Liste: Entzündungshemmende Lebensmittel – Die besten natürlichen Entzündungshemmer

Schaut man sich verschiedene Volkskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Arthritis an, fällt schnell eine Gemeinsamkeit auf. Und zwar sind all diese und weitere weit verbreitete Beschwerden auf Entzündungen und entzündliche Prozesse zurückzuführen.
Ich stelle Ihnen die Top 28 entzündungshemmende Lebensmittel vor. Mit diesen geben Sie Asthma, Rheuma und Co. erst gar keine Chance, sich in Ihrem Körper auszubreiten. Bereits der erhöhte Konsum der erläuterten Lebensmittel genügt, um Entzündungen auf zellulärer Ebene zu bekämpfen. So kann Ihr Körper mit der Heilung bzw. der Prävention beginnen und zwar auf eine vollkommen natürliche Art und Weise.

Liste: Top 28 Entzündungshemmende Lebensmittel

Obst, Früchte und Beeren

1. Kirschen

Studien besagen, dass sich Kirschen zehnmal so positiv auf Entzündungen auswirken wie Aspirin. Einige Experten gehen sogar so weit, dass sie die roten Früchte als das absolute Wundermittel gegen entzündliche Prozesse bezeichnen. Die positiven Wirkungen sind auf den antioxidativen Pflanzenfarbstoff namens Anthocyan zurückzuführen. Dieser gehört zur Gruppe der Flavonoide und kann nicht nur Entzündungen bzw. oxidative Prozesse stoppen, sondern auch Schmerzen lindern.

2. Ananas

Die Ananas enthält viel Bromelain, ein Verdauungsenzym, dem immunmodulierende Eigenschaften nachgesagt werden. Dementsprechend kann die Frucht die körperliche Antwort auf Immunangriffe unterstützen und somit unnötige Entzündungen vermeiden. Darüber hinaus ist Bromelain ein ideales Mittel, um das Verklumpen von Blutkörperchen und deren Ablagerung an den Blutgefäßwänden zu vermeiden – Ananas senkt das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte. Und auch sonst enthält die Frucht reichlich pflanzliche Wirkstoffe, die sich positiv auf Entzündungen und das Immunsystem auswirken.

3. Zitrone

Zitronenwasser schmeckt nicht nur besser als „herkömmliches“ Wasser, sondern wirkt zudem entzündungshemmend und unterstützt auch noch die Ausleitung von schädlichen Stoffen sowie die Entsäuerung. Man könnte sagen, dass die Zitrusfrucht mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt. Das gilt auch für weitere Zitrusfrüchte wie etwa die Orange. Das enthaltene Vitamin A senkt das Risiko für entzündliche Krankheiten wie Rheuma und das Vitamin C stärkt „ganz nebenbei“ das Immunsystem.

4. Heidelbeeren

Ganz besonders dem Antioxidans Quercetin werden entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben. Dieses kommt nicht nur in Zitrusfrüchten, sondern auch vermehrt in Heidelbeeren vor. Das Flavonoid kann laut einigen Studien sogar Krebs bekämpfen. Doch nicht nur das: Heidelbeeren sind auch ideal geeignet, um den kognitiven Verfall zu verlangsamen. Konkret bedeutet das, dass die Beeren Entzündungen senken, vor oxidativem Stress schützen und die Motorik sowie die Merkfähigkeit verbessern.

5. Brombeeren

Essen Sie häufig Brombeeren? Nein? Sollten Sie aber! Die positiven Wirkungen der in Europa wildwachsenden Beere waren zum Teil schon unseren Großeltern bekannt. Brombeeren sind äußerst reich an Vitamin C und schützen die Gefäße. Die enthaltenen ätherischen Öle weisen entzündungshemmende Wirkungen auf und Sie können sogar die Blätter des Strauchs mitessen. Diese schmecken etwas nussig und sind ebenfalls reich an diversen Vitaminen und anderen entzündungshemmenden Stoffen.

