Fitness Trampolin Test 2018: Die besten Minitrampoline für Zuhause

Fitness Trampoline für zuhause sind sehr beliebte Fitnessgeräte und trainieren den gesamten Körper. Häufig versprechen die Hersteller ein besonders effektives Workout, welches zudem Spaß macht. Die Vielseitigkeit der Trampoline ist ebenfalls ansprechend, da diese in der Regel nicht nur für das Abnehmen, sondern auch für den Muskelaufbau geeignet sind. Beim Springen werden eine Vielzahl an Muskeln aktiviert, die beim klassischen Beintraining oder beim Radeln nicht beansprucht werden.

Die Auswahl an Fitness Trampolinen ist heutzutage sehr groß. Wir waren neugierig und haben uns heute einmal die fünf beliebtesten Fitness Trampoline angesehen und diese in einem Vergleich genauer analysiert. Dabei wollten wir feststellen, welches das beste Trampolin für den Gebrauch zuhause ist und wie viel Geld man ausgeben muss, um ein zuverlässiges Gerät zu erhalten. In einem Informationsbereich wollten wir zudem einmal auf die technischen Notwendigkeiten der Trampoline eingehen und über Vor- bzw. Nachteile dieser aufklären. Der Artikel wurde mit dem Ziel erstellt Interessenten bei der Kaufentscheidung zu unterstützen und über die Sportgeräte an sich zu informieren.

Vorgestellt: Das sind die besten Fitness Trampoline

In unserem Vergleich haben wir uns die fünf beliebtesten Fitness Trampoline angesehen. Dabei handelt es sich um Produkte im preislichen Mittelfeld, welche in der Regel ansprechend ausgestattet sind. Die Vergleichsteilnehmer kommen von den Marken JOKA FIT, Bluefinity, SportPlus, Hammer und Hudora. Dabei sind alle Produkte mit einer Stange zum gezielteren Hüpfen ausgestattet, was zum Absolvieren eines effektiven Trainings notwendig ist. Zudem haben wir speziell darauf geachtet, dass wir nur Indoor-taugliche Trampoline vorstellen, damit man diese auch problemlos im Wohnzimmer einsetzen kann.

​Fitnesstrampolin Cacau 2.0

Das Cacau 2.0 der Marke JOKA FIT ist mit dem Produkt aus dem Hause Hudora der teuerste Teilnehmer in unserem Vergleich. Preislich handelt es sich dennoch um ein Produkt im Mittelfeld, bei welchem deutlich wird, dass Käufer einiges für ihr Geld erhalten. Die Federung des Trampolins soll bspw. für ein besonders gelenkschonendes und weiches Hüpfen ausgelegt sein. Das Benutzergewicht liegt hier bei maximal 120 Kg, was auch übergewichtigen Menschen ein Training mit dem JOKA FIT ermöglicht. Ein Grund dafür ist die stabile Bauform des Rahmens, welcher aus sechs Füßen sowie einer ausziehbaren Doppel-Haltestange mit zwei zusätzlichen Füßen besteht. Laut dem Hersteller ist das Workout auf dem Cacau 2.0 drei Mal effizienter als klassisches Joggen. Die Durchblutung der Beine wird durch das Springen auf dem Cacau 2.0 wohl besonders angeregt, was jedoch nur einer von verschiedenen Vorteilen sind. Das Sprungtuch ist hier aus Polypropylen Gewebe gefertigt und sollte daher besonders robust und zuverlässig sein. Dieses ist mit 32 sogenannten „Bungees“ ausgestattet, welche jeweils aus 100 kleinen Gummiseilen bestehen, die mit einem Nylongewebe ummantelt sind. Im Gegensatz zu Stahlseilen soll diese Art von Sprungfedern deutlich gelenkschonender und angenehmer sein. Dadurch wird die Geräuschkulisse auch praktisch komplett entfernt. Springen auf dem Cacau sei laut dem Hersteller absolut geräuschlos.

