Unsere besten Haarpflege Tipps für Dünne Haare: Stoppen Sie dünner werdendes Haar!

Nun ist nicht jeder von uns mit einer vollen Haarpracht gesegnet, doch auch Menschen mit dünnen Haaren können einiges tun, um Ihren feinen Haaren mehr Volumen zu verleihen. Familienbedingt kann man schlichtweg dünne Haare haben – ein Merkmal des Erscheinungsbildes, das sich meist auch zeitlebens nicht ändert. Ihre Augenfarbe behalten Sie schließlich auch Ihr Leben lang bei. Wird Ihr Haar jedoch im Laufe zunehmenden Alters oder plötzlich ohne erklärlichen Grund immer dünner, ist dies ein Anzeichen für ein inneres Ungleichgewicht. Der folgende Artikel „Tipps für dünnes Haar: Diese Tipps helfen gegen dünnes Haar“ gibt Ihnen gerne die entsprechenden Hintergrundinformationen zu dem Thema.

​14 Tipps gegen dünnes Haar: Mit diesen Tipps stoppen Sie dünner werdendes Haar!

Von einfachen Massagen über selbstgemachte Haarkuren und dem Verzehr bestimmter Lebensmittel bis hin zu einigen Pflege- und Styling-Tipps können Sie vieles tun, um gegen dünnes Haar anzukämpfen.

1. Ernähren Sie sich mit Nahrungsmitteln, die reich an Proteinen, Kollagen, Eisen, Zink, Vitamin A und Vitamin C sind

Ob dünnes oder sprödes Haar ist im Grunde egal, denn Haare benötigen für ihre Gesundheit bestimmte Nährstoffe, die Sie sich am besten über die Nahrung zuführen sollten. Zu den wichtigen Nahrungsmitteln zählen daher eisenhaltige, zinkhaltige und proteinreiche Nahrungsmittel wie etwa Milchprodukte und Käse, Naturjoghurt oder Quark, Spinat, Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Vor allem die Vitamine A und C sind darüber hinaus für die Haargesundheit wichtig. Fehlt es dem Haar hingegen an Eisen oder Zink kann es nicht nur rapide ausdünnen, sondern bisweilen auch in größeren Mengen ausfallen. Ob Sie an einem Nährstoffdefizit leiden, lässt sich am besten bei Ihrem Hausarzt anhand eines Bluttestes herausfinden.

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2. Nehmen Sie gegebenenfalls Ergänzungen ein

Zu Nahrungsergänzungsmitteln sollten Sie nur mit Bedacht und vorheriger Absprache mit Ihrem Arzt greifen, denn grundsätzlich sollten Sie für schöne, volle und starke Haare reichlich an Biotin, Zink, und den Vitaminen des B-Komplexes über Ihre Nahrung zu sich nehmen und nicht über synthetisch hergestellte Tabletten oder Kapseln. Sofern Sie aus irgendeinem Grund an einem Nährstoffmangel leiden, den Sie, wie gesagt, mit Ihrem Arzt abklären müssen, stehen Ihnen je nach konkretem Wunsch verschiedene Präparate zur Auswahl: Nahrungsergänzungsmittel mit Zink stärken die Haarfollikel, Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen sollen Haarausfall vorbeugen, und Nahrungsergänzungsmittel mit Biotin fördern das Zellwachstum.

3. Verwenden Sie schonende Haarprodukte, die keine aggressiven Chemikalien enthalten

Dünnes Haar pflegen Sie am besten mit Produkten, die extra für dünnes und feines Haar entwicklelt wurden. Allerdings sollten Sie darauf achten, keine Haarpflegeprodukte zu verwenden, die besonders schädliche oder aggressive Chemikalien enthalten, sondern stattdessen auf natürliche Inhaltsstoffe und milde Produkte setzen, um Ihr Haar langfristig zu schonen. Shampoos mit dem Extrakt der Ringelblume sowie Biotin – dem sogenannten Vitamin B7 –, mit Weizenproteinen, Akazienharz, Jasmin, Pfefferminze oder Bierhefe sind bei dünnem Haar besonders zu empfehlen. Shampoos, Spülungen und Haarkuren sollten zudem frei von Silikonen sein, denn diese beschweren das Haar nur und lassen es noch fahler, platter und dünner wirken.