Gemüse

6. Sellerie

Pharmakologische Untersuchungen haben ergeben, dass Sellerie bestens gegen Bluthochdruck und Herzerkrankungen wirkt. Außerdem kann das Gemüse den Cholesterinspiegel senken. Diese positiven Eigenschaften sind auf die vielen Antioxidantien und die entzündungshemmenden Substanzen zurückzuführen. Die Nutz- und Heilpflanze ist reich an Vitaminen und Kalium.

Gut zu wissen: Die meisten verarbeiteten Lebensmittel enthalten sehr viel Natrium. Demgegenüber ernähren sich die meisten Menschen sehr kaliumarm. Die Folge ist ein Ungleichgewicht zwischen diesen Mineralen. Allerdings ist das ausgewogene Verhältnis sehr wichtig, denn während Natrium den Körper mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt, spült Kalium Giftstoffe aus. Ein Ungleichgewicht führt demnach zu einer Ansammlung von Giftstoffen im Körper, die entzündliche Prozesse hervorrufen können. Essen Sie reichlich Sellerie, um Ihren Körper bei der Entschlackung zu unterstützen!

7. Spinat

Spinat wirkt gleich auf mehreren Ebenen antientzündlich. Das Blattgemüse ist eine gute Quelle von Vitamin C, E und K. Diese sind genauso dafür bekannt, den Organismus vor entzündungsfördernden Zytokinen zu schützen wie Carotinoide, die ebenfalls in Spinat vorkommen.

Gut zu wissen: Studien ergaben, dass Vitamin E Entzündungen im Rahmen von koronaren Herzerkrankungen senken kann.

8. Brokkoli

Brokkoli ist reich an Sulforaphan, Kalium, Carotinoiden, Vitaminen, Flavonoiden, Magnesium und anderen Antioxidantien. In Kombination stellen diese Substanzen eine wahre Wunderwaffe gegen oxidativen Stress und chronische Entzündungen dar.

Weiterführende Informationen: Anders als Vitamine neutralisiert Sulforaphan freie Radikale nicht direkt, sondern indirekt und zwar über die Aktivierung von speziellen Enzymen. Diese setzen antioxidative Abwehrmechanismen in Gang. Aufgrund dieser Eigenschaften kann Sulforaphan beispielsweise Krebserkrankungen vorbeugen und diese möglicherweise sogar verlangsamen und aufhalten. Das gelänge laut Wissenschaftlern der Universität Bologna durch den Schutz der DNA vor Erbgutschäden sowie durch den programmierten Zelltod.

9. Chinakohl

Chinakohl enthält viele verschiedene antioxidative Vitamine und Mineralstoffe und zwar rund 70 verschiedene. Zu diesen Inhaltsstoffen gehören auch sogenannte Hydroxyzimtsäuren. Bei diesen handelt es sich um besonders starke Antioxidantien, die freien Radikalen im Handumdrehen den Gar ausmachen. Pak Choi, so die ursprüngliche Bezeichnung für Chinakohl, gehört demnach zu den absoluten „Must-Eats“ unter den entzündungshemmenden Lebensmitteln.

10. Rote Beete

Eine starke Färbung von Lebensmitteln ist ein Hinweis auf den hohen Gehalt an Antioxidantien. Und hier hat die Rote Beete ihre Nase ganz weit vorne! Sie enthält sehr viel Betalain. Dieses ist nicht nur für die unverwechselbare Färbung verantwortlich, sondern wirkt zudem äußerst entzündungshemmend. Des Weiteren ist die Rote Beete mit reichlich Magnesium und Kalium ausgestattet.

Weiterführende Informationen: Wissen Sie, warum Magnesium so wichtig im Kampf gegen entzündliche Prozesse ist? Nein? Ein Grund ist, dass Magnesium essenziell für die Verwertung von Calcium ist. Sammelt sich zu viel von diesem lebenswichtigen Mineralstoff in unserem Körper an, können unangenehme Ablagerungen und sogar Nierensteine entstehen. Diese bewirken wiederum entzündliche Prozesse.