Viele Nutzer sind mit dem Fitnesstrampolin Cacau 2.0 sehr zufrieden. Da das Trampolin über einen integrierten Fitnesscomputer verfügt, kann man sein Training wohl genauestens überwachen. Zudem sollen Personen ab 75 Kg mit dem Trampolin effektiv trainieren können. Leichtere Menschen werden mit der Federkraft wohl nicht wirklich zufrieden sein. Das Preis-Leistungs-Verhältnis beurteilen viele Nutzer ebenfalls als ansprechend. Der Aufbau kann unter Umständen alleine erfolgen und soll verhältnismäßig simpel sein. Negativ soll die mitgelieferte DVD sein, welche die Übungen nicht optimal erklärt.

Vorteile

  • ​Sehr schonendes Springen möglich
  • ​Stabilität für Personen bis 120Kg
  • ​Vielseitig und hochwertig
  • ​Simpel aufzubauen

​Nachteile

  • ​DVD nicht optimal
  • ​Zu leichte Personen können nicht trainieren

​SportPlus Fitness Trampolin

Das Fitness Trampolin der Marke SportPlus ist nur geringfügig teurer als das Bluefinity. Hier wird dennoch eine Menge geboten, was sich in dem gelenkschonenden Konzept des Trampolins widerspiegelt. Dieses ist mit Bungeeseilen statt klassischen Federn ausgestattet und schont so, ähnlich wie das Cacau 2.0, die Gelenke der Sportler. Wie alle anderen Vergleichsteilnehmer ist auch das SportPlus mit einer Haltestange ausgestattet, um so die Sprungbewegung kontrollierter ausführen zu können. Trotz des Preises handelt es sich hierbei um ein Produkt mit einem relativ umfangreichen Lieferumfang. Dieser besteht aus dem Trampolin an sich, 36 Bungeeseilen, der Haltestange inklusive dem Griff, einer Randabdeckung und einem Spezialwerkzeug zum Spannen der Seile. Das Produkt wurde zudem vom TÜV Süd geprüft und lässt sich somit als sicher einstufen. Das maximale Nutzergewicht ist mit 130 Kg vergleichsweise hoch und ermöglicht auch übergewichtigen Nutzern eine unproblematische Nutzung des Trampolins. Der Hersteller selbst wirbt damit, dass das Trampolin aufgrund der elastischen Bungeeseile absolut keine Sprunggeräusche machen soll. Damit können wohl auch ältere Personen problemlos mit dem Trampolin trainieren und damit ihre Fitness verbessern.

Viele Nutzer des SportPlus Trampolins sind mit der Ausstattung und der allgemeinen Aufmachung sehr zufrieden. Hierbei soll es sich wohl um ein recht umfangreiches Produkt handeln, welches eine Menge zu bieten hat. Das Trampolin an sich lässt sich wohl in 45 Minuten problemlos aufbauen und ist zudem relativ platzsparend. Die professionelle Aufmachung wurde von vielen Nutzern positiv wahrgenommen und ist ein Grund, warum so viele Kaufempfehlungen für das SportPlus Fitness Trampolin im Internet kursieren. Zudem soll die Geräuschkulisse durchweg überzeugen können. Ein Negativpunkt soll das etwas lose Gestell sein, welches beim Bewegen des Trampolins etwas klappert. Die Griffstange soll zudem etwas instabil sein und sich beim zu schnellen Hüpfen mitbewegen.

Vorteile

  • ​Sehr ansprechendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • ​Vielseitige Aufmachung
  • ​Für Personen bis 130Kg geeignet
  • ​Sehr leise
  • ​Gelenkschonend

​Nachteile

  • ​Gestell macht beim Umstellen Geräusche
  • ​Griffstange ist recht instabil

​Hammer Fitness-Trampolin Cross Jump

Das Cross Jump ist eines der teureren Trampoline in unserem Vergleich und hat definitiv eine Menge zu bieten. Besonders ansprechend finden wir, dass die Sprungmatte mit verschiedenen Jumping-Points markiert ist. Diese ermöglichen ein kontrollierteres und gezielteres Springen, was laut dem Hersteller für eine maximale Trainingsfrequenz sorgen soll. Das Sprungverhalten an sich soll wohl sehr gut sein und komplett ohne Nebengeräusche erfolgen können. Die Bespannung des Trampolins soll laut dem Hersteller wirklich gelenkschonend sein, weshalb wohl auch ältere Menschen mit dem Trampolin trainieren können. Die Stützfüße sind hier mit anti-rutsch-Kappen ausgestattet, welche die Sicherheit des Sportgeräts deutlich erhöhen sollen. Die Gummizüge sollen laut dem Hersteller qualitativ hochwertig sein und eines der Hauptausstattungsmerkmale des Fitness-Trampolins darstellen. Attraktiv ist, dass die Nutzer des Sportgeräts kostenfreien Zugang zu vier Workout-Videos erhalten. Beim Training auf dem Trampolin werden laut Hammer bis zu 1200 Kcal pro Stunde verbraucht.