4. Vermeiden Sie das tägliche Waschen und Spülen der Haare

Diese Empfehlung zu schönerem, gesünderem Haar ist vielmehr ein 2-in-1-Tipp, denn zum einen sollten Ihre Haare nicht täglich waschen und zum anderen sollten Sie den Haarwaschgang möglichst nicht mit heißem Wasser durchführen. Da Hitze bekanntlich den Haaren schadet, gilt dies natürlich auch für die Wassertemperatur. Besser ist lauwarmes oder gar kaltes Wasser für die Haare. Für einen natürlichen pH-Wert auf der Kopfhaut ist zudem tägliches Haarwaschen gar nicht gut. Die Talgproduktion auf dem Kopf wird so stetig gestört. Alle zwei bis drei Tage reicht das Waschen der Haare völlig aus. Wenn Sie zum Stylen feuchtes Haar vorziehen befeuchten Sie es lieber mit etwas Wasser aus der Sprühflasche anstatt wieder das gesamte Kopfhaar komplett zu waschen.

5. Benutzen Sie spezielle Conditioner für dünne Haare

Wenn Sie dünne Haare haben sollten Sie nicht nur auf ein Shampoo für dünnes und feines Haar zurückgreifen, sondern Ihre gesamte Palette an Haarpflegeprodukten sollten Sie auf den Typ Ihrer Haare ausrichten. Dazu zählt auch die Wahl des richtigen Conditioners. Wieder sollte dieser keine beschwerenden Silikone enthalten. Zudem können Inhaltsstoffe wie Keratin oder Weizen dazu beitragen Ihr dünnes Haar optisch aufzufüllen. Bei der Menge reicht ein kleiner Klecks – maximal in der Größe einer Haselnuss – völlig aus, um Ihre gesamtes Haupthaar mit dem Conditioner einzumassieren. Auch bei wirklich langen Haaren reicht diese Dosis aus. Bei der Verwendung von Spülungen und Conditioner gilt stets die Faustregel: Weniger ist mehr!

6. Trocknen Sie Ihre Haare auf natürliche Weise

Ein Föhn, der laut mit Temperaturen von bis zu 250 Grad Celsius arbeitet, zählt definitiv nicht zu den Wegen, wie Sie Ihr Haar auf natürliche Weise trocknen sollten, um es zu schonen und ihm zu mehr Kraft zu verleihen. Sicherlich benötigen einige Frisuren auch die Anwendung eines Föhns, dieser sollte aber erst zum Einsatz kommen, wenn Ihre Haare bereist an der Luft vorgetrocknet sind, sie einen entsprechenden Hitzeschutz aufgetragen haben und höchstens die mittlere Stufe des Föhns anschalten. Besser und gesünder vor allem für feines und dünnes Haar ist es auf das ausgeprägte Trocknen durch das Rubbeln mit dem Handtuch zu verzichten und die Haare an der Luft auf natürliche Weise trocknen zu lassen.

7. Verwenden Sie keine Styling-Werkzeuge, die nur mit Hitze funktionieren

Einen Föhn kann man grundsätzlich auf Kaltluft einstellen oder eine Stufe wählen, bei der nur lauwarme, jedoch keine heiße Luft verwendet wird. Die Verwendung von einem Lockenstab, einem Krepp- oder einem Glätteeisen hingegen funktioniert ausschließlich über das Erhitzen des Gerätes und somit auch der Haare für das gewünschte Styling-Ergebnis. Bei dünnen und feinen Haaren sollten Sie auf diese Styling-Werkzeuge verzichten. Besonders mit dem Glätteeisen tun Sie sich meist selbst keinen Gefallen, da dieses die Haare – wie der Name schon sagt – glättet und Ihr dünnes Haar noch dünner und platter macht. Verwenden Sie lieber Lockenwickler, die ohne Hitze auskommen, um sich mehr Volumen ins Haar zu zaubern.

