Monsanto: Wo lauert die Gefahr?

 

 

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Monsanto ist der weltweit führende und der größte Agrarkonzern, Hersteller von genmanipuliertem Saatgut und von tödlichen Herbiziden und überflutet damit die Welt. Das Unternehmen hat sehr gute Verbindungen zur amerikanischen Regierung und den dazugehörigen Geheimdiensten. Immer wieder steht der Konzern wegen seiner gesundheitsschädigenden Produkte im Rampenlicht und vor Gericht. Kaum ein anderes Unternehmen der Welt hat einen so schlechten Ruf wie Monsanto doch kaum ein anderes Unternehmen hat gleichzeitig so viel Erfolg. Aber der Widerstand wächst.

Wie entstand dieser Megakonzern?

Der Pharmaangestellte John Francis Queeny gründete 1901 eine kleine Chemiefirma die er nach seiner Frau Olag Mendez Monsanot benannte. Sein erstes Produkt mit dem er auch sofort weltweiten Erfolg erzielte war der Süßstoff Saccharin. Später entwickelte er Desinfektionsmittel und auch ein erstes Pflanzengift.

Nachdem 1994 die US Regierung die Zulassung für gentechnisch verändertes Saatgut erteilt hatte löste sich der Konzern von seiner Chemieabteilung und fing an konkurrierende Saatguthersteller aufzukaufen. Und Monsanto ist nicht dumm.Ihr Hauptgeschäft machen sie damit das sie passend zu den genveränderten Pflanzen auch die Herbizide verkaufen. Eines der umstrittensten Pflanzengifte das den Laboren von Monsanto entstammt ist Glyphosat. Heutzutage ist es eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Herbizide. Monsanto verkauft das Produkt das unter dem Namen RoundUp bekannt ist seit 1974. Monsanto erzielt mit dem dem Verkauf von RoundUp jährlich Millionengewinne.

Wo lauert die Gefahr?

Doch die Genpflanzen sind alles andere als harmlos. Immer wieder und immer öfter wird von den massiven gesundheitlichen Schäden berichtet die das veränderte Saatgut in unserem Körper verursacht. Gesunde Tiere an die man in Versuchen genmanipulierte Pflanzen verfütterte, wurden schwer krank oder starben. Gentechnisch veränderte Pflanzen sind nicht für den menschlichen Verzehr geeignet und auch wenn Monsanto felsenfest und in aller Gelassenheit immer wieder behauptet wie sicher ihre Produkte doch seinen sind sie alles andere als das.

Gentechnisch veränderte Pflanzen stellen eine große Gefahr für unsere Gesundheit dar und es betrifft uns alle. Denn die großen Chemiekonzerne beherrschen heutzutage die Felder auf denen unser Essen angebaut wird und kaum jemand hat noch einen Überblick ob das, was er isst natürlichen Ursprungs ist oder eine von Menschenhand erschaffene Zombiepflanze. Und das Herbizid RoundUp genießt einen noch schlechteren Ruf. Immer wieder hört man Dinge wie RoundUp ist krebserregend oder RoundUp sorgt für Missgeburten. Und von diesem Herbizid wird weltweit so viel gesprüht das niemand davor sicher ist. Und wir nehmen es täglich mit unserer Nahrung auf und vergiften Stück für Stück unseren Körper.

Heute wollen wir einmal einen Blick hinter die Kulissen von Monsanto und werfen und uns auch etwas ausführlicher mit dessen Produkten befassen.

​Die 10 gefährlichsten Produkte des Megakonzerns Monsanto

Die 10 gefährlichsten Produkte des Megakonzerns Monsanto

1. Saccharin

Saccharin ist der älteste Süßstoff der Welt und es hat die Lebensmittelnummer E 954. Viele Menschen verwenden tagtäglich Süßstoffe um ihren Kaffee oder Tee zu süßen. Außerdem finden wir Süßstoffe in unglaublich vielen Lebensmitteln und Getränken. Süßstoffe werden künstlich erzeugt und haben anders als Haushaltszucker kaum Kalorien. Alle Süßstoffe haben eine E-Nummer da sie Lebensmittelzusatzstoffe sind und deshalb ausgezeichnet werden müssen. Süßstoffe sind aber nicht überall erlaubt. Babynahrung und Biolebensmittel bleiben von ihnen verschont. Saccharin ist um etwa 450 bis 550-mal süßer als Zucker. Man sollte höchstens 2,5 mg je kg Körpergewicht täglich davon verzehren.

Und man sollte generell vorsichtig sein, wenn es zu Süßstoffen aus dem Labor kommt. Denn Saccharin zum Beispiel gilt als potenzielles Allergen.

Wir finden Saccharin in vielen Produkten im Supermarkt. Zuckerfreie Getränke, zuckerfreie Desserts, kalorienarme Brotaufstriche, Konfitüren, Gelees, Marmeladen, Süßwaren, Soßen, Senf, alkoholische Getränke, Kaugummis, Knabberzeug, Nahrungsergänzungsmittel, Mundwasser, Zahnpasta, Lippenstifte und sogar Arzneimittel enthalten diesen Lebensmittelzusatzstoff. Da Saccharin vom Körper schnell aufgenommen wird und unverändert mit dem Urin wieder ausgeschieden wird gilt es als unbedenklich. Doch es wurden in Studien allergische Reaktionen der Haut, bei denen es zu Ekzemen kam festgestellt. Auch Durchfall kann durch ein Zuviel an Süßstoff ausgelöst werden. Der Dickdarm ist mit der Menge überfordert und der Süßstoff verbleibt an Ort und Stelle und wird nicht weitertransportiert. Im Darm bindet er dann Wasser, der Stuhl wird flüssiger und in der Folge entsteht Durchfall. Süßstoffe wie Sacharin stehen auch in dem Verdacht die Darmflora insgesamt zu verändern.

