Braunhirse gegen Haarausfall: Wie die Hirse Ihre Haare stärkt

Hirse zählt nicht nur zu den ältesten Getreidesorten, die wir in unseren Breiten kennen, sondern ist gleichzeitig auch ein wahres Kraftbündel an Nährstoffen, die unsere Gesundheit fördern. Hirse kann das Wachstum der Haare unterstützen, die kleinen rot-braunen Körner wirken sich aufgrund des hohen Kieselsäure- und Mineralstoffgehaltes jedoch auch positiv auf Haut, Gelenke und Knochen aus.

Trotzdem ist Hirse beinahe in Vergessenheit geraten und findet sich meist nur mehr als Vogelfutter in unseren Haushalten. Doch in letzter Zeit steigt das Interesse an dieser Getreidesorte wieder. Wir sind der Frage nachgegangen, was in Hirse steckt und wie sie dabei helfen kann, unser Haar zu stärken.

​Braunhirse gegen Haarausfall: Die Wirkung erklärt

Hirse kommt in verschiedenen Formen und Varianten vorkommt, daher unterscheiden sich die einzelnen Hirsearten sehr stark in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Generell – und das ist den meisten Hirsesorten gemein – zeichnet sich diese Getreideart durch einen hohen Mineralstoffgehalt aus, der für die Gesundheit von Haut, Haaren und Knochen wichtig ist.

Die wichtigsten Bestandteile der Hirse

Ein Blick auf die Liste mit Inhaltsstoffen zeigt, warum dieses Getreide, dass bereits seit Tausenden von Jahren Bestandteil unserer Nahrung ist, so wertvoll sein kann (Wikipedia, o.J.). Hirse ist reich an:

1. Kieselsäure

Kieselsäure wird auch Silicium genannt und zählt zu den Spurenelementen. Es stärkt die Haare, indem bestimmte Schwefelverbindungen besser genutzt werden und das Haar so aus der Wurzel heraus dicker wächst. Aber auch die Nägel, das Bindegewebe der Haut sowie Knochen und Knorpelmasse profitieren von Silicium (Werner, o.J.).

2. Kupfer

Kupfer ist an vielen wichtigen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Ein Kupfermangel kann zu Veränderungen in den Haarfollikeln, den Produktionsstätten der Haare, führen und dazu beitragen, dass die Haare vermehrt ausfallen.

3. Eisen

Eisen ist eines jener Mineralstoffe, die für gesundes, volles Haar unerlässlich sind. Leiden wir unter Eisenmangel kann das vor allem bei Frauen zu Haarbruch, aber auch zu starken Haarausfall führen (Reiter und Feichter, 2017).

4. Zink

Zink ist eine Substanz, welche für den Stoffwechsel der Haare eine wichtige Rolle spielt. Bei einem Mangel kommt es zu Veränderungen in der Haarstruktur, was in weiterer Folge zu Haarausfall führen kann, da die Produktion von Kollagen und Keratin gestört wird (Zentrum der Gesundheit, 2018).

5. Kalzium und Magnesium

Beides sind basisch wirkende Mineralstoffe, die für das gesunde Wachstum der Haare unerlässlich sind (Zentrum der Gesundheit, 2018). Kalzium ist für den Aufbau der Haare zuständig. Leiden wir unter einem Kalzium Mangel wird der Kopfhaut Kalzium entzogen. Magnesium ist wichtig für verschiedenste Stoffwechselvorgänge im Körper und wirkt durchblutungsfördernd. Dies trägt dazu bei, dass die Haarwurzeln mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden.

6. B-Vitamine

Hirse ist außerdem reich an Vitaminen der Gruppe B, vor allem B1, B2 und B6. Diese regulieren die Talkproduktion, mindern Entzündungen der Kopfhaut und spielen eine bedeutende Rolle bei den Stoffwechselvorgängen in den Haarwurzeln (Felchner, 2016).

Durch die Kombination dieser Mineralstoffe kann Hirse dabei unterstützen, vermehrten Haarausfall entgegenzuwirken und ein gesundes und kräftiges Haarwachstum fördern.

​Nahrungsergänzungsmittel mit Braumhirse

Ein Nahrungsergänzungsmittel, welches sich diese positiven Eigenschaften der Hirse zu Eigen macht, sind die Cosphera Haar Vitamine. Nicht nur, dass diese Kapseln 250mg Hirse Samen Extrakt enthalten, sie bestehen auch aus einer Reihe weitere Inhaltsstoffe, von denen Ihre Haarpracht profitieren kann. Darunter befinden sich Biotin und weitere B-Vitamine, ebenso wie Vitamin A, C und E, die Aminosäure L-Cystin und Spurenelemente Eisen, Selen und Zink. Damit können die Cosphera Haar Vitamine im Kampf gegen vermehrten Haarausfall wirksam eingesetzt werden.

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Was sagt die Forschung?

Auch wenn Hirse zu den ältesten Getreidesorten zählt, steckt die Erforschung der gesundheitsfördernden Aspekte noch in den sprichwörtlichen Kinderschuhen.