8. Kämmen Sie Ihr Haar auf die richtige Weise

Empfindliches, feines, dünnes und ausfallendes Haar soll man nicht oft und vor allem auf die richtige Weise kämmen. Haare sollten nie im nassen Zustand gekämmt werden, da sie so viel schneller brechen können und weniger Widerstandskraft haben. Ihre trockenen Haare sollten Sie nicht zu oft und nicht zu heftig kämmen. Zudem sollten Sie auf einen grobzinkigen Kamm setzen anstatt auf eine Bürste, da diese meist noch mehr Haare herauszieht. Wenn Ihnen eine Bürste doch lieber ist, sollten Sie auf eine Variante mit Naturborsten – beispielsweise Wildschweinborsten – setzen, da diese die Kopfhaut massieren, dabei aber besonders weich sind.

9. Behandeln und frisieren Sie Ihr Haar mit Sorgfalt

Dünnes Haar braucht noch mehr Liebe und Zuneigung als voluminöses, dickes Haar, denn es soll optisch nach mehr aussehen ohne dabei zu sehr überpflegt oder mit Styling-Produkten überladen zu sein. Neben dem Bürsten und Kämmen mit den richtigen Utensilien und zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Häufigkeit, sollten Sie bei dünnen Haaren auch auf Frisuren verzichten, die an Ihren Haaren ziehen – ein strenger Pferdeschwanz, eine feste Flechtfrisur oder ein strammer Dutt sollten vermieden werden. Auch auf die Verwendung von zu straffen Haargummis und jenen mit eingearbeiteten Metallteilen sollten Sie verzichten und stattdessen auf weiche Varianten wie Spiral-Haargummis oder sogenannte Invisibobbles setzen, da diese besser nachgeben und nicht so sehr an Ihren Haaren zerren.

10. Schneiden Sie regelmäßig Ihre Haare

Regelmäßiges Haarescheniden gehört zum A und O einer guten Haargesundheit denn die Spitzen leiden meist am ehesten und neigen dazu trocken zu werden oder Spliss zu bekommen. Damit sich dieser nicht das Haar hinauf zieht, sollten Sie wenigsten alle 6 spätestens jedoch alle 9 Wochen zum Haareschneiden gehen. Da Menschen mit dünnen Haaren zudem oftmals einen Stufenschnitt tragen, um Ihrem Haar optisch zu mehr Volumen zu verhelfen, sollten Sie gerade diese durchgestuften Frisuren nicht allzu lange ohne frischen Schnitt lassen, da Stufen schnell herauswachsen und an der falschen Stelle „sitzen“. Frisch geschnittene Haare sehen zudem gleich viel gesünder aus. Auf Bleichen, Färben oder Tönen sollten Sie bei dünnem Haar allerdings grundsätzlich verzichten.

11. Massieren Sie Ihre Kopfhaut mit Haarölen

Rizinusöl, Kokosnussöl, Arganöl, Mandelöl, Olivenöl oder Jasminöl gehören zu den beliebten Haarölen, die Kopfhaut und Haare mit wertvollen Vitaminen und Nährstoffen versorgen. Diese natürlichen Öle können Sie in die Haarlängen und Spitzen einmassieren oder für eine Kopfhautmassage verwenden. Die Massage der Kopfhaut kann mit Ölen durchgeführt werden, funktioniert aber auch gänzlich ohne Öl oder aber unter der Dusche beim Einshampoonieren der Haare. In etwa einmal in der Woche sollte eine Kopfmassage durchgeführt werden, um die Durchblutung der Kopfhaut und somit das Haarwachstum anzuregen. In kreisenden Bewegungen mit Druck – aber ohne Schmerzen – sollten Sie wenigsten 5 Minuten lang Ihre Kopfhaut massieren.