2. Aspartam


Ursprünglich wurde Aspartam bis in die siebziger Jahre als biologisches Kampfmittel in der CIA verwendet. Das allein sollte schon ausreichen um diesen Süßstoff kilometerweit von unseren Lebensmitteln fern zu halten. Anfang der siebziger erkannten Chemiker das Potential von Aspartam und verwandelten es in einen Süßstoff. Mangelnde und gefälschte Studien brachten den neuen Süßstoff durch die Genehmigungsverfahren der FDA (Amerikanische Arzeneimittelzulassungsbehörde). Viele Menschen beschwerten sich damals über Nebenwirkungen doch sie wurden ignoriert.
Zu den bekannten Nebenwirkungen von Aspartam gehören:
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    ​Arthrose
    Arthrose
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    ​Angstzustände
    Angstzustände
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    ​Asthmatische Reaktionen
    Asthmatische Reaktione
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    ​Juckreiz und Hautirritationen
    Juckreiz und Hautirritationen
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    ​Schwindelanfälle
    Schwindelanfälle
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    ​Zittern
    Zittern
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    ​Unterleibsschmerzen
    Unterleibsschmerzen
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    ​Schwankungen des Blutzuckerspiegels
    Schwankungen des Blutzuckerspiegels
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    ​Augenprobleme
    Augenprobleme
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    Brennen der Augen und des Rachens
    Arthrose
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    Schmerzen beim Urinieren
    Angstzustände
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    ​Chronische Müdigkeit
    Chronische Müdigkeit
    Asthmatische Reaktione
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    ​Migräne
    Migräne
    Juckreiz und Hautirritationen
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    ​Impotenz
    Impotenz
    Schwindelanfälle
  • exclamation-triangle
    ​Haarausfall
    Haarausfall
    Zittern
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    ​Durchblutungsstörungen
    Durchblutungsstörungen
    Unterleibsschmerzen
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    ​Tinnitus (Ohrensausen)
    Tinnitus (Ohrensausen)
    Schwankungen des Blutzuckerspiegels
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    ​Menstruationsbeschwerden
    Menstruationsbeschwerden
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    ​​Gewichtszunahme
Doch woher kommen diese Nebenwirkungen? Was ist denn Aspartam?

Aspartam zerfällt im menschlichen Körper wieder in seine Grundsubstanzen. Das sind Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol. Deshalb muss auf Lebensmitteln die Aspartam enthalten auch ein entsprechender Warnhinweis gedruckt sein denn es gibt Menschen die unter einer angeborenen Stoffwechselkrankheit leiden und Phenylalanin in eine gefährliche Säure umwandeln die verkümmertes Wachstum auslösen kann.

Ein erhöhter Phenylalaninspiegel im Blut sorgt außerdem für einen geringen Serotoninspiegel im Gehirn was zu emotionellen Störungen und Depressionen führen kann. Ähnlich gefährlich, wenn nicht sogar noch viel gefährlicher ist die Asparaginsäure. Diese kann schwere chronische Störungen auslösen, die Neuronen im Gehirn nachhaltig schädigen und MS, ALS, Demenz, Hörprobleme, Epilepsie, Alzheimer, Parkinson und viele andere schwere Krankheiten auslösen. Besonders gefährlich ist das für Kinder deren Blut-Hirn-Barriere noch nicht voll entwickelt ist und die damit dem Ansturm der hochgiftigen Substanzen keinerlei Schutz und Abwehr entgegenstellen können. Methanol wird im Körper angesammelt, das heißt der Körper scheidet es nicht aus. Methanol ist dafür bekannt die Nerven zu schädigen und hier besonders Sehnerven und Hirnzellen. Wird Methanol vom Körper abgebaut entsteht Formalin – ein tödliches Nervengift.

Aspartam steht auch unter dem dringenden Verdacht Herzattacken bei Piloten ausgelöst zu haben. Als am 8.9.1994 der US-Air-Flug 427 bei einem Landemanöver abstürzte, stellte sich heraus das der Pilot kurz vorher eine Aspartam haltige Diät-Sprite konsumiert hatte. Auch viele andere Piloten berichten von erheblichen Beschwerden nach dem Verzehr von Diät-Produkten wie Ohnmacht, Kollaps oder Black-Outs. Harold Wilson, ein anderer Pilot erlitt eine Herzattacke und die Situation konnte nur dank eines Passagiers gerettet werden der beherzt eingriff. Auch Wilson hatte kurz vorher Aspartam konsumiert. Generell sollte man seine Finger von künstlichen Süßstoffen lassen doch Aspartam ist mit Sicherheit noch um einiges gefährlicher als Saccharin.

3. Agent Orange und Dioxin

Dioxin ist ein hochgefährlicher Giftstoff der als solcher aber erst 1957 anerkannt wurde. Das Unternehmen Monsanto produziert diesen Giftstoff seit den 40er Jahren. Dioxin schädigt nachgewiesen das Erbgut. Arbeiter des Unternehmens beschwerten sich über diverse Krankheiten aber das Unternehmen ignorierte diese Beschwerden und schaffte Beweise dafür beiseite. Die giftigste chemische Verbindung der Dioxine ist Tetrachloridbenzodioxin auch kurz TCDD genannt.

Geheime Absprachen, unterdrückte Studienergebnisse und vieles mehr sorgten dafür das Dioxin Zugang zu vielen alltäglichen Haushaltsmitteln wie Desinfektionsmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs wie Babywindeln und Kaffeefiltern fand. Dioxine sind sehr langlebig und werden vom Körper nur sehr langsam abgebaut. In Versuchen und Studien wurde Dioxin mit vielen schweren Krankheiten in Verbindung gebracht, darunter Störungen der Reproduktionsfunktionen, des Immunsystems, des Nervensystems und des Hormonhaushaltes.

