Arganöl für die Haut und Gesichtspflege: Wie Arganöl gegen Falten hilft und die Haut pflegt

Arganöl – das flüssige Gold Marokkos: Auch hierzulande ist es immer öfter Teil der naturbewussten Schönheitspflege. Es zählt zu den kostbarsten Ölen, die es gibt und zeichnet sich aufgrund seiner Zusammensetzung mit vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten für Haut und Haar aus. Wir haben uns das Öl, welches nur in einer einzigen Region Marokkos hergestellt wird, näher angesehen und dabei besonderes Augenmerk auf die hautpflegenden Eigenschaften und Anti Aging Qualitäten gelegt.

​Arganöl für die Haut: So wirkt Arganöl gegen Falten und pflegt das Gesicht

Was die Berberfrauen bereits seit Jahrhunderten wissen, ist seit einigen Jahren auch in unseren Regionen bekannt: Arganöl ist ein Mittel, welches Dank seiner vielfältigen Wirkungen ein Alleskönner in der Schönheitspflege ist.

​1. ​Arganöl gegen Falten

Das Öl, das von Marokko aus dabei ist, die Welt der Anti Aging Pflege zu erobern, ist reich an Vitamin E, vor allem an Tocopherolen und die Tocotrienolen. Diese agieren als Antioxidantien und helfen dabei, Hautschädigungen durch freie Radikale zu verhindern. Freie Radikale zerstören wichtige Zellstrukturen und tragen so zur frühzeitigen Hautalterung und Faltenbildung bei. Mit der Anwendung von Arganöl kann dem entgegengewirkt werden (Hery-Moßmann, 2018).

Möchten Sie Ihre Haut zusätzlich mit Anti Aging Wirkstoffen versorgen, bietet sich das Cosphera Hyaluron Performance Serum an. Dieses Serum enthält eine hochdosierte Mischung aus nieder- und hochmolekularer Hyaluronsäure. Es trägt damit zu einer optimalen Feuchtigkeitsversorgung der Haut bei und kann gegen Falten, Augenringe und Altersflecken eingesetzt werden. Dabei ist das Serum gut verträglich und kann sowohl bei Mischhaut als auch bei trockener Haut verwendet werden.

Unsere Empfehlung: Cosphera ​Hyaluron Performance Serum

​Hochdosiertes Hyaluron gegen Falten und trockene Haut

​2. ​Arganöl versorgt die Haut mit Feuchtigkeit

Eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung ist unerlässlich, möchten wir lange eine jugendliche und straffe Haut haben. Mit steigendem Alter nimmt jedoch die Fähigkeit der Haut zur Feuchtigkeitsspeicherung ab. Die Entstehung von Falten wird damit begünstigt.

Arganöl kann auf zweifache Art helfen, die Versorgung und Speicherung von Feuchtigkeit zu unterstützten:

Einmal durch den Konsum von Arganöl, indem Sie es entweder pur einnehmen oder Sie verwenden das Öl zum Kochen. Auf diese Art wird die Haut von innen heraus mit den Wirkstoffen des Öls versorgt.

Zum anderen ist das Öl bestens dazu geeignet, es direkt auf die Haut aufzutragen. Nehmen Sie ein wenig Öl, wärmen Sie es in den Handflächen an und massieren Sie es sanft in die Gesichtshaut ein. Vergessen Sie dabei nicht Hals und Nacken sowie das Dekolleté, denn auch diese Zonen profitieren von mehr Feuchtigkeit. Es ist nicht erforderlich, dass Öl wieder zu entfernen, denn Arganöl zeichnet sich dadurch aus, dass es schnell eindringt und so keine fettigen Rückstände hinterlässt.

​3. Ist nicht komedogen

Nicht nur Kosmetikprodukte, sondern auch Öle können Poren verstopfen und damit die Entstehung von Hautunreinheiten und Pickel begünstigen. Das Schlagwort in diesem Zusammenhang lautet „komedogen“ und wird in Werten von 0 – 5 angegeben (Bube, 2018). 0 bedeutet, dass das Öl nicht komedogen ist, ein Wert von 5, dass es sehr komedogen wirken kann.