Nüsse

11. Walnüsse

Walnüsse sind ideal geeignet, um den Omega-3-Fettsäuren-Haushalt zu fördern. In Verbindung mit Salat und Olivenöl stellen sie nicht nur eine leckere, sondern vor allem auch entzündungshemmende Mahlzeit dar. Sie können Walnüsse aber natürlich auch ideal als Snack genießen. Schon eine Hand voll erweist sich als wichtiges Instrument, um entzündlichen Prozessen vorzubeugen und entgegenzuwirken. Die enthaltenen Phytonährstoffe schützen vor Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Beschwerden und anderen entzündungsbedingten Problemen. Einige der Inhaltsstoffe von Walnüssen lassen sich in diesen Mengen in kaum einem anderen Lebensmittel finden.

Öle

12. Olivenöl

Greifen Sie für die Zubereitung von verschiedenen Speisen zu Olivenöl! Die darin enthaltene Ölsäure ist ein hervorragendes Mittel gegen Entzündungen. Die Säure reduziert C-reaktive Proteine und andere Entzündungsmarker und wirkt somit nicht nur gegen Diabetes, sondern auch gegen Alzheimer, Krebs und andere Erkrankungen. Hierzu tragen auch die reichlichen Antioxidantien und vor allem das Antioxidans Oleocanthal bei. Dieser Wirkstoff ist beispielsweise auch im Arzneistoff Ibuprofen enthalten.

Beachten Sie: Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl! Verwenden Sie ausschließlich natives Öl, denn dieses ist deutlich hochwertiger bzw. reichhaltiger als „normales“ Öl. Letzteres wird nämlich mit Lösemitteln extrahiert oder mit Hitze behandelt, wodurch die wertvollen Stoffe verlorengehen. Teilweise wird es sogar mit besonders billigem Öl vermischt. Der positive Nutzen von Olivenöl ist also nur bei „reinen“ Produkten gegeben.

13. Leinöl

Leinöl besteht zu etwa 57 Prozent (!) aus Omega-3-Fettsäuren. Es sind diese, denen das Öl seine extremen entzündungshemmenden Wirkungen verdankt. Leinöl kommt vermehrt in der Alternativmedizin zum Einsatz und zwar insbesondere, um Rheuma, Morbus Bechterew und Arthrose zu behandeln.
Die Wirkung der Fettsäuren ist darauf zurückzuführen, dass alpha-Linolensäure und Co. die Umwandlung von Arachidonsäure in Entzündungsmediatoren verhindern. Des Weiteren fördern die Säuren die Bildung von diversen entzündungshemmenden Stoffen, sodass beispielsweise entzündliche Prozesse in Gelenken gemindert werden.

14. Kokosöl

Kokosöl kann seine entzündungshemmenden Eigenschaften vor allem in Kombination mit Kurkuma perfekt entfalten. Diese Kombination wirkt sich nachweislich mindestens genauso positiv auf eine Arthritis aus wie übliche Medikamente. Durch den hohen Gehalt an Antioxidantien bekämpft das Öl freie Radikale und gilt somit auch als eines der wirksamsten natürlichen Mittel gegen Osteoporose.

Praxistipp: Kokosöl ist besonders hitzebeständig. Somit ist es ideal geeignet, um „entzündungshemmendes Gemüse“ anzubraten. Worauf warten Sie noch? Wenn das Essen nicht nur schmeckt, sondern auch derart gesund ist, macht das Kochen doch gleich doppelt so viel Spaß!

Samen

15. Leinsamen

Nicht nur Leinöl, sondern auch die Samen, aus denen dieses gewonnen wird, sind eine ausgezeichnete Quelle von Omega-3-Fettsäuren. Die Samen strotzen nur so vor Antioxidantien und verfügen darüber hinaus über sehr viele pflanzliche Nährstoffe.

Wertvoller Tipp: Bevor Sie Leinsamen verzehren, sollten Sie diese mahlen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die enthaltenen Bestandteile optimal von Ihrem Verdauungstrakt verwertet werden können.

