Blutdruckmessgerät Test 2019: Die besten Blutdruckmessgeräte im Vergleich

Ein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck ist häufig ein ernstes Anzeichen für weitere gesundheitliche Probleme. Bluthochdruck (Hypertonie) zählt zu den häufigsten Erkrankungen in Europa. Jeder vierte Erwachsene leidet hier darunter. Damit steigt das Risiko, einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder Nierenversagen zu erleiden. Ist der Blutdruck nicht im Sollbereich, raten viele Ärzte dazu ihn regelmäßig zu überwachen. Doch auch ohne medizinischen Rat kontrollieren immer mehr Menschen ihren Blutdruck präventiv zu Hause oder auch unterwegs.

Mit den modernen Messgeräten können Patienten ihren Blutdruck sehr einfach selbst kontrollieren. Die Hersteller haben eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle entwickelt, die man online erwerben kann. Doch welches ist das richtige Messgerät für die jeweiligen Anforderungen?

Vorgestellt: Das sind die besten Blutdruckmessgeräte

​In diesem Vergleich stellen wir fünf verschiedene Blutdruckmessgeräte vor. Wir zeigen die Vor- und Nachteile der Geräte der Hersteller OMRON, BEURER und APONORM auf. Zudem vergleichen wir Ausstattung, Bedienung und Handhabung und erklären die wichtigsten Funktionen. Wir zeigen die Unterschiede der beiden Messarten am Handgelenk oder am Oberarm auf und was es dabei zu beachten gilt.

​Beurer BM 58 Oberarm-Blutdruckmessgerät

Das Blutdruckmessgerät Beurer BM 58 wird am Oberarm angelegt. Es ist ein vollautomatisches Gerät, das mittels Touch-Screen und Sensoren bedient wird. Das Gerät fällt mit einer sehr übersichtlichen Digitalanzeige und einem großen, beleuchteten Display von 81 x 99 mm auf. Das BM 58 entspricht dem aktuellen technischen Standard. Es besitzt ein modernes Design und ist leicht zu bedienen.

Blutdruck und Puls werden vollautomatisch gemessen, die Werte werden in großen Ziffern auf schwarzem Hintergrund angezeigt. Sie können über eine USB-Schnittstelle auf den Computer, das Tablet oder Smartphone übertragen werden. Die hierzu notwendige HealthManager Software wird mit dem BM 58 geliefert.

Das Gerät misst zuverlässig und mit hoher Präzision und besitzt zudem das Gütesiegel der Hochdruckliga. Gespeichert werden die Mittelwerte der letzten sieben Tage sowie die Daten von zwei Monaten. Zwei Speicher mit je 60 Plätzen ermöglichen es auch, dass zwei Personen ihre Messwerte je einen Monat lang speichern.

Zur serienmäßigen Ausstattung des BM 58 gehört außerdem eine Druckvorwahl und ein Luftablass der Manschette. Diese ist für Arme mit 22 bis 30 Zentimeter Umfang ausreichend, eine Manschette bis 42 Zentimeter kann separat bestellt werden.

Wird das Blutdruckmessgerät BM 58 falsch bedient oder tritt ein Fehler während der Bedienung auf, wird dies automatisch angezeigt. Die Messergebnisse können also nicht verfälscht werden. Die Abschaltautomatik sorgt dafür, dass wenig Strom verbraucht wird. Das BM 58 wird mit Batterien betrieben, ein Netzteil kann zusätzlich bestellt werden.

Vorteile

  • ​guter Funktionsumfang (2 x 60 Speicherplätze)
  • ​Einordnung der Risikofaktoren nach WHO
  • ​Anzeige von Rhythmusstörungen und des Mittelwertes
  • ​Sensor-Touchscreen
  • ​Apple Health kompatibel

​Nachteile

  • ​enge Manschette
  • ​Bluetooth fehlt
  • ​Netzteil separat

​Omron RS2 Handgelenk-Blutdruckmessgerät

Mit dem RS2 von Omron wird der Blutdruck am Handgelenk ermittelt. Diese Methode ist besonders einfach und komfortabel, weil die eingebaute Intellisense-Technologie ohne großen Aufwand genaue Messwerte liefert. Die automatische Messung am Handgelenk ist vor allem für Menschen zu empfehlen, die ihren Blutdruck selbst ermitteln wollen, ganz ohne Unterstützung. Sie finden mit dem RS2 ein Gerät, das sich auch ohne Hilfe einfach bedienen lässt.