Ob ein Öl jedoch tatsächlich zu Hautunreinheiten führt, hängt zusätzlich von der Beschaffenheit der Haut ab. Vor allem sehr trockene Haut kann durchaus von Ölen mit einem hohen Komedogen-Wert profitieren, während Öle mit einem niedrigen Wert bei allen Hauttypen angewendet werden können.

Der Komedogen-Wert von Arganöl liegt bei 0, das bedeutet, dass dieses Öl von allen Hauttypen gut vertragen wird, aber besonders bei unreiner und öliger Haut dazu beitragen kann, die Talgproduktion wieder in den Griff zu bekommen.

Komedo stammt übrigens aus dem Lateinischen „comedere“ für mitessen, verzehren und bedeutet und auf Deutsch so viel wie „Mitesser“ (Wikipedia, o.J.).

​4. Hilft bei öliger Haut

Ölige oder fettige Haut ist das Resultat von Talgdrüsen, die auf Hochtouren arbeiten und zu viel Talg produzieren. Ölige Haut tritt vor allem im Gesicht häufig auf. Dabei verdickt sich die obere Hautschicht, die Poren erweitern sich und die Haut wirkt oft blass und schlecht durchblutet. Häufig glänzt sie darüber hinaus und neigt dazu, vermehrt Mitesser und Pickel zu bilden.

Arganöl kann dazu beitragen, dass sich die Talgproduktion normalisiert. Reinigen Sie dazu Ihr Gesicht wie üblich und achten Sie darauf, dass alle Make-up Rest oder andere Verunreinigungen entfernt sind. Geben Sie dann einige wenige Tropfen des Öls auf Ihre Finger und massieren Sie diese mit kreisenden Bewegungen in die öligen Bereiche so lange ein, bis das Öl eingezogen ist. Es ist nicht erforderlich, das Gesicht danach nochmals zu reinigen, sondern das Arganöl kann auf der Haut verbleiben.

​5. Heilt Infektionen der Haut

Arganöl ist ein wahrer Alleskönner in der Hausapotheke. Vor allem die heilende Wirkung bei Infektionen der Haut, wie Akne oder Neurodermitis, machen das Öl zu einem beliebten Naturmittel, dass bei Hauterkrankungen unterstützend eingesetzt werden kann.

Da das Öl so gut wie frei von Nebenwirkungen ist und in der Regel von den meisten Personen gut vertragen wird, sind kaum negative Auswirkungen bei der Anwendung zu befürchten. Daher eignet sich das Öl aus Marokko auch für die Behandlung von empfindlicher und sensibler Haut.

​6. Verbessert die Wundheilung

Arganöl kann dabei helfen, dass Wunden schneller verheilen und die Bildung von Narben vermindert wird. Aber auch dann, wenn bereits Narben entstanden sind, kann das Öl dazu beitragen, dass diese zurückgehen und weniger auffällig sind. Ganz zum Verschwinden bringen kann leider auch dieses Öl die Narben nicht.

Dabei dringt das Öl in tiefere Hautschichten ein und unterstützt das Gewebe bei der Regeneration und Bildung neuer Hautzellen. Dank der entzündungshemmenden Eigenschaften wird die gereizte Haut beruhigt und zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgt, beides trägt dazu bei, dass die Spannkraft und Elastizität erhöht wird.

​7. Zur Behandlung von Akne

Aufgrund all dieser Eigenschaften eignet sich Arganöl sehr gut zur Behandlung von Hautunreinheiten und Akne.

Die meisten von uns assoziieren Akne mit Burschen und Mädchen in der Pubertät und tatsächlich ist dies eine Phase, in der beinahe alle Jugendlichen unter Akne leiden (Lehermayr, 2015). Aber unreine Haut, Pickel und Akne können auch in höherem Alter auftreten (Stock, 2018).