Das Fitness-Trampolin ist bei seinen Nutzern sehr beliebt. Es handelt sich wohl um ein sehr zuverlässiges Gerät, welches qualitativ überzeugen kann. Die Verarbeitungsqualität soll sehr gut sein und eine hohe Langlebigkeit des Produktes versprechen. Das sorgt dafür, dass das Gerät sehr stabil steht und auch problemlos von schwereren Sportlern genutzt werden kann. Die Aufbauanleitung ist zwar mit Bildern und Texten ausgestattet, jedoch oft etwas ungenau. Dadurch können geringfügige Probleme beim Aufbauen des Trampolins entstehen. Wir finden zudem den Preis etwas zu hoch für das, was Nutzer hier geboten bekommen. Andere Trampoline im Vergleich bieten eine ähnliche Ausstattung und sind zudem noch günstiger.

Vorteile

  • ​Sehr ansprechende Vielseitigkeit
  • ​Dank der Juming-Points präzise nutzbar
  • ​Bespannung ermöglicht eine gelenkschonende Anwendung
  • ​Nutzer erhalten kostenfreien Zugang zu vier Videos

​Nachteile

  • ​Preis ist etwas zu hoch
  • ​Aufbauanleitung nicht transparent genug

​Bluefinity ​Minitrampolin mit Stange

​Das Bluefinity Trampolin ist das günstigste Trampolin in unserem Vergleich und lässt sich dennoch als ein ansprechend ausgestattetes Produkt bezeichnen. Die Vielseitigkeit des Trampolins steht hier wohl im Mittelpunkt. Dieses ist mit zwei Expandern ausgestattet, welche ein besonders effektives und vielseitiges Training ermöglichen sollen. Dabei kann man wohl auch den Oberkörper mit einbinden, was bei den meisten Trampolinen in dem Preissegment nicht möglich ist. Das Trampolin ist zudem mit einer Haltestange ausgestattet, die für eine höhere Sicherheit beim Springen sorgen soll. Zudem soll man sich mithilfe der Stange deutlich mehr auf das eigentliche Training fokussieren können. Diese ist dreifach höhenverstellbar und kann zudem abgenommen werden, wenn dies erwünscht wird. Für die Stabilität beim Springen sorgen sechs angebrachte Füße, welche die Nutzung von Personen mit maximal 100 Kg ermöglichen. Das Trampolin lässt sich nach Beendigung des Gebrauchs problemlos zusammenfalten und anschließend transportieren. Das sorgt dafür, dass die meisten Nutzer in kleinen Wohnungen keinerlei Platzprobleme mit dem Produkt haben. Praktisch ist, dass die Tragetasche hier direkt mitgeliefert wird und man so keinerlei Probleme beim Transport des Bluefinity Trampolins hat.

Die Besitzer des Bluefinity Trampolin mit Stange sind hiermit in der Regel sehr zufrieden. Es soll sich bei dem Produkt wohl um ein sehr zuverlässiges und vielseitiges Trampolin handeln, welches qualitativ überzeugt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis scheint hier wirklich unschlagbar zu sein und ist bei Nutzern des Trampolins immer ein Thema. Die Montage soll wohl ebenfalls kein Problem sein und ganz unproblematisch erfolgen können. Einzig die Stange soll weniger leicht aufzubauen zu sein und etwas wackeln, wenn der Aufbau nicht präzise genug erfolgt. Hier wird zudem kein Fitnesscomputer mitgeliefert, was wir relativ schade finden. Das kann man nach unserer Meinung jedoch bei dem gewünschten Preis auch nicht erwarten.