12. Probieren Sie zur Stärkung der Haare hausgemachte Haarmasken

Haarmasken lassen sich in zahlreichen Varianten schnell selbst herstellen. Oft braucht es nur zwei bis drei Zutaten, die dann einen besonders nahrhaften Wirkkomplex für die Haare bilden. Bei dünnen und feinen Haaren eignen sich besonders die Zutaten Milch, Buttermilch, Joghurt, Ei, Avocado, Honig, Haselnüsse, Weizenkeimöl oder Quark. Für mehr Volumen und Glanz bei dünnen stumpf wirkenden Haaren soll etwa folgende Haarmaske helfen: Mischen Sie 250 ml frische Milch mit einem Esslöffel Zucker und etwa 2 Esslöffeln gemahlenen Haselnüssen miteinander in einer Schüssel. Den Brei verteilen Sie dann in der Dusche oder in der Badewanne auf Ihre gewaschenen, feuchten Haare. Beginnen Sie an der Kopfhaut und arbeiten sich bis in die Haarlängen und Spitzen hinunter. Am besten wickeln Sie Ihren Kopf dann für 15 Minuten in ein Handtuch oder setzen eine Duschhaube auf. Anschließend alles gründlich mit klarem Wasser ausspülen.

13. Versuchen Sie Stress zu reduzieren

Sowohl physischer als auch körperlicher Stress kann maßgeblich Einfluss auf die Gesundheit Ihrer Haare haben. Bei anhaltend hohem Stresspegel können Haare noch dünner werden, stellenweise ausfallen oder zu dauerhaftem Haarverlust führen. Ausfallende Haare sollten daher unbedingt als ein Warnzeichen wahrgenommen werden. Vor allem, wenn Sie nicht immer an dünnem Haar gelitten haben, sollte dünner werdendes Haar Sie aufwecken. Denn dies kann eine Folge einer Übersäuerung des Körpers sein – wiederum ausgelöst durch zu wenig Bewegung, zu viel ungesundes Essen, eine insgesamt unausgewogene und nährstoffarme Ernährung sowie physische Anstrengung. Die einzig wahre Lösung liegt dann darin, Ihren Stress zu reduzieren. Erst nach Erreichen eines seelischen Gleichgewichts wird auch Ihr Körper folgen und das Haar sich wieder regenerieren.

14. Konsultieren Sie Ihren Arzt für eine richtige Diagnose

Selbstdiagnosen und Google versprechen nicht immer auch die korrekten Diagnosen zu liefern. Daher ist es bei dünnem oder dünner werdenden Haaren wichtig, einen Arzt zu konsultieren. Zunächst können Sie Ihren behandelnden Hausarzt befragen, der Ihnen einige Fragen zur Familienanamnese stellen wird und Ihnen vermutlich auch Blut abnehmen wird, um dieses auf bestimmte Defizite an Nährstoffen, Mineralien oder Vitaminen hin zu untersuchen. Auch Ihr Heilpraktiker oder Homöopath kann Ihnen bei der Erstberatung gewiss behilflich sein. Anschließend können Sie möglicherweise an einen Dermatologen überwiesen werden. Wichtig ist es sich nicht selbst zu therapieren, auf Nahrungsergänzungen zurückzugreifen, die möglicherweise wirkungslos und schlimmstenfalls sogar kontraproduktiv sind.

​Auch Ihr dünner werdendes Haar ist noch zu retten

Es gibt einige natürliche Möglichkeiten, um dünnes Haar zu verbessern, es zu stärken und schonend zu pflegen. Ist Ihr dünnes Haar genetisch bedingt helfen einfach Tricks um sich mehr Volumen und Spannkraft herbei zu mogeln. Bei auffällig dünner werdendem Haar sollten Sie einen Arzt konsultieren. Auch vor der Einnahme von Kräutern, Haarpflegemitteln und Vitaminen sollten Sie mit einem Mediziner Rücksprache halten. Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann können Sie den Beitrag gerne in den sozialen Medien veröffentlichen, teilen oder Ihre Gedanken in den Kommentaren unten hinterlassen.


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