16. Chia Samen

Chia Samen enthalten nicht nur Omega-6-, sondern auch überaus viele Omega-3-Fettsäuren. Somit sind sie bestens geeignet, um das Verhältnis zwischen den Fettsäuren im Gleichgewicht zu halten. Chia Samen sind aber nicht nur reich an alpha-Linolen- und Linolsäure, sondern verfügen zudem auch über diverse Vitamine (A, B, E, D), Schwefel, Eisen, Magnesium, Thiamin und weitere Mineralstoffe. Dementsprechend sind die Samen ein hervorragendes Mittel, um Ihren Blutdruck und Ihren Cholesterinspiegel zu senken und um die Gesundheit Ihres Herzens zu fördern. Darüber hinaus wird durch das Umkehren von oxidativem Stress das Risiko für Atherosklerose gesenkt.

Gewürze, Kräuter und andere Küchenhelfer

17. Kurkuma

Kurkuma setzt sich überwiegend aus Curcumin zusammen. Hierbei handelt es sich um die entzündungshemmende Substanz in diesem Gewürz. Dessen entzündungsregulierende Eigenschaften wurden bereits mehrfach in Studien bestätigt. Eine Studie beispielsweise verglich die indische Leckerei mit den Wirkungen von Ibuprofen und Aspirin. Und schauen Sie da: Wenn es um die Reduzierung von Entzündungen geht, übertrumpft Curcumin diese Arzneien um Weiten. Die Substanz zählt sogar zu den entzündungshemmendsten antiproliferativen Wirkstoffen auf unserem Planeten!
Eine weitere Studie ergab, dass Curcumin in Sachen Bekämpfung von Entzündungen ähnlich reagiert wie Kortison. Anders als dieses beeinträchtigt der natürliche Farbstoff jedoch nicht die Prozesse in den Zellen, sodass nicht mit unangenehmen Nebenwirkungen zu rechnen ist.
Aufgrund seiner sehr hohen entzündungshemmenden Eigenschaften wird Kurkuma in naher Zukunft eine immer größere Rolle in der Behandlung von rheumatischer Arthritis und anderen Krankheiten spielen. Die Pflanze stellt eine hervorragende Basis für die Entwicklung von nebenwirkungsarmen Medikamenten dar.

18. Rosmarin

Rosmarin enthält viele antioxidative und entzündungshemmende Wirkstoffe. Die Enzyme neutralisieren sogenannte Superoxid-Anionen, denen ein hohes Potential in Sachen Bildung von freien Radikalen und chronischen Entzündungen nachgesagt wird. Rosmarin kann seine entzündungshemmenden Eigenschaften vor allem in gegarter Form entfalten.

Wertvoller Hinweis: Beim Sautieren, Anbraten und Frittieren kommt es zur Oxidation von Öl, was bekannterweise nicht gesund ist. Geben Sie bei der Zubereitung einfach etwas Rosmarin zu den Zutaten hinzu. Das Antioxidans verhindert die chemische Reaktion des Öls weitestgehend.

19. Salbei

 

Salbei besteht zum großen Teil aus Carnosol und Carnosolsäure. Diese Bestandteile sind nicht nur für den typischen Geschmack, sondern auch für die antientzündlichen Wirkungen der Pflanze verantwortlich. Es gibt Hinweise, dass Salbei Alzheimer und andere entzündungsindizierte neurologische Erkrankungen heilen und die Konzentration sowie die Merkfähigkeit verbessern kann. Außerdem wird die Pflanze gerne gegen Angstzustände angewendet und Carnosol sowie Carnosolsäure schienen krebsvorbeugende Effekte zu haben.

20. Ingwer

Ingwer gilt in der Traditionellen Chinesischen Medizin und in der Ayurveda-Medizin bereits seit vielen Jahrzehnten als Wundermittel gegen Schmerzen, Übelkeit und weitere Beschwerden. Die Knollenwurzel ist reich an ätherischen Ölen und sogenannten Scharfstoffen, die nachweislich entzündungshemmend wirken.
Die positiven Eigenschaften von Ingwer in Bezug auf Entzündungen wurden bereits mehrfach untersucht und bestätigt. In einer Studie wurde Patienten mit einer Knie-Arthrose täglich und über einen längeren Zeitraum ein Gramm Ingwerpulver „verabreicht“. Die Folge war eine deutliche Senkung der Entzündungsmarker im Blut der Probanden.
Experten weisen außerdem immer wieder auf die in Ingwer enthaltenen Antioxidantien sowie auf den Gehalt an anti-karzinogenen Wirkstoffen hin.