Eine Studie, die sich dem Thema, ob Hirse das Haarwachstum fördern kann, gewidmet hat, wurde von einer Forschergruppe des GREDECO (Group of Research and Evaluation in Dermatology and Cosmetology) in Frankreich durchgeführt. Dabei wurde die Wirkung von Miliacin untersucht. Miliacin kommt in Hirsesamen Extrakt vor und ist als Phytosterol an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass bei einer äußerlichen Anwendung von Miliacin das Wachstum der Wimpern und Augenbrauen von Personen, die an vermehrten Haarausfall leiden, positiv beeinflusst werden konnte. Die besten Effekte wurde erzielt, wenn Miliacin durchschnittlich 90 Tage verwendet wurde (Boisnic, 2016).

Inwieweit diese Ergebnisse zur effektiven Bekämpfung von Haarausfall beitragen können, erfordert noch weitere, vertiefende Forschungen, doch die ersten Ansätze sind erfolgversprechend.

Was ist ​Hirse?

Hirse ist ein Getreide, dass seit Jahrtausenden bekannt ist und als Nahrungsmittel dient. Ursprünglich stammt die Hirse aus dem asiatischen Raum, wo sie, wie auch in Afrika, noch immer zu den wichtigsten Nahrungsmitteln zählt.

Unterscheidung Braunhirse vs. Goldhirse

Die Braunhirse ist eine spezielle Form der Hirse, die weder einer speziellen Züchtung noch einer Hybridbehandlung oder Genmanipulation unterzogen wurde (Wikipedia, o.J.). Sie unterscheidet sich in der Zusammensetzung, aber auch in der Verwendung von der gewöhnlichen Speisehirse, die häufig auch als Goldhirse bezeichnet wird.

Bei der Braunhirse handelt es sich im eigentlichen Sinn um ein Nahrungsergänzungsmittel. Sie wird als feingemahlenes Mehl verwendet und Joghurt, Porridge oder dem morgendlichen Müsli beigemischt. Dabei wird die Hirse einschließlich der Randschichten mittels eines speziellen Mahlverfahrens, dem Zentrophanverfahren, zerkleinert (Zentrum der Gesundheit, 2019) und zu Mehl verarbeitet.

Goldhirse ist ein Nahrungsmittel, welches als Ersatz für Frühstücksflocken in Form von Brei gegessen werden kann, aber auch als pikante Beilage und als Reisersatz (Schiwarth, 2019).

Diese Hirsearten gibt es

Hirse wurde vermutlich bereits vor über 8.000 Jahren zur Herstellung von ungesäuertem Fladenbrot verwendet. Man unterscheidet 10 – 12 Arten von Hirse. Der Name Hirse stammt übrigens aus dem Altgermanischen und lässt sich von Sättigung oder Nahrhaftigkeit ableiten (Wikipedia, o.J.). Hirse ist frei von Gluten und wird somit auch von Personen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, gut vertragen.

Prinzipiell teilt man Hirse in zwei große Gruppen ein. Das sind einmal die Sorghumhirsen, die größere Körner haben und die Millethirsen, zu welcher die meisten Hirsegattungen zählen. Die folgenden Arten sind die am häufigsten genutzten Hirsesorten.

1. Rispenhirse

Die Rispenhirse wird heutzutage hauptsächlich in Asien angebaut, in Europa wurde sie von Kartoffeln und Mais verdrängt. Häufig sieht man sie jedoch in unseren Gegenden noch verwildert auf Schuttplätzen, alten Bahnanlagen oder Häfen, wo sie als Vogelfutter dient. Sie hat mit Höhenlagen kein Problem und gedeiht auf bis zu 3.000 Metern Höhe im Himalayagebiet.

2. Kolbenhirse

Die Kolben- oder Borstenhirse wird ebenfalls vorrangig in Asien angebaut und stammt wahrscheinlich aus China. In Europa stellten sowohl die Rispen-, als auch die Kolbenhirse bis in das 17. Jahrhundert die Hauptgetreidearten dar. Hirse verlor in unseren Breiten in dem Ausmaß an Bedeutung, indem der Anbau von Kartoffeln, Mais, aber auch Weizen und Roggen zunahmen. Erst in den letzten Jahren erhält die Hirse wieder vermehrt Interesse.

3. Perlhirse

Die Perlhirse stammt zwar ursprünglich aus Afrika, wird mittlerweile jedoch in Höhenlagen der trockenen Tropen angebaut. Perlhirse wird häufig als Reisersatz verwendet, kann aber auch zur Herstellung von Fladenbrot oder Bier verwendet werden (Wikipedia, o.J.).

4. Mohrenhirse

Mohrenhirse wird in weiten Teilen der Welt als Nahrungsmittel genutzt, eine Unterart, die Zuckerhirse, ist vor allem als Futterpflanze bekannt. Auch diese Hirseart stammt ursprünglich aus Afrika.

5. Fingerhirse

Während Perlhirse und Mohrenhirse trockenen Gebiete bevorzugen, profitiert die Fingerhirse von einem feuchteren Klima und auch große Höhe ist für sie kein Problem. Die höchsten Anbaugebiete der Fingerhirse befinden sich auf rund 2.300 Meter über dem Meeresspiegel im Himalaya.