Mit knapp 100 Gramm und einer Abmessung von etwa 2 x 8 x 6 cm zählt das RS 2 zu den kleinen, handlichen Messgeräten, die sich auch leicht in der Handtasche verstauen lassen. Die Intellisense Technologie sorgt dennoch dafür, dass der Luftdruck in der Handgelenksmanschette genau richtig dosiert wird. Bereits während des Aufpumpens wird der Blutdruck an der Innenseite des Handgelenks gemessen.

Das Blutdruckmessgerät RS2 von Omron verfügt über eine Arrhythmie-Erkennung und warnt mit einem Lichtsignal, wenn der Blutdruck zu hoch ist. Das Gerät verfügt über ein LCD-Display und wird über Druckknöpfe gesteuert. Ein integrierter Speicher ermöglicht den Vergleich der letzten 30 Messwerte. Ansonsten verfügt das RS2 über wenig Funktionen und geringe Ausstattung. Es fehlen Anzeigen für den Batteriestatus, eine Abschaltautomatik und ein Netzteil. Auch eine Datenübertragung auf eine App oder den PC ist nicht möglich.

Vorteile

  • ​Intellisense-Technologie
  • ​genaue Messwerte
  • ​einfache Bedienung
  • ​leichtes Gerät (100 Gramm)

​Nachteile

  • ​keine Mittelwertberechnung
  • ​1 Speicher à 30 Werte
  • ​kurze Batterielaufzeit
  • ​kein Prüfsiegel der Hochdruckliga

​Omron RS8 Handgelenk-Blutdruckmessgerät

Das OMRON RS 8 ist das neueste Handgelenk-Blutdruckmessgerät aus der Serie des japanischen Unternehmens, ausgestattet mit modernster Technik. RS 8 fällt noch dünner, kompakter und leichter aus, als die Vorgängermodelle RS 2, RS 3 oder RS 6.

Ein LED-Sensor sorgt dafür, dass sich das Gerät bei der Messung in der richtigen Position befindet. Auch die Position der Manschette wird kontrolliert, ebenso jede Körperbewegung. Damit sind bereits die wichtigsten Fehlerquellen beim Blutdruckmessen ausgeschaltet. Für eine schonende Messung wird die Manschette mit integrierter Intellisense Technologie individuell auf das Handgelenk abgestimmt und aufgepumpt.

Das RS 8 misst direkt und geräuschlos, es berechnet den Mittelwert und erkennt Herz-Rhythmus-Störungen. Zur Speicherung der Ergebnisse stehen zwei Speicher mit je 100 Plätzen zur Verfügung. Damit können zwei Personen ihre Werte mit Datum und Uhrzeit speichern, also auch Morgen- und Abendwerte unterscheiden.

Zu den technischen Funktionen gehört eine drahtlose Verbindung mit dem Smartphone oder PC, um die Messergebnisse zu übertragen. Dies ermöglicht eine NFC Schnittstelle (Near Field Communication). Um die Daten zu erfassen und auszuwerten, bietet OMRON die eigene Online-Plattform mit dem Gesundheitsmanagement Bi-LINK an.

Vorteile

  • ​LED-Sensor zur Positionierung
  • ​Sitzkontrolle der Manschette
  • ​Bewegungskontrolle
  • ​NFC Datenübertragung
  • ​2 Speicher á 100 Plätze

​Nachteile

  • ​nur Batteriebetrieb
  • ​keine einfache Bedienung

​Omron MIT Elite Plus Oberarm-Blutdruckmessgerät

Das Omron MIT Elite Plus gehört zur Kategorie der Oberarm-Blutdruckmessgeräte. Das Gerät ist etwa 8 x 16 cm groß und etwa 3,5 cm hoch und fällt damit durch ein handliches Format auf. Das Design ist modern, die Anzeige übersichtlich und groß.