Vorteile

  • ​Dem Preis entsprechend vielseitige Ausstattung
  • ​Lässt sich simpel und unkompliziert transportieren
  • ​Wohl unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis
  • ​Montage ist sehr simpel

​Nachteile

  • ​Stange lässt sich nur recht problematisch aufbauen
  • ​Maximales Nutzergewicht von 100Kg

​Hudora 65424

Das Hudora 65424 ist ein Übungstrampolin, welches mit dem Cacau 2.0 das teuerste Produkt in unserem Vergleich darstellt. Hier wird logischer Weise auch wirklich viel geboten, was sich in kleinen Merkmalen, wie der einstellbaren Federung widerspiegelt. Zudem soll das Sprungtuch hier wirklich strapazierfähig sein und Solidität sowie ein schonendes Hüpfverhalten ermöglichen. 36 Twin-Strings sorgen dafür, dass man auf dem Hudora Trampolin sehr angenehm und gelenkschonend hüpfen kann. Hier sind sechs Füße integriert, die eine optimale Stabilität beim Springen auf dem Trampolin ermöglichen sollen. Zudem verfügt das Gerät über eine Haltestange, die für ein sicheres Springen sorgt. Mit dieser soll das Hüpfen auch deutlich kontrollierter und schneller ablaufen können. Trotz des vermeintlich stabilen Stahlrahmens kann man mit dem Hudora nur bis zu einem Gewicht von maximal 100Kg trainieren. Dies ist sehr schade, vor allem wenn man den hohen Preis des Produktes betrachtet. Der Hersteller hätte hier sicherlich noch einige Füße und eine etwas stabilere Sprungmatte hinzufügen können, um so das Maximalgewicht auf 130-140Kg zu erweitern.

Die Nutzer des Hudora 65424 sind damit auch nur in den meisten Punkten zufrieden. Es soll sich hierbei wohl um ein zuverlässiges Trampolin handeln, welches jedoch instabile Metallelemente hat. Die Bohrungen zur Befestigung der Haltestange fallen unterschiedlich aus und können auch mal nicht passen. In so einem Fall muss das Gerät zurückgeschickt werden, was Zeit und Nerven kostet. Ist das Trampolin erstmal aufgebaut, kann man damit sehr gut springen. Das Springen soll hiermit wohl sehr leise und präzise erfolgen können, was auch gute Trainingsergebnisse zur Folge hat. Da der Härtegrad einstellbar ist, kann man mit dem Gerät auch trainieren, wenn man selbst noch nie auf einem Trampolin gesprungen ist.

Vorteile

  • ​Sehr leises Hüpfen
  • ​Hüpfen ist sehr präzise
  • ​Gelenkschonend
  • ​Solide und zuverlässig

​Nachteile

  • ​Instabile Metallelemente
  • ​Griffstange ist etwas wackelig
  • ​Maximalgewicht liegt leider nur bei 100Kg

Optimal und effektiv abnehmen mit dem Minitrampolin?

Minitrampoline sind in letzter Zeit immer beliebter geworden. Die kleinen Sportgeräte eignen sich wohl sehr gut zum Abnehmen und gleichzeitigen Muskelaufbau. Da in den letzten Jahren ein richtiger Trend um die Sportgeräte entstanden ist, möchten sich viele Interessenten ein privates Gerät für zuhause zulegen. Der Grund für den Trend ist das Bekanntwerden verschiedener Hüpfkurse. Trampolinkurse wie Jumping Fitness sind in den letzten beiden Jahren sehr beliebt geworden und werden aufgrund ihrer Effektivität und der motivierenden Aufmachung sehr geschätzt. Das Training an sich soll wohl nicht nur Spaß machen, sondern nahezu konkurrenzlose Abnehmergebnisse hervorbringen. Viele Online-Kurse regen ebenfalls ein Training mit dem Trampolin an und motivieren Sportler regelmäßige Trainingseinheiten durchzuführen. Dabei wird oft motivierende Musik gespielt, welche den Sprungtakt vorgibt. Heutzutage bietet nahezu jedes Fitnessstudio einen Trampolinkurs an, welcher mit verlockenden Ergebnissen wirbt. Sportlern wird dabei versprochen einen besonders hohen Kalorienverbrauch zu erzielen und dabei sogar eine Menge Spaß zu haben.

