Haare schneller wachsen lassen: Unsere Tipps für schnelleres Haarwachstum

Schönes, strahlendes und vor allem langes Haar gelten in unserer heutigen Gesellschaft nicht nur als besonders attraktiv, sondern sind gerade für Frauen ein wichtiger Bestandteil des Ausdrucks der eigenen Persönlichkeit. Egal ob offen und verspielt, glatt und sexy oder gebunden und streng – lange Haare bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten. Es ist also kein Wunder, dass Frauen immer öfter versuchen das eigene Haarwachstum zu beschleunigen und ein wenig zu tricksen. Während viele Hersteller mit ihren Produkten dies zwar versprechen, aber nicht wirklich einhalten können, gibt es tatsächlich einige Tipps, die das Haarwachstum anregen können. Wir haben einige dieser Möglichkeiten gesammelt und verraten mehr im folgenden Artikel.

​Haare schneller wachsen lassen: Mit diesen Tipps klappt es!

Einige Tipps mögen auf dem ersten Blick wie selbstverständlich wirken, doch werden sie häufig nicht konsequent durchgezogen oder falsch umgesetzt. Darüber hinaus sollten natürlich nach Möglichkeit nicht nur einzelne Tipps ausprobiert werden, sondern eine Umsetzung möglichst vieler Tipps stattfinden. Nur dann kann das beste Ergebnis garantiert werden.

​1. Eine ausgewogene Ernährung beachten​

Nicht nur Körpergewicht und -funktionen hängen stark mit der Ernährung zusammen, auch Haut, Haare und Fingernägel profitieren von einer vitaminreichen Ernährung. Gerade die Haare benötigen zum Wachsen eine gute Mischung aus verschiedenen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen, die nur dann vom Körper aufgenommen werden können, wenn sie ihm über die Nahrung zugeführt werden. Grünes Gemüse, Karotten, Weizenprodukte, Hafer, Eier, Joghurt, fettarmer Käse und Meeresfrüchte sowie Fische und unterschiedliche Öle mit Omega-3-Fettsäuren sind nur einige Beispiele dessen, was auf dem Ernährungsplan stehen sollte.

Damit die Haare nicht nur kräftig und glänzend aussehen, sondern auch mit erhöhter Geschwindigkeit wachsen können, benötigen sie sämtliche Bausteine in ausreichender Dosierung. Fehlt bereits ein Baustein – zum Beispiel durch Eisen- oder Vitaminmangel – so reduziert der Körper automatisch das Wachstum.

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​2. Nahrungspräparate verwenden​

Viele Gründe können einen Mangel verschiedener Nährstoffe nach sich ziehen, eine falsche Ernährung ist nur einer davon. Auch Krankheiten, die Einnahme von Medikamenten oder einfach genetische Vorbelastung können dafür sorgen, dass der Körper einfach nicht genügend Vitamine oder Mineralstoffe bekommt beziehungsweise aufnehmen kann. Der Einsatz von Nahrungspräparaten ist dann essentiell und versorgt den Körper mit allen wichtigen Zusätzen. Gerade bei langfristiger Einnahme sollten Sie vorab jedoch einen Arzt aufsuchen und genau überprüfen lassen, welche Tagesdosierung für Sie sinnvoll ist. Ist der Vitaminhaushalt im Körper dann ausgeglichen, so wird auch das Wachstum der Haare wieder schneller vorangetrieben.

​3. Viel Wasser trinken​

Das mag nach einem sehr simplen Tipp klingen, doch tatsächlich steckt hier viel mehr dahinter als auf dem ersten Blick klar wird. Denn die Haare selbst können keine Flüssigkeit außerhalb ihrer Haarwurzeln aufnehmen. Somit hängen sie komplett vom Körper bei der Aufnahme der benötigten Flüssigkeit ab. Wer nicht genügend Wasser trinkt und dehydriert ist, der schadet somit auch seinen Haaren nachhaltig. Gleichzeitig ist Wasser essentiell für den Körper, um sämtliche Toxine herauszuspülen, die sich ansonsten oftmals in den Haaren manifestieren würden. Mindestens zwei Liter pro Tag sollten Sie zu sich nehmen, um einen stabilen Flüssigkeitshaushalt zu garantieren.

