinzu kommt, dass die Stoffe Juckreiz auf der Kopfhaut und sogar Allergien auslösen können. Vorsichtige Nutzer verzichten daher ganz auf Silikone bei der Haarpflege.

An den Parabenen scheiden sich die Geister: Es handelt sich dabei um Konservierungsstoffe, die in zahlreichen Kosmetika und auch Lebensmitteln eingesetzt werden. Einige Parabene stehen allerdings in Verdacht, krebserregend zu sein. Manche von ihnen sind EU-weit verboten, andere dürfen lediglich nicht in Produkten für kleine Kinder verwendet werden. Wer sichergehen möchte, kann Naturprodukte für seine Haare verwenden.

Vielen Haarkuren werden Duftstoffe zugesetzt. Unter anderem finden, wenn auch immer weniger, sogenannte polyzyklische Moschus-Verbindungen Verwendung. Einige dieser künstlich hergestellten Duftstoffe wurden bereits verboten. Andere, vor allem Galaxolid und Tonalid, werden weiterhin verwendet, aber wegen ihrer potenziellen hormonellen Wirkung beobachtet.

Es gibt zwei Arten von Haarkuren

Regelmäßig angewendet soll eine Haarkur größere Schäden im Haar vermeiden. Die Kur wird nach dem Haarewaschen ins Haar massiert und nach einer Einwirkzeit wieder ausgespült. Außerdem gibt es Soforthilfe-Kuren, die im Haar verbleiben können. Diese sind seltener und sollten nicht regelmäßig verwendet werden. Im Notfall helfen sie allerdings recht schnell und sorgen dafür, dass das strapazierte Haar glatter und glänzender wirkt.

​Die richtige Anwendung

Nach dem üblichen Waschen wird die Haarkur in das handtuchtrockene Haar einmassiert. In der Packungsbeilage ist zu sehen, ob die Kur nur in die Längen eingearbeitet werden soll oder ob sie auch für die Kopfhaut konzipiert worden ist. Auch die Informationen über die Einwirkzeit stehen in der Packungsbeilage: Kaum eine Haarkur sollte weniger als mindestens fünf Minuten in den Haaren verbleiben. Die meisten wirken ab 15 bis 30 Minuten am besten. Manche Anwender schwören sogar darauf, sie über Nacht einwirken zu lassen. Schädlich ist das jedenfalls nicht, allerdings sollte man in diesem Fall ein Handtuch auf das Kopfkissen legen.

Wer die Wirkung der Kur verstärken möchte, kann seine Haare mit der Kur in ein Handtuch oder in Alufolie wickeln. Darunter entwickelt sich Wärme, die die Schuppenschicht der Haare ein wenig öffnet. So dringen die Nährstoffe und Bausteine bis unter die Oberfläche vor, sodass das Haar besonders gut davon profitiert. Aber Vorsicht: Nicht sofort danach bürsten oder kämmen! Warme Haare sind wegen der geöffneten Schuppenschicht viel bruchanfälliger als kalte.

Nach der Einwirkzeit wird die Kur wieder aus den Haaren herausgespült. Idealerweise lässt man das Haar danach an der Luft trocknen. Handelt es sich um eine Leave-in-Haarkur, wird sie nach Packungsbeilage aufgetragen und nicht mehr ausgespült: Sie darf im Haar trocknen und darin bleiben. Auf den Föhn sollte man allerdings auch hier verzichten.

Bei der Haarkur ist weniger mehr

Viele Menschen, die immer wieder Probleme mit brüchigen, spröden und kaputten Haaren haben, machen den Fehler, sie zu überpflegen: Sie waschen sie täglich, verabreichen ihnen eine Spülung und massieren danach die Kur ein. Das können die Kopfhaut und die Haarwurzeln auf die Dauer nicht ertragen: Sie geraten aus dem Gleichgewicht. Kopfjucken, Schuppen und brüchiges Haar sind die Folge.

Gesunde Kopfhaut und gesunde Haare brauchen nicht so viel Unterstützung. Wenn sie hin und wieder eine Pflege gegen die vielen verschiedenen Umwelteinflüsse bekommen, ist das ausreichend. Im Normalfall sollte eine Haarkur nicht häufiger als einmal die Woche, besser sogar noch nur einmal im Monat angewendet werden. Wer keine Probleme mit glanzlosen, brüchigen haaren hat, verzichtet am besten ganz auf die Kur.

Unser Urteil: Das ist die beste Haarkur

Wir haben in diesem Vergleich einen klaren Favoriten: Der myrto-naturalcosmetics Bio Hair Balm Hanf erfüllt alle Erwartungen, die man an eine Haarkur haben kann. Auch die anderen Kuren haben zunächst sehr gut funktioniert, aber auf lange Sicht gesehen sind die silikonhaltigen Produkte imstande, die Probleme der Haare noch zu verstärken, anstatt sie nachhaltig zu bekämpfen. Wird die Trockenheit stärker, fühlt man ich möglicherweise verleitet, die Kuren häufiger aufzutragen. Dadurch wächst der Silikonmantel, der das Haar an der Aufnahme von Feuchtigkeit und Nährstoffen hindert. Ein Teufelskreis kann entstehen.

Die rein natürlichen Produkte des Bio Hair Balm Hanf hingegen schädigen das Haar auch auf die Dauer nicht. Darüber hinaus ergeben sich bei der Lektüre der Inhaltsstoffe keine bösen Überraschungen: Alle pflegenden Stoffe sind gut verträglich und stehen nicht im Verdacht, den Körper zu belasten oder Allergien auszulösen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Balsam ohne Tierversuche entwickelt und hergestellt worden ist. Ohne tierische Produkte, Alkohol, Konservierungsstoffe, Sulfate, Emulgatoren und Silikon bekämpft er die Ursachen für geschädigte und trockene Haare allein mit pflanzlichen, gesunden Mitteln.

Günstiger, einfach anzuwenden und ebenfalls langfristig wirksam ist die Swiss-o-Par Arganöl Haarkur. Sie bietet eine nicht zu kostenintensive Alternative zu dem Bio-Produkt und ist praktisch und zeitsparend in der Anwendung. Allerdings eignet sie sich vor allem für sehr trockenes Haar. Wer strapaziertes, aber nicht trockenes Haar hat, kann möglicherweise von den Anwendungsergebnissen enttäuscht werden. Hier kommt der niedrige Preis dem Produkt zugute: Wer die Kur ausprobiert und unzufrieden ist, empfindet die Ausgabe als nicht so schmerzlich wie bei höherpreisigen Alternativen.

​Die Cosphera Haar-Vitamine Kapseln stellen eine durchaus wirksame Alternative zu der Verwendung von klassischen Haarkuren dar. Auf der Basis einer optimal aufeinander abgestimmten Kombination an natürlichen Inhaltsstoffen, leistet das Nahrungsergänzungsmittel pflegende Unterstützung für gesundes Haar, feste Nägel und ein jugendlich frisches Hautbild.


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