Die Geschichte des Trampolins

Die Geschichte des Trampolins geht bis weit in das 20te Jahrhundert zurück. Der Vorläufer des sportlichen Trampolinspringens war das Springen auf einer Matratze. Diese war mit Metallfedern gefüllt, welche den Körper des Athleten vertikal beschleunigten, wenn dieser zum Sprung ansetzte. Der durch die Federkraft eines Netzes inspirierte Hochartist George Nissen hat Mitte der 1930er Jahre mithilfe des Gymnastik-Trainers Larry Griswold das damals beste Sprunggerät erbaut. Dieses ähnelte den heutigen Trampolinen jedoch nur entfernt und war aufgrund seiner technischen Aufmachung nicht sehr solide. Bis das heutige Trampolin entwickelt wurde sind zwei weitere Jahrzehnte vergangen. Die ersten professionellen amerikanischen Geräte wurden 1958 durch George Nissen vorgestellt. Dennoch hatte es der Sport sehr schwer eine angemessene Bühne zu finden. Professionelle Trampolinweltmeisterschaften gibt es erst seit 1964, welche zum ersten Mal in London stattfanden. Seit dem 1. September 1997 ist das Trampolinspringen mit der Aufnahme der Trampolin-Einzelkonkurrenzen in das offizielle Programm der Olympischen Spiele 2000 in Sydney olympisch.

Der Aufbau eines Trampolins

Trampoline sind in der Regel sehr ähnlich aufgebaut und bestehen meistens aus einem Metallrahmen, welcher über Federn oder Gummiseile verfügt, die eine Sprungmatte straff ziehen und diese so elastisch machen. Das elastisches Sprungtuch ist dabei meistens aus Polypropylen oder Polyamid gefertigt und in der Regel verschleißarm. Das Abfedern auf einem Trampolin wird durch eine Kombination der Federung und der Elastizität des Sprungtuchs möglich gemacht. Mithilfe verstellbarer Federn kann man die Sprungkraft von Trampolinen flexibel einstellen, was bei modernen Modellen heutzutage recht üblich ist. Zudem gibt es federlose Trampoline, welche jedoch weniger verbreitet sind. Hierbei ist das Sprungtuch mit einem Rahmen verbunden, welcher über Stangen aus Fiberglas angebracht ist. Die heutzutage stark verbreiteten Fitnesstrampoline sind in der Regel mit einem Durchmesser zwischen 70 und 140 cm ausgestattet und ermöglichen so ausschließlich ein Hüpfen im Stehen. Turnübungen können auf den Geräten nicht abgehalten werden. Diese Art der Trampoline ähnelt ernsthaften Wettkampftrampolinen weniger. Wettkampftrampoline sind für das Ausüben von Akrobatik gedacht und somit deutlich größer. Im Trend sind die seit den letzten Jahren stark expandierenden Trampolinhallen, welche meistens mit einer besonders großen Sprungfläche ausgestattet sind. Hierbei geht es in der Regel nicht um das gezielte Ausüben eines Wettbewerbsports, sondern eher um den Spaß, welchen man beim Springen hat. Oft sind in solchen Hallen die Wände ebenfalls mit Sprungflächen ausgestattet, was ein deutlich vielseitigeres Springen und innovative Springmanöver ermöglicht.

​Das Training mit dem Fitness Trampolin

Die besonders beliebten Minitrampoline sind auf ein gezieltes und leistungsorientiertes Training ausgelegt. Meistens handelt es sich hierbei um recht kleine Geräte, die speziell für das Abnehmen oder andere Trainingserfolge ausgelegt sind. Diese gibt es heutzutage schon von einer Vielzahl an Herstellern in ganz verschiedenen Ausstattungen. Die Basis-Geräte verfügen meistens über einen einfachen Griff, eine Polsterung des Metallrahmens und häufig auch Gummibänder, um das Training leicht zu verändern. Damit lassen sich bspw. Muskeln des Oberkörpers in das Training integrieren. Zudem kommen viele Minitrampoline mit kostenfreien Videokursen, die genaue Trainingsinstruktionen geben und den Sportler so beim Abhalten seines Trainings unterstützen. Dadurch wird auch für einen gewissen Grad von Motivation gesorgt, die beim normalen Trainieren mit dem Trampolin wahrscheinlich nicht in der Art und Weise aufkommen würde. Zudem geben spezielle Musikrhythmen und der Griff die Möglichkeit deutlich aggressiver zu springen. Dadurch kann man laut vielen Sportmedizinern ca. 1200 Kcal pro Stunde verbrennen, was im Vergleich zu ruhigem Radfahren (ca. 340 Kcal pro Stunde) wirklich viel ist. Zudem macht das Training auf Trampolinen laut ihren Nutzern deutlich mehr Spaß, als vergleichbare Cardio-Sportarten.