​4. Das Haar regelmäßig trimmen​

Diese Idee mag zunächst etwas verwirrend klingen, denn warum sollte jemand die Haare schneiden lassen, wenn der Plan doch ein längeres Haar ist? Doch tatsächlich ist ein regelmäßiges Trimmen der Haare enorm wichtig, um das Haarwachstum zu beschleunigen, denn gerade die Enden splitten sich oftmals und haben mit Schäden zu kämpfen, die ein normales Wachstum behindern. Wer ungefähr alle drei Monate die Spitzen schneiden lässt, der sorgt also für ein gesundes Haar und kann dadurch das Wachstum forcieren. Wichtig ist allerdings, dass der Friseur auch tatsächlich nur die Spitzen schneidet und nicht den gesamten Wachstumsfortschritt der letzten drei Monate vernichtet.

​5. Die Haare nicht zu oft waschen​

Eine tägliche Dusche inklusive Haarwäsche gehört für viele Frauen einfach zum Alltag dazu. Viele sind sogar davon überzeugt, dass das Geheimnis für schönes Haar von einer täglichen Pflege abhängt. Natürlich ist es auch wichtig, dass das Haar regelmäßig gepflegt wird, doch zu viel des Guten ist hier eher schädlich statt hilfreich und kann mehr Schaden verursachen als Gutes tun. Das liegt vor allem an den natürlichen Ölen, die von der Kopfhaut produziert werden und von dort aus durch die Haare laufen, um nicht nur für die benötigte Feuchtigkeit zu sorgen, sondern die zudem auch eine Schutzschicht bilden.

Wer täglich seine Haare mit Shampoo wäscht, der trocknet die Kopfhaut aus, reduziert die Bildung dieser Öle und verhindert dadurch, dass eine Schutzschicht in den Haaren entstehen kann. Im optimalen Fall werden die Haare nur drei Mal pro Woche gewaschen, um diese Schicht zu fördern. Wer häufiger eine Haarwäsche durchführen möchte, der sollte besonders milde Shampoo-Varianten wählen und speziell darauf achten, dass möglichst wenig Chemie enthalten ist.

​6. Regelmäßig Conditioner verwenden​

Ähnlich wie eine ausgewogene Ernährung benötigen die Haare ebenfalls zusätzliche Inhaltsstoffe, um möglichst kräftig zu sein und ohne Probleme wachsen zu können. Genau hier setzt der Conditioner an, der die Lipide und Proteine im Haar auffrischt und zudem Schäden im Haar reparieren kann. Das hilft dabei die notwendige Feuchtigkeit im Haar zu halten und gleichzeitig das Wachstum anzuregen. Wie oft ein Conditioner eingesetzt werden soll, ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich und hängt auch stark mit dem eigenen Haar zusammen. Lesen Sie sich die Packungsbeilagen genau durch und folgen Sie den Anweisungen des Herstellers, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

​7. Die Dusche mit kalten Wasser beenden​

Für viele mag dies wie pure Folter klingen, doch hat es tatsächlich wissenschaftlich nachgewiesene Vorteile, wenn die Dusche mit kaltem Wasser beendet wird. Nicht nur wird der Kreislauf des gesamten Körpers angeregt, sondern auch die Haare profitieren von der kalten Dusche. Warmes Wasser erlaubt nämlich all den positiven Inhaltsstoffen, die in dem Haarshampoo und Conditioner enthalten sind, nach und nach wieder aus den Haaren herauszufließen, wodurch nur ein geringer Bruchteil davon erhalten bleiben würde. Das kalte Wasser hingegen bewirkt, dass sich die Poren zusammenziehen und die hochwertigen Inhaltsstoffe unter der oberen Schicht bleiben. So bleibt das Haar länger glänzend, fest und gesund.