Das Gerät misst schnell und präzise den Blutdruck und erkennt außerdem Herzrhythmusstörungen sowie die Bewegungen des Körpers. Das ist für eine korrekte Blutdruckmessung wichtig, denn der Blutdruck wird in Höhe des Herzens in ruhigem Zustand ermittelt.

Beim MIT Elite Plus wird die Anzeige des Blutdrucks grafisch aufbereitet. So lässt sich mit einem Blick erkennen, ob die Werte im „roten Bereich“ liegen, also der Blutdruck zu hoch ist. Die Werte der Skala und die Zahlenwerte lassen sich auf dem beleuchteten Display gut ablesen, ein Vorteil für Senioren und alle Menschen, die kleine Ziffern schlecht erkennen können.

Das Messgerät besitzt Speicherplätze für 90 Messwerte mit Datum und Uhrzeit. Zudem verfügt das Omron MIT Elite Plus über eine PC-Schnittstelle mittels USB-Kabel. Dies ermöglicht die Übertragung aller Daten auf ein Smartphone, Tablet oder auch eine Online-Plattform. Dort werden die Daten über einen längeren Zeitraum gesammelt und gespeichert. Diese Messwerte können dem behandelnden Arzt schnell und unkompliziert zur Verfügung gestellt werden.

Übrigens: Das Blutdruckmessgerät besitzt das Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga

Vorteile

  • ​USB-Schnittstelle
  • ​beleuchtetes Display
  • ​Bluthochdruck-Anzeige
  • ​Sensor für Körperbewegung
  • ​Speicher mit Datum und Uhrzeit

​Nachteile

  • ​Manschette im M-Format
  • ​Bedienung nicht einfach
  • ​manuelle Datumeinstellung

​Wepa Aponorm Basis Plus Oberarm Blutdruckmessgerät

Das Blutdruckmessgerät Wepa Aponorm Basis Plus ist ein vergleichsweise großes, stabiles Standgerät mit einer übersichtlichen Anordnung der Funktionen. Es lässt sich sehr einfach mit nur einer einzigen Taste bedienen. Drückt man den Power-Button, wird die Oberarm-Manschette automatisch aufgepumpt. Der Blutdruck wird während des Aufblasens ermittelt, angezeigt und sofort automatisch gespeichert. Der Speicher enthält 60 Plätze, sodass die Morgen- und Abendwerte eines Monats abrufbar sind. Zum Ablesen der gespeicherten Messwerte drückt man die Memory-Taste.

Die Ziffern auf dem großen Display lassen sich leicht ablesen. Mit Hilfe der integrierten Tabelle auf der rechten Seite des Displays lassen sich die Ergebnisse schnell auswerten. Mit einem Blick lässt sich ablesen, ob der Blutdruck im Normalbereich liegt, darüber oder darunter. Das Messgerät erkennt auch eine Herz-Rhythmus-Störung und zeigt diese auf dem Display mit einem Symbol an.

Aponorm hat das Basis Plus mit weiteren praktischen Funktionen ausgestattet. Hierzu zählt unter anderem die automatische Zeiteinstellung per Funk. Messwerte werden mit Datum und Uhrzeit gespeichert. So lässt sich der Verlauf genau nachvollziehen. Dies kann zum Beispiel von Bedeutung sein, wenn ein Medikament zur Senkung des Blutdrucks eingestellt werden soll oder ein neuer Wirkstoff erprobt wird.

Positiv zu erwähnen ist ebenso die Abschalt-Automatik; sie schont den Akku merklich. Optional kann das Basis Plus mit einem Netzteil betrieben werden. Eine Universalmanschette mit einem Umfang von 22 – 42 Zentimetern passt für normale bis kräftige Oberarme. Zusätzlich bietet der Hersteller eine Schalenmanschette an, die auch mit anderen Oberarmgeräten von Aponorm verwendet werden kann.