Die hochgiftigen Dioxine waren auch Bestandteil von Agent Orange, einem Laubvernichtungsmittel das von den USA im Krieg gegen Vietnam großflächig eingesetzt wurde. Agent Orange fordert auch heutzutage noch Opfer, 40 Jahre nach dem Ende des Krieges. 35 Millionen Tonnen Agent Orange wurde im damaligen Krieg aus der Luft versprüht um riesige Laubwälder zu entwalden umso die Verstecke des Vietkongs sichtbar zu machen und um Reisfelder zu vernichten und dem Gegner damit die Nahrungsgrundlagen zu nehmen. Millionen Liter des hochgiftigen Herbizids wurden damals versprüht und noch heute kommen deswegen Kinder mit Behinderungen auf die Welt. 3 Millionen Menschen sind seit dem Krieg erkrankt und mehr als 150000 Kinder sind mit Behinderungen auf die Welt gekommen. Drei Nachkriegsgenerationen sind bereits betroffen und ein Ende ist bisher nicht in Sicht. Den amerikanischen Soldaten im Vietkong erzählte man damals das das Mittel zum Sprühen gegen Moskitos sei.

Agent Orange steht im engen Zusammenhang mit vielen schweren und unheilbaren Krankheiten, darunter Diabetes, Parkinson, Krebs und Immunschwäche. Viele der Böden sind bis heute kontaminiert und können nicht zur Produktion von Lebensmitteln verwendet werden. Man spricht vom größten chemischen Kriegsangriff der Weltgeschichte. 2,6 Millionen US-Kriegsveteranen wurden als Agent-Orange-Opfer anerkannt. Der Staat zahlte ihnen Milliardenbeträge als Kriegsentschädigung. Doch für die Opfer in Vietnam lehnt man die Verantwortung ab.

Auch eine Sammelklage die 2005 gegen den amerikanischen Hersteller Monsanto eingereicht wurde, wurde eiskalt abgewiesen. Der Richter begründete die Entscheidung damit das es sich bei dem Einsatz von Agent Orange nicht um chemische Kriegsführung gehandelt hätte und damit kein Verstoß gegen internationales Recht begangen wurde. Die Missbildungen der Kinder und alle damit verbundenen Krankheiten seien lediglich Kollateralschäden, also Begleitschäden, und damit vernachlässigbar. Zwar wurden nun doch etwa 100 Millionen Dollar gezahlt aber das wird nicht als Schuldeingeständnis gewertet. Doch nicht nur den Menschen sondern auch dem Ökosystem von Vietnam wurde irreparabler Schaden zugefügt. Viele der Böden sind verseucht und es wird Ewigkeiten dauern bis sich das Land von diesen Folgen wieder erholt hat.

4. Round-up, auch als Glyphosat bekannt

Round-up ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt. Nicht nur in Deutschland, sondern auch im Rest der Welt wird es bedenkenlos versprüht um ungeliebte Unkräuter zu stoppen. Doch es enthält Glyphosat und das steht schon lange unter dem Verdacht krebserregend zu sein. Glyphosat vernichtet alles was in seinen Weg kommt außer den Pflanzen die Monsanto vorher gentechnisch verändert hat damit sie gegen das Gift resistent sind.

Glyphosat zerstört den Stoffwechselprozess in den Pflanzen. Leider bleibt das Gift nicht da wo man es versprüht hat sondern wird durch den Wind auch an andere Orte getragen und gelangt über den Boden auch ins Grundwasser oder in Flüsse und Seen. Lange Zeit galt Glyphosat als unbedenklich und biologisch abbaubar. Glyphosat wurde 1950 das erste mal von Monsanto entwickelt. Seither vervielfacht sich sein Einsatz weltweit rasant.

Kalifornien hat jetzt bestimmt das Round-up eine Warnung auf der Verpackung enthalten muss denn Glyphosat ist potentiell krebserregend. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat aufgrund von Untersuchungen die Schädlichkeit des Giftes bestätigt und verkündet das Glyphosat krebserregend ist. Doch Round-up enthält nicht nur Glyphosat, sondern einen Mix aus allen möglichen Giften unter anderem auch Formaldehyd. Das macht es noch um ein Vielfaches giftiger als Glyphosat selber. Viele Menschen sprühen dieses Gift bedenkenlos auf ihren Wegen und in den Gärten. Eigentlich bräuchte man dafür eine Genehmigung und den Nachweis das man kundig in Pflanzenschutzsachkunde ist, doch niemand interessiert das. Vom Weg wird das Gift dann mit dem Regen in die Gewässer geschwemmt und vergiftet die Natur, die Tiere und unser Trinkwasser. Doch damit nicht genug. Über unsere Nahrungsmittel nehmen wir Glyphosat auf denn es ist mittlerweile fast überall nachzuweisen. Egal ob Weizen, also Teig und Backwaren, Mais, Soja, Zucker, Haferflocken – Glyphosat findet man überall. Heutzutage geht man davon aus das mehr als 70 Prozent der Deutschen mit Glyphosat belastet sind – es konnte sogar in der Muttermilch nachgewiesen werden.