Unabhängig davon, ob die Akne in jungen Jahren oder später auftritt, der Grund dafür ist derselbe: Die Talgdrüsen produzieren zu viel Talg. Dies führt dazu, dass die Haarkanäle, über die dieser Überschuss ausgeschieden werden sollte, verstopfen. Die Poren werden mit Talg gefüllt, es kommt zu Mitessern. Zusätzlich entstehen dabei freie Fettsäuren, die den pH-Wert der Haut stören und bakterielle Infektionen begünstigen. Es entstehen Pickel, die zu Akne führen können.

Arganöl kann dabei unterstützen, bestehende Akne zu lindern und gleichzeitig die Neuentstehung zu verhindern. Es reguliert die Talgproduktion und wirkt außerdem antimikrobielle und verfügt über desinfizierende Inhaltsstoffe, die helfen, die gereizte Haut zu beruhigen. Dabei empfiehlt es sich, das Öl direkt in die Haut einzumassieren und über Nacht einwirken zu lassen. Zusätzlich kann diese Wirkung noch unterstützt werden, indem Sie täglich einen Löffel Arganöl zu sich nehmen (Münster, 2018).

​8. Besänftigt Neurodermitis

Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung, die zu entzündlichen Ekzemen führt und in Schüben vor sich geht. Diese sind begleitet von starkem Juckreiz, manchmal kann es bei ansonsten eher trockener Haut auch zu nässenden Hautveränderungen kommen. Eine Heilung an sich ist nicht möglich, allerdings können mit geeigneter Hautpflege die akuten Beschwerden bei einem Schub vermindert werden (Müller und Feichter, 2018).

Arganöl kann und sollte die medikamentöse Behandlung nicht ersetzen, aber es trägt maßgeblich dazu bei, die Haut zwischen den Schüben vor dem Austrocknen zu schützen. Damit ist die Haut weniger anfällig für andere Infektionen, sie bleibt elastischer und Hautrisse können gemindert werden. Das im Öl enthaltene Vitamin E sowie sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe haben darüber hinaus einen heilende und entzündungshemmende Wirkung, von der die gestresste Haut zusätzlich profitieren kann.

Leiden Sie an Neurodermitis und möchten mit Arganöl Ihre Haut pflegen, wählen Sie am besten ein kaltgepresstes Öl, welche Sie pur anwenden. Es wird dünn auf die Haut aufgetragen und einmassiert. Da das Öl rasch einzieht, hinterlässt es in der Regel keinen öligen Film auf der Haut.

​9. Bei Rosacea und Schuppenflechte

Neben Neurodermitits kann Arganöl jedoch auch bei der Pflege von Haut, die von Rosacea oder Schuppenflechte betroffen ist, helfen.

Rosacea ist eine Erkrankung, die hauptsächlich die Haut im Gesicht betrifft. Es kommt anfangs zu Hautrötungen, die sich in weitere Folge zu Gefäßerweiterungen und entzündlichen Bläschen, begleitet von Juckreiz und Schmerzen, entwickeln können. Eine vollständige Heilung ist nicht möglich, allerdings können die Symptome reduziert werden (Grosser und Schrör, 2018).

Bei Schuppenflechte (Psoriasis) handelt es sich um eine entzündliche Hautkrankheit. Es treten rote Flecken auf, die von silbrigen Schuppen bedeckt sind und mit einem starken Juckreiz einhergehen. Ähnlich wie Neurodermitis und Rosacea ist auch Schuppenflechte nicht heilbar, aber die Symptome können bei guter Pflege gemildert werden (Fux, 2018).

Arganöl eignet sich besonders gut dafür. Verantwortlich sind die im Öl enthaltenen Omega-6-Fettsäuren. Sie tragen dazu bei, dass sich die Zellstruktur stabilisiert und schuppige sowie entzündete Haut regenerieren kann. Außerdem wirkt sich das Öl lindernd auf den Juckreiz aus (Havera, o.J.).

​10. Beugt Dehnungsstreifen vor

Wird die Haut zu stark gedehnt, können die elastischen Fasern geschädigt werden. Dies kann in der Schwangerschaft geschehen – daher werden Dehnungsstreifen auch häufig als Schwangerschaftsstreifen bezeichnet – aber auch durch schnelle Gewichtsveränderungen oder Hormonumstellungen.