Vorteile

  • ​Arrhythmie-Erkennung
  • ​automatische Zeiteinstellung
  • ​Abschalt-Automatik
  • ​Ein-Knopf-Bedienung

​Nachteile

  • ​ein Speicher á 60 Plätze
  • ​USB-Schnittstelle fehlt

Warum man seinen Blutdruck regelmäßig messen sollte

Bluthochdruck spürt man zunächst nicht, er verursacht nämlich keine Schmerzen. Bleibt er jedoch über lange Zeit unentdeckt und wird nicht behandelt, drohen Folgeerkrankungen. Ein zu hoher Blutdruck schädigt die Blutgefäße; auch das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall nimmt zu.

Nicht nur Patienten, sondern auch viele Senioren und Sportler nutzen deshalb präventiv ein Blutdruckmessgerät zu Hause, mit dem sie ihren Blutdruck regelmäßig kontrollieren. Für Patienten mit Bluthochdruck sind tägliche Selbstmessungen besonders wichtig und maßgeblich für ihre Therapie. Nur so lässt sich zweifelsfrei feststellen, ob Medikamente oder andere Maßnahmen tatsächlich wirken und den Blutdruck auf das erwartete Niveau senken.

Wo wird der Blutdruck gemessen?

Medizinische Fachkräfte messen den Blutdruck gewöhnlich am Oberarm. Damit wird er naturgemäß in Höhe des Herzens gemessen was für die ermittelten Werte entscheidend ist. Im Oberarm werden die Druckwellen (Oszillationen) in der Arterie erfasst. Der Druck der Manschette unterbricht während der Messung für kurze Zeit den Blutfluss, sodass er nicht mehr spürbar ist.

Lange Zeit galten die Daten aus der Handgelenksmessung als ungenau. Neue Studien belegen, dass moderne Geräte auch am Handgelenk präzise und zuverlässige Ergebnisse liefern. Zu beachten ist, dass die Blutdruckmessung in Höhe des Herzens erfolgen soll, damit die Werte richtig ermittelt werden können. Die Hand liegt also in dieser Höhe, am einfachsten setzt man sich an einen Tisch und legt die jeweilige Hand auf die Platte.

Wird auf der rechten oder linken Seite gemessen?

Der Blutdruck kann auf jeder Seite gemessen werden, es sollte zu den gleichen Ergebnissen führen. Misst man seinen Blutdruck zum ersten Mal, sollten die Messungen an beiden Seiten erfolgen. Ist auf einer Seite der Blutdruck etwas höher, misst man immer an diesem Arm oder Handgelenk. Unterscheiden sich die Werte der beiden Seiten um mehr als 10mmHg, dann sollte man den Arzt aufsuchen, um eine Diagnose für dieses Phänomen zu finden und eventuelle Krankheiten zu erkennen.

Muss man immer zur gleichen Zeit ​messen?

Gegen Bluthochdruck lassen sich diverse Maßnahmen ergreifen, um die Werte im Rahmen zu halten: Bewegung, Ernährungsumstellung, Medikamente. Um festzustellen, ob und in welchem Umfang die wirken, ist es sinnvoll, den Blutdruck möglichst unter den gleichen Voraussetzungen zu messen. Nur so erhält man vergleichbare Werte und kann zum Beispiel einschätzen, ob mehr Bewegung und gesunde Ernährung ausreichen oder ob Medikamente eingenommen werden sollten.

Die Blutdruckmessgeräte bieten Speicherkapazitäten für 30, 60 oder 100 Plätze. Bei einem Speicher für 60 Werte lassen sich täglich zwei Messungen, also die Daten am Morgen und Abend, über einen Monat lang vergleichen. Viele Geräte zeigen außerdem den Mittelwert von unterschiedlichen Zeiträumen, beispielsweise drei oder sieben Tagen an.