Man macht es verantwortlich für Missgeburten, Krebs und Autismus. Doch all das ist nichts Neues. Denn Monsanto wusste schon vor über 30 Jahren das Glyphosat Krebs verursacht. Auch wenn das Unternehmen immer noch felsenfest behauptet, dass das Produkt vollkommen unschädlich für Mensch und Umwelt ist. Eine Studie der zwei Autoren Anthony Samsel und Stephanie Seneff zeigt jetzt auf das Monsanto schon seit langem von den krebserregenden Eigenschaften seines Produktes gewusst hat. Monsanto habe um eine Zulassung für seine Produkte zu bekommen Studienergebnisse manipuliert, behaupten die beiden Autoren. Der Konzern selber hatte in Tierversuchen festgestellt das sich das Nierengewebe der Tiere karzinös verändert hatte nachdem man die Versuchstiere über 18 Monate hinweg mit Glyphosat gefüttert hatte. Die amerikanische Umweltbehörde stufte aufgrund dessen damals das Produkt als Klasse C karzinogen ein. Doch Monsanto gefiel das gar nicht und forderte unabhängige Prüfungen. Doch auch diese brachten dasselbe Ergebnis, aber die Umweltbehörde EPA stufte Glyphosat trotz allem auf Stufe D herunter und verschloss die Studien. Diese galten ab sofort als Geschäftsgeheimnis von Monsanto. Weitere Studien über die nächsten Jahre zeigten immer wieder das gleiche Ergebnis und Forscher von Monsanto veränderten die Studienergebnisse zu ihren Gunsten. Alle Interessierten können hier mehr dazu lesen und finden auch die Links zu den beiden Autoren und ihrer Studie: http://liquid-news.com/wie-sich-monsanto-seit-den-1980ern-seine-glyphosat-zulassungen-erkauft/

5. Rinderwachstumshormon Posilac

Die englische Bezeichnung für dieses Hormon ist Bovine Growth Hormone (rBGH). Der Kampf um die Gefährlichkeit dieses Produktes ist noch im Gang. Ein Tierarzt der FDA (Food and Drug Administration in Amerika) machte öffentlich das Monsanto und die FDA Daten über die Nebenwirkungen des Hormons zurückhielten und wurde deshalb entlassen. Als das Hormon schließlich zugelassen wurde zeigten sich sofort Gesundheitsprobleme bei den betroffenen Kühen. Geschwollene Euter, Mastitis und Krebs traten plötzlich vermehrt auf. Diese Wachstumshormone werden den Kühen gegeben um die Milchproduktion zu erhöhen. Allerdings sind diese Wachstumshormone gentechnisch verändert und damit schädlich für die Tiere und für den Menschen der diese Milch konsumiert.

Angeblich – laut FDA – übertragen sich diese Hormone nicht auf die Milch und sind somit ungefährlich. Allerdings wurden in der Milch der behandelten Tiere sehr wohl ein erhöhter Gehalt an Wachstumshormonen, nämlich dem IGF-1, nachgewiesen. IGF-1 ist das stärkste Wachstumshormon überhaupt und wird immer wieder in Verbindung gebracht mit Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs. Auch hier wurden wieder Studienergebnisse unterdrückt oder passend gemacht damit das Produkt seine Zulassung bekommen konnte. Für alle die das Thema etwas vertiefen wollen und auf der Suche nach weiteren Informationen sind ist hier ein Link: https://www.milchlos.de/milos_0301.htm

6. GMOs

Gentechnisch veränderte Organismen (GVO), auch gentechnisch modifizierte Organismen, englisch genetically modified organism (GMO), sind Organismen deren Erbgut verändert wurde, also die gentechnisch verändert wurden. Nutzpflanzen wie Mais, Soja und andere Produkte wurden gentechnisch verändert damit sie resistent sind gegen den Unkrautvernichter Round-up. Die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln auf den Körper sind noch vollkommen unerforscht. Tierversuche allerdings zeigen sehr wohl besorgniserregende Auswirkungen von Genmais auf den Organismus der Tiere. Vergiftungssymptome, Leber- und Nierenschäden sind nur die Spitze des Eisberges. Beobachtet wurden vor allem auch Störungen der normalen Körperfunktionen bei den Tieren.

Die Landwirtschaft die Gentechnik einsetzt ist zudem auf eine industrialisierte Landwirtschaft zugeschnitten. Dabei findet man vor allem eines: riesige Flächen und Monokulturen. Jahr für Jahr werden dort dieselben Feldfrüchte angebaut. Monokulturen sind verantwortlich für den Verlust von Artenvielfalt. Sie sind wesentlich anfälliger für Schädlingsbefall und alle möglichen Krankheiten. Und das wiederum sorgt dafür das wir immer mehr Pestizide einsetzen.

Doch was ist Gentechnik eigentlich?

Bei der Gentechnik wird - anders als in der klassischen Züchtung – einzelne Gene isoliert und dann neu kombiniert, meistens artenübergreifend. Dadurch werden die Erbinformationen der Pflanze erheblich verändert und wir essen plötzlich Produkte die unser Körper bisher nicht kannte. Ein Beispiel dafür wie skurril das ganze ist finden wir beim Mais. Um den Mais resistent gegen Insekten zu machen wurde ihm Erbmaterial von Bodenbakterien eingepflanzt – eine Kombination die wir in der Natur so nie finden würden. Generell werden gentechnisch veränderte Lebensmittel erst einmal getestet und müssen zugelassen werden. Doch die Studien übernimmt der Hersteller selber und Monsanto war ja schon immer sehr geschickt darin Studien passend zu machen. Doch auch wenn gültige Tierversuche durchgeführt werden dann lassen sich Testergebnisse von Mäusen oder Ratten leider nicht wirklich auf den Menschen übertragen. Unsere Organismen sind einfach viel zu verscheiden. Gentechnisch veränderte Lebensmittel bringen noch zwei andere große Gefahren mit sich. Neue Allergien können entstehen und auch Antibiotikaresistenzen. Die Auslöser von Allergien sind Proteine und gentechnisch veränderte Pflanzen entwickeln ihre ganz eigenen, neuen Proteine. Antibiotika-Resistenz-Gene werden genutzt um festzustellen ob die Genmanipulation an der Pflanze erfolgreich war. Diese Resistenz Gene können sich auf die Bakterien im Darm übertragen und Antibiotika unwirksam werden lassen. Auch auf die Umwelt haben genmanipulierte Pflanzen eine starke Auswirkung.

