Astaxanthin – Eines der stärksten bekannten Antioxidantien

Wussten Sie, was der geheimnisvolle Stoff ist, der Lachse rosa fährt und ihnen die Kraft gibt stromaufwärts zu schwimmen? Oder der Stoff, der Shrimps und manchmal auch Algen rosa färbt und ihnen beim Überleben in harten, dürren Zeiten hilft? Es handelt sich dabei um Astaxanthin, das eines der stärksten derzeit bekannten Antioxidantien darstellt, und sich in letzter Zeit bei immer mehr Menschen zunehmender Beliebtheit als Nahrungsergänzungsmittel erfreut. Dabei ist der Stoff noch lange nicht gänzlich erforscht, erst vor einigen Jahren hat man ihn wiederentdeckt. Lesen Sie hier alles, was bislang über Astaxanthin bekannt ist und welche Auswirkungen der geheimnisvolle Stoff aus der Natur auf die menschliche Gesundheit haben soll. Manche Befürworter halten Astaxanthin dabei schlichtweg für ein Wundermittel, jedoch ist noch lange nicht alles über diese natürliche chemische Verbindung bekannt. Antioxidantien, zu denen Astaxanthin gehört, sind dabei Stoffe, die freie Radikale unschädlich machen, so viel sei vorab schon einmal verraten. Bei freien Radikalen wiederum handelt es sich um bestimmte Sauerstoffverbindungen, die für eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen verantwortlich gemacht werden (beispielsweise Hautalterung oder die Beförderung von Krebserkrankungen). Wenn Astaxanthin tatsächlich hilft, freie Radikale unschädlich zu machen, dann handelt es sich wirklich um einen Segen aus der Schatzkiste von Mutter Natur. Doch hierzu finden Sie im Folgenden mehr.

Was ist Astaxanthin?

Bei Astaxanthin handelt es sich um ein sogenanntes Carotinoid. Bislang weiß man, dass es über 700 unterschiedliche Carotinoide gibt, wobei die wenigsten gänzlich erforscht sind. Sie sorgen unter anderem dafür, dass manche Obst- und Gemüsesorten wie Tomaten, Karotten oder Mais ihre charakteristische Farbe erhalten. Das bekannteste Carotinoid dürfte das Beta-Carotin sein, das in Karotten vorkommt und eine Vorstufe des Vitamins A bildet. Dabei unterscheiden Wissenschaftler zwei unterschiedliche Gruppen von Carotinoiden: sogenannte Xanthophylle und Carotine. Das Beta-Carotin gehört zu den Carotinen, zu den Xanthophyllen gehören Stoffe wie Lutein, Zeaxanthin (kommen beispielsweise in Spinat vor) und eben Astaxanthin. Astaxanthin ist besonders häufig in bestimmten Algen, Bakterien und Pilzen zu finden. Fressen Tiere wie Lachse, Forellen, Krabben, Hummer, Flamingos oder Shrimps diese Pflanzen oder das Plankton im Wasser, dann färben sie sich rosa. Am meisten Astaxanthin ist dabei im roten Wildlachs vorzufinden. Dieser nimmt den Stoff aus dem Plankton auf und lagert ihn in der Muskelmasse an. Man vermutet, dass rote Lachse deswegen ihre charakteristische Farbe haben, so ausdauernd und kräftig sind und unter anderem deswegen so gesund als Speise für den Menschen sind. 

Nun sind Algen jedoch im Normalfall grün und nicht rot, möchte man einwenden. Jedoch leben Algen zum Teil unter sehr schwierigen Lebensbedingungen und müssen damit fertig werden, wenn plötzlich eine Trockenzeit hereinbricht, die Sonneneinstrahlung besonders stark ist oder Wasser- oder Nahrungsmangel herrscht (zum Beispiel in ausgetrockneten Pfützen). Der Stoff, der sie dabei schützt und ihnen das Überleben über lange Zeit unter schwierigsten Bedingungen garantiert, ist nun aber das Astaxanthin. Geraten Algen, die Astaxanthin enthalten, unter Stress, färben sie sich rot.

Was macht aber das Astaxanthin für den Menschen so besonders? Es ist zum einen im Gegensatz zu anderen Carotinoiden in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke und die Blut-Retina-Schranke zu überwinden. Dadurch sollen das Gehirn, das zentrale Nervensystem und die Augen vor freien Radikalen geschützt werden. Zudem scheint Astaxanthin in der Lage zu sein, sich im gesamten Organismus zu verteilen, so dass sämtliche Organe, das Gewebe, die Gelenke und die Haut davon profitieren. Dies zumindest ist die Theorie, warum Astaxanthin für den Menschen so wirkungsvoll sein soll. Anbei finden Sie einige der positiven Effekte, die der Wunderstoff aus der Natur haben soll:

Astaxanthin Wirkung: 11 ​gesundheitsfördernde Effekte

​Linderung von Schmerzen und Entzündungen

"Chronischer Schmerz ist ein Vernichter und Folterknecht", umschreibt die Deutsche Schmerzliga das Syndrom, unter dem circa fünf Millionen Deutsche leiden. Weltweit gibt es sogar rund anderthalb Milliarden Schmerzpatienten. Üblicherweise werden Schmerzen mit mehr oder weniger starken Schmerzmitteln (sogenannten Analgetika) wie Aspirin, Paracetamol, Ibuprofen oder Opioiden behandelt. Jedoch können diese Medikamente eine Reihe von Nebenwirkungen haben, wobei auch die rezeptfreien Präparate, wie es sie in jeder Apotheke gibt, auf Dauer nicht ungefährlich sind. Sie können beispielsweise die Leber oder die Nieren schädigen. Nun geht man davon aus, dass Astaxanthin ein sehr starkes Antioxidans ist, woraus sich seine entzündungshemmende Wirkung erklärt. Viele Schmerzformen werden aber wiederum durch entzündliche Prozesse im Körper ausgelöst. Beispiele hierfür sind die rheumatische Arthritis, Osteoporose oder auch einfache Alltagsbeschwerden wie Muskelkater nach sportlicher Betätigung. Durch seine entzündungshemmende Wirkung soll Astaxanthin in der Lage sein, auch chronischen Schmerzpatienten zu helfen – genauso wie Hobbysportlern, die nach einem Workout unter Muskelkater leiden. Hierzu wurde eine Studie vom „Health and Research Center“ der West Virginia University, USA, durchgeführt, wobei Probanden mit Tennisarm oder Karpaltunnelsyndrom (eine schmerzhafte Handgelenksentzündung) Astaxanthin über acht Wochen hinweg verabreicht wurde. Dieser Studie gemäß erlebte der überwiegende Teil der Teilnehmer eine deutliche Linderung der Schmerzsymptome. Für Menschen, die entzündungsbedingt unter chronischen Schmerzen leiden, könnte Astaxanthin deswegen eine echte Alternative sein.

Video: Astaxanthin Erfahrungsbericht

​Starke antioxidative Wirkung, Zellreinigung

Astaxanthin ist ungefähr 550 Mal wirksamer und stärker als Vitamin E. Es gilt unter Befürwortern als das stärkste bekannte Antioxidans. Was leisten aber Antioxidantien für den menschlichen Körper? Mensch und Tier sind permanent dem Angriff von freien Radikalen ausgesetzt, die für eine Vielzahl von Dysfunktionen und Krankheiten des menschlichen Körpers verantwortlich gemacht werden. Dabei handelt es sich bei freien Radikalen um spezifische, besonders aggressive Sauerstoffverbindungen, die Schäden auf der gesamten Bandbreite des Organismus anrichten. Der Körper verfügt zum Teil über eigene natürliche Abwehrmechanismen, jedoch sind diese – beispielsweise durch die moderne Lebensweise mit mangelhafter Ernährung und wenig Bewegung – oft nur noch eingeschränkt vorhanden. Deswegen braucht der Organismus Unterstützung. Eine solche Unterstützung gegen schädliche Angriffe durch freie Radikale und andere Umweltgifte bietet das Astaxanthin. Es ist so stark, dass es bestimmte Algenarten dermaßen kräftigt, dass diese teilweise bis zu 40 Jahre unter härtesten Bedingungen ohne Nahrung auskommen können. Es liegt also auf der Hand, diese Heilkraft aus der Natur auch für den Menschen nutzbar zu machen. Astaxanthin wirkt sich dabei bis auf die zelluläre Ebene aus bezüglich seiner antioxidativen Kraft. Eine Erklärung dafür lautet folgendermaßen: Durch Axastanthin werden in der Zellmembran gefangene freie Radikale in die wässrige Seite der Zelle überführt, wo wiederum wasserlösliche Antioxidantien, wie es das Vitamin C darstellt, es übernehmen, diese unschädlich zu machen. Deswegen ist es sinnvoll, diesen Wirkstoff aus der Natur zusammen mit hohen Dosen von Vitamin C einzunehmen, das für den Körper ebenfalls existenziell ist.

​Verbesserung der Hautgesundheit

Fältchen und Falten, sogenannte unschöne Altersflecken im Gesicht und an den Händen, nachlassende Spannkraft und Elastizität der Haut – mit fortschreitendem Lebensalter machen sich die Jahre auch an unserem größten Organ, der Haut, bemerkbar. Auch bezüglich des Problems der natürlichen Hautalterung, die durch viele Faktoren bedingt wird, scheint Axastanthin hilfreich zu sein, wobei sowohl lokale Anwendungen in Form von Cremes zum äußerlichen Gebrauch existieren als auch orale Formen als Nahrungsergänzungsmittel. Dabei scheint das Heilmittel aus der Natur auch in die tieferen Hautschichten vorzudringen, was zu einer insgesamten Verbesserung des Hautbildes führt, indem auch tiefe Falten und Krähenfüße gemildert werden. Auch scheint die Haut durch die Gabe von Axastanthin elastischer und besser mit Feuchtigkeit versorgt zu werden. Der Wasserverlust ist dann offensichtlich deutlich geringer. Altersflecken verblassen und werden deutlich gemildert. Ideal scheint dabei die Kombinationsgabe aus Axastanthin und Vitamin E zu sein. Der Heilstoff, der Lachse rosa färbt, sollte oral und als Creme eingenommen werden und zusätzlich mit Vitamin E kombiniert werden, um seine maximale Wirkung für ein gesundes, strahlendes Hautbild zu entfalten. Hilfreich ist es dabei auch, Axastanthin mit Fischölkapseln, die viel Omega-3-Fettsäuren enthalten, einzunehmen, da der Wirkstoff fettlöslich ist. Zudem weiß man inzwischen, dass Omega-3-Fettsäuren eine schützende Wirkung für das Gehirn, die Nerven und das Herz-Kreislauf-System haben. Auch bei der Gabe von Axastanthin empfiehlt sich deswegen eine vitamin- und nährstoffreiche Kost.

Video: Astaxanthin: Das stärkste Antioxidans der Welt

​Unterstützung der Augengesundheit

Astaxanthin ist in der Lage, die Blut-Retina-Schranke zu überwinden. Retina ist der wissenschaftliche Ausdruck für die Netzhaut des Auges. Sie ist eine Art Projektionsfläche, mit der wir unsere Umgebung wahrnehmen, und sie leitet wichtige Impulse an das Gesamtauge und das Gehirn weiter. Wenn aber Astaxanthin in der Lage ist, die Blut-Retina-Schranke zu überwinden, kann es genau dort auch wirken und seine positiven Kräfte für unsere Sehkraft entfalten – das ist eine logische Schlussfolgerung. Meist treten Probleme mit den Augen mit steigendem Alter auf. Das liegt manchen Experten zufolge daran, dass sich unsere Netzhaut in einer sauerstoffreichen Umgebung befindet und deswegen vermehrt freien Radikalen ausgesetzt ist. Mit dem Alter vermindert sich die Fähigkeit des Menschen, freie Radikale durch körpereigene Kräfte unschädlich zu machen – das bedeutet, unser Organismus braucht zunehmend Unterstützung. Astaxanthin als natürliches und stärkstes bekanntes Antioxidans leistet hier wertvolle Dienste - auch für unsere Sehkraft. Indem es direkt in die Retina aufgenommen wird, kann es dort seine positiven Eigenschaften entfalten und sämtliche Probleme abmildern oder sogar beseitigen, die durch Schädigungen der Netzhaut hervorgerufen werden. Auch harmlosere Probleme wie eine Ermüdung oder eine Austrocknung der Augen durch lange Bildschirmarbeit am Computer beispielsweise können durch Astaxanthin gemildert oder beseitigt werden. Zudem scheint der Wirkstoff manchen Studien zufolge eine verbesserte Durchblutung der Retina zu gewährleisten, so dass diese vermehrt mit wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

​Steigerung des Energielevels, schnellere Erholung nach sportlicher Betätigung

Omega-3-Fettsäuren, das Co-Enzym Q10, Vitamin C, Vitamin E – all dies sind wichtige Stoffe für Körper, Seele und Geist. Das ist wissenschaftlich mittlerweile unbestritten. Jedoch haben Untersuchungen des „John Hopkins Centers of Aging and Health“, USA, kürzlich Erstaunliches herausgefunden. Astaxanthin, das sich mittlerweile vor allem bei Sportlern einer hohen Beliebtheit erfreut, scheint die Wirksamkeit der genannten natürlichen chemischen Verbindungen um ein Vielfaches zu übersteigen. Erklärt wird dies damit, dass oxidativer Stress und damit einhergehende Entzündungen im Körper Probleme mit der Muskulatur hervorrufen, außerdem schnellere Ermüdung und Schwächegefühle. Das allgemeine Energielevel und die Regenerationsfähigkeit von Muskeln sinken durch oxidativen Stress, während Astaxanthin gerade dem entgegenwirkt. Demnach steigert der neu entdeckte Wunderstoff aus der Natur die Ausdauer, die Muskelstärke und verhindert die Bildung von Milchsäure während sportlicher Betätigung, die wiederum für den berühmten Muskelkater verantwortlich ist. Offensichtlich haben Menschen, die Astaxanthin zu sich nehmen, auch deutlich mehr Antrieb, gesundheitsfördernden Sport zu treiben – die Lust darauf steigt einfach. Die Hinweise darauf, dass Astaxanthin eine solche umfassende Wirkung auf das allgemeine Energielevel und die Regenerationsfähigkeit nach sportlicher Betätigung aufweist, häufen sich. Sie fühlen sich schlapp, müde, ausgebrannt und haben keine Lust auf irgendetwas? Möglicherweise kann Astaxanthin Sie wieder auf Trab bringen.

​Krebsvorbeugende Wirkung?

Neuere Studien haben gezeigt, dass eine vitaminreiche, abwechslungsreiche Ernährung, die viele Antioxidantien beinhaltet, sich vorteilhaft auf Krebserkrankungen auswirkt und diese unter Umständen sogar verhindern kann. Untersucht wurde beispielsweise die Wirkung von Beta-Carotin auf die Entartung von Zellen (da Krebs nichts anderes ist als eine Entartung von Zellen, die sich vermehren), wobei man dem Beta-Carotin dabei eine äußerst positive Einflussnahme attestierte. Nun weiß man aber, dass Astaxanthin ein Antioxidans ist, dass bis zu 50 Mal stärker als Beta-Carotin ist. Daraus könnte man schlussfolgern, dass Astaxanthin auch ein besseres Mittel ist, um Krebs vorzubeugen. Das könnte sich aus folgenden Faktoren erklären: Astaxanthin ist ein sehr starkes Antioxidans. Es hat zudem entzündungshemmende Wirkungen und stärkt das Immunsystem. Angeblich verbessert es auch die Signalübertragung zwischen den Zellen (die Kommunikationsfähigkeit der Zellen), womit durch körpereigene Kräfte die Ausbreitung von Krebszellen verringert werden könnte. Dies ist ein sehr interessanter Ansatz und sollte genauer untersucht werden. Jedoch kollidieren hier starke Interessengruppen. Krebsmedikamente, die von den Pharmariesen auf den Markt gebracht werden, sind sehr teuer, obwohl deren Wirksamkeit zum Teil umstritten ist. Astaxanthin ist aber wiederum ein natürlicher Stoff, der leicht aus der Natur extrahiert werden kann. Besteht ein ernsthaftes finanzielles Interesse von Seiten von Pharmakonzernen, dass ein so billiges Mittel, auf das kein teures Patent angemeldet werden kann, sich in der Krebsbehandlung durchsetzt? Die Antwort lautet vermutlich: nein. Ähnliches hat man bei der Diskussion um das alte Medikament Methadon festgestellt, bei dem inzwischen ebenfalls verblüffende Wirkungen auf Krebserkrankungen vermutet werden. Somit ist der Verbraucher selbst gefragt.

​Starker Sonnenschutz

Unter Teilnehmern des Ironman auf Hawaii, wobei die Athleten abwechselnd schwimmen, Rad fahren und Marathon laufen, ist Astaxanthin mittlerweile sehr beliebt. Dies liegt zum einen an der leistungssteigernden Wirkung des Stoffes, der Lachse rosa färbt. Doch auf Hawaii herrscht auch eine sengende Sonneneinstrahlung, weswegen sich die Sportler verstärkt vor Sonnenbrand schützen müssen. Auch hier scheint Axastanthin hilfreich zu sein. Bei einem Sonnenbrand handelt es sich nämlich um nichts anderes als Entzündungsprozesse der Haut. Der Naturstoff wiederum hat das Potenzial, die Haut von innen gegen die starke UV-Strahlung zu schützen. Der Effekt: Man kann sich länger starker Sonneneinstrahlung aussetzen, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Steht also ein Urlaub im Süden an, können Sie sich selbst ein wirksamen Schutz gegen gefährlichen Sonnenbrand aufbauen, indem Sie einige Wochen vorher beginnen, Präparate mit Astaxanthin einzunehmen. Empfohlen wird die Einnahme von täglich vier Milligramm und zwar vier Wochen lang. Auch unter der heißen Sonne des Südens sollten Sie die Einnahme dabei weiter fortsetzen. Das Astaxasthin reichert sich daraufhin an, so dass Sie sich nicht mehr ständig mit Sonnenschutzmitteln eincremen müssen. Der Wirkstoff hat die Eigenschaft, sich sehr gut im gesamten Organismus zu verbreiten und sich in den Hautzellen einzulagern. Somit genießen Sie dann einen Rundum-Schutz. Dass ein wirksamer Schutz vor starker Sonneneinstrahlung unbedingt notwendig ist und Sonnenbrand vermieden werden sollte, ist mittlerweile unumstritten. Kein Organ unseres Körpers hat so ein gutes Gedächtnis wie die Haut, so dass ein heftiger Sonnenbrand auch noch Jahre später zu Hautkrebs führen kann.

​Verbesserung der männlichen Fortpflanzungsfähigkeit

Verschiedene Ursachen haben dazu geführt, dass Männer insgesamt weniger und qualitativ schlechtere Spermen produzieren. Als Gründe sind hier (unter anderem) die moderne Ernährung zu nennen, die immer mehr aus Weißmehl und Zucker besteht, aber auch das steigende Alter vieler Paare, die bereit sind, Kinder zu bekommen. Als Folge der modernen Lebensweise weisen viele einen Mangel an elementaren Nährstoffen wie Vitamin C, Vitamin E, Vitamin B12 und wichtigen Spurenelementen auf. Auch Genussmittel wie Alkohol oder Tabak spielen eine Rolle bei der Qualität der Spermien, ebenso bestimmte Medikamente. Es gilt also, den eigenen Speiseplan zumindest etwas zu ändern und mit Vitalstoffen zu füllen. Dies zwar keine Garantie für einen erfüllten Kinderwunsch, doch verschiedene Studien weisen darauf hin, dass damit die Fruchtbarkeit von Männern (und auch die von Frauen) verbessert werden kann. Als besonders gesundes Lebensmittel gilt dabei roter Wildlachs, da dieser wertvolle Omega-3-Fettsäuren, hochwertiges Eiweiß, Vitamin E und Astaxanthin liefert. Letzteres scheint vor allem in Kombination mit Vitamin E sehr gut zu wirken, da sich beide natürliche Stoffe gegenseitig wunderbar ergänzen. Wer nicht immer zu teurem Wildlachs greifen möchte (der im Übrigen wirklich seinen Preis hat), kann Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin E und Astaxanthin zu sich nehmen, und versuchen, damit seine Fruchtbarkeit zu verbessern. Andere Faktoren, die ebenfalls eine Rolle spielen, sind Übergewicht und mangelnde Bewegung. Sie können also viel selbst dazu beitragen, Ihre Fruchtbarkeit auf natürlichem Wege ohne chemische Eingriffe zu verbessern.

​Linderung von Wechseljahrbeschwerden

Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen – die Phase der hormonellen Umstellung vor und nach der letzten Monatsblutung ist bei vielen Frauen mit zahlreichen unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden. Andere wiederum haben keine oder kaum Probleme. Umgangssprachlich wird diese Phase, in der der weibliche Körper sich umstellt, als „Wechseljahre“ bezeichnet, der medizinische Fachausdruck lautet „Klimakterium“. Bei manchen Frauen ist diese Zeit so belastend, dass eine medizinische Behandlung notwendig wird. Regelmäßiger Sport, Wechselduschen und die Reduktion von Stress sind einige Maßnahmen, die insbesondere die quälenden Hitzewallungen mildern können. Auch Omega-3-Fettsäuren und Astaxanthin können offensichtlich dazu beitragen, dass Beschwerden in den Wechseljahren gelindert werden. Beispielsweise existieren Präparate mit Krillöl, die beide natürlichen Verbindungen beinhalten. Offensichtlich hat dieses einen positiven Einfluss auf das Hormonsystem bei Frauen und unterstützt den Organismus dabei, wenn er seine Veränderungen während des Klimakteriums durchläuft. Warum Astaxanthin Probleme in der Menopause lindert, könnte auch daran liegen, dass es sich um einen starken Zellschutz handelt, der die Zellen des Körpers dabei unterstützt, sich zu erneuern. Der Anti-Aging-Effekt von Astaxanthin wurde bereits angesprochen. Zudem unterstützt der Stoff die Vitalität, so dass Sie sich bei kontinuierlicher Einnahme insgesamt besser fühlen könnten – ein Ratschlag, der im Prinzip für jedes Lebensalter gilt. Warum also auch nicht für die Wechseljahre, wenn Körper und Seele vermehrtem Stress unterworfen sind? Da keine Nebenwirkungen zu befürchten sind, könnten Sie versuchen, mit Astaxanthin versuchen Ihre Beschwerden zu lindern.

​Senkung von hohen Cholesterin-Werten

Bei Cholesterol handelt es sich eigentlich um das jedermann bekannte Cholesterin. Cholesterol ist jedoch der medizinisch korrekte Fachausdruck. Mit Cholesterin werden die Blutfettwerte bestimmt, wobei derzeit eine Höchstgrenze von 200 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) als gesundes Maß gilt. Die meisten Bundesbürger haben jedoch einen erhöhten Cholesterinspiegel. Dabei wird ein Großteil des Cholesterins in der Leber hergestellt, nur ein Viertel wird durch die Nahrung zugeführt. Unterschieden wird ferner zwischen dem „bösen“, gefäßschädigendem LDL, das sich in den Arterien ablagert und Arteriosklerose verursachen kann, und dem „guten“, gefäßschützendem HDL, das überflüssiges Cholesterin aus den Blutbahnen wieder abtransportiert. Zudem existieren sogenannte neutrale Fette, die Triglyzeride. Ein Cholesterinspiegel, der auf Dauer zu hoch ist, wird mit ernsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung gebracht. Was aber hat Astaxanthin damit zu tun? Es existieren Studien mit Mäusen, denen einerseits eine fettreiche Nahrung verabreicht wurde und gleichzeitig auch Astaxanthin. Die Kontrollgruppe bekam den Naturstoff nicht. Mäuse, die Astaxanthin als Nahrungsbeigabe erhielten, entwickelten deutlich weniger häufig eine Fettleber, legten weniger an Gewicht zu und wiesen außerdem einen günstigeren Gesamtcholesterin- und Triglyzerid-Spiegel auf. Zudem stieg der Anteil des gefäßschützenden HDL-Cholesterins. Es besteht also Anlass zur Hoffnung, dass dies auch beim Menschen eine Alternative zu herkömmlichen Blutfettsenkern wie Statinen sein könnte, da Statine eine Reihe von Nebenwirkungen aufweisen. Andere Maßnahmen, um den Gesamtcholesterinspiegel zu senken, sind ausreichend sportliche Betätigung und eine abwechslungsreiche Mischkost mit vielen Vitalstoffen wie sie in frischem Gemüse und Obst zu finden sind sowie die ausreichende Aufnahme von wertvollen Omega-3-Fettsäuren.

​Unterstützung der Herzgesundheit

Offenbar wirkt sich Astaxanthin auch positiv auf die Herzgesundheit aus. Dem liegen Studien zufolge mehrere Faktoren zugrunde. Zum einen senkt der Stoff, der Algen rosa färbt, zu hohe Cholesterinwerte, wovon das Herz-Kreislauf-System profitiert. Zum anderen senkt er offensichtlich auch hohen Blutdruck, der für das Herz auf Dauer ebenfalls gefährlich werden kann. Durch die Einnahme von Astaxanthin entspannen sich die sensiblen Herzgefäße und Arterien. Der Blutfluss wird somit verbessert, währen der Druck in den Gefäßen sinkt. Einige Herzkrankheiten wiederum sind auch entzündungsbedingt. Da Astaxanthin eine entzündungshemmende Wirkung hat, wirkt es auch entzündlichen Prozessen am Herzen entgegen. All dies senkt das Risiko für arterielle Verstopfungen, die zu Thrombosen, Embolien, Schlaganfällen und Herzinfarkten führen können. Hierzu existieren Studien. Als starker Antioxidans mindert Astaxanthin außerdem körperlichen und seelischen Stress. Ausdauersport beispielsweise ist zunächst Stress für den Körper und insbesondere für das Herz. Astaxanthin entlastet das Herz dabei, so dass es eine bessere Leistung erbringen kann und sich schneller erholt. Bislang offen ist, ob der Naturstoff auch helfen kann, die Folgen von Herzinfarkten abzumildern oder ob er lediglich eine vorbeugende Wirkung hat. Demzufolge sind bereits eine Reihe von Anbietern auf den Markt getreten, die Kapseln mit Astaxanthin als Mittel für die Herzgesundheit anbieten; meist sind diese Präparate in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren erhältlich, da Letztere wissenschaftlich verbrieft eine gute Wirksamkeit auf Herz, Gehirn und Nerven haben.

​Hat Astaxanthin Nebenwirkungen?

Nahrungsergänzungsmittel mit natürlichem Astaxanthin stammen direkt aus natürlichen, organischen Quellen. Der Stoff, der in letzter Zeit so populär geworden ist, gilt als sicher und sollte keine Nebenwirkungen hervorrufen. Auch sind keine Wechselwirkungen mit Medikamenten bekannt. Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird es jedoch das Beste sein, Mittel wie Astaxanthin zu vermeiden, da keine hinreichend belegten Erkenntnisse vorliegen, ob sich dies auf Mutter und Ungeborenes auswirken kann. Vermutlich besteht keine Gefahr, aber halten Sie diesbezüglich bitte vorher Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.

Natürliches versus synthetisches Astaxanthin

​Natürliches Astaxanthin

Natürliches Astaxanthin kommt in bestimmten lebenden Organismen wie der Alge Haematococcu pluvialis vor. Tiere wie Krebse, Lachse oder Shrimps, die das Plankton fressen, nehmen damit gleichzeitig das natürliche Astaxanthin auf. Die Forschungsergebnisse, die sich bislang mit den positiven Auswirkungen von Astaxanthin auf den menschlichen Organismus befasst haben, haben ausschließlich natürliches Astaxanthin verwendet und basieren darauf. Natürliches Astaxanthin wie es in Wildlachs und Krebsen vorzufinden ist, ist zudem immer verestert. Das bedeutet, es tritt in Kombination mit anderen natürlichen Fettsäuren auf.

​Synthetisches Astaxanthin

Astaxanthin kann auch synthetisch gewonnen werden und wird Lachsen und Forellen in entsprechenden Zuchtfarmen in das Futter gemischt, damit sie ihre typische rosa Farbe erhalten. Die Forellen, die so gezüchtet werden, werden als Lachsforellen auf den Markt gebracht. Hätte Lachs aus Zuchtpopulationen nicht die charakteristische rosa Farbe, wäre er blass und unscheinbar und somit für den Verbraucher nicht attraktiv. Gewonnen werden kann synthetisches Astaxanthin zum einen aus mutierten Versionen des Hefepilzes Phaffia rhodozyma, wobei UV-Licht, Gamma-Strahlen und bestimmte Chemikalien verwendet werden, um die Mutationen hervorzurufen. Andere Quellen sind  Mineralöle. Synthetisch hergestelltes Astaxanthin ist aber für den Konsum durch den Menschen nicht vorgesehen. Durch Zuchtlachs nehmen Sie aber synthetisches Astaxanthin zu sich, obwohl es in keinem EU-Land für den Menschen zugelassen ist. Synthetisches Astaxanthin ist nicht verestert, sondern wird isoliert hergestellt.

​In welcher Form sollte man Astaxanthin zu sich nehmen?

Sie sollten beim Kauf von entsprechenden Präparaten darauf achten, dass es sich um natürliches Astaxanthin aus der Alge Haematococcu pluvialis handelt. Andernfalls haben Sie die positiven Wirkungen nicht, sondern möglicherweise sogar Nebenwirkungen. Während natürliches Astaxanthin eine enorme antioxidative Kraft hat, ist diese Eigenschaft dem synthetischen Gegenstück in viel geringerem Maße eigen. Der Grund hierfür ist der, dass synthetisches Material eine völlig andere molekulare Struktur aufweist, wie sich in einschlägigen Studien herausgestellt hat. Zudem fehlen Langzeitstudien bezüglich dem künstlichen Pendant: Das bedeutet, es ist noch nicht bekannt, ob es langfristig eventuell sogar Schäden im menschlichen Organismus anrichten kann. Synthetisches Astaxanthin wird dabei mit der Zusatzbezeichnung „naturidentisch“ auf den Markt gebracht. Sie sollten beim Kauf also genau hinsehen, um was für ein Produkt es sich handelt.

Astaxanthin​ Kapseln kaufen und dosieren

Die beste Quelle für natürliches Astaxanthin ist selbstverständlich roter Wildlachs (nicht Lachs aus Zuchtfarmen), wie er in der freien Natur vorkommt. Hier kommt Astaxanthin in reinster und konzentriertester Form vor. Überdies nehmen Sie dadurch auch wertvolle Omega-3-Fettsäuren und hochwertiges Eiweiß auf, die Ihren Körper zusätzlich schützen. Wildlachs sollte deswegen regelmäßig auf Ihrem Speiseplan stehen. Um die notwendige Menge an Astaxanthin aufzunehmen, müssten Sie dazu aber über ein Kilogramm Wildlachs täglich essen, was natürlich unmöglich ist. Deswegen liegt es nahe, auf qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass es sich um natürliches Astaxanthin aus der Alge Haematococcu pluvialis handelt, am besten in Kombination mit anderen wichtigen Fetten. Nehmen Sie außerdem ausreichende Mengen an Vitamin E, Vitamin C und Vitamin B12 zu sich.

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​Dosierung von Astaxanthin

Aktuelle Studien gehen davon aus, dass Sie vier Milligramm reines, natürliches Astaxanthin täglich benötigen, um einen positiven Effekt zu erzielen. Da keine Studien über höhere Dosierung vorliegen, wird es das Sinnvollste sein, sich an diese Verzehrempfehlung zu halten. Zudem bedeutet eine höhere Dosis nicht automatisch auch mehr Wirkung, da der Organismus nur begrenzte Kapazitäten hat, um bestimmte Stoffe aufzunehmen.


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