Verletzungsrisiken

Die meisten fordernden Sportarten bringen gewisse Verletzungsrisiken mit sich. Minitrampoline machen davon keine Ausnahme und können unter Umständen für gewisse Risiken und Kontroversen sorgen. Die Hauptrisiken sind Verletzungen, welche durch Stürze entstehen können. Wenn ein Springer beim Springen die Kontrolle verliert und etwas zur Seite rutscht, kann dies ein Fallen vom Trampolin auslösen. Dann sind Brüche, Prellungen und Blutergüsse absolut keine Seltenheit, sondern häufige Folgen. Wenn bspw. Überschläge oder Salti auf dem Trampolin geprobt werden, können Wirbelsäulenverletzungen die die Folge sein.1 Ein wirklich sehr problematischer Aspekt ist die Nutzung von Trampolinen während des Wachstums. Der Entstehung von Osteochondrosis dissecans geht in vielen Fällen eine übermäßige Nutzung von Trampolinen durch Kinder und Jugendliche voraus. Das hat den Grund, dass der Körper nicht zu sehr gestaucht werden sollte, wenn die Wachstumsfugen noch offen sind. In der Regel lässt sich jedoch sagen, dass ein nicht tägliches Springen absolut kein Problem darstellt und keinesfalls aus Verletzungsgründen gemieden werden sollte. Bei Vorerkrankungen und bestehenden Verletzungen sollten Personen vor der Nutzung eines Trampolins definitiv einen Arzt konsultieren. Die Risiken eine bestehende Verletzung zu verschlimmern sind nämlich definitiv gegeben.

Der optimale Trainingsplan

Wie auch viele andere Sportarten, sollte man das Trampolinspringen mit Bedacht angehen, wenn man ernsthafte Ambitionen mitbringt. Bei der Strukturierung eines effektiven Trainingsplans gibt es viele Ansätze. Besonders wichtig ist jedoch immer, dass die Pausenzeiten zwischen den einzelnen Trainingseinheiten eingehalten werden. Fortschritt stellt sich nämlich immer dann ein, wenn der Muskel gerade pausiert. Während des Trainings werden die Muskelfasern im Körper gedehnt und somit leicht angerissen. Diese Risse schwächen den Muskel und sorgen dafür, dass der Körper einen Reiz verspürt den Riss wieder auszufüllen. Dabei wird meistens etwas mehr Muskulatur aufgebaut, damit der Körper die nächste Belastung besser überwinden kann. Es gibt zudem Studien, die feststellen, dass der Muskelaufbau nicht von der Wahl der Gewichte im Fitnessstudio abhängt. Vielmehr ist es wichtig die Muskulatur bis zur Erschöpfung zu trainieren und dem Körper so zu signalisieren, dass er zu schwach ist.2 Das ist mit einem intensiven Trampolintraining sehr gut möglich.

Im Ausdauerbereich ist dies ziemlich ähnlich, weshalb sich das Beispiel mit dem Muskelaufbau anführen lässt. Wenn die erneute Belastung zu schnell nach einer Trainingseinheit erfolgt, kann der sich der Körper auch beim Ausdauersport nicht steigern. Nahezu alle Trainingspläne auf dem Minitrampolin basieren auf Schwingen, Walken, Laufen und Hüpfen, welche abwechselnd in das Workout eingebunden werden.

Die Wahl des richtigen Trainingsplans hängt jedoch immer von der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit und den eigenen Ambitionen ab. Geht es bspw. nur darum sich fit zu halten und die Gelenkigkeit des eigenen Körpers zu erhöhen, reichen schon Trainingseinheiten mit einer geringen Intensität, um die eigenen Ziele zu erfüllen. Das beste Abnehmergebnis erreicht man jedoch nur mit einem intensiven HIT Training, welches sich auf dauerhaften Fortschritt konzentriert. Nur so kann der Körper an den eigenen Anforderungen wachsen und langfristigen Muskelaufbau, sowie Fettabbau erzielen.