Dehnungsstreifen sind anfangs bläulich-rot, verändern sich im Laufe der Zeit jedoch und nehmen eine weiß-gelbliche Farbe an. Zwar sind die Striemen dann weniger auffällig, vollständig loswerden kann man sie jedoch mit Ausnahme von kostspieligen kosmetischen Behandlung kaum mehr (Wendler und Felchner, 2018).

Daher spielt die Vorbeugung eine wichtige Rolle. Mit Arganöl können Sie die Elastizität der Haut verbessern. Geben Sie einige Tropfen des Öls auf die zu behandelnde Stelle und massieren Sie diese mit einem Peelinghandschuh ein. Dieser regt zusätzlich die Durchblutung an.

Aber auch eine Zupfmassage kann sich als wirksam erweisen. Ziehen Sie dabei mit schnellen, kleinen Bewegungen mit Daumen und Zeigefinger die Haut sanft vom Körper weg. Diese Behandlung stärkt das Bindegewebe und hilft ebenfalls dabei, dass die Haut besser durchblutet wird.

​11. SOS-Mittel bei Sonnenbrand

Arganöl bietet auch einen gewissen Schutz vor der Sonne. Verantwortlich dafür sind die im Öl enthaltenen Carotinoide. Diese verfügen zumindest über einen leichten Sonnenschutzfaktor, welcher die Haut vor den schädlichen Strahlungen schützen kann. Wir möchten Sie allerdings darauf hinweisen, dass ausschließlich Arganöl nicht einen ausreichenden Schutz bietet. Gemeinhin wird ein Sonnenschutzfaktor von 3 angegeben, was im Vergleich zu herkömmlichen Sonnenschutzmitteln gering ist.

Wo hingegen Arganöl mit Höchstzahl punktet, ist die Behandlung der Haut nach einem Sonnenbad. Nicht nur, dass das Öl die Haut mit Extra-Feuchtigkeit versorgt, dank dem Vitamin E wirkt es außerdem als Antioxidans. Damit trägt es dazu bei, freie Radikale, die von den UV-Strahlen der Sonne freigesetzt wurden, zu binden und unschädlich zu machen.

Massieren Sie nach dem Duschen das Öl in die noch feuchte Haut ein und lassen Sie es einziehen. Wollen Sie sich außerdem die pflegenden Eigenschaften von Aloe Vera zunutze machen, können Sie das Arganöl mit hochkonzentriertem Aloe Vera Öl mischen und diese Mischung einmassieren. Ihre Haut, die von Sonne und Wasser ausgetrocknet wurde, wird es Ihnen danken!

​12. Bei Rasurbrand und Verbrennungen

Wer kennt sie nicht, die Pickeln, die nach dem Rasieren die Haut verunstalten? Dabei handelt es sich in der Regel um Rasurbrand. Zur Vorbeugung kann ein Peeling mit Arganöl helfen. Aber auch scharfe Rasierklingen, die Verwendung von Rasierschaum oder -gel sowie das Rasieren in Wuchsrichtung sind wichtig, um Rasurbrand zu verhindern (Gloistein, o.J.).

Nach dem Rasieren ist es empfehlenswert die Haut mit einem feuchtigkeitsspendenden Mittel zu versorgen. Arganöl bietet sich aufgrund seiner besonderen Eigenschaften dafür an. Nicht nur, dass es die Haut mit Feuchtigkeit versorgt, es wirkt außerdem desinfizierend und kann so zur Verhinderung von Rasurbrand beitragen.

Aber auch bei leichten Verbrennungserscheinungen kann Arganöl die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, bei der Regeneration unterstützen und die Neubildung von Hautzellen anregen. Allerdings ist es bei Verbrennungen ab einem gewissen Grad empfehlenswert, einen Arzt hinzuzuziehen.

​Arganöl gegen Falten und zur Hautpflege: Die besten Anwendungsmöglichkeiten

Arganöl kann sowohl als Speiseöl bei der Zubereitung von Gerichten verwendet werden, eignet sich jedoch auch vorzüglich für die äußere Anwendung.