Welche Geräte gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Methoden, den Blutdruck zu messen: am Handgelenk und am Oberarm. Für jede Anwendung bieten fast alle Hersteller eine Vielzahl an guten bis sehr guten Modellen in verschiedenen Preisklassen an. Für welche Variante man sich entscheidet, hängt also in erster Linie vom Nutzer und seinem Bedarf ab.

Aktuelle Modelles messen in der Regel vollautomatisch. Das heißt die Manschette, welche am Handgelenk oder Arm befestigt ist, wird mit Einschalten des Geräts automatisch aufgepumpt. Dies geschieht sehr schnell und trotzdem sanft. Gleichzeitig wird der Blutdruck gemessen und sofort im Display angezeigt.

Alle Modelle, ob für die Handgelenk- oder Oberarmmessung, werden zunehmend über Sensortechnik mit Touchscreen gesteuert. Auch technische Funktionen, wie Datenübertragung oder automatische Datumseinstellung, werden immer mehr zum Standard.

Was bedeutet RR-Gerät?

Die Abkürzung RR-Gerät steht für Riva-Rocci. Der italienische Arzt (1863-1943) erfand nämlich die Blutdruckmessung am Arm. Alle Blutdruckmessgeräte gehen auf die Methode von Riva Rocci zurück, der am Arm gemessene Blutdruck wird deshalb auch als RR bezeichnet. „RR-Gerät“ ist also bloß eine andere Bezeichnung für Blutdruckmessgerät.

Messen die Geräte sicher und zuverlässig?

Die Deutsche Hochdruckliga, ein gemeinnütziger Verein, hat sich mit dem Ziel gegründet, über die Gefahren des Bluthochdrucks zu informieren. Sie stellt Informationen zum Thema zur Verfügung und organisiert die Fortbildung der medizinischen Fachkräfte und Ärzte.

Die Liga sieht sich jährlich alle neuen Modelle an und überprüft deren Messgenauigkeit überaus sorgfältig. Die Anforderungen in diesem Verfahren sind hierbei zum Teil höher als die gültige DIN-Norm. Alle Geräte, die diese Prüfung bestanden haben, sind in der Liste der Liga online veröffentlicht und jederzeit abrufbar. Das Prüfsiegel der Liga macht allerdings nur eine Aussage zur Messgenauigkeit, andere Faktoren, wie Handhabung und weitere Funktionen werden nicht getestet.

Darauf sollte man beim Kauf achten

Je nach persönlichem Bedarf sollte man die Vorzüge und Nachteile eines Geräts gegeneinander abwägen. Die Präzision der Daten, Speicherkapazitäten, Preis, einfache Bedienung oder auch Zusatz-Funktionen wie das Erkennen einer Herz-Rhythmus-Störung, sind bei der Auswahl eines Geräts wichtige Faktoren.

Präzision: Wer beispielsweise sehr genaue Messergebnisse benötigt, der sollte einen Blick auf die Liste der Hochdruckliga werfen und nachsehen, ob das Gerät seiner Wahl dort aufgeführt ist. Alle von der Liga überprüften Blutdruckmessgeräte erfüllen höhere Anforderungen, als nach DIN vorgeschrieben.

Nutzung ohne Hilfe: Für die Messung an Handgelenk und Oberarm gibt es zuverlässige Geräte. Für Personen, die beruflich viel unterwegs sind und beispielsweise oft in Hotels übernachten, bietet die Messung am Handgelenk folgende Vorteile: Die Geräte sind klein, leicht zu transportieren und lassen sich selbstständig (auch ohne fremde Hilfe) bedienen. Alle Geräte messen automatisch. Die neueren Modelle verfügen sogar über drahtlose Datenübertragung auf PC oder Smartphone, dort werden die Daten gespeichert und können daher auch vom Laien fachmännisch ausgewertet werden.