Kein Abnehmen ohne Ernährungsumstellung

Häufig ist das Abnehmen ohne Ernährungsumstellung nicht möglich. Meistens ist dies der Fall, wenn Personen über starkes Übergewicht verfügen, welches sich über jahrelange schlechte Ernährung angesammelt hat. Der beste Weg die überflüssigen Pfunde abzunehmen ist eine Kombination aus einer Ernährungsumstellung und Sport. Viele Diäten sind zum kurzfristigen Abnehmen gut geeignet, stellen sich jedoch langfristig als weniger effektiv heraus, da man sie schlecht durchhalten kann. Eine gesunde, pflanzenbasierte Ernährung hat dagegen Potential zu neuen Gewohnheiten anzuregen und für einen generell deutlich gesünderen Lebensstil zu sorgen. Verschiedene Rezeptbücher bieten ebenfalls Anregungen die Umstellung angenehmer zu gestalten. Grundsätzlich gibt es verschiedene Ernährungsansätze, welche ihre eigenen Befürworter haben. Wir empfehlen eine fettarme Ernährung, welche auf viel Gemüse und Obst basiert. Die dem Körper zugeführten Proteine sollten aus möglichst pflanzlichen Quellen kommen, wofür sich Bohnen oder Linsen anbieten würden. Dies hat den Vorteil, dass das Risiko an Herzkreislauf-Erkrankungen zu erkranken bewiesenermaßen gesenkt wird. 3 4 Der komplette Verzicht auf tierische Produkte und somit auf tierisches Fett und schwerverdauliche Proteine hat ebenfalls gesundheitliche Vorteile und wird von führenden Wissenschaftlern empfohlen. Laut der China Study ( https://de.wikipedia.org/wiki/The_China_Study) und anderen fundierten wissenschaftlichen Beweisen ist eine vegane Ernährung gesundheitlich sehr förderlich und eine Prävention gegen verschiedene Krebsarten. 5

Das optimale Minitrampolin finden

Hat man sich entschieden, dass man ein Minitrampolin erwerben möchte, muss man sich mit der Auswahl eines Produktes befassen. Der Markt ist hier jedoch mit wirklich vielen Produkten gefüllt, die oft sehr gut sind und oft qualitativ enttäuschen. Dabei die Übersicht zu bewahren ist relativ schwierig. Um sich zu entscheiden, welches Trampolin erworben werden sollte, muss man zuerst auf die eigenen Anforderungen an das Gerät schauen. Grundsätzlich reichen simple Trampoline für ein regelmäßiges Training, wenn dies auf simple Art und Weise abgehalten werden soll. Besondere Ausstattungsmerkmale, wie Computer oder Bungeeseile, müssen in der Regel mit einem Aufpreis zum Basisgerät bezahlt werden. Selbst die Basis-Geräte verfügen meistens über eine Haltestange und häufig auch über ein gelenkschonendes Sprungmaterial. Dadurch können Verletzungen vermieden werden. Zudem ist häufig ein deutlich intensiveres Training möglich. Wenn man ein Trampolin im Blick hat, sollte man dieses wenn möglich vorher testen. Häufig haben Nutzer verschiedene Vorlieben und präferieren unterschiedlich starke Federungen. Einige Geräte erlauben zudem nur Nutzer ab einem bestimmten Gewicht, was für kleinere Personen unvorteilhaft sein kann. Gibt es keine Möglichkeit das Trampolin vor dem Kauf auszuprobieren, sollte man ein Gerät mit variabler Federkraft wählen. Das ermöglicht Flexibilität beim Einstellen und zudem die Möglichkeit eine gewisse körperliche Progression durch das Senken der Federstärke im Trainingsverlauf zu erzielen. Dadurch wird die Beinmuskulatur deutlich intensiver beansprucht.

Wie findet man die Disziplin regelmäßig zu trainieren?