Neben dem bereits erwähnten direkten Einarbeiten des Öls in die Haut gibt es einige andere Möglichkeiten, wie Sie in Ihrer Schönheitspflege Arganöl verwenden können.

1. Toner mit Arganöl

Ein Toner dient dazu, nach der Grundreinigung das Gesicht von allfälligen Rückständen zu befreien. Außerdem wirkt ein Toner belebend und kann dazu beitragen, die Haut zusätzlich zu pflegen.

Ein Gesichtswasser oder Toner mit Arganöl kann ganz einfach in Eigenregie hergestellt werden. Nehmen Sie Ihren herkömmlichen Toner und fügen Sie diesem einige Tropfen des Öls zu. Wichtig ist, dass Sie den Toner vor der Verwendung gut schütteln, damit sich das Öl mit dem Gesichtswasser vermischen kann. Wenden Sie den Toner wie gewohnt nach der Reinigung an.

2. Arganöl Peeling

Unsere Haut bildet laufend neue Zellen und gleichzeitig werden abgestorbene Hautzellen und Schuppen abgebaut. Dieser Prozess wird als Exfoliation bezeichnet und findet auf natürlichem Weg statt. Allerdings können wir die Haut dabei mit Peelings unterstützen.

Ein Peeling sorgt nicht nur dafür, dass die Haut frisch und ebenmäßig aussieht, es fördert auch die Durchblutung und kann aufgrund der mechanischen Reizung dazu beitragen, dass die Zellerneuerung auf Hochtouren läuft.

Für ein Hautpeeling mit Arganöl mischen Sie fünf Esslöffel Meeressalz mit fünf Esslöffel Arganöl. Duschen Sie lauwarm und reiben Sie danach Ihren Körper mit diesem Peeling ein. Wichtig ist, dass Sie dabei sanft und schonend vorgehen, um Verletzungen der Haut zu vermeiden. Duschen Sie nach dem Peeling nochmals, um alle Rückstände zu entfernen. Schon nach einer Anwendung fühlt sich die Haut weich und zart an.

3. Lippenbalsam

Arganöl eignet sich auch besonders gut für die Pflege Ihrer Lippen. Vor allem, wenn Sie unter trockenen und spröden Lippen leiden, können diese von der Pflege mit dem flüssigen Gold Marokkos profitieren, denn die feuchtigkeitsspendende Wirkung kommt natürlich auch hier zu tragen. Die Lippen fühlen sich schon nach wenigen Anwendungen weich und geschmeidig an. Darüber hinaus schützt das Öl aber auch vor Umwelteinflüssen, Wind und einem Zuviel an Sonnenbestrahlung.

Möchten Sie Ihre Lippen mit Arganöl pflegen, können Sie dazu Ihren eigenen Lippenbalsam herstellen. Verwenden Sie 50 ml kaltgepresstes Arganöl, einen Teelöffel Honig und 5 g Bienenwachs aus der Apotheke. Erwärmen Sie unter ständigem Rühren alle Zutaten vorsichtig in einem Topf, bis eine einheitliche Masse daraus entstanden ist. Wahlweise können Sie dieser Mischung auch einige Tropfen eines ätherischen Öls hinzufügen. Geben Sie den Lippenbalsam in ein Glas mit verschraubbarem Deckel und lassen Sie den Balsam auskühlen, bevor Sie ihn anwenden.

Wenn Sie den Lippenbalsam an einem kühlen Ort oder im Kühlschrank aufbewahren, ist er in der Regel 1 – 2 Monate haltbar (Raji, 2013).

Ist Ihnen dies zu aufwendig, können Sie auch einfach nur einen Tropfen des Öls auf den Zeigefinger geben und damit über die Lippen streichen. Mehrmals täglich angewandt, sorgt das Öl für weiche Lippen und schützt die Haut vor dem Austrocknen.