Untersuchungen haben gezeigt das an den Feldrändern von Genpflanzen 44 Prozent weniger Blütenpflanzen und Kräuter wuchsen und weniger Insekten die Felder und die Umgebung bewohnten. Und bereits nach 3 Jahren hatten die Unkräuter auf dem Acker eine Resistenz gegen das Unkrautvernichtungsmittel Round-up ausgebildet. Was wiederum bedeutet das der Einsatz von Herbiziden steigt. Inzwischen sind etwa 35 Arten von Unkräutern vollkommen resistent dagegen. Die Folgen eines so exzessiven Einsatzes von chemischen Giften ist bewiesen: Krebs, Missbildungen, Autoimmunerkrankungen, Atemwegserkrankungen und Hautkrankheiten. Und es werden immer mehr Menschen die unter diesen Krankheiten leiden. Mehr zu dem Thema findet man hier: (https://www.bund.net/landwirtschaft/gentechnik/)

Spannend ist auch wie Monsanto immer mehr das Monopol in der Agrarwirtschaft an sich zieht und versucht die Landwirtschaft weltweit zu kontrollieren. Um das zu erreichen nimmt Monsanto Einfluss auf die Politik, kauft die Konkurrenz auf, erwirbt Patente und kontrolliert die Landwirte. Auch der deutsche Markt wird von dem Unternehmen immer mehr bedrängt. Auch an den Universitäten ist Monsanto allgegenwärtig. Das Unternehmen sponsert Weiterbildungsmaßnahmen, erwirbt neue Technologien und schafft neue Promotionen. Monsanto ist auch der Vertreiber der Round-up-Ready-Technologie. Es besitzt Patentrechte auf über 90 Prozent aller gentechnisch veränderten Nutzpflanzen und die meisten davon sind resistent gegen Round-up. Damit kontrolliert das Unternehmen die Bauern und Landwirte weltweit.

Durch das patentgeschützte Saatgut sind die Bauern vertraglich an den Konzern gebunden und Monsanto sichert sich in den Verträgen auch die Rechte an der Ernte wobei auch das Endprodukt mit einbegriffen ist. In den Verträgen ist auch enthalten das die Bauern die eigene Ernte nicht als Saatgut verwenden dürfen und das sie ihre Chemikalien bei Monsanto kaufen müssen. Und es kommt noch besser. Landwirte sind vertraglich an eine Schweigepflicht gebunden und müssen Mitarbeiten von Monsanto jederzeit Zutritt zu ihrem Land gewähren. Auch dürfen die Bauern Monsanto nicht verklagen. Monsanto selber kontrolliert Patentrechtsverletzungen durch Landwirte sehr genau und es kann sehr teuer werden, wenn ein Verstoß festgestellt wird. Auch wird dem Konzern vorgeworfen das er absichtlich ganze Felder mit seinem Saatgut kontaminiert. Ein berühmter Fall ist der Kanadier Percy Schmeiser. Percy war gar keine Kunde von Monsanto als ihn die Klage des Konzerns wegen Patentsrechtverletzung erreichte. Seine Felder waren durch gentechnisch verändertes Saatgut von Monsanto kontaminiert und der Oberste Gerichtshof entschied in letzter Instanz gegen Schmeiser. Der Konzern agiert raffiniert. Zum Beispiel verschenkt Monsanto in Afrika Saatgut an die Bauern. Und schon sitzen sie in der Falle. Monsanto hat Afrika bereits fest im Griff. Auch die Landwirtschaft in vielen anderen Ländern weltweit steht unter dem immensen Druck des Großkonzerns. Mehr dazu hier: (https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/gentechnik/monsantos-machtstrategien-unternehmensaufkaeufe-ein-report)

Ein weiteres erschreckendes Beispiel ist Indien. Dort hat Monsanto das Monopol auf die Baumwollsaat und die Kleinbauern sind vollständig von dem Konzern abhängig. Das Saatgut ist so teuer das sich die Bauern haushoch verschulden müssen und ihr Darlehen oftmals nicht zurückzahlen können, wenn die Ernte schlecht war. Sie verlieren ihren gesamten Besitz. Allein deswegen haben sich schon etwa 250.000 Menschen dort das Leben genommen.

7. DDT

Monsanto gehört weltweit zu einem von elf Unternehmen die 1944 für die amerikanische Regierung DDT (Dichloriphenyltrichlorethan) produzieren durften. DDT ist ein Insektizid welches zur Bekämpfung von Malaria eingesetzt wird. In der Landwirtschaft ist es zwar verboten doch eine schleichende Rückkehr macht sich bereits bemerkbar. In den 50er Jahren versprühten Flugzeuge ganze Landstriche mit dem Insektizid, das unter dem Verdacht steht Krebs zu erzeugen. In Gebieten mit intensiver Besprühung fielen die Vögel tot vom Himmel. Das Mittel wurde dann in den 70er Jahren verboten, mit der Ausnahme, das es weiterhin als Mittel gegen Malaria versprüht werden darf. Das Insektizid wurde von den Mitgliedstaaten der Stockholm Konvention als schwer abbaubares Umweltgift deklariert und ist in den meisten, westlichen Ländern verboten. Befürworter des Mittels sagen allerdings es rettet Leben in Afrika und setzen es vermehrt wieder ein. Doch wenn es erst einmal wieder in großen Mengen im Umlauf ist dann wird es nicht lange dauern und es ist auch auf den Feldern wieder zu finden. Im Moment wird fieberhaft nach Alternativen zur Chemiekeule gesucht. Bisher ohne wirklichen Erfolg. Was wohl auch daran liegen mag das DDT einfach konkurrenzlos billig ist.