21. Zwiebeln und Knoblauch

Zwiebeln und Knoblauch sind Lauchgewächse, die äußerst gesundheitsfördernde Schwefelverbindungen aufweisen. Zwiebeln verfügen insbesondere über das Schwefelmolekül Onionin A. Dieses hat in Verbindung mit dem enthaltenen Antioxidans Quercetin hervorragende antientzündliche Eigenschaften.
Und auch die Sulfide in Knoblauch wirken entzündungshemmend sowie antimikrobiell, sodass die stinkende Knolle eine wahre Wunderwaffe gegen Erkältungen und andere Infektionskrankheiten ist. Und zwar nicht nur in Sachen Vorbeugung, sondern auch für die Bekämpfung.
Sie essen gerne Knoblauch und Zwiebeln, müssen sich aber jedes Mal eine Predigt von Ihrem Partner anhören? Erklären Sie diesem, wie positiv sich die Knollen auf Ihre Gesundheit auswirken. Dann kann Ihnen Ihr Partner den Verzehr gar nicht vorwerfen. Und mögen Sie noch so sehr riechen!

Fermentierte Lebensmittel

22. Sauerkraut und Co.

Durch Fermentation (auch: Fermentierung) haltbar gemachtes Gemüse weist einen besonders hohen Gehalt an Probiotika auf. Diese bringen die Darmflora ins Gleichgewicht und stärken so die darmeigenen Abwehrkräfte, weshalb sich derartige Lebensmittel vor allem positiv auf Entzündungen des Darms auswirken.
Das fermentierte Lebensmittel, das in Deutschland am meisten verzehrt wird, ist Sauerkraut. Aber auch die asiatischen Gemüsearten Natto, Kimchi sowie Tofu sind reich an Probiotika.

Tipp: Auch fermentierter Tee wirkt entzündungshemmend. Demgegenüber können die Milchsäurebakterien sowie die Arachidonsäure von Käse, Kefir und weiteren fermentierten Milchprodukten Entzündungen begünstigen bzw. verschlimmern.

Sonstige natürliche Entzündungshemmer:

23. Fisch

Fisch und ist eine wichtige Quelle von entzündungshemmenden Stoffen. Die essentiellen Fettsäuren (vor allem Omega-3) von Lachs können Entzündungen vorbeugen und dauerhaft senken. Lachs ist beispielsweise auch ein hervorragendes natürliches Mittel, wenn Sie Ihren Bedarf an entzündungshemmenden Medikamenten reduzieren wollen. Sie sollten sich diesbezüglich ausführlich von Ihrem Hausarzt beraten lassen!
Omega-3-Fettsäuren können das Risiko für chronische Krankheiten wie Arthritis oder Rheuma nachweislich reduzieren. Darüber hinaus sammeln sich die Fettsäuren stark konzentriert im Gehirn an, sodass sie kognitive Funktionen wie etwa die allgemeine Gehirnleistung und die Merkfähigkeit positiv beeinflussen.

Gut zu wissen: Zuchtfische weisen i.d.R. eine geringere Nährstoffzusammensetzung auf als wild gefangener Lachs.

24. Gerstengras

Gerstengras ist ein hervorragendes Mittel gegen Entzündungen im Körper. Das ist vor allem auf den hohen Gehalt an diversen Antioxidantien sowie auf den hohen Chlorophyllanteil und das Enzym Superoxid-Dismutase zurückzuführen. All diese und weitere Stoffe schützen vor Zellalterung und -schäden, reinigen das Blut und sind an der Reparatur der DNA beteiligt. Diese Wirkungen beseitigen Entzündungen, verbessern den Blutfluss und lindern Beschwerden wie Gelenkschmerzen. Des Weiteren steigern die Anteile mit entzündungshemmenden Eigenschaften die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit.