​8. Ein Mikrofaser-Handtuch verwenden​

Das normale Duschhandtuch ist ideal, um Haut- und Schmutzreste zu entfernen und durch seine raue Oberfläche zudem den Blutkreislauf durch die Reibung der Haut anzuregen. Beim Einsatz an den Haaren sind diese Eigenschaften jedoch nicht erwünscht, denn die grobe Oberfläche sorgt schnell dafür, dass das Haar bricht oder sich mit anderen Haaren verknotet. Wesentlich sinnvoller und sanfter ist hier hingegen eine Mikrofaser-Alternative, die bereits relativ Preiswert im Internet oder im Fachhandel erworben werden kann. Diese speziellen Handtücher umschmeicheln das Haar eher und verhindern ungewollten Haarbruch. Auch ein Verschleiß der Haarenden wird so reduziert, was wiederum den Haarwuchs anregt und verbessert.

​9. Bettbezüge aus Seide wählen​

Der Vorteil von Seide als Bettwäsche mag sich zwar nur gering auf die Haare auswirken, doch können kleine Veränderungen in Masse große Wirkungen nach sich ziehen. Baumwolle ist zwar sehr atmungsaktiv, hat jedoch gerade bei Kopfkissen den Nachteil, dass der recht grobe Stoff in der Nacht dafür sorgt, dass die Haare sich schneller verknoten, was wiederum zu Splitt und Haarbrüchen führen kann. Seide hingegen ist wesentlich angenehmer für den Kopf und kann auf Grund der weniger rauen Oberfläche auch die Haar schonen.

​10. Das eigene Haar sanft behandeln​

Eine häufige Falschmeldung, die immer wieder zu lesen ist, ist die, dass ein langes Bürsten und Kämmen der Haare auch automatisch zu einem glatteren und gepflegterem Haar führt. Doch tatsächlich ist das Gegenteil der Fall, denn wer täglich länger als fünf bis zehn Minuten die eigenen Haare bürstet, der kann schnell Probleme mit ausgerissenen Haaren bekommen. Gerade, wer das noch nasse Haar mit Nachdruck bürstet, der kann nachhaltige Schäden verursachen. Das Haar sollte also immer vollkommen trocken sein, bevor es für mehrere Minuten gebürstet wird.

Ein sanftes Bürsten hingegen hat viele Vorteile und entfernt nicht nur totes Gewebe, sondern regt auch die Durchblutung der Kopfhaut an, aktiviert dadurch die Produktion essentieller Öle in der Kopfhaut und stärkt dadurch Feuchtigkeit und Halt der Haare.

​11. Die Kopfhaut massieren​

Selbst einfache Tricks sind bereits ausreichend, um nachhaltige und großartige Ergebnisse zu erzielen. Dazu zählt auch eine Eigenmassage der Kopfhaut, die zum Beispiel mit einer Bürste oder sogar einfach mit den Fingerkuppen durchgeführt werden kann. Dadurch wird die Blutzirkulation in der Kopfhaut angeregt, was wiederum den Transport der hauteigenen Öle durch die Kopfhaut in die Haarspitze verbessert.

Wer vorab einige Tropfen eines ätherischen Öls auf die Kopfhaut gibt und dieses langsam einmassiert, der bietet seinen Haaren gleich mehrere positive Aspekte. Wichtig ist allerdings immer, dass die Massage sanft und am besten in leichten Kreisen durchgeführt wird. Länger als zehn Minuten sollte sie auch nicht dauern.

​12. Natürliche Öle einsetzen​

Kokosnuss, Oliven, Jojoba, Thymian, Rosmarin und Lavendel sind nur einige Beispiele für ätherische Öle, die ideal für einen Einsatz auf der Kopfhaut sind. Dabei werden einfach ein bis zwei Teelöffel dieser Öle auf die Kopfhaut gegeben, vorsichtig einmassiert und dann einwirken gelassen. Für eine optimale Wirkung ist es ratsam, wenn die Öle vorab vorsichtig angewärmt werden, denn das lauwarme Öl öffnet die Poren der Kopfhaut schneller und kann so effizienter seine Funktion erfüllen. Das schont nicht nur die Kopfhaut, sondern stärkt auch die Haare von der Wurzel aus bis in die Spitzen.