8. Polystyrol

Polystyrol ist ein weit verbreiteter Kunststoff auf Erdölbasis, also Ethylen und Benzol. Bekannt ist er als Verwendung als Dämmstoff am Haus. Doch seit Jahren schon wird vor seiner Verwendung gewarnt denn er kann wegen seiner chemischen Eigenschaften als Brandbeschleuniger wirken. Polystyrol wird auch in der Verpackungsindustrie sehr gern verwendet, als Joghurtbecher zum Beispiel. Auch in aufgeschäumter Form findet Polystyrol Verwendung. Wir kennen es dann als Styropor. Auch ist der Kunststoff in vielen Haushaltsgegenständen und im Spielzeug zu finden. Da Polystyrol sehr leicht brennbar ist enthält es das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD). Dieses wurde 2016 als extrem giftig eingestuft und die Entsorgung von Polystyrol ist unfassbar teuer geworden. HBCD steht unter anderem in Verdacht die Fortpflanzung negativ zu beeinträchtigen. Viele Experten fordern daher schon seit langem den Kunststoff als Sondermüll zu entsorgen. Fängt Polystyrol Feuer dann entstehen hochgiftige Dioxine und Furane. Bundesweit befinden sich etwa 800 Millionen Quadratmeter Polystyrol las Dämmstoff an Fassaden. Die Entsorgung wird ein logistisches Problem, da das Produkt in Sondermüllverbrennungsanlagen geschafft werden muss. Auch muss die Entsorgung lückenlos vom Hausbesitzer dokumentiert werden.

9. PCBs

Polychlorierte Biphenyle sind chemische Öle die vor allem in der Elektronik und Bauindustrie zum Einsatz kommen. PCBs sind sehr langlebig, schwer entflammbar und nicht elektrisch leitend. Wir nehmen sie über die Nahrung auf oder atmen sie mit der Luft ein. Das macht sie besonders gefährlich. Einmal im menschlichen Körper angekommen werden sie im Fettgewebe gespeichert und treten von dort aus in Wechselwirkung mit den Zellwänden was besonders im Gehirn fatale Folgen hat.

PCB ist nachgewiesen krebserzeugend. Beobachtet wurden außerdem Veränderungen an Leber, den Nieren und dem Darm. Es ist verantwortlich für Entwicklungsstörungen bei Kindern die dann zu Lernstörungen, verminderter Intelligenz und zu einem aggressivem Verhalten führten. Die Stoffe behindern auch die Signalübertragung zwischen den Zellen im Gehirn und verursachend damit eine langsamere Denkweise. Auch das Immunsystem wird durch PCBs stark geschwächt. Für ausführlichere Informationen dazu kann man hier weiterlesen: (http://www.bbu-online.de/AG%20Innenraumschadstoffe%20und%20Gesundheit/Schulen/Info/Hill%20Infoblatt%20PCB.htm)

Der Stoff gehört zum sogenannten „dreckigen Dutzend“, also den 12 Stoffen die 2001 durch ein UN-Abkommen weltweit verboten wurden. Bekannt ist er uns vor allem als Weichmacher in Plastikverpackungen. Doch auch in Kondensatoren in Haushaltsgeräten, in Transformatoren in der Industrie, in der Fugenmasse für Fenster und Fassaden und in Farbanstrichen und Lacken kommt er zum Einsatz. Die Anzahl an Gebäuden die damit verseucht sind ist nur schwer abzuschätzen. Schulen, Kindergärten, Gerichtsgebäude – alles ist davon betroffen und saniert wurde bisher kaum. Gelangt PCB in den Organismus dann wird es nur sehr schwer wieder abgebaut und reichert sich immer mehr an. Die Folgen davon sind zahlreiche Krankheiten wie Krebs, intellektuell minderbemittelte Kinder, Störungen der Schilddrüse und von Sexualhormonen.

Monsanto stellte Dioxinhaltiges PCB her und kehrte dessen Giftigkeit über viele Jahre unter den Tisch. Über 50 Jahre produzierte Monsanto PCB. Anfang der 80er wurde es dann endgültig verboten. In der kleine Stadt Anniston in den USA wurde eine extreme Verseuchung der Umwelt mit PCB durch Monsanto vertuscht. 1961 kam es zu einem Unfall in einer Fabrik wo Leiterplatten hergestellt wurden. Die Arbeiter dort erkrankten alle an Hepatitis. 1966 ließen ein paar Wissenschaftler Fische Im Snow Creek frei und diese starben alle innerhalb weniger Minuten. Doch Monsanto wusste um die Giftigkeit seines Produktes schon seit langer Zeit.