Praxistipp: Verrühren Sie bei entzündlichen Körperprozessen einen Teelöffel Gerstengraspulver in einem Glas Wasser. Dieses trinken Sie über den Tag verteilt (zwei- bis dreimal) aus.

25. Brennnessel

Die Brennnessel ist ein „Superfood“, dessen positive Wirkungen häufig unterschätzt werden. Die Pflanze ist reich an Vitamin C und A sowie an Magnesium, Calcium und Kalium. Somit ist sie besonders für Sportler interessant. Aber auch weniger aktive Menschen profitieren durchaus von den entzündungshemmenden Eigenschaften!

Praxistipp: Die Brennnessel lässt sich u.a. hervorragend zu einem Spinat verarbeiten. Idealerweise pflücken Sie das Wildgemüse selbst und genießen es möglichst frisch.

26. Grüner Tee

Dass Grüner Tee diverse gesundheitsfördernde Eigenschaften hat, ist weitreichend bekannt. Doch kaum einer ist sich über die tatsächlichen antioxidativen Merkmale bewusst. Der Tee wirkt sehr sanft entzündungshemmend und kann somit vor allem bei rheumatischer Arthritis eingesetzt werden. Das liegt insbesondere an den Catechinen und anderen sekundären Pflanzenstoffen. Diese machen den Tee zu einem höchst wirksamen Antioxidans. Auch deshalb gehört er in Japan und China zu den Grundnahrungsmitteln. Und falls Sie es nicht wissen: Die Zahl der Herzerkrankungen liegt hier deutlich unter der Zahl in westlichen Kulturen!

Übrigens: Grüner Tee eignet sich nicht nur als Vorbeugung gegen Herzerkrankungen, sondern kann zudem das Risiko für Krebs senken und den Cholesterinspiegel des schlechten LDL regulieren.

27. Mohn

Mohn wird in vielen Kulturen bereits seit Jahrhunderten als natürliches Arzneimittel verwendet. Während man früher vor allem den Milchsaft des Schlafmohns nutzte, um Schmerzen einzudämmen (der Milchsaft ist den meisten als Opium bekannt), schätzt man heute immer mehr die entzündungshemmenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften der Mohngewächse. Aufgrund ihrer vielfältigen positiven Wirkungen wird die Pflanze auch als „graues Gold“ bezeichnet.

28. Knochenbrühe

Eine Knochenbrühe ist reich an diversen Mineralien, die Ihr Körper leicht aufnehmen kann. Nur einige dieser Substanzen sind Phosphor, Schwefel, Kalzium, Magnesium und Silicium. Hinzu kommen Glucosamin und Chondroitin. Diese werden als teure Nahrungsergänzungsmittel für den Kampf gegen Gelenkschmerzen, Arthritis und andere Entzündungen verkauft. Wenn Sie Geld sparen und dennoch nicht auf die förderlichen Eigenschaften dieser Bestandteile verzichten wollen, ist eine Brühe aus ausgekochten Knochen genau das Richtige für Sie!

Top 28 entzündungshemmende Lebensmittel – abschließende Bemerkungen

Ich hoffe, Sie hatten Spaß am Lesen dieses Artikels. Sie kennen nun 28 natürliche Lebensmittel, die Sie perfekt im Kampf gegen Rheuma, Arthritis und andere entzündliche Krankheiten unterstützen. Binden Sie diese oder zumindest einen Teil der Lebensmittel in Ihre Ernährung ein, um Entzündungen auf zellulärer Ebene keine Chance zu geben. Gerstengras, Ingwer und Co. eignen sich sowohl für die Behandlung als auch für die Prävention von entzündlichen Prozessen.
Ich freue mich auf Ihre Kommentare und sollte Ihnen der Beitrag gefallen haben, empfehlen Sie ihn gerne Ihren Freunden, Bekannten und Verwandten! Schließlich profitiert jeder von einer gesunden Ernährung mit entzündungshemmenden Lebensmitteln!


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