Einfache Bedienung: Wer nur Blutdruck und Puls messen will, benötigt keine weitere Ausstattung und kann möglicherweise auf eine komplizierte Bedienung verzichten. Geräte mit Datenübertragung und anderen Zusatzfunktionen sind oft schwieriger in der Handhabung. Große Tasten oder Bedien-Knöpfe besitzen nur die Geräte für eine Oberarm-Messung, die Geräte für das Handgelenk bestechen eher durch geringe Größe und Gewicht.

Funktionen: Systolischer und diastolischer Wert sowie Puls, gehören zur Standardanzeige eines jeden Geräts. Mit vielen Geräten lassen sich die Werte zudem sofort einschätzen. Funktionen wie Arrhythmie-Erkennung und Speicher, gehören inzwischen zur Standardausstattung. Bei den Speicherplätzen gibt allerdings große Unterschiede.

Aktuelle Modelle warten mit USB-Schnittstellen oder drahtloser Datenübertragung auf. Hier gilt zu prüfen, ob Blutmessgerät und Smartphone oder PC kompatibel sind. Als Faustregel gilt: Je mehr Funktionen, umso komplizierter die Bedienung. Oft spiegelt sich die Ausstattung auch im Preis wieder.

Gute Lesbarkeit: Die Größe der Anzeige, die Beleuchtung und auch die Anordnung sind auf vielen Geräten sehr gut gelöst. Die Abbildungen der Geräte helfen hier bei der Orientierung. Die größeren Blutdruckgeräte zur Messung am Oberarm, sind in der Regel übersichtlicher und besitzen das größere Display.

Energieverbrauch: Geräte mit Batteriebetrieb sind flexibel nutzbar und somit überall einsetzbar. Eine Batteriestandanzeige sorgt dafür, dass nicht plötzlich die Energie zu Ende geht. Günstiger im Betrieb sind Geräte mit Stromanschluss über ein Netzteil. Für jede Betriebsart empfiehlt sich ein Messgerät mit Abschalt-Automatik.

Unser Urteil: Das ist das beste Blutdruckmessgerät

Im direkten Vergleich halten wir das Blutdruckmessgerät M 58 von Beurer für das Beste. Es überzeugt sowohl mit einer einfachen Bedienung, mit schneller, vollautomatischer Messung und einem sehr übersichtlichen Display. Die wesentlichen Werte werden groß auf dem beleuchteten Schwarzdisplay angezeigt und sind schnell zu erfassen. Zudem verfügt das M 58 über Zusatzfunktionen, wie der Einstufung der Messwerte nach WHO und einer Arrhythmie-Erkennung.

Zur Bedienung des Geräts sind zwei Buttons vorhanden, eine Start- und eine Speicherfunktion. Das Gerät arbeitet vollautomatisch, es signalisiert auch, wenn die Manschette nicht richtig angebracht wurde. Auch Körperbewegungen werden registriert. Damit schließt das Blutdruckmessgerät die häufigsten Anwendungsfehler aus und bietet eine große Sicherheit in Bezug auf die Messergebnisse. Das M 58 besitzt zwei Datenspeicher und zudem die Möglichkeit der Datenübertragung. Die Speicher reichen mit 60 Plätzen für jeweils einen Monat, insgesamt können 120 Werte abgerufen werden.

Der Hersteller bietet zur Serienausstattung außerdem eine Manschette der Größe L und ein Netzteil an. Das M58 besticht auch mit einem modernen, ansprechenden Design, das nicht allzu klobig daherkommt und mit einer Größe, die auch gut ins Reisegepäck passt.

Wer ​auf eine größere technische Ausstattung verzichten kann und mit einem sehr simplen Gerät zufrieden ist, findet mit dem Omron RS2 ein gutes, einfaches und vor allem günstiges Produkt.

Die Geräte der Omron-Serie, insbesondere das aktuelle Modell RS 8, ist allen Personen zu empfehlen, die ihren Blutdruck überwiegend alleine, ohne Hilfe messen wollen. Ein technisches Verständnis und Feinmotorik, sind allerdings Voraussetzung für die Bedienung der kleinen Geräte.


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