Bereits 1937 wurden interne Untersuchungen dazu durchgeführt. In einem internen Brief von 1970 hielt Der Konzern fest das man wegen ein paar gesundheitlicher Bedenken doch bitte nicht auf das Geld verzichten wolle. 2001 dann endlich wurde der Konzern von den 20000 Einwohnern von Anniston verklagt, verurteilt und musste 700 Millionen US Dollar Schadensersatz zahlen. Das fatale an PCB ist das sich dieser Giftstoff mittlerweile überall in unserer Umwelt befindet. Atmosphäre, Flüsse, Seen, Meere und der Boden sind bereits hochgradig verseucht. Vom menschlichen Organismus ganz zu schweigen. Und das unwiderruflich. Auch nach Jahren des Verbotes von PCBs wird der Giftstoff bei Blutuntersuchungen – gerade bei schwangeren Frauen - gefunden. Die Folgen für Mutter und Kind sind unabsehbar. Doch auch für die Umwelt ist PCB ein massives Problem. Im tschechischen Aussig wurde der Lack an einer Brücke abgeschliffen in der PCB enthalten war. Die alte Farbe liegt jetzt im Schlick unter der Brücke und fließt zusammen mit der Elbe Richtung Hamburg. Die Umweltbehörde der Stadt sieht das als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen der letzten Jahrzehnte. Und der Schlamm kann nicht abtransportiert werden, weil er zu giftig ist. Das heißt ins Meer darf er nicht gelangen. Und diese Massen an vergiftetem Schlamm an Land zu lagern ist auch utopisch. Messungen haben ergeben das der Gehalt an PCB im Schlamm 200-mal so groß ist wie er maximal sein dürfte. Ein Albtraum für die Schifffahrt und die Bewohner.

10. Atombomben

Monsanto hat noch eine ganz dunkle Geschichte. General Leslie R. Groves lud 1942 Charles Thomas, den damaligen Forschungsleiter von Monsanto, dazu ein sich an einem äußerst geheimen Projekt zu beteiligen. Dieses Projekt ging später unter dem Namen Manhattan Projekt in die Geschichtsbücher ein, es war eines der größten menschlichen Katastrophen der heutigen Zeit. Das Manhattan Projekt hatte zur Aufgabe die ersten Atombomben der Geschichte zu entwickeln. Hiroshima und Nagasaki waren damals die ersten Ziele. Mit einem 2 Millionen Dollar Budget versammelten sich die besten Physiker im Atomwaffenlabor in Tennessee und die Chemiker unter der Leitung von Charles Thomas hatten die Aufgabe das Plutonium und das Polonium für die Zünder der Bomben zu isolieren und zu raffinieren. Charles Thomas führt diese Aufgaben im Firmeneigenen Labor aus. Charles Thomas wird zum Vizepräsident von Monsanto befördert und beendet seine Position 1960, als der Konzern damit anfing Agent Orange für den Vietnam Krieg zu produzieren.

Deutsche Firmen ​in Zusammenhang mit Monsanto

http://derwaechter.net/

Jetzt da wir wissen wie gefährlich die Produkte des amerikanischen Konzerns Monsanto sind, schauen wir einmal nach welche deutsche Firmen diese Produkte bei sich selber einsetzen. Und das sind mehr als man vielleicht annimmt. Und es sind immerhin 6 ganz große Konzerne, nämlich UNILEVER, NESTLE, MONDELEZ, PROCTOR & GAMBLE, COCA COLA und MÜLLER MILCH. Bekannte Produkte dieser Firmen sind:

Unilever: Rama, Bifi, Lätta, Lipton, Cornetto, Domestos, Knorr, Solero, Cremissimo, Magnum, Axe, Viss, Dove, Bertolli, Pfanni, Rexona, Langnese, Mondamin, Du darfst, Sanella, Duschdas, Signal, Mazola, Becel, Coral, Vienetta, Impulse und Lux

Nestle: After Eight, Bärenmarke, BEBA, Bübchen, Buitonie, Butterfinger, Caro, Choco Crossies, Findus, Frisco, Häagen-Dazs, Herta, Kitkat, Leisi, Lion, Maggi, Möwenpick, Nescafe, Nespresso, Nesquick, Purina, Nestel-Schöller, Nuts, Rolo, San Pelegrino, Sanbitter, Smarties, Thomy, Vittel, Wagner, Pur Life

Mondelez: Jacobs, Kaffee Hag, Maxwell House, Tassimo, Onko, Kaba, Kool-Aid, Suchard Express, Miracle Whip, Vegemite, Bel Vita, Milka, Toblerone, Mozartkugel, Daim, Philadelphia, Capri Sonne

Proctor & Gamble: Braun Gillette, Head & Shoulders, Herbal Essences, Maxfactor, olaz, old Spice, Pantene, Shockwave, Wella, Blend-a-med, Bledn-a-dent, Clearblue, Metamucil, Oral-B, Persona, Wick, Ace, Ambipur, Antikal, Ariel, Dash, Duracell, Fairy, Febreze, Lenor, Meister Proper, Swiffer, Eukanuba, Iams

Coca Cola: Fanta, Sprite, Mezzo Mix, Lift, Nestea, Bon Aqua, Apolinaris, Powerade

Müller Milch: Weihenstephan, Loose, Restaurantkette, Nordsee, Pepsi, Sweppes, Heinz, Kellogs, Lipton, Pringles, Uncle bens, Mars Deutschland

Das sollte man wissen und beachten, wenn man nicht mit Monsanto in Berührung kommen, oder den Konzern durch den Kauf ihrer Produkte unterstützen möchte.

​Kontroverse um bezahlte Studien

Sie bezahlen Ghostwriter und kaufen sich Forscher. Studien werden passend gemacht und Forschungsergebnisse hingebogen. Interne Mails von Monsanto bringen genau diese Praktiken jetzt ans Licht. Konkret geht es dabei um das Pestizid Glyphosat, welches der Konzern dank seiner internen Studien als vollkommen harmlos und keinesfalls krebserregend klassifiziert hat. Die EU-Behörde Echa legte eine Studie vor die bewies das Glyphosat nicht, wie bisher angenommen, krebserregend wirkt. Damit steht für Glyphosat die Tür offen weiterhin im europäischen Raum massiv auf Feldern eingesetzt werden zu dürfen. Doch Monsanto beeinflusste die Ergebnisse der Studien enorm. Bei einem Gerichtsverfahren gegen Monsanto kamen interne Mails zum Vorschein, die zwischen den Mitarbeitern des Konzerns und Mitarbeiter von Behörden ausgetauscht wurden.