Häufig werden Sportgeräte für Zuhause mit Enthusiasmus angeschafft und dann anschließend stehen gelassen. Dies hat den Grund, dass viele Menschen sich nicht täglich aufraffen und etwas Zeit in die eigene Fitness investieren können. Wenn klar ist, dass jemand relativ undiszipliniert ist, wenn es um Sport geht, kann diese Person mit einigen Tricks dafür sorgen, dass sie dennoch zum Trainieren kommt. Am einfachsten ist es eine Routine zu finden, um mit dem Training anzufangen. Dazu stellt man das Sportgerät am besten in einen separaten Raum und findet einen Zeitraum, in welchem man den Raum betritt und Sport treibt. Das können schon 20 Minuten am Tag sein, welche für wirklich gute Ergebnisse sorgen können. Wichtig ist nur, dass man sich die Zeit freihält und diese wirklich versucht zu schützen. Das bedeutet, dass man versucht den Job daran anzupassen und auch Termine mit Freunden unter Umständen zu verlegen, wenn Sie in die eingeplante Trainingszeit fallen. Mit einem Wecker im Handy kann man dafür sorgen, dass der Termin dann nicht vergessen wird und man ihn ordnungsgemäß wahrnehmen kann. Ansonsten gibt es auch den Gedankengang, dass man etwas erst wirklich schätzt, wenn man Geld dafür bezahlt hat. Das Abonnieren eines Trampolin-Kurses kann deshalb zum regelmäßigen Training anregen.

Unser Urteil: Das ​ist das beste Fitness Trampolin

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass alle Fitness Trampoline aus unserem Vergleich empfehlenswert sind. Hierbei handelt es sich um sehr vielseitige Produkte, welche allesamt theoretisch der Gewinner des Vergleiches sein könnten. Dennoch legen wir und auf das Fitnesstrampolin Cacau 2.0 als Gewinner fest, da dieses einfach am meisten bietet. Hierbei handelt es sich um ein wirklich vielseitiges Produkt, welches eine Menge zu bieten hat. Der Unterschied zu den anderen Vergleichsteilnehmern liegt ganz klar in dem integrierten Fitnesscomputer, welcher das Sprungverhalten aufzeichnet. Somit lässt sich viel leichter feststellen, wie viele Kalorien verbrannt worden sind. Dennoch würden wir leichten Personen vom Produkt abraten, da diese unter Umständen nicht den Fitnesscomputer auslösen.

Den zweiten Platz nimmt unserer Ansicht nach das SportPlus Fitness Trampolin ein, welches nur geringfügig teurer als der günstigste Vergleichsteilnehmer ist. Hierbei handelt es sich um das Produkt mit dem wohl besten Preis-Leistungs-Verhältnis, da es wie die teureren Modelle auf klassische Federn verzichtet. Die Nachteile können unserer Ansicht nach getrost ignoriert werden, da sie im Vergleich zu den Vorteilen nicht wirklich ins Gewicht fallen.

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SportPlus TÜV-geprüftes Fitness-Trampolin (Ø...
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Das Hammer Fitness-Trampolin Cross Jump ist wiederum recht teuer, bietet jedoch einiges. Das Produkt ist logischerweise aufgrund seiner Ausstattung empfehlenswert und ähnelt dem Cacau 2.0. Der einzige Nachteil ist hier, dass kein Fitnesscomputer angebracht ist und man so den eigenen Fortschritt nicht so einfach aufzeichnen kann. Auf dem vierten Platz sehen wir den günstigsten Vergleichsteilnehmer. Dieser hat ebenfalls eine Menge zu bieten und überzeugt uns auf ganzer Linie. Wir finden, dass gerade das Preis-Leistungs-Verhältnis hier so gut ist, dass es zu einer Kaufempfehlung motiviert. Der einzige wirkliche Nachteil ist das geringe Maximalgewicht von 100kg, welches eine Nutzung von stark übergewichtigen Nutzern nicht erlaubt. Zudem soll es hier Stabilitätsprobleme bei der Griffstange geben, welche unserer Meinung nach jedoch zu ignorieren sind.

Auf dem fünften Platz sehen wir das Hudora 65424. Hierbei handelt es sich um das teuerste Produkt in unserem Vergleich, bei welchem wir jedoch einige Schwächen sehen. Bspw. muss klar angemerkt werden, dass das Trampolin aufgrund seiner Limitierung auf 100kg Gesamtgewicht nur für normalgewichtige Sportler geeignet ist. Außerdem haben uns die Stabilitätsprobleme etwas enttäuscht und dazu motiviert das Produkt auf dem letzten Platz zu platzieren.


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