Nach dem Einsatz sollte das Öl vorsichtig mit lauwarmen Wasser (und gegebenenfalls einem milden Shampoo) ausgewaschen werden. Wie lange das Öl einwirkt, hängt dabei vom eigenen Zeitplan ab, 30 Minuten sollte es jedoch mindestens sein. Optimal ist es natürlich, wenn das Öl einfach über Nacht „durchziehen“ kann und erst am nächsten Morgen abgewaschen wird.

​13. Selbstgemachte Haar-Masken ausprobieren​

Häufig wird der Begriff „Haar-Maske“ verwendet, der an sich jedoch etwas verwirrend ist. Schließlich handelt es sich hier nicht um eine Maske der herkömmlichen Art. Wird zum Beispiel eine „Ölmaske“ verwendet, so bedeutet dies einfach, dass ungefähr zwei Teelöffel des verwendeten Öls auf die Kopfhaut gegeben und einmassiert wird, wo es dann über Nacht bleibt.

Doch nicht nur Öle sind für den Einsatz prädestiniert, denn häufig wird auch die Nutzung von Grünem Tee empfohlen. Hier wird einfach ein starker, grüner Tee gekocht, der dann in das Haar und auf die Kopfhaut gegeben wird. Dort soll er für circa 30 Minuten einziehen, bevor er sanft ausgewaschen wird. Da der Grüne Tee voller Antioxidantien ist, können so die Toxine aus den Haaren und der Kopfhaut entfernt werden. Ähnliches lässt sich übrigens auch mit einer Zwiebelpaste und etwas Eigelb erreichen.

​14. Verdünnten Apfel-Essig verwenden​

Apfel-Essig hat einen ganz eigenen, durchaus anstrengenden Geruch. Darüber hinaus hat der Essig auch den großen Vorteil, dass er das Haar besonders glänzend lässt und zudem die Haarzellen stärkt. Das lässt sich ganz bequem Zuhause durchführen, indem einfach ein Liter Wasser mit circa zwei Esslöffeln des Apfel-Essigs vermischt werden. Dann wird das Haar vorsichtig mit dem Mix ausgewaschen – der Apfel-Essig fungiert hier sozusagen als ein natürlicher Conditioner. Achten Sie darauf, dass sie beim Auswaschen später lediglich ein mildes Shampoo verwenden, da starke Chemikalien den gewünschten Effekt wieder zerstören würden.

​15. Den täglichen Stress reduzieren​

Aktuelle Studien belegen, dass ein hoher Stresslevel mit einer der größten Verursacher von Haarproblemen darstellt. Die Enzyme, die der menschliche Körper bei hohem Stresslevel ausschüttet, verhindern das Haarwachstum und können sogar Haarausfall nach sich ziehen. Nicht jeder kann einfach den Beruf wechseln oder direkten Einfluss auf den beruflichen Stress nehmen, weshalb es ratsam ist, dass ein Ausgleich zum beruflichen Alltag geschaffen wird. Sport hilft hier oftmals weiter, doch auch jedes andere Hobby kann den Stress reduzieren. Wichtig ist, dass sie es gerne und vor allem regelmäßig machen.

Regelmäßigkeit ist extrem wichtig bei der Stressreduzierung. Versuchen Sie trotzdem die Quellen für Ihren Stress herauszufinden und zu ändern, was sich ändern lässt. Ein ausgeglichener Geist wirkt Wunder auf den Körper, was gerade beim Haarwuchs festzustellen ist.

Fazit

Letztendlich lässt sich der Haarwuchs oftmals einfach dadurch anregen, indem auf verschiedene Dinge verzichtet wird. Zu viel Chemie in den Haaren ist ein Problem, weshalb Sie darauf verzichten sollten. Eine unausgewogene Ernährung ist ebenfalls problematisch, also verzichten Sie doch auf zu viel Fleisch und vor allem Zucker. Gleichzeitig profitieren Sie jedoch auch davon, wenn Sie auf Stress verzichten und Ihre Haare sanft und in Maßen pflegen. Sollten Sie sich dazu entscheiden, spezielle Präparate zu verwenden, dann kontaktieren Sie am besten vorab Ihren Hausarzt, der Sie am besten diesbezüglich beraten kann.

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