​Unabhängige Forscher der WHO warnten bereits vor der gesundheitlichen Gefahr die Glyphosat für den Menschen darstellt. Doch sie stoßen dabei bei anderen Behörden nicht auf viel Zustimmung. Sowohl die europäischen Behörden ECHA und EFSA als auch die amerikanische Umweltbehörde EPA sehen Glyphosat als unbedenklich an. Dabei verließen sie sich bisher immer auf die internen Studien von Monsanto. Doch Monsanto bekam schon lange vor der Veröffentlichung der Studienergebnisse der WHO eine Warnung und war gewappnet. Als die WHO ihre Studie publik machte wetterte Monsanto heftig dagegen an und bezeichnete die Ergebnisse als Schrott und die Studie selber als ungenau und unwissenschaftlich. Andere Emails zeigen wie Monsanto versucht auf die Studien von Forschern Einfluss zu nehmen. Man sprach von Kostensenkung, wenn der Konzern die Studie selber schreiben würde und der Wissenschaftler nur seinen Namen unter das Papier setze. Sowohl Mitarbeiter von Monsanto als auch der Forscher wiesen Vorwürfe bezüglich Ghostwriting energisch zurück. Aber dieses Vorgehen findet man nicht nur bei Monsanto. Es ist üblich das Hersteller selber ihre Forschungen und Studien zu ihren Produkten betreiben, und sich die Behörden blind darauf verlassen. Ein leichtes Spiel für die Konzerne, wenn es um die Vermarktung ihrer Produkte geht. Auch wenn unabhängige Studien immer wieder andere Ergebnisse bringen die dann recht schnell mundtot gemacht werden.

​Monsantos Kampf gegen den Welthunger

Monsanto behauptet immer wieder das durch den Einsatz von gentechnisch manipulierten Nutzpflanzen der Welthunger effektiv bekämpft werden könne. Man spricht von höheren Erträgen, mehr Arbeitsplätzen und weniger Chemie auf den Feldern. Doch das hat bis heute noch nicht die erwünschten Auswirkungen gezeigt. Lediglich die Kontrolle der Saatgutkonzerne über den weltweiten Lebensmittelanbau hat sich erhöht und ihre Einnahmen.

Es werden nämlich statt weniger immer mehr Pestizide eingesetzt und die Natur entwickelt unerwartete Resistenzen dagegen. Vor allem Soja und Mais ist hier sehr stark betroffen. Landwirte in den USA konnten keine gesteigerten Erträge verzeichnen, ganz im Gegenteil- oftmals sind die Erträge empfindlich zurückgegangen. Und es gibt noch einen zweiten Haken an der Sache. Die GMO Pflanzen sind vortrefflich zugeschnitten auf die Felder der 1. Welt. Doch nicht auf die regionalen Gegebenheiten und Bedürfnisse der kleinen Bauern in den ärmeren südlichen Ländern. Auch von den versprochenen Arbeitsplätzen ist nichts zu sehen. Die Gentechnologie hat im Gegenteil viele Arbeitsplätze wirkungsvoll vernichtet.

Der eigentliche Knackpunkt beim Welthunger ist unsere Gier nach Fleisch. Der hohe Konsum von Tierprodukten sorgt für eine ungerechte Verteilung der Ressourcen auf der Welt. Wir produzieren ausreichend Nahrungsmittel um die ganze Welt zu ernähren. Doch die von uns produzierten Lebensmittel landen nicht auf unseren Tellern, sondern ein Großteil davon geht in die Massentierhaltung. Etwa 30 Prozent des angebauten Getreides und 90 Prozent (!) des Sojas landen in der Nutztierhaltung. Ein Tier muss etwa 16kg Getreide fressen um 1 kg Fleisch zu produzieren. Das ist eine deutliche Verschlechterung des Gleichgewichtes. Die riesigen Mengen an Futtermitteln können in der EU allein nicht produziert werden und werden demzufolge importiert. Und das meistens aus Regionen in denen die Menschen sowieso schon Hunger leiden. Der arme Bauer in Indien, Afrika oder Brasilien verkauft sein bisschen angebautes Getreide für ein paar traurige Euro an den Westen – nur um seine Familie ernähren zu können. Das dieser Anbau auch mit der Rodung des Regenwaldes einhergeht, ist vielen auch nicht wirklich bewusst. Wie Philip Wollen schon so schön sagte: „Jedes Stück Fleisch auf unserem Teller ist ein Schlag ins Gesicht eines hungernden Kindes.“ Doch der Kampf um die Ernten dieser Welt nimmt immer mehr zu den die Tierindustrie ist mächtig und die Nachfrage steigt trotz gesundheitlicher Bedenken und Warnungen immer mehr. Doch nicht nur die Ernten werden in die Massentierhaltung geleitet, sondern auch Unmengen an Trinkwasser. Für die Aufzucht eines Huhns zum Beispiel werden etwa 3900 Liter Wasser pro kg benötigt. Doch das nur am Rande. Wobei – Nestle hätte ja schon ganz gern ein Patent auf unser Trinkwasser...

Doch der Widerstand gegen Monsanto wächst. Weltweit erheben sich wütende Bauern und zerstören ihre Felder. Immer mehr Menschen verlangen danach das Lebensmittel die GMOs enthalten auch entsprechend gekennzeichnet werden, damit jeder für sich selber die Entscheidung treffen kann ob man das Produkt wirklich kaufen möchte oder doch lieber die Finger davonlässt. Selbst in den USA, dem Heimatland von Monsanto, werden die Stimmen in der Bevölkerung nach einer entsprechenden Kennzeichnung immer lauter. Das und eine Regulierung des Marktes durch die Regierung wäre zumindest ein Anfang.


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