6. Teff

Teff, auch Zwerghirse genannt, ist in Äthiopien das wichtigste Getreide. Es wird für die Zubereitung von Fladenbrot ebenso verwendet, wie für Bier und als Viehfutter.

Daneben gibt es noch eine Anzahl weiterer Arten und Unterformen, die in regional begrenzten Gebieten sowohl als Nahrungsmittel für Menschen als auch als Futter für Tiere Anwendung finden.

So können Sie Hirse in Ihre Ernährung einbauen

Hirse ist vielfältig und kann daher relativ einfach in den täglichen Speiseplan eingebaut werden. Egal, ob als Frühstück, Hauptspeise oder Beilage, das Getreide ist sowohl in süßer als auch pikanter Form eine leckere Erweiterung des Speiseplans.

Als Faustregel zum Hirse kochen, gilt ein Verhältnis von rund 1:2 oder 1:3. Also für eine Tasse Hirse benötigt man circa zwei bzw. drei Tassen Flüssigkeit, je nachdem ob man die Hirse lieber wie einen Brei oder fluffig leicht, wie Reis verwenden möchte.

Hirse Porridge zum Frühstück

Eine gute Alternative zu Müsli bietet ein Hirse Porridge. Während Porridge in Kontinentaleuropa weniger bekannt ist, erfreut sich der warme Frühstücksbrei vor allem in Großbritannien großer Beliebtheit. Üblicherweise beseht Porridge aus Haferflocken, doch auch mit Hirse lässt sich vorzüglicher Porridge, der zudem glutenfrei ist, herstellen.

Um Hirse Porridge zuzubereiten, können Sie wie folgt vorgehen:

  1. ​Erwärmen Sie zwei Tassen Wasser und eine Tasse Milch sowie nach Wunsch und Geschmack Vanille, Zimt oder Rosinen.
  2. ​Sobald diese Mischung leicht köchelt, geben Sie eine Tasse Hirse hinzu. Lassen Sie diese, ohne umzurühren, auf kleiner Flamme für 20 – 25 Minuten weiter köcheln, bis die Hirse die Flüssigkeit aufgesogen und eine breiartige, zähflüssige Konsistenz angenommen hat.
  3. ​In der Zwischenzeit können Sie etwas frisches Obst, wie Bananen oder Beeren vorbereiten, mit denen Sie Ihrem Hirse Porridge noch einen zusätzlichen Vitaminkick verpassen.
  4. ​Den Porridge in eine Schüssel geben und mit den Früchten garnieren sowie mit etwas Honig oder Ahornsirup süßen. Fertig ist das leckere Hirse Porridge Frühstück.

Pikante Hirse als Beilage

Hirse eignet sich jedoch auch vorzüglich als Beilage in pikanter Form. Als einfaches Grundrezept kann Hirse in Gemüse- oder Suppenbrühe mit verschiedensten Gewürzen und Kräutern gekocht werden. Damit verleihen Sie der Hirse zusätzlich Geschmack. In der Regel verwendet man auch hier die zwei- bzw. dreifache Menge an Flüssigkeit. Am besten, Sie richten sich nach der Packungsanweisung.

Um die Hirse zu kochen, bietet sich die folgende Vorgehensweise an:

  1. Geben Sie eine Tasse Hirse und zwei oder drei Tassen Brühe in einen Topf und fügen Sie die Gewürze und Kräuter hinzu.
  2. ​Bringen Sie alles zum Kochen und reduzieren Sie dann die Hitze, damit die Hirse nur mehr leicht köchelt.
  3. ​Lassen Sie die Hirse bei geschlossenem Deckel so lange garen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. In der Regel handelt es sich dabei um 20 – 25 Minuten.
  4. ​Ist die Hirse fertig gegart, können Sie sie mit einer Gabel auflockern.

Wahlweise können Sie diese Mischung mit geriebenen Käse verfeinern oder sie fügen gebratene Gemüsestücke, wie Paprika, Zucchini oder Melanzani hinzu.

Hirse gegen Haarausfall – ein Uralt Getreide stärkt die Haare!

Hirse im Allgemeinen, aber Braunhirse im Besonderen, ist eines der mineralstoffreichsten Getreidesorten, die es gibt und kann dazu beitragen, die Haarpracht von innen zu stärken.

Aber auch die Cosphera Haar Vitamine, können dabei helfen, dass Ihr Haar gesund und stark wächst. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, möchten wir Ihnen allerdings empfehlen, vor der ersten Einnahme der Haar Vitamine Ihren Arzt zu konsultieren, um eventuelle Wechselwirkungen auszuschließen.

Wir hoffen, Ihnen hat dieser Artikel wertvolle Informationen darüber gegeben, wie Hirse das Haar stärken kann und freuen uns, wenn Sie uns Ihre persönlichen Erfahrungen über die Kommentar Funktion mitteilen.

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​Quellen und weiterführende Links


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