4. Fußpflege

Aber auch in der Fußpflege erweist sich Arganöl als äußerst hilfreich. Vor allem, wenn Sie unter trockener Haut leiden und Ihre Füße zur Bildung von Hornhaut neigen, kann Arganöl dazu beitragen, dass Ihre Füße wieder geschmeidig und weich werden.

Um gegen Hornhaut vorzugehen, nehmen Sie ein vorbereitendes Fußbad. Dabei weicht sich die harte Haut an Fersen und Zehenballen besonders gut auf. Im nächsten Schritt entfernen Sie die Haut vorsichtig mithilfe einer Hornhautfeile. Zum Abschluss kommt das Öl zum Einsatz, massieren Sie einige Tropfen davon in die Füße und Zehen ein und ziehen Sie Baumwollsöckchen darüber, damit das Öl gut eindringen kann. Wenn Sie diese Behandlung vor dem Zubettgehen durchführen, kann das Öl über Nacht seine volle Wirkung entfalten.

Zur Vorbeugung von Hornhaut können Sie das Öl nach der Dusche anwenden und direkt in die Füße einmassieren.

Kauf und Lagerung von Arganöl

Arganöl wird aus den Früchten des Arganbaums, Largania spinosa, hergestellt und zählt zu den kostbarsten Ölen der Welt. Dieser Baum gedeiht ausschließlich in einer bestimmten Region im Südwesten Marokkos, wo Berber-Frauen in Handarbeit die kostbaren Früchte einsammeln, sie trocknen und danach die Samen auslösen, um daraus das Öl herzustellen. Dabei werden bis zu 30 Kilogramm Samen für einen einzigen Liter Öl benötigt. 1998 hat die UNESCO dieses Gebiet, auch Arganeraie genannt, zum Biosphärenreservat erhoben (Wikipedia, o.J.).

Kauf von Arganöl

Achten Sie beim Kauf des Öls darauf, dass es sich um ein hochwertiges Produkt handelt. Bei Arganöl gilt definitiv, dass Qualität seinen Preis hat. Billige Öle zeichnen sich meist durch mindere Qualität aus. Ist das Produkt mit dem ECOCERT Gütesiegel ausgezeichnet, können Sie sicher sein, dass das Öl aus traditioneller Produktion stammt und beste Bio-Qualität hat (Jäger, 2018).

Lagerung des Öls

Wie jedes andere Öl, so sollte auch Arganöl kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Nicht nur direkte Sonnenbestrahlung, sondern auch Licht können dazu führen, dass das Öl durch Oxidation weniger lange haltbar ist. Aber auch Luft kann dazu beitragen, dass das Öl schneller verdirbt, daher ist es empfehlenswert, Arganöl in einer dunklen Flasche zu lagern, welche Sie unmittelbar nach Gebrauch wieder verschließen.

​Vorsicht bei der Verwendung v​on Arganöl fürs Gesicht

Arganöl gehört zu den wenigen Naturprodukten, die von den meisten Menschen sehr gut vertragen werden. Es gibt keine Berichte über Nebenwirkungen. Sollte Sie jedoch bei der Anwendung von Arganöl wider Erwarten unerwünschte Wirkungen beobachten, verwenden Sie bitte das Öl nicht weiter.

Um auf Nummer sicher zu gehen, möchten wir Ihnen außerdem empfehlen, vor der ersten Anwendung einen Hautverträglichkeitstest durchzuführen.

Arganöl – marokkanisches Gold für Ihre Schönheitspflege

Nicht umsonst wird Arganöl seit Jahrhunderten in der marokkanischen Schönheitspflege verwendet. Das Öl zeichnet sich durch eine Fülle an pflegenden und regenerierenden Eigenschaften aus und kann, ebenso wie das Cosphera Hyaluron Performance Serum, dazu beitragen, Anzeichen von Hautalterung zu mindern.

Wir hoffen, Ihnen hat dieser Artikel gefallen und wir können Ihnen damit interessante und hilfreiche Informationen zur Verwendung von Arganöl in der Anti Aging Pflege bieten. Gerne können Sie den Artikel über Social Media mit Ihren Freunden und Bekannten teilen.

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​Quellen und